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4.0 von 5 Sternen Eigentlich ganz gut, aber...
Zur Rechenleistung werde ich nichts sagen, denn da muss jeder für sich entscheiden, ob die es reicht oder nicht, jedoch....

Pros:
- ...muss ich sagen, dass vorallem im Akkumodus viele Webseiten beim Scrollen ruckeln. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Intel-CPUs im Akkumodus auf 800MHz runter- und nur gelegentlich wieder hochtakten.
- Das...
Vor 17 Monaten von KeGu veröffentlicht

versus
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher für Profis und Geschäftsleute geeignet ...
Mit dem "Sony VAIO SVP1121Z9EB Touch Triluminus" legt Sony ein beeindruckendes Gerät vor, das insbesondere bei der allgemeinen Performance, dem geringen Gewicht und der hochwertigen Verarbeitung besticht. Die Kombination aus Notebook, Netbook und Smartphone funktioniert, ist allerdings eher für Profis gedacht, als für Otto-Normalmensch, insbesondere da es...
Vor 15 Monaten von Koriko veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher für Profis und Geschäftsleute geeignet ..., 12. September 2013
Von 
Koriko - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit dem "Sony VAIO SVP1121Z9EB Touch Triluminus" legt Sony ein beeindruckendes Gerät vor, das insbesondere bei der allgemeinen Performance, dem geringen Gewicht und der hochwertigen Verarbeitung besticht. Die Kombination aus Notebook, Netbook und Smartphone funktioniert, ist allerdings eher für Profis gedacht, als für Otto-Normalmensch, insbesondere da es doch einige Punkte gibt, die den positiven Eindruck trüben.

Pro:
- der erste Start und die damit verbundenen Installationen sind selbst für Laien ein Kinderspiel. Man benötigt lediglich 5-10 Minuten, dann ist das Gerät funktionstüchtig und man kann direkt loslegen.

- die Performance ist ausgezeichnet: das Ultrabook fährt im cold-reboot binnen weniger Sekunden hoch und ist damit wesentlich schneller einsatzfähig als normale Laptops. Das erleichtert das Arbeiten unterwegs, da man nicht ewig warten muss, bis der Rechner hochgefahren ist.

- das Gerät ist dank der Kohlefaser extrem leicht und dennoch stabil und robust. Es bietet besonders Geschäftsleuten und Menschen, die viel unterwegs sind, eine solide Basis, um auf Reisen zu arbeiten. Mich hat der "Sony VAIO" mit nach Paris begleitet und es war wesentlich angenehmer, als mein übliches Notebook "mitzuschleppen"
Am Design selbst gibt es nichts zu meckern - es ist schlank, wirkt edel und ist sehr gut verarbeitet.

- das TRILUMINOS Display hält was es verspricht - es zeigt alles gestochen scharf, sehr klar und lebendig an. Um wirkliche Farbbrillanz zu erzielen muss die Helligkeit des Displays entsprechend hoch sein, was natürlich zu Lasten der Akkulaufzeit geht.

Neutral:
- Die Lüftung des "Sony Vaio" ist mitunter sehr laut, wenn das Ultrabook stärker beansprucht wird. Das ist ein wenig nervend, insbesondere da der Lüfter auch anspringt, wenn man wenig macht.

- Die Tastatur ist hinterleuchtet, so dass man nahezu immer und überall arbeiten kann, wenngleich mich persönlich das Licht immer wieder ablenkt, insbesondere wenn man die Tastatur kurzzeitig nicht verwendet und die Hintergrundbeleuchtung erlischt. Dadurch flackert die Tatstatur optisch immer wieder, sobald man wieder mit der Tatstur arbeitet, was ich als ungemein störend empfinde. Hier wäre es angenehm gewesen, wenn man die Möglichkeit hätte, die Beleuchtung auszuschalten.

- Die Festplatte ist dank SSD wirklich sehr schnell, allerdings ein wenig klein geraten. Mit knapp 128GB hat man nur stark begrenzte Möglichkeiten, insbesondere wenn man sich einige notwendige Programme zum Arbeiten installiert (was zu Beginn ca. 70GB ausmacht). Da bleibt wirklich nur der Griff zu einer externen Platte, um seine Daten zu sichern.

- Die Akkulaufzeit entspricht nur bedingt den angegebenen 6 Stunden. Diese wird nur dann annähernd erreicht, wenn man die Hintergrundbeleuchtung ausschaltet und das Display wirklich stark abdunkelt. Sobald man es ein wenig heller haben will, verbraucht der "Sony Vaio" recht viel Strom, was das Arbeiten unterwegs erschwert.

- beim Surfen im Netz hakt die Performance leider immer wieder, so dass es länger dauert, um mehrere Seiten darzustellen. Besonders beim Scrollen in Google Chrome dauert es relativ lange und ruckelt stark. Das war beim vorinstallierten IE nicht der Fall, so dass ich diesen Punkt durchaus eher negativ werte - nicht jeder mag beim Surfen den Internet Explorer.

- viele vorinstallierte Programme, die mitunter nicht benötigt werden. Meiner Meinung nach tummeln sich auf der Gerät schon recht viele Programme, die der Anwender nicht unbedingt braucht, was natürlich zu Lasten der Festplatte geht. Weniger ist manchmal mehr. Auch das Betriebssystem Windows 8 ist Geschmackssache, aber dafür kann Sony ja nichts.

