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18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Netrebko mit neuem Repertoire
Um es gleich zu sagen: es gibt Rollen,in denen sie mit ihrer "neuen" Stimme im Moment wohl kaum zu überbieten ist (Elisabetta,Giovanna,Leonora und Elena).Schwangerschaft und wohl auch zunehmendes Alter (scusi!) haben ihrer Stimme ein dunkleres und reiferes Timbre verliehen,so dass diese an Schönheit und Ausdrucksstärke ohne jeden Zweifel gewonnen...
Vor 15 Monaten von Klaus Böhn veröffentlicht

versus
45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider leider...
Eigentlich gefällt mir die Stimme der Netrebko und ich orden sie unter den derzeit aktiven ziemlich hoch oben ein. Denn auch ohne Marketing ist die Stimme nicht schlecht. Ich habe mich also auf das Debut im Spinto-Fach gefreut. Doch leider ist das hier ziemlich enttäuschend. Vor allem die Studio Aufnahme macht ihre (technischen) Probleme noch bemerkbarer als sie...
Vor 15 Monaten von Gogo veröffentlicht


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45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider leider..., 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Eigentlich gefällt mir die Stimme der Netrebko und ich orden sie unter den derzeit aktiven ziemlich hoch oben ein. Denn auch ohne Marketing ist die Stimme nicht schlecht. Ich habe mich also auf das Debut im Spinto-Fach gefreut. Doch leider ist das hier ziemlich enttäuschend. Vor allem die Studio Aufnahme macht ihre (technischen) Probleme noch bemerkbarer als sie es wahrscheinlich live sind.
Es gibt Sängerinnen, wie z.B. die Gheorghiu, die (bewusst) Studioaufnahmen mancher Werke machen, die sie sich auf der Bühne nicht (zu)trauen, doch das Ergebnis ist im Vergleich ein völlig anderes (Gheorghius Verdi CD kann wirklich mit den grossen der Geschichte mithalten).
Doch nun zu den einzelnen Titeln:
1. Macbeth: Das gesprochene Italienisch ist blamabel schlecht (mit Russen-Akzent), oft liegt sie bei den höheren Tönen zu tief, die Koloraturen stimmen grösstenteils überhaupt nicht. Frau Guleghina wurde stark kritisiert für ihr Lady Macbeth aufgrund etwas hölzerner Koloraturen und manchmal zu tief angelegter Töne, doch das hier ist noch viel schlechter. Die Mittellage ist gerade noch ok, die tiefe schwach. Zumindest ist sie um die Interpretation bemüht. Am besten gelingt die Nachtwandelszene (mit einem flackerndem hohen D).
2. Giovanna: Leider kenne ich diese Oper kaum, jedoch dürfte sie unter dieser Auswahl das beste sein, was hier angeboten wird.
3. Vespri siciliani: Der Bolero ist wohl der Tiefpunkt der CD. Die Koloraturen einfach schlecht (obwohl ie es diesmal sogar geschafft hat, ein paar Triller einzulegen). Das kurzatmige Luftschnappen nervt. Aber ganz schlimm sind die letzten 20 Sekunden - da läuft fast alles schief was schief laufen kann... Erinnert an eine total misslungene Vorstellung der Fleming (auf youtube unter "poor Renee" zu hören). Man höre hier im Vergleich wieder die Gheorghiu auf der Verdi Cd.
4. Don Carlo: passt zur Stimme perfekt, doch diesmal ist es Langweile pur. Auch hier hat sie von ihrem angeblichen Vorbild Mirella Freni wenig vorzuweisen.
5. Trovatore: das sang sie schon mal live bei einem Konzert und da war sie weitaus besser. "D' amor sull..." ist verwackelt, die Piano-Spitzentöne flackern, Kurzatmigkeit macht sich wieder bemerkbar. Am Ende Koloraturen, die da so nicht hingehören. Das Miserere ok, die Cabaletta zeigt wieder die grausam schlechten Koloraturen.
Entweder schmeichelt das Mikro nicht oder die Stimme ist verbraucht. Schön (und vor allem technisch richtig) ist das alles nicht.
Aber die meisten kaufen die CD trotzdem da Netrebko draufsteht. Soweit ich gesehen habe ist die CD Nr.1 der Österr. Albumcharts. Das zeigt auch wie viel Leute von Oper verstehen denn eine andere Aufnahme von einem anderen Künstler hätte dies nie geschafft.
Letztendlich wundere ich mich das Frau Netrebko dies hat veröffentlichen lassen und das die Plattengesellschaft so etwas vermarktet. Es sieht alle wie ein grosses Geschäftsmodell aus, immer neue und immer mehr Rollen, denn Rollen von vor 2-3 Jahren kann/will sie nicht mehr singen.
Schade um eine wirklich gute Künstlerin unserer Zeit.
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42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend, 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Ich bin erleichtert, dass ich nicht der einzige bin, der etwas Kritisches zu diesen Aufnahmen zu sagen hat, denn wenn man hier etwas Negatives über sehr berühmte Sänger sagt, wird man ja oft auf wütendste Weise wegen Majestätsbeleidigung angegriffen.
Nur soviel - hören Sie einfach in die Soundbeispiele hinein, ich bin immer wieder erstaunt, dass eine große Firma wie die Deutsche Grammophon eine solche Leistung tatsächlich veröffentlicht. Etwa 30-40 % Prozent aller Töne, die Frau Netrebko hier singt, sind zu tief und im Hals, die Intonationsprobleme sind so schwerwiegend geworden, dass es einem teilweise wirklich die Nackenhaare aufstellt. Die Stimme ist viel zu nahe am Mikrofon aufgenommen und künstlich nach vorne gezogen, ein extrem unorganisches Klangbild ist die Folge, und leider hört man damit auch jedes vokale Defizit wie unter dem Mikroskop, das sich im Theater manchmal durch Entfernung und Raumklang etwas abmildert. Leider: Ein völlig wertloses PR-Produkt. Hören Sie einfach mal wieder Ihre alten Callas- und Tebaldi-Platten, dann haben Sie mehr Spaß und weniger Geld ausgegeben.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die prima donna assoluta schwächelt, 11. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Anna Netrebko steht gegenüber ihren Hörern und ihrer Plattenfirma, mit der sie inzwischen zehn Jahre verbandelt ist, in einer Bringeschuld, da sie in letzter Zeit wiederholt und sicherlich auch in Kenntnis der Instabilität der eigenen Stimme Auftritte kurzfristig absagte. Ob die hier nun vorliegende Verdi-CD die Fans für alles entschädigt, wage ich nach mehrmaligem Hören allerdings zu bezweifeln.

