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Kundenrezensionen

12
3,8 von 5 Sternen
Panic
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:5,22 €
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2014
In einer Kleinstadt, nahe New Yorks, findet jedes jedes Jahr ein gefährliches Spiel statt: Panic. Teilnehmen Können nur High School Abgänger, der Gewinn: ein Pot voll Geld. Dieses Geld ist Heathers Chance endlich aus der Stadt und von ihrer Mutter und dem untreuen Ex-Freund wegzukommen. Doch der Weg ist hart und das Spiel gefährlich.
Auch für Dodge ist das Geld eine große Chance. Seit seine Schwester ein Jahr zuvor bei Panic verunglückt ist, sitzt sie im Rollstuhl. Seine Familie ist arm und kann sich teure Behandlungen für sie nicht leisten. Dies könnte sich jedoch ändern...

Lauren Olivers "Panic" ist was ganz anderes als ihre vorherigen Werke. Dies ist einer der vielen Gründe, weswegen sie eine meiner absoluten Lieblingsautorinen ist. Alles was ihr in den Sinn kommt, wird niedergeschrieben. Auch wenn mich Panic um ehrlich zu sein nicht so umgehauen hat wie ihre vorherigen Bücher ist es trotzdem ein gutes Buch, welches ich nochmal lesen werde. Bei der Charakterwahl hat sich Lauren mal wieder viele Gedanken gemacht und alles fabelhaft umgesetzt. Laurens Art Menschen und Dinge zu beschreiben berührt mich immer wieder und ihre Geschichten haben einen versteckten, tieferen Sinn. Das Buch ist sowohl aus Heathers als auch aus Dodges Sicht geschrieben, was es für den Leser jedoch noch Spannender macht denn jeder der Beiden weiß irgendetwas, wovon der andere nichts ahnt. Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, wer das Spiel gewinnen und eine Chance auf ein schöneres Leben bekommen wird, da beide Charaktere einem ans Herz wachsen und es verdient hätten. Meine Hoffnungen und Vermutungen für das Ende des Buches wurden jedoch erfüllt.
Allerdings gibt es trotz einer so guten Rezension meinerseits doch nur 3 Sterne, da ich seit Jahren ein riesen Fan von Lauren und ihren Büchern bin und "Before I fall" und die "Delirium"-Reihe zu meinen Lieblingsbücher gehört. Nach zwei so schönen Büchern ist "Panic" für mich leider nur gutes Mittelmaß.

Fazit: Ein gutes Buch, mit vielen spannenden Momenten, in denen man das Buch kaum noch weglegen kann. Die Charaktere überzeugen, genauso wie die Hintergrundgeschichten der Protagonisten. Das Englisch ist nicht schwer und ich denke auch für Leute mit weniger guten Englischkenntnissen super zu verstehen. Für Lauren Oliver Fans wie mir könnte das Buch im Vergleich zu den vorherigen Werken enttäuschend sein, trotz allem ist es jedoch kein schlechtes Buch. Die Geschichte ist nicht wirklich neu, jedoch gut umgesetzt.
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am 25. April 2015
Alle bisherigen Bücher von Lauren Oliver haben mir sehr gut gefallen. Dieses hier fand ich auch nicht schlecht, aber ich vergebe nur drei Sterne, weil mich einige Sachen gestört haben:
(Erstmal eine ganz kurze Zusammenfassung: An der örtlichen High School veranstaltet der jeweilige Abschlussjahrgang jährlich über den gesamten Sommer ein Spiel ("Panic") mit sehr gefährlichen Aufgaben, bei dem der/die Gewinner/in mehr als 50.000 Dollar gewinnt. Auch Heather und Dodge, aus deren Perspektive die Geschichte abwechselnd erzählt wird, nehmen daran teil.)
1. Meiner Ansicht nach verhalten sich die ProtagonistInnen in Bezug auf dieses Spiel völlig unreflektiert à la: "Ja, das Spiel ist halt gefährlich, eigentlich auch lebensgefährlich, aber Scheiß doch drauf, was wir hier alles für Gesetze brechen und mindestens unsere Gesundheit riskieren, machen wir einfach weiter." Wenn die eine Hauptperson der Meinung ist, sie muss aus diesen und jenen Gründen unbedingt teilnehmen, hätte ich trotzdem erwartet, dass sie ob der lebensgefährlichen Aufgaben wenigstens dauernd starke Gewissenskonflikte hat. Aber für alle TeilnehmerInnen scheint dieses bescheuerte Spiel so selbstverständlich zu sein, dass da keine großen moralischen Bedenken übrig bleiben. Bei volljährigen Schulabgängern hätte ich doch zumindest in Teilen ein anderes Verhalten erwartet.
2. Es scheint nur kaputte, perspektivlose Existenzen zu geben. Ich lese gerne Bücher über problembelastete Jugendliche, aber hier war mir das zu anstrengend.
3. Dodges Charakter wird relativ mysteriös eingeführt. Ich habe aber bis zum Schluss nicht verstanden, was er denn nun mehr über dieses Spiel weiß als alle andere, weshalb mir dieses geheimnisvolle Getue künstlich aufgeblasen erscheint.
4. Die Tiger!! (Ein Nebencharakter, der für Heather immer wichtiger wird, hält einfach so zwei Tiger im Garten). Noch unrealistischer ging's echt nicht. Wie soll man denn unbemerkt Tiger halten? Den Aspekt hätte man für mich komplett weglassen können.
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am 5. Januar 2015
Carp, a small town, a place without prospects and the last place a teenager like Heather wants to get stuck. Even when Lauren Oliver doesn't write dystopian fiction or fantastical Middle Grade worlds, I still experienced her YA contemporary setting as if I were a part of the dangerous game of Panic.
In PANIC Lauren Oliver observes what young people come up with when they are bored out of their minds in a town like Carp. Born out of hopelessness for a better future, thoughts are wandering to darker places. They need money to get out of there. They need something that keeps them alive. The thrill, the possibility at something grand. And so they risk everything in something they call a game. Panic.