Contra:
- Das TRILUMINOS Display ist dank seiner Brillanz einerseits ein großes Plus, andererseits ist es wirklich unmöglich bei normalem Tageslicht oder in der Sonne zu arbeiten, da das Display so stark spiegelt, dass nichts mehr zu erkennen ist. Da hilft auch das Abdunkeln des Monitors nicht viel, so dass man das Ultrabook leider nur in geschlossenen Räumen wirklich nutzen kann. Ich habe mir eine mattierte Schutzfolie besorgt, die hilft gegen das Spiegeln und macht das Arbeiten im Freien erträglich.

-Neben dem starken Spiegeln hat mir ein weiterer Punkt nicht gefallen: Das automatische Anpassen der Bildschirmhelligkeit an die Umgebungsbeleuchtung. Angeblich soll es die Augen des Nutzers schonen und Energie sparen, bei mir sorgte das für ein beständiges Flackern, je nachdem, welche Seiten man im Netz aufruft oder wenn man sich in einer Umgebung befindet, wo sich immer wieder die Lichtverhältnisse ändern. Das war extrem nervend und erschwert das Arbeiten.

- das Touchpad ist ein absoluter Graus - es reagiert sehr langsam und ist alles andere als bequem. Da ist es einfacher den Touch-Bildschirm zu nutzen, denn dieser reagiert schnell und zuverlässig, während das Touchpad in allen Dingen hinterher hängt. Hier empfiehlt sich wirklich eine Maus oder sehr viel Geduld.

Fazit:
Alles in allem ist der "Sony VAIO SVP1121Z9EB Touch Triluminus" ein schönes Gerät, bei dem man sich aber im Vorfeld überlegen sollte, ob man wirklich ein Ultrabook besitzen muss. Sicherlich ist es schnell, das Arbeiten ist, sobald man sich an das kleine Display und die zugehörige Tatstur gewöhnt hat, angenehm und man kann bequem unterwegs arbeiten, aber für über 1.000,- Euro ist es doch ein preisintensiver Spaß. Wer wenig unterwegs ist und die meiste Arbeit von daheim aus erledigt, ist mit einem normalen Notebook besser beraten, da es wesentlich günstiger ist und mitunter mehr Leistung bringt, Otto-Normalmensch wird auch mit einem gewöhnlichen Netbook oder Tablet-PC glücklich, die sich ebenfalls in wesentlich günstigeren Bahnen bewegen.

Somit ist das "Sony VAIO SVP1121Z9EB Touch Triluminus" eher für diejenigen etwas, die viel unterwegs sind und auch während Geschäftsreisen ihre Arbeit erledigen wollen. Dank des geringen Gewichts und des schnellen Hochfahrens ist eine Anschaffung durchaus eine Überlegung wert, insofern man sich nicht am Preis stört. Einzig das stark spiegelnde, flackernde Display spricht dagegen, da dieses leider den eigentlichen Grundgedanken eines Ultrabooks negiert - dem Arbeiten draußen und unterwegs. Schade.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich ganz gut, aber..., 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Zur Rechenleistung werde ich nichts sagen, denn da muss jeder für sich entscheiden, ob die es reicht oder nicht, jedoch....

Pros:
- ...muss ich sagen, dass vorallem im Akkumodus viele Webseiten beim Scrollen ruckeln. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Intel-CPUs im Akkumodus auf 800MHz runter- und nur gelegentlich wieder hochtakten.
- Das Gerät fühlt sich SEHR leicht an. Es fühlt sich fast so leicht an wie das Nexus 10 + Ledercase
- meiner Meinung nach gut verarbeitet. Nicht sehr gut, da der Spalt zwischen Bildschirm und Rahmen rechts merkbar größer ist als links (siehe BILD ), aber herausstehende Kanten oder sowas konnte ich nicht feststellen.
- Da das Gehäuse aus Carbon besteht (und auch noch durch den Deckel gehoben wird), hatte ich befürchtet, dass das Gerät beim Tippen wippt oder sich elastisch verbiegt oder ähnliches, jedoch ist dies nicht der Fall. Natürlich kommt es darauf an wie jemand tippt, aber ich denke man muss da schon mit viel Kraft ran um es merklich zu verbiegen.
- Wenn man mal mit dem Schlüssel dagegen kommt, hat man nicht gleich einen Kratzer oder gar eine kleine Delle, wie bei Aliminiumlaptops (Zenbook, MBA).
- Zur Lüftung: Am Anfang war das Gerät unglaublich laut und echt unerträglich. Dies lag wahrscheinlich daran, dass es am Anfang erst viel updaten musste. Nach den Updates habe ich noch unnötige Programme und Dienste, die im Hintergrund liefen (w.z.B. die ganzen McAfee-Sachen) deaktiviert und entfernt und nun ist der Rechner die meiste Zeit über kaum noch zu hören. Beim Surfen und auf YouTube über den Browser (wer YouTube über Silverlight bzw. Metro benutzt, ist selber Schuld) ist es sehr leise. Der Lüfter springt, wie bei allen anderen Laptops auch, natürlich wieder an, wenn man CPU-intensive Sachen macht.
- Links n der Unterseite wird das Gerät leicht warm, jedoch ist das nicht weiter tragisch, sondern eher typisch für Geräte dieser Größe. Dasselbe passiert auch an meinem MBA. Eins muss ich dem VAIO lassen und zwar nämlich der Tatsache, dass, egal wie warm die Unterseite wird unter Volllast, die Hände nichts davon abbekommen.
- Das Display ist sehr schön. Trotz der geringen Größe und hoher Auflösung, ist alles scharf und gut zu erkennen.
- Der Druckpunkt der Tastatur ist sehr gut, jedoch muss ich sagen, dass die mir die Tastatur des 11" Vaios doch zu kompakt und klein ist. Der 13er dürfte da durchaus bequemer sein.
- Ich bin kein Freund von Touch, jedoch wurde ich hier positiv überrascht; z.B. ist es durchaus gemütlich schnell über den Touch etwas zu drücken (w.z.B. Dialogbox oder "Weiter") statt lästig zuerst die Maus über das Touchpad zu führen. Ich denke jedoch, dass es sonst eher unnötig ist, vorallem wenn man Metro kaum benutzt (habe das Windows Classic Menu installiert, zudem soll Windows 8.1 wieder den Startknopf haben).
- WLAN/ETHERNET Dongle ist genial. Gefällt mir persönlich sehr.
- Die Festplatte ist wirklich sehr schnell. Ich habe in all meinen Rechnern SSDs drinnen, jedoch war ich trotzdem sehr überrascht von dieser. Ein cold-reboot dauert wirklich so bis zu 5 Sekunden.
- SD-Karten passen komplett in den SD-Kartenslot; guckt also nicht raus oder sowas. Dies ist ganz nützlich und für viele vielleicht sofar eine Notwendigkeit denn...

