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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Werdegang eines Genies
Masha Gessens 'Der Beweis des Jahrhunderts' bezieht sich natürlich auf Gregori Perelmans Beweis der Poincare- Vermutung, einem mathematischen Problem, das rund 100 Jahre ungelöst blieb und das im Jahre 2000 auf die Liste der Milleniums Probleme des Clay Instituts gesetzt wurde.
Völlig überraschend veröffentlichte Perleman 2002/03 drei...
Vor 20 Monaten von Dr. T. veröffentlicht

versus
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blabla in potenzierter Form
Grigori Perelman wird in dem Buch instrumentalisiert, um 322 Seiten verbalisierte Langeweile zu verkaufen.
Man erfährt weder was konkretes über die mathematischen Inhalte und Hintergründe zum vermeintlichen "Beweis des Jahrhunderts" noch erfährt man irgendwas Fundamentales über Grigori Perelman.
Die Autorin hat mit Leuten...
Vor 17 Monaten von keine Ahnung veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Werdegang eines Genies, 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Masha Gessens 'Der Beweis des Jahrhunderts' bezieht sich natürlich auf Gregori Perelmans Beweis der Poincare- Vermutung, einem mathematischen Problem, das rund 100 Jahre ungelöst blieb und das im Jahre 2000 auf die Liste der Milleniums Probleme des Clay Instituts gesetzt wurde.
Völlig überraschend veröffentlichte Perleman 2002/03 drei Preprints, die in gedrängter Form, keine der Arbeiten ist länger als 40 Seiten, sensationelle Resultate zu seinen Untersuchungen des sogenannten Ricci Flusses. Der Fachwelt wurde nach und nach klar, dass diese Resultate den Beweis der Poincare- Vermutung implizieren.

Öffentliches Interesse erregt die Lösung des Problems aber erst 2006, als Perelman die Fields Medaille – eine Ehrung, die oft als Nobelpreis für Mathematiker bezeichnet wird – verliehen werden soll, dieser aber ablehnt. Dieses denkwürdige Ereignis bringt Perelman in die Schlagzeilen der Tagespresse – ein überaus seltenes Phänomen für einen Mathematiker.

Im Folgejahr erscheinen erste allgemein verständliche Darstellungen der Problematik, etwa Georg G. Szpiro: Das Poincare- Abenteuer oder Donal O'Shea: Poincares Vermutung. Im Gegensatz zu diesen Werken, steht in Masha Gessens Buch (2009 im englischen Original erschienen) das mathematische Genie Gregori Perelman im Vordergrund. Die Autorin, ebenso wie Perleman, stammt aus der ehemaligen Sowjetunion und hat in jungen Jahren an der Mathematik Olympiade teilgenommen. Da sich Perelman nach der Ablehnung des Fields Preises sich aus der Mathematik verabschiedet hatte und seitdem auch fast keinen Kontakt mit der Öffentlichkeit gepflegt hat, hat Gessen statt dessen möglichst viele der Personen interviewt, die je einmal mit 'Grisha' zu tun hatten; angefangen mit seinem Trainer aus Mathematik Olympiade Zeiten, über seine Professoren an der Leningrader Universität, seinem Betreuer bei der Promotion, seinen verschiedenen Förderern, und verschieden Kollegen, die mit Perelman in der Russland und in den USA zusammen gearbeitet haben.

Aus all diesen Interviews zeichnet das Buch Perlemans ungewöhnliches mathematisches Talent nach, das sich schon bei seinem Auftritt als Kandidat für die Internationale Mathematik Olympiade offenbarte; es erzählt allerlei ungewöhnliche Anekdoten, und versucht auch die Entwicklung seiner etwas schrägen Attitüden psychologisch zu hinterfragen, auch wenn die Autorin dabei gelegentlich ein wenig über das Ziel hinaus schießt, etwa bei der Ferndiagnose des Asperger Syndroms bei einer Reihe von Mathematikern, Perelman eingeschlossen.

Eingebettet in diese Geschichten, sind ein Kurzabriss der Poincareschen Vermutung, Perlemans Beitrag in Bezug auf die Fortführung von Hamiltons Arbeiten zum Ricci Fluss, sowie eine Skizze der Rezeption des Perlemanschen Beweises in der Gemeinschaft der führenden Mathematiker.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blabla in potenzierter Form, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grigori Perelman wird in dem Buch instrumentalisiert, um 322 Seiten verbalisierte Langeweile zu verkaufen.
Man erfährt weder was konkretes über die mathematischen Inhalte und Hintergründe zum vermeintlichen "Beweis des Jahrhunderts" noch erfährt man irgendwas Fundamentales über Grigori Perelman.
Die Autorin hat mit Leuten gesprochen, die mal was mit Grigori zu tun hatten und gibt das ganze eifrig aufgearbeitet wieder.
Im Prinzip Tratscherei auf hohem Niveau gemischt mit so einigem, was man wohl ohnehin schon immer mal loswerden wollte.
Das Bild seines Gesichtes auf dem Cover sowie sein Name dienen wohl dazu, die wenigen "Inhalte" verkaufsfördernd zu verpacken
Vom plakativ reißerischen Titel des Buches mal abgesehen.

