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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vier Sterne für ein Nine Inch Nails Album?
Natürlich habe ich mich wie jeder Nine Inch Nails Fan auf das neue Album gefreut. Wurde ja auch Zeit. Also vorbestellt und gewartet...
Dann war es da! Ich hielt ein weiteres Werk des großen Trent Reznor in meinen Händen. Bisher habe ich alles verschlungen und geliebt.
Und PLAY!...
'The Eater of Dreams' klang vertraut vernoised und...
Vor 10 Monaten von M. Goecke veröffentlicht

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelgutes Comeback
Habe mich eigentlich sehr über das Comeback von Nine Inch Nails gefreut. Warum dann die durchwachsene Bewertung? Nun ja, der Reihe nach. Zunächst einmal fällt positiv auf, dass Trent Reznor nach den letzten eher fragmentarischen Releases (vor allem Ghosts I-IV) endlich wieder zu richtigen Songs zurückgefunden hat. Diese sind durchweg eingängig und...
Vor 7 Monaten von daelek veröffentlicht


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vier Sterne für ein Nine Inch Nails Album?, 17. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich habe ich mich wie jeder Nine Inch Nails Fan auf das neue Album gefreut. Wurde ja auch Zeit. Also vorbestellt und gewartet...
Dann war es da! Ich hielt ein weiteres Werk des großen Trent Reznor in meinen Händen. Bisher habe ich alles verschlungen und geliebt.
Und PLAY!...
'The Eater of Dreams' klang vertraut vernoised und düster.... dann... Das erste Durchhören des Albums war schockierend! Das war schon alles sehr elektronisch und klang beim ersten Durchhören alles untypisch tanzbar. Mein Tiefpunkt war 'Running' der mir mit seiner untypischen (ja ein Fan mag was er kennt) Instrumentalisierung (ich nenne es 'Donkey Kong Bongo-Sound') das kalte Grauen aufs Trommelfell schmierte. 'Disappointed' fand ich leider auch vom Titel her passend. 'Satellite' beginnt wie ein Lied von Justin Timberlake... durchatmen!

Das zweite Durchhören klang irgendwie besser und mir eröffneten sich der eine oder andere Song. Ein drittes mal bringt mir sogar ein wenig Freude...
Seit dem höre ich das Album rauf und runter und irrsinnigerweise kann ich mittlerweile allen Songs was abgewinnen. Am liebsten sind mir aber noch die Tracks die eher wie die alten Nine Inch Nails klingen. Dazu gehören 'Find my Way' (herrlich melacholisch), 'Various Methos of Escape', 'I would for you' und 'Why I'm still here'. Einiges auf diesem Album klingt wie fern der 'Fragile' oder der 'With Teeth 'entliehen. Ein anderes wie vom 'Slip'-Album ('Copy of A'). Vieles klingt aber (auf jeden Fall für mich) sehr neu und untypisch.

Mir fehlt ab und zu der aggressive Ausbruch, der Krach und die Frechheit von früher, aber damit hat Trent wohl abgeschlossen. Ausserdem fehlt mir trotz der Dynamik auf diesem Album die Varianz, der Einfallsreichtum und die "großen Töne" vergangener Zeiten ('The Fragile' ist da ein gutes Beispiel und mein persönlicher NIN-Höhepunkt).

Zusammengefasst: Ein gewöhungsbedürftiges aber dann sehr liebenswürdiges Album. Deshalb vier Sterne.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 'Drei Schritte vor und drei zurück', 31. August 2013
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (im Digipack) (Audio CD)
Der Titel dieser Rezi ist ein Zitat von Isecs Song Einheitsschritt, einem Retro-80er-lastigen Song.
Es ist aber auch das Hesitation Marks Programm, einerseits geht Reznor locker ein paar Schritte vor. Nine Inch Nails Anno 2013 machen plötzlich Dubsteplastige Songs(Copy of a, Disapointed, Running) und doch klingen diese zugleich wie Reznors Debütmaterial von 1989. Und diese Idee durchtränkt das gesamte Material Hesitation Marks ist ein zurückblickendes und zugleich voranschreitendes Album. Das Artwork streckt den Finger nach 1994, wie damals war auch diesmal Russel Mills für das Artwork verantwortlich. Und inhaltlich scheint die Downward Spiral etwas verquer der Pate für Hesitation Marks zu sein. Reznor blickt auch seine eigene Geschichte zurück, besonders auf seine Grundidee, seiner Position damals im Leben und betrachtet das alles aus seiner heutigen Sicht.
Ein gesetzter glücklicher Ehemann mit Wohlstandsbauch und stolzer Vater von zwei Söhnen. Seine Heroinzeit ist lange passe, seine Selbstzerstörungssucht ist nur noch Erinnerung. Er versteht immer noch was in ihm vorging, sagte er der NY-Times, doch er sieht die Welt heute einfach anders.