Cons:
- Netto 70Gb Speicher ist schrecklich und nicht einmal der "eigentliche" Nettowert. Es gibt einige Windows Dienste w.z.B. der Sicherungspunktersteller, die im Laufe der Zeit viele Gb in Anspruch nehmen werden. Man muss da schon aktiv ran und bisschen an den Einstellungen arbeiten um nur annähernd an die 70Gb zu kommen. Ich würde sagen, dass man im Endeffekt lediglich 50-60Gb Speicher hat.
- Das Touchpad ist nicht so gut, wie man es sich vielleicht bei einem Gerät dieser Preisklasse erhofft.
- Wie oben erwähnt: 11er Tastatur irgendwie zu klein.
- Das Display glänzt wirklich sehr. Wenn man in einem hellen Raum sitzt, wird man die Helligkeit fast voll aufdrehen müssen und das saugt natürlich an dem Akku, denn dieser...
- ...hält bei normaler Nutzung lediglich bis zu 6 Stunden. Auf dem 13er dann VIELLEICHT 8. Jedoch muss man dazu sagen, dass das kein eigentlicher Minuspunkt ist, denn Sony hat da lediglich ein Kompromiss gemacht (siehe unten 2).
(- Ubuntu, Debian, Fedora, openSUSE und wahrscheinlich alle anderen Distros laufen auf dem Gerät noch nicht.)

Bluetooth funktioniert ohne Probleme. NFC habe ich nicht probiert.

Zusätlich zu Aussagen, die ich in den Kommentaren gelesen habe:
(1) "Der Vorteil des geringeren Gewichst gegenüber der Ultrabook/Macbook Air Konkurrenz wird durch die schlechtere spezifische Wärmekapazität des Carbons (im Vergleich zum Aluminium) erreicht. Deshalb sollte/wird das Notebook wärmer und der Lüfter muss eher und mehr "arbeiten"."

Die spezifische Wärmekapazität ist nicht schlechter, sondern geringer. Das sorgt dafür, dass die Wärme stets aus den dafür gemachten Öffnungen entlassen wird und nicht das ganze Gerät aufwärmt, wie es bei Aluminiumlaptops der Fall ist. Kurz: Metall leitet Wärme besser als Kohlenfaser. Das kann echt unangenehm werden, wenn man Anwendungen ausführt, mit denen diese Rechner auf Hochtouren kommen.

(2)"tja, wie gesagt ein windows notebook kann mit dem mac nicht mithalten, da apple das os auf die komponenten anpassen kann, dass ist bei windows nicht möglich, da die ultrabooks nicht von ms sind. "

Nein. Windows muss nicht angepasst werden. Windows kommt lediglich als Betriebssystem ohne jegliche Treiber (auch in Windows 8 werden die Treiber von den Herstellern zur verfügung gestellt und nicht von M$), diese sind für die Optimierung zuständig und die sind genauso gut wie im Macintosh OS X. Wie oben beschrieben wurde bei diesem Gerät lediglich ein Kompromiss gemacht, denn mit dem Zusatzakku würde der Vaio ungefähr so viel wiegen wie das MBA und eine ähnliche bzw. höhere Akkulaufzeit haben und das trotz höherer Taktraten und höherer Bildschirmauflösung. Soll heißen Sony hätte ein ähnlich großes und ähnlich schweres Gerät wie das MBA bauen können und es würde ähnlich lange Akkulaufzeiten haben. Soll heißen, dass der Vaio ist nicht ineffizienter ist oder sowas, sondern mit Absicht so gebaut ist.
Kurze Beispielrechnung: Sony Vaio Pro 13 hat ein 37Wh Akku, das MBA 13 ein 50Wh Akku. Vaio soll 8 Stunden halten, MBA 12. Hätte der Vaio auch ein 50Wh Akku, würde er auch ~11 Stunden aushalten und das ist so viel wie die Akkulaufzeit vom MBA i7 1.7GHz trotz höherer Auflösung und nur 0.1GHz Frequenzunterschied. Es wäre dumm irgendetwas anderes zu erwarten, denn die CPUs sind praktisch identisch und die Treiber dieser CPUs UND der iGPUs kommen von Intel.

