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am 17. November 2013
Gerade "Seelen" mit meiner Frau geschaut.

Zum Glück habe ich den Film geschaut ohne auf Rezensionen zu achten, auch Stephenie Meyer hat mich nicht abgeschreckt, mich haben der Titel und die Idee angesprochen.

Kommentare gibt es ja viele, vor allem:
"Scheiss Film, völlig emotionslos"

Ich kann voller Überzeugung sagen:
Habe wohl einen anderen Film geschaut.
Mich hat der Film bewegt und begeistert.
Bei Kommentaren wie "Lebenszeit verschwendet" und "Kann niemanden überzeugen" kann ich nur die Augen verdrehen.
Einfach nicht beirren lassen, wenn das Thema einen anspricht: anschauen und sehen ob man derartiges mag.
Ich empfehle den englischen Ton, das ist aber eine persönliche Einstellung.

Selbstverständlich hab ich nicht geweint, ich bin immerhin ein Mann.
... ach was solls, hab ich.
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am 19. Juni 2013
ich kann die vielen negativen Rezensionen einfach nicht verstehen. Ich hab mir den Film zweimal im Kino angeschaut, einmal auf englisch und einmal auf deutsch. Der Unterschied ist gravierend. Deshalb habe ich meine Rezension geteilt, einmal für die deutsche und einmal für die englische Variante.

DEUTSCH:

Die Charaktere wirken flach, was vor allem an der Synchronisierung liegt. Man erkennt am Sprechen keinen Unterschied zwischen Melanie und Wanderer und die Gespräche zwischen den beiden wirken oft lieblos. Die Synchronstimme, die den beiden verpasst wurde klingt sehr mädchenhaft und gerade wenn es um die Liebe geht zu atemlos für meinen Geschmack, dadurch wirkt die ganze Handlung vor allem eins: Kitschig. Leider. Allgemein wirken die Emotionen oft eher unterkühlt und manchmal sind sie schlicht und einfach nicht da.

ENGLISCH:

Besonders die Hauptdarstellerin ist hier zu loben. Man erkennt allein an der Art zu Sprechen und am Ton, ob man es gerade mit Melanie oder mit Wanderer zu tun hat. Wanderer spricht eher förmlich, Melanie gerade heraus und eher Umgangssprache. Sie schafft es auch die Emotionen und den inneren "Kampf" gut rüber zu bringen und fesselt einen. Man erlebt mit wie sich die Beziehung zwischen Wanderer und Melanie verändert. Auch die anderen Schauspieler wirken überzeugend und besonders in den emotionalen Momenten können sie Punkten und machen es einem als Zuschauer schwer, wem man denn nun die Daumen drücken will, Melanie und Jared oder Wanderer und Ian, oder doch irgendwie beiden?
Was mir hier besonders gut gefallen hat ist, dass die Seelen ganz anders sprechen, als die Menschen, keine Umgangssprache, ruhig und überlegt. Wenn man darauf achtet fällt es einem ganz besonders auf.

Für mich steht fest: Ich werde mir die Blu-ray auf jeden Fall anschaffen, aber bei mir wird nur die englische Version laufen. Die deutsche ist mir zu emotionslos und irgendwie aufgesetzt. Die Story wirkt hier deutlich platter, nicht so mitreißend wie im englischen. Die deutsche Version würde von mir 3 Sterne bekommen, aber die englische Originalversion kriegt von mir volle 5 Sterne.

