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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eberhofer, die Liebe und die Großstadt
Inhalt:
Der Eberhofer hat einfach zu viel Erfolg bei seinen Ermittlungen, weshalb er von Niederkaltenkirchen nach München beordert wird. Das hindert ihn natürlich nicht daran, abends immer schön wieder nach Hause zu fahren und auch ansonsten alles so wie immer zu machen. Als bei einem Besuch der Familie der Admiral des Papa gestohlen und später...
Vor 18 Monaten von Uwe Taechl veröffentlicht

versus
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eberhofer in München
Als eingefleischter Eberhoferfan konnte mich das neue Werk nicht so ganz überzeugen. Der Lokalkolorit von Niederkaltenkirchen passt nicht zu München. Die neuen Personen wie sein Chef und auch die Kollegen wirken nicht so stimmig. Manches scheint konstruiert und unglaubwürdig. Für mich das bisher "schwächste" Werk von Rita Falk das mich nur...
Vor 20 Monaten von Ben veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eberhofer, die Liebe und die Großstadt, 14. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Inhalt:
Der Eberhofer hat einfach zu viel Erfolg bei seinen Ermittlungen, weshalb er von Niederkaltenkirchen nach München beordert wird. Das hindert ihn natürlich nicht daran, abends immer schön wieder nach Hause zu fahren und auch ansonsten alles so wie immer zu machen. Als bei einem Besuch der Familie der Admiral des Papa gestohlen und später mit einer Leiche im Kofferraum aufgefunden wird, muss er, tatkräftig unterstützt vom Rudi, wieder mal fast alles allein machen.

Setting und Stil:
Neu hinzu kommt diesmal das Leben in der Großstadt. Für Eberhofer gibt es viel Unbekanntes zu erleben, seine eher oberflächliche Annäherung an die städtischen Polizisten, das Großstadtverhalten und die Münchener Eigenheiten werden von Rita Falk schön aus Sicht des Provinzlers dargestellt. Ansonsten ist Eberhofer weiter mit seiner Heimat verbunden, besucht sie regelmäßig und so gibt es viel Bekanntes, das einem über den Weg läuft.
Stilistisch bleibt sich Rita Falk ihrer Linie treu. Viel Humor, gut verständlicher Dialekt, einiges Neues im Privatleben und die Erweiterung des provinziellen Horizontes sichern den Lesespaß. Insbesondere das Hörbuch vorgelesen von Christian Tramitz eignet sich ideal, um Autofahrten zu verkürzen oder es sich so richtig auf dem Sofa gemütlich zu machen.

Charaktere:
Der Eberhofer und die Susi spielen eine wichtige Rolle, der Rudi hat etwas mehr zu tun und die Familie hat auch einiges durchzumachen. Alle Charaktere sind so, wie man sie bereits kennt, entwickeln sich weiter und sind einfach lebensecht. Neu hinzu kommt eine Münchener Kollegin für Eberhofer und eine alte Jungendliebe für Susi. Während man von ersterer ruhig mehr lesen möchte, wünscht man zweiteren schnell auf den Mond. Es sind also passende Neuzugänge. Eberhofers neuer Chef braucht einige Zeit, bis man mit ihm klar kommt, ist aber genauso gut beschrieben wie die Mitglieder der Opferfamilie und der nicht zu kleine Verdächtigenkreis.

Geschichte:
Eine Leiche im Kofferraum des Admiral des Papa ist schon ziemlich weit hergeholt. Aber dadurch gelingt es Rita Falk halt perfekt, alte und neue Handlungsorte zu verknüpfen. Und da der Fall ja eh nicht wirklich die Hauptrolle spielt, sondern die privaten Verwicklungen und Entwicklungen und Eberhofers alltägliches, macht das zumindest mir auch weiter nichts. Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, in Eberhofers Welt einzutauchen und seine Sicht der Großstadt zu erleben. Auch die großen privaten Entscheidungen sind glaubhaft und typisch Eberhofer und man fiebert doch schnell mit, ob bei seinem sehr eigenen Verhalten alles gut gehen wird.

