Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen88
4,2 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. Dezember 2013
Schorlau hat in Denglers siebtem Fall ein immer noch brandaktuelles Themenbündel aus Fleischindustrie, Massentierhaltung, Arbeitsmigranten aus Osteuropa und Werkverträgen aufgegriffen und daraus einen spannenden Krimi um seinen Privatermittler und ehemaligen BKA-Beamten Dengler kreiert. Anlass für Denglers Ermittlungen ist das Verschwinden seines Sohnes und dessen Tätigkeit als "Ermittler" für eine Tierschutzorganisation. Er und seine gleichgesinnten Freunde geraten zwischen die Fronten der Allianz der Fleischindustrie mit der organisierten Kriminalität. Aber - ohne zuviel zu verraten - Dengler taucht mal wieder als "Retter in letzter Sekunde" auf. Großes Explosives Finale und "Cut mit Abspann".
Der eigentliche Tenor dieses Politkrimis ist jedoch: "Die Fleischindustrie kennt keinen Respekt vor den Tieren und keinen Respekt vor den Beschäftigten. Es wundert daher nicht, dass sie auch keinen Respekt vor den Verbrauchern kennt, denen sie ihre Produkte anbietet." Dem Leser sei empfohlen, zunächst das Nachwort und die dazugehörigen Anhänge ab Seite 325 ff zu lesen und danach mit der "Zwölf-Tage-Handlung" des Krimis zu beginnen. Und dann: Guten Appetit !
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2014
Schon nach den den ersten Seiten war klar: dieses Buch würde ich nicht ertragen können. Zu realistisch breitet Schorlau den Terror der Massentierhaltung aus.
Dafür danke ich ihm!!!! Das Thema ist schon lange überfällig! Ich frage mich nur: wer bringt es über sich, dieses Buch zu lesen?
Gerade! Wenn man jeden Tag angeregt durch die Petionen der Tierschützer wie PETA sich dem realen Grauen intensiv und aktiv auseinandersetzt und dagegen zu wirken versucht, ist es - nun in einen Krimi verpackt - zuviel.
Schorlau ist ein hervorragender Autor mit einer großen und treuen Gemeinde engagierter Fans. Ich hoffe sehr, dass sie alle ihre Empörung und ihr Entsetzen nach Lektüre des Buches in Aktivitäten zum Tierschutz einfließen lassen - damit eines Tages die Menschlichkeit siegt!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2014
Auch Wolfgang Schorlau macht vor der neuen Mode nicht halt, wonach jeder Krimi mit möglichst vielen unappetitlichen Szenen angereichert werden muss. Und damit meine ich nicht die Praktiken der Fleischmafia. Diese sind gut recherchiert und auch entsprechend realistisch beschrieben. Nein, daran ist nichts auszusetzen, auch wenn es besser in ein Sachbuch oder eine Magazinsendung gepasst hätte, ein Spiegel-Titel hat sich des Themas ja schon angenommen.
Was stört, ist die Brutalität der "Bösen". Der gierige Unternehmer häutet schnell mal einen aufmüpfigen Leiharbeiter bei lebendigem Leib, die bekehrten Landwirte werden verbrannt, der Sprecher der Arbeitnehmer wird brutal misshandelt. Das ist einfach zuviel des Guten, schade, denn die geschilderten Zustände in der Fleischproduktion wirken eigentlich schon für sich. Die Geistesblitze des Detektivs sind schon arg gekünstelt, und gut für ihn, wenn man ein paar Verflossene in den richtigen Ministerien sitzen hat.
Sachinhalt: 5 Sterne, Dramaturgie: 1 Stern, ergibt einen Schnitt von 3 Sternen
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Der letzte Fall Denglers liegt mehr als zwei Jahre zurück, aber als hätte man den letzten Band gerade erst bei Seite gelegt, findet man bereits ab der ersten Seite wieder zurück in die Welt von Georg Dengler. In diesem Fall steht die Fleischindustrie im kritischen gesellschaftspolitischen Fadenkreuz von Denglers Ermittlungen, aber auch die persönliche Geschichte von Georg Dengler findet seine Fortsetzung.

