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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vorerst letzte gemeinsame Flug der Adler, 3. Dezember 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Long Run,the(Japan Vinyl Repli (Audio CD)
..."we gonna get you an apartement honey, we gonna get you a car......
and we gonna make yo a moviestar...."
(Textzeile aus "King of Hollywood")

"The Long Run" ist der am 24.09.1979 veröffentlichte sechste Longplayer der EAGLES, die - ebenso wie Jahre zuvor die Gruppe "Poco" - den 1977 ausgeschiedenen Bassisten Randy Meisner durch Timothy B. Schmit ersetzt hatten. Das im Bayshore Recording Studio, Coconut Grove/FL und vier verschiedenen Studios in Los Angeles produzierte, ursprünglich als Doppel-LP geplante, "Billboard-Pop-Album des Jahre 1979" sollte für einen Zeitraum von 28 Jahren das letzte Studioalbum der Gruppe bleiben.....

.....die sich damit nach einer fast zweijährigen Produktionszeit noch weiter in Richtung Hard Rock bewegt hatte. Nach einem blitzartigen Eintritt auf Platz 2 der US-Charts, gelang es dem Album Led Zeppelin's "In Through the Out Door" zu entthronen und nach acht Wochen als letzte Nr. 1-Scheibe der in die Musikgeschichte einzugehen. Drei Singleauskopplungen erreichten die TOP 10 der "Billboard Hot Hundred"....

....von denen das fetzig-rockige von Frey/Henley, Bob Seger und - einmal mehr - John David Souther geschriebene "Heartache Tonight" (Track 6) (Henley, Frey, Bob Seger, J.D. Souther) nicht nur der fünfte und letzte Number 1 Hit der Band wird, sondern in der Kategorie "Best Rock Performance By A Duo or Group With Vocal" einen Grammy gewinnen kann. Neben Joe Walsh's einzigartiger Silde Guitar sind es vor allem Glen Freys Stimme und der Chorgesang, die das Lied zu einem Klassiker gemacht haben. Der von Henley/Frey komponierte Titelsong "The Long Run" (1), bei dem sich Joe Walsh`s Slidegitarre mit der Stimme des Drummer abwechselt, erreichte den 8. Platz der Charts und wird am 27. Juli 1980 beim Livekonzert in Santa Monica von Glenn Frey als 'Tribute for Nashville' angekündigt. Mit "I Can't Tell You Why" (2) gibt der neue Bassist Timothy B. Schmit, der den Song mit Henley/ Frey geschrieben hat seinen gefühlvollen Einstand als Leadsänger. Die als Single veröffentlichte Ballade mit einem Gitarrensolo Frey (das bei Lifeauftritten von Don Felder gespielt werden sollte) erreicht nach ihrer Veröffentlichung im Februar 1980 ebenfalls Platz 8 der US-Charts.

Die B-Seite "The Greeks Don't Want No Freaks" (9) mit den Background Vocals von "The Monstertones" featuring Jimmy Buffett" ist hingegen eine textlich und musikalisch schräge und gewöhnungsbedürftige Frey/Henley-Nummer. Bei "Teenage Jail" (8) war es hingegen diesmal nicht hilfreich, dass neben Henley/ Frey auch John David mitgeschrieben hat. Die B-Seiten der genannten anderen Chartshits, die beide von Don Felder (mit)geschrieben wurden (!) bieten zwar recht anständige Gitarrenparts, hören sich jedoch gesanglich (Henley & "Chor") recht seltsam an. "Those Shoes" (7) wird von Joe Walsh "Talk box guitars" dominiert, das Bass-Intro sollte später für den Track "High Plains Drifter" auf dem "Beastie Boys" Album "Paul's Boutique" gesampelt werden. Als richtig grausam, besonders in musikalischer Hinsicht, muss "The Disco Strangler" bezeichnet werden (4), das deshalb auch ruhig in Vergessenheit geraten durfte....

