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73 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht eine Bereicherung...
...war für mich "The Place beyond the Pines", als ich mich nach der Kinovorführung aus dem Kinosessel aufkämpfte.
Der Film hat mich mit all seiner Kraft gepackt, seine Sogwirkung verleitete mich noch tagelang zu intensiven Gedanken über seine Thematik.

Ich gebe zu, ich bin kein riesiger Experte in Sachen Arthouse. Auch gewaltigem...
Vor 9 Monaten von A.G. veröffentlicht

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchwachsener Film mit vielen Längen
Die Beschreibung und vor allem der Trailer des Films haben mich sofort angesprochen. Ryan Gosling als Motorradstuntman auf einem Jahrmarkt, der Verantwortung für sich und andere übernehmen will, als er einen Sohn in die Welt gesetzt hat, und dazu seine Fahrkünste jenseits der Legalität einzusetzen versucht. Dazu Bradley Cooper als junger Cop, der sich...
Vor 6 Monaten von MGW veröffentlicht


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73 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht eine Bereicherung..., 28. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: The Place Beyond the Pines (DVD)
...war für mich "The Place beyond the Pines", als ich mich nach der Kinovorführung aus dem Kinosessel aufkämpfte.
Der Film hat mich mit all seiner Kraft gepackt, seine Sogwirkung verleitete mich noch tagelang zu intensiven Gedanken über seine Thematik.

Ich gebe zu, ich bin kein riesiger Experte in Sachen Arthouse. Auch gewaltigem Popcornkino kann ich, sofern gut gemacht und garniert mit einer gewissen Aussage, viel abgewinnen.
Auf "Pine" wurde ich aufmerksam, nachdem mir immer mehr Filme mit Ryan Gosling empfohlen wurden und ich den Trailer interessant fand, obgleich ich eher einen hollywood-typischeren Actionfilm erwartet habe.

Und was hab ich bekommen?
Ein wahnsinniges Kinospektakel, einen der besten Filme der letzten Jahre, die ich sehen durfte, und ein Ensemble erstklassiger Schauspieler, die zusammen eine Geschichte, wie aus dem Leben gerissen erzählen. Intensiv, bildgewaltig, mal schrill, mal laut, mal leise. "Pine" nimmt den Zuseher von Beginn an mit auf eine atemberaubende Reise durch die Gefühlswelten seiner Protagonisten. Dabei lässt sich der Film, auch für mich in den entsprechenden Szenen überraschenderweise, in 3 Teile aufsplitten.
In Teil 1 erfährt man vom Leben des Stuntmotoradfahrers Luke Glanton (Ryan Gosling), der trotz seiner Berühmheit als Star auf den Jahrmärkten eher mittellos und perspektivlos erscheint und dessen Leben einen gewaltigen Einschnitt erfährt, als ihm seine Affäre Romina (großartig: Eva Mendes) eines Tages bei einem seiner seltenen Besuche offenbart, dass sie ein Kind von ihm bekommen hat.
Von nunan versucht Luke für seinen Sohn Jason und Romina eine Vaterfigur zu sein, was Rominas neuer Lebensgefährte nicht allzugerne sieht. Inmitten dieses Konflikts lernt Luke einen Mann kennen, der ihm nahelegt, seine Fähigkeiten auf dem Motorrad einzusetzen, um mit ihm zusammen Banken auszurauben.
Nach einem dieser Banküberfälle kreuzen sich nun die Wege von Luke und Avery (Bradley Cooper), einem gewissenhaften Streifenpolizisten. Und schon beginnt Teil 2 des Films, der sich nun auf Avery beschränkt und dessen Leben in den Fokus rückt. Aus einem Familiendrama wird plötzlich ein Copthriller, denn Averys Begegnung mit Luke schlägt weite Wellen und verändert sein Leben nachhaltig.
Zusammengeführt werden beide Handlungsstränge dann im dritten Teil, der das Aufeinandertreffen von Lukes Sohn Jason und Averys Sprössling AJ beschreibt. Ein Kreis, der sich schließt und der mit all seiner Dramatik und Dringlichkeit aufzeigt, wie die Leben verschiedenster Menschen unterschiedlichster Generationen zusammenhängen; wie die kleinen Entscheidungen und Taten im Leben ihre Konsequenzen haben können, und das über das eigene Leben hinaus.