(3)Zu der WLAN-Verbindung muss ich sagen, dass ich da inzwischen überhaupt keine Probleme habe. Wenn man im Energiesparmodus ist, dreht das Betriebsystem den WLAN-Adapter im Laptop runter, wodurch die Reichweite und die Transferraten gesenkt werden. Das sorgt dafür, dass der Akku länger hält. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich andauernd meine Verbindung verliere, bin ich in die Energieeinstellungen gegangen und habe im Energiesparmodus die "Drahtlosadaptereinstellungen" umgeändert und seitdem läuft es einwandfrei.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniales Gerät - wenn auch mit kleinen Abstrichen, 27. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Man muss schon sagen, dass Sony hier Beachtliches geleistet hat. Ein vollwertiges Notebook in dieser Leistungsklasse unter 900 g Gewicht zu bauen, zollt Respekt. Weil dabei keine Kompromisse bei der Systemlaufzeit hinzunehmen sind, wird das Vaio Pro 11 zum echten Ultraportable.

Das Positive: wahnsinnig leicht, sehr schnell, tolle Ausstattung, sehr lange Laufzeit, unter geringer bis mittlerer Last sehr leise, arbeiten auf dem Schoß ist durch seitlichen Lüfterauslass problemlos möglich. Auf der kleinen Tastatur macht längeres Schreiben trotzdem Spaß, wenn man sich einmal an das etwas kleinere Layout gewöhnt hat. Dass sich dabei die Baseunit etwas durchbiegt empfinde ich nicht als störend.

Was gefällt mir also nicht so gut?

Die Verarbeitung. Okay, Kohlefaser ist super leicht, fordert jedoch ihren Tribut an Steifigkeit und Spaltmaße. Dass bei meinem Exemplar aber das Display ein wenig vom Deckel absteht, zeigt jedenfalls noch Potenzial für Verbesserungen. Anfangs hat mich die im Vergleich zu anderen Oberklasse-Ultrabooks geringere Festigkeit der Baseunit etwas gestört, aber stabil ist das Gerät trotzdem und keineswegs "labberig". Die ganze Oberfläche, von der Tastaturmulde abgesehen, ist extrem anfällig für Fingerabdrücke - das nervt. Man sollte also gleich 10 g zum Gerätegewicht addieren - um das beiliegende Tuch jederzeit mitführen zu können. Sonst wirkt nämlich das Gerät schnell unansehnlich und so gar nicht mehr edel.

Der Bildschirm hat zwar eine wahnsinnig hohe Auflösung, aber selbst bei Skalierung 125% sind Schriften sehr klein. Höher skalieren vertragen viele Programme unter Win8 nicht, ohne dass endlos gescrollt werden muss oder gar Schaltflächen ganz verloren gehen. Dass man keine geringere Auflösung im Breitbild-Format wählen kann (bspw. 1600x900) ist sehr schade und wird hoffentlich per Treiberupdate noch implementiert. Die auf das Touchdisplay aufgebrachte Antireflexfolie (-beschichtung??) sorgt leider besonders auf hellen Flächen für ein leicht grisseliges Bild, andere Displays sind brillanter. Leider kommt erschwerend hinzu, dass von einer Antireflex-Wirkung schlicht gar nichts zu sehen ist. Erwähnenswert ist auch, dass man im Akkubetrieb mit einer deutlich reduzierten Maximalhelligkeit leben muss. Um es kurz zu machen - in der Sonne sieht man nichts!

Die LED-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur ist nicht optimal. Wie schon in einer anderen Bewertung geschrieben wurde leuchten die LED's in den Spalten zwischen den Tasten hindurch. Bei normaler Position des Nutzers an der Tastatur ist das vor allem aus Richtung der zwei oberen Tastaturzeilen sehr störend. Wünschenswert wäre auch eine per Tastenkombination ein-/ausschaltbare Tastaturbeleuchtung gewesen. So muss man sich jeweils erst durch die Sony-Tools suchen.

Generell ist das Sony Pro 11 ein sehr gelungenes Gerät ohne echte Konkurrenz, der Punktabzug ist "Meckern auf hohem (Preis-)Niveau". Einige der angesprochenen Negativpunkte wären aber vermeidbar gewesen - und beim Preis von > 1000 € darf durchaus Perfekton erwartet werden.

Nachtrag: In einer anderen Bewertung wurde erwähnt, dass das Touchpad teilweise nicht auf tippen reagiert. Auch ich hatte anfangs die Hardware im Verdacht - mitnichten. Im Treiber gibt es eine Option "SmartSense", mit der sich die für tippen empfindliche Fläche des Touchpads begrenzen lässt. Für mich ein vollkommen sinnloses Softwarefeature. Deaktiviert man diese Option, kann man wunderbar an allen Stellen des Pads tippen und damit die linke Maustaste emulieren. Auch scrollen oder tippen mit zwei Fingern für "rechte Maustaste" funktionieren wunderbar, leider ist nur die Software von Synaptics in den Standardeinstellungen ungünstig konfiguriert.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Perfektion verfehlt, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich das Notebook trotz der 3/5 Sterne zurück geschickt habe. Der Hauptgrund ist offensichtlich: für 1.100 Euro möchte ich kein Notebook das "nicht schlecht" ist sondern eins das sehr gut ist. Hier nun meine sehr detaillierte Rezension ganz nach dem Motto des letzten Filmes - "The Good, the Bad and the Ugly" - den ich mir angeschaut habe:

The Good:
- Das Notebook macht einen sehr guten ersten Eindruck. Es hat ein tolles Design und ist von allen Seiten (ausser vielleicht von unten... aber wen interessiert das schon) schön anzusehen.

