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63 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echos aus der Vergangenheit
Um ein wenig meine Gedanken und Zeilen einordnen zu können, vorab meine persönliche Favoritenliste von Placebo. Das Debüt ‚Placebo‘ war aufregend und rauh und zeigte das Potential. Mit ‚Without you I am nothing‘ und ‚Black Market Music‘ haben Placebo dann ihre Meisterwerke und Klassiker abgeliefert. Beide Alben sind voll...
Vor 10 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches Album keine Frage...
...aber irgendwie habe ich mir von Placebo ein klein wenig mehr erhofft. Die B3 EP war schon eher eine Enttäuschung in meinen Augen. Loud Like Love kommt auf jeden Fall besser daher und kann mit seiner abwechslungsreichen Art punkten. Trotz allem finde ich viele Songs auf diesem Album nur durchschnitt, richtige Placebo Hymnen wie Song To Say Goodbye, The Bitter End...
Vor 9 Monaten von Hamel veröffentlicht


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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Energische Melodien Hand in Hand mit alter Melancholie, 13. September 2013
Endlich ist es wieder soweit - Placebo veröffentlichen ein neues Album!
Die Band gestaltet ihr Album immer so, dass es eine Reaktion auf den Vorgänger darstellt. "Meds" war zum Beispiel insgesamt düster und hoffnungslos. Daher kam mit "Battle For The Sun" eine 180°-Drehung. Placebo wollten lauter und optimistischer klingen, denn schließlich musste auch das neue Bandmitglied gefeiert werden. Viele Fans waren davon aber enttäuscht, denn auf "Battle For The Sun" fehlten die Placebo-typische Melancholie und die bewegenden Texte. Auch musikalisch war das Album eher abwechslungsarm. Mit ihrem nächsten kleinen Werk "B3", haben Placebo eine mittelmäßige EP veröffentlicht, sodass man sich vom neuen Album um so mehr erhoffte.

Die ersten beiden Songs vom neuen Album ("Too Many Friends" und "Loud Like Love") fand ich persönlich nicht sehr überzeugend.
"Too Many Friends" klang mir vor allem im Refrain zu glatt und insgesamt etwas unauthentisch. Das können Placebo doch viel besser, was sie mit alten Songs wie z.B. "Special K" und "Song To Say Goodbye" bestens bewiesen haben. Auch der nächste Song "Loud Like Love" konnte mich nicht begeistern. Zwar klang das Lied schon viel besser, erinnerte aber wieder an "Battle For The Sun" - bekommen wir etwa wieder ein über-optimistisches Album mit abwechslungsarmen Songs? Zum Glück lautet die Antwort - nein!

Das neue Album dreht sich hauptsächlich um das Thema Liebe und Beziehungen. Der Sänger und Songwriter Brian ist aber jemand, der damit auch viel Dunkles und Schmerzhaftes verbindet. Der erste Track "Loud Like Love" ist zugleich auch der Positivste des ganzen Albums. Der Rest soll laut ihm deutlich melancholischer und nachdenklicher ausfallen.
So hat "Loud Like Love" insgesamt eine gute Balance gefunden. Es gibt elektronisch-verspielte und energische Lieder, aber auch die Melancholie kommt nicht zu kurz! Ab der Mitte des Albums wird die Atmosphäre sogar zunehmend von Schwermut und nachdenklichen Passagen geprägt. Erinnert sehr an die alten Zeiten von Placebo.

Die Lieder sind abwechslungsreich, denn mal laden sie zum Tanzen ein und ein anderes mal lauscht man gebannt sehr melancholischen Klängen. Zudem muss man sagen, dass es auf "Loud Like Love" viele Songs gibt, die direkt zum Ohrwurm werden. So hat "Scene Of The Crime" einen tollen Rhythmus und setzt sich bei einem im Kopf sofort fest. Das Selbe gilt für "Rob The Bank" und "Purify". In all diesen Liedern klingen Placebo sehr modern, aber irgendwie doch wie die alten Placebo - super!

