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119 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stell Dir vor ....
… es gibt nach 10 Jahren ein Album mit neuen Stücken von Sting und keiner geht hin. Promotion wird kaum gemacht, viele Hörer sind nach 10 Jahren mit Weihnachts-Songs, Mittelalter-Songs, und Was-auch-immer-Songs etwas müde geworden ihrem ehemaligen Helden noch zu folgen und dann kommt irgendwann im Sommer das knappe Announcement, dass es ein Album mit...
Vor 10 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur teilweise gut
The Last Ship ist das erste Studioalbum von Sting mit ausnahmslos neuem Material seit Sacred Love.
Die Texte beschäftigen sich mit dem Ende des Schiffsbaus in Nordengland der 80er Jahre, Stings Jugend etc.
Da dachte ich mir, das könnte interessant werden, das hatte er so ähnlich textlich mit The Soul Cages gemacht. Musikalisch geht es auf The Last...
Vor 7 Monaten von derruckersfelder veröffentlicht


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119 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stell Dir vor ...., 20. September 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Audio CD)
… es gibt nach 10 Jahren ein Album mit neuen Stücken von Sting und keiner geht hin. Promotion wird kaum gemacht, viele Hörer sind nach 10 Jahren mit Weihnachts-Songs, Mittelalter-Songs, und Was-auch-immer-Songs etwas müde geworden ihrem ehemaligen Helden noch zu folgen und dann kommt irgendwann im Sommer das knappe Announcement, dass es ein Album mit Songs zu einem Musical von Sting geben wird. Und es tauchen Interviews auf, in denen Sting ganz offen zugibt, dass er ja betriebswirtschaftlich vollkommen unabhängig ist und im Prinzip genau das machen kann, was er mag.

Keine guten Vorzeichen. Und dann das erste hektische weil doch etwas aufgeregte Durchhören des Albums. Okay, es ist definitiv keine Poprock Album, kein Nachfolger zu „Sacred Love“ von 2003. Und nochmals okay, man findet schon beim ersten Hören Sounds, die Sting schon immer mal gerne verwendet hat, Pipes und Seemann’s Shanty, keltischen Folk und kleine jazzige Serenaden, aber noch nie so kondensiert.

Also zwei Möglichkeiten, das Album direkt wieder an Seite legen oder einfach noch ein paar Mal hören. Option 1 kann ich nachvollziehen, weil ich selber die letzten Male oft etwas enttäuscht würde, aber wer das macht verpasst etwas. Denn, die ganze Rahmengeschichte zum Musical (Niedergang einer ehemals blühenden Hafenstadt, natürlich autobiographisch) mal außen vor gelassen, bietet „The Last Ship“ dann doch viele bemerkenswerte Songs und beachtenswerte Texte.

Das fängt an mit der schon vorab veröffentlichten Single PRACTICAL ARRANGMENT, die sehr entspannt daher kommt, eine leichte jazzige Serenade nur sanft untermalt von Klavier, Bass, Gitarre und einer Trompete, die langsam ihre Bahnen zieht. Zum getragenen Song passt der Text, in dem ein Mann versucht einer Mutter schmackhaft zu machen, dass man auch ohne die große Romanze ganz pragmatisch zusammen leben kann. Und es geht weiter mit zwei sehr schönen Duetten, zum einen mit der schönen Ballade SO TO SPEAK mit sanften Streichern und mit der (mir) unbekannten Becky Unthank, zum anderen dem Duett mit (dem dann doch eher schon sehr bekannten ;-) Jimmy Nail namens WHAT HAVE WE GOT, in dem Sting mit keltischen Anleihen und einer um Oktaven tieferen Stimme und dem nordenglischen Dialekt den Lord of the Dance aus der Arbeitsklasse gibt. Textlich geht Sting an manchen Stellen sehr ans Eingemachte, besonders die Lieder in denen er sich mit dem Altern auseinandersetzt sind sehr intensiv und berührend (I LOVED HER BUT SHE LOVES SOMEONE ELSE und SO TO SPEAK). Und dann gibt es natürlich auch noch die BALLAD OF THE GREAT EASTERN, die mit den Pipes zu Beginn sehr an „Hounds of Winter“ erinnert und sich dann zu einer majestätischen orchestralen Ballade entwickelt.