....nicht jedoch das von Frey und Henley geschriebene und gesungene "King Of Hollywood"(5), dass mit sage und schreibe - 3 - Gitarrensoli von Frey, Felder und Walsh, seiner kritischen Thematik, sowie einer epischen Spielzeit von 6:28 Minuten in die Klasse von "Hotel California" und "Long Road Out Of Eden" gehört. Dem von Joe Walsh und Barry De Vorzon komponierten "In The City" (3) wurde mit Walsh Stimme, mehr noch seiner phänomenalen Slidegitarre, als Themasong im Soundtrack von Walter Hills 1979er Kultfilm "The Warriors" Unsterblichkeit verliehen.

"The Sad Café" (10) von Henley/ Frey, Walsh (!) und J. D. Souther bildet mit Henleys Lead Vocals, einem Gitarrensolo Felders und insbesondere dem Alto-Saxophone-Part von David Sanborn einen sentimentalen Abschluss des Albums einer Supergruppe, die nach einem letzten Konzert am 31.07.1980 für vierzehn Jahre auseinander gehen wird....

5 Amazonsterne für unvergessene & erinnerungswürdige Songs.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein cooles Album, 30. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
Die Eagles brauchten eine sehr lange Zeit, um THE LONG RUN zu vollenden (der innere Kreis um die Band nannte es daher "The Long One"), und nach dem unglaublichen Erfolg der Vorgänger ONE OF THESE NIGHTS und HOTEL CALIFORNIA waren damals viele Leute enttäuscht, als es dann im September 1979 endlich doch noch veröffentlicht wurde. Aber warum war das so?

Vielleicht, weil hier fast keine Spuren des früher dominierenden Country-Rock mehr zu finden waren (um ehrlich zu sein, schätze ich diese Tatsache sehr!)? Oder weil es keinen absoluten Songklassiker wie z.B. "Take It Easy", "Take It to the Limit", "Life in the Fast Lane" und natürlich "Hotel California" enthielt?

Egal: Dieses Album ist cool. Es hat einen großartigen Sound, eine innovative, sich von jedem anderen Eagles-Album unterscheidende musikalische Ausrichtung, es enthält feine Nummern wie "In the City", "Heartache Tonight", "Those Shoes", "The Sad Café" und sogar wirklich lustige Einlagen wie "The Disco Strangler" und "The Greeks Don't Want No Freaks". Abgesehen von "I Can't Tell You Why" und vielleicht "Teenage Jail" gibt es hier keine 'Filler'.

Mein absoluter Lieblingssong ist aber das epische "King of Hollywood" mit seinem fabelhaft zynischen Text und den wunderbaren Gitarren-Soli von Glenn Frey, Don Felder und Joe Walsh; definitiv einer jener Songs, die trotz einer Länge von sechseinhalb Minuten noch viel zu kurz sind.

Neben ONE OF THESE NIGHTS war dies alles in allem das beste Album der Eagles. Bis 2007. Dann kam mit dem monumentalen Doppelalbum LONG ROAD OUT OF EDEN ein ebenso überraschendes wie überraschend starkes Comeback. Aber das ist eine andere Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorläufiger Abschluss mit Schwächen, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (MP3-Download)
Das Vorgängeralbum Hotel California, war für mich das Highlight dieser einzigartigen Gruppe. Selten hat jemand Country so gekonnnt mit Rockmusik verschmolzen wie die Eagles. Dieses Album zählt für mich zu einer der besten Scheiben aller Zeiten - aber - eigentlich wollte ich ja hier über The long Run schreiben. Nur,wie man sieht wird es irgenwie an dem Vorgänger gemessen. Diese Album zu toppen bzw. zu erreichen ist eigentlich unmöglich und mit The Long Run bleiben sie auch weit dahinter zurück. Mag sein dass mir auch der Umstand, dass hier die Country-Einflüsse stark zurückgingen nicht mehr so gefallen hat. Nicht dass ich falsch verstanden werde, ich bin kein reiner Country Fan-im Gegenteil. Rock, Blues und Rock'n Roll sind sogar eher mein Ding. Das einzigartige an den Eagles war für mich aber immer diese gekonnte Balance zwischen den Welten und die war hier eben nicht mehr so zu finden. Es gibt auf The Long Run durchaus Top Stücke, wie das Titelstück selbst. Auch King of Hollywood und Heartache tonight sind fantastische Stücke. Aber es gibt auch ein paar Hänger auf dieser Platte, und sowas war ich von den Eagles bis dahin nicht gewöhnt. Irgenwie merkt man, dass hier schon ein wenig die Luft raus war, und es ist nicht verwunderlich, dass es für sehr lange das letzte sein sollte was man von dieser Gruppe zu hören bekam.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Eagles!, 20. August 2001
Von 
Thorsten Michaelis (Sievershagen, Mecklenburg Vorpommern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
Es dauerte 206 lange Tage in einer Spanne von über 18 Monaten dieses Album fertgzustellen! Für mich ist eines der besten Alben von den Eagles. Es ist ein etwas düsteres Album. Die Texte sind dunkler und die Melodien schwerer aber das ist das gute daran! Nicht nur diese fröhlichen und freundlichen Pop-Rock-Songs sondern auch mal schwarze rockigere Musik zumachen das ist die Kunst die die Eagles wunderbar beherrschen. Bei diesem Album wirkte Timothy B. Schmit schon mit und verwandelte I Can't Tell You Why in eine Lady-Killer-Ballade mit seiner klaren und soften Stimme! Einfach genial! The Sad Café ist eine der besten Balladen und The Long Run, der etwas philosophische Soul Track war und ist großartig! Trotz des hohen Erwartungsdrucks wurde dieses Album eines der Sahne-Stücke der Eagles!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vorerst letzte gemeinsame Flug der Adler, 30. November 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
..."we gonna get you an apartement honey, we gonna get you a car......
and we gonna make yo a moviestar...."
(Textzeile aus "King of Hollywood")