Mit einem hysterischen Anruf wird Dengler durch seine Exfrau Hildegard nachts aus dem Schlaf gerissen. Sohn Jakob, der inzwischen erwachsen ist, hat sich nicht von einer Interrail-Reise aus Barcelona, die er mit drei gemeinsamen Freunden unternimmt, zurück gemeldet. Während Dengler zunächst unbesorgt ist und die übertriebene elterliche Fürsorge seiner Exfrau anmahnt, lässt Hildegard nicht locker bis die seltsamen SMS-Antworten Denglers detektivischen Instinkt aufrütteln. Nachdem Dengler Jakobs Zimmer durchsucht und belastendes Filmmaterial über die skandalösen Zustände in der Tierhaltung sowie kompromittierende Aufkleber findet, nimmt er seine Ermittlungen auf und setzt Teil für Teil des kniffligen Puzzles zu einem Gesamtbild zusammen, das zum einen aus der lebensgefährlichen Suche nach Sohn Jakob und seinen Freunden besteht und des Weiteren aus gesellschaftspolitischer Sicht umfänglich über die skandalösen Zustände und Sichtweisen in der Massentierhaltung aufklärt.

Wolfgang Schorlau hat wie in den sechs Vorgänger-Bänden eine kritische und umstrittene Materie von gesellschaftlichen Interesse gewählt und diese in die Handlungsstränge seines Hauptprotagonisten Georg Dengler und seiner persönlichen Geschichte einfließen lassen. Höhepunkt der Darstellungen bilden in diesem Zusammenhang die Monologe des selbst ernannten Hühnerkaisers Carsten Osterhannes, die sich in Einzelabschnitten durch den Roman ziehen und die ausschließlich die kapitalistischen und emphatielosen Sichtweisen der fleischproduzierenden Industrie repräsentieren. "Ich bitte Sie! Niemand aus unserem Gewerbe isst Pute. Man sagt ja, der Mensch ist, was er isst. (lacht) Das gilt natürlich auch für die Pute. Die Pute frisst Scheiße. Sie bestehen zum großen Teil daraus. Verstehen Sie, was ich damit sagen will? (lacht)." Darüber hinaus werden weitere Sichtweisen wie zum Beispiel die von Tierschutzvereinen durch die Protagonisten Jakob und seinen Freunden oder den rumänischen Leiharbeitern (Kimi und Adrian) dargestellt und fundiert beschrieben.

Insgesamt erfolgt eine kritische Betrachtung der gesellschaftlichen Problematik, wobei Schorlau versucht, eine auf Fakten basierende Gesamtdarstellung abzufassen. Besonders charakteristisch sind dabei die kurzen, sehr prägnanten Kapitel, die Schorlau stilistisch kennzeichnen und sich auf die wesentlichen Handlungen beschränken sowie versuchen. Festzuhalten bleibt, dass sich der Leser eine eigene Meinung über die zum Teil erschütternden und abstoßenden Fakten bilden und für eine abschließende Meinung bei Bedarf noch einmal selbst weiter recherchieren sollte.
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 31. Dezember 2013
Das Wolfgang Schorlau Garant für brisante politische Themen ist, die er in seinen Krimis um den ehemaligen BKA Mitarbeiter Georg Dengler integriert, weiß ich eigentlich schon seit seinem ersten Buch " Die blaue Liste " . In seinen Büchern kommen auch immer wieder vertraute Personen, egal ob aus Wirtschaft oder Politik vor, deren Namen natürlich umgeändert sind, die aber trotzdem ihre Spuren in der Geschichte der Bundesrepublik hinterlassen haben. Diesmal nimmt er sich die Themen Fleischmafia, Massentierhaltung und Lohndumping vor. Ich kann nur sagen, mir ist der Appetit auf Fleisch nach Lesen dieses Buches erst einmal vergangen.

Denglers Ehefrau Hildegard meldet sich mitten in der Nacht bei Georg und teilt ihm mit, dass ihr Sohn Jacob nicht über Handy zu erreichen sei und er sich auch nicht melde. Dengler ist stinksauer, weil er mitten in der Nacht geweckt wird, um festzustellen, dass seine Ex Schwierigkeiten damit hat ihren gemeinsamen Sohn Jacob aus ihrem mütterlichen Dunstkreis zu lassen. Doch die Sorgen , die sich Denglers Exfrau macht, stellen sich als begründet heraus. Jakob und drei seiner Freunde, die eigentlich in den Pfingstferien nach Barcelona fahren wollten, sind nicht zu erreichen. Die SMS, die sie von Jacob auf Anfrage zurückbekommen, geben Anlass anzunehmen, dass nicht Jacob derjenige ist, der die Antworten schreibt. Wo sind die vier Freunde und auf was haben sie sich eingelassen ?. Als Dengler versucht in Jacobs PC an Informationen zu kommen, stellen seine Freundin Olga und Dengler fest, dass Jacob sich mit der Recherche um die Fleischmafia und deren Auswirkungen beschäftigt.

Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils Jacob und seine Freunde, Dengler und Olgas Recherchen, eine Rockerbande, die Bauernfamilie Zemke, die einen Schweine,- und Putenmastbetrieb besitzen , den Fleischkönig Carsten Osterhannes und rumänische Arbeiter zu Wort kommen lassen.
Durch diese sehr breitflächig gestreuten Personen , die in diesem Buch zu Wort kommen, bekommt der Leser einen sehr differenzierten Einblick in die Thematik, die Wolfgang Schorlau hier zum Thema macht. Der Autor versteht es ausgezeichnet, die Leser zu schockieren und zwar mit Fakten, die der Realität entsprechen und den Leser dadurch bei seinen größten Ängsten packt, nämlich der Sorge um die eigene Gesundheit und die der Familie. Von Anfang an ist dieses Buch superspannend zu lesen und man fiebert mit den einzelnen Figuren mit. Auch durch eingestreute Erklärungen, die meistens in Form von Selbstgesprächen des Carsten Osterhannes herrühren, wird es keine Minute langweilig. Im Gegenteil , die Emotionen kochen hoch und man ist schockiert, dass unsere Politik so etwas möglich macht, bzw. sogar subventioniert.

Lesen Sie dieses Buch, das sie nicht nur über mafiöse Strukturen in der Arbeitswelt dieses Industriezweiges aufklärt, sondern ihnen wahrscheinlich auch den Appetit auf Fleisch und Geflügel nehmen wird. Doch "Geiz ist geil" kann auch tödlich enden. Wir Verbraucher haben es in der Hand.
11 Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2014
Warum können wir unsere Lebensmittel nicht so behandeln wie unsere heiligen Autos?
Für einen Liter Motoröl zahlen wir gerne über 20,- € - und für 1 Kg Fleisch ??????????
Wir Verbraucher haben die Macht und können es regulieren. Wann fangen wir damit an?
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Januar 2014
Ich möchte auf die zutreffenden Rezensionen meiner Vor-Schreiber inhaltlich nicht noch einen draufsetzen. Das ist einer der besten - aber nicht Schorlaus allerbester Krimi. Aber: "Am zwölften Tag" ist allemal solide gemacht, gut lesbar und spannend.
In allen "Dengler"-Krimis hat Schorlau allerdings einen politischen bzw. gesellschaftlichen Kontext hinterlegt. Das ist geradezu sein Markenzeichen. Im Fall von "Am zwölften Tag" ist das für alle Leser besonders schmerzhaft, die bisher noch KEINE Vegetarier geworden sind. Denn die Dreistigkeit, Grausamkeit und kriminelle Energie, die die Fleischkönige oder -Kaiser aufbringen, um ihre schmutzigen Geschäfte zu betreiben, ist geradezu unfassbar. Dabei geht es nicht "nur" um die für die Tiere unerträglichen und quälenden Lebensbedingungen. Sondern es geht auch um die Menschen, die in den Schlachtereien und Zerlegebetrieben im Rahmen von Werkverträgen in überlangen Arbeitsschichten in Nässe und Kälte ohne soziale Absicherung zu viel zu Hungerlöhnen beschäftigt werden. Mitten in Deutschland leben Arbeitsmigranten aus Osteuropa, die hier unter einfachsten Verhältnissen - meist ohne Kranken- oder andere Sozialversicherungen - leben und für die Fleischkönige arbeiten. Und dabei auch von anderen Deutschen - z.B. Vermietern - ausgenutzt werden.
Es ist das Verdienst von Wolfgang Schorlau, diese Zusammenhänge in leicht lesbarer Form für den Massenmarkt aufgearbeitet zu haben. Wie verblüffend aktuell das Buch ist, belegt sich durch eine unauffällige Pressemitteilung des Tönnies-Konzerns, die im Herbst 2013 auf die Homepage des Konzerns gekommen ist. Googelt einfach: "Fleischbranche macht den Weg frei". Wenn Ihr diesen "Dengler" gelesen habt, wird Euch bei Lektüre dieser Presseerklärung ganz schlecht. Sinngemäß erfahrt Ihr dort, dass im September 2013 die vier großen Schlachtkonzerne von Schwein und Rind, nämlich "Danish Crown", "Tönnies", "Westfleisch" und "Vion" - den Weg für einen Mindestlohn "frei gemacht haben". Richtiger ist wohl eher, dass der vehemente Widerstand des Tönnies-Konzerns von den anderen Beteiligten überwunden wurde (wie man auf spiegel-online lesen kann). Nun haben sich die Vertreter der sogenannten "Rotfleisch-Branche" sich mit den Geflügelzerlegern - der sogenannten Weißfleisch-Branche - darauf geeinigt, gemeinsam Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG über einen Mindestlohn aufzunehmen. Einen Tarifabschluss gibt es allerdings noch nicht...
