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66 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echos aus der Vergangenheit
Um ein wenig meine Gedanken und Zeilen einordnen zu können, vorab meine persönliche Favoritenliste von Placebo. Das Debüt ‚Placebo‘ war aufregend und rauh und zeigte das Potential. Mit ‚Without you I am nothing‘ und ‚Black Market Music‘ haben Placebo dann ihre Meisterwerke und Klassiker abgeliefert. Beide Alben sind voll...
Vor 15 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches Album keine Frage...
...aber irgendwie habe ich mir von Placebo ein klein wenig mehr erhofft. Die B3 EP war schon eher eine Enttäuschung in meinen Augen. Loud Like Love kommt auf jeden Fall besser daher und kann mit seiner abwechslungsreichen Art punkten. Trotz allem finde ich viele Songs auf diesem Album nur durchschnitt, richtige Placebo Hymnen wie Song To Say Goodbye, The Bitter End...
Vor 15 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht


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66 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echos aus der Vergangenheit, 13. September 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um ein wenig meine Gedanken und Zeilen einordnen zu können, vorab meine persönliche Favoritenliste von Placebo. Das Debüt ‚Placebo‘ war aufregend und rauh und zeigte das Potential. Mit ‚Without you I am nothing‘ und ‚Black Market Music‘ haben Placebo dann ihre Meisterwerke und Klassiker abgeliefert. Beide Alben sind voll von Liedern, die ich heute noch gerne und immer wieder höre. ‚Sleeping with Ghosts‘ hielt einige neue elektronische Spielereien bereit, hatte auch noch eine hohe Dichte von klasse Songs, kam aber insgesamt nicht mehr an die beiden Vorgänger heran. Mit ‚Meds‘ setze dann für mich ein Trend ein, Placebo stagnierten, zwar natürlich auf hohen Niveau, aber es zog eine gewisse Gleichgültigkeit und -mütigkeit ein. Wenige Songs stachen noch hervor. Und ‚Battle for the Sun‘ setze das noch fort, rockiger und simpler als die Vorgänger, immer noch gut, aber leider auch immer beliebiger im Sound und in den Songs.

‘Loud like Love’ setzt diesen Trend nicht fort. Von den ersten Takten an, weiß man sofort, dass man sich auf einem Placebo Album befindet. Die Unruhe, die durch die Riffs erzeugt wird, immer wieder verknüpft mit den emotionsgeladenen Stimmungswechseln, die Texte, die sich immer noch um dieselben Themen drehen und dann natürlich die Stimme und Paraphrasierung von Molko’s als die große Konstante. Für den weniger geübten (und besessenen) Placebo Hörer klingt dieses Album wahrscheinlich wie jedes andere. Im Gegensatz zu ‚Battle for the Sun‘ hört sich soundmäßig nicht alles gleich an. Ebenso ist das Tempo etwas herausgenommen und variiert häufiger.

Und, die Songs sind diesmal wieder besser. Die Vorabsingle TOO MANY FRIENDS und HOLD ONTO ME, mit dem sehr atmosphärischen gemurrmelten Mittelteil sind “klassische” gute Placebo Songs, eingängig und gehörig Drive bzw. Stimmung erzeugend. Andere Songs gehen sogar noch einen Schritt voran. EXIT WOUNDS beispielsweise mit einem modernen elektronischen Soundgewand und fast schon schamlosen Drumcomputer Klang, allerdings nur im Verse, im Chorus wird es dann wunderbarst rockig. Oder PURIFY, das schon fast nach Industrial klingt, aber mit seinem düsteren Basspiel und den klassischen Placebo Themen um Versuchungen noch mehr als die Kurve kriegt. Bei diesen Songs zeigt Placebo, dass sie tatsächlich in 2013 angekommen sind, und nicht einfach nur ihre einmal erfolgreiche Erfolgsformel permanent wiederholen. An anderer Stelle wird dann mit einem Augenzwinkern der eigene Backkatalog zitiert, die Ballade A MILLION LITTLE PIECES entleiht Piano und Percussions bei ‚Song to say goodbye‘, ROB THE BANK geht mit seinen schreiende Gitarren sogar einen schönen Schritt in Richtung ‚Every You and Every Me‘.

