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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen874
4,1 von 5 Sternen
Digitale Speicherkapazität: 16|Konfiguration: Mit Spezialangeboten|Verbindungstechnologie: Nur WLAN|Ändern
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am 19. Juli 2014
Einleitung:
Ich bin auf das Kindle Fire HDX 7 gestoßen, weil ich schon seit einiger Zeit nach einem Tablet gesucht und dann bei einem Sonderangebot (32 GB für nur 150€!) zugeschlagen habe.
Der Kauf war nicht wirklich geplant, sondern eher eine spontane Aktion.
Dank Amazon Prime war das Paket am nächsten Tag da und ich konnte es voller Spannung auspacken.
Ehrlich gesagt hat mich allein die Verpackung schon halb umgehauen, sowohl die dafür verwendeten Materialien als auch der Inhalt sehen sehr hochwertig aus. Da braucht sich der Kindle nicht vor Apple & Co verstecken!
Einwurf: Amazon-Tablets sollen vielfältig sein?! wird sich wohl manch einer fragen, dazu später mehr!

Erster Eindruck:
Beim ersten Einschalten wird man durch ein kleines, interaktives Tutorial direkt in die (ohnehin schon intuitiv und simpel gehaltene) Benuteroberfläche eingeführt. Für mich als 'Computer-Experten' war dies zwar nicht unbedingt nötig, dennoch ist es eine sehr schöne Sache, und ich könnte es auch Technikanfängern problemlos weiterempfehlen.
Auch die Amazon System-Apps wie Videos, Bücher, etc. werden beim ersten Start in ähnlicher Weise erklärt.
An dieser Stelle muss ich den Entwicklern noch Mal ein Kompliment für dieses einfache und trotzdem elegant gehaltene System machen :)!

Der Launcher / Benutzeroberfläche:
Dieses System war für mich zunächst ungewohnt, da ich von einigen Android-Smartphones das klassiche Layout mit Homebildschirm, Widgets und Appliste gewohnt war.
Im folgenden werde ich die wesentlichen Unterschiede des Kindle Betriebssystems zum 'klassischen' Layout von Android beschreiben:
Oben befindet sich eine Navigationsleiste, mithilfe dieser man einfach zu Apps, Spielen, Musik, Videos, Amazon-Shops etc. gehen kann.
Darunter ist eine Art 'App-Karusell' / Slideshow, in der die zuletzt verwendeten Apps mit großen Icons angezeigt werden.
Ganz unten findet man eine Liste aller auf dem Gerät installierten Apps aus dem Amazon Shop.
Diese Features sind meiner Meinung nach Geschmackssache. Jemandem, der fast immer die gleichen Apps benutzt und davon auch nicht besonders viele installiert, wird diese Funktion gefallen.
Mir persönlich gefällt das klassische Layout aber besser, weil ich damit einfach mehr vertraut bin. Die Sortierung nach Häufigkeit der Benutzung hat sicherlich einige Vorteile, aber wenn man eine bestimmte App sucht, ist man mit einer alphabetischen Reihenfolge deutlich besser bedient.

Einsatzmöglichkeiten:
Pro:
Standartmäßig hat der Kindle bereits viele Möglichkeiten. Weil das Tablet in der Version HDX 7 mit 2GB Arbeitsspeicher und einem Quad-Core Prozessor ausgestattet ist, lassen sich damit nicht nur Bücher lesen und Musik hören, es ist auch ruckelfreie Videowiedergabe oder sogar grafisch anspruchsvolles Spielen möglich.
Dem liegt vor allem die hervorragende Anzeigequalität zugrunde, mit 1920x1200 Bildpunkten ergibt sich eine Pixeldichte von 323 ppi. Daher lassen sich selbst aus sehr geringem Abstand keine einzelnen Pixel mehr erkennen, perfekt für das Lesen von Büchern!
Auch für das Browsen im Internet lässt sich das Tablet hervorragend nutzen. Der WLAN-Empfang ist meiner Erfahrung nach OK, ich habe zwar schon bessere Geräte gesehen, aber es ist alles noch im grünen Bereich.
Besonders lohnt sich der Kindle Fire HDX natürlich für Kunden mit Amazon Prime, die viele Filme und Serien kostenlos streamen und ein E-Book pro Monat gratis ausleihen können. Bei Serien ist sogar der Download zum offline Ansehen möglich.
Hier möchte ich noch kurz die gute Qualität der Stereo-Lautsprecher erwähnen, die sowohl für Videos als auch für Musik einen guten Sound liefern.
Kontra:
Leider gibt es auch einige negative Aspekte, die mich dazu bewegt haben, einen Stern abzuziehen.
Allem voran ist hier natürlich der Amazon App Shop zu nennen, in dem die Auswahl leider immer noch verhältnismäßig klein ist. Außerdem lassen sich standardmäßig Apps aus dem Google Play Store (besonders bitter: solche, die man schon gekauft hat) nicht auf dem Kindle installieren.
Trotz der durchdacht positionierten Lautsprecher lassen sich Ein-/Ausschaltknopf sowie die Lautstärkeregler nicht so einfach finden, weil sie in die Rückseite des Geräts eingelassen sind. Einige Kritiker würden die fehlende 'Heck-Kamera' des HDX 7 bemängeln, allerdings ist das für mich eher neutral zu sehen. Erfahrungsgemäß benutzt man für Landschaftsbilder besser eine richtige Kamera, und für Schnappschüsse ist das Smartphone viel handlicher.
Noch dazu ist der Anteil von kostenpflichtigen Apps meiner Erfahrung nach im Amazon Shop deutlich höher.
Auch die Anpassungsmöglichkeiten des Amazon-Launchers sind leider nicht besonders groß.