Abschließend noch die Bitte an alle, die das Buch verschlungen haben (so wie ich): bitte, schaut euch den Film auf englisch an wenn es irgendwie geht: ihr werdet den Unterschied merken.
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Wer die "Twilight"-Bücher gelesen oder die Filme gesehen hat, erwartet von "Seelen" sicher, dass Stephenie Meyer ihr Augenmerk erneut auf die Liebesgeschichte richten würde. Umso überraschender die Erkenntnis, dass dies nicht der Fall ist. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf die Entwicklung ihrer Hauptfigur, einer Außerirdischen, die durch eine Fügung des Schicksals dazu gezwungen wird, die Lebensweise ihres ganzen Volkes zu überdenken:

Wanderer ist eine Seele. Diesen harmlosen Namen gibt sich eine außerirdische Rasse, die von lebensfähigem Planet zu Planet zieht und diese besetzt: Als Parasiten übernehmen sie auf der Erde die Körper der Menschen, löschen deren Bewusstsein aus und führen eigene, friedliche Leben. Seit sie die Erde kolonisiert haben, ist aus ihr ein gewaltfreier Planet geworden, die Umweltverschmutzung ging stark zurück - aber die Menschheit ist fast völlig ausgestorben.

Die Seele Wanderer kommt gerade von einem anderen Planeten. Sie soll den Körper einer jungen Frau übernehmen, die sich offensichtlich seit Jahren vor den Seelen versteckt hat. Die Seelen hoffen, dass Wanderer in den Erinnerungen ihres Wirts etwas findet, was die Verstecke weiterer Widerständler angeht. Doch etwas läuft anders als sonst: Melanie, die junge Frau, deren Körper Wanderer übernimmt, erweist sich als zu stark. Es gelingt der Seele nicht, Melanies Bewusstsein voll auszulöschen und den Körper ganz in Besitz zu nehmen. Stattdessen teilen sich die beiden fortan einen Körper- ein Umstand, den Wanderer wohlweißlich vor den anderen Seelen geheim hält.

Mehr noch, zu ihrer eigenen Überraschung beginnt Wanderer, sich mit Melanie anzufreunden. Schließlich gelingt es der Menschenfrau sogar, die Seele zu überzeugen, in die Wüste zu fliehen. Dort treffen sie auf Melanies Onkel Jeb, der mit einigen Widerständlern in einem unterirdischen Höhlenversteck eine geheime, phantastische Menschensiedlung gegründet hat. Unter ihnen Melanies kleiner Bruder Jamie und ihre große Liebe Jared.

Doch nicht alle sind davon begeistert, dass Melanie wieder aufgetaucht ist. Können die Menschen einem Körper trauen, in dem eine Seele lebt? Wie viel von Melanie ist wirklich noch in Wanderer vorhanden? Und wie groß ist die Gefahr, dass die anderen Seelen nach ihr suchen? Je besser Wanderer die Menschen kennenlernt, desto mehr zweifelt sie an der Lebensweise ihres eigenen Volkes ...

Die Verfilmung hält sich im Großen und Ganzen stark an Meyers Vorlage, gewichtet aber bestimmte Dinge anders. So spielt im Film das ungewöhnliche Liebesdreieck Jared - Melanie/Wanderer - Ian eine viel größere Rolle.

Wer jetzt die Stirn runzelt und an "Twilight" denkt, sei erneut beruhigt: Dass der Film dieses Gefühlschaos auslotet ist einer seiner ganz großen Pluspunkte. Die Situation ist kompliziert, und zu beobachten, wie alle Beteiligten damit umgehen, macht wahnsinnig Spaß und regt zum Nachdenken an. Zudem rückt es nie so sehr in den Mittelpunkt, als dass der Streifen die Haupthandlung aus den Augen verlieren würde.

Dass diese Szenen überzeugend gelingen, liegt natürlich nicht zuletzt am glaubhaften Spiel der Hauptdarsteller: Saoirse Ronan (In meinem Himmel, Wer ist Hanna) überzeugt als Melanie / Wanderer, macht den Zwiespalt ihrer Figur(en) sehr transparent. Auch dank ihrer Mimik und Gestik ist für den Zuschauer erkennbar, wann Wanderer und wann Melanie die Herrschaft über den gemeinsamen Körper hält. Die Chemie zwischen ihr und ihren beiden männlichen Kollegen Max Irons (Jared; bekannt aus Red Riding Hood) und Jake Abel (Ian; Percy Jackson-Filme) stimmt. Darüber hinaus agieren William Hurt und Frances Fisher als Melanies pragmatischer Onkel Jeb und ihre abweisende Tante Maggie.

