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Kundenrezensionen

30
4,7 von 5 Sternen
Peace (Limited First Edition)
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In meiner liebsten Musikzeitschrift wurde viel an "Peace", dem ersten Werk von Vista Chino, herumkritisiert. Die Wertung fiel nur mittelmäßig aus. Es hieß, die Songs seien einfach nicht so stark wie die Werke von Kyuss, Unida oder Brant Bjorks letzten Projekten. Von den ehemaligen Kyuss-Mitgliedern John Garcia (v), Nick Oliveri (b) und Brant Bjork (dr) sei mehr zu erwarten gewesen. Aus meiner Sicht kann man diese Meinung getrost weitestgehend ignorieren, ich finde "Peace" ziemlich stark. Na gut, an die großen Klassiker von Kyuss kommt dieses Werk nicht heran, aber das war auch nicht unbedingt zu erwarten. Dafür ist der Sound richtig schön organisch und basslastig, wie man es vom klassischen Desert Rock gewohnt ist. Die Effekte auf John Garcias Stimme (welche in besagter Zeitschrift ebenfalls kritisiert wurden) stören mich nicht, sie geben den Liedern in den entsprechenden Momenten eine leicht psychedelische Note. Die Songs an sich sind oftmals ziemlich lang und auslandend, halt mit Jam-Charakter. So gehört sich das bei diesem Genre auch. Am Songwriting habe ich nicht viel auszusetzen, in meinen Ohren passt hier beinahe alles. Fans von Desert/Stoner Rock können bedenkenlos zugreifen, obwohl dieses Album zugegebenermaßen tatsächlich nicht das erhoffte Meisterwerk ist. Aber gut ist es allemal.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2013
Ja, nun war sie endlich da, langerwartet und mittlerweile viele male gehört.
Und sicher ist sie viel besser als vieles auf dem Sektor Stoner Desert Rock....allerdings nicht so perfekt, dass ich fünf Sterne vergeben könnte. Warum? Vergleicht man mit den klassischen Kyuss Alben (Ich weiß...Weiterentwicklung, was Eigenes, neue Wege etc. etc. ..........aber womit soll man sonst vergleichen?) unterscheidet sich das Soundgewand doch etwas. Bei den alten Alben hatte man das Gefühl vor einer Wand von Gitarren zu stehen...dieser majestetische Druck ist hier so in seiner Vollkommenheit nicht zu finden, was aber zu verschmerzen ist.

Erheblich mehr stört mich etwas anderes: Die Stimme von Garcia; und ich weiß dass es hauptsächlich ihm zu verdanken ist (Garcia plays Kyuss), dass es weiterging.

Auf Vista Chino ist sein Gesang einfach zu sehr in den Vordergrund getreten. Die meisten Songs sind ja okay, aber Nr. 3 "Sweet Remain" ist dadurch nervig! Zu gequält, zu laut gesungen. Da kommt mir der geniale fünfte Planets 1&2, eröffnet von Brant, wie eine Erholung für die Ohren vor. Auch Nr. 6 Adara" erinnert im positiven Sinne sehr an Brant. Song 8 ist einfach nur ein Filler, auf den Rest gehe ich nicht mehr ein, da alles gut ist, d.h. also im Ganzen ein hervorragendes aber nicht ganz überwältigendes Album.

Wenn sich Garcia in Zukunft wieder etwas zurücknimmt (wie auf den Konzerten, ab und an im Hintergrund stehend, am Wein nippend...) und nicht versucht lautstärkemäßig seine Bandmitglieder zu übertönen erwarte ich voll Ungeduld das Nachfolgealbum.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2013
"Stoner, At its best", dieses Album, welches ich jetzt bestimmt schon 20ig mal gehört habe ist schlichtweg großartig! Ich höre fast nur Stonerrock in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen und muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass mich dieses Album überzeugt.

Nach der "Garcia plays Kyuss" - Aktion hatte ich eher das Gefühl, dass da nur Geldmache hintersteht. Als es dann zu "Kyuss Lives" überging wurde ich schon weniger kritisch.
Als man dann den Namen "Kyuss" nicht fürs neue Album benutzen durfte, dachte ich einfach nur, ach Josh, du Diva, mach doch einfach mit wenns dir nicht passt, dass du durch einen anderen Gitarristen ersetzt wurdest.
Aber gut, ein neuer Name war ja schnell gefunden. Und Namen sind eh Schall und Rauch. Was wichtig ist, ist die Musik. Und diese ist einfach perfekt durchdacht, staubtrocken, geradlinig und gleichzeitig vertrackt wie nur sie es können.