Und so klingt HM auch völlig anders, gesetzter, glücklicher. Wobei man hier jetzt nicht die volle Popdröhnung erwarten sollte. HM ist weiterhin Nailssound, nur eben gesetzter:

Ein Song wie Copy of a ist ein gerader Nails SynthRockSong mit vielen DubstepElementen, gut tanzbar und Live sicher ein Kracher. Came Back Haunted spielt mit einem gewohntem Nailsschema, langer Aufbau und harter Bruch, vielleicht ein recht atypischer NailsSong. Find my way ist sodann eine Ballade die ganz bei den Anfängen der Nails anknüpft und Erinnerungen an Something I Can never have weckt, und bedenkt man die Grundidee hinter HM scheint die Kombination nur konsequent, hier sucht Reznor erneut sein Seelenheil in fast Gospelartiger Klangkulisse mit leichter Drohgebärde. All time low grient einem einen bitter bösen Funk a la Nine Inch Nails entgegen, der wohl fortan zu den Trademarks der Nails zählen wird, denn er kehr unter anderem auf Sattelite wieder, und er war, wenn man mal ganz weit zurückblickt (Down in it/thats what i get), auch schon einmal da. 25 Jahre sind ein langer Weg um einen solchen Kreis zu schließen. Dazu zeigt Reznor hier wie auch auf 'Copy of a' das erste Mal in seiner Karriere so etwas wie Selbstironie auf einem Album: 'hey everything is not okay' ich musste wirklich ein wenig schmunzeln und an 'Go away White' von Bauhaus denken.
Dissapointed schließt sich an die Idee mit den harten Brüchen an, ein guter gerader Song der recht Brutal Dubstep zu Gitarre und von Gitarre zu Streichern wechselt aber dennoch rockt wie Sau. Everything ist der bestgelaunte Titel den man von Reznor bis dato gehört zu haben meint, aber mit einem Blick hinter die Fassade entdeckt man etwas das den Blick in die Tiefe offenbart. Man beachte die intonierende Textzeile 'I survived everything' und siehe, an welchen Abgründen Reznor wohl schon stand. Dies ist mehr als nur ein Poprocksong der Cure's Boys don't Cry Gitarre klaut, dies ist ein erneuter Seelenstrip, nur diesmal mit zurückblickender Hoffnung. Various Methods beginnt eigentlich Nailstypisch vielversprechend bricht jedoch in eine Richtung bei der ich mich frage ob es so weit gehen sollte mit den Nails, eine Fortführung dieser Idee würde die Nails zur schunkeligen Stadionrockband verkommen lassen, für mich ist der Song nach seinem kaum merklichen Bruch ein Tiefpunkt auf diesem Album. Running hingegen überzeugt mit dichter Atmosphäre und breit angelegter Soundspielerei aus dem Beatmaker. I would for you erinnert etwas an die Mannen um Jerod Leto, in ihren besten Momenten geht aber dabei sehr gut nach vorne. In Two kracht orendtlich aus der Synthkiste mit einem tollen Basslauf und While I'm still here ist noch ein Mal ein düsterer minimalistischer Höhepunkt mit Saxophon. Danach nimmt Black Noise einen Loop von While I'm still here auf und lässt das Album ausklingen.