I can't emphasize enough that Lauren's characters are never like any characters from other novels, and even in an assemblage of characters from her own pen, I can't think of any other character that compares to Heather or Dodge. And I very much admire Lauren Oliver for writing about uncommon characters with rough edges and unique stories to tell, rather than pen down the characters that people are used to or should want to read about.

PANIC is as much about the game as about the characters' lives that are at risk. We witness the problematic home life of two teens who are brought together by chance. Heather cares about her little sister more than anything. They need to get out of Carp as soon as possible and leave their useless mother behind, if they want to have a shot at a future worth living.
Dodge's story and incentive to participate in Panic circle around his sister, too, and something terrible that happened to her in the past. You will read more about the bonds between the siblings and the friendship between Heather, her friends Natalie and Bishop, and Dodge. Natalie and Bishop were two secondary characters so worth getting to know. I think I even liked Bishop best out of all the PANIC characters.

The romantic ties in this story are knotting themselves into surprisingly different patterns than I expected them when I first heard about this story. I thought Heather and Dodge just had to grow together and start having romantic feelings for each other, with them both being main characters and both having their own chapters. But nuh-uh. Not Heather and Dodge. They are both finding someone else worth fighting for.

The longer the game of Panic is running, the bets and dares are becoming more extreme and dangerous. Heather isn't fearless, she's anything but, but she has something to fight for. A better future for herself and her sister. Meanwhile Dodge isn't taking the game too seriously, he's simply after revenge. For his sister who is paralysed. And Dodge can't wait to show the guy who hurt her that revenge can hurt a lot worse.
They both go into the game with very different motivations. Heather and Dodge are from two different worlds it seems. Somehow along the way to the final round of this game, they notice that nothing is as it seems. In the end both experience what it means to make sacrifices for the things that are dearest to them, to take the risk and what it means to say 'No'. Also, how it feels to face your biggest fears and figurative enemies and how brilliant the reward can be once you've overcome them.

4/5 **** PANIC - The YA world has never been more ready to play such a sinister and wicked game as Panic, crafted by the one and only, genuinely talented Lauren Oliver. You should dread and desire this book to equal parts.

Lauren Oliver's writing is once again thrilling and fast-paced. Her characters are driven by strong emotions and needs. Future, past, isolation, hope, dreams and fears. With its dark undertone, the daring, hiding, running and surviving that have to be mastered, PANIC is one of the most extreme and dangerous YA books in early 2014.
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am 5. Juli 2015
Ich finde das Thema des Buches sehr interessant. Man erfährt warum die Charaktere an dem gefährlichen Spiel teilnehmen und jeder hat einen anderen Grund. Über Heather und Dodge erfährt man am meisten, aber auch Nat und Bishop sind interessante Protagonisten.