Fazit:
Fans der Serie werden wahrscheinlich schon zugegriffen haben, aber auch Neueinsteiger sollten den Büchern eine Chance geben. Eine schön provinziell-bayrische Sicht der Welt, die diesmal auch München erreicht, ein Mordfall, viel Privates und als Hörbuchvorleser Christian Tramitz sollten eigentlich jedem Leser zumindest ein Schmunzeln und wahrscheinlich eher lautes Gelächter entlocken. Kennt man noch keinen der Teile, ist natürlich der Beginn mit dem ersten zu empfehlen, da es inzwischen so viele Vorkenntnisse gibt, die die Geschichte noch viel interessanter machen und die einem sonst fehlen. Rita Falk schafft es auf jeden Fall, weiterhin zu fesseln und zu unterhalten und die Serie ist hoffentlich noch lange nicht zu Ende.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eberhofer in München, 26. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Kindle Edition)
Als eingefleischter Eberhoferfan konnte mich das neue Werk nicht so ganz überzeugen. Der Lokalkolorit von Niederkaltenkirchen passt nicht zu München. Die neuen Personen wie sein Chef und auch die Kollegen wirken nicht so stimmig. Manches scheint konstruiert und unglaubwürdig. Für mich das bisher "schwächste" Werk von Rita Falk das mich nur selten wirklich erheitern konnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urkomisch - auch mit Sauerkraut, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Auch bei "Sauerkraut-Koma" gilt unverändert meine alte Empfehlung: Zunächst sollte der Leser das Glossar (und notfalls die Homepage von Rita Falk) zur Kenntnis nehmen, danach Omas Kochrezepte (S. 255 f) und dann - wenn man quasi auf den Geschmack gekommen ist - mit dem Lesen des "Provinzkrimis" beginnen.
Aber: Bitte nicht enttäuscht sein, denn der sogenannte "Provinzkrimi" ist mal wieder ohne jegliche Spannungshöhepunkte und sollte sich auch wirklich nicht Krimi nennen. Eigentlich ist der Roman unverändert die Geschichte rund um den Polizeikommissar Eberhofer, seine Familie und Freunde im ländlichen Niederkaltenkirchen. Nur diesmal wird er nach München zwangsversetzt und darf hier - in der ihm bekannten Art und Weise - seinen ersten Münchner Mordfall lösen und dazu noch in Grünwald. Die Dialoge und Szenen sind mal wieder urkomisch, lösen so manchen "Lacher" beim Leser aus. Die dargebotenen und ausgiebigen Hinweise auf bayerische Spezialitäten sorgen für ein angenehmes Hungergefühl und Appetit. Insgesamt unkomplizierte und lustige Unterhaltung für eine lange Zugfahrt oder entspanntes Lesevergnügen auf der Couch - aber kein Krimi.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wer hoch fliegt, fällt auch tief..., 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Deshalb nur 2 Sterne. Die vorherigen Bücher waren teilweise so klasse, dass ich sie mehrmals hintereinander lesen musste. Zudem gehörten sie mit zu dem lustigsten, (gut, Brachial-Humor...) was ich so in letzter Zeit gelesen habe.

Dieses Buch besteht aber weniger aus klasse Situationskomik beim Ermitteln mit fragwürdigen Methoden sondern eher aus aufgesetztem Beziehungsdrama. Die Ermittlung und restliche Polizeiarbeit läuft quasi wie auf Schienen ohne besondere Vorkommnisse. Keine Ausraster, keine Brüller, nichts. Da kommt man höchstens mal zum Schmunzeln.