Sie haben einfach das gemacht was richtig war. Den Spirit von "Kyuss" aufgefangen, sich ins Studio begeben und einfach gute Musik gemacht und aufgenommen. Alle Daumen hoch das Album ist der Hammer. Von schnell nach langsam über hell zu dunkel von der Wüste bis hin zum Ozean ist es am Ende ein zeitloses Meisterwerk geworden.
Deswegen gibt es 5 von 5 Sternen die absolut ehrlich verdient sind!

"Vista Chino", ist ein großartiger Name und die neue Kyussformation verdient auch einen eigen Namen, so dass auch niemand noch eine Verbindung zum längts über seinen Zenit geschossenen Josh Homme zu suchen braucht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2013
Nach vielen Jahren kehren die Grossväter des Stoner Rock endgültig zurück auf die Bühne :-)

Wie so viele in die Jahre gekommene Anhänger aus den späten 80'er und Neunzigern konnte ich nach den vorhergegangenen Touren von Kyuss Lives! kaum die Veröffentlichung des neuen Albums erwarten. Und...wie die Vorreszensoren schon schrieben...man wird nicht enttäuscht!! Von Liedern die den frühen, eher langsamen Alben ähneln bis zu den Krachern fürs Mainstream ist alles dabei...Garcia mag zwar ein wenig an Elan eingebüßt haben (Wir werden ja alle älter ;-)), aber seine Stimme hat sich nicht verändert, melancholisch kraftvoll wie anno dazumal!!

Über die Thematik Josh Homme wurde ja genug geschrieben, seien auch seine Werke sicherlich besser als 90% der ansonsten veröffentlichten Werke im Bereich Stoner/psychedelischer Rock so kommt er schlichtweg niemals an diesen Sound heran...egal in welcher Kombination.

Dieses Album macht sowohl auf dem Weg zur Arbeit/Kunden Spass als auch (wenn auch evtl. ein wenig mehr ;-)) im verrauchten Kämmerlein Spass...

SMOKE ON!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2013
ich bin von "vista chino" positiv überrascht. peace erfindet das rad zwar nicht neu, kann aber durchaus mit den alten kyuss alben mithalten. wer kyuss mochte, wird an diesem album wohl kaum was zu meckern haben. eigtl. bekommt man das was man erwartet. tolle grooves, fuzz-lastige sound und einen garcia dessen stimme mindestens so genial klingt wie zur besten kyuss zeit.

meine absolute highlights: plantes 1&2 und acidize

man sieht, es geht auch ohne homme :P

peace
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2015
Bin ein Riesen Kuss Fan, wie wohl alle, die sich diese Scheibe gekauft haben, und mag auch Herrn Garcias Gesang sehr.
Der neue Gitarrist ist halt, naja, Lückenbüßer, Josh Homme-Riff Klauer, Einfallslos... klingt böse, weiß ich. Aber das sind halt sehr große Schuhe die er da füllen muss.
Auf den Live Konzerten von Vista Chino kamen auch die alten Gassenhauer um Welten besser an als die neuen Songs. Diese sind wahrhaftig nicht schlecht, aber leider sehr schnell langweilig. Schade, quasi ein weiteres verkorkstes Garcia Solo Album (immerhin besser als das 2014 Garcia Solo), nur mit dem Bjork Bonus.
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am 9. Oktober 2013
Schon beim ersten Hören der mit Ungläubigkeit erwarteten Platte von Kyuss/Kyuss Lives!/Vista Chino fällt der ungewohnte Sound auf, der beinahe an ein Demotape ereinnert. Beim genaueren Hinhören entdeckt man dann, dass die Abmischung bewusst gewählt wurde, um sich das Leben nicht zu einfach zu machen. Natürlich hätte die Bande um Brant Bjork und John Garcia digital aufpegeln können, um ein Druckgewitter zu entfachen, um zu sagen "Wir sind wieder da und drücken euch an jede Wand!". Aber die 3 Köpfe inklusive Bruno Fevery haben sich auf das wesentlichere Merkmal der von Kyuss erfundenen Musikrichtung konzentriert: das Songwriting. Und das ist tatsächlich gelungen, wie man wohl erst nach dem dritten oder vierten Hören merkt. Und Gott sei Dank haben die Wüstenfüchse den Mut gehabt, nicht nur alte Platten zu imitieren, sondern haben eine Momentaufnahme ihrer Zusammenarbeit analog, dynamisch und auf das Wesentliche reduziert auf Tonband gebannt.

