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50 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BreitbandIndiePop für die Seele, 21. April 2005
Von 
Michael Schoofs (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
The Arcade Fire, das ist eine Gruppe Musiker aus Montreal/Kanada, die sich um Frontmann Win Butler und dessen Ehefrau Régine Chassagne gebildet hat. Win Butler wird seit der Veröffentlichung von "Funeral" von vielen Magazinen als der neue "König des IndiePop" gepriesen, er selsbt ist jedoch auf dem Boden geblieben und versteht den ganzen Trubel um seine Musik nicht. Da werden Vergleiche gezogen mit Legende wie den "Pixies" oder "The Cure" ... und ganz ehrlich, Arcade Fire klingen noch tausend Mal besser. Ihre Musik verbindet vieles, das Hitpotential und der Melodienbogen von "The Cure", die Dynamik und Leichtigkeit von "The Pixies" und, wenn man sich nach der etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme Win Butlers richtet, vielen ganz großen Ikonen des Pop wie David Bowie oder Iggy Pop. Butler setzt sein Sprachorgan mit einer solchen Hingabe ein, daß es einem manchmal heiß und kalt den Rücken runterläuft. Seine Frau tut es ihm auf eine rührende Art und Weise gleich.
Es steckt viel in dieser Musik ... auf der einen Seite Ohrwurmmelodien, spontane Schreiattacken, eine äußerst abwechslungsreiche und große Instrumentierung, herzzerreißende Lyrics.
"Funeral" heißt das Album, denn die Mitglieder der Band mußten während der Aufnahmen gleich drei Todesfälle in ihrer nahen Verwandtschaft verarbeiten. Zwischen tanzbarer Popmusik mischt sich daher immer wieder ein melancholischer bis tieftrauriger Unterton, man ist gefangen in einem Zwiespalt zwischen Glück und Unglück, Euphorie und Depression. Hört sich schwierig an, aber die Band versteht es glücklicherweise unheimlich gut alles schön locker und verdaulich zu servieren, wen man mal von dem recht krassen "Haiti" absieht. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.
"Neighborhood #1 (Tunnels)" ist der Auftakt, ein riesiger Ohrwurm mit schmissigem Beat und einem unheimlich energetischen Piano, gehört auf die Tanzflächen dieser Welt. Win Butlers Gesang kommt sofort zu vollem Einsatz und treibt den ganzen Song auf seine seltsam abgehackte Weise an.
"Neighborhood #2 (Laika)" ist, meiner Meinung nach, der beste Song des Albums. Schwer zu beschreiben, warum dieses gespenstische Akkordeon, dieser fast geschriene Gesang (richtig putzig, wenn Sängerin Régine loslegt -g-), die schrammeligen Gitarren und diese seltsamen Lyrics einen so sehr mitreißen. Wenn dann auch noch wunderschöne Streicher die Refrains untermalen, dann spricht man meiner Definition nach zumindest von einem perfekten Song. Es passt einfach alles.
"Une Annee sans Lumiere" fängt erstmal sehr schön ruhig an, ein richtig verträumter Popsong wie er im Buche steht, entwickelt sich aber gegen Ende zu einem richtigen Feger, macht unheimlich Hunger auf Liveauftritte! Schafft die Band es auch live solche Dynamik zu erzeugen?
"Neighborhood #3 (Power Out)" hat sich mir leider nicht so ganz erschlossen, bewegt sich mit seinem statischen Rhytmus und klirrendem Glockenspiel leicht an der Kitschgrenze ... nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt großartig. Lediglich die fetzige Sologitarre sticht hier heraus.
"Neighborhood 4 (Kettles)" ist dann wieder ein richtig schöner, ruhiger Song mit tollen Lyrics. Butler zeigt seine verletzliche und traurige Seite, untermalt von nicht viel mehr als einer Gitarre und einigen Streichern.
"Crown of Love" ist, wie "Power Out" wieder etwas schrulliger, aber sehr ehrlich und direkt. Wieder gegen Ende diese unheimliche Dynamik, plötzlich bricht der Song aus seiner eher traurigen Stimmung heraus und verwandelt sich in einen richtigen Gassenhauer. Wessen Beine da ruhig bleiben, der gehört ins Altenheim.