Man könnte jetzt sagen, dass da generell die Luft raus ist, aber ich glaube eher, dass Frau Falk sich mehr Zeit hätte gönnen sollen. Die (Rück)Versetzung nach München hätte doch unheimlich viel Sprengstoff und Spannung bieten können. Ehemalige Kollegen, der damalige und jetzige verantwortliche Psychater, die neuen Kollegen und Vorgesetzten etc. pp. Aber nichts dergleichen, höchstens mal ein Fitzelchen an Reibung mit dem neuen Chef.

Zu dem kostet das Buch 15€ mit 250 Seiten und ist in 4 Stunden ganz gemütlich durchgelesen. Dafür, dass es dann nicht "zündet", ist es zu teuer. Schade ums Geld.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen …. und raus ist sie, die Luft!, 16. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Schade, da ich die vier Vorgänger quasi in einem Rutsch durchgelesen habe - was keine Kunst ist, wenn man genau diesen Humor mag, dann enttäuscht der fünfte Fall schon auf der ganzen Linie.
Quasi der gemütliche Job in Niederkaltenkirchen - futsch
der Leopold und seine Panida - futsch
und am Ende auch seine Susimaus - futsch

und dabei alles sooo absehbar

Ich denke, eine kleine Pause wäre wirklich angebracht, denn wie schon der ein oder andere Vorschreiber, schließe ich mich an:
da wäre so viel mehr drin gewesen….. und das bei 15,-€

Ich wäre gerne wieder dabei, mit vollen fünf Sternen, denn das haben sie, Liebe Frau Falk, eigentlich drauf!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kräftig-deftig und saukomisch, 19. Oktober 2013
habe lange nicht mehr so gelacht! Sehr lebendige, kurzweilige Story. Saukomisch und genial gelesen von Christian Tramitz, für mich einer der besten Sprecher überhaupt. Sehr angenehm ist auch, dass es sich nicht um einen "Polizeikrimi" handelt (davon gibt es leider schon mehr, als die Menschheit ertragen kann). Der Mordfall spielt eine Nebenrolle und in der Hauptsache geht es um den Protagonisten Eberhofer, seine Familie, seine Freunde und Freundin Susi, nebst Widersacher.