Der für mich überraschende Star des Films ist allerdings Diane Kruger (Troja, Inglourious Basterds), die hier eine Leinwandpräsenz besitzt, die ich ihr nicht zugetraut hätte. Sie spielt eine "Sucherin", eine Seele, die davon besessen ist, herauszufinden, wohin Wanderer verschwunden ist und sich durch nichts und niemanden von ihrem Vorhaben abbringen lässt.

Die Rolle der Sucherin ist im Vergleich zur Buchvorlage etwas uminterpretiert und wesentlich erweitert worden - übrigens sehr zum Vorteil des Films, weil dadurch das dramatische Element viel größer und die Spannung konsequent oben gehalten wird. Die Filmversion von "Seelen" weißt nicht die Längen des Buches auf; dafür muss man aber in Kauf nehmen, dass einige Zuschauerfragen nicht beantwortet werden und die Story dadurch einige wenige Logiklöcher zu haben scheint, die die Vorlage gar nicht besitzt. Warum Melanie sich beispielsweise nicht gleich ihren menschlichen Freunden offenbart, bleibt im Film frustrierend unklar.

Visuell überzeugt "Seelen": Die gewaltfreie, klinisch reine Welt der Seelen bzw. der Sucher ist in pures Weiß, Cremefarben und in Chrom und Silber gehalten und hebt sich so von der schmutzigen, erdbraunen Wüstenlandschaft ab, in der die überlebenden Menschen Unterschlupf gefunden haben.

Ich wünsche dem Streifen wirklich, dass er nicht nur das typische Twilight-Publikum in die Kinosäle lockt, denn er hat das Potential, auch Zuschauer zu überzeugen, die mit Glitzer-Vampiren und liebestollen Schulmädchen nichts anfangen können. Was das angeht, könnte der Twilight-Ruhm sich für den Film sogar eher als Handicap erweisen. Auch wenn die Tatsache, dass die Story von Stephenie Meyer stammt, vermutlich dafür Sorgen wird, dass die Kinokasse klingelt.

Wer sich unsicher ist, sollte sich den Trailer anschauen. Der vermittelt ein sehr gutes Gefühl dafür, was einen bei der Verfilmung erwartet. Wen der Trailer anspricht, dem wird auch der Film gefallen.
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am 19. Juni 2016
Der Film ist Enttäuschend!
Während im Buch die einzelnen Charaktere sehr einfühlsam und Erlebnisreich dargestellt werden, wirkt die Hauptdarstellerin im Film als sei sie eine debile Marionette. Die ganze Handlung ist steif und oberflächlich. Der Film kommt noch nicht mal ansatzweise an das Buch heran, es fehlt an Tiefe. Gerade die Passagen die Notwendig sind, um das Buch in seiner Intensität zu verstehen, wurden im Film entweder vollkommen weg gelassen, oder so laienhaft dargestellt, das es echt keine Freude war den Film zu schauen. Auch wenn ich Saoirse Ronan als Jungschauspielerin (wer ist Hanna) sehr schätze, hier ist sie völlig Fehlbesetzt.

Echt sehr schade, man hätte mit der heutigen Technik mit Sicherheit viel draus machen können.
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am 17. August 2014
Nun ja was soll ich sagen, aufgrund dessen wer das Buch geschrieben hat bin ich dementsprechend mit reichlich wenigen Erwartungen an diesen Film gegangen. Überraschenderweise wurde ich recht positiv überrascht. Obwohl das Buch Seelen von Stephanie Meyer (ist für die Twilight Saga verantwortlich) geschrieben wurde, ist der Film recht gut. Naja bis auf die letzten 15-20 Minuten, aber mehr dazu später.