Das lässt sich aber mit einigen Tricks umgehen: So kann das Gerät gerootet werden, und der Google Play Store sowie viele Apps daraus installiert werden.
Zum Glück Tools sind Tools wie Safestrap für den Kindle verfügbar, mit dem man ein Backup des funktionierenden Systems anlegen kann, bevor man solche Änderungen vornimmt.
Achtung: Maßnahmen wie das Rooten von Android Geräten ist nur fachkundigen Leuten zu empfehlen. Es gibt zwar viele Tutorials dazu im Internet, bei falscher Ausführung oder veralteten Hilfsmitteln kann aber das System des Geräts zerstört werden. Leider geht dadurch aber meist die Herstellergarantie verloren.

Dennoch: Wer in der Lage ist, das Gerät zu rooten, und den Play Store installiert, erhält ein vielfältiges Tablet mit allen Vorzügen des Kindle (Bücher, Video-Streaming, ...) und zusätzlich alle Möglichkeiten eines normalen Android-Tablets. Es lassen sich zum Beispiel auch andere Launcher (Nova, Go Launcher Ex, ...) installieren, um das gewohnte Layout vom Smartphone auf das Kindle Fire zu bringen.
Eigentlich ist das Rooten gar nicht so schwer, man muss genau nachlesen und sollte den Typ sowie die Software-Version des Gerätes kennen, mithilfe von Google lassen sich viele gute Anleitungen finden. Für 'Technik-Anfänger' bleibt immer noch die Möglichkeit, sich im Bekanntenkreis helfen zu lassen ^^

Fazit:
Das Kindle Fire HDX ist auf jeden Fall empfehlenswert, vielseitig einsetzbar und bietet mithilfe von einigen Anpassungen (siehe oben) sogar mehr Möglichkeiten als vergleichbare Geräte wie das Nexus 7.
Für mich war der Kindle eindeutig die richtige Wahl, weil ich die Amazon Prime Dienste wie Video-Streaming mit den Vorteilen eines normalen Android-Tablets kombinieren kann. Außerdem überzeugen mich die hervorragende Bild- und Tonqualität.
Ich kann den Kindle Fire HDX mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der darüber nachdenkt, sich ein multifunktionales Tablet zu kaufen. Für Bücherwürmer dürfte der deutlich günstigere Kindle paperwhite die bessere Wahl sein.
Für Technik-Enthusiasten ist dieses Tablet trotz des scheinbar eingeschränkten Systems eine gute Wahl.
Denn: Wer die technischen Möglichkeiten eines Nexus 7 voll ausnutzen könnte, ist auch in der Lage den Kindle so weit 'umzubauen', dass eine vergleichbare Nutzung möglich ist.

PS: Ich werde in Zukunft noch einige Änderungen vornehmen, und mich zu Akkulaufzeit und Materialbeständigkeit äußern.
Diese konnte ich in den drei Tagen, die ich das Kindle schon besitze, noch nicht außreichend testen.
PPS: Das ist meine erste richtige Rezension, Kritik und Fragen können gerne geäußert werden ;)
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Akkulaufzeit: (Nachtrag vom 28.07.2014)
Zum Thema Akkulaufzeit lässt sich folgendes sagen: Bei Nichtbenutzung und ausgeschaltetem WLAN hält der Kindle wirklich sehr lange durch:
Nach einem Tag 'rumliegen' wurden nur 5% Akku verbraucht, super!
Bei intensiverer Nutzung lässt der Ladestand erwartungsgemäß schneller nach. Video-Streamen (hohe Bildschirmhelligkeit, Lautsprecher an, WLAN, ...) beispielsweise zieht relativ viel Saft. Das ist aber auch den verbauten technisch hochwertigen Komponenten geschuldet.
Dennoch ist der Akku dabei für einen Tag ausreichend und daher neutral zu sehen.
Insgesamt bleibt die Bewertung also bei vier Sternen ****.
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Update: Was hat sich nach 1 Jahr getan?
Mittlerweile habe ich das Tablet seit über einem Jahr. Da ich kein amazon Prime mehr besitze, habe ich mich vor einigen Monaten entschlossen, ein offeneres System aufzuspielen und eine Nexus ROM auf dem Kindle installiert.
Dazu kann ich nur sagen: Was ein Kampf! Bisher mit Abstand die schwierigste Installation eines alternativen Betriebssystems, die ich je hatte. Hier wurden den Entwicklern von Seiten amazons sehr viele Steine in den Weg gelegt. Alleine den Bootloader zu entsperren ist eine Aufgabe, die für den Durchschnittsbenutzer nur schwer machbar ist. Hier muss amazon eindeutig offener werden!

Damit bewegt man sich aber ohnehin außerhalb des Garantiebereichs, deshalb möchte ich mich hier nochmal auf die Materialien und die Technik beziehen: Ich benutze den Kindle fast überall, egal ob zu Hause, am Strand oder im Zug/Flugzeug. Dennoch sind nach einem Jahr kaum Gebrauchsspuren entstanden. Das Gehäuse und Display sehen weiterhin sehr hochwertig aus und fühlen sich auch so an. Wer halbwegs auf das Gerät achtet, muss also auch auf lange Sicht nicht befürchten, dass es so einfach kaputt geht.
Auch die Akkuleistung ist weiterhin top: Es lassen sich keine großen Einbußen erkennen.

Rückblickend hat sich der Kauf für mich gelohnt; der Kindle Fire HDX bleibt empfehlenswert.
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Auf der Hauptseite sieht die Rezension etwas zerpflückt aus (durch zentralen Blocksatz). Wenn man oben auf die Überschrift klickt kommt man direkt zur Rezension und sieht sie normal formatiert)
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Ich habe bereits Sony Tablet S, iPad 1, Kinde Fire HD und iPad Mini intensiv genutzt und kann daher gute vergleiche ziehen. Das Video zu dieser Review dürfte in den nächsten zwei Tagen freigeschaltet werden.