- Performance: Das Notebook ist im allgemeinen Betrieb, beim starten von Programmen und vor allem beim hoch und runterfahren extrem schnell. Das Hochfahren (Gerät ist ganz ausgeschaltet und nicht im Ruhezustand oder Standby) dauert tatsächlich nur 7-10 Sekunden. Absolut spitze.

- Display: Das Display hat eine sehr hohe Auflösung (Full HD). Arbeiten, vor allem mit grossen Excel Tabellen (was ich oft mache) klappt optimal, was mich ehrlich gesagt fast schon überrascht hat. Fazit: trotz der kleinen 11.6 Zoll punktet das Notebook mit seiner hohen Auflösung.

- Gewicht: 870 Gramm. Mehr muss hierzu nicht gesagt werden.

- Akku: Die Akkulaufzeit finde ich mit 6 Stunden (+/- 30 Minuten bei normalem Betrieb) recht ordentlich.

The Bad:
- Das Notebook ist voller Bloatware die man nicht braucht und vor allem nicht will. Die Anzahl der laufenden Prozesse (Task-Manager) ist übertrieben hoch und kann die Performance einschränken.

- Performance: Da dieser Punkt bereits (zu recht) als "gut" aufgeführt wurde möchte ich nur eine Kleinigkeit erwähnen die mir negativ aufgefallen ist: beim scrollen auf Websites lagt das Notebook und zwar teilweise so sehr, dass es den Spass am surfen einschränkt (Browser: Firefox).

- Haptik: Das Notebook fühlt sich zerbrechlich an. Das Kohlefasergehäuse verbiegt sich an allen Ecken und Enden und die Tastatur lässt sich sehr stark eindrücken. Leider ein klarer Nachteil gegenüber einem Alugehäuse wie beim Asus Ultrabook oder beim Macbook Air.

- Display: Sony wirbt offensiv mit der sehr guten Darstellung der Farbe rot. Weit gefehlt, auch wenn die Farben bei normaler Nutzung wirklich gut dargestellt werden, so hat das Display bei weissem Hintergrund (zB wenn man den Browser frisch aufgemacht hat) einen unnatürlichen roten einschlag.

- Lüfter: Der Lüfter läuft quasi immer. Zwar ist er beim normalem surfen/Office betrieb sehr leise, bei anderen Ultrabooks, zB beim Macbook Air, geht er jedoch bei normalem Betrieb quasi nie an.

- Tastatur: Die Tastatur ist sehr klein, die Tasten fühlen sich gakelig an.

- Festplatte: Die Festplatte ist sehr schnell, jedoch hat man nicht viel davon. Die angegebenen 128 GB sind 105 GB und nachdem sich Windows bedient hat, bleiben nur noch 70GB übrig.

The Ugly:

- Display: Der Grund warum ich das Notebook letztendlich zurück schicken musste. Das Display ist ein leicht mattes Display mit einer (Plexi?)glassplatte darauf gesetzt. Durch die 2 Displayoberflächen hat das Notebook von beiden Displaytypen die negativen Eigenschaften geerbt: Das Bild ich nicht so scharf und schön anzusehen wie bei hochglanz Displays, es spiegelt jedoch so sehr wie ein hochglanz Display. Schlimmer sogar: Ich habe das Notebook auf dem Balkon (mit grossem, aufgespanntem Sonnenschirm) neben dem Macbook (hochglanz Display) meines Vaters stehen gehabt und die gleiche Website aufgerufen; Die Seite war auf dem Vaio quasi nicht ablesebar wegen der starken Spiegelung. Auch in normal-hellen Räumen spiegelt das Vaio viel zu sehr und ist deshalb für mich nicht benutzbar.

- Touchpad: Das Touchpad reagiert auf die Hälfte aller Eingaben (vor allem Gesten, zB beim zweifingrigen Scrollen von Websites oder PDFs) gar nicht. Wenn es reagiert dann unpräzise. Nicht akzeptabel für ein Notebook for über 1000 Euro. Eigentlich ist das überhaupt nie akzeptabel.

****************
Fazit
****************

Wer das Notebook nur bei absoluter Dunkelheit benutzen möchte und auf das Touchpad verzichten kann, der hat das perfekte Notebook gefunden und sollte nicht lange zögern, sondern es kaufen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tablet, Ultrabook oder vielleicht doch Netbook???, 7. August 2013
Ich habe mir das Sony Vaio Pro 11 (Intel Core i7) bei eBay gekauft (nicht bei Amazon) und muss nun nach einer Woche sagen: Naja :/