Auf der anderen Seite gibt es die traurigen und nachdenklichen Lieder. Wie gesagt, dreht sich dieses Album um Liebe und Beziehungen und diese Themen sind nicht immer nur positiv. So können auch tiefe Abgründe entstehen, die in Verzweiflung enden.
"Hold On To Me" ist ein ruhiges Lied, wo sich das lyrische Ich nach Zuwendung sehnt.
"A Million Little Pieces" ist mein Lieblingslied des Albums. Es ist traurig und erzählt über das Scheitern einer Beziehung.
"Exit Wounds" kommt anfangs richtig kalt daher. Es geht um sehr negative Gefühle, die aus einer Beziehung entstehen können. Ab der Mitte wird das Lied etwas aufgelockert, um nicht ganz depressiv zu enden, sondern immer noch rockig und melancholisch zu bleiben.
"Begin The End" war für mich eine Überraschung. Ich hätte nicht gedacht, dass nach "A Million Little Pieces" und "Exit Wounds" wieder etwas Trauriges kommen wird. Das Lied beschäftigt sich mit dem kalten Auseinanderleben und dem schmerzvollen Abbruch einer Beziehung. Nach melancholisch-verzweifelnden Klängen, die zum Ende des Songs immer lauter werden, löst Brian das Lied mit einem kalt gesungenen Vers auf. Da kann man schon Gänsehaut kriegen!
"Bosco" ist das Abschlusslied, welches relativ lang geworden ist. Das melancholische Klavier und Brians ruhiger Gesang beenden das neue Album.

Ich bin echt so froh, dass "Loud Like Love" kein Reinfall geworden ist! Es ist es gutes, abwechslungsreiches Album, das viel von Placebo-typischer Melancholie zurückbringt und zahlreichen Fans (vor allem den Alten) zusagen wird! Kann die Skepsis auf alle Fälle nachvollziehen, aber gebt dem Album unbedingt eine Chance!
Es ist nicht perfekt, aber besser als der Vorgänger und der Ersteindruck, den man von den bisher veröffentlichten Songs hatte.

Zum Schluss noch ein Wort zur Limited Deluxe Edition des Albums. Sehr schade, dass hier keine Lyrics beiliegen und auch die DVD ist nichts Besonderes geworden - aber an der Qualität des Albums zehrt das nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, aber gut !., 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loud Like Love (Audio CD)
Es hat einen leichten Touch vom "alten Placebo", ich mag es wenn Künstler ihre Wurzel nicht verlieren, sie aber verändern. Man merkt ganz deutlich, dass sich etwas geändert hat, aber diese Melancholie in die ich mich einst verliebte ist immer noch vorhanden. Ich bin recht begeistert von dem Album !.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, aber sehr gut!, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein Kontrast zu "Battle for the Sun", aber ein sehr gutes Album.
Sicher muss man sich reinhören, es wirkt nicht beim ersten Mal, wie auch schon von den Vorkritikern angedeutet.
Aber nach einem zweiten oder dritten Durchlauf, verfehlt es seine Wirkung nicht.

Für den Einstieg ist "Loud Like Love" gut gewählt - schnell, energiegeladen und Brian Molkos Stimme sticht wie bekannt hervor:
"breath,breath, breath - believe, believe, believe".

"Scene Of The Crime" geht gut ins Ohr, wird sich in Konzerten gut machen. Da können wir schon einmal die Hände aufwärmen, um mitzuklatschen.

"Too Many Friends" verwunderte für's Erste durch die Reime in den Strophen, aber zeigt sich äußerst medienkritisch: "My computer thinks I'm gay. What's the difference anyway? When all that people do all day is stare into a phone." Musikalisch gegen Ende schön kräftig mit fast typischem Placebo-Gitarren-Ende.