Die Sopranistin selbst meint zu den Aufnahmen, sie habe der Musik so nahe wie möglich kommen wollen und dabei die »Semplicità«, die Einfachheit, entdeckt. Leider wird ihre Stimme im Ergebnis nicht immer den Erfordernissen der Musik gerecht. Im Gegenteil: Netrebkos Instrument wirkt bisweilen seltsam unfokussiert und trifft nicht immer exakt. Die Aufnahmen machen auch die Probleme der Sängerin hörbar. So zieht »la prima donna assoluta« (New York Times) in der über zweieinhalb Oktaven reichenden Arie »Mercè dilette amiche« der Hélène im 5. Akt der »Vespri siciliani« kurzatmig Luft.

Bei »Una macchia è qui tuttora« aus dem 4. Akt von »Macbeth« spielt sie die ihr eigene Trumpfkarte der großen Gefühle aus. Wer die Sängerin live erlebt, wird von ihrem Zauber vereinnahmt, der reinen Tonaufnahme gelingt das nicht. Auch scheint in jüngster Zeit ein Übermaß an Retusche erforderlich zu sein, um sie zu präsentieren, das Coverfoto ist jedenfalls nur noch schlimmster Photoshop.

Im Ergebnis ist die mit großen Vorschusslorbeeren angekündigte Netrebko-CD leider nicht der Knaller, der zum 200. Geburtstag Verdis anno 2013 fällig gewesen wäre.
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hybris Subrettae, 30. August 2013
Von 
T. Baack (MUC, BY) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Dieses mir von wohlmeinenden Freunden verehrte Recital ist schlichtweg ärgerlich! Das Programm umfasst einige der gesangstechnisch anspruchsvollsten Nummern des Verdi Repertoires und man vermisst" eigentlich nur noch die Szenen der Abigaille (Nabucco) und der Odabella (Attila) als weitere Prüfsteine absoluter Virtuosität.

Wenn man also schon den Mut aufbringt, sich mit diesen Werken zu präsentieren, sollte man wegen des geforderten großen Stimmumfangs über einen perfekten Lagenausgleich, wegen der erforderlichen Agilität über eine virtuose Koloraturtechnik und - da es sich um das Rollenfach eines Soprano drammatico d'agilitá handelt - über ein von Natur aus voluminöses oder zumindest über ein genügend fokussiertes Instrument verfügen.

Somit beginnt das Elend beim Lagenausgleich: Da die Mittellage für dieses Repertoire ein höheres Volumen benötigt, wird sie künstlich breiter gemacht und eingedunkelt. Interessant ist hierbei, dass viele von Natur aus dunkler gefärbte Soprane (Arroyo) die Stimme für den Vespri Bolero eher aufhellen und auf Brillianz anstatt Fülle setzen. Dadurch erklärt sich auch das relativ langsame, weite Vibrato und das unsaubere Attackieren der Übergangslage zum Kopfregister (fis``/g`` entweder dünn oder zu tief intoniert). Ebenso unausgeglichen gestaltet sich der Übergang von unteren Mittelregister in das verdumpfte Brustregister. Am anhörbarsten sind einzig die Töne des - wenn unforciert eingesetzt - immer noch frisch klingenden Kopfregisters.

Der Überdruck in der Mittellage ist schließlich dafür verantwortlich, das jede Möglichkeit zum Atemfassen genutzt werden muss. Man vergleiche Caballé, Ponselle oder Milanov in der Leonora Cavatine, die bei expansiverer Phrasierung mit der Hälfte an Atmern auskommen.

Netrebkos Koloraturtechnik kommt durch diese Stimmvergöberung ebenfalls schnell an ihre Grenzen. Wie bereits bei ihrer Donna Anna (Giovanni) demonstriert hatte, verlieren Rouladen oberhalb des Mezzoforte an Präzision. Man höre hier einmal bewusst auf die chromatisch steigende und kurz danach diatonisch abfallende Skala am Ende des Boleros. Hier wird mehr gewischt als ziseliert, da die Einzeltöne - weil im Gaumen und nicht in der Vorderresonanz angeschlagen - eine zu lange Einschwingzeit benötigen. Man vergleiche hier Tetrazzini, die diese technischen Hürden mit einer ebenfalls eher leichten Stimme bravourös meistert.