Dem Film gelingt es meisterhaft, verschiedenste Themen zusammenzufassen zu einem homogenen Ganzen.
"Pine" zeigt das Verhältnis von Vätern zu ihren Söhnen auf. Doch nicht nur das. Er versinnbildlicht, was "Rache", "Vergebung" und "Schicksal" bedeuten, nur um die wichtigsten Metaphern zu nennen, mit denen Regisseur Derek Cianfrance spielt.
"Pine" ist Gesellschaftsdrama, Copthriller, Familiendrama und Roadmovie mit einer ordentlichen "Coming-of-age"-Prise in einem.

Alle Schauspieler machen ihre Arbeit vortrefflich, jeder ist auf seine Art bombastisch. Ryan Gosling agiert oskarreif, Eva Mendes macht ihre Sache ebenfalls toll. Von Bradley Cooper war ich sehr positiv überrascht, ich kannte ihn zuvor nur aus Klamaukstreifen wie "Hangover". Er hat seinem Protagonisten Avery Cross eine derartige Tiefe verliehen, dass es mich schauderte. Die Figuren erschienen während des Films so real, wie ich es selten zuvor erlebt habe.
Die beiden Söhne von Luke und Avery werden gespielt von Dane DeHaan und Emory Cohen. Zu Beginn des dritten Handlungsabschnitts war ich sehr skeptisch, denn die ersten Szenen mit den beiden, plötzlich im Jugendmileu angesiedelt inklusive derartigem Vokabular und entsprechenden Dialogzeilen stellten einen enormen Bruch zu den davorigen tiefschürfenden Abschnitten dar. Doch, ohne zu viel verraten zu wollen, auch diese beiden machen ihren Job dann überragend und liefern sich im wahrsten Sinne ein hochklassiges Duell.

Am Ende ließ mich "The Place beyond the Pines" wirklich "geflashed" zurück. Ich bin absolut begeistert und werde mir demnächst noch weitere Filme des Regisseurs sowie der Darsteller anschauen. Der Film ist sicherlich keine leichte Kost, weder was Kameraarbeit, Soundtrack noch die Handlung betrifft, aber er ist inhaltlich, handwerklich und darstellerisch so überragend, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Es gibt wirklich ganz wenige Filme, deren Aussagekraft und Geschichte bei mir noch so lange nachwirken und mich beschäftigen.
Ein Vorredner schreckte noch zurück vor der entsprechenden Auszeichnnung mit dem folgenden, überstrapazierten Begriff, doch ich finde, dass "The Place beyond the Pines" eben genau das ist: Ein echtes Meisterwerk.

Ich bin froh, dass ich - ja doch recht zufällig - diese Perle der Filmgeschichte auf der großen Leinwand erlebt habe und freue mich nun ungemein auf die DVD.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Drive mag, mag auch diesen Film, 1. November 2013
Luke ist Motorradstuntman, arbeitet auf einem Jahrmarkt und zieht mit diesem von Ort zu Ort, Eines Tages trifft er Romina wieder, mit der er einen One Night Stand hatte. Eher aus Versehen erfährt er, dass er einen Sohn hat. Luke ist bereit sich der Verantwortung zu stellen und kündigt. Doch die Versorgung der Familie ist schwer und so begeht er Bankeinbrüche. Doch irgendwann geht einer davon schief und er wird von Avery Cross, einem ehrgeizigen Cop gestellt.

Mehr an Beschreibung ist nicht drinne, weil ich ansonsten den ganzen Film verraten würde. Sicherlich für andere Rezensenten auch nicht gerade einfach einen Film zusammenzufassen, der eigentlich aus drei Abschnitten besteht, die miteinander zu tun haben, aber in der Zeitfolge hintereinander passieren.