Es vereint die Dicke eines Ultrabooks, die Größe eines Netbooks und den Touchscreen eines Tablets zu einem einzigartigen mobilen Allround Computer. Wer
damit nur im Internet surfen, Filme gucken und ein paar Büroarbeiten außerhalb des Büros erledigen möchte, ist bestens bedient. Für 3D-Spiele und
aufwendige Bildbearbeitungsprogramme ist es jedoch zu schwach. Nach einiger Zeit habe ich, aufgrund des kleinen Displays, bei Büroanwendungen
Kopfschmerzen bekommen. Nicht so schlimm - ich habe es dann einfach per HDMI an meinen Großen Monitor angeschlossen. So langsam machte sich
dann auch der Akku bemerkbar. Zwar sagt Sony er würde 6 Stunden halten, aber bei mir war er schon nach 4 1/2 Stunden leer, obwohl das Display aus war und
ich nichts machte außer Office und etwas Internet. Am nächsten Tag nahm ich es dann mit in den Garten - bei dem schönen Wetter würde es bestimmt Spaß machen draußen
zu arbeiten - VON WEGEN!!! Ich konnte fast nichts mehr erkennen. Das Display spiegelte so stark, dass ich sofort wieder nach drinnen gehen musste um etwas zu erkennen.
Abends vor dem einschlafen wollte ich im Bett noch in Ruhe einen Film schauen. Die Tastatur ist beleuchtet - Klasse, aber man kann das Display nicht drehen, sodass
man es wie ein Tablet halten und bedienen kann - sehr schade :(. Aber der Film war auf dem Display ein Genuss - Scharf, Kontrastreich und hell ... BIS ... es sich dann
plötzlich nach 40 Minuten schon von selbst ausschaltete, weil es zu heiß wurde. Anscheinend hat die Bettdecke den Lüfter verdeckt :(. Kommen wir zu weiteren Kritikpunkten: Die eingebaute SSD ist mit
128GB ziemlich klein, wer seine ganzen Bilder, Videos und Musik abspeichern will, sollte zu einer externen Festplatte greifen, aber für Programme und ein paar Dokumente ist sie
vollkommen ausreichend. Leider ist sie aber (für eine SSD in einem Ultrabook in der Preisklasse) extrem langsam. Ich habe in meinen Desktop-PC eine Samsung 840 Pro 256GB SSD
und man merkt den Geschwindigkeitsunterschied DEUTLICH, obwohl das Ultrabook neu und noch nicht "zugemüllt" ist. Die Verarbeitung ist absolute Spitze! Kann fast mit einem MacBook Air
mithalten.

Damit sind wir auch schon bei meinem FAZIT:
An sich ist es vollkommen "OK", aber für das, was es bietet, viel zu teuer. Das kleine Display, die kleinen Symbole von Windows 8 Desktopanwendungen und die "nicht-Drehbarkeit" machen den Touchscreen unnötig
(ich zumindest habe ihn nie benutzt). Das Display spiegelt viel zu stark und der Akku ist auch zu schnell leer, was den Einsatz als Mobilgerät auch nicht besser macht.
Klar, ist eine SSD drin, aber leider ist sie viel zu langsam. Gerade, wenn ich mobil sein möchte, will ich eine extrem schnelle SSD, damit ich, um den Akku zu schonen, das Ultrabook jedes mal schnell Hoch- und Herunterfahren kann.
So könnte ich auf den Ruhezustand, welcher immer Strom verbraucht, getrost verzichten :). Es wird auch nach einiger Zeit auf dem Schoß immer sehr heiß. Ich hatte bisher immer ein MacBook Air für den mobilen Gebraucht und wollte
einfach mal was anderes ausprobieren. Leider werde ich es wieder zurück schicken und mir stattdessen ein neues MacBook Air kaufen. Es ist im Gegensatz zu diesem Sony Modell schneller, dünner und etwas besser verarbeitet. Kosten
tut es aber genau so viel. Ich kann jedem nur dazu raten, ein MacBook Air zu kaufen. Klar. Mac OS X ist etwas anderes als Windows, aber auf keinen Fall schlechter. Im Internet haben sie IMMER ein 14-Tägiges Rückgabe Recht. Mein Tipp:
Kaufen Sie ein MacBook Air und dieses Sony Ultrabook und vergleichen sie selbst. Testen schadet nie :)

LG
JupiterRider
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5.0 von 5 Sternen Hochwertige Verarbeitung und der Beschreibung des Herstellers voll entsprechend, 7. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Warehouse-Deal: Die angeführten "Verpackungsschäden" reduzierten sich auf eine 1x1cm Delle im Karton sowie auf einen aufgerissenen Kunststoffbeutel des Mini-WLAN-Routers (dessen Funktionalität ich noch nicht prüfen konnte). - EUR 799,- für das i5 Modell.

Das Gerät an sich ist sehr gut verarbeitet und verwindungssteif - sehr leise und auf vernünftigen Unterlagen wird es nicht einmal handwarm.
Ich habe alle Updates nachinstalliert und danach auf Win 8.1 upgegradet. Hierzu muss ich anführen, ich hatte bisher noch kein einziges Gerät, dass so mühelos lief und auch alle Treiber einwandfrei liefen ohne manuell nachzupflegen!
Also alle, die hierzu etwas bemänglen, haben definitiv Fehler in der Vorgehensweise gemacht.
Schade finde ich, dass es aufgrund des Spin-Offs SONY/VAIO nunmehr kaum noch Zubehör zu vernünftigen Preisen innerhalb Europas gibt und die Regionsrestriktionen nach wie vor bestehen, d.h. der Versand aus Australien/Canada nicht gestattet ist. So kostet mittlerweile ein Zusazakku über einen Generalimporteur rd. EUR 300,- obwohl diesser Liste EUR 149,- in Österreich kostete und bei einigen Hänlern vor dem Spin-Off für rd. EUR 100,- zu haben war.
Hier könnte Amazon Besserung bewirken, allerdings sprechen wir hier schon von sehr hohem Niveau.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Gerät - Aber Achtung an alle LINUXer, 30. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Ich habe mir letzte Woche den nagelneuen SONY Vaio Pro 11 Ultrabook gekauft. Am Wochenende habe ich dann das Linux meiner Wahl (Gentoo) installiert, ein wenig damit herum gespielt, das teure Wunderwerk wieder in sein Schächtelchen gepackt und beschlossen, es erst nach dem Urlaub (Ende August) wieder daraus hervor zu holen. Bis dahin wird mein treuer (und um fast 800€ günstigerer) eeePC-1005PE mir weiter gute Dienste leisten.

