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Kundenrezensionen

32
3,9 von 5 Sternen
Slaves and Masters (Expanded Edition)
Format: Audio CDÄndern
Preis:14,47 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem durchaus sehr zutreffend betitelten Live-Album - Nobody's Perfect - bekamen sich die beiden Streithähne Blackmore und Gillian wieder einmal ganz heftig in die Haare. Dieser zwischenmenschliche Krach führte sogar soweit, dass die Band Gillian 1989 feuerte, und ihn wenig Später mit keinem Geringern als Joe Lynn Turner ersetzte. Da jetzt mit Turner die Anzahl der Rainbow-Mitglieder überwiegten, kündigte ein Moderator eines Süddeutschen Radiosenders bei der Veröffentlichung des neuen Albums - Slaves And Masters - die Gruppe spaßiger Weise als "Rain Purple" an.

Diese Assoziation ist aber durchaus berechtigt, denn dieses Album ist in der Tat mehr Rainbow als Purple, was natürlich auch an dem exzellent agierenden Joe Lynn Turner liegt, der den Songs mit seinem Gesang unmissverständlich seinen ganz markanten und kräftigen Stempel aufdrückt. So erwartet uns auf - Slaves And Masters - Melodic-Rock vom Feinsten, sowie exzellente Power-Songs, die man durchaus in sehr guten und spannenden Action-Filmen verwenden könnte. Gleich der Opener - King Of Dreams - und der darauffolgende Song - The Cut Runs Deep - gehen richtig gut ab, und zeigen, dass Deep Purple in Sachen, richtig gute Musik machen, nichts verlernt haben

Das groovige - Fire In The Basement - glänzt mit einem exzellenten blusigen Gitarrenriff und den gewohnt agierenden John-Lord-Hammond-Sounds. Ja, die Wahrheit tut oft sehr weh, was besonders in dem langsameren Song - Truth Hurts - ganz deutlich und sehr stark zum Ausdruck kommt. Auch hier hüpfen ein paar versteckte Blackmore-Gitarrenriffs ganz dezent zu den spannenden Bass-Linien im Hintergrund hin und her, und bieten uns im Mittelteil ein kurzes aber großartiges Solo. Danach gibt es ein Blues-Frühstück im Bett im altbekannten Seventies-Sound, bevor die großartige, und mit einem klassischen Intro beginnende Ballade - Love Conquers All - unsere Liebe komplett erobert.

Mit dem Wahrsager - Fortuneteller - geht es dann erstmals, wenn auch, mit ein wenig angezogener Handbremse, in Richtung AOR-Rock. Too Much Is Not Enough - ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel Durchschnitt, bevor es die Jungs auf - Wicked Ways - noch einmal so richtig krachen lassen.