Die Geschichte startet direkt mit der ersten Mutprobe und es geht direkt rasant los. Mir gefällt es sehr gut, dass der Einstieg einfach ist und man direkt im Spiel drin ist. Generell hat die Autorin einen interessanten und ungewöhnlichen Schreibstil. Das Englisch ist recht einfach und gut zu verstehen. Das Besondere ist aber, dass die Kapitel sehr abrupt enden, quasi mit einem Cliffhanger. Erst im nächsten Kapitel erfährt man wie die Situation ausgegangen ist und dies wird meistens in nur einem Satz abgehandelt.

Dadurch gibt es immer kleine Spannungsmomente, die sich durch das ganze Buch ziehen.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Atmosphäre in dem Buch. Man bekommt wirklich ein gutes Gefühl vom Leben der Personen in der kleinen Stadt mitten im Sommer.

Negativ ist mir aufgefallen, dass es an manchen Stellen recht vorhersehbar ist und es gab Stellen, die sich mir nicht ganz erschlossen haben. Viele Stellen wurden meiner Meinung nach viel zu kurz behandelt und ließen einige Fragen offen.

Fazit:
Ich hatte keine besonderen Erwartungen an das Buch, weshalb ich recht zufrieden bin. Das Buch war eine leichte Lektüre, die auch spannend war. Ich denke es ist ein gutes Jugendbuch, dass ein sehr interessantes Thema behandelt. Außerdem ist es auch mal nett, einen Einzelband zu lesen!

Allerdings hat es mich jetzt nicht vom Hocker gehauen und deshalb gebe ich dem Buch gute 3 Sterne.
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am 13. März 2014
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es von Lauren Oliver, der Autorin der Delirium-Triologie, welche mir ausgesprochen gut gefallen hat, stammt. Allerdings kann ich nur jedem raten Panic als eigenständiges Werk zu betrachten, denn es zeigt, zumindest meiner Meinung nach, keinerlei Parallelen zu Delirium.

Zum Inhalt:
Panic - ein Spiel das von Jugendlichen erfunden wurde um für ein wenig Spannung während der Sommermonate in Carp, einer recht abgeschottenen Kleinstadt in den USA, zu sorgen. Wer bei einer Reihe gefährlicher und nervenaufreibender Spiele letztendlich gewinnt, erhält an die $50,000, und damit die Chance, der öden Kleinstadt endlich zu entfliehen. Teilnehmen dürfen all jene Jugendlichen, die so eben die High School abgeschlossen haben. Eine von ihnen ist Heather, die nie geplant hatte an Panic teilzunehmen. Dodge hingegen wartet schon seit langem darauf endlich bei Panic mitzumachen zu können und seine Motivation ist nicht (nur) das Geld. Dann gibt es noch Heathers beste Freunde, Nat, die ebenfalls mitspielt, und Bishop, der offensichtlich nichts mit Panic zu tun haben möchte.

Ich hatte anfangs etwas Probleme mich in die Geschichte einzufinden und kam recht langsam voran. Nach dem ersten viertel des Buches in etwa hat sich das allerdings gelegt und mir hat die Geschichte letztendlich gut gefallen. Man kann die Gefühle und Motivation hinter den Handlungen von Heather und Dodge, den beiden Hauptfiguren, gut nachvollziehen und fiebert schlussendlich mit sehr mit ihnen mit.
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am 5. April 2014
Endlich ein neues Buch von Lauren Oliver! Ich habe bisher alle Bücher von ihr gelesen und fand sie toll, daher war ich sehr gespannt, ob Panic mir wieder so gut gefallen würde.
Sobald man sich mit den Charakteren bekannt gemacht hat, erwartet einen eine spannende, kurzweilige Geschichte. Das Buch ist wie zu erwarten wwar sehr gut geschrieben, die Charaktere sind sympatisch und die Story interessant. Das Ende ist für meinen Geschmack zu kurz ausgefallen und es blieben viele Fragen offen, wie zum Beispiel was aus einigen Charakteren geworden ist, nachdem das Spiel beendet war.
Trotzdem hat mir Panic nicht ganz so gut gefallen, wie die anderen Bücher von der Autorin. Obwohl ich es gegen Ende vor Spannung kaum noch aus der Hand legen konnte, hat es mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen wie die Vorgänger. Ich kann nicht genau sagen, woran das gelegen hat, denn insgesamt gesehen ist es ein wirklich gutes, unterhaltsames Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!
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Ich habe bisher drei Bücher von Lauren Oliver gelesen und keines hat mich wirklich umgehauen. Panic ist bei mir als Hörbuch eingezogen (englisches Original = ungekürzt) und ich habe es nicht bereut. In letzter Zeit lese ich eine Menge Contemporary Romane und dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass viele Autoren sich nicht richtig Mühe machen, den Plot etwas abwechslungsreicher zu gestalten, sondern es immer nur um den Alltag und die Liebe geht. PANIC war da eine tolle Abwechslung. Lauren Olivers Idee mit dem Spiel, dass eine ganze Stadt aufmischt, gefiel mir sehr gut. Zuerst hat man nicht wirklich eine Ahnung, wie das Ganze vor sich geht.