Option 2 von oben lohnt sich also, selbst für Fans die bei dem Wort „Musical“ einen Totstellreflex bekommen.
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73 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönste Balladen und deftige Shantys - und insgesamt etwas zu viel Kunst, 20. September 2013
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Super Deluxe Edition im Digipack inkl. 3 Bonustracks / exklusiv bei Amazon) (Audio CD)
Von der ersten Police LP "Outlandos d'Amour" (1978) an, bewies Sting 25 Jahre und zwölf Studio-Alben lang, dass ein hoher Kunstanspruch und Erfolg im Mainstream sich nicht zwingend ausschließen müssen. Er bediente sich bei Ideen und Elementen aus Jazz und Klassik, bekannte bei J.S.Bach ganze Passagen für eigene Kompositionen entnommen zu haben und garnierte diese zum Teil hochkomplexen, mit wechselnden Tempi und wilden Harmoniefolgen durchsetzten Stücke mit wahlweise recht rüdem Rock-Instrumentarium in prähistorischen Police-Zeiten und später dann mit feinsten Klängen aus dem großen Popmusik-Baukasten - bis 2003, bis zum Album "Sacred love".

In den vergangenen zehn Jahren aber betrieb er abwechselnd Legenden bildende Maßnahmen - 2008 eine großangelegte Reunion-Tour mit den alten Weggefährten von Police, die mit dem opulenten Live-Album "Certifiable" dokumentiert wurde, dann einem Recycling großer Songs seines Oeuvre mit freundlicher Unterstützung gleich dreier klassischer Orchester auf "Symphonicities" und dem Konzertmitschnitt "Live in Berlin" (beide 2010) und zuletzt 2011-2013 mit einer knackigen, ihn an seine musikalischen Wurzeln zurückführenden Club-Tournee rund um den Globus unter dem Titel "Back to Bass", der leider (bisher) kein Live-Album folgte - und zuweilen doch arg kopflastigen Kunstprojekten - auf "Songs from the Labyrinth" (2006) fahndete er nach vergessener Musik aus dem ausklingenden Mittelalter um das Jahr 1600 und versuchte sich daran unter Verwendung von Instrumenten jener Zeit, und 2009 widmete er sich mit ähnlich ungewöhnlichen Klängen winterlich-weihnachtlichen Themen auf "If on a winter's night" - und natürlich gab es auch die obligatorischen Best of Veröffentlichungen. Vom gestauchten Überblick auf die Spielzeit einer CD komprimiert, bis zur ausufernden 4CD-Box zum Preis eines Kleinwagens, war alles dabei.
All diese Experimente und rückblickenden Exkurse wurden von seinem Publikum sehr unterschiedlich und uneinheitlich aufgenommen, das soll hier nicht weiter Thema sein, nicht jedem gefiel alles. Einigkeit bestand mit den Jahren nur im Wunsch nach neuen Songs, nach Selbsterdachtem, nach einem neuen vorwärts gewandtem Sting-Album.

Dieses von vielen lang herbeigesehnte Album ist "The last ship" nicht. Jedenfalls nicht im Sinne eines Follow-ups zu (dem auch schon nicht gleichmäßig geliebten) "Sacred love", nicht im Sinne eines regulären Studio-Albums, was nicht mehr sein will, als die Sammlung einer Reihe neuer Songs.

"The last ship" ist ein Konzeptalbum. Es uneingeschränkt jedem zu empfehlen, der grundsätzlich mit der Musik von Sting in den letzten 35 Jahren in allen Ausprägungen sympathisiert hat, fällt einigermaßen schwer. Dafür ist es zu speziell, ganzheitlich zu kunstvoll und wird daher nicht auf ohne Ausnahme widerspruchslose Gegenliebe hoffen dürfen. Es ist in jedem Falle ein künstlerisch großes Album, in jeder Hinsicht: Songschreiberisch, wie konzeptionell und erst recht in der handwerklichen, spielerischen Umsetzung - es ist Sting! Egal auf welchem musikalischen Parkett er sich auch gerade bewegt, die erlesene Auswahl seiner musikalischen Mitstreiter, die Durchdachtheit bis in die letzte Note eines kaum wahrnehmbaren Instruments im Hintergrund, der insgesamt selten hohe Anspruch selbst bei kleinsten Feinheiten, eint jede Produktion für die Sting je verantwortlich war. "The last ship" bildet da keine Ausnahme, im Gegenteil, sein Perfektionismus, sein Drang ungewöhnliche Instrumente zu verwenden, wird immer exzessiver. Nur liegen objektiv hohe musikalische Qualität und persönlicher Geschmack der Hörer nicht zwingend stets übereinander. Musik soll auch unterhalten, die Seele berühren, nicht nur den Kopf. Ich persönlich bin jedenfalls nicht bereit von diesem Anspruch zu weichen, schimpft mich meinetwegen Kulturbanause, aber wenn ich intellektuellen Spagat über will, lese ich lieber ein geräuschloses Buch.