Überraschenderweise bietet Seelen eine wirklich gute, überzeugende und interessante Dystopische/Sci-Fi Welt. Aliens haben die Menschen übernommen und leben nun in Frieden in ihren Körpern. Jedoch nicht alle sind willig ihr Leben aufzugeben und weigern sich gegen die Inversion. Zu dieser gruppe zählt auch Melanie. Jedoch wird sie dann doch gefasst und eine Seele wird in ihren Körper eingesetzt aber Melanie verschwindet nicht, sie bleibt und versucht den Wanderer (die Seele in ihrem Körper) für sich zu gewinnen und die Leute die sie liebt zu beschützen.

Im Grunde genommen ist Seelen ein "Liebe überkommt alles" Film in einem Dystopischen/Sci-Fi Setting. Und, wie könnte es auch anders sein, gibt es auch in Seelen ein Dreieck so wie wir es schon aus Twilight kennen. Jedoch ist das Dreieck in Seelen weniger lächerlich als Mensch+Vampir+Werwolf.

Schauspielerisch ist die Leistung in Seelen eigentlich recht gut. Melanie wird von Saoirse Ronan gespielt, die ich bereits aus dem Film Wer ist Hanna? kenne. Ich finde sie spielt Melanie und den Wanderer sehr überzeugend, nur visuell finde ich dass sie viel zu dünn ist, aber das tut ja im Grunde genommen nichts zur Sache.

Diane Kruger ist phänomenal auch wenn die Rolle der Sucherin nicht unbedingt zu dem Typ rolle gehört, denn sie normalerwiese spielt. Jedoch spielt sie die Sucherin super überzeugend und interessant.

Leider kenne ich keinen der beiden männlichen Darsteller die zum Dreieck gehören. Jedoch waren beide recht gut und überzeugend.

Mir gefällt die Idee mit den Seelen die die Menschen übernehmen ausgesprochen gut. Ich hab schon manch ein Dysopisches/Sci-Fi Buch gelesen und eine solche Welt bzw. Version einer Alien Inversion hab ich noch nie gesehen, was ein dicker Pluspunkt ist.

Die Schauspieler waren gut und die Charaktere interessant und lebendig.

Und nun zu den letzten 15-20 Minuten des Filmes. Total unnötig. Bis zu einem bestimmten Punkt war der Film wirklich gut und hat mir wirklich gefallen und dann übertrieb es der Drehbuchschreiber und/oder die Autorin maßlos. Das ganze ende über ging es nur darum wer wen liebt und warum jemand gehen will und warum es sein muss auch wenn dieser jemand es gar nicht will. Und so ging das dann 20 Minuten lang. Ich meine wirklich?

Und dieses Ende ist auch der Grund warum ich Seelen leider nur 3 Sterne gebe. Hätten sie das total unnötige und übertriebene ende weggelassen hätten es vielleicht 4 oder sogar 5 Sterne werden können.
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am 23. Juni 2016
Ich habe mir, als ich das Buch im Jahre 2009 gelesen habe und auf der letzten Seite vermerkt war, dass ein Film dazu gedreht werden soll, weitaus mehr erhofft als... das hier.
Ich muss sagen, dass mir an allen Charakteren (äußerlich) nur Jared, Tante Meg und Onkel Jeb gefallen haben.
Nun zum Eigentlichen Schrecken - die wichtigste aller Bindungen, die tiefgründige Beziehung zwischen Wanda und Melanie konnte man im Film leider kein Bisschen miterleben. Wie einige Andere bereits erwähnt haben, ist die ganze Story völlig an dem Eigentlichen vorbeigesaust. Eine Aneinanderreihung von steif gespielten Szenen mit keinerlei Charakterentwicklung. Ich konnte weder den Hass (der Anfangs in ihm wütete) von Jared gegenüber seiner mittlerweile nicht mehr "menschlichen" Freundin spüren, noch die innige Liebe von Ian der Seele Wanda gegenüber sehen. Saoirse Ronan wirkt Fehl am Platz und die absolut emotionalste Stelle, wo Ian Wanda sagt, dass er sie liebt, hat mir nichts als ein gequältes Lachen entlocken können.
Das einzige, was mir gefallen hat, waren die ersten Minuten des Films, als man erklärt hat, was auf der Erde zurzeit los ist.
Es ist einfach Schade um die wunderschönen Stellen, wo Stephenie Meyer uns so viel mehr mitteilen möchte. Die schauspielerische Leistung war einfach nur gruselig in meinen Augen, auch, wenn wahrscheinlich einige eigentlich weitaus besser darin sind.
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am 14. Juni 2015
"Die Körperfresser kommen" aus dem Jahr 1977 - nur softer, modischer, und kein Horror...
Mich hat der Film unterhalten und ich werde ihn in Kürze ein mal noch, dann zusammen mit meiner Ehefrau am gemütlichen Abend anschauen - denn genau dafür ist er gemacht: sanfter und moralischer Weichspüler Sci-Fi/Fantasy ohne technischen Mängeln.