"The Long Run" ist der am 24.09.1979 veröffentlichte sechste Longplayer der EAGLES, die - ebenso wie Jahre zuvor die Gruppe "Poco" - den 1977 ausgeschiedenen Bassisten Randy Meisner durch Timothy B. Schmit ersetzt hatten. Das im Bayshore Recording Studio, Coconut Grove/FL und vier verschiedenen Studios in Los Angeles produzierte, ursprünglich als Doppel-LP geplante, "Billboard-Pop-Album des Jahre 1979" sollte für einen Zeitraum von 28 Jahren das letzte Studioalbum der Gruppe bleiben.....

.....die sich damit nach einer fast zweijährigen Produktionszeit noch weiter in Richtung Hard Rock bewegt hatte. Nach einem blitzartigen Eintritt auf Platz 2 der US-Charts, gelang es dem Album Led Zeppelin's "In Through the Out Door" zu entthronen und nach acht Wochen als letzte Nr. 1-Scheibe der in die Musikgeschichte einzugehen. Drei Singleauskopplungen erreichten die TOP 10 der "Billboard Hot Hundred"....

....von denen das fetzig-rockige von Frey/Henley, Bob Seger und - einmal mehr - John David Souther geschriebene "Heartache Tonight" (Track 6) (Henley, Frey, Bob Seger, J.D. Souther) nicht nur der fünfte und letzte Number 1 Hit der Band wird, sondern in der Kategorie "Best Rock Performance By A Duo or Group With Vocal" einen Grammy gewinnen kann. Neben Joe Walsh's einzigartiger Silde Guitar sind es vor allem Glen Freys Stimme und der Chorgesang, die das Lied zu einem Klassiker gemacht haben. Der von Henley/Frey komponierte Titelsong "The Long Run" (1), bei dem sich Joe Walsh`s Slidegitarre mit der Stimme des Drummer abwechselt, erreichte den 8. Platz der Charts und wird am 27. Juli 1980 beim Livekonzert in Santa Monica von Glenn Frey als 'Tribute for Nashville' angekündigt. Mit "I Can't Tell You Why" (2) gibt der neue Bassist Timothy B. Schmit, der den Song mit Henley/ Frey geschrieben hat seinen gefühlvollen Einstand als Leadsänger. Die als Single veröffentlichte Ballade mit einem Gitarrensolo Frey (das bei Lifeauftritten von Don Felder gespielt werden sollte) erreicht nach ihrer Veröffentlichung im Februar 1980 ebenfalls Platz 8 der US-Charts.