Es folgt eine kurze Übersicht über den Kindle Fire, Pro und Contra und dann Details zu den einzelnen Punkten.
Anschließend gibt es einen Vergleich zwischen Fire HDX, iPad Mini und Nexus.

Der Kindle fireHDX ist für euch geeignet wenn
- man das neueste, beste schnellste Gerät benötigt
- man grafiklastige Anwendungen bzw. Spiele spielt
- es euch auf die Größe (und das Gewicht) kommt.

Der Kindle Fire HD ist toll wenn
- es auch auf das Geld ankommt, er ist fast 100€ preiswerter
- man ein gutes billiges Tablet für seinen Nachwuchs sucht
- man einfach ein Tablet für die grundlegenden Anwendungen sucht mit dem man im Netz surfen, Fotos anschauen, Musik hören und Videos anschauen will. Für all das ist der Kindle Fire HD nach wie vor sehr gut geeignet

Pro & Contra
+ Super Hardware, reagiert sehr schnell und flüssig
+ Super Bildschirm, endlich Full HD
+ Minimal kleineres Format und leichteres Gewicht, daher deutlich länger mit nur einer Hand nutzbar
+ gut als eReader nutzbar wenn einen der leuchtende Bildschirm nicht stört
+ X-Ray Feature mit tollen Zusatzinfos
+ Für ein Tablet außerordentlich guter Klang
+ Preisleistungsmäßig schwer einzuholen derzeit

Neutral
* Akkulaufzeit

Contra
- An/Aus-Knopf und Lautstärkeregler sind ungünstig angebracht
- Keine rückwärtige Kamera
- HDMI Ausgang wurde entfernt
- Kein nativer Zugang zum normalen Play Store

Übersicht über die wesentlichen Aspekte:
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Verarbeitung
Der HDX ist von den Maßen her etwas kleiner als der Vorgänger, außerdem sind die Ecken nicht mehr so “rund”. Das Gewicht wurde um fast 25% reduziert, das dazu führt, dass man dieses Tablet deutlich länger ermüdungsfrei mit nur einer Hand benutzen kann.
Der Power- sowie die Lautstärke knöpfe liegen auf der Rückseite des Gerätes, so dass sie optisch komplett verschwinden bei normaler Benutzung, man aber aus Versehen drauf kommen kann.
Das Gerät fasst sich sehr gut an auch wenn sehr anfällig ist für Fingerabdrücke. Ich rate dringend zur Verwendung einer Schützhülle.
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Geschwindigkeit:
In derm HDX steckt ein 2,2Ghz Quad-Core-Prozessor drin, im Vorjahresmodel waren es nur 1,2Ghz. In der Tat gibt es aktuell kein Tablett mit einem schnelleren Prozessor.
Diesen Unterschied merkt man, besonders bei speicherintensiven Anwendungen wie Spielen oder der Wiedergabe von FULL HD 1080p Videos. Auch das Scrollen ist deutlich weicher und “smoother” geworden, erinnert schon fast ein wenig an Apple ;)
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Bildschirm
Der Bildschirm hat nun volle 1080p (1920x1080 Pixel) bei 323ppi. Das sind einfach mal 50% mehr Pixel als beim HD. Der Bildschirm wirkt auf mich sogar noch besser als der vom iPad Mini, wobei mit dem iPad Mini Retina die Karten da wohl neu gemischt werden. Auch die Helligkeit hat sich stark verbessert, der Kontrast ist besser und es gibt einen Sensor, der Helligkeit und Kontrast automatisch an die aktuelle Beleuchtungssituation anpasst. Selbst mit diesem Feature ist der HDX immer noch eher ungeeignet um im prallen Sonnenlicht zu lesen. Hier macht der Paperwhite oder der normale Kindle eReader immer noch eine bessere Figur.

Sehr schade ist hingegen, dass der Rahmen nach wie vor so dick ist. Da wird viel Platz verschenkt und das ist nach wie vor etwas was mich enorm stört. Wenn man da nie bewußt drauf achtet ist einem das egal, aber wenn man da mal gesehen hat wie es Appe vormacht fragt man sich warum Amazon da nicht nachzieht und dem Nutzer einfach mehr sichtbare Bildschirmfläche gönnt. Wäre bestimmt nicht soooo teuer.