Das neue Werk - und Werk ist die trefflichste Bezeichnung, es ist nicht einfach nur ein Album - fährt in der delüxesten aller Ausgaben mit 20 neuen Liedern auf (Standard 12, Deluxe 17, Super Deluxe 20 Songs - noch Fragen?) und dient einem noch nicht uraufgeführten Musical als musikalische Grundlage. Und darin liegt vermutlich auch das große Problem. Mag sein, dass im Theater mit Handlung erlebt, jeder der Songs sitzt, seine volle Wirkung entfaltet und vor allem die Anordnung der Lieder einen Spannungsbogen erzeugt. Auf der Platte ohne Handlung misslingt das gründlich. Die zwanzig neuen Lieder lassen sich, Feinheiten ignorierend, grob in zwei Gruppen kategorisieren: schönste Balladen und deftige Shantys, etwa halbe halbe.

Man könnte sich auch in Superlativen überschlagen und sagen "aller schönste, berührendste, geradezu traumhafte anrührende Balladen" und es wäre nicht übertrieben. Was Sting hier zaubert, lässt sich am Besten, was er in dieser Kategorie bisher geschaffen hat, messen. Allein das macht das Album zwingend, zumindest für all jene, die frühere Songs wie "Shape of my heart", "Tomorrow we'll see", "It's proberply me" und natürlich "Fragile" für unverzichtbare Lebensbegleiter halten. Es ist einfach nur wunderbar, zumindest auf diesem Felde, von Sting nach so langer Zeit wieder eine ganze Reihe neuer Hochkaräter zu erleben. Er kann's noch.

Doch gerade bei der temporeichen, unsentimentalen Abteilung, wird es auf "The last ship" eigen, das Thema der Platte und des anstehenden Musicals gibt die Richtung vor. Hier hören wir Shantys satt. Zwar alles neue Songs von Sting geschrieben, aber ihn umgibt stets die Klangkulisse grölender Seeleute, beschwingtes und trotziges Gemeinschaftsgefühl deftiger Jungs in rauer Umgebung. Nun liebe ich geradezu die kraftvolle Hymne an die heimkehrenden und sich sämtlicher Benimmregeln entledigender Seeleute im Hafen von Amsterdam von Jacques Brel (auch die deutsche Version von Klaus Hoffmann ist phantastisch) - aber etwa jedes zweite Lied auf einem Album? Es mag zur Story passen, auch musikalisch ist jedes der Shanty-Stücke für sich stehend gelungen, aber die Dosis ist doch etwas arg hoch, zumal es nicht unbedingt das ist, womit man den Namen Sting bisher verband.

Die größte Schwierigkeit dabei ist, dass wenn man das Album im Ganzen hört, man ständig die Gefühle wechseln muss. Gerade wurde man von einer der neuen Balladen fast zu Tränen gerührt, schon wird man aus seiner Ergriffenheit von einem die Stimme verstellenden Sting nebst seines rauflustigen Gefolges heraus gerissen und darf sich den Gesang eines Chores grölgelaunter Hafenarbeiter über an die Wand gepisstes Bier anhören. Und dieses stilistische hin und her kommt nicht nur einmal vor, es ist geradezu prägend für das Album. Wie gesagt: Jacques Brels "Amsterdam" ist großartig, aber bitte nicht direkt nach "Ne me quitte pas" und schon doppelt nicht immer und immer wieder dieses Emotionen-Ping-Pong, ein ganzes Album lang.