"Hold On To Me" gehört zu meinen Favoriten. Molko singt so zerbrechlich, dass man ihm tatsächlich die Hand reichen möchten: "kindly lend a helping hand". Der Song zur Mitte hin (2:30min) sehr musikalisch mitreißend - einfach darauf einlassen. Besonders herrlich der Monolog zum Schluss.

"Rob the Bank": Voller Energie. Gesellschaftskritisch. Make love" - man könnte hinzufügen forget the money".

"A Million Little Pieces" ist wieder so ein rhythmisch und melodisch perfektes Lied. Mit Molkos schon fast flehendem "My love, understand" lässt es sich schon herrlich im Liebeskummer vergehen.

"Exit Wounds": zu Beginn sehr elektrisch, aber gegen Ende wieder rockiger. Ohrwurm-Gefahr.

"Purify" holt uns nach "Exit Wounds" endgültig aus der ruhigen Phase des Albums. Das Bein wippt mit. Gut rockig.

"Begin The End": Es empfiehlt sich die Augen zu schließen und den Text wirken zu lassen. Musikalisch und melodisch wieder stimmig - man wird das Gefühl nicht los, dass uns Placebo dieses Mal auf eine melodische Reise mitnehmen wollen - lasst euch treiben. "I tried, God knows, I tried... I don't enjoy to watch you cry."

Und für einen wunderschönes Ende: "Bosco"
Dieser Song ist am Anfang so zart und schon fast zerbrechlich dahin gehaucht und wird doch so mächtig und groß, dass man am Ende nur überwältigt sein kann. "When I get drunk you take me home to keep me safe from harm."

Fazit:
Perfekt.
Placebo-Fans werden es lieben.
Und alle anderen sollten dem Album eine oder zwei Chancen geben.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches Album keine Frage..., 16. September 2013
...aber irgendwie habe ich mir von Placebo ein klein wenig mehr erhofft. Die B3 EP war schon eher eine Enttäuschung in meinen Augen. Loud Like Love kommt auf jeden Fall besser daher und kann mit seiner abwechslungsreichen Art punkten. Trotz allem finde ich viele Songs auf diesem Album nur durchschnitt, richtige Placebo Hymnen wie Song To Say Goodbye, The Bitter End etc. vermisse ich und irgendwie ist mir das Album ein tick zu langsam, zu weich und zu ruhig. Placebo begeisterte mich immer mit fetzigen Songs bzw mit ihrer eigenen Art von Härte, Rob the Bank ist so ein Song, warum nicht mehr von dieser Sorte?!? Klar sind hier einige gute Songs auf dem Album, Loud Like Love...Scene of the Crime...A Million Little Pieces...Exit Wounds und Purify finde ich echt gut aber auf der anderen Seite finde ich die erste Single Too Mony Friends absolut miserabel, ein Album Track vielleicht aber solche Songs können doch nicht Singles von einer Band wie Placebo sein. Placebo kann definitiv mehr, leider zeigen sie ihr wahres Potenzial zu selten deswegen gibt es von mir nur 3 / 5 Sternen...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Placebo, so wie man sie kennt, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loud Like Love (Audio CD)
Kehrtwende zurück. Placebo klingen wieder nach Placebo. Und das soll in diesem Fall auch nicht abwertend klingen. Doch seien wir mal ehrlich, „Battle for the sun“ konnte doch nicht überzeugen. Sicher wollten Placebo auch mal anders klingen, und das kann man auch nachvollziehen. Doch sie haben die Kurve irgendwie nicht gekriegt und das Album klang halbgar. Jetzt, vier Jahre später, klingen sie wieder eindeutig nach Placebo, ruhiger und in vielen nachdenklicher und die großen Abräumer fehlen. Doch der Wiedererkennungseffekt ist da. So, als wäre „Loud like love“ der Nachfolger von „Meds“.
„Too many friends“ ist ja mittlerweile hinreichend bekannt und ich finde es eine gute Wahl als erste Single. Spiegelt dieser Song doch im Grunde genommen das neue Album wieder. Typisch Placebo, aber etwas milder, vielleicht altersmilder, und hier wird es auch textlich wieder sehr interessant. „My computer thinks i am gay….“, Molko heizt mal wieder die Diskussion über seine Sexualität an. Aber ich denke, darum ging es ihm nicht so wirklich. Placebo gehen vieles kritischer an, was man feststellt, wenn man sich mal mit ihren Texten auseinandersetzt. Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass Musik am ehesten über die Melodie, über die Musik an sich transportiert wird. Mit den Texten befasst man sich meistens, wenn überhaupt, später. Aber spätestens bei „Rob the bank“ dürfte jedem klar sein, dass „Loud like love“ nicht nur ein Album voller Liebeslieder ist. Was mir auch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die großen Balladen a la „Without you i am nothing“ fehlen. Bis „Meds“ waren derartige Balladen üblicher Bestandteil eines Placebo Albums. Hier sind die meisten Lieder ruhiger, so dass die Kontraste weniger auffallen. Es gibt kein „Bitter end“ und auch kein „Pierrot the clown“. Das mag auf der einen Seite schade sein. Aber der große Pluspunkt für mich ist, dass sie „Battle for the sun“ hinter sich gelassen haben. Obwohl auch dieses Album sehr einheitlich daher kam. Aber der Wiedererkennungswert liegt hier nun einmal viel höher. Ob das den Künstlern nun gefällt, darüber mag man spekulieren. Aber die Riffs, die quengelnden Gitarren und Molkos prägnante Stimme waren und sind nun einmal das Markenzeichen der Band. Den straighten Rock haben die Jungs noch nie gespielt und gekonnt.
Die Punktevergabe ist gestaltet sich dieses Mal aber recht schwierig für mich. Der Vorgänger hat ja von mir mal vier Punkte erhalten. Da mir das neue Album aber definitiv besser gefällt, bleibt mir ja nur eine Punktzahl. Viel Spaß beim Hören.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Ohrwurm-Album, 18. September 2013
Von Placebo hatte ich früher einzelne Songs gehört, durch dieses geile Album jedoch bin ich ein richtiger Fan geworden.