FAZIT:
Ob die neue" Netrebko live in der Partie der Lady oder der Leonora -von den Spitzentönen abgesehen - in einem der großen Häuser ohne Mikrophonverstärung über das Orchester kommt, erscheint mir höchst zweifelhaft.
Hinzu kommt die Schlamperei der Aufnahmeleitung: Die vielen unsauber intonierten Töne hätte ein Walter Legge sicherlich Niemandem durchgehen lassen, auch hätte er wahrscheinlich eine günstiger Mikrofonposition gewählt.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen es war nicht anders zu erwarten, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Frau Netrebko gab neulich in einem Interview kund, dass ihre Stimme sich seit der Geburt ihres Kindes verändert habe und dass sie jetzt eine mächtigere Stimme habe. Das ist richtig und falsch zugleich. Ja, die Stimme hat sich verändert, nein, sie würde nicht mächtiger und sie wurde nicht durch die Schwangerschaft verändert. Frau Netrebko meint, die Stimme mächtiger machen und auf ein anderes Repertoire umsteigen zu müssen. Liegt es am Managagement? Sie wird aber nie eine große Verdi-Heroine werden. Dazu fehlt es an Intonations- und Stilsicherheit, an natürlicher Stimmgröße und Stimmflexibilität. Wenn man eine Stimme aber immerzu überbeansprucht, leidet sie und versagt sie frühzeitig. Zumal dann, wenn die Stimmtechnik, insbesondere die Atmung, Defizite aufweist. Bestes Beispiel dafür ist Herr Villazon. Frau Netrebko ist nicht mehr weit vom Stimmversagen entfernt. Man denke nur an das disaströse Konzert in Moskau. Frau Netrebko sollte registrieren, dass sich ihre Stimme am meisten durch das derzeitige Repertoire verändert. Sie sollte sich dringend mit ihrem Mangement beraten und überlegen, ob sie sich nicht doch wieder Mozart, Bellini, Donizetti zuwenden sollte, wo sie ihre Stimme schlanker führen kann. Aber bitte kein Barock ausprobieren! Dazu braucht es geschmeidige Stimmen.
Was sie auf der Bühne mit toller Bühnenpräsenz wettmacht, fehlt natürlich auf der CD. Ihre interpretatorischen Bemühungen werden dort durch die stimmlichen Defizite komplett plattgemacht.
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1.0 von 5 Sternen Verdi Anna Netrbko, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Diese CD ist bislang nicht bei mir eingetroffen, ich kann sie also nicht bewerten. bbbb eee. Was muss ich tun, um sie zu erhalten?
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3.0 von 5 Sternen Leider....., 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Hat sich Anna Netrebko hiermit wirklich keinen gefallen getan. Sicherlich eine hervorragende Sängerin, aber bitte ....das war nichts Madame......

Ich habe sie weitaus besser gehört.....
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18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Netrebko mit neuem Repertoire, 12. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Um es gleich zu sagen: es gibt Rollen,in denen sie mit ihrer "neuen" Stimme im Moment wohl kaum zu überbieten ist (Elisabetta,Giovanna,Leonora und Elena).Schwangerschaft und wohl auch zunehmendes Alter (scusi!) haben ihrer Stimme ein dunkleres und reiferes Timbre verliehen,so dass diese an Schönheit und Ausdrucksstärke ohne jeden Zweifel gewonnen hat.Ob es allerdings klug war,sich auch an Lady Macbeth zu wagen,sei dahingestellt und ist natürlich - wie immer - eine Frage des persönlichen Geschmacks.Ich muss zugeben,dass ich in keiner Sopranrolle mehr geprägt und beeinflusst worden bin von Maria Callas als in jener,folglich fällt es mir schwer,mich von diesem Vor-Bild an Rollengestaltung und Ausdruck zu lösen.Nach meinem Empfinden fehlt Netrebko trotz der neuen Tiefe einfach die Dämonie,die gerade in der Auftrittsarie "Nel di della vittoria" nötig ist.Sie meistert diese Arie gut,aber eben nicht so,dass man davon schwärmen könnte.Wesentlich besser gelingen ihr die drei weiteren Auftritte,wobei ich die sog.Wahnsinnsszene( Una macchia) für die gelungenste von allen halte.
Heftige Diskussionen hat ja bereits das Bildmaterial des Begleithefts hervorgerufen,in dem Netrebko vorzugsweise als Vamptyp gezeigt wird.Ich frage mich,mit welcher der ausgewählten Rollen hierzu eine Verbindung hergestellt werden kann!!! Hier waren wohl eher die Verkaufsstrategen am Wirken als die wahren Verfechter der Kunst eines Verdi.
Trotzdem,ich denke mal,dass sich bewusster Herr mit kleinen Abstrichen über diese Neueinspielung zu seinem 200.Geburtstag freuen würde.
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23 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nee, nee, nee - das ist langweilig, 12. August 2013
Von 
Dancer "JH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Ich verfolge die Entwicklung der Netrebko, seit sie die Bühnen (und Musikläden) im Sturm erobert hat. Sie gefiel mir zusehends besser, die Stimme wurde reifer, voller, inzwischen auch dunkler und reifer.