- Das “Blaue Ecken Problem”: Einige Nutzer berichten über ein blaues Leuchten in den Ecken des Gerätes, z.B. beim Lesen von Büchern mit eigentlich weißen Seiten. Hierzu gibt es eine Info von Amazon. Amazon erläutert darin, dass blaue LEDs und keine weißen verwendet werden, da diese für eine perfekte Farbwiedergabes sorgen, einen geringeren Energieverbrauch haben und sich positiv auf das Gewicht des Gerätes auswirken. Das ist also kein Fehler sondern ein bewußt in Kauf genommenes Problem. Ich persönlich empfinde das als überhaupt nicht stören und nicht mal wirklich auffällig, aber wer denkt, dass es ihn stören könnte sollte bei YouTube mal nach Videos dazu suchen und sich selbst ein Bild machen bzw. werde ich versuchen es in meinem Video zu zeigen.
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Ton
Vom Ton war ich beim HD schon sehr begeistert. Die Stereolautsprecher haben klanglich alles in den Schatten gestellt was ich bisher im Tablet / Smartphone bereich gesehen habe. Der HDX klingt genau so gut. Er nutzt Dolby Digital Plus inklusive virtuellem 5.1 Surround Sound.
Das klingt einfach absolut gut. Natürlich klingt das ganze mit externen Lautsprechern nochmals besser, aber da muss man schon wirklich hochwertige Anschaffen, damit das noch getoppt wird. Wobei man wohl am ehesten geeignete Kopfhörer benötigt, da man den HDX zum Filme gucken wohl sehr viel unterwegs einsetzten wird, und da kommen dann häufiger Kopfhörer zum Einsatz um die Mitmenschen nicht so zu stören.
Sehr geil ist auch einfach dass die Lautsprecher auf beiden Seiten des Gerätes sind. Beim iPad z.B. hat man keinen Ton wenn man das Gerät so hält das man einen Lautsprecher überdeckt was schnell mal passieren kann. Beim HDX fällt dies viel schwerer.
Der Nachteil ist natürlich wiederum, dass die Lautsprecher auf der Rückseite liegen. Damit belästigt man seine Mitmenschen noch mehr, da der Ton in erster Linie nach hinten wiedergegeben wird. Hier könnte sich eine Schutzhülle wiederum negativ bemerkbar machen. Toll ist das X-Rax Feature mit dem man die Liedtexte direkt auf dem Bildschirm sieht, mit einem Klick kann man dieses Feature aber auch wieder ausschalten.
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Akkulaufzeit
Der Akku hat sich nominell zwar verbessert von 4400mAh auf 4500mAh, aber ingesamt hat sich die Akkulaufzeit verschlechtert bzw. ist maximal gleich geblieben. Das mag wahrschienlich auch am Full HD Bildschirm liegen, der einfach mehr Power braucht, gerade wenn man Filme guckt oder HD Spiele spielt. Bei intensiver Nutzung hält der Akku ca. 5 Stunden was schlechter ist als beim letztjährigen Model, nominell sind es 11 Stunden.
Amazon hat einen speziellen Modus integriert, der fürs Lesen ativiert wird, mit dem man dann auf 17 Stunden Akkulaufzeit kommen soll. Probiere ich eher selten aus, da ich zum Lesen nach wie vor lieber das nicht strahlende Display meines Kindle Paperwhites benutze.
Aber zum Glück gibt es ja mittlerweile zig externe Akkupacks zu moderarten Preisen mit denen man auch den HDX ein weiteres komplettes mal unterwegs aufladen kann. Wer also oft unterwegs ist und keinen Zugang zu einer Steckdose hat sollte sich überlegen sich so ein Akupack zuzulegen.
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Software & OS
OS:
Es gibt zwar nach wie vor die Karusell-Ansicht, aber wenn man den HDX hochkant nimmt, dann hat man im oberen Teil immer noch da Karusell, quasi als eine Art Verlauf der zuletzt genutzen Anwedungen / Bücher / Webseiten / Audiobooks etc.
Im unteren Teil hat man nun aber die von normalen Tablets oder Smartphones gewohnte App-Ansicht, was mir den HDX gleich wieder sehr sympathisch macht. Damals als ich vor einem Jahr meinen Fire HD bekommen habe hat mich das, zusammen mit dem dicken Rahmen so sehr gestört, dass ich mir dan doch lieber das iPad Mini zugelegt habe.
Der Amazon App Store wächst weiter. Es gibt fast alle wichtigen Apps die wirklich essentiell sind. Insgesamt kann der Umfang aber weder mit dem Appstore noch mit Google Play mithalten. Durch den verbesserten Prozessor starten die Apps deutlich schneller und natürlich funktionieren alle Apps die auf dem Kindle HD liefen auch auf dem HDX.

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Kamera
Bei der Kamera kann man keine wesentlichen Unterschiede zum Vorgängermodel feststellen. Zum Skypen ist sie nach wie vor sehr gut geeignet, es gibt aber nach wie vor keine Kamera auf der Rückseite. Wer so etwas benötigt muss zum 8.9” Model greifen.
Die Fotos werden automatisch in der Amazon Cloud gespeichert, wer damit nicht seinen Speicherplatz verstopfen möchte, sollte dieses Feature deaktivieren.
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HDMI Ausgang
Der HDMI Ausgang wurde entfernt. Allerdings stellt Amazon andere Möglichkeiten zur Verfügung die Inhalte auf den TV Bildschirm zu bringen.

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Konnektivität
- WLAN Geschwindigkeit ist sehr gut. Die Seiten bauen sich schnell auf und auch an Orten in meiner Wohnung wo andere Geräte Empfangsschwierigkeiten schlägt sich der HDX sehr wacker, selbst im Zusammenspiel mit einem Apple Airport-Router ;)
- Bluetooth
Natürlich hat das Gerät Bluetooth und das Koppel funktioniert problemlos. Wer also externe Lautsprecher oder sonstige Bluetoothanwendungen nutzen möchte, kann das Problemlos mit dem HDX tun
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Kindle Fire als eReader
wie ich schon geschrieben habe, lese ich nach wie vor lieber mit dem Paperwhite. Er ist kleiner, leichter, das Display strahlt nicht, ist aber trotzdem beleuchtet. Aber wer sich nicht extra einen eReader zulegen möchte und wen das leuchtende Display nicht stört, der hat mit dem Fire HDX einen hervorragenden eReader vorliegen.
Wie schon gesagt gibt es einen extra Lesemodus, der die Akkulaufzeit verlängert. Das Umblättern funktioniert wie gewohnt über einen Fingertip oder ein Wischen.
Man hat alle Bücher die man bereits mit seinem Kindle- bzw. Amazon-Account sofort auf dem HDX vorlieben und der Kindle-Store ermöglicht es einfach und umkompliziert jedemenge (auhc kostenlose) Bücher auf das Gerät zu bringen.
Leider kann man nach wie vor die Bücher nicht in Ordner oder Kategorieren sortieren, dafür benötigt man zusätzliche Software.