Fakt ist aber, dass THE PLACE BEYOND THE PINES ein wirklich toller Film geworden ist. Das liegt unter anderem an der exzellenten Besetzung, wobei Gosling mal wieder eine Meisterleistung abliefert, obwohl er ja grundsätzlich eher mit ausufernder Mimik geizt. Zudem sind auch die Nebenrollen hochkarätig besetzt.

Der Film dauert zwar 141 Minuten, hat aber einen sehr schönen Fluss, so dass diese erstaunlich schnell vorbeigehen. Der letzte der drei Handlungsstränge ist, und das ist der einzige kleine Kritikpunkt schon ein wenig konstruiert. Zumindest das Zusammentreffen der Protagonisten ist schon weit hergeholt, aber da kann man natürlich auch mit Sprüchen wie „So klein ist die Welt“ oder „Wie das Schicksal so spielt“ argumentieren.

Am Ende stellt man sich zwangsläufig die Frage, wer hier der gute und der Böse ist, da man für beide Parteien irgendwie Verständnis aufbringt und die Grenzen verschwimmen.

Wer DRIVE mochte wird auch diesen Film gut finden, da die Stimmung sehr ähnlich ist. Zwar gibt es hier auch einige Actionsequenzen, doch insgesamt ist das hier doch ein stilles Drama, das mehr Zuschauer im Kino verdient gehabt hätte. (videotie.de)

4,5 Sterne
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend vielschichtig, 29. Mai 2014
Sehr interessanter Film, in dem Gut und Böse ständig auf die Seiten wechseln, zu denen sie eigentlich gar nicht gehören. Die Charaktere sind ausgesprochen vielschichtig und toll dargestellt. Eine echte Empfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich Gelungen!, 30. Mai 2014
Der Film ist tiefer als er vielleicht am Anfang vermuten lässt. Die Handlung ist zunächst subtil und lässt sich erst am Ende erschließen. Ich empfinde es auch als mutig eine solche Geschichte zu erzählen da das auch in die Hose gehen können aber nein alles richtig gemacht eine etwas traurige, sanfte, aber irgentwo auch schöne Geschichte. Ich kann zudem die Leute nicht verstehen, die dem Film eher negative Kritik geben. Ich meine es ist kein gute laune Film aber künstlerisch sehr gut. Vielleicht sind diese Personen nur an Filme wie sie Michael Bay macht intersiert?! Jedem dem seine.
Der Cast überzeugt durchweg Vorallem Ryan Gosling und Bradley Cooper spielen meiner Meinung nach Ihre Rollen des Lebens unglaublich überzeugend und authentisch.

Jeder Fan des Medium Film sollte, nein muss sich diesen Film wenigstens einmal angeschaut haben.
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5.0 von 5 Sternen THE PLACE BEYOND THE PINES - Ein episches Drama über Schuld und Sühne in hervorragender HD-Qualität, 13. November 2013
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Zufällig trifft Motorrad-Stuntfahrer Luke (Ryan Gosling) auf einem Jahrmarkt seine Ex-Freundin Romina (Eva Mendes) wieder. Als er erfährt, dass sie ein Kind von ihm hat, beschließt er, sesshaft zu werden und Verantwortung zu übernehmen - obwohl Romina inzwischen verheiratet ist. Er arbeitet in einer Autowerkstatt und beginnt, gemeinsam mit dem Werkstattbesitzer Robin Banken zu überfallen. Zufällig kommt der junge Polizist Avery Cross (Bradley Cooper) Luke auf die Spur. Und zufällig werden sich beider Söhne 15 Jahre später kennenlernen ...

Es sind also drei Zufälle, die die komplexe, in drei jeweils etwa 40minütigen Akten ablaufende Handlung des Meisterwerkes von Derek Cianfrance (*1974) bestimmen. Im Interesse der Spannung werde ich auf die Aspekte der Handlung hier nicht näher eingehen. Die Geschichte des Polizisten Cross ist eine jener Storys über Idealismus und spätere Korrumpierung im Polizeiapparat, wie sie Sidney Lumet so perfekt erzählen konnte (z.B. SERPICO und PRINCE OF THE CITY). Kameraführung und Filmmusik sind ebenso perfekt wie die Besetzung auch der kleineren Rollen - beispielsweise Ray Liotta als korrupter Polizist.