Jetzt also - ach was für ein Wunder, es ist ja Verdi-Jahr - eine Verdi-CD. Die Marketingmaschine läuft, und alle reden die Netrebko zur "assoluta" hoch (und außerdem stehen Verdi-Rollen-Debuts an). Ist Netrebko eine Assoluta? Nein, ich denke, das ist sie nicht. Man vergleiche ihren Verdi mit dem von z.B. Joan Sutherland - und hört, was zur Assoluta dann doch noch fehlt. Nur fürs opernfernere Publikum ist Netrebko die Opern-Diva schlechthin, und klassikfernes Publikum für die Oper zu begeistern ist eine Leistung, die ich nicht geschmälert sehen möchte.

Als Opern-Afficionado stelle ich aber doch auch ein paar andere Ansprüche...Zugegeben bin ich KEIN Verdi-Fan. Ich finde seine Musik in der Regel mittelmäßig nett. Ich habe diese CD jetzt 1x gehört - und muß sagen: Gepflegte Langeweile. So Botox-matronenhaft die Netrebko auf dem Cover aussieht, so matronenhaft und glattgespritzt ist dann auch die CD. Angeblich wollte sie diese "Künstlichkeit" auf dem Cover ja - wirklich? Sie sieht 10 Jahre älter aus, als sie ist (41).

Weil es ja in der Vergangenheit so gefunzt hat, singt sie mit Villazon eine Arie aus dem "Trovatore" (wobei sein Part nur klitzeklein ist). Aber das Opern-Traumpaar von einst ist halt nicht das von heute, Villazons Stimme ist mehr oder weniger hinüber.

Vielleicht bereitet Netrebko den Fachwechsel vor (nächstens dramatisch statt weiter lyrisch). Vielleicht ist sie life einfach besser als auf Konserve. Das hier wirkt schwer, es fehlt die Leichtigkeit, die Abstufung - die Lebendigkeit. Und es fehlen Raffinesse und Eleganz.