Im Buch wird auch darüber spekuliert, dass Grigori wohl sogenannter Asperger-Autist sei.
Es kommt geliehenes Wissen von Psychologen zu diesem Thema zur Ansprache, sogenannte schwache "Zentralkohärenz" wird ihm so indirekt unterstellt und man spart nicht damit, sein Sozialverhalten als unzueichend ausgeprägt darzustellen und führt außerdem so "Argumente" an wie bspw dass sein Äußeres ungepflegt gewesen sei oder auch dass er stets inhaltliche Korrektheit bewahrte.
Das dargestellte sagt mehr aus über die Werte und den Wissensstand, die beim Schreiben des Buches wohl zum Einsatz kamen als darüber, um was es bei dem Beweis ging oder auch was Perelman's subjektive Vorgehensweisen betrifft.
Letztgenannte findet man im Buch ohnehin nicht.

Im Buch wird auch erwähnt, dass Perelman eigentlich nicht will, dass man über ihn schreibt.
Nun hat man es mit diesem Buch dann einfach doch getan, im Zuge eines als wohl normal geltenden Sozialverhaltens übrigens.
Der fehlende Respekt dem Protagonisten gegenüber, der ziemlich treist sogar ist, kann leider nicht damit ausgegelichen werden, indem man ihn zeitgleich einfach zum "Genie" hochjubelt.

"Triumph und Tragik", die im Einband erwähnt werden sowie die angebliche Exzentrik des Protagonisten sind wohl auch eher dem Phantasievermögen der Autorin zu verdanken und hätten, genau wie vieles andere in dem Buch, auch im autobiografischen Kontext gelassen werden können, ohne dass man Grigori Perelman instrumentalisiert.

Mein vorheriger Rezensionist schreibt hier übrigens mehr konkrete Inhalte, als in dem Buch genannt werden.
Das Buch ist echt eine "Leistung", nur leider keine, der man den einen Pflichtpunkt, der hier in der Bewertung unumgänglich ist, gerne erteilt.

Es ist schon beachtlich, über was man alles Bücher schreiben kann und mit welch treistem (Selbst-)Marketing die Leistung kluger Menschen vergewaltigt wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in die Vergangenheit eines Genies, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Schreibstil ist ganz okay. Das Buch liest sich locker, es ist aber nicht unbedingt unterhaltsam oder witzig geschrieben. Es gleicht mehr einer trockenen Biografie.
Die Autorin hat sehr gut recherchiert was die Vergangenheit von G. Perelman anbelangt. Sie hat mit so ziemlich jeden ausführlich gesprochen, der jemals mit Perelman in Kontakt kam.
Vor allem seine Kindheit und Jugend werden im Buch sehr detailliert wiedergegeben.

Schade nur, dass die Autorin es nie geschafft hat persönlich Kontakt mir Herrn Perelman aufzunehmen.

Ferner wird die Mathematik hinter der Poincare Vermutung und dem Beweis selbst nur sehr oberflächlich dargestellt. Aber dafür gibt es bekanntlich andere Bücher.

Gut finde ich, dass man einen Teil der E-Mail Korrespondenz zwischen Perelman und anderen Mathematikern im Buch finden kann.

Im Großen und Ganzen ist es ein gelungenes Buch, dass sich vor allem für diejenigen zu lesen lohnt, die gerne mehr über Perelman als Menschen erfahren wollen, speziell über seine Vergangenheit, die ihn ja schließlich zu dem gemacht hat, der er heute ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Buch über die Königsklasse der Mathematik, 27. Juni 2013
Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, da der Inhalt mich in seinen Bann gezogen hat.
Eine grobe Übersicht, welche Themen angeschnitten werden (Und mich angeschnitten haben :) )
-Der nicht beachtete Bereich der Mathematik in der Sowjetunion des Stalins(20er,30er Jahre) bis zu seinen Blühzeiten(Aufgrund des Wettkampfes mit dem Westen). Das totalitäre System in 50er-90er Jahren.
-Perelmans Lebenslauf beginnend von seiner Kindheit(Hier insbesondere die Mathematik Schulen), die Restriktionen mit denen Juden in der SU zu kämpfen hatten(Von denen Perelman verschont blieb), über seinen Aufenthalt in den USA bis zum Beweis der Poincaré Vermutung.
-Auch ein Erklärungs(versuch) der Poincaré Vermutung ist enthalten