Auch wenn der Fall nur nebensächlich erzählt wird, hätte ich mir hier eine Story mit etwas Spannung gewünscht. Dafür einen Punkt Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der fünfte Eberhofer-Fall - ein purer Lesegenuss, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Ich habe die ersten fünf Bücher der Eberhofer-Reihe alle hintereinander weggelesen und sie haben mir mit Ausnahme eines Bandes alle sehr gut gefallen. Doch bei diesem hier vergebe ich nun das erste Mal fünf Sterne, und zwar ohne Einschränkungen.
Franz Eberhofer, der nun in München waltet und schaltet, kommt wieder etwas sympathischer als in den Vorgängerbänden rüber. Obwohl ich mich allmählich frage, ob alle bayrischen Männer so sind wie er und Flötzinger, heißt, alles zu vernaschen, was nicht bei drei auf dem Baum sitzt.
Wobei mir das bei dem Franz auch ein kleines bisschen so aussieht, als wenn er meint, sich durch seine Fremdvöglerei ein kleines Stückchen Freiheit zu erhalten, jetzt wo er sich durchgerungen hat, die Susi zu heiraten.
Na klar, macht er ihr den Antrag nur, weil er Muffe hat, sie könne mit diesem reichen Typen durchbrennen, trotzdem lässt sich durchaus erahnen, dass er wirklich etwas für die Frau empfindet, was auch am Ende des Buches sehr deutlich wird.
Aber gut, das nur am Rande und aus der Tiefe meines romatischen Herzens gesprochen.. ;-)
Am eigentlichen Krimifall gibt es diemal von meiner Seite rein gar nichts zu mäkeln. Der war spannend und undurchschaubar, also perfekt.
Genial auch wieder das ganze Umfeld des Eberhofers. Die Oma und der Papa sowieso, diesmal aber auch ganz besonders sein Kumpel Rudi, der sich manchmal aufführt, als wäre er in Eberhofer verknallt. Herrlich!
Der Schluss, na ja, der war schon ein bisschen zum in den Tisch beißen, aber letztendlich hat er seinen Zweck erfüllt, nämlich die Neugierde auf den nächsten Band zu wecken. Grrrr! Bis zur Veröffentlichung dauert's leider noch ewig. Daher sind diese fünf Sterne mehr als verdient, denn wenn solche Suchttendenzen ausgelöst werden, dann muss schon etwas Tolles dahinterstecken. Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht schlechter als die bisherigen Bücher!, 21. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Die Geschichte um den sympathischen und urkomischen Dorfpolizisten Eberhofer Franz geht endlich in die nächste Runde.
Eigentlich ist alles beim Alten. Mit von der Partie sind, neben dem Eberhofer Franz, natürlich wieder alle bekannten Charaktere wie dessen Freundin Susi, die schwerhörige Oma, der kiffende Papa, der Bruder Leopold, die alte Schleimsau, die Panida, die Nichte Sushi, sowie der Birkenberger und die ganzen skurrilen Bewohner von Niederkaltenkirchen.
Doch die Sache mit dem Dorfpolizisten hat sich ob der bisherigen Ermittlungserfolge geändert. Der Eberhofer Franz wurde nach München versetzt und ermittelt nun wochentags in der Großstadt. Ein Kindermädchen wurde ermordet. Aber der Eberhofer Franz wäre nicht der Eberhofer Franz, wenn tatsächlich der Kriminalfall im Mittelpunkt seiner Erzählung stehen würde. Nein, der Franz Eberhofer lässt uns ausgiebig und in bewährter Art und Weise an seinem Privatleben teilnehmen. Die Veränderungen innerhalb der Familie, die anstehende Hochzeit mit der langjährigen Freundin Susi und die neue Wohn- und Arbeitsgemeinschaft mit dem Birkenberger Rudi sind mindestens genauso von Bedeutung, wie der ganze Tratsch und Klatsch rund um Niederkaltenkirchen oder eben auch die Ermittlungen zu seinem neuerlichen Fall...
Die Geschichte, die nahtlos an die vorherigen Bände anknüpft, ist wie immer lustig und äußert kurzweilig zu lesen.
Die Dialoge der einzelnen Personen sind allesamt wieder urbayerisch, doppeldeutig, charmant und witzig. Die Lachsalven während des Lesens sind also wieder garantiert.
Wer sich bislang mit den ersten vier Bänden um den Eberhofer Franz nicht anfreunden konnte, wird auch an seinem fünften Fall keinen Gefallen finden.
Wer hingegen die vorhergehenden Bände unterhaltsam fand, wird auch an dieser Fortsetzung der Geschichte um den Eberhofer Franz seine Freude haben.
Natürlich sind auch in diesem Band ein Glossar "Bayerisch - Deutsch" und die Kochrezepte der Oma enthalten.
Die Taschenbuchausgabe ist, wie in gewohnter Manier der vorherigen Ausgaben, farbenfroh, toll und wertig gestaltet. Die Textdarstellung ist übersichtlich und die Größe der Schrift angenehm zu lesen.
Eine klare Kaufempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungener Provinzkrimi!, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Inhalt

Für Franz Eberhofer läuft es eher nicht so ganz nach Plan...hat er sich doch in Niederkaltenkirchen schön heimisch eingerichtet, wird er nun nach München versetzt und pendelt nun immer fleissig hin und her.

Und wie soll es anders sein, er stolpert auch sofort in einen Mordfall, als das Auto seines Vaters in München gestohlen wird und mit einer Leiche im Kofferraum wieder aufgefunden wird. Im Alleingang und mit der üblichen Unterstützung vom Birkenhofer, tastet er sich langsam an die Wahrheit heran und das, obwohl er privat ganz andere Probleme hat, denn seine Freundin Susi wird von einem anderen umworben und auf einen Heiratsantrag wartet sie auch sehnlichst...