[Wer hier kurz innehält und ein dreifaches “WTF?” durch seinen Kopf hallen hört, hat Tendenzen zum Geek]

[Oder er ist ein Mann]

“WAS?” Der kauft sich ein maximal teures Gadget, dessen Aktualität und Coolness eine mittlere Halbwertszeit von gerade mal 5 Tagen hat und dann lässt er es einen Monat in der Schachtel liegen? Hat sich in der Hitze der letzten Woche die letzte lebende Gehirnzelle verabschiedet?

Nun, vielleicht ist das so. Vielleicht aber verfüge ich auch nur über die heutzutage großteils unbekannte Eigenschaft der so genannten Geduld. Ich habe nämlich beschlossen, zu warten. Ich werde warten, bis dieses wahrhaft geile Stück Hardware vom Linux-Kernel wirklich gut unterstützt wird. Und das wird vermutlich bis mindestens Kernel 3.12 dauern. Und ich warte gerne, denn was der Vaio Pro 11 bietet, ist fast genau das, was ich mir von einem Notebook wünsche.

Er ist wirklich winzig, gerade mal ein paar Millimeter breiter als mein eeePC, aber er wiegt nur ein Drittel und ist ein Viertel so dick. Er wirkt unglaublich leicht, ist aber - nachdem ich ihn schon einmal habe fallen lassen - robuster als man ihm zutraut. Das Display löst (endlich) vernünftige 1920×1080 auf – damit kann man sinnvoll arbeiten. Mit 4GB RAM und einem Core i5 Prozessor aus der Haswell-Generation ist er mehr als gut motorisiert und die 128GB große SSD legt ein Tempo an den Tag, dass mir schier Hören und Sehen vergeht. Die direkt vom eeePC übernommene Installation startet (via openRC, nicht Upstart oder systemd!) innerhalb von 3 Sekunden zum kdm-Login und weitere vier Sekunden später läuft mein KDE4 mit allen Programmen (Firefox, Thunderbird, Shell, gkrellm, Skype). Derlei habe ich nie zuvor erlebt. Mit zwei USB-3.0 Ports, HDMI, 802.11abgn WLAN, Bluetooth-4.0, Kartrenleser, NFC und beleuchteter Tastatur ist er für seine Größe ausreichend ausgestattet und wird so schnell keine Wünsche bei mir aufkommen lassen.

Allerdings erst, wenn all das funktioniert – und das ist der Punkt. Im Prinzip funktioniert eh schon fast alles, aber für im Prinzip bin ich inzwischen etwas zu alt. In der Praxis ist die Funktion des nagelneuen Intel-7260 WiFi noch ziemlich instabil, suspend und resume führen zu kreativen Effekten, das eingebaute Mikrofon funktioniert nicht und die sensationellen Energiesparfunktionen der Haswell-Chips liegen brach, sodass man der Akkuanzeige derzeit beim Sinken zusehen kann.

Ich habe aber nach dem, was ich auf der LKML gelesen habe, keinerlei Bedenken, dass die Kernel-Hacker sich sehr schnell dieser Themen annehmen werden und der Pro 11 schon in wenigen Wochen das rundum stabile und performante System sein wird, wie ich es mir als würdigen Nachfolger meines eeePC (stabil und absolut nicht performant) wünsche. Bis dahin übe ich mich in Geduld und beschäftige mich mit Arbeit und (haha!) Urlaub!

Damit übrigens nicht der Eindruck entsteht, SONY würde mich für diese Lobhudelei bezahlen – es gibt durchaus ein paar Kritikpunkte anzuführen, die auch der beste Linux-Kernel nicht beheben kann.

Der Full HD Touchscreen beispielsweise liefert ein – nach meinem persönlichen Empfinden – sehr scharfes und knackiges Bild, übermäßig entspiegelt oder gar matt ist er allerdings mit Sicherheit nicht. Ich kann damit leben, weil ich mich inzwischen (wie Millionen Smartphone-Benutzer) an spiegelnde Touchoberflächen gewöhnt habe, nie in der prallen Sonne am Rechner arbeite und die Hintergrundbeleuchtung ohnehin recht hell leuchtet.

Ein traurigeres Kapitel ist die Tastatur. Die leuchtet zwar im Dunkeln und sieht im Chicklet-Design auch recht edel aus, bietet aber – im direkten Vergleich mit der des (wesentlich dickeren) eeePC-1005PE ein ziemlich armseliges Schreibgefühl. Das ist wohl ein unvermeidlicher Tribut an das ultradünne Gehäuse. Schon nach wenigen Stunden aber habe ich mich daran gewöhnt (naja, eher wohl abgefunden), denn funktionieren tut sie immerhin zuverlässig.