Einzelne Songs hervorzuheben ist dabei müßig, geht es wohl doch vielmehr um Riffs und einzelne Stellen, die durch den Ton, den Ton und nochmals den Ton einprägsam und enorm unterhaltsam werden. Fevery hat hörbaren Spaß daran, seine Idee vom Kyuss-Sound freihand abzuliefern, John Garcias Stimme kommt mit dem leichten analogen Brizzeln unverändert gut und Brant Bjork schwebt sowieso über allem. Der Bass-Sound legt dabei einen fetten und schweren Teppich, auf dem Fevery sich oftmals filigran und immer samtweich austoben kann.

Bei "PEACE" stimmen somit das Songwriting und besonders der Sound, der mutig und eigenwillig aufgebaut worden ist. Ein Kracher wie das allseits beliebte "Green Machine" ist nicht enthalten, aber dafür kann man dieses Album jedes Mal von vorne bis hinten durchhören. Und das ist seit einer Band namens "Kyuss" kaum einer Band des Grenres in den letzten 18 Jahren gelungen. Mission erfüllt und ich freu mich auf die Tour!
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Es war einmal... Kyuss. Die Mutter des Stoner Rock. Und danach? Gitarrist Josh Homme führte seine Queens of the Stone Age in die Alternative- Richtung, während Sänger John Garcia das musikalische Kyuss- Erbe in verschiedenen Formationen verwaltete, welche allesamt mehr oder weniger deutlich wie das Original klangen. Nick Oliveri, Alfredo Hernandez, Brant Bjork, Scott Reeder und alle anderen aus dem Umfeld pendelten mal hierhin, mal dorthin und machten nebenbei eigene Aufnahmen mit eigenen Bands. Nach Slo Burn, Unida und Hermano präsentiert uns Garcia jetzt Vista Chino. Das Besondere daran ist, dass er diesmal Nick Oliveri und Brant Bjork an Bord hat - hier rocken also drei Viertel von Kyuss. An der Gitarre ist Bruno Fevery zu hören. Weltweite Liveerfahrungen hat die neue Formation unter dem Projektnamen "Kyuss lives" bereits gesammelt, für die CD musste jedoch wegen Rechtsstreitigkeiten ein neuer Name her - Vista Chino.

"Peace" rockt, und zwar hart. Die Songs sind griffig, basieren auf starken Riffs und sind weitgehend straff arrangiert. In der zweiten CD- Hälfte werden einige verspieltere Jam- Passagen hörbar. Gesang, Drums und Bass klingen wie aus der guten alten Zeit, während die Rhythmusgitarren breiter und fuzziger riffen als zu Hommes Zeiten. Die Soli sind teilweise sehr ausgedehnt, aber leider nicht komplett hochinspiriert; ein Homme ist eben nicht so leicht zu ersetzen. "Dargona Dragona" soll mein Anspieltipp sein. Unter allen Kyuss- Erbfolgeprojekten ist dieses bislang das überzeugendste, ohne jedoch den Charme des Originals zu erreichen. Aber sie sind nah dran - also gibt's von mir vier satte Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2013
Schlicht weg, anvanciert für mich zum Album des Jahres! Beim ersten Anhören lief die Scheibe nur im Hintergrund und nach ein paar Stücken mußte ich alles stehen und liegen lassen und es hat mich vom Hocker gerissen. Keine Ahnung was irgendwelche Kritiker da hören, man sollte sich nur auf das Album einlassen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2013
ganz klare sache,scheibe des jahres.endlich wieder brant bjork an der schiessbude.für mich die schlüsselfigur des desert rock.der mann atmet den wüstengroove, absolute weltklasse. seine soloplatten sind bedenkenlos empfehlenswert.garcias stimme wie immer gewaltig,schön dass garcia/bjork/oliveri wieder zusammen köcheln,der gitarrero war genau die richtige wahl.die jungs habens einfach drauf.diese platte kommt genau zur richtigen zeit.die neue queens of the stone age - langweilig. freue mich auf ihre tour
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