Die Songs mit dem Klavier im Hintergund und dem Ohrwurmgesang sind einfach nur schön und unvergesslich.

Ich höre seit Tagen dieses geniale Album und diese 3 Titel haben es mir besonders angetan:

- A Million Little Pieces

- Bosco

- Loud like love

Ein muss für jeden Musikfan !
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ein tolles Album, 18. September 2013
Ich habe das Album gehört und gekauft und muss sagen jeder Song ein HIT. Freue mich schon auf das Konzert im Dezember.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Placebo - wie man sie hören will, 16. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Entgegen vieler Meinungen hier hat mich das erste Lied Loud like love sofort geflasht und ich hab mich auf den Rest gefreut! Das Album bietet einen sehr guten Placebo Mix - langsam, leise, laut, schnell, melancholisch - und alles mit dem typischen Gitarren Sound, schönen Bass Lines und einem fetten Schlagzeug, und Brian Molko überzeugt mit seiner Stimme. Hier und da mal eine Überraschung im Song. Wie bei allen Placebo Alben hat auch dieses absolute Sahnestücke parat, z.B. rob the bank, der placebo sound, wie ich ihn liebe... oder exit wounds... und wenn man das Album ein paar mal gehört hat, weiß man, dass dies ein grandioses Album geworden ist!
Ich war zunächst skeptisch, nachdem ich die EP B3 nur mittelmäßig finde... Aber das Album überzeugt mich total und ich freue mich schon auf das nächste Konzert!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Placebo wird erwachsen - und Steve endlich Teil der Band!, 15. September 2013
Von 
Danny Fuss (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zu allererst muss ich sagen, ich habe die Deluxe Edition nicht hier gekauft, würde aber trotzdem gern meine Erfahrungen mit euch teilen.
Das letzte Album (Battle for the Sun) war meiner Meinung nach das schlechteste der Band, einfallslos, ohne den Placebo-Typischen "Drive", Riffs und Melancholie. Wer das in BftS vermisst hat, wird "Loud Like Love" einfach lieben müssen.

