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am 18. Juli 2013
Harald und Elvira besuchen das neueröffnetete "Dark Restaurant", um in völliger Dunkelheit mit der tussihaften Susanne und dem grobschlächtigen Horst zu speisen. Horst, der ich-erzählende Journalist, nutzt die private Geburtstagsfeier, um einige Eindrücke für einen geplanten Zeitungsartikel zu sammeln. Schnell begreift er: In der Finsternis des unheimlichen Restaurants geht es nicht mit rechten Dingen zu ...

Die Figurenzeichnung in diesem kleinen Meisterwerk ist schulbuchreif und stellt einen echten Genuss für Kenner satirisch eingefärbter Prosa dar. Harald, der leicht genervte Journalist, ist ein Ästhet, der seine Ruhe genießen möchte: "Es war ein herrlicher Maiabend ... Meine Sinne betörte der Duft, den der Nadelwald ringsum verströmte. Für Augenblicke genoss ich diese lichte Weite, die mir ein Gefühl unendlicher Freiheit vermittelte ..." Dieser Feingeist soll den Abend nun mit der flachbrüstigen Schwätzerin Susanne und dem dumpfbackigen Haudrauf Horst verbringen. Kann es Amüsanteres geben? Nein. - Elvira, die weibliche Hauptgestalt dieser Erzählung, erinnert mich merkwürdigerweise an meine eigene Frau. Wie es kommt, dass A.H. meine Gattin beschreibt, ist an anderer Stelle noch einer kritischen Prüfung zu unterziehen. - Die skizzenhaft eingestreuten Nebenfiguren in diesem Werk überzeugen ebenfalls.

Unterhaltsame Prosa auf hohem Niveau bietet Andres Henschels Satire in Form eines üppigen Festmahls. Hier darf mit allen Sinnen unkonventionell genossen werden: Nudelbrei mit klebriger Schleimsoße. Hmmm ... Aber es kommt noch besser ...

Männer und Frauen passen nicht gut zusammen, denn sie haben oft unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse. Aber es gibt nix anderes. Deshalb entschließt man sich unter kultivierten Europäern zu Kompromissen und gegenseitigen Zugeständnissen. In Andreas Henschels Satire "Dark Restaurant" erfüllt Harald, der Ich-Erzähler, seiner Partnerin den Wunsch eines gemeinsamen Essens mit Freunden, wenn auch zähneknirschend. Harald könnte sich Angenehmeres vorstellen, als mit der Krähe Susanne mit dem gewalttätigen Banausen Horst den Abend zu verbringen. Erschwert wird die Gesamtsituation durch die düstere und undurchschaubare Stimmung im "Dark Restaurant". Was geht hier vor? Wird dieser merkwürdige Abend mit einer Katastrophe enden? - An der spannendsten Stelle hat Andreas Henschel seine Leseprobe unterbrochen. Die feine englische Art ist das auch nicht. Aber wir Leser müssen es schlucken. Die Kostprobe jedoch reicht aus, um diesem gelungenen Werk fünf satirisch-kulinarische Sterne zu verleihen. Guten Appetit wünscht E.S.
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