Nach und nach werden einem als Leser die simplen Regeln von Panic erklärt und man verfolgt die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen gibt es Heather, welche am Spiel teilnimmt, weil sie sich und ihrer Schwester endlich die Chance geben will aus Carp zu verschwinden. Die beiden kommen aus armen Verhältnissen und ihre Mutter ist ein Junkie. Auf der anderen Seite steht Dodge, welcher Panic als persönlichen Rachefeldzug sieht, um jemanden fertig zu machen, der seine Schwester in den Rollstuhl gebracht hat.

Beide Charaktere gefielen mir unheimlich gut. Durch die wechselnde Perspektive wird die Geschichte immer weiter gesponnen und man lernt mehr und mehr der Hintergründe kennen. Zudem haben beide Figuren viel miteinander zu tun und nicht nur Panic sorgt dafür, dass sich die Handlungsstränge überschneiden. Das Buch hat einen schnellen Plot und bietet durch die ausgefallenen "Challenges" an die Teilnehmer eine Menge. Es ist spannend, gefährlich und man fiebert einfach mit. Was ich super fand: Lauren Oliver schildert alles sehr realitisch, sodass man sich bestens vorstellen kann, wie ein Spiel wie PANIC auch im echten Leben funktionieren kann. Nervfaktor Nr. 1 war allerdings Heathers bescheuter, dumme beste Freundin Nat. Das Mädchen kann nichts, trägt nichts zur Geschichte bei und jammert ohne Ende. Mir erschien es allerdings unfair dem Buch einen Stern abzuziehen, weil sie so eine dumme Kuh ist xD PANIC ist hier Programm und auch als Leser bleibt man nicht immer von den gruseligen und atmosphärischen Szenen verschont, die Angst aufbauen und erschaffen, wie ich es selten gelesen habe.

Die Hörbuchsprecherin macht ihren Job übrigens super.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2014
Lauren Oliver zählt zu meinen liebsten AutorInnen von Young Adult Romanen; ich verfolge ihr Schaffen recht aufmerksam. Meiner Auffassung nach kann sie sich unheimlich gut in die Gefühls- und Lebenswelten Jugendlicher hineinversetzen und diese den LeserInnen nachvollziehbar vermitteln. Bisher habe ich vier ihrer Romane mit Begeisterung gelesen: „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ („Before I Fall“), welcher sich mit dem Tod und der Nachhaltigkeit unserer Handlungen auseinander setzt, sowie ihre dystopische „Delirium“ – Trilogie, die international viel positive Kritik erhalten hat. Als ihr neustes Werk „Panic“ angekündigt wurde, war es für mich keine Frage, dass ich dieses sofort auf meine Wunschliste setzen musste.

Panic ist ein Spiel. Ein Spiel, das sich gelangweilte Jugendliche der Kleinstadt Carp im Bundesstaat New York irgendwann ausdachten, um den Sommer herum zu bekommen. Wann und wer, das weiß niemand mehr. Die Teilnehmer müssen verschiedene furchteinflößende und gefährliche Aufgaben bewältigen; der Sieger bekommt eine enorm hohe Geldsumme, für die das ganze Schuljahr über gesammelt wird. Jeder kann teilnehmen, oder zumindest jeder, der in der Abschlussklasse ist. Heather Nill wollte eigentlich nicht mitspielen. Es war eine Kurzschlussentscheidung. Für den Außenseiter Dodge Mason hingegen stand schon lange fest, dass er teilnehmen würde. Im Verlauf des Spiels, das Stück für Stück immer mehr außer Kontrolle gerät, müssen die beiden lernen, dass es weit mehr Gründe gibt, bei Panic mitzumachen, als nur den schnöden Mammon. Jeder hat Geheimnisse; Panic bringt diese ans Licht.