Vorbei ist die Zeit der persönlichen Abgründe, vorbei die Zeit von Wut und Selbstzerstörung. Nine Inch Nails sind schon lange Erwachsen geworden. Die Downward Spiral liegt fast 20 Jahre zurück, Fragile war die Loslösung von der reinen Wut. Spätestens Year Zero der Beginn eines neuen Nails-Zeitalters: Konzeptalben, Botschaften, Aufklärungsdrang.
HM war nun also der Blick zurück und zugleich der Blick nach vorne. Musikalisch fehlt dem Album etwas mehr Orientierung. Ich muss nicht unbedingt die große Wut und Verzweifelung von Reznor geliefert bekommen, das kenne ich schon(Broken, Spiral, Fragile), und es genügt mir, aber ich hätte mir etwas mehr Konsistenz gewünscht. Dieses Album ist zweifelsohne ein gutes Synthrock Album. Industrial Rock gibt es von den Nails schon lange keinen mehr wirklich, es gefällt mir besser als the Slip, krankt aber an einer ähnlichen Beliebigkeit:
Der große Augenblick, das NIN-Erlebnis, der OH-MAN-DAS-IST-ES-Moment fehlt mir. Vielleicht braucht Reznor etwas gegen das er sich richten kann, sich selbst(Broken/Spiral), Seine Selbstzerstörungswut(Fragile), die Bushregierung(Year Zero) um ein Überalbum zu schaffen. Wenn dem so ist sollte er sich ein anständiges Feindbild suchen, denn wenn die Nails so weiter machen, werden sie am Ende zu einer guten Band unter vielen.
Immer noch 4 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mmmh ..., 7. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (inkl. CD) (Vinyl)
Bereits nach dem ersten hören war mir klar, daß dieses Album polarisieren würde. Abgesehen von With Teeth ist mir kein eingängigeres Album der NIN bekannt. Sehr viel Melodie, wenig experimentelles. Man darf sogar behaupten, daß man vieles schon mal irgendwie von den NIN gehört hat. Aber ich gestehe: Mir gefällt es Super! Ich würde diesem Album 4,5 Sterne geben, da 1-2 Stücke verzichtbar wären. Viel Spaß damit
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 30. August 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (im Digipack) (Audio CD)
… hat das Warten ein Ende. Deswegen auch kein langes Intro, jeder NIN Fan hat in den letzten Monaten schon genug gelesen, jede Zeile eingesogen im Internet. Ich hatte das Vergnügen mich in Hockenheim Mitte August schon davon überzeugen zu können, dass NIN tatsächlich noch existieren und das mit voller Wucht und Intensität. Aber wie gesagt keine lange Vorrede, sondern direkt zum Fazit und dann, wer es überhaupt noch lesen möchte, zu den einzelnen Songs.

‚Hesitation Marks‘ ist so geworden, wie ich es mir gewünscht habe. Es ist verstörend und düster und trotzdem wunderschön geworden. Man muss natürlich noch etwas abwarten, aber ich denke das Album wird bei vielen Fans in der Top 3 landen. Das ganze Album transportiert das Gefühl, dass alles jederzeit schief gehen könnte, aus der Fassung geraten kann. Immer wieder greift Reznor dabei auf seine eigene musikalische Geschichte zurück, vor allen auf die Alben ‚The Downward Spiral‘ und ‚Pretty Hate Machine‘. Auch bei seinem Begleitmusikern wird das deutlich. Natürlich ohne sich dabei plump selbst zu kopieren. Dabei gibt es einige kleine musikalische Neuerungen, wie bspw. die leichten Wave Anleihen und sogar ein Saxophon (bitte bei diesem Wort nicht erschrecken :-), anderen Trends wie dem allgegenwärtigen dubstep verschließen sich NIN aber vehement. Lyrisch bleibt Reznor sein Themen treu, er kann es nicht anders. Vor allen die Abhängigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Was man an vielen Stellen aber deutlich merkt, ist dass es ihm besser geht. Noch nicht ganz geheilt von den ganzen alten Dämonen, aber auf dem Weg dazu und vor allem auf dem Weg zu mehr Bewusstsein.

THE EATER OF DREAMS ist “nur” ein Intro, damit man sich kurz orientieren kann, auf welchem Album und bei welchem Künstler man sich eigentlich befindet. Verzerrter Gesang, musikalische Sprengsel ohne klare Linie bauen Spannung ab und auf.

COPY OF A gibt nach der kleinen Ouvertüre dann die Richtung des Albums vor. Der Song ist verstörend, Songstrukturen werden aufgebaut und wieder zerrissen, über allen thronen die mächtigen elektronischen Beats und Perkussions. Das klingt sehr nach den guten alten Anfangstagen, das klingt sehr nach ‚Pretty Hate Machine‘. Der Song hat eine geniale Dynamik, den er ja auch bereits live beweisen konnten. Er macht spürbar, dass etwas außer Kontrolle gerät. Faszinierend.