Schade. Hätte mehr erwartet von ihr. Vielleicht muß sie erst noch den den Gatten zum Ex machen, und dann läuft's wieder... warten wir es ab. Auf der Bühne ist sie ein Erlebnis. Und ich höre jetzt einfach eine ihrer früheren CDs nochmal.
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13 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manca totalmente di personalità, 17. August 2013
Von 
pietro bagnoli (Melegnano (Milano), Italy) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
“Voce verdiana” è una di quelle definizioni che trovo non solo irritanti, ma anche inutili.
Irritante perché è uno di quei luoghi comuni con cui si riempiono la bocca i sapientoni prevalentemente italiani che credono di poter insegnare al mondo come si deve cantare, specialmente quando gli tocchi Verdi.
Inutile perché – as usual – non porta da nessuna parte: non è mai esistita la voce verdiana staminale totipotente, con la (solo teorica) eccezione della solita Callas che, però, ovviamente giocava di rimessa in ruoli come Gilda cui non la destinavano né dote vocale, né temperamento; e che, comunque, ad altri ruoli non si era avvicinata nemmeno di sfioro.
Come nel caso del tenore, anche per il soprano la Voce Verdiana è una comoda astrazione che non vuol dire niente, laddove si considerino le interpreti per cui Verdi aveva scritto i propri ruoli, e che sono (erano) diversissime fra di loro. Difficile parlare di “voce verdiana” per una cantante che cerchi di assemblare nel proprio repertorio i melismi di Eugenia Frezzolini – prima interprete di Giovanna d’Arco, che aveva in repertorio Bellini e Gilda del Rigoletto – con gli “strappi” di Marianna Barbieri-Nini (prima interprete di Lady Macbeth), le arcate di Rosina Penco e le impossibili correnti ascensionali di Sophie Cruwell.
L’estensione di “Arrigo ah tu parli a un core” è il classico esempio, con la sua discesa per semitoni dal do acuto al fa diesis sotto il rigo, sostanzialmente impossibile e impensabile per una cantante che non abbia le stesse caratteristiche: è noto che ci si impiccò persino la già citata Callas.
Uno dei motivi – invero non l’unico – per cui questo disco farà fallimento in Italia è proprio questa pretesa universalità di una protagonista che avrebbe determinate frecce al proprio arco, ma che invece si impegola in territori che non le appartengono, e non tanto o non solo per ragioni vocali, quanto proprio per questioni psicologico-interpretative.
Ho sempre amato ferocemente Anna Netrebko, sin dalla sua epifania al pubblico italiano con la meravigliosa Traviata di Salisburgo del 2005: fu talmente mesmerizzante da porre una seria ipoteca su un ruolo che pure aveva già visto numerosissime altre interpreti di valore assoluto. In più era bellissima, fragile, eterea, scandalosamente sexy nel vestitino rosso con cui si aggirava per la scarna scena dominata dall’orologio ideata da Decker.
Negli ultimi anni la voce le si è irrobustita, e non solo quella, tanto per essere onesti; e la voce robusta – a quanto dicono gli esperti sul tema – è quella che garantirebbe l’applicabilità ai GRV (Grandi Ruoli Verdiani).
Ma quali sono questi GRV?
Ovviamente quelli della maturità dell’Autore, quelli che – almeno nell’immaginario collettivo – richiedono voce da soprano lirico-drammatico, quelli che esigono il Grande Gesto e la Grandissima Espansione.