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Zubehör
Es wäre toll wenn es die von Smartphone bekannten Cases mit integriertem Batterie-Pack auch für den HDX geben würde. Auch spezielle Tastaturen wären toll, damit man mit dem HDX nicht nur konsumieren sondern auch produktiv arbeiten kann.
Aber ich denke in diesem Bereich wird sich rasch etwas tun.
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Preisgestaltung:
Der Preis ist ein Killerargument für den HDX weil man hier einfach sehr viel Leistung für gutes Geld bekommt. Wahrscheinlich ist es auch hier wieder so, dass der HDX von Amazon quasi indirekt subventioniert wird, da er eine Verkaufsmaschine für Amazon Produkte ist, weswegen man ihn preiswert anbieten kann

Die Preise (mit Spezialangeboten):
16GB = 229.-€
32GB = 269.-€
64GB = 309.-€
sprich jede Verdoppelung des speicherst kostet 40€, was die 64GB Version eigentlch zu preiswertesten macht.
Die große Frage ist ja immer wieviel Speicher brauche ich wirklich.
Ich denke das hängt in erster Linie vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Meine Erfahrung ist aber, dass egal ob bei Smartphones als auch bei Tablets 16GB zu wenig sind. Spiele haben schnell mal 1-2 GB, Videos in HD können 5-8 GB verbrauchen. Gerade wenn man das Gerät dann viel unterwegs nutzt ist es schon toll etwas mehr Auswahl als vlt. nur 1-2 Filme auf dem Gerät zu haben.
Daher würde ich persönlich jedem zur 32 GB Version raten.
Bedenkt man, dass das iPad Mini mit 32 GB 429€ kostet ist der HDX hier wirklich ein Schnäppchen.
Und ich würde auch immer die Version mit Spezialangeboten kaufen.
Die Spezialangebote sieht man auf dem Lock-Screen wenn man das Gerät einschaltet und entsperrt. Das stört überhaupt nicht, im Gegenteil, die Werbung ist fast immer hübsch aufgemacht.
Wer noch nicht weiß ob ihn das wirklich stören würde oder nicht sollte erstmal die Version mit Spezialangeboten kaufen, man kann die nachträglich immer noch deaktivieren.
Positiv auf den Preis wirkt sich auch noch aus, dass ein Adapter mitgeliefert wird, mit dem man den Kindle direkt an der Steckdose aufladen kann. Das gabs beim Vorjahresmodel nicht und man musste es extra kaufen.

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Vergleich der aktuellen Tablets
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Vergleichbare Tabletts sind meiner Meinung nach das Nexus und das iPad Mini. Da viele zwischen diesen Geräten schwanken hier ein kurzer Vergleich:

Display:
Alle drei Geräte haben ein Retina Display. Bei allen drei Geräten ist das Display absolut hochwertig und überzeugend. Das Nexus und der HDX haben 1920x1080 bei 323ppi, das iPad Mini 2048x1536 bei 326ppi. Laut Amazon wurde beim HDX daran gearbeitet, dass man im direkten Sonnenlicht besser lesen kann. Zwar würde ich immer noch lieber mit meinem Paperwhite am See lesen, aber man auf jeden Fall ist dieses Display im direkten Sonnenlicht besser lesbar als alle andere.
Wichtig ist hier eher das Format. Nexus und HDX haben 16:10, iPad Mini 4:3. Dies macht sich gerade bei Filmen bemerkbar, beim iPad Mini hat man hier mehr Balken bzw. ein stärker zusammengestauchtes Bild als bei den anderen Geräten.

Ton:
iPad Mini hat nur Stereo Sound, Nexus hat Fraunhofer Surround Sound, HDX Dolby Digital Surround Sound. Beim iPad Mini sind beide Lautsprecher leider unten am Gerät so dass man sie regelmäßig beide zuhält und viel Sound geschluckt wird. Die Position der Lautsprecher beim HDX hat zwar auch ihre Tücken, ist aber deutlich praktischer als bei den anderen Geräten.

Konnektivität:
HDX und iPad Mini haben Dual Band und Dual Antennen. Das Nexus hat auch Dual Band aber keine Dual Antennen, sprich in Zonen wo nur ein schwaches Signal vorhanden ist, bleibt das Nexus etwas zurück.

Größe und Gewicht:
Hier unterscheiden sich die Geräte nur marginal. Das iPad Mini ist das größte von ihnen mit dem größten Bildschirm und mehr sichtbarer Fläche und auch am schwersten. Aber im Prinzip geben sich die Geräte hier nicht wirklich viel.

Prozessor:
HDX: 2,2 Ghz Quad Core, 2GB RAM
Nexus: 1,5 Ghz Quad Core, 2GB RAM
iPad Mini: A7 Dual Core 64 BIT, 1GB Ram

Alles drei sind leistungsfähige Tablets. Auf den ersten Blick mag das iPad Mini am schwächsten erscheinen aber auf Grund der genialen Verknüpfung aus Hard- und Software führt es nach wie vor die meisten Benchmarks an.

Kamera: iPad Mini und Nexus haben Front- und Back Kameras, das HDX nur eine Front-Kamera. Möchte man also Bilder aufnehmen fällt das HDX raus. Wobei man dies mit einem Tablet ja eher selten tut.

Akkulaufzeit: iPad Mini 10 Stunden, Nexus 9 Stunden, HDX 11 Stunden (17 Stunden im Lesemodus). Auf dem Papier gewinnt hier der HDX, in meiner praktischen Erfahrung hat das iPad Mini hier Immer noch die Nase vorn. Außer man liest.

Erweiterbarkeit:
Keines der Geräte verfügt über einen SD-Slot, bei allen wird erwartet dass man Cloud Dienste nutzt. Schade, im Angesicht des Datenschutzskandals sollte sich hier vlt. doch noch etwas tun

Kundendienst:
Leider kein Mayday-Button in Deutschland? Aber trotzdem toller Kundenservice. Der Kundenservice von Apple ist in der Regel auch sehr gut, wenn auch nicht so unmittelbar, während Google bzw. das Nexus in dieser Kategorie eindeutig das nachsehen haben dürfte.