Slaves And Masters - ist wieder mal, wie so viele Deep-Purple-Alben, ein ganz anderes Album mit durchweg ausdrucksstarken Songs, auf denen Joe Lynn Turner ohne Zweifel zeigt, dass er als Sänger zu der absoluten Speerspitze dieses Genres zählt. Den charismatischen Ian Gillian konnte er allerdings nicht wirklich ersetzen, und da der Sänger auch von den eingefleischten Deep-Purple-Fans nicht akzeptiert wurde, drehte sich bereits ein Jahr später erneut das Personalkarussell, und die Band holte, trotz starker Proteste Blackmores Ian Gillian für eine erneute Re-Union des "Mk-2-Line-Ups" zurück an Bord, und produzierte das bei vielen Fans ebenfalls sehr umstrittene, aber was die zwischenmenschliche Situation innerhalb der Band betraf, durchaus zutreffend betitelte Album - The Battle Rages On.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2011
"Slaves and Masters" ist eines meiner Lieblings-Rockalben überhaupt. Ich verfolge Deep Purple und alles, was im Laufe der Zeit da raus rausgekrabbelt ist, schon seit den 70ern. Sehr vieles davon gefällt mir, und manches hat mich regelrecht gefangen genommen, z.B. David Coverdale oder Ronny James Dio. Das hier zur Rede stehende DP-Album habe ich mir sofort als es herauskam gekauft. Seitdem findet es sich immer wieder in meinem CD-Player resp. MP3-Player wieder (verlustfrei als WAV!). Ich schaue auch immer wieder nach Rezensionen dazu hier auf Amazon und heute drängt es mich, die Gesamtbewertung mit meinen 5 Sternen nach oben zu heben. Ich fasse mich auch kurz, denn in den 5-Sterne-Rezensionen ist schon alles geschrieben, was ich so auch ungefähr getippt hätte. Insbes. bei Mike76 und Helmut Schmitz. Daher gebe ich hier nur eines dazu zu bedenken: wir sind Rocker - das hat immer was mit Revolution, Auflehnung, kreativer Zerstörung, Aufbruch zu Neuem, Aufgeschlossenheit für Veränderung, Suche und Drang nach Weiterentwicklung, Experimentierfreude etc. pp. zu tun. So hat es jedenfalls mal angefangen. Wenn ich hier manche Herabwürdigungen dieses Albums lese, habe ich mehr das Gefühl, es mit Deep Purple-Rockbeamten oder -Museumswärten zu tun zu haben. Auf Slaves and Masters hat Deep Purple m.E. etwas Ungewöhnliches probiert - v.a. in Hinblick auf die Besetzung - und ein ganz eigen klingendes Album hervorgebracht. Es ist anders. Aber ist das schlimm? Ich finde nicht - im Gegenteil. Ich höre das Album gewöhnlich von vorne bis hinten durch, es ist kein einziger Aussetzer in der Songabfolge. Mein absoluter Favorit ist "Love conquers all", eine Hammer-Bombast-Ballade für die "Verkannte und viel zu wenig im Radio gespielte Rocksongs"-Ecke.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2004
man schrieb 1990, und ian gillan wurde wieder mal geschmissen vom obermacho hinter der gitarre namens blackmore.
dieser holte dann einer seiner rainbow shouter, was ja nix schlimmes heissen muss - nur leider holte er den schwaechsten.
was nicht unbedingt in richtung stimme des herrn turner gerichtet ist, sondern bezogen auf die songwriterqualitaeten.
und daran krankt die ganze scheibe hier.
es sind nette songs drauf, manche gehn auch ganz gut ab vom tempo hier ("fire in the basement"). bei einem kommt sogar wieder eins der legendaeren klassikangehauchten soloduell zwischen blackmore und lord ("wicked ways").
was also ist das manko der scheibe - es klingt nicht mehr nach britisch purple, sondern nach amerikanisch foreigner.
wobei foreigner eine gute truppe war. aber sie waren nunmal was voellig anderes als deep purple.
wer gillan sein art zu singen, seiner texte und seiner art songs mitzuschreiben mag, den wird dem silberling so seine probleme haben. kein totalausfall, nett zu hoeren, aber eben kein britisch purple.
das gilt fuer die songs die wie rainbow mit jon lord klingen, und das liegt am arrangement, wie auch an der produktion.
fuer leute die auf die foreigner ecke stehn eine gute alternative. fuer purple fans die alles brauchen natuerlich auch ein muss, aber das gewand passte eben nicht zu den jungs.
daher auch nur ein einmaliges gastspiel des herrn turner, danach kam wieder gillan + blieb bis jetzt zumindest.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2010
1989 war es mal wieder so weit, die Herren Gillan und Blackmore redeten kein Wort miteinander. Somit mußte Ian Gillan das 2. Mal nach 1973 die Segel streichen. Ersatz war schnell gefunden: Der ehemalige Rainbow-Sänger Joe Lynn Turner stieg 1990 als Sänger ein. Neben Joe waren natürlich Ian Paice, Jon Lord, Ritchie Blackmore und Roger Glover am Start. Roger hat das Album auch produziert.

Die vorliegende Platte wird von vielen Fans recht heftig kritisiert. Ich persönliche finde sie bis heute gut. Sie ist sicherlich etwas melodischer ausgefallen als die Platten mit Ian Gillan. Ich habe da aber kein Problem mit. Blackmore und Lord können als Solisten glänzen und Turner singt mal gefühlvoll, mal auch etwas agressiver. "Masters" ist aber denoch eine typische Purple-Scheibe geworden, jedenfalls eher als z.B. "Stormbringer" von 1974. Tips sind: `King of dreams`, `The cut runs deep` und `Wicked ways`. Auch `Fortuneteller` ist mehr als o.k..