Das Buch kann ich jedem Empfehlen, der Interesse an Geschichte, Mathematik und generell Biographien hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlich, 20. März 2014
Hab das Buch geschenkt bekommen und hätt mich echt geärgert, wenn ich es gekauft hätte. Eine einzige Aneinanderreihung von Cliches. Von Mathematik versteht die Autorin nichts, was ja bei eine Biographie noch nicht so schlimm wär. Leider wirkt aber auch der Rest nur wie ein schnell zusammengeschusterstes Werk, um mit dem aktuellen Thema möglichst viele Käufer zu finden. Ich kann vor einem Kauf nur abraten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hochinteressante Biographie, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman (suhrkamp taschenbuch) (Kindle Edition)
Wie der Untertitel schon verspricht. Hier wird eine faszinierende Persönlichkeit beschrieben, die die Autorin nie getroffen hat, die sich aber auch nicht treffen ließ und die langsam aus dem öffentlichen Leben verschwand. Ein mathematisches Genie das nach seinen eigenen Prinzipien leben will und zunehmend alle Brücken zu sich abbricht, da nach seiner Ansicht nach niemand seine Prinzipien einhalten oder verstehen will. Er ist sogar enttäuscht von jenem Feld auf das er konsequent fast sein ganzes Leben hingearbeitet hat und in dem er - nicht nur eine - ganz außergewöhnliche Leistung, rein durch sein außergewöhnliches, analytisches Denken, erbracht hat. Die Mathematik selbst, aus der er sich schlussendlich auch zurückzieht. Das ist nicht als Spoiler zu verstehen den seine Lebensgeschichte, die bis dahin bekannt ist, ist ja sogar in Wikipedia zu finden ist.
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4.0 von 5 Sternen Nicht besonders mathematisch, aber interessant und unterhaltsam geschrieben, 22. Februar 2015
Masha Gessens Buch "Der Beweis des Jahrhunderts. Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman" ist sehr unterhaltsam und angenehm zu lesen. Wider Erwarten handelt der Bericht allerdings nicht nur von Perelman und seinem Beweis der Poincaré-Vermutung alleine, sondern geht auch auf Hintergründe ein. Dadurch geht zwar mathematische Tiefe verloren, das Buch wird so aber wohl auch für Nicht-Mathematiker interessant. Masha Gessen thematisiert nicht nur Perelmans Werdegang, sondern beispielsweise auch die Situation der sowjetischen Mathematiker im Allgemeinen.Daher liest sich das Buch eher wie ein allgemeiner Bericht über das Wesen und Werden der sowjetischen Mathematiker. Auch wenn das Buch wohl nicht dem entspricht, was Klappentext und Titel erwarten lassen, ist es spannend zu lesen und durchaus empfehlenswert.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Versuch einer Biographie ohne mathematischen Bezug, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es geht entgegen dem was im Titel suggeriert wird nicht um das Problem sondern nur um den Protagonisten.. Diese Geschichte ist an sich nicht uninteressant, wird aber repetitiv so in die Länge gezogen daß begeisterte " Singh"-Leser sich schmerzlich besserer Wissenschaftsliteratur erinnern. Immerhin gibt die Autorin zu kein einziges Gespräch mit Perelman geführt zu haben. Enttäuschend.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein antikommunistisches Kampfbuch!, 14. September 2014
Die Geschichte um Perelman und seinen Beweis der Poincarè-Vermutung erwies sich für mich im Verlaufe der Lektüre immer mehr als verdeckte antirussische Propaganda. Da ist von ausschließlich grauer Lebenswirklichkeit in der Sowjetunion, verfallenden Städten und bösartigen Funktionären die Rede (S. 36ff). Übliche Sprachregelungen und Beschuldigungen wie aus dem Kalten Krieg werden mengenweise benutzt: totalitäre, antisemitische Gesellschaft (S. 98), nur Dissidenten sind die "Guten" usw..
<b>Fazit:</b> Das Buch war für mich ein ärgerlicher Fehlkauf. Ich hatte eine neutrale, objektive Darstellung von Perelmans mathematischen Leistungen und seinem Leben erwartet - bekommen habe ich eine mit Propaganda durchsetzte prosemitische Schrift.
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5.0 von 5 Sternen Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematikers..., 5. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman (suhrkamp taschenbuch) (Kindle Edition)
Ein sehr gelungenes Buch, das die Welt der Mathematik und deren Genies näher bringt. Das Buch ist spannend auch ohne mathematisches Verständnis mitzubringen.
Das Buch ist sehr Empfehlenswert.
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