Die 1 Stern Bewertungen verstehe ich nicht und amüsiere mich immer wieder über Kritiken zu Punkten:
1. Deutsche Synchro vs. Original Synchro
und
2. Film vs. Buch/Roman

Zu 1.
Hier habe ich meist das Gefühl, dass die Kritiker, die meinen die Englisch-sprachige Version sei soooooo viel besser, nur ihr intellektuelles Ego raushängen lassen wollen. Ich vergleiche das gerne mit einer Hühnerbrühe mit Nudeln: es ist egal ob da Buchstabennudeln oder Sternchennudeln drin sind - es schmeckt gleich. Sofern die gesprochenen Texte sinngemäß die gleichen sind - macht eine Synchro einen Film nicht schlechter oder besser - es sei denn es ist technisch vermurkst. Dann ist es so als sein die Brühe etwas versalzen ;o) aber wenn man Hunger hat, dann ist man sie doch...

Zu 2.
Der Film "Seelen" ist unterhaltsam und die ganzen Vergleiche zum Buch - die immer und immer wieder (und das zu ALLEN Filmen, denen ein Roman vorhergeht) gemacht werden, sind einfach nur nervig! Ein Film zu drehen der alle Inhalte, Charaktere usw. aus einem Roman darstellt, würde meist das mögliche Budget sprengen. Es sollte jeder für sich, der einen Roman liest, mal darüber nachdenken, dass ein Buch die eigene Fantasie und eigene Emotionen auslöst - das ist die Freiheit und Kunst die in Literatur steckt - und die kann bei jedem Leser anders sein. Ein Film aber ist eine bestimmte Interpretation der Filmemacher - diese mag dem einem gefallen - dem anderen nicht... Die Vergleiche und Bewertungen zum Roman sind daher immer subjektiv durch den Betrachter...Daher empfehle ich Jedem, der ein Roman vor einem dazugehörigen Film gelesen hat, eine gewisse Distanz zu entwickeln und sich den Film neutral anzuschauen... dann würden so viele gute und unterhaltsame Filme nicht so schlecht geredet werden.
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am 31. August 2013
Unverhofft von einer Freundin (ein echter Fan der Biss-Reihe) wurde ich mit in diesen Film geschleppt und wollte mich erst vehement verweigern (da ich KEIN Fan der Biss-Reihe oder der Autorin bin).

Überraschenderweise fand ich den Film gut. Sicher kein innovatives Thema, wenn Außerirdische die Welt übernehmen, doch dass WIE - auch in Hinblick auf die Darstellung der Bilder - gefiel mir. Allein Melanie mit ihren verqueren Moral-Vorstellungen und Zickereien störte ein angenehmes Filmerlebnis, doch da meist Wanda die agierende Person war, konnte man drüber weg sehen. An dieser Stelle auch Respekt an die Darstellerin von Wanda/Melanie, die beiden so unterschiedlichen Charaktere verkörpert zu haben.

Zugegeben, auch die Konkurrenz zweier Jungs um das begehrte Mädel *gähn* war vorhersehbar, wurde jedoch elegant gelöst. Daneben haben viele liebevoll eingebrachte Kleinigkeiten gefallen (besonders gefiel mir der Supermarkt mit den einheitlich gehaltenen Produkten - keine Werbung und künstliche Produktaufmachungen mehr, traumhaft!) haben mir gefallen.