„Panic“ ist eine wunderbare Geschichte von Angst und Mut. Sie verdeutlicht einmal mehr aufs Neue, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern zu handeln, OBWOHL man Angst hat. Das Spiel Panic fungiert hierbei eigentlich nur als Katalysator für das Potential, dass in den Protagonisten des Romans sowieso schon vorhanden war. Es schafft den Rahmen, um Heather und Dodge zu zeigen, dass in ihnen mehr steckt, als sie bis dahin annahmen. Auf diese Weise ist „Panic“ auch ein Roman über das Erwachsenwerden, ein perfekter Vertreter der Initiationsliteratur.
Die Idee des Spiels an sich mochte ich wirklich sehr, da diese so vorstellbar und realistisch ist. Wer hat nicht schon einmal einen Sommer verbracht, in dem man einfach nichts zu tun hatte, außer in den Tag hinein zu leben und sich fürchterlich zu langweilen? Außerdem beschleunigt es Heathers und Dodges Entwicklung fesselnd und mitreißend; die Ungewissheit von Panic, die dauerhafte Anspannung der Teilnehmer überträgt sich auch auf den Leser und schürt die Neugier, wissen zu wollen, was die nächste Aufgabe ist, wer sie besteht, wer scheitert und somit rausfliegt. Es erscheint unausweichlich, denn die Mitspieler brauchen Panic aus ganz unterschiedlichen Motiven. Es füllt eine entscheidende Lücke in dem Gefüge der Kleinstadt Carp.
Müsste ich die Hauptfigur des Romans benennen, würde ich ohne zu zögern Heather auswählen. Obwohl Lauren Oliver ihre Geschichte abwechselnd aus Heathers und Dodges Perspektive erzählt, liegt der Fokus doch eher auf der jungen Frau und weniger auf dem undurchsichtigen Außenseiter. Zwar fühlte ich mich Dodge sehr nahe, doch Heather nimmt das ganze Buch über mehr Raum ein, was die Bindung an sie intensiver gestaltet. Sie gefielen mir trotzdem beide, waren sympathische Protagonisten, die gut ausgearbeitet sind. Das Ende des Romans empfand ich hinsichtlich Dodge jedoch als etwas enttäuschend, denn Heather steht erneut im Mittelpunkt und die LeserInnen erfahren nichts über seine Zukunft. Diese Fixierung auf Heather wirkte sich leider auch auf die Nebencharaktere aus, die ein wenig blass blieben und über die ich gern mehr erfahren hätte. Besonders Heathers beste Freundin Natalie, die gleichermaßen an Panic teilnimmt, hätte meines Erachtens nach mehr Aufmerksamkeit verdient. Sie verfolgt ebenfalls eigene Ziele und schreckt nicht vor der Manipulation ihrer Freunde zurück, um diese zu erreichen; ihre emotionale Motivation für dieses Verhalten hätte mich brennend interessiert.

Mit „Panic“ konnte Lauen Oliver meine Meinung von ihr als sehr einfühlsame Young Adult Autorin erneut bestätigen. Sie neigt dazu, ihre Protagonisten in Extremsituationen zu katapultieren und kombiniert diese mit den alltäglichen Problemen des Erwachsenwerdens. Diese Mischung ist es, die mich immer wieder überzeugt; zusätzlich zu ihrem flüssigen, packenden Schreibstil. Ich kann „Panic“ guten Gewissens an alle Freunde des Genres empfehlen.
Olivers nächster Roman „Rooms“ wird laut Beschreibung eine Lektüre für Erwachsene mit übernatürlichen Elementen sein. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Autorin schlagen wird, wenn sie sich an eine andere Zielgruppe wendet.
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am 12. September 2014
da das Buch auf englisch ist, musste ich mich erst etwas an den verwendeten Jugendjargon gewöhnen. sonst aber gute Story und gute Umsetzung, auch wenn etwas übertrieben und wirklichkeitsfern.
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am 7. Mai 2014
Ich bin ein großer Delirium Fan und ich habe auch "Before I Fall" verschlungen. Deswegen hatte ich mich so auf das neue Buch von Lauren Oliver gefreut. Ich weiß nicht genau, was passiert ist, aber dieses Mal hat mich ihr Buch nicht überzeugt und mich auch nicht zufrieden zurückgelassen. Die Geschichte und die Umsetzung waren gut, jedoch war die Story auch teilweise sehr durchschaubar und ich konnte keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Eine mögliche Erklärung für meine Unzufriedenheit mit diesem Buch wäre vielleicht die Erzählerweise. Lauren Oliver hat ihre Charaktere in den vorangegangenen Büchern selbst die Geschichte erzählen lassen, was hier leider nicht der Fall ist. Es tut mit wirklich leid, Lauren Oliver nur zwei Sterne geben zu müssen, aber dieses Buch bekommt keinen Ehrenplatz neben der Delirium-Serie und "Before I Fall".
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