Preis:
Hier gewinnen das Nexus und der HDX, beide Geräte werden stark subventioniert und man versucht über die Stores Geld zu machen, was wohl auch gut klappen dürfte. Beim iPad mini ist dies wohl auch der Fall, aber da es 30% teurer ist kann man davon ausgehen, dass der Gewinn fürs unternehmen hier auch größer ist. Und erfahrungsgemäß orientiert sich Apple eher selten nach unten.

Zwischenfazit:
Im Grunde sind alle Tablets auf einer Höhe von den Leistungsdaten. Jedes hat seine Stärken und seine Schwächen. Es kommt wohl in der Regel immer aufs Ökosystem an, in das man eingebunden sein möchte. Kauft man eh viele Bücher im Kindle Store oder MP3s bei Amazon dann bietet sich das HDX an. In Amerika gibt es Prime Videos mit dem man kostenlos Videos auf dem HDX gucken kann. Wenn es so etwas auch in Deutschland geben wird, bietet sich das HDX noch mehr an. Besitzt man bereits ein Android Handy mit vielen Apps und mag Android sehr und möchte man nicht alle Apps nochmal kaufen würde sich das Nexus anbieten, hat man bereits iOS Geräte oder eh einen Mac oder ein Macbook führt wenig am iPad Mini vorbei, da die Verzahnung dieser Geräte einfach einmalig gut ist. Die Auswahl an Apps ist bei Google und Apple nach wie vor größer, zum Videoschauen sind Nexus und HDX am besten geeignet.

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Fazit:
Preisleistungsmäßig derzeit eines der besten Tablets, mit dem man wenig falsch macht. Kauft man eh viele digitale Waren, etwa MP3s, Bücher etc. bei Amazon bietet sich ein Kindle Fire ebenfalls an, da die Integration des HDX in die Amazon Services hervorragend ist.
Wer aber genau das nicht möchte oder eh etwas auf Android Basis sucht aber nicht so eingeschränkt sein möchte sollte eher zum Nexus greifen.
Ich persönlich werde beim iPad Mini bleiben.
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am 14. November 2013
Wenn man alle Hintergedanken außer Acht lässt, also seinen Horizont auf den puren Spaß am Konsum von digitalen Medien begrenzt, so ist man einfach nur überwältigt vom technischen Fortschritt, welchen ein solches Gerät verkörpert.

Ich habe die Version mit 16GB gekauft. Der Speicher ist knapp bemessen, denn es sind lediglich 11,48GB frei verfügbar.
Wer also Filme, Bilder und Musik auf dem Kindle HDX speichern möchte braucht mindestens die Version mit 32GB.
Ich fliege von Wolke zu Wolke und hoffe der Speicher reicht für meine erlesenen Apps. Die begrenzte Auswahl an Apps und Spielen ist das größte Defizit des Kindle. Hier muss amazon unbedingt forcieren.

Zum Vergleich konnte ich das Nexus 7 2013 ausprobieren. Das Kindle hinterlässt den wesentlich besseren Eindruck. Es ist nicht nur maßgeschneidert für amazon selbst, sondern auch für deren anspruchsvolle Kunden. Zur Vorgängerversion gibt es viele Auffällige und hintergründige Verbesserungen.
Die größte Errungenschaft ist neben dessen Herz und Lunge, der ungetrübte Blick mit 1920 * 1200 Pixeln. Eine Augenweide nicht nur in Bezug auf Pixeldichte, Schwarz ist schwarz und Weiß ist weiß. Alle anderen Farben werden auch wirklichkeitsgetreu dargestellt.
Die Kamera sitzt im Gegensatz zum Nexus 7 mittig, was beim skypen irgendwie sinnvoller ist. Auch bei wenig Licht rauscht sie relativ wenig und ist für den vorgesehenen Zweck optimal.
Die sogenannte Back-Kamera wäre nett, wird aber von mir nicht vermisst.

Ein Highlight sind die Lautsprecher welche das Mäusekino würdig beschallen und überlegt platziert sind. Wer mehr Sound braucht muss über Bluetooth in größere Dimensionen streamen oder Kopfhörer (not included) benutzen. Beides funktioniert einwandfrei. Dabei muss ich erwähnen dass die sonst übliche Verzögerung von Audiosignalen über Bluetooth beim Kindle HDX nicht auftritt.

Der Kindle passt im Hochformat gut in eine Männerhand und ist auf der Rückseite angenehm griffig. Auch im Querformat liegt er sicher in einer Hand, gestützt vom Zeigefinger und abgelegt auf dem Daumen. Die zweite Hand bleibt zum bedienen frei.
Die Lautstärkewippe ist jedoch ein kleiner Scherz vom Produktdesigner. Diese versteckt sich nämlich auf der Rückseite und möchte immer gesucht werden. Sie lässt sich auch schwer erfühlen da sie ins Gehäuse eingelassen ist und nur zwei winzige Wölbungen für +/- hat. Gleiches gilt für den gegenüberliegenden On/Off Button. Nobody is perfect.

Nun zur Software:

Die Bedienung ist selbsterklärend und geht fluffig von der Hand. Das Einstellungsmenü erreicht man immer durch ziehen vom oberen Rand. Dessen Übersichtlichkeit ist ein großes Plus.
Der Bildschirm dreht sich natürlich mit, das lässt sich im Quer und Hochformat sperren - very nice.
Auch sind die fragwürdigen, den Datenschutz betreffenden Einstellungen nicht all zugut versteckt.
Eine Kindersicherung ist bereits integriert und wird durch ein Passwort geschützt. Die Möglichkeit Kindern Zeit und Dienste vorzugeben beziehungsweise zu sperren, soll bekanntlich nachgereicht werden.