Die USB-3.0 Ports sind ziemlich wählerisch, was USB-2.0 Peripherie betrifft. Meine externe PLATINUM-USB-Festplatte beispielsweise hat erst mit einem ziemlich kurzen und dicken Kabel zuverlässig funktioniert – und das obwohl sie sich bisher einen Ruf als vollkommen unproblematisches Arbeitstier erworben hat.

Das Fehlen einer physischen Ethernet-Schnittstelle schließlich stört außer mir vermutlich kaum jemanden im wireless century. Wobei – so ganz stimmt der Begriff “Fehlen” gar nicht. In der Schachtel liegt ein kleiner Klotz mit einem USB-A Stecker und einer RJ-45 Buchse. Dieser Klotz kann an das Netzteil gestöpselt werden (dieses hat eine USB-Buchse, an der man nebenbei auch andere Geräte laden kann) und fungiert dann als WLAN-Router, der das Ethernet-Interface via WLAN an den Vaio weiter reicht. Ich habe das allerdings noch nicht getestet und werde dies gelegentlich nachreichen. Wie schrill auch immer diese – in manchen Hotels durchaus hilfreiche – Lösung auch sein mag, sie ersetzt natürlich keine echte Ethernet-Schnittstelle (Stichworte: promiscuous mode, Wake on LAN usw).

Damit aber endet meine “Mängelliste” auch schon. Jetzt werde ich mich einfach in Geduld üben und in ein paar Wochen – wenn der Linux-Kernel so weit ist – meinen eeePC durch ein geniales und wirklich geiles Gadget ersetzen.
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1.0 von 5 Sternen Sehr laut und schlecht Verbunden, 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Die WLAN-Verbindung ist langsam und instabil, und fällt auch dann immer wieder aus, wenn der Computer im selben Zimmer ist, wie der Router.

Der Lüfter summt und rattert, wenn er nicht pfeift. Man kann ihn leiser stellen: dazu wird die Prozessorleistung gedrosselt.

Sehr schönes Gerät. Schade nur, dass es nicht richtig funktioniert. Wird zurückgeschickt.
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3.0 von 5 Sternen wirklich schönes Gerät mit einem wensentlichen Mangel, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony VAIO Pro SVP1121M2EB 29,5 cm (11,6 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 1,6GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4400, NFC, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Nun habe ich nach langer Vorauswahl das Sony Vaio Pro also vor mir stehen.
Hübsch verpackt, mit schönem Schutztuch. Klasse verarbeitet: saubere Ecken und Kanten, Display sitzt gut. Klasse ist auch die gebürstete Aluminiumoberfläche des Gehäuses.
Das Display ist wirklich exzellent, durch die IPS Technologie ist es auch beim Kippen noch perfekt lesbar. Ob die Full HD Auflösung bei so einem kleinen Display Sinn macht, sei jedem selbst überlassen. Scharf und gut lesbar ist es jedenfalls.
Das vielbesagte Problem mit dem verbauten WLAN Chip (Abbrüche wenn man einige Meter vom Router weggeht oder eine Trennwand zwischen Notebook und Router ist) hatte mein Gerät nicht. Ich habe es mehrfach getestet, die Signalstärke blieb bei 5 Balken und der Download lief weiter.
Was mich aber wirklich gestört hat und mich letztlich zum Zurücksenden bewogen hat ist der wirklich laute und störende Lüfter.
Ich bin wirklich diesbezüglich kein Weichei, aber das hochfrequente Sirren ist nach ein paar Minuten wirklich extrem störend. Ich bin mir sicher ich würde nach längerer Arbeit davon Kopfschmerzen bekommen. Der Lüftern läuft auch wirklich fast immer..nur wenn das Notebook ein paar Minuten im Windows Desktop steht ohne dass man damit arbeitet wird er etwas leiser. In einem ruhigen Raum ist das einfach nicht ertragbar.
Darum musste ich das Gerät leider wieder zurückschicken.
Technisch und von der Verarbeitung ist das Gerät aber wirklich prima!
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2.0 von 5 Sternen Schönes Gerät aber kein MacBook Air Killer, 11. Dezember 2013
Von 
Nach einer Woche in großer Erwartung, gestern endlich das Vaio Pro 11 mit i7 Prozessor, 8GB RAM und 256 GB SSD erhalten. Ein wunderschönes und ästhetisches Gehäuse und federleicht. Nach den äußeren Werten zu beurteilen, ein absolut Topgerät und ein MacBook Air Killer ohne zweifel. dafür die zwei Sterne.

Bereits beim hochfahren und stellte sich Ernüchterung ein. Das oft zitierte, laute CPU-Lüfter setzte sein Ungemach prompt ein. Entsetzlich laut! Es grenzt an ein Wunder, wie aus einem so kompakten und leichten Gehäuse ein dermaßen lautes Gedröhne erzeugt werden kann. Wer diskret im Büro, in der Bibliothek oder neben dem Partner Zuhause sitzend am Ultrabook arbeiten möchte kann es vergessen. Beinahe klingt es wie ein Propeller am Flugzeug.

Das nächste Problem war die Toucheingabe. Die Funktion stellte sich nach 15 Minuten ihre Arbeit ein. Alle versuche - über diverse Patches, Treiberupdates und Gespräch mit dem Sony Service - brachten keine Abhilfe.

Also, heute alles wieder eingepackt und zurück an den Sender. Sony hat mein Vertrauen schwer enttäuscht und die Hoffnung, endlich die Apple Community in die Augen schauen zu können, zunichte gemacht.

Ich warte nun auf den Ersatzgerät und werde dann diese Rezension updaten.
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