Erst Live musste man feststellen, dass Turner nicht die Ausstrahlung von Ian Gillan hat und dementsprechend wurde er von den Fans nicht angenommen. Somit kam 1992/93 Gillan zu einem weiteren Comeback, aber das ist eine andere Geschichte. 4 Sterne für "Slaves and Masters", welche eine gelungene Purple/Rainbow Mischung ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2013
deep purple mit jlt geht das? es geht wenn man mal die scheuklappen weglässt und das album ohne vorbehalte anhört.ja es ist anders als die klassiker der mk II Ära, aber das war burn auch.slaves & masters ist für mich ein album gworden, das man komplett durchhören kann, also ohne füllmaterial daherkommt, was bei dp nicht immer so war.die musikalischen qualitäten sind eh über jeden verdacht erhaben, schliesslich sind hier 4/5 der mkII besetzung am start. auch wenn gillan der dp-sänger ist, turner macht auf der platte einen richtig guten job.ich persönlich hätte auch eine weiteres album in dieser besetzung, denn der nachfolger,the battle ist trotz gillan,wesentlich schwächer. aus dem durchgängig guten material ragen cut runs deep und wicked ways heraus-als die nummern die am purpleypischsten sind.king of dreams als opener ist mit einem sehr eingängigen refrain ebenfalls eine klassenummer sowie die superballde love conguers all, die wasted sunsets in nichts nachsteht.tja einziger wermutstropfen der Expanded edition: warum ist fire ice & dynamite nicht vertreten?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2013
...im engeren Sinne nicht von Deep Purple, sondern von, sagen wir mal, wie ein Kollege das hier ja auch schon geschrieben hat, von Foreigner. Die Frage: Wann funktioniert eine Band noch als die Band, die bekannt geworden ist? Im Augenblick (Mai 2013) tourt zum Beispiel eine Gruppe unter dem Namen "Electric Light Orchestra" - ohne Jeff Lynne ein Witz. Vielleicht noch Jethro Tull ohne Anderson? Zurück zum Thema: Es scheint also, dass Deep Purple ohne Ian Gillan - zumindest nicht so richtig - funktioniert. Herausgekommen ist im konkreten Fall ein hörenswertes Rock-Album ohne tiefere Deep-Purple-Gefühle. Ähnlich vielleicht wie die aktuelle CD Now What, die in Teilen - liegt's am Produzenten? - eher nach Pink Floyd klingt, trotz Ian Gillan. Die historisch Begabteren werden jetzt vielleicht einwenden: Deep Purple ohne Gillan, das ist ja nun nicht gerade neu. Burn, Stormbringer, Come Taste The Band aus den 70ern sind ohne Gillan ausgekommen. Aber haben diese Alben noch die Qualität der berühmten Mark II - Besetzung? Jedenfalls war spätestens mit Stormbringer die Magie der Made-In-Japan-Ära dahin. Das war zwar noch irgendwie Deep Purple, aber auch nicht mehr so ganz, dachte ich damals, wenn ich mich recht erinnere. Aber das kennt man ja nun auch zur Genüge: Bands, die bedeutende Mitglieder verlieren, schaffen das selten ohne Verlust. Ich kenne alle Deep-Purple-Alben (ohne ein echter Fan zu sein), und im Laufe der Zeit sind diese immer beliebiger geworden, womit ich nicht "schlecht" meine, aber Smoke On The Water schreibst du halt nur einmal im Leben. Und um den Kreis zu schließen: Je beliebiger die Musik, desto entscheidender ist die Stimme, die im Falle Gillan ja durchaus stilbildend ist. Aber was soll's: Foreigner fand ich schon immer klasse. Pink Floyd auch. Danke für die Geduld.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2013
Wenn man dieses Album mit alten Meisterwerken dieser Gruppe vergleicht, kann es nur schlecht abschneiden. das würde aber fast allen Alben nach 1975 genauso gehen. Lässt man aber mal alles außer Acht was Deep Purple je gemacht hat, so ist Slaves and Masters eine der besten AOR und Hard Rock-Platten der Neunziger, und bestimmt meine Lieblings-CD von Rainbow aus der Nach-Dio-Phase.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2011
Bei großen Rock-Bands entwickeln die Anhänger immer wieder gern eine fette Scheuklappenmetalität, wenn ein neuer Gitarrist oder eben ein neuer Sänger mit ins Boot kommt. Klingt die Platte dann auch noch etwas zeitgemäßer (und auch eingängiger) als die 15-20 Jahre älteren Bandklassiker, rümpft Hardcore-Altfan beleidigt die Nase und schwafelt was von "schlechtestem Album ever" etc. . In ganz wenigen Fällen ja auch durchaus zu Recht.
Auch wenn ich Ian Gillan als "den" Deep Purple-Sänger durchaus schätze, gibt es m.E. allerdings keinen Deut dran zu rütteln, dass Joe Lynn Turner auf "Slaves And Masters" eine der besten Gesangsleistungen aller Machwerke der Briten abliefert.
Was die Songs im Allgemeinen betrifft: Kein Studio-Album von Purple lief bei mir so oft hintereinander am Stück im Player. Ich gebe es zu, aufgrund schlechter Kritiken habe ich mir "Slaves and Masters" erst kürzlich zugelegt, irgendwie ärgere ich mich jetzt darüber. Natürlich ist der Sound 80er-Jahre-gemäß aufpoliert und einige Songs gehen in Rtg. damals zeitgemäßem AOR mit Foreigner/Rainbow-Schlagseite, das mindert die Qualität des Songmaterials trotzdem keineswegs, zumal auch die klassischen Stilelemente der Band immer wieder durchscheinen. Soviele (Melodic)-Rock-Perlen am Stück wie "King Of Dreams" (ein Über-Hit!), "The Cut Runs Deep", "Truth Hurts", "Love Conquers All", "Fortuneteller", "Too Much is not..." etc. bietet kaum eine andere DP-Platte.
Obwohl schon über 20 Jahre alt, ist "Slaves And Masters" für mich ein Highlight im Jahre 2011....