Leute, kauft kein Fleisch beim Discounter. Denn die Geiz-Ist-Geil-Mentalität führt zu Tierquälerei und ungesundem Essen. Und sie führt zu Sklavenarbeit mitten in Deutschland. Das ist alles eklig.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2014
Nach dem Lesen des Buches bin vom Vegetarier zum Veganer geworden, da mir klar wurde, dass der wesentliche Anteil, den ich für Tiere tun kann, nicht darin besteht, kein Fleisch zu kaufen (zu essen), sondern keinerlei tierische Produkte mehr zu kaufen (zu essen). Vegetarier, die ja nur auf Fleisch verzichten, leisten nur Geringes für Tiere; Ein Großteil der Tiere wird jedoch von Menschen wegen der übrigen tierischen Produkte dazu gezwungen, ein schreckliches "Leben" zu führen.
Erschütternd war für mich, dass in den 50 Kritiken, die ich "überflogen" habe, niemand darunter war, dessen Leben sich nach dem Lesen dieses Buch "schlagartig" verändert hat. Dass dies bei mir der Fall war, dafür danke ich dem Autor.
Statt ähnlicher Gedankengänge wie sie bei mir stattfanden, fand ich in den Kritiken viele Inhaltsbeschreibungen vor!?
Übrigens: 5 Exemplare des siebten Falls habe ich Bekannten geschenkt, zwei davon änderten nach dem Lesen ihr Leben.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2014
Ich habe alle sieben "Dengler"-Krimis gelesen, aber bei diesem hier musste ich mich beherrschen, ihn nicht in einem Zug durchzulesen. Wie gewohnt greift Wolfgang Schorlau ein gesellschaftskritisches Thema auf (hier die Fleischmafia...) und ermöglicht dem Leser damit einen zunehmend kritischen Blick hinter die Kulissen. Das Buch stimmt nachdenklich und macht garantiert -zumindest temporär- keine Lust auf ein Steak. Absolut empfehlenswert!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2016
Dengler ist Privatermittler und er wird regelmäßig von seiner Exfrau angerufen, meistens mitten in der Nacht. Sie schreit hysterisch ins Telefon das ihr beider gemeinsamer Sohn, Jakob, sich seit Tagen nicht mehr gemeldet und da etwas nicht stimmt. Dengler ist verärgert über diese Anrufe, und so nimmt er Hildegards Sorgen nicht wirklich ernst. Doch sie gibt nicht auf, sie erscheint bei ihm zu Hause und macht Druck. Sie denkt Jakob ist mit Freunden nach Barcelona gereist, doch er meldet sich immer nur per SMS, nie persönlich. Dengler gibt nach, um die panische Hildegard zu beruhigen und sendet eine SMS an Jakob, mit einer Frage, die nur er beantworten kann. Schnell bekommt er eine SMS zurück, aber die Antwort ist falsch. Jetzt ist auch er beunruhigt. In Hildegards Wohnung suchen sie in Jakobs Laptop und Zimmer nach Hinweisen. Dabei stoßen sie auf Tierschutzaufkleber und Videoaufnahmen über Zuchtställen von Schweine und Puten. Was hat Jakob vor seinen Eltern verschwiegen? Ist Jakob in Gefahr? Wo ist er? Dengler, der früher Polizist war, fängt an zu ermitteln, und macht sich auf die Suche nach seinem eigenen Sohn.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die immer zwischen der Charakteren wechseln und jeden mal zu Wort kommen lassen. Daher sind die Kapitel eher kurz gehalten.
Durch diese sehr unterschiedlichen Personen, die in diesem Buch zu Wort kommen, bekommt der Leser einen tiefe Einblick in die Thematik, die Wolfgang Schorlau hier zum Thema macht. Der Autor versteht es, die Leser zu schockieren. Aufgrund der Fakten, die der Realität entsprechen kommt man schon ins Grübeln, bei wem man das nächste Mal sein Fleisch kauft. Das Buch ist von Anfang an spannend zu lesen und man fiebert mit den einzelnen Charakteren mit.
Gelesen wird das Hörbuch von Sebastian Koch, dem es durch seine Betonung geschafft hat, mich als Hörer, an den Stimmungen teilhaben zu lassen.
Fazit: Sehr gut recherchierte Hintergründe und spannend geschrieben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)