"Wake Up" .... ganz genau, so muß es sich anhören, wenn man eine Hymne über das Großwerden singt. Richtig schön dicke Gitarren, mitreißender und choraler Gesang und - schwups - schon wieder so ein krasser Stilbruch am Ende. Ist das nicht langsam ein wenig vorhersehbar? Von wegen, ich muss jedes mal aufs neue innerlich Lachen, wenn sich dieser wuchtige Song plötzlich in eine zuckersüße Popballade verwandelt. Ein Song, wie als wenn man nach einem langen Winter zum ersten Mal das Gesicht zur Sonne wendet.
"Haiti" ist ein sehr persönlicher Song über Chassagnes eigentliche Heimat, aus der sie soviel ich weiß geflohen ist ... sehr krasse Lyrics, die so irgendwie überhaupt nicht zu der eher heiteren Südseeatmosphäre des Liedes passen wollen ... und es gerade deshalb unheimlich authentisch macht und einen nachdenklich stimmt. Schade nur, daß der wudnerschöne Gesang ein bißchen zu sehr im Hintergrund steht. Auf jeden Fall geht es mächtig unter die Haut ...
"Rebellion (Lies)" ist nochmal hunderprozentig Ohrwurm, hunderprozentig Pop, Tanzflächenfüller und Gutelaunemacher.
Zu guter Letzt das unheimlich rührende und tottraurige "In the Backseat" ... hier hört man Chassagne nochmal als Solosängerin, und wie schön sie das macht ... irgendwo zwischen der fremdartigen, süßen "Björk" und der kühlen und subtilen "PJ Harvey" ... sie singt über die Ruhe auf dem Rücksitz, kurz bevor der Autounfall passiert ... ich habe in meinem Leben nie eine derartige Gänsehaut bekommen. Es stimmt schon, das Leise kann manchmal lauter sein als alles Laute.
Komisch, normalerweise kann ich mich für so offensichtliche Popmusik gar nicht begeistern ... nur bei Arcade Fire ist es anders. Sie sind ehrlich. Sie sind direkt. Sie kommen von Herzen. Sie haben Talent. Sie sind auf jeden Fall ganz ganz groß und werden es hoffentlich noch lange bleiben. Meine Empfelung für einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein, einen melancholischen Herbst mit fallenden Blättern, einen stillen Winter am Kaminfeuer, einen Frühling, während man verträumt aus dem Fenster schaut und dazu singt "if my parents stop crying, then I'll dig a tunnel, from my window to yours".
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik zum Verlieben schön, 24. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
Obwohl ich schon ein älteres Semester bin und nicht immer mit allen neueren Bands und Musikrichtungen etwas anfangen kann war ich auf Anhieb fasziniert und begeistert von dieser CD.
Die Songs sind größtenteils sehr melodiös ohne langweilig zu sein, auch ein bisschen schräg, mit interessanten instrumentalen Arrangements.
Vielleicht finden einige die Musik zu schwülstig und kommerziell aber mir gefällt sie und ich könnte sie im Moment den ganzen Tag über hören.
Man sollte sie einfach anhören und auf sich wirken lassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PERFEKT!!!, 23. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
So etwas passiert nur alle paar Jahre: man hört ein Album zum ersten Mal und spürt sofort, dass man etwas Außergewöhnliches entdeckt hat (vor "Funeral" ging mir das zuletzt beim Strokes-Debüt so): der schräge Gesang, die famose Instrumentierung und die mitreißenden Melodien, die einen zum Rumhüpfen und Mitsingen anspornen. In den letzten Jahren hat im Alternative-Bereich niemand etwas ähnlich Erfrischend-Eigenständiges gemacht. Dieses Album muss man besitzen! Bester Track, der das alles auch verkörpert: Neighborhood 2 (Laika)
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wow..., 14. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
wenn ich musik machen könnte, sie müßte so klingen. dieses album ist perfekt...
eine wunderschöne mischung aus bzw. verrückte übergänge zwischen trauer und glück, schnell und langsam, laut und leise...
eigentlich wurde das alles in anderen rezensionen schon viel besser ausgedrückt - ich sag einfach nur: LIEBLINGSALBUM!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Meisterwerk, 11. Dezember 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
Ich schäme mich. Unbeschreiblich, dass mir dieses musikalische Meisterwerk trotz diverser Hypes in der Musikpresse erst jetzt in die Hände gefallen ist. Und dabei werden sie als die neuen Indiegötter angepriesen. David Bowie tritt mit ihnen auf, von den White Stripes über Eric Clapton besuchen allerhand bekannte Musiker ihre Konzerte und selbst U2 haben "Wake up" als Intro-Song für ihre "Vertigo" Tour genommen.