5 Sterne!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2012
Für alle Purple Kenner. Reinhören - vor allem, aber nicht nur, die letzten drei Songs - sagenhaft wie das abfetzt.
Daher reinhören und Kaufen. Alle Songs sind eine runde Sache und sehr hörbar.
Bin seit 1968 bei DP dabei und war sehr positiv angetan von diesen Slaves und Masters, denn auch so mancher disharmonische Schrott wurde ja schon bislang produziert. Die aber ist wirklich top gut.
Man kannŽs hören: Lord und Blackmore als Komponisten bürgen für gute Musik.
Viel vergnügen auch ohne Ian Gillen (konnte mir das kaum vorstellen, dass das auch ohne Gillan so gut klingen kann), der hier locker ersetzt wurde.
LG
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am 4. Februar 2007
Na na Udo, so schlecht ist dieses Album wirklich nicht. Nachdem die Intimfeinde Ian Gillan und Ritchie Blackmore sich mal wieder gegenseitig an die Gurgel gegangen sind, machte man mit einem "neuen" Sänger weiter. Der Neue war ein alter Bekannter, nämlich Joe Lynn Turner, der schon bei Rainbow mit Ritchie Blackmore und Roger Glover musizierte. Somit haben wir es hier mit drei Fünftel Rainbow aus der Zeit ab 1980 zu tun. Und so klingt dieses Album auch.

Eröffnet wird das Album mit dem mystisch klingenden "King of Dreams", das auf jedem Rainbow-Album der Turner-Ära ein Highlight gewesen wäre. Am purple-typischsten klingen noch "The Cut Runs Deep" und "Wicked Ways" - keine schlechten Kaliber, auch für ein Deep-Purple-Album nicht. "Fire in the Basement" zeigt besonders Blackmore und Lord in Hochform. JLT ist als Sänger seit Rainbow hörbar gereift und macht eine gute Figur. Daß er Gillan nicht ersetzen kann, ist aber auch mir klar.

Ich war damals bei keinem Konzert dabei, mußte mir zu meinem Verdruß aber sagen lassen, daß die Band die Erwartungen bei weitem übertroffen hat, und alles in allem wird dieses Album dasselbe mit dem voreingenommenen Fan tun.
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