Oppure – sempre nell’immaginario collettivo – quelli in cui la Callas ha dato il meglio di sé: dopotutto, il fantasma della grande cantante americana aleggia pur sempre su tutte coloro che si accingono ad affrontare questo repertorio.
Ed ecco quindi questo disco che, per quanto mi concerne, è non solo pesantemente insufficiente, ma un fallimento quasi integrale.
Lo è per varie ragioni che proverò a sintetizzare:
1. Partiamo dalla superficie: il minutaggio. Un disco di recital così generico come questo richiede pesantemente un’ampiezza di esposizione infinitamente superiore. Se Madame Netrebko vuole proporre in modo strutturato il proprio modo di interpretare i GRV non si può stare sotto l’ora scarsa di durata, per di più con una scelta limitatissima di personaggi, per di più molto male assemblati. By the way, sempre parlando di assemblaggio: era proprio impossibile trovare una foto un po’ più decente di quella cotonatissima stile vamp Anni Ottanta che hanno messo in copertina?
2. Si dirà che questa mia affermazione è in contraddizione con quanto sopra affermato: non si può essere talmente eclettici da coprire tutte le esigenze verdiane. Infatti: la mia idea è che la Netrebko dovrebbe proporre un disco in cui far valere le proprie ragioni di soprano lirico-drammatico, lasciando perdere Lady – che richiede una belcantista drammatica – o Giovanna, o Elena; e puntando invece su Leonora di Vargas, oppure le due Amelie di “Boccanegra” o di “Ballo in maschera”; o Lucrezia Contarini; o Aida, pur se con qualche riserva
3. Vocalmente la Netrebko non dice nulla di rivelatore che la renda preferibile a altri esempi anche contemporanei, il che è un peccato laddove si consideri che attualmente i ruoli lirici verdiani sono appaltati per lo più da cantanti per niente paradigmatiche come Sondra Radvanovsky o Anja Harteros. Lei invece avrebbe colori e volume adeguati per rendere interessanti personaggi come quelli citati al punto precedente. Tra l’altro l’intonazione è periclitante soprattutto quando la voce scende molto in basso, come per esempio nei due brani dei “Vespri” o nell’incipit dell’aria del Sonnambulismo
4. Anche come interpretazione siamo lontani anni luce da uno standard per cui valga la pena ricordare questa cantante. Ripeto: la dispersione fra diversi canali tematici vocali non porta nessun costrutto. I brani proposti sono tutti uguali: non c’è differenza fra l’invocazione di Lady Macbeth agli spiriti infernali e quella a Manrico nel Notturno. È tutto uguale, tutto piatto, tutto mortalmente noioso. Possibile che una cantante navigata, che ha già dimostrato di distillare emozioni, produca un disco tanto uguale, levigato, squadrato? Possibile che non ci sia mai – dico: MAI – la ricerca di un’inflessione, di un colore diverso, di una smorzatura, di un sottinteso?
5. La direzione di Noseda non mi piace per niente: valga come esempio la lentezza mortifera della Siciliana che, peraltro, ben lungi dall’aiutare la Netrebko in difficoltà con le modeste agilità richieste dal brano, la mette in maggiore imbarazzo. Ma gli contesto formalmente anche le scelte editoriali per le quali ha – quanto meno – una corresponsabilità: mi riferisco all’incomprensibile scelta della lingua italiana per Don Carlo e Vespri, e alla pessima idea di non ripetere le cabalette. Siamo in studio, no? E allora ci vogliono le edizioni integrali e in lingua originale. I tagli, almeno in studio, no!