CAME BACK HAUNTED ist ja schon lange bekannt, auch wegen des besonderen Videos des geistigen Bruders David Lynch. Und bereits mit der Vorabsingle hatten NIN den Pflog reingerammt, musikalisch geht die Reise zurück. Hier wird dem Fan wahrscheinlich sofort auffallen, dass die Gitarrenriffs an ‚The Downward Spiral‘ angelehnt sind. Textlich geht COME BACK HAUNTED ins Eingemachte, und zwar in den oft nie enden wollende Konflikt zwischen Abhängigkeit und Abstinenz.

FIND MY WAY ist der erste Song, auf dem etwas durchgeatmet werden kann. Trent bittet um Hilfe, Unterstützung, das Klavier unterlegt seinen Not und seine Bitte. Aber ähnlich auch wie bei VARIOUS METHODS OF ESCAPE erzeugen die Percussion und Synthies im Hintergrund eine Bedrohlichkeit und Unruhe. Am Ende bekommt der Song dann noch eine unerwartete Wendung, wenn die Gitarren einsteigen. Aufregend.

ALL TIME LOW sticht durch die Kontraste hervor, zum einen eine sehr funkige Gitarre, zum anderen der hektische, fast schon schmutzige Industrial Sound im Chorus. Textlich dreht sich der Song um die nie enden wollende Spirale von Abhängigkeit und Liebe zu einem anderen Menschen, und wie das letztere durch das erstere zu leiden hat.

DISAPPOINTED hat die Live Nagelprobe bereits überstanden und wird es bei vielen Fans in die Alltime Favorites schaffen. Der Rhythmus prägt den ganzen Song, der deutlich in zwei Hälften zerfällt und nur vom Beat zusammengehalten wird. Die den Song am Anfang prägenden Gitarren verschwinden abrupt, werden durch Streicher ersetzt, die sich dann zum finale zu einem Orchester aufblähen. Andere Künstler würden vor so einem halsbrecherischen Akt zurück schrecken, Reznor schüttelt diese Brüche immer noch aus dem Ärmel.

EVERYTHING hatte die Fanmeinungen durch die Vorveröffentlichung ja bereits massiv gespalten. Der Song ist musikalische sehr sehr eingängig, erinnert in den Gitarrenparts natürlich an die seeligen Gute-Laune Songs von The Cure, aber auch ein wenig an die Foo Fighters. Was Bestandteile sind, die bis jetzt noch selten im NIN Setzkasten vorkamen. Entsprechend war auch das feedback nach dem der Song als Teaser veröffentlicht wurde. Allen, die sich vielleicht etwas zu schnell haben abschrecken lassen, teilweise war vom „schlimmsten NIN Song aller Zeiten die Rede“ sollten aber vielleicht noch einmal in Ruhe hinein hören. Textlich geht der Song in düstere Tiefen, dem Tod des eigenen Egos. Ob es da nun um Wiedergeburt geht oder Drogenentzug, bleibt offen, aber auf jeden Fall sollte EVERYTHING nicht einfach überhört werden. Für mich ein Highlight des Albums.

Mit SATELLITE zeigt Reznor wahrhaft Orakelqualitäten. Oder ist er einfach nur so paranoid, dass eine von vielen Verfolgungsideen und Verschwörungstheorien einfach mal von der Wahrheit eingeholt wird? ;-) Der Song dreht sich um das Beobachtet-Sein, die Lyrics offenbaren die pure Klaustrophobie und Paranoia. Ganz im Gegensatz dazu steht die Musik, die ist eingängig und hat einen Refrain der sehr catchy ist. Der elektronische Bass gibt dem Song ein schöne Funk Note.

VARIOUS METHODS OF ESCAPE hat ebenfalls eine Referenz im eigenen Backkatalog. Mit seinen friedlichen Klavierklängen auf der einen Seite und den unruhigen Verzerrungen auf der anderen Seite, erinnert es sehr an ‚Fragile‘. "I've got to let go" singt Reznor, croont es schon fast. Sehr atmosphärisch und sehr gut.