Und es ist wirklich so. Dieser Hype ist berechtigt. Gnadenlos. "Funeral" bietet die volle Palette an musikalischer Emotion und Virtuosität, ein wilder Mix aus Emotionen und Genres. Von unbändiger Tanzlust bis hin zu tiefer Trauer wird einem auf dieser CD alles begegnen. Ja, stellenweise sogar gleichzeitig.
Langsam baut sich dieses Werk mit "Neighbourhood #1" auf und zieht einen mit diesen Klängen sofort in den Bann, zu Teil 2 der "Neighbourhood"-Quadrologie kann man dann nochmal ordentlich rocken.
Besonders die Instrumentierung ist genial. Neben den üblichen Rockinstrumenten spielen auch Violine, Cello oder Akkordeon eine vordergründige Rolle. Stellenweise wirkt es wie eine Polka in der Indie-Disko.
Natürlich gibt es auch schöne ruhige, kitschige Momente wie "In the Back Seat" oder das genial "Crown of Love". "Haiti" oder "Neighbourhood #4" grooven entspannt vor sich hin. Danach baut sich mit "Wake up" ein wahres Stadionrock-Monstrum auf mit breiten Gitarren, Orchester, Chor und großen Gesten. Kein Wunder, wenn da selbst U2 neidisch werden. Absolutes Highlight, wenn ich denn eines rausgreifen müsste: "Rebellion (Lies)". Diese Numer ist ein Meisterwerk für sich. Wär bei diesem Song ruhig sitzen bleibt, ist selber Schuld.
Ich merke schon, ich schließe mich hier wirklich der allgemeinen Euphorie an, aber dieses Album reißt einen auch mit und lässt einen so schnell nicht mehr los. Es dauert zwar ein kleines Weilchen bis man sich reingehört hat und an den eigensinnigen Stil gewöhnt hat, aber dann hat es einen wirklich. Also eine tolle Platte für alle Menschen, die auf wirklich gut gemachte Musik stehen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuer und Flamme, 6. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
"Funeral", das Debüt der dem Indie-Bereich zuzuordnenden Band Arcade Fire, erschien eigentlich bereits im September 2004 in den USA und schlug in Eingeweihtenkreisen ein wie eine Bombe. Was Modest Mouse gut ein halbes Jahr vorher schafften, nämlich das Indie-Referenzwerk der nächsten Zeit vorzulegen, gelang dieser Truppe glatt noch einmal. Gut, dass das Album seit März auch hierzulande regulär erhältlich ist.
Was so verzaubernd an Arcade Fire ist, zeigt gleich der Opener "Neighborhood #1 (Tunnels)". Ein sanftes Piano lässt den Zuhörer gen Himmel emporschweben, die Zeile "You change all the lead sleeping in my head to gold" ist Programm. Insgesamt 4 Teile dieser "Neighborhood"-Songs gibt es, ein besonderer Zusammenhang lässt sich jedoch nicht erkennen. Vielmehr wirkt das komplette Album in sich geschlossen, die Abfolge ist einfach brilliant.
Und nicht nur diese. Auch die Songs können für sich überzeugen. Meist pompös arrangiert, etwas kitschig, emotional, aber nie zu viel von einer Zutat. "Wake Up" prägt sich mit seinem Chor ein, das stampfende "Rebellion (Lies)" darf man gerne als Hymne deklarieren. Und "In The Backseat" bittet zum Ausklang. "Funeral" ist auf seine Weise angenehm altmodisch und gleichsam brilliant. Bitte merken, diese Band!