Mit "The last ship" meldet sich Sting, ungeachtet der Kritik an stilistischer Ausprägung etlicher Songs und deren Verhältnismäßigkeit zu anderen Stücken auf dem Album und der Abfolge der emotional denkbar gegensätzliche Songs, überaus eindrucksvoll nach ziemlich genau zehn Jahren als Songwriter zurück. Unter den Balladen findet sich eine ganze Reihe wahrer Perlen, musikalisch auf höchstem Niveau. Neben einer feurig swingenden Jazz-Nummer und zwei, drei Stücken, die sich mit etwas Phantasie noch am ehesten als dynamische Popsongs im unorthodoxen Arrangement bezeichnen lassen, besteht etwa die knappe Hälfte des Albums aus Liedern, die völlig wertungsfrei als Shantys einzuordnen sind. Das muss man mögen. Doch selbst wenn man diese Seemanns- oder Hafenarbeiter-Romantik sehr mag, macht der ständige Wechsel der Stile ein Durchhören gelinde anstrengend. Darum keine Höchstwertung, auch wenn jedes Lied für sich höchsten Ansprüchen gerecht wird, die nötige Präferenz in den musikalischen Hörgewohnheiten vorausgesetzt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur teilweise gut, 18. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Deluxe Edition) (Audio CD)
The Last Ship ist das erste Studioalbum von Sting mit ausnahmslos neuem Material seit Sacred Love.
Die Texte beschäftigen sich mit dem Ende des Schiffsbaus in Nordengland der 80er Jahre, Stings Jugend etc.
Da dachte ich mir, das könnte interessant werden, das hatte er so ähnlich textlich mit The Soul Cages gemacht. Musikalisch geht es auf The Last Ship traditionell folkig zu. Auf And Yet ist auch etwas Jazz zu hören.
Was mir aber auf dem Album fehlt, sind wiedererkennbare Songs.
Ich erwarte von Sting keine weiteren Popalben mehr. Sting kann von mir aus stilistisch so ziemlich alles machen. Das soll er auch. Dafür mögen ihn seine Fans. Kompositorisch hätte The Last Ship aber besser sein können. And Yet, Dead Man's Boots oder der Titelsong bleiben noch halbwegs hängen. Der Rest ist zwar handwerklich hervorragend gemacht. Es sind für mich aber keine Songs, sondern musikalisch untermalte aufgesagte bzw. gesungene Texte. Ich höre lieber Songs mit Struktur. Ein Refrain gehört für mich meistens dazu. Daran mangelt es hier aber. Ein ähnliches Problem habe ich daher auch mit Springsteens Ghost Of Tom Joad. Da leiert er auch zumeist nur seine Texte runter. The Last Ship ist auch sehr textlastig. Vielleicht wäre sowohl bei Springsteen als auch bei Sting ein Gedichtband oder ein Spoken Word Album interessanter gewesen. Stings wunderbare Autobiographie Broken Music, die auch auf seine Jugend in der Hafenstadt Newcastle ausführlich eingeht, ist hier sehr zu empfehlen.
Sting versucht hier zumindest noch gesanglich Akzente zu setzen. Da singt er auch schon Mal mit einem Arbeiterakzent. Das kommt bei dem Intellektuellen Sting aber nur wenig glaubhaft rüber. Der Akzent wirkt eher aufgesetzt. Zumindest die Gastsänger bringen etwas Abwechslung auf die Platte.
Sting braucht wie gesagt nicht unbedingt versuchen weitere Popalben zu schreiben. Songs wie Be Still My Beating Heart und Sister Moon auf Nothing Like The Sun oder Moon Over Bourbon Street waren auch kein Pop im eigentlichen Sinne. Aber was waren das im Vergleich zum hier Vorliegenden noch Kompositionen. Schade dass Sting bisher noch kein jazziges Album gemacht hat.