Die B-Seite "The Greeks Don't Want No Freaks" (9) mit den Background Vocals von "The Monstertones" featuring Jimmy Buffett" ist hingegen eine textlich und musikalisch schräge und gewöhnungsbedürftige Frey/Henley-Nummer. Bei "Teenage Jail" (8) war es hingegen diesmal nicht hilfreich, dass neben Henley/ Frey auch John David mitgeschrieben hat. Die B-Seiten der genannten anderen Chartshits, die beide von Don Felder (mit)geschrieben wurden (!) bieten zwar recht anständige Gitarrenparts, hören sich jedoch gesanglich (Henley & "Chor") recht seltsam an. "Those Shoes" (7) wird von Joe Walsh "Talk box guitars" dominiert, das Bass-Intro sollte später für den Track "High Plains Drifter" auf dem "Beastie Boys" Album "Paul's Boutique" gesampelt werden. Als richtig grausam, besonders in musikalischer Hinsicht, muss "The Disco Strangler" bezeichnet werden (4), das deshalb auch ruhig in Vergessenheit geraten durfte....

....nicht jedoch das von Frey und Henley geschriebene und gesungene "King Of Hollywood"(5), dass mit sage und schreibe - 3 - Gitarrensoli von Frey, Felder und Walsh, seiner kritischen Thematik, sowie einer epischen Spielzeit von 6:28 Minuten in die Klasse von "Hotel California" und "Long Road Out Of Eden" gehört. Dem von Joe Walsh und Barry De Vorzon komponierten "In The City" (3) wurde mit Walsh Stimme, mehr noch seiner phänomenalen Slidegitarre, als Themasong im Soundtrack von Walter Hills 1979er Kultfilm "The Warriors" Unsterblichkeit verliehen.

"The Sad Café" (10) von Henley/ Frey, Walsh (!) und J. D. Souther bildet mit Henleys Lead Vocals, einem Gitarrensolo Felders und insbesondere dem Alto-Saxophone-Part von David Sanborn einen sentimentalen Abschluss des Albums einer Supergruppe, die nach einem letzten Konzert am 31.07.1980 für vierzehn Jahre auseinander gehen wird....

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der am perfektesten produzierten Alben aller Zeiten, 20. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
"The Long Run", das (bislang) letzte Stuioalbum der seit einigen Jahren reformierten "Eagles", ist meiner Meinung nach neben "Wish You Were Here" von "Pink Floyd" eines der Alben mit dem perfekten Sound. Fast ein Jahr lang brauchten sie für die Aufnahmen, damals eher selten und ziemlich lange. Don Henley enthüllte Jahre später den Grund für die Dauer der Aufnahmen und auch das anschliessende Ende der Band: "Hotel California". Nach diesem Megaseller war der Druck ungeheuer gross auf die Band und doch konnte alles weitere nur Fussnote, Beiwerk sein. Dennoch haben die einzelnen Songs auf "The Long Run" wie zum Beispiel der damalige Nr. 1-Hit "Heartache Tonight" oder "I can't tell you why" immer noch klasse und sind soundmässig immer noch eine Offenbahrung. Das Album erinnert mich seltsamerweise immer ein bisschen an "Gaucho" von "Steely Dan", welches auch Anfang der 80er erschien und ebenfalls, bis zum Comebackalbum und Grammygewinner "Two against Nature" von 2001, für lange Zeit deren letztes Album war.
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5.0 von 5 Sternen Super Remaster, 7. Juni 2014
Von 
W. Freimark (Erlangen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
Zum Inhalt der CD braucht man nichts mehr besonderes erwähnen. Und zum Klang kann ich feststellen: wirklich überragend. Deshalb absolute Kaufempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen In the long run the eagles have survived, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
Eagles: technische Überperfektion für die Ewigkeit, fanatische Overdub-Musik-Architekten, die besessen Alben für die nächsten Generationen schufen. Wieder so eine Gruppe, von der man alles haben sollte - und leider gibt's nicht wirklich viel! Ein MUST HAVE
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schwanengesang einer Legende, 1. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Audio CD)
Country-Rock gibt es spätestens seit Bob Dylans Kult-Album "John Wesley Harding" (1968). Durch Poco und die Eagles fing er aber an, wirklich zu leben!
"The Long Run" ist das vorläufige Schlußkapitel einer Entwicklung. Da ändert selbst ein Song wie "Teenage Jail" nichts daran, der eher auf den Pink Floyd-Meilenstein "The Wall" (erschienen im selben Jahr, nämlich 1979) gepaßt hätte. Wo dieser Song zu düster einherkommt, erscheint "The Greeks Don`t Want No Freaks" eher zu fröhlich-sei`s drum. Dafür bleiben Legenden wie "I Can`t Tell You Why", "Those Shoes", "King Of Hollywood" und natürlich "The Sad Cafe" für die Ewigkeit bestehen.
Nach diesem Album war für die Eagles nichts mehr wie vorher-leider ließ die Trennung nicht mehr allzulange auf sich warten. Und da wir es mit einem letzten Album zu tun haben (ich zähle die vorläufige Reunion nicht dazu), ignoriere ich die Schwachpunkte des Albums und zücke die Höchstnote. Freunden gediegener Rockmusik sei hier eine strikte Kaufempfehlung auf den Weg gegeben!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als ihr Ruf..., 26. August 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Long Run (Vinyl Replica) (Audio CD)
...ist diese Scheibe eigentlich. ,Hotel California' zu toppen war eigentlich nicht möglich. Vielleicht war das der Grund, warum die Eagles 3 Jahre für das Nachfolgealbum brauchten. Das fiel dann für die ehemaligen country rocker aber sehr vielfältig aus.