Den Mangel an Apps sprach ich bereits an und hoffe auf Besserung, vielleicht durch erhöhte Nachfrage beschleunigt.

Die von mir gezogenen Anwendungen funktionieren ausnahmslos gut. Zum Beispiel "daserste", "arte", "skype", "angry birds", "ColorNote", "tunein", "realracing3".

Kostenpflichtige Apps werden wie andere Bestellungen von amazon gebucht und bezahlt. Es muss also nicht unbedingt eine Kreditkarte sein.

Amazons Dienste: "Lovefilm", "audible", "Kindle", "amazonmp3" und die Clouds sind nahtlos eingebunden und direkt den jeweiligen Reitern Videos, Hörbücher, Bücher, Musik usw zugeordnet. Zum Beispiel führt ein Tipp auf Videos direkt zu Lovefilm.

Der Akku ist in 3,5 Stunden geladen und reichte für einen Tag intensiver Nutzung.

Was ich bei der Startkonfiguration vermisste war WPS fürs WLAN. Ich musste also den 64stelligen Code eingeben - "nervig".

Für mich als verspielten amazon-jünger, Gelegenheitsleser, Lovefilm-user und Ordnungsliebenden Elektronikenthusiasten ist der neue Kindle HDX nahezu perfekt.

Gespannt warte ich noch auf die angekündigten Neuerungen, wie zum Beispiel Free Time und geordnete Cloudsammlungen.

Ich hoffe ich konnte Euch helfen
2626 Kommentare|489 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2015
Ich bin eigentlich Amazon-Fan. Trotzdem finde ich hier die "Lebenslaufzeit" des Tablets eine Schweinerei und nicht nachvollziehbar.
Erst machen Sie groß Werbung dafür und jetzt nach nicht mal 1 Jahr nach kauf, kann man das Betriebssystem nicht mal mehr updaten.
Bei meinem ipad3 habe ich jetzt nach 5 Jahren immer noch das aktuellste Betriebssystem!!!
Der Hohn dabei, auf der aktuellen Seite des HDX7 wird sogar Bellini beworben, so dass man verstehen könnte, dass HDX7 hätte dieses Betriebssystem! Daher nur 1 Stern.
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am 22. November 2015
Habe mir einen neuen Fire HDX über einen anderen Händler neu für 100€ gekauft, dieser hatte noch neue Restbestände.

Der HDX ist überzeugt in den meisten Bereichen und ist den aktuellen Geräten Leistungstechnisch massiv überlegen.

PRO:

Display - mehr als Full HD glasklar und immer noch state of the art
Leistung - schneller als die aktuellen Kindle Fire Tablets noch ist mir keine App untergekommen die nicht butterweich läuft.
Preis: Für 100€ nichts besseres zu bekommen
Formfaktor

Neutral:

Akku: Laufzeit angegeben mit 10-11h, bei wenig Last auch schaffbar. Wenn man aber Spielt sind eher 5 Stunden realistisch
Sound: Sehr gute Lautsprecher, mit beeindruckenden Klang, die aber etwas lauter sein könnten.

Negativ:

vermutlich keine Updates mehr. Leider nur Fire OS 4 kein OS 5 (KitKat 4.4.3)
stark eingeschränkt durch die Amazon Bindung (Kein Goolge Playstore ohne erhebliche Systemeingriffe möglich)
Manche Apps wie GTA San Andreas stehen nicht zur Verfügung obwohl Rockstar das HDX als kompatibel führt (Amazon Problem)
Riesiger Rand ums Display. Da wären ein paar Milimeter Display mehr schöner gewesen.

Fazit;

Top Gerät das leider Amazons Update Politik zum Opfer gefallen ist. Mit Fire OS 5 wären 5 Sterne (gerade bei den super P/L Verhältnis drin gewesen. So werden es leider nur aufgrund der überragenden Hardware gerade mit ach und krach noch 4 Sterne.
Es ist sehr bedauerlich das Amazon Fire OS 5 nur für den 8.9" HDX zur Verfügung stellt obwohl die Hardware fast identisch ist und sogar viel Leistungsfähiger als die neuen Fire`s.

Liebes Amazon Team vielleicht wäre ja noch wenigstens ein Update auf Kit Kat 4.4.4 möglich das die Installtaion des Google Playstores als Sideload wie auf den Fire Phone erlaubt?

Im vergleich schafft das Fire Phone auch ein paar Punkte in den Benchmarks mehr! Getestet mit 3D Mark Ice Storm Unlimited dort erreicht das Fire Phone 18500 Punkte das HDX 16500 ob das nun der höheren Auflösung des HDX liegt oder daran das Das Fire Phone Kit Kat 4.4.4 als Unterbau hat vermag ich nicht zu sagen.

Trotzdem ein überragendes Gerät was trotz der Einschränkungen durch Amazon Spass macht!
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am 5. Mai 2015
Ich war über Monate skeptisch, was den Kauf eines Kindle Fire Tabletts betrifft. Aber ich wurde durch die Praxis mit dem Gerät eines Besseren belehrt:

Nach etwa 8-wöchiger intensiver Nutzung kann ich potentiellen Käufern folgendes weitergeben:

1. Ich bin froh, dass ich das Tablet mit Mobilfunkmodul erstanden habe. Erst durch eine Onlineverbindung unterwegs wird das Gerät zu einem wirklich flexiblen mobilen Gerät.