Die Blu-ray von Studiocanal bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität und verfügt über reichlich Zusatzmaterial: Making of, Interview mit dem Regisseur, Featurette, geschnittene Szenen. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Sehr zum Kauf empfohlen - nicht nur für die Fans von DRIVE!
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4.0 von 5 Sternen Überwiegend gut, 23. Juli 2014
Von 
Jan "JR" (Würzburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Kurz und knapp: Schöne Story, Trailer spoilert nicht zuviel und die Darsteller sind sehr gut! Auch die schönen Landschaftsaufnahmen lohnen sich! Schwächen ergeben sich nur in einzelnen, etwas langatmigen Passagen.

Gut für einen Abend zu 2., da der Film sowohl die Damen als auch die Herren anspricht!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandios!, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Place Beyond the Pines (DVD)
eine super gute vater sohn story, grandios gespielt, spannend dargestellt, emotional nachvollziehbar, endlich mal wieder ein richtig guter film, danke dafür!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packendes Thrillermelodram um Väter, Söhne und schwerwiegende Entscheidungen, 15. November 2013
Von 
Das Thrillermelodram "The Place Beyond the Pines" erzählt die Geschichte zweier Männer, die sich vor 15 Jahren im New Yorker Städtchen Schenectady unter ungewöhnlichen Umständen treffen und deren Lebensweg sich im Bruchteil einer Sekunde entscheidet. Der eine ist Luke "Handsome" Granton, ein ehemaliger Motoradstuntfahrer vom Rummel, der, um sich um seinen Sohn Jason und seine verflossene Kurzzeitaffäre Romina kümmern zu können, auf die schiefe Bahn gerät. Der andere Cross Avery, ein aufstrebender junger Streifenpolizist und frischgebackener Familienvater, der so schnell wie möglich nach oben will, dabei aber nicht seine Integrität verlieren will. In drei nahtlos ineinanderfließenden Teilen, die sich über eine Zeitspanne von 15 Jahren erstrecken, rückt der Film zunächst je einen der beiden Väter in den Vordergrund, um im Schlussakt die beiden Söhne aufeinander prallen zu lassen.

Von Anfang an nimmt einen "The Place Beyond the Pines" gefangen und lässt trotz der dichten Erzählweise und einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden kaum Längen aufkommen. Einen großen Teil dazu tragen die herausragenden Schauspielerleistungen bei. Nach dem oscarprämierten "Silver Linings" und dem Cyberthriller "Ohne Limit" zeigt sich "Hangover"-Grinsegesicht Bradley Cooper erneut in einer anspruchsvollen Rolle und meistert auch diese überzeugend (auch wenn man ihm laut Drehbuch sein Alter als 29-jähriger Jungcop nicht so ganz abnimmt). Obwohl sich Cooper keine Blöße gibt, so stellt ihn Ryan Gosling als von Kopf bis Fuß tätowierter Ex-Stuntfahrer, der endlich erwachsen werden und für Frau und Kind sorgen will, vollends mit seiner ungeheuerlichen Leinwandpräsenz in den Schatten. Cooper und Gosling tragen den Film und überstrahlen den übrigen Cast, der mit Ray Liotta, Rose Byrne und Eva Mendes ebenfalls recht prominent besetzt ist.

Zur Ausstattung der blauen Scheibe:

Neben der deutschen Synchronfassung findet sich auch die englische Originalfassung (die allerdings teils recht genuschelt und damit manchmal nicht ganz leicht verständlich ist, was aber wohl dem Setting geschuldet ist und somit auch in Ordnung geht). Was mir leider wieder einmal sehr sauer aufgestoßen ist, ist, dass es lediglich deutsche Untertitel gibt (die aber immerhin optional sind). Gerade bei einer derartig aktuellen Produktion hätten auch englische Untertitel mit an Bord sein MÜSSEN.