Von der Kritik wurde ihnen hier schwaches songwriting vorgeworfen, was aber eigentlich nur auf 2 der 10 songs hier zutrifft (,King Of Hollywood' und ,Teenage Jail'). Es war ein durchaus zeitgemäßes Album und auch die Eagles konnten es sich nicht verkneifen mit ,The Disco Strangler' eine Anmerkung zum damals weltbeherrschenden Phänomen Disco zu machen. Das gelingt ihnen aber gar nicht mal schlecht, denn das Teil ist nicht nur tanzbar, es rockt auch einigermassen und erinnert - wohl ungewollt - ein wenig an die funky tracks der James Gang. Auch ,Those Shoes' (dessen simple Bassline Queen dann 2 Jahre später für ,Cool Cat' wieder aufgriffen) ist so ein Disco-Soul-artiges Stück, hat aber ein ziemlich fieses guitar-hook und ist vielleicht das groovigste Stück der Eagles.

Walsh ist hier in großer Form, denn obwohl er kompositorisch hier nur sein - eh sehr superes - ,In The City' beisteuert schafft er es mit seinen Solis und seinen Riffs einige songs aus der Mittelmäßigkeit zu reissen und interessante Stücke daraus zu machen.

Songwriterisch ist es ein Henley/Frey Album. Der sophisticated Doobei Brothers/Steely Dan Pop des Titelstücks ist typischer spät 70er Westcoast Sound, genauso wie das introspektive ,I Can't Tell You Why' - natürlich perfekt produziert. Bei ,King Of Hollywood' geht ihnen zwar kurz die Luft aus (zu lange und zu unspektakulär die Melodieführung), dafür kommt ,Heartache Tonight' dann aber als einer der besten Blues-Rock Kracher rüber die je geschreiben wurden. Komposition, Groove, Dynamik, Arrangement, Gesang, Gitarre - hier passte einfach alles.

Den lasziven Blues von ,Teenage Jail' versemmeln Sie zwar gehörig (zu glatt produziert, zu wenig Einfälle im song selbst), aber der Rock'n'Roll von ,The Greeks...' ist dann wieder sehr fetzig und erfrischend. Und mit ,The Sad Cafe' gelingt ihnen eine sehr schöne, bittersüße Ballade zum Abschluss.

Vieles hier klingt schon so wie später einige der Hits der beiden erfolgreichsten Solo Eagles Frey und Henley, es wurde hier schon oft auf Pop poliert, aber insgesamt ist das eine sehr abwechslungsreiche Platte und für mich persönlich die zweitbeste der Band nach ,Hotel California'. Man muss halt ein offenes Ohr haben und stilistisch über den Tellerrand blicken können, aber dann geht diese Scheibe fast runter wie Öl.

Der fünfte Stern bleibt ihnen nur wegen den beiden oben genannten Ausfällen knapp versagt. Wer aber keine ,Best Ofs' mag der sollte sich diese Platte neben ,Hotel California' unbedingt zulegen.
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