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Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:1,99 €

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am 4. Januar 2014
Dieses Buch versucht die wahren Hintergründe, Gegebenheiten und Abläufe des "Unternehmen Greif", den Einsatz deutscher Soldaten in US-Uniform hinter den feindlichen Linien während der Ardennen-Offensive, zu schildern.

Das Problem dabei (wie der Autor selbst schreibt):

"...gibt es nur wenige verlässliche Bericht aus erster Hand. Zum Scheitern verdammte Geheimagenten schreiben keine Tagebücher oder Berichte, und ihre Kommandeure machen keine detaillierten Aufzeichnungen angesichts der Tatsache, dass die Ereignisse sich überschlugen..."

Das ist dem ansonst sehr gut geschriebenen Buch leider auch anzumerken. Obwohl es bereits sehr kurz ist, gibt es dennoch häufige Wiederholungen und vieles bleibt doch vage oder ungeklärt.

Mir hat es trotzdem recht gut gefallen und war durchaus interessant für mich. Aber mehr als 3 Sterne will ich dafür nicht vergeben.

Froh bin ich, dass ich das Buch in der Kindle-Leihbücherei kostenlos ausleihen konnte. Der Kauf hätte mich hinterher doch eher geärgert.
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Steve Andersons Buch ist eine insgesamt gelungene und interessante kurze Darstellung zum Unternehmen Greif während der deutschen Ardennen-Offensive im Zweiten Weltkrieg.

Unter der Führung des SS-Offiziers Otto Skorzeny sollte innerhalb von einigen Wochen eine etwa 3.000 Mann starke und streng geheime Kommando-Einheit aufgestellt werden, die perfekt Englisch sprechen und als amerikanische Soldaten getarnt und ausgerüstet werden sollten Diese Kommando-Soldaten sollten maßgeblich zum Gelingen der Ardennen-Offensive beitragen, indem sie Aufklärung hinter den feindlichen Linien betreiben, Kommunikationswege des Feindes stören, Brücken sichern und Sabotageakte durchführen sollte. Soweit in der Theorie. Es gab jedoch durch eklatante Probleme bei der Geheimhaltung und durch die Kurzfristigkeit der Vorbereitung enorme Schwierigkeiten bei der Aufstellung der Truppe und Umsetzung der gesteckten Ziele.

Nur ein Bruchteil der angestrebten Mannstärke wurde erreicht und nur wenige Soldaten gelangten wirklich hinter die feindlichen Linien, wo sie in begrenztem Umfang aber dennoch Aktionen ausführten. Wie so oft aber bei geheimen Kommando-Aktionen ist ihre psychologische Wirkung auf den jeweiligen Feind meist schwerwiegender als die tatsächlich durchgeführten Operationen. Auch in diesem Fall ist eine tiefe Verunsicherung der US-Truppen wohl als gesichert anzunehmen. Den US-Diensten gelang es jedoch relativ schnell die Kommando-Einheiten aufzuspüren. Viele wurden von Militärtribunalen zum Tode verurteilt und erschossen, so dass es letztlich nur wenige überlebende Augenzeugen gab, die darüber berichten konnten.

Genau hieraus ergibt sich ein Problem, weil die Quellenlage offensichtlich eher dürftig ist, sich manche Aussagen widersprechen und sich so kein vollkommen klares und kohärentes Bild zeichnen lässt, dass alle Fragen zweifelsfrei beantworten lässt. Gerade dies macht aber auch den Reiz derartiger Forschungsthemen aus und es lässt sich insgesamt konstatieren, dass das Unternehmen schlecht vorbereitet war, mit sehr mäßigen Erfolg ausgeführt wurde und letztlich scheiterte.
Ein echter Kritikpunkt ist für mich, dass der Autor an vielen Stellen eine klare Parteinahme und emotionale Färbung seiner Sichtweise erkennen lässt. Ich bevorzuge von Unbeteiligten jedoch eine eine möglichst objektive Herangehensweise. Nur wenn ich Aussagen von direkten Zeitzeugen lese, nehme ich die subjektiven Eindrücke gerne hin, um Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Insgesamt ist dieses kurze Buch jedoch eine interessante und gelungene Darstellung über ein relativ unbekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Von mir 4 Sterne!.
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