2. Die im AppStore angebotenen Apps reichen für meinen Normalgebrauch völlig aus. Die gängigsten werden angeboten.

3. Das Display ist ganz super. Subjektiv betrachtet, steht es den Apple-Displays in nichts nach.

4. Das Fire arbeitet ausgesprochen flott.

5. Die Verarbeitung ist 1a.

6. Der Amazon-Browser ist leicht zu bedienen, schnell und stellt alle möglichen Inhalte einwandfrei dar.

7. Das Erscheinungsbild gefällt mir sehr gut. Ich finde es schöner als die Google-Nexus-Tabletts, die zur selben Zeit erschienen sind.

Zusammenfassung:
Ein Tablet, an dem jemand der ein modernes und attraktives Gerät sucht, bei diesem Preis- Leistungsverhältnis nicht wirklich vorbei kommt.

Absolute Kaufempfehlung!
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am 25. Januar 2014
Ich möchte nur kurz darauf eingehen, da hier bereits alles zum Kindle gesagt wurde. Das Kindle ist super es macht das was es soll und das sehr gut. Ich schrieb bereits hier zu auch schon eine Rezension.

Ein Jahr später: nach nur 13 Monaten ist mein Kindle defekt und zwar so, das ich dieses nun entsorgen kann. Denn es läd nicht mehr. Trotz schnellladeadapter (der im übrigen tadellos funktioniert) kommt der Akku nicht mehr über 67% und braucht hierfür fast einen Tag und auch nur wenn ich das Gerät nicht nutze. Ein Anruf bei amazon brachte nur, das der Fehler nicht behoben werden kann und das ich bereits weeeeeit über der Garantiezeit läge, (5 Wochen und 1 Tag) komme man mir nur kostenpflichtigen Ersatz bieten. Die Preise lagen nicht weit weg vom n
Neupreis.

Sorry Amazon... So nicht! Ich werde mir jetzt ein anderes tablet zulegen und dieses wird den amazonshop nicht betreten. Ein tablet was direkt nach der Garantiezeit defekt ist, braucht kein Mensch.
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am 30. Mai 2015
Mit diesem Gerät lässt sich entspannt umgehen da alles einfach nur funktioniert.

Schnelles hochfahren
Abschalten innerhalb 2 Sekunden
Bluetooth Geräte einbinden ,wenn einmal erfolgt dann bleibt das auch so
WLAN anmelden einmal registriert funktioniert
Verbindet sich schnell mit gespeicherten WLAN Spots
Beim "wischen" über dem Bildschirm wechseln die Seiten "brav" ohne das irgendetwas ausgelöst wird
Die Lageänderung wird sofort umgesetzt ,man muss sich da nicht Hände und Arme verknoten ,bis sich das Bild dreht
Das die Nutzung von Amazon_Inhalten und das Einkaufen bei Amazon dank der schon eingestellten und personalisierten Einrichtung schnell funktioniert ,finde ich gut.
Der Bildschirm hat eine angenehme Auflösung
Die Farben sind faszinierend ,
Der erste Blick nach dem Hochfahren bringt diesen wow Effekt

Nach all dem Loben ein paar Kleinigkeiten mit denen ich leben kann

fehlende rückseitige Kamera ,die fordere nach hinten wäre mir lieber
das Duplizieren funktioniert ,aber man muss es teilweise 2 bis 3mal aktivieren ,liegt vielleicht auch an meinem Fire TV
der Klang ist für die Grösse der Lautsprecher gut ,aber ohne WOW Effekt
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am 28. November 2014
Geniales Tablet. Es ist schnell und die Auswahl an Apps ist überragend. Die Amazon Services sind das beste überhaupt.... klare kaufempfelung
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am 21. November 2015
Seit drei Monaten nutzen wir als fünfköpfige Familie zwei Fires. Inzwischen stellen sich Frust und Erkenntnis ein, dass man bei Kindle fire immer wieder an unerwartete Grenzen stößt. Heutiger AuSlöser für diese Rezension ist die Tatsache, dass es nicht möglich ist, Flash Inhalte abzuspielen. Onlinesoftware wie roomle (3d Planer) benötigen Flash. Grosse Enttäuschung machte sich auch schnell bei der Nutzung von freetime breit. Die Idee, den Kindern ein eigenes Profil zum sicheren stöbern bereit zu stellen ist prima. Jedoch beinhaltet die Umsetzung noch entscheidende Mängel. So kann ich einen inapp Einkauf einer kinderapp im freetime Profil nicht zur Verfügung stellen. D.h. viele Spiele laufen unter freetime nur als Trial-Version. Kindgerechte Filme aus amazon prime lassen sich ebenso nicht im freetime Profil anzeigen. In der Praxis mit drei Kindern sieht es so aus, dass die Eltern ständig breit stehen müssen, um ein Elterprofil für bestimmte Filme und Spiele freizuschalten. Hinzu kommen einige weitere Punkte, die ich erwähnenswert finde. Zwischenzeitlich durfte ich ein iPad im gleichen WLAN benutzen, Amazon Videos liefen hier in besserer Qualität. Es scheint als würde die voreingestellte Qualitätsanpassung extra niedrig streamen. Umständlich gestaltet sich der Wechsel zwischen den Profilen. Hierfür muss man erst auf den Power Knopf zum ausschalten tippen, der im übrigen generell schwer zu finden ist, ein zweites mal tippen, dann auf das aktuelle Profil, um alle anderen angezeigt zu bekommen. Sie wählen das passende aus und dann noch über den Bildschirm wischen. Puh, nach 5 Aktionen endlich geschafft. Für einen 4jährigen eine schwierige Aufgabe. Für Erwachsene einfach nervig. Die Kamera auf der Vorderseite ist in der Praxis nicht zu gebrauchen, da es nahezu unmöglich ist, ohne Kontrollbildschirm oder Sucher ein ordentliches Foto zu schiessen. Neben den negativen Kritikpunkten sind allerdings auch der günstige Preis und der unkomplizierte Telefonservice ohne lange Wartezeiten als positiv zu erwähnen.
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