Fazit: Eine deutliche Steigerung, kein neues Meisterwerk, aber besser als ‚Battle for the Sun‘, endlich wieder mit Melodien, die hängen bleiben. Wie ein alter Bekannter, ein schönes angenehmes Echo aus der Vergangenheit.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem Stark, 18. September 2013
Nun bin ich nicht unbedingt der Placebo-Fan der ersten Stunde, zumal mir die früheren Werke nicht so zugänglich (weil teilweise recht sperrig) waren, aber seit BFTS gehören sie zu meinen Mitfavoriten.Aber was die Herren hier abgeliefert haben, ist wirklich der Hammer. Geniale Soundteppiche, ohne überladen zu wirken (besonders wirkungsvoll mit Surroundsystem und das im Auto), immer neue Klangüberraschungen (besonderes die Gitarren), besser geht es nicht. Über die Stimme von Molko braucht man nicht reden, die ist wahrscheinlich auf diesem Planeten einzigartig.Es gibt für mich auf dem Album nicht einen schwachen Song, dafür aber den Reißer: Begin the End. Das Teil hat schon dramatische Züge, beginnt sehr verhalten und spartanisch, aber dann ab 1.45 min geht der Wahnsinnssound in einem extremen Spannungsbogen los, ist einfach Unglaublich .Bosco gibt der Scheibe dann den nicht zu überbietenden Ausklang.
Also wer hier von austauschbarer Musik spricht, kann einfach nicht richtig hingehört haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Album!, 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin absolut begeistert und höre das Album rauf und runter! Highlights für mich sind "A Million litte Pieces", "Begin the End" und vor allem "Bosco."

Songs mit absolutem Hymnencharakter und sehr persönlichen Texten von Brian Molko!

Ich freu mich aufs Konzert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...sehr schönes Album..., 31. Oktober 2014
Es ist ein sehr schönes und abwechslungsreiches Album geworden. Nichts anderes habe ich von Placebo erwartet. Sie bleiben ihren Stil treu und bewegen sich trotzdem weiter, der typische Placebo Sound. Von wunderschönen melancholischen und tiefgehenden Liedern, bis hin zu rockigen und Brian Molko's einzigartiger und unverwechselbarer Stimme, ist das Album von Anfang bis Ende stimmig. Ich habe die Deluxe Version mit DvD, wo Placebo in einem kleinen Studio 8 Lieder spielt. Das Konzert ist echt gut geworden, auch von der Bild-und Tonqualität her. Ich bin voll begeistert von diesem Album und freue mich schon auf weitere.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eneut Stilprägend, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loud Like Love (Audio CD)
Vielleicht sieht man es als Fan der alle Alben sein eigen nennt besonders rosarot, aber ich versuche neutral zu sein und möchte schreiben dass die Band um Brian Molko erneut Ihrem Stil treu, aber nicht still stehen bleibt. Sehr atmosphärisch und tiefgehend.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Placebo liefert top Album ab, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Loud Like Love (Audio CD)
Dass Placebo nach so vielen Jahren und einigen rausgebrachten Alben immer noch so top sind,
ist einfach genial...

Habe schon die Befürchtung gehabt, dass die Band nach eher schleppenden Verkäufen ihrer letzen Alben, nicht mehr den Zuspruch bekommt, den sie verdient, aber scheinbar lassen sich die Placebo-Fans nicht lumpen...

Es sind wieder wunderschöne, melancholische Momente auf das Album gezaubert worden,...die Stimme von Brian Molko ist sowieso
einzigartig & unverwechselbar.

Bewertung der Songs: (falls es jmd. interessiert)

01. Loud Like Love 5/5
02. Scene Of The Crime 5/5
03. Too Many Friends 4/5
04. Hold On To Me 5/5
05. Rob The Bank 3/5
06. A Million Little Pieces 5/5
07. Exit Wounds 5/5
08. Purify 3/5
09. Begin The End 5/5
10. Bosco 5/5

Man kann das Album rauf und runter hören,...ist es nicht genau das, was wir erwarten, wenn wir uns ein Album kaufen!?

Also,...5 Sterne für eine der besten Bands der letzten 20 Jahre...ich hoffe, sie werden sich einreihen in den Olymp der langjährigen Bands wie U2, Rolling Stones, Depeche Mode usw., so dass wir in Zukunft noch lange was von Placebo haben!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loud Like Love (Audio CD)
Brain Molko mal wieder in Hochform.
Typisch Placebo die Bitter/Süßen Songs gehen sofort ins ohr.
Loud Like Love reiht sich Lückenlos in die Reihe der Erfolgreichen Vorgänger Alben ein.
Keine Überraschungen einfach nur gut und super zum hören und Träumen.

Gruss Detlevlefty
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fetter Sound, von treibend "Rob the Bank" bis hin zu Ballade'n wie "A million little Pieces"!

Und als Sahnehauebchen Brians Stimme!

Was will mehr ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loud Like Love, 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich wieder eine tolle CD von Placebo mit rockigen und leiseren Tönen.Freue mich schon auf das Konzert. Der typische Placebosound hat mich wieder .
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Energische Melodien Hand in Hand mit alter Melancholie, 13. September 2013
Endlich ist es wieder soweit - Placebo veröffentlichen ein neues Album!
Die Band gestaltet ihr Album immer so, dass es eine Reaktion auf den Vorgänger darstellt. "Meds" war zum Beispiel insgesamt düster und hoffnungslos. Daher kam mit "Battle For The Sun" eine 180°-Drehung. Placebo wollten lauter und optimistischer klingen, denn schließlich musste auch das neue Bandmitglied gefeiert werden. Viele Fans waren davon aber enttäuscht, denn auf "Battle For The Sun" fehlten die Placebo-typische Melancholie und die bewegenden Texte. Auch musikalisch war das Album eher abwechslungsarm. Mit ihrem nächsten kleinen Werk "B3", haben Placebo eine mittelmäßige EP veröffentlicht, sodass man sich vom neuen Album um so mehr erhoffte.