RUNNING nähert sich den Aphex Twins an und erinnert ein wenig an „Great Destroyer“. Der Song ist für mich ein weiteres Highlight des Albums – mit seiner feinen Elektronik und dem eingängigen Refrain. Der Song endet in einem Mantra, in dem Reznor immer wieder atmlos „I am running out” singt, wie in einer Meditation, um dann im Falsett und mit letzter Kraft „I never get away“ zu hauchen. Gänsehaut!

I WOULD FOR YOU ist der Start der letzten vier Songs, die ineinander übergehen. Und dieser Start gelingt sehr gut. Der Verse ist sehr charming, der Chorus sehr hart und trashig. Wiedermal gelingt dieser Bruch. Der Mittelteil mit …

IN TWO ist dann der elektronischte Song des Albums. Elektronische Beats und ein Synth Bass treiben den Song erbarmungslos voran, bevor er im letzten Part in einem Gitarreninferno endet.

WHILE I’M STILL HERE ist das schaurig schöne Ende des Albums. Also nicht das Ende, aber der letzte Song. Der eher geflüsterte Gesang jagt mir Schauer über den Rücken und erzeugt mehr Emotionen als mancher Schrei. Textlich geht es um die Sterblichkeit, sehr romantisch. Am Ende erklingt ein trauerndes Saxophon. Nicht erschrecken bei dieser Zeile, es passt ins Konzept ;-). Das Album klingt dann instrumental aus und nach mit BLACK NOISE.
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5.0 von 5 Sternen Mehr Atmosphäre, weniger Aggression, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einer kreativen Auszeit kommt das neue NIN Album mit einer dunklen Wucht entgegen. Wie bereits viele Rezendenten schrieben, ist die Grundstimmung des Albums weniger aggressiv wie früher, allerdings genauso dunkel und bedrohlich, Trent Reznor liegt spätestens seit dem 2007er Album Year Zero eben sehr viel an einer Atmosphäre und diese weiß er wie wenige andere zu kreieren. Daher auch die Soundtrackarbeiten. Dieses Album ist abwechselungsreich, tanzbar, manchmal melancholisch (find my Way) mal mit funk (all time low), gitarrenpoppig (everything), insgesamt viele neue Klänge im NIN Universum, ein paar Ähnlichkeiten zu "how to destroy angels" (der Band mit seiner Frau) sind erkennbar. Wer also auf vordergründige industrialrock Songs verzichten kann und sich dafür für dunkle Elektrosongs mit gelegentlichem Gitarreneinsatz begeistern kann, ist mit diesem Album sehr gut beraten!
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5.0 von 5 Sternen Das Album des Jahres!, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (MP3-Download)
Nachdem die letzten Alben nicht immer mein Ding waren, ist dieses hier ein Traum! Einige Songs sind einfach nur genial, unter anderem und vor allem Satellite, Copy of a, Came back haunted und I would for you. Suchtgefahr! Trent wie ich ihn liebe und vermisst habe. Back to the roots. Sophisticated. Pure Perfection. THANKS!
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5.0 von 5 Sternen Nin auf Elektrofaden, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album hat Bass. Viel Bass. Trent, wo sind die Egitarren hin? :) Vorher evtl. Probehören, wer nur the Fragile kennt wird entäuscht werden.
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5.0 von 5 Sternen cd, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... awesome! love the NIN stuff as always! can't wait for the concert in may in berlin! <3 special thx
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5.0 von 5 Sternen awesome, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (inkl. CD) (Vinyl)
It is an amazing album. Trentz reznor did it again. Every album released on vinyl should bring the CD and the digital download like this one
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4.0 von 5 Sternen gutes album, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hesitation Marks (MP3-Download)
ein gutes Nine Inch Nails album und wieder mal auch ein schritt in eine neue stilistische richtung. allerdings, sind definitiv auch schwächere songs auf dem album, die man auch gerne hätte aussortieren können. so wird leider, der insgesamt gute eindruck, doch etwas verwässert. allerdings sollte man sich das album unbedingt vorher anhören, ich kann mir vorstellen, daß nicht allen Nine Inch Nails fans dieses album gefallen wird.
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Hesitation Marks (im Digipack)
Hesitation Marks (im Digipack) von Nine Inch Nails (Audio CD - 2013)
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