Anstelle des erwarteten langweiligen Teenie-Dramas also ein durchaus sehenswerter Film mit einigen Nervereien, über die man jedoch hinwegsehen kann. Ist mir immerhin 4 Sterne wert.
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am 13. November 2013
Tja dieser Film hat ein neues Genre erfunden. Ich wusste bisher nicht das es gefühlvolle Romantik Schnulzen auch im Bereich der Science Fiction gibt. Als Action, Fantasy und SciFi Fan war ich im ersten Moment natürlich geschockt. Im Laufe der Filmhandlung entwickeln sich jedoch Situationen die den Film dann doch auch für SciFi Fans erträglich machen und das obwohl hier von den Machern noch mal eine ganze Schippe mehr Weiblichkeit drauf gepackt wurde als es schon bei der Twilight Reihe der Fall war. Man könnte sogar meinen der Film Seelen ist eine 100% weibliche Oddysee durch zwei Seelen einer Frau, wenn man so will. Man wird als Mann praktisch vor lauter weiblicher Gefühle seelisch vergewaltigt. Dennoch ist es kein Folterinstrument für Alice Schwarzer um die ach so böse Männerwelt damit zu trangsalieren. Da geht es halt vorwiegend darum wie sich die beiden Mädchenseelen im Körper (Mensch und Alien) miteinander anfreunden, Liebe empfinden, zusammen weinen und herzschmerz empfinden. Und ups... ab und zu gibts sogar noch die ein oder andere Action Szene. Was mich daher zum grinsen bringt ist das Wissen das wohl auch scheinbar reine Mädels Filme nicht ganz ohne blutiges Geballer auskommen. Und Blut spritzt in dem Film im wahrsten Sinne des Wortes.

Man ist innerlich daher(ironischerweise passend zur Handlung)geteilter Meinung über den Film. Also eigentlich ist es aufgrund der gezeigten Trailer damals wider erwarten ein reiner Romantikfilm für verliebte Mädchen die gerne mit einer Jumbopackung Taschentüchern vor dem TV sitzen um mitweinen zu können. Durch die gut platzierten SciFi und Action Elemente geht der Streifen aber auch noch gerade so als Science Fiction durch. Wobei die Science Fiction in diesem Film aus hellblauen Kontaktlinsen, Hochglanz Silberlack Fahrzeugen und leuchtenden riesen Glühwürmern besteht und das ganze verpackt in eine "Ich habe euch ja alle so ganz doll lieb" Handlung. Etwas schade ist das die Invasion der Außerirdischen Seelen in die Körper der Menschen zu keiner Zeit gezeigt wurde. Das war lediglich Gesprächsthema. Man sollte daher nicht zu viel erwarten. Als Mann schaut man den Film am besten mit einer schwer verliebten Freundin zusammen um wenigstens einen gewissen Vorteil aus der Situation zu schlagen. 5 Sterne geben dem Film wohl nur verliebte Mädchen. Sehenswert ist er dennoch allemal, wenn auch etwas lang gezogen gedreht mit einfachsten Mitteln und Kulissen, deswegen von mir gute 4 Sterne. Eine sympathische SciFi Schnulze halt, aber ich habe schon wesentlich schlechtere Filme im Leben ertragen müssen. Von daher geht Seelen vollkommen in Ordnung.
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am 14. Juni 2015
Für mich stellen sich zwei Fragen: 1. Sind die die den Film überschwenglich gut bewerten gute Menschen ? - und wollen sie das gute Seelen in die bösen Menschen fahren ?- oder 2. Sind die die den Film als miserabel bewerten böse Menschen die Angst davor haben das gute Seelen in sie fahren könnten. Was soll's - eigentlich ist's NUR ein Film und als wirklich gut würde ich ihn nicht unbedingt bewerten. Andererseits habe ich auch nichts dagegen wenn einer der Kommentatoren weint - auch wenn er ein Mann ist (er schreibt das jedenfalls...)
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