A parte queste considerazioni, ciò che irrita maggiormente l’ascoltatore in un disco del genere è la superficialità con cui vengono affrontati brani celeberrimi, confidando solo sulla bellezza del mezzo vocale. Ma è una bellezza ormai piuttosto appannata perché, nonostante un medium ancora di notevole fascino, gli acuti patiscono e le note basse stonano. Quando poi la cantante scende in “zona Cruwell”, la sensazione della patata in bocca è veramente difficile da scansare.
Degna di discussione e misteriosa la scelta – peraltro molto sbandierata dal punto di vista mediatico – di affrontare Lady Macbeth.
Perché?
È vero che sarebbe ora di togliere questo personaggio a mezzosoprani con gli acuti (penso alla pessima Modl, alla Hoengen, all’inascoltabile Cossotto dell’incisione di Muti, ma nemmeno la più recente Urmana è una soluzione particolarmente attendibile) e affidarlo una volta per tutte a una belcantista dotata di scansione ma, detto questo, persino la Marrocu è più interessante e coinvolgente della Netrebko.
Parimenti misteriosa la scelta di escludere personaggi in cui la vocalità della cantante potrebbe espandersi meglio: penso soprattutto a Leonora di Vargas, ma anche a Desdemona o le altre di cui parlavo sopra.
Pessimi – dicevo – i due momenti solistici di Elena: in “Arrigo ah tu parli a un core” soffre orribilmente le discese verso il basso, e poi non ha nulla da dire; nel Bolero manca del tutto il gusto per il virtuosismo che la Netrebko ha sempre coltivato come interesse collaterale ma che, da adesso in avanti, non può più far parte della sua “cassetta degli attrezzi”.

Disco completamente disastroso, quindi?
Non del tutto.
Ci sono alcune cose discretamente riuscite.
Il Notturno del Trovatore, per esempio, non è niente male. Certo, l’espressività è quella di un tubero: se non hai i celestiali pianissimi e le meravigliose messe di voce di Renata Tebaldi o di Leyla Gencer, è difficile essere veramente coinvolgenti basandosi solo ed esclusivamente sulla bellezza del mezzo vocale. Le connotazioni nevrotiche non solo di Maria Callas, ma anche di Barbara Frittoli (guidata magistralmente da Muti) sono davvero su un altro pianeta. Ma, detto questo e considerando il tutto come un primo approccio al ruolo, e forse un progetto, si può considerare il tutto con un minimo di interesse. Pollice verso, invece, per la scelta di non raddoppiare la cabaletta
Parimenti gradevole è la grande scena di Elisabetta, per la quale avrei rigorosamente preteso il francese; certo, manca il tormento e l’estasi ma, stando alla sola cifra vocale, ci si può accontentare.
Ma il brano forse meglio riuscito è quello della “Giovanna d’Arco”. La cifra stilistica attuale di Anna Netrebko è lontanissima da quella di un ruolo Frezzolini, ma lei saggiamente punta su una liricizzazione molto interiore non diversa da quella che infondeva nello stesso personaggio Renata Tebaldi pervenendo a risultati interessanti.
Forse, a conti fatti, è un po’ troppo poco per un disco così atteso
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Verdi
Verdi von Anna Netrebko (Audio CD - 2013)
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