Das letzte Album auf dem Sting noch gute Songs hatte ist Mercury Falling. Das ist für mich auch Stings erstes Alterswerk. Die Alben danach konnten bei aller musikalischer Klasse aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Komponisten Sting nicht mehr viel eingefallen ist. Brand New Day wurde nur durch Desert Rose und den dazugehörigen Werbeclip so erfolgreich. Sacred Heart versuchte mit dem Song Send My Love musikalisch in die gleiche Richtung zu schlagen. Das Duett darauf mit Mary J. Blidge hörte sich auch eher gezielt auf den Markt zugeschnitten an. Diese Anbiederungen scheiterten und das Album floppte zu Recht. Erfolg ist halt nicht immer planbar.
Die anderen Projekte von Sting danach hören sich für mich so an, als habe er etwas gesucht, um seine Zeit totzuschlagen. Zumindest geriet die The Police Reunion noch ganz passabel. Ein neues Album von The Police blieb einem aber immerhin erspart.
Zur Veröffentlichungspolitik der Plattenfirma:
Alle Songs hätten bestimmt auf eine Einzel-CD gepasst. Aber nein, man bringt 3 unterschiedliche Versionen heraus. Die absolute Abzockerei. Seitdem in Deutschland die Charts nicht mehr nach reinen Verkaufszahlen, sondern am Umsatz gemessen werden, bekommt man auch das neue Sting Album (die Amazon Deluxe Edition mit allen Tracks kostet immerhin fast 23 Euro) in die Top Ten.
Auch die Kommentare die hier teilweise zu den anderen schlechten Rezensionen dieser Platte abgegeben wurden und die dieses Album hart verteidigen, konnten mich nach wiederholtem Hören n i c h t davon überzeugen, dass The Last Ship viele gute Songs enthält.
Vielleicht funktionieren die Songs aber auf der Bühne. Ein Musical oder etwas ähnliches soll ja geplant sein. In den USA geht Sting übrigens 2014 mit Paul Simon zusammen auf Tour.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen And yet - he's back!, 20. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Audio CD)
Endlich ein neues Werk, 10 Jahre mussten Fans auf eigene Songs warten, jetzt legt Sting das Album zum kommenden Musical "The last ship" vor. Vorweggenommen: ein Album für langjährige Sting-Fans. Aber auch eine Möglichkeit, eine neue Seite des Briten kennenzulernen. Seine "Geordie"-Vergangenheit als Grundlage zu nehmen und gewürzt mit lokaler Folk-Music einen Tiefpunkt der britischen Nachkriegsgeschichte - den Niedergang der Schiffsbauindustrie - zu kolorieren, ist sicher kein übermäßig ausgefallenes Thema, jedoch wird es musikalisch und inhaltlich konsequent und phantasievoll umgesetzt. Auf das Musical darf man sicher gespannt sein, sind doch einige Songs absolut reinrassige Musical-Hits (What have we got, So to speak). Der breite Geordie-Dialekt tut sein übriges, sodass man sich der Faszination des Albums schwer entziehen kann. Eine Weiterführung des "Soul Cages"-Albums in etwas weniger düsterer Form, wenngleich auch hier die Grundstimmung eher nordenglisch-grau ist.Für den Melancholiker unter uns Sting-Fans ein wunderbares Album für Dunkelbier-seelige Abende vor dem Kaminfeuer, aber es wäre unfair, es darauf zu reduzieren. Wunderbar detaillreich durchkomponierte und -arrangierte Stücke, ebenso klangreiche Instrumentierung, professionell und ausgefeilt, wie man es von einem Meister seines Faches erwarten darf. Ob es ein großer Wurf wird, bleibt der Hörerschaft überlassen, es sind sicher auch einige Hit-verdächtige Ohrwürmer darunter, wie beispielsweise die 1. Auskoppelung "And yet" oder das bittersüße "Practical Arrangement". Alles in allem: eine absolut runde Sache, phantasievoll umgesetzt mit tollen Musikern, alles handgemacht. Das ist doch mehr, als man in der heutigen Zeit erwarten kann...and yet: he's back! Absolutely!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "You could learn to love me ..., 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (MP3-Download)
... given time"