Bild und Ton sind in Ordnung.

Die Bonusausstattung ist nicht sonderlich spektakulär, insgesamt aber in Ordnung: neben vier geschnittenen Szenen (ca. 10 Min., laufen direkt hintereinander und sind nicht einzeln anwählbar), einem Interview mit Regisseur Derek Cianfrance (ca. 9 Min.) und einem sehr kurzen Featurette über die Entstehung des Films (ca. 4 min, dessen spannendste Erkenntnis ist, dass Ryan Gosling schon immer mal eine Bank mit dem Motorrad überfallen wollte) findet sich noch ein etwas längeres und überraschenderweise deutsch synchronisiertes Making Of (knapp 10 min.). Abgerundet wird das Bonuspaket mit dem Original-Filmtrailer in deutsch und englisch sowie acht weiteren Trailern ("Das hält kein Jahr" sowie "Das Glück der großen Dinge" laufen als Trailershow vor dem Hauptfilm, die restlichen, darunter "The Paperboy" und "Million Dollar Baby", finden sich einzeln anwählbar in der Bonusausstattung).

Alles in allem ist "The Place Beyond the Pines" ein fesselnder Film, der trotz Überlänge meistens gut unterhält. Schade, dass es wieder mal nur deutsche Untertitel gibt, weshalb ich der Blu-Ray auch nur gut gemeinte 4 Sterne geben kann.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr neuartiges, ehrliches Meisterwerk, 1. August 2013
Rezension bezieht sich auf: The Place Beyond the Pines (DVD)
Dieser Film war für mich eine sehr neuartige Erfahrung - denn innerhalb der zweieinhalb Stunden Laufzeit werden drei völlig eigenständige, dabei aber gleichzeitig tief miteinander verwobene Handlungsstränge gezeigt. Dieses episodenhafte Beleuchten von durchweg interessanten Charakteren hilft, deren Entwicklungen unter extrem Einflüssen genau zu beobachten - was definitiv punktet.

Innerhalb der drei unterschiedlichen Erzählsequenzen geht es um wahrhaft wichtige Themen: Liebe, Verantwortung, Rache. Diesen enorm großen Themenkomplex kann der Film jedoch ununterbrochen gezielt und straff abdecken, was einem tollen Drehbuch und einer zielorientierten Regie zu verdanken ist.
Sämtliche Handlungsabschnitte sind dynamisch inszeniert und so abwechslungsreich und ehrlich, dass man sich wünscht, der Film würde nie enden. Irgendwie packt der Grundton hier den Zuschauer so dermaßen, dass man einfach nicht wegsehen kann.

Neben der eindrucksvollen Regie Cianfrances sind es natürlich auch die Schauspieler, die “The Place Beyond the Pines" so herausragend machen - Ryan Gosling hat eine ungemeine Präsenz und erweckt Sympathie und Verständnis, aber auch Bradley Cooper schafft es, Verletzlichkeit und knallharte Berechnung grandios zu vereinen. Auch die im dritten Akt dominierenden Jungschauspieler Emory Cohen und Dane DeHaan sind intensiv und mit Leidenschaft dabei - zwei Newcomer, von denen ich zukünftig definitiv noch viel mehr sehen will!

Wer mal wieder in die Vielfalt menschlichen Lebens eintauchen will, sollte sich “The Place Beyond the Pines" nicht entgehen lassen. Ein wahnsinnig gut angelegtes Drehbuch wurde mit gekonnter Regie auf die Leinwand gebracht - und von überragend aufspielenden Akteuren zum Leben erweckt. Ganz groß!
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5.0 von 5 Sternen super Film, 24. Juli 2014
Sehr sehenswerter Film mit tollen schauspielischen Leistungen. Die storyline und der filmaufbau sind einzigartig. Kann ich nur jedem sehr empfehlen
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The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines von Ryan Gosling (DVD - 2013)
EUR 9,99
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