Meine Meinung

Die Provinzkrimi-Reihe rund um Niederkaltenkirchen und Franz Eberhofer liebe ich ja seit ich den ersten Teil im letzten Jahr gelesen habe, die folgenden drei Teile kamen natürlich auch gleich dran und nun habe ich mit Spannung Band 5, also konkret "Sauerkrautkoma", erwartet. Natürlich habe ich es mir gleich nach dem Erscheinen gekauft.

Wie eh und je ist der Leser bereits nach den ersten paar Sätzen mitten im Geschehen, als ob es nie eine monatelange Lese-Pause zwischen zwei Teilen gegeben hätte. Gewohnt amüsant bayrisch und in Eberhofer's pragmatischen Art, geht es auch hier sofort in die Vollen.
Man trifft auf alte Bekannte und mit der Versetzung Eberhofers nach München, beginnt ein ganz neues Kapitel und ein spannender Mordfall, den es wieder zu lösen gilt. Dieser Mordfall ist ganz anders als das was man bisher gewohnt ist und er bringt richtig Spannung mit sich und wird von den Zwischenfällen in Eberhofer's Privatleben immer wieder urkomisch unterbrochen.

Heiraten steht bei ihm ja nicht gerade hoch im Kurs, aber seine Freundin Susi, die hat ganz andere Pläne. Und dann fällt ihm auch noch sein nerviger Bruder Leopold ständig in den Rücken...der Eberhofer hat es wirklich nicht leicht in diesem Teil der Reihe.

Ich persönlich mag ja ganz besonders den Stil in dem die Bücher alle geschrieben sind...sie sind zwar hochdeutsch, haben aber diesen bayrischen Touch und beim Lesen kann man förmlich das Bayrisch hören in dem gesprochen wird...das macht mir die gesamte Story immer nochmal sympathischer und die Protagonisten sowieso.
Für mich ist "Sauerkrautkoma" bisher der beste Teil der Serie...er ist spannend, amüsant, komisch und mit so viel zwischenmenschlichen Aspekten gekrönt, dass es eine wahre Freude ist das Buch zu lesen.

Generell ist es sicher möglich auch mit diesem Teil der Reihe einzusteigen, es dürften keine Infos fehlen um der Story folgen zu können. Dennoch würde ich jedem raten mit dem ersten Band zu beginnen, denn es macht einfach so viel Spaß Franz Eberhofer und die ganz speziellen Bewohner von Niederkaltenkirchen zu begleiten und alle Details zu erfahren. Insbesondere die, teilweise sehr verschrobenen, Dorfbewohner machen die Story so gut wie sie ist!

Ein absolut gelungener Provinzkrimi, der von Grund auf begeistern kann und 5 von 5 Sternen erhält!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Omas Sauerkraut und der fünfte Fall, 15. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Klappentext:

Eine Leiche im Kofferraum von Papas Admiral….
„Wie, München?“, frag ich jetzt erst mal. „Ja, München halt. Was verstehen S'jetzt da nicht, Eberhofer?“ sagt der Bürgermeister.
„Einiges,“ sag ich. „Das Wort Zwangsbeförderung zum Beispiel.“
„Anordnung von ganz oben.“

Wenn das kein Stress ist für den Eberhofer! Erst München. Dann diese Frauenleiche im Kofferraum – und jetzt machen seine Freunde in Kaltenkirchen dem Franz auch noch die Hölle heiß, dass er gefälligst die Susi heiraten soll.
Ja, ein Scheißstress ist das!