heißt es in meinem Lieblingsstück dieses Albums "Practical Arrangement" - und genau das trifft auch für mich auf dieses Album zu. Eine erste Bewertung von mir wäre bei zwei bis drei Sternen gelandet, mittlerweile bin ich bei vier! Es ist keine leichte Kost, die sich auf Anhieb erschließt; wer aber diesem Album eine Chance geben will, sollte es sich mehrfach anhören und erst dann ein Urteil fällen. Mehr noch als das Album eignet sich für mich die Präsentation von Sting "When The Last Ship Sails", die auf BBC lief. Einfach in die Suchmaschine eingeben und ein paar Mal anschauen. Sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Gib ihm eine Chance, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Audio CD)
Wenn ich "The last ship" höre - und ich höre es inzwischen zum fünften oder sechsten Mal - kann ich mir kaum vorstellen, dass der Sänger und Schreiber jemals bei einer Band wie "Police" mitgemacht haben soll oder mit den Jazzgrößen um die Welt getourt ist. Zu sehr verschieden ist das, was ich da höre von allem, was ich von Sting bislang kannte.
Die Winter-CD mochte ich auch auf den fünften oder sechsten Anlauf immer noch nicht (vielleicht weil es unterdessen Frühling geworden war :-D) aber diese hat was. Frei nach "Monthy Python": And now something completely different!
Nun also Songs für ein Musical. Ein Musical über Schiffe, Seefahrt usw. Wirklich mal etwas vollkommen anderes. Ein Album, das nur so strotzt von Folk und britischem Lokalkolorit. Man muss sich drauf einlassen, irgendwann macht es "klick" und man merkt: So schnell wird es vielleicht kein neues "Bring on the night" mehr geben, denn Gordon Sumner hat viel zu viel Spaß an dem, was er gerade macht.
Der für mich dichteste Song der CD ist "Practical Arrangement", ein Text, der in der Tradition der tiefsinnigen Sting-Lyrics steht.
Noch ein Tipp: Es gibt auch eine "Deluxe Version" des Albums mit einigen zusätzlichen Tracks, die sich durchaus anhören lassen.
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4.0 von 5 Sternen ENTSPANNTES MEISTERWERK EINES GLÜCKSKINDS, 5. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Audio CD)
Ich habe die CD heute zum ersten mal gehört und bin rundum begeistert. Vielleicht kam mir zufällig auch das Wetter zur Hilfe - kühl und regnerisch. Ich will nicht sagen, dass die Musik der ideale Soundtrack für schlechtes Wetter ist und man sie an einem sonnigen Tag vergessen kann, aber sie kommt "britisch" traditionell daher, und klingt nicht nach Badestrand. Eher als Abgesang auf sterbende Industrielandschaften und vom Weltgeschehen gebeutelte Menschen, die sich selbst neu erfinden müssen um zu überleben, weil die alten Strukturen nicht mehr funktionieren - die meisten wissen, wie schwer das ist.
Sting kennt keine wirtschaftlichen Probleme mehr, aber das hat seine Antenne für die Sorgen der einfachen Menschen nicht abgestumpft. Darum ist das keine Platte voller abgehobenem Pathos und Kitsch, sondern sie klingt wie eine Liebeserklärung an alle Opfer von politischen und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen. Als solche ist sie wie aus einem Guß, melancholisch, aber nicht depressiv und hoffnungslos. Das würde auch nicht zum Glückskind Sting passen.
Ich habe mir natürlich auch interessiert die 1 Stern Bewertungen durchgelesen. Es scheint inzwischen das Problem vieler altgedienter Künstler zu sein, von einigen Fans abgestraft zu werden, wenn sie es wagen, sich im Laufe von Jahrzehnten zu verändern. Ich kann die Enttäuschung ein bisschen verstehen, wenn man nicht mehr die gewohnte Begeisterung verspürt, aber so ist halt das Leben und manchmal muß man sich dann eben andere, neue und frische Musiker suchen, und bei den alten Helden erst mal vorsichtig sein vor dem Kauf ihrer neuen Werke.
Sting jedenfalls enttäuscht mit diesem Album ganz und gar nicht! Den einen Stern Abzug gibt's nur, weil einige wenige Songs meiner Meinung nach qualitativ ein wenig abfallen.
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3.0 von 5 Sternen zuviel Melancholie zuwenig Groove, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ja...früher hat Sting noch Musik gemacht die mir gefallen hat....kreativ und groovig...jetzt wirkt das alles extrem melancholisch und entspricht nicht mehr dem Sting bei dem ich auf vielen Konzerten war....schade...auch er iss alt geworden.
Iss eben Geschmackssache...
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5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Musik, typisch Sting, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (MP3-Download)
Ein sehr schönes Album, welches an frühere Songs von Sting erinnert. Er ist immer noch sehr kreativ und seine Stimme hat nichts von ihrer Kraft eingebüsst. Wunderbar, um sich zu entspannen und in schönen Melodien zu schwelgen.
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3.0 von 5 Sternen Ein paar Lieder sind schön, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Last Ship (Super Deluxe Edition im Digipack inkl. 3 Bonustracks / exklusiv bei Amazon) (Audio CD)
der Rest ist allerdings doch sehr zusammengesucht damit man auch eine, nein sogar zwei CDs voll bekommt und teilweise vielleicht auch einfach nicht mein Geschmack.
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