Man merkt dem ganzen Album an das es wieder mehr darum geht Emotionen und Texte zu transportieren, statt Platzhalter zu schaffen wie bei BftS!
Was mich ganz besonders freut ist, das Steve's Schlagzeug sich endlich homogen und Musikalisch auf Placebo-Level befindet. Hatte ich bei BftS noch das Gefühl, das tatsächlich ein Kalifornischer Sunnyboy am Schlagzeug sitzt (was der gesamten Placebo-typischen Stimmung die Glaubwürdigkeit nahm), so spielt er es jetzt perfekt, leiser, differenzierter und viel düsterer, Placebo eben. In diesem Sinne: Herzlich willkommen Steve, endlich bist du ein Placebo ;)

Die ausgekoppelten Singles (Loud Like Love & Too Many Friends) sind unverständlich, handelt es sich doch - meiner Meinung nach - um die schlechtesten Stücke des Albums. Ausnahmslos der ganze Rest des Albums sind dafür echte Perlen. Deshalb meine persönliche Wertung:

1. Loud Like Love: Ist der Beginn noch angenehm Psychodelisch, fällt der Track nach dem Intro qualitativ sehr deutlich ab. Für mich noch ein Überbleibsel der "BftS" Phase. 7/10
2. Scene of the Crime: Ein angenehm langsames, melancholisches Stück, endlich wieder echtes Placebo, ein guter Appetithappen der Lust auf den Rest macht ;) 8/10
3. Too Many Friends: Für mich das schlechteste Lied des Albums. Der Text relativ einfallslos. Obwohl der Track zum Ende hin deutlich auftaut, da wär deutlich mehr drin gewesen.. 6/10
4. Hold on to Me: Das erste "ECHTE" Placebo Stück auf dem Album. Slow, melancholisch und Brians Stimme, eben die Mischung die Placebo zur Besten Band weltweit macht.. 10/10
5. Rob the Bank: Ebenfalls eine echte Perle. Ist der Beginn noch relativ langweilig, der Refrain ist 100% Placebo. Gitarrenriffs wie man sie liebt, schwermütig und geil. Augen zu und drin versinken. 10/10
6. A Million Little Pieces: Eines der Besten Lieder des Albums. Läuft bei mir rauf und runter. Ein perfekter Placebo Track, nachdenklich und langsam, ehrlich, einfach nur Placebo at it's best! 10/10
7. Exit Wounds: In meinen Augen das Sahnestück des Albums, der Beste Track von LLL, klassisches Placebo, ohne Kompromisse. Geiles Intro, Geile Stimme, Geiles Schlagzeug, Geiler Refrain! 15/10 (*gg*)
8. Purify: Ein Ausflug zu den Anfängen der Band. Laut, frech und mitreissend. Da stimmt von vorne bis hinten alles! 10/10
9. Begin the End: Wieder eher was balladiges, Placebo schafft hier wieder eine extrem geile Stimmung. Wenn man die Augen schliesst und sich fallen lässt versinkt man in der Melodie und Brians Stimme. Perfekt! 10/10
10. Bosco: Das letzte Stück, und ein Höhepunkt Placebo's. Das ideale Lied um sich zu betrinken und seiner verflossenen nachzutrauern.. Klavier und Brian Molko ist eine unschlagbare Mischung. Perfekt! 10/10

Meiner meinung nach deutlich besser als "BftS" oder "Meds", seit langem ein echtes Placebo album, erwachsen, melancholisch, geil. Absolute Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen super alben, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
tolles alben mehrfach gehoert ohne es zu überhöhren. placebo ist eben eine super band. live noch viel besser. "2 Wörter verbleiben erforderlich" :)
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Loud Like Love
Loud Like Love von Placebo (Audio CD - 2013)
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