Eberhofers fünfter Fall

Mein Umriss:

Kommissar Eberhofer, einst nach Niederkaltenkirchen bei Landshut zwangsversetzt, soll nun wieder zwangsversetzt werden. Und zwar in die Löwengrube genannte Polizeiinspektion in der Ettstrasse in München. Wie schon damals, eilt ihm ein besonderer Ruf voraus. Entsprechend fällt der Empfang in München aus. Aber was kann der Eberhofer schon dafür, er hat ja nicht um seine Versetzung gebeten. Er fühlt sich nicht wohl unter Polizisten in bunten Jeans, die so gar nicht nach Polizisten ausschauen. Aber da muss er durch….
Der Papa und die Oma sind total begeistert von der Versetzung. Zumal sie die TV-Serie „Die Löwengrube“ auf DVD anschauen und sie jetzt auch noch die Möglichkeit haben, diese Legendäre PI in natura zu sehen.
Also tuckern sie mit Papas altem Admiral in Richtung München, um den Franz an seinem neuen Arbeitsplatz zu besuchen. Als sie wieder zurück fahren wollen, ist der Admiral geklaut und Eberhofer hat einen Fall, den er mit seinem Freund dem Rudi lösen will und wenns nach Papa geht auch muss.
Als die beiden endlich das Auto finden, stinkt es gewaltig….. also Fenster auf und ab nach Niederkaltenkirchen und den Fall abschließen.
Aber weit gefehlt, dort finden Papa und Oma eine Frauenleiche im Kofferraum und da diese Leiche nicht gar so alt ist, wird es wohl Mord gewesen sein. Also kann der Franz seinen münchner Kollegen zeigen, wie er einen Mordfall im Alleingang löst. Naja nicht ganz im Alleingang. Der Rudi und der Gerichtsvollzieher, auch ein Freund aus alten Tagen sind nicht unerheblich daran beteiligt.
Susi seine Langzeitgefährtin wartet noch immer darauf, dass Franz sie endlich ehelicht. Was nun in greifbare Nähe rückt. Nur braucht Franz einen Verlobungsring für seine Angebetete, was sich als kompliziertes Unterfangen herausstellt und Susi braucht das passende Kleid. Natürlich stilecht direkt aus Paris…..

Mein Eindruck:

Was ich lese? Klar….. einen Provinzkrimi von Rita Falk, in dem Franz Eberhofer als kauziger Polizist in Niederkaltenkirchen bei Landshut brilliert, dessen Vater hinter dem Schuppen Marihuana anbaut und großer Fan der Beatles ist. Nicht zu vergessen die liebe Oma, die eine begnadete Köchin ist und leidenschaftlich gern Sonderangebote shoppen geht. Dies natürlich mit ihrem Franz in dessen Streifenwagen. Und da wäre noch sein Bruder, die dreckige Schleimsau. So genannt, weil er den Vater immer wieder um den Finger wickelt. Eigentlich heißt er ja Leopold und ist mit der Panida verheiratet und mit der hat er die süße Sushi…. Naja eigentlich Susi, aber Franz meint, dass zum asiatischen Aussehen der Kleinen Sushi eben besser passt. Und dann wäre da noch die Susi. Seit Jahren das Gschpusi von Franz, die immer darauf wartet, endlich von ihm geheiratet zu werden.
Soweit hat sich hier im fünften Band um Franz Eberhofer nicht viel geändert. Rita Falk schreibt wie gewohnt eine eingedeutschte Form des bayrischen Dialektes, die mich als Leser mehr als einmal schmunzeln ließ. Jemandem der kein Bayrisch spricht, wird der Schreibstil und die Ausdrucksweise seltsam vorkommen, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Entsprechend schnell treibt Falk die Handlung um Eberhofers neuen Fall voran, sodass keine Langeweile aufkommen kann. Natürlich geht er an diesen Fall ebenso unkonventionell ran, wie an die Fälle die er zuvor zu lösen hatte. Dass das wieder ein fast-Alleingang ist, versteht sich von selbst ebenso, wie viele Verwirrungen, die für Franz natürlich kein Hindernis darstellen. Wie Rita Falk an den Titel „Sauerkrautkoma“ kam, will ich hier nicht verraten.
Wieder mal ein rundum gelungener Eberhofer der auf weiteres gespannt macht.

Mein Fazit:

Ein Muss für Fans von Regionalkrimis mit Humor
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