Highlights: Neighborhood #1 (Tunnels) | Wake Up | Rebellion (Lies)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll. Ein Genuss., 18. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Funeral [Digipack] (Audio CD)
Also: Eigentlich halte ich verflucht wenig von Geheimtips. Gut, bei "Arcade Fire" bin ich mal nicht so. Denn diese Kanadier spielen eine Musik, so eigenartig verquer und eingängig zugleich. Kaum hat man sich ein wenig von Streichern einlullen lassen, spielt die Band urplötzlich "motown" oder klingt nach *Pixies* oder alles zugleich. Gut: Auch wenn die Stimme manchmal schon ein bißchen quängelnd oder David Byrne grüßen sollte - nach *Neighborhoods#1* gibt es eh kein zurück mehr für Sie. Und wer spätestens bis *Crown of Love* nicht ein wenig Sympathie zeigt, dem bleibt eh nicht mehr viel, worauf er sich freuen könnte auf diesem Erdball. P.S. Bitte jetzt kaufen und noch ein paar Monate in Ruhe genießen. Ehe der große Erfolg auch in Deutschland kommt (kommen wird, kommen muss) und Radio und "Spiegel kultur" Ihnen das Gleiche erzählen werden....
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einzigartig, 28. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
zum ersten mal hatte ich von a.f. in magazinrezessionen von "neon bible" gelesen. das klang interessant, aber gehört hab ichs bis heute nicht. dann sah ich "funeral" zufällig in der stadtbibliothek...und wollte einfach mal reinhören. beim ersten hören noch etwas irritiert über diesen oberflächlich gesehen gar nicht sooo spektakulär klingenden stilmix aus indie-rock mit folk-einflüssen und streichern, läuft die platte nun seit ein paar tagen auf dauerrotation. und bei jedem hören klingt sie schlüssiger, runder, besser. ich hab schon lange nichts gehört, was mich so eigenartig fasziniert hat. wie ein soundtrack zu einem skurrilen film, der einen tief beeindruckt und bewegt hat. wie tongewordene erinnerungen an dinge die man nie erlebt hat und orte die man nie gesehen hat. wie die aufforderung, in amazon-rezessionen poetische vergleiche zu erfinden ...;-)

fazit: ein in sich geschlossenes kleines meisterwerk voller unaufdringlicher skurilitäten....und wenn ich das verdaut hab, bin ich gespannt auf "neon bible"...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine CD des Jahres 2005, 2. Januar 2006
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
Arcade Fires Funeral ist ohne Zweifel meine CD des Jahres 2005. Hierzulande eher unbekannt, zählen inzwischen Chris Martin, Bono oder die beiden Davids Bowie und Byrne zu den Fans der Band. Roxy Music klingt da durch, ebenso Anleihen von Joy Division, den Pixies oder Brian Eno. Die Songs bauen sich langsam auf, enden meist in einem wunderbaren Crescendo. Sie haben eine Art von Erhabenheit, nach denen viele Metal-Bands streben, ohne sie freilich zu erreichen. Zum Reinhören empfehle ich Rebellion (Lies). Ganz großes Kino!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das schönste Testament ever, 16. Mai 2005
Von 
Georg Hofmann "Gorg vom Orb" (Halle an der Saale) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
Wenn man einen Hype in diesem Jahr mitmachen darf, dann ist das die kanadische Band Arcade Fire. Was für eine Platte! Geschrieben wird viel über das bescheidene Paar, Régine Chassagne und Win Butler, die auch den Kern dieser phänomenalen Band ausmachen. Natürlich sind in der Beerdigungskapelle noch viele andere Musiker vertreten. Und alle zusammen machen so verdammt gute Musik. Jeder Song hat eine so intensive, flammende Melodie, daß es einem schlicht die Sprache verschlägt. Der Name der Platte ist auch irgendwie Programm, aber mit dieser Platte braucht man sich vor den Tod nicht mehr zu fürchten. Alles wird gut. Die Songs werden jede Seele ergreifen. Wir werden uns nicht mehr halten können vor lauter Emotionen, werden weinen, uns danach befreit fühlen, daß wir allen Schmerz in uns haben gehen lassen. Geigen, schiefe Gitarrenzupfereien, das Piano, die klagende Stimme von Win Butler, die unfertige Stimme von Frau Chassagne, das alles wird uns dazu bewegen, uns in die fremde Menge der trauernden Gemeinde einzureihen und der Funeralband (die hinter der fahrenden Kutsche spielt) jeder Sekunde Gehör zu schenken und den unbekannten Toten zu beweinen.
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