Die ersten beiden Songs vom neuen Album ("Too Many Friends" und "Loud Like Love") fand ich persönlich nicht sehr überzeugend.
"Too Many Friends" klang mir vor allem im Refrain zu glatt und insgesamt etwas unauthentisch. Das können Placebo doch viel besser, was sie mit alten Songs wie z.B. "Special K" und "Song To Say Goodbye" bestens bewiesen haben. Auch der nächste Song "Loud Like Love" konnte mich nicht begeistern. Zwar klang das Lied schon viel besser, erinnerte aber wieder an "Battle For The Sun" - bekommen wir etwa wieder ein über-optimistisches Album mit abwechslungsarmen Songs? Zum Glück lautet die Antwort - nein!

Das neue Album dreht sich hauptsächlich um das Thema Liebe und Beziehungen. Der Sänger und Songwriter Brian ist aber jemand, der damit auch viel Dunkles und Schmerzhaftes verbindet. Der erste Track "Loud Like Love" ist zugleich auch der Positivste des ganzen Albums. Der Rest soll laut ihm deutlich melancholischer und nachdenklicher ausfallen.
So hat "Loud Like Love" insgesamt eine gute Balance gefunden. Es gibt elektronisch-verspielte und energische Lieder, aber auch die Melancholie kommt nicht zu kurz! Ab der Mitte des Albums wird die Atmosphäre sogar zunehmend von Schwermut und nachdenklichen Passagen geprägt. Erinnert sehr an die alten Zeiten von Placebo.

Die Lieder sind abwechslungsreich, denn mal laden sie zum Tanzen ein und ein anderes mal lauscht man gebannt sehr melancholischen Klängen. Zudem muss man sagen, dass es auf "Loud Like Love" viele Songs gibt, die direkt zum Ohrwurm werden. So hat "Scene Of The Crime" einen tollen Rhythmus und setzt sich bei einem im Kopf sofort fest. Das Selbe gilt für "Rob The Bank" und "Purify". In all diesen Liedern klingen Placebo sehr modern, aber irgendwie doch wie die alten Placebo - super!

Auf der anderen Seite gibt es die traurigen und nachdenklichen Lieder. Wie gesagt, dreht sich dieses Album um Liebe und Beziehungen und diese Themen sind nicht immer nur positiv. So können auch tiefe Abgründe entstehen, die in Verzweiflung enden.
"Hold On To Me" ist ein ruhiges Lied, wo sich das lyrische Ich nach Zuwendung sehnt.
"A Million Little Pieces" ist mein Lieblingslied des Albums. Es ist traurig und erzählt über das Scheitern einer Beziehung.
"Exit Wounds" kommt anfangs richtig kalt daher. Es geht um sehr negative Gefühle, die aus einer Beziehung entstehen können. Ab der Mitte wird das Lied etwas aufgelockert, um nicht ganz depressiv zu enden, sondern immer noch rockig und melancholisch zu bleiben.
"Begin The End" war für mich eine Überraschung. Ich hätte nicht gedacht, dass nach "A Million Little Pieces" und "Exit Wounds" wieder etwas Trauriges kommen wird. Das Lied beschäftigt sich mit dem kalten Auseinanderleben und dem schmerzvollen Abbruch einer Beziehung. Nach melancholisch-verzweifelnden Klängen, die zum Ende des Songs immer lauter werden, löst Brian das Lied mit einem kalt gesungenen Vers auf. Da kann man schon Gänsehaut kriegen!
"Bosco" ist das Abschlusslied, welches relativ lang geworden ist. Das melancholische Klavier und Brians ruhiger Gesang beenden das neue Album.

Ich bin echt so froh, dass "Loud Like Love" kein Reinfall geworden ist! Es ist es gutes, abwechslungsreiches Album, das viel von Placebo-typischer Melancholie zurückbringt und zahlreichen Fans (vor allem den Alten) zusagen wird! Kann die Skepsis auf alle Fälle nachvollziehen, aber gebt dem Album unbedingt eine Chance!
Es ist nicht perfekt, aber besser als der Vorgänger und der Ersteindruck, den man von den bisher veröffentlichten Songs hatte.

Zum Schluss noch ein Wort zur Limited Deluxe Edition des Albums. Sehr schade, dass hier keine Lyrics beiliegen und auch die DVD ist nichts Besonderes geworden - aber an der Qualität des Albums zehrt das nicht.
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Loud Like Love
Loud Like Love von Placebo (Audio CD - 2013)
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