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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Systemkamera
Fotografieren ist ein Hobby für mich, eines unter mehreren. Erfahrungen habe ich mit einer Spiegelreflexkamera, einer Bridgekamera und mehreren einfachen digitalen Kameras gesammelt. Umso neugieriger war ich auf den Test einer Systemkamera. Da dies meine erste Systemkamera ist, kann ich sie nur aus Laiensicht beurteilen und keinerlei Vergleiche zu ähnlichen...
Vor 11 Monaten von HeikeM veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieferumfang ist verlogen
Kamera ist gut, nur der versprochene Lieferumfang wie Speicherkarte und Zweitakku gibt es nicht.
Somit wird die Kamera natürlich im Grunpreis teuer.
Vor 1 Monat von Tobias Bertsche veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Systemkamera, 11. November 2013
Von 
HeikeM - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Fotografieren ist ein Hobby für mich, eines unter mehreren. Erfahrungen habe ich mit einer Spiegelreflexkamera, einer Bridgekamera und mehreren einfachen digitalen Kameras gesammelt. Umso neugieriger war ich auf den Test einer Systemkamera. Da dies meine erste Systemkamera ist, kann ich sie nur aus Laiensicht beurteilen und keinerlei Vergleiche zu ähnlichen Kameras ziehen.

Nun zur Kamera. Die kleine, weiße spiegellose Kamera wurde in einer sehr ansprechenden Verpackung geliefert und wäre in dieser Aufmachung gut als Geschenk geeignet.

Zum Lieferumfang des Samsung NX2020 Systemkamera Set gehören:
*der Kamerabody NX2000
*das 20-50 mm i-Function Objektiv (ohne Bildstabilisator)
*eine 16GB microSD Karte,
*Adobe PS Lightroom
*ein Zweitakku
*ein Tragegurt
*die umfangreiche Bedienungsanleitung als pdf-Datei auf CD.

Positiv bewerte ich:
=> Das 3,7" LCD TFT Touch Display ist das größte, das zur Zeit an Kameras zu finden ist und reicht damit fast schon an die Displaygröße des Samsung Galaxy S3 mini. Die hohe Auflösung sorgt dafür, dass das Motiv (außer bei starkem, direktem Lichteinfall darauf) klar und scharf zu sehen ist. Er bietet ausreichend Platz, um bequem alle notwendigen Einstellungen vornehmen zu können. Das artet auch nicht in mühsame Fummelei aus, wenn man auch manchmal den Bildschirm ein zweites Mal berühren muss, um eine Eingabe zu machen. Das kann aber auch an meiner mangelnden Routine mit der Kamera liegen.
=> Der APS-C CMOS-Sensor mit 20,3 Megapixeln hat mich überzeugt. Er macht aus der NX2020 deutlich mehr als nur eine Schnappschusskamera. Nicht nur bei guten Lichtverhältnissen überzeugt die Kamera, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen schlägt sie sich beachtlich.
=> Die Fotobearbeitungssoftware Adobe PS Lightroom wird mitgeliefert. Das lässt den Hobbyfotografen schon einige Euros sparen.
=> Die Kamera kann man mit weiteren zur NX-Reihe passenden Objektiven und anderem Zubehör ergänzen. Die Objektive sind leicht und problemlos wechselbar.
=> Die Vernetzung der Kamera mit dem Smartphone. Mittels WLAN und NFC (near field communication) können Fotos durch Vorbeiziehen des Smartphones kabellos übertragen werden. Darüber hinaus kann die Kamera auch vom Smartphone aus gesteuert werden. Dabei ist auf dem Smartphone-Display dann das Motiv zu sehen, welches mit der Kamera aufgenommen werden soll.
=> Optik; nicht nur der Body ist in elegantem Weiß gehalten, auch das Objektiv passt farblich hervorragend zur Kamera.

Neutral bewerte ich:
=> Die Fotos werden auf einer microSD Karte gespeichert. Bei meinen anderen Kameras nutzte ich dazu die größere SD-Karte. Es ist sicher auch eine Sache der Gewohnheit, aber bei den microSD-Karten befürchte ich immer diese leichter zu verlieren, wenn ich diese wechsle.
=> Für meine Hände ist die Größe der Kamera wie geschaffen. Männerhände werden die Kamera als eher zierlich beurteilen. Mein Mann empfand die Größe als gewöhnungsbedürftig.
=> Die Menüführung ist logisch aufgebaut. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet man sich gut und routiniert darin zurecht.
=> Verschiedene Modi lassen den Fotografen zwischen automatischen Einstellungen, Smartmodus mit voreingestellten Motivprogrammen und Einstellungen von Hand wählen. Belichtung, Blende, ISO usw. lassen sich auf dem Display wie erwartet problemlos eingeben.
=> Das 20-50 mm i-Function Objektiv ist ohne Bildstabilisator. Wer auf diesen nicht verzichten möchte sollte zur Samsung NX2030 mit dem 18-55mm Objektiv greifen. Dieses Objektiv verfügt über die Bildstabilisierung.

Negativ bewerte ich:
=> Die NX2020 verfügt über keinen internen Blitz. Der aufsteckbare Blitz wird zwar mitgeliefert, ich empfinde diese Lösung aber als ebenso ungewohnt wie auch umständlich.
=> Das Gehäuse der NX2020 ist an keiner Stelle gummiert. So hat man das Gefühl, dass diese nicht immer sicher in der Hand liegt. Auch meine deutlich preiswerteren kleinen Digicams haben im Griffbereich Gummierungen und verfügen dadurch über eine bessere Haptik.
=> Mir persönlich fehlt ein Klappdisplay, über das sowohl meine DSLR als auch meine Bridgekamera verfügt. Fotografiert man auch aus ungewöhnlichen Winkeln, ist das ein Gimmick auf das man nur noch ungern verzichtet.
Der Schwerpunkt der Kamera liegt auf dem großen Touchscreen-Display. Schon mit den automatischen Einstellungen lassen sich gute Fotos machen. An die Eingaben durch wischen und ziehen gewöhnt man sich sehr schnell. Nur anfänglich fehlten mir die üblichen "Knöpfe".

Wem eine Spiegelreflexkamera zu groß ist und eine Kompaktkamera nicht genügend Möglichkeiten bietet, und wenn man auch die Option, mit Wechselobjektiven zu arbeiten, nicht missen möchte, sollte bei seinen Überlegungen zu einer neuen Kamera die Samsung NX2020 nicht außer acht lassen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Kamera mit W-Lan Verbindung zum Handy, 10. November 2013
Von 
Keera - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Die Samsung NX2020 wird mit sehr umfangreichem Zubehör geliefert. In dem Set ist alles enthalten, was man zum Fotografieren benötigt. Nach dem Laden des Akkus kann es direkt losgehen. Bei der Kamera handelt es sich um eine Systemkamera. Das Objektiv kann also gewechselt werden. Das beiliegende Objektiv ist für den Einstieg erst einmal okay, bei mir kam aber schnell der Wunsch nach einem Objektiv mit größerem Zoom auf. Die Objektive sind recht teuer und man sollte diesen Kostenfaktor somit bei der Anschaffung schon bedenken.

Auffällig an der Kamera ist die geringe Anzahl an Knöpfen. Die Einstellungen werden fast alle über den großen Touchscreen getätigt. Die Bedienung geht flüssig von der Hand, der Touchscreen reagiert sehr präzise und die Kamera lässt sich sehr gut einstellen. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit den Autofokus über das Display zu steuern. Man kann hier einfach das Objekt anklicken, auf das scharf gestellt werden soll. Stellt die Kamera also z.B. von selbst ein Objekt im Vordergrund scharf, man möchte den Fokus aber lieber auf ein Objekt im Hintergrund legen, kann man dies sehr einfach erledigen, ohne gleich manuell scharfstellen zu müssen.

Die Kamera verfügt über viele verschiedene Aufnahmemodi. Von komplett automatisch bis hin zu komplett manuell ist hier alles drin. Im manuellen Modus kann man die Werte für Belichtung und Blende über einen Drehring direkt am Objektiv einstellen. Somit hat man die Kamera stabil in der Hand und verwackelt das Bild nicht so schnell. Insgesamt bietet die Kamera dem Fotografen sehr viele Möglichkeiten. Im Vergleich zu den teureren NX Modellen fehlt allerdings die Möglichkeit, Fotos im RAW Format aufzunehmen. Die gemachten Bilder im JPEG Format sehen aber auch Klasse aus.

Durch das verbaute W-Lan Modul hat die Kamera noch ein paar besondere Fähigkeiten. Es lassen sich Fotos z.B. direkt auf Facebook veröffentlichen, in einen Onlinespeicher laden oder via E-Mail verschicken. Samsung hat die NX2020 aber auch so entworfen, dass sie wunderbar mit Smartphones zusammenspielt. Getestet habe ich das mit einem Nexus 4. Da das Nexus über einen NFC Chip funktioniert, ist es sehr einfach, Kamera und Handy zu verbinden. Man hält das Telefon einfach seitlich an die eingeschaltete Kamera, die NFC Chips der beiden Geräte erkennen einander und man wird auf die passende Seite im Playstore weitergeleitet, um erst einmal die passende App herunterzuladen. Nun kann man in der Kamera die passende Funktion auswählen und das Handy wieder seitlich an die Kamera halten. Die beiden Geräte verbinden sich nun per W-Lan. Man kann nun z.B. Bilder von der Kamera auf das Handy überspielen oder das Handy als Fernauslöser für die Kamera benutzen. Gerade die letzte Funktion ist sehr praktisch. Man sieht sogar auf dem Handydisplay, was die Kamera sieht, und einige Einstellungen können via Handy ebenfalls verändert werden. Dem Gruppenfoto mit Fotografen auf dem Bild steht somit nichts mehr im Wege. Ich finde diese Verbindung zwischen Handy und Kamera sehr gelungen. Wer will, kann seine Fotos somit auch unterwegs, mit all seinen Apps bearbeiten, teilen oder sonstiges damit machen, ohne dass die Kamera selbst mit solchen Möglichkeiten befrachtet wird.

Alles in allem gefällt mir die Samsung NX2020 sehr gut . Im hier angebotenen Set ist zudem alles dabei, um direkt loszulegen. Wer die Kamera intensiv nutzt, wird aber über kurz oder lang noch die Anschaffung eines Objektives mit größerem Zoom ins Auge fassen. Durch die kompakten Maße nimmt man die Kamera auch wesentlich bereitwilliger einfach mal so mit, als ein größeres Modell. Trotzdem erhält man eine wesentlich bessere Bildqualität als z.B mit einer Kompaktkamera. Wer gerne seine Fotos auf Facebook und Co. teilt, wird ebenfalls mit dieser Kamera auf seine Kosten kommen. Die App von Samsung funktioniert sehr gut und Bilder lassen sich somit auch unterwegs problemlos auf ein Smartphone kopieren.
Alles in allem vergebe ich somit fünf Sterne für eine rundherum gelungenen Kamera.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stellenweise sogar besser als die NX300, 10. November 2013
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Nach meinen ersten Erfahrungen mit Samsungs DSLM-Kameras hatte ich schon fast die Hoffnung verloren. Die NX11 hatte noch enorme defizite bei der Bildqualität - insbesondere Rauschverhalten und Dynamikumfang waren katastrophal. Die NX300 wäre mit Bananenware noch äußert höflich umschrieben, brauchte es doch einen ganzen Berg an mehrere 100 MB großen Firmwareupdates um sowohl Autofokus als auch die Bedienung auf das Niveau eines fertigen Produkts zu hieven. Leider lief auch bei der NX2000 mal wieder nicht alles rund und so steht vor dem ersten Test der NX2020 wieder einmal Akku laden und neue Firmware installieren auf dem Plan.

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Design und Verarbeitung:

Die NX2000 kommt im Vergleich zur älteren Einsteiger-Serie NX1x00 etwas edler daher, kann aber nicht mit der NX300 und Co mithalten. Zwar ist insbesondere auf der Rückseite gewohnt viel Plastik im Spiel, alles in allem wirkt die NX2000 jedoch sehr hochwertig und kann mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität aufwarten.

Beim Design orientiert man sich an den Vorgängern aus eigenem Hause und scheint langsam eine durchgehende Designphilosophie gefunden zu haben. Bestandskunden wird es freuen, ist doch kaum Eingewöhnungszeit notwendig. Aber auch Einsteiger werden sich schnell zurechtfinden. Insbesondere das Moduswahlrad ist auf das Nötigste beschränkt und nicht mit etlichen Motivprogrammen überladen worden. Auch die Rückseite orientiert sich mit dem Steuerkreuz, Tasten für Menü, Belichtungskorrektur, die Bild/Video-Wiedergabe und das Löschen selbiger an den üblichen Standards.

Das 3,2-Zoll-Touch-Display lässt sich weder drehen noch schwenken. Die Bildwiedergabe ist dank AMOLED-Technologie im Bereich Farbreproduktion auf hohem Niveau, die Pen-Tile-Matrix sorgt jedoch leider für eine nur durchschnittliche Bildschärfe und Texturflimmern an feinen Strukturen in der Bildvorschau. Generell ist der NX2000 aber zu Gute zu halten, dass die Bedienung via Touch wesentlich flüssiger funktioniert als noch bei der NX300.

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Bildqualität und Autofokus:

20,3 Megapixel auf einem CMOS-Sensor im APS-C-Format entsprechen dem aktuellen Stand der Technik (Canon 18 - 20 MP, Nikon 24 MP) und auch Samsung scheint mit der hohen Pixeldichte nicht überfordert: Auch bei weniger Umgebungslicht sind die Bilder noch erfreulich rauscharm. Das Bildrauschen sowie der Dynamikumfang sind bis ISO-800 im grünen Bereich, anschließend geht es mit dem Dynamikumfang verhältnismäßig schnell bergab, das Rauschen bleibt bis etwa ISO-3.200 auf einem akzeptablen Niveau.

Der Autofokus ist weiterhin nicht der Renner unter den spiegellosen Systemkameras aber zumindest prinzipiell Schnappschuss-tauglich. Da kein Phasen-AF zur Verfügung steht ist wenig Umgebungslicht aber kein ausgesprochener Freund der NX2000.

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Videomodus:

Einmal mehr stellt sich ein Hersteller selbst ein Bein beim Erfolg seines Produkts. Wie schon bei der NX300 ist der Videomodus definitiv nicht schlecht (wenn auch künstlich auf maximal 30 statt 60 FPS beschnitten), doch hat man sich wieder gegen die Integration eines Anschlusses für ein externes Mikrofon entschlossen. Zwar bietet Samsung mit dem EM10 ein obligatorisches, externes Mikrofon für den Blitzschuh, semiprofessionellen Filmern wird dies aber besonders aufgrund der mangelhaften Tonqualität nicht ausreichen.

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Fazit und Empfehlung

Samsung macht mit der NX2000 vieles besser und auch richtig, so beispielsweise mit dem guten 20,3-Megapixel-Sensor, der guten Verarbeitung als auch für den Preisbereich guten Materialwahl. Eine Adobe Lightroom-Lizenz ist auch mit im Lieferumfang - Nett! Leider leistet man sich auch unnötige Patzer: Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist kurz gesagt ein Witz und auch einen Anschluss für externe Mikrofone von Drittherstellern zu "vergessen" ist leider weniger glücklich und hätte der Kamera gut zu Gesicht gestanden.

Angesichts der noch eher mageren Objektivauswahl würde Ich derzeit eher zur Canon EOS 600D oder der Nikon D3200 raten, wer es deutlich kompakter mag und im Bereich Video einen Mikrofonanschluss wünscht, sollte auch die Canon EOS M nicht ignorieren, wenn auch hier der Autofokus zuweilen recht träge reagiert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Systemkamera mit modularer Erweiterbarkeit, 11. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Lieferung der Samsung NX2020 kam schnell und gut verpackt bei mir an, wie man das auch sonst von Amazon gewohnt ist. Sie kommt in einem schicken Karton daher, der einem das Gefühl vermittelt, keine 08/15 Kamera gekauft zu haben, sondern etwas ganz Besonderes.

Die Kamera selbst ist in einem separaten Karton wiederum verpackt. Es liegt eine Micro SD-Karte mit 16 GB, die extrem klein im Vergleich zum SD-Format ist, anbei. Man sollte aufpassen, daß man sie nicht verliert, denn sie ist wirklich winzig. Auch ist eine hervorragende Software, die sich ausschließlich mit der Ausleuchtung eines Bildes beschäftigt, Adobe Photoshop Lightroom 4 anbei - Preis ca. 60 Euro! Am besten sieht man sich vor der Nutzung ein Video auf YouTube an, um die Funktionen der Adobe Software zu sehen, da der Kamera kein Handbuch für die Software anbei liegt und man anfangs etwas irritiert und hilflos ist. Es liegt auch ein zweiter Akku anbei, welcher vonnöten ist, da die Kamera subjektiv viel mehr Strom durch das Touchdisplay zieht, als andere Kameras, die ich bereits in Verwendung hatte. Nach kurzer Zeit war der Akku bei mir bereits halb leer. Das Objektiv ist separat verpackt. Man muß die Verschlußkappe der NX2020 abmachen und das Objektiv einsetzen und gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis es einrastet. Leider kann man keine Schlaufe an der Objektivabdeckung befestigen. Hier könnte Samsung noch nachbessern, da sie im schlimmsten Fall verloren gehen könnte, wenn man nicht aufpaßt.

Was einem bei der Samsung sofort ins Auge fällt, ist ein völlig andersartiges Konzept. Es gibt Digitalkameras, Bridgekameras, Systemkameras und Spiegelreflexkameras. Die Samsung NX2020 ist von der Bildqualität mit Spiegelreflexkameras gleichzusetzen oder ganz nah dran. Der Unterschied ist, daß der Spiegel fehlt, jedoch ein sehr großer Sensor im Vergleich zu Digitalkameras und Bridgekameras verbaut worden ist, sodaß die Bildqualität auch anspruchsvolle Fotografen befriedigt. Der Vorteil an der Samsung NX2020, bzw. an einer Systemkamera wie dieser, daß sie kleiner als eine Spiegelreflexkamera, viel leichter und dennoch sehr flexibel, durch austauschbare Komponenten ist; das bieten konventionelle Digital- und Bridgekameras nicht.

Die Samsung NX2020 ist als Systemkamera modular aufgebaut und erweiterbar. 12 verschiedene Objektive stehen zur Auswahl, ein Reise Universal Objektiv mit hervorragender Bildqualität wird mitgeliefert, sowie ein Aufsteckblitz, den man durch größere Modelle austauschen kann. Es ist auch noch diverses Zubehör erhältlich. Auf der Homepage von Samsung erhält man nähere Informationen. Der Kamera liegt ein Faltblatt anbei, in dem die diversen Objektive aufgelistet sind, sodaß man sich vorab einen Überblick verschaffen kan.

Etwas irritierend für mich war die Bedienung. Die Samsung Systemkamera ist eine Kamera, in die man viel Zeit investieren muß. Das Touchdisplay ist sehr gewöhnungsbedürftig. Leider kann man die Scrollrichtung nicht einstellen, sodaß ich oft aus Versehen und aus Gewohnheit in die falsche Richtung gescrollt habe. Die Menüs sind teilweise nicht ganz so logisch aufgebaut, wie ich das von z.B. Nikon gewohnt bin. Manchmal reagiert das Display erst, wenn man mehrmals gedrückt hat. Besonders am Rand ist der Touchscreen nicht empfindlich genug. Die Touchbedienung kostet Zeit und ist oft durch die schlechte Präzision unvorteilhaft. Knöpfe sind mir persönlich lieber. Das ungenaue Touchdisplay artet manchmal in Spielerei aus. Toll ist übrigens, das man mit Fingertouch den Bildbereich auswählen kann, der scharf gestellt wird. Auch kann man einstellen, ob und was ein Fingertouch auf dem Display bewirkt oder gar ganz abschalten. Was Samsung noch mit einem Firmware Update verbessern könnte, ist die Funktionalität der Kamera, wenn man das Objektiv geschlossen hat. Wenn man z.B. Direktlink drückt, muß man das Objektiv öffnen, sonst geht das nicht. Es wäre sinnvoller, wenn man es geschlossen lassen könnte.

Die Kamera ist relativ leicht, griffig, liegt gut in der Hand. Sehr vermißt habe ich eine Gummierung, wie ich das von anderen Herstellern gewohnt bin. Von der Qualität und Materialanmutung ist Samsung gut, jedoch nicht herausragend. Man hat die Kamera ohne Kompromisse ganz auf Gewichtsreduktion getrimmt.

An der Samsung ist nichts vollautomatisch, wie man das von Standard Kameras kennt. Das bedeutet, daß man sich mit einem Foto sehr viel Zeit nehmen sollte. Eine Systemkamera ist kein Apparat, den man mitnimmt, um spontane Fotos zu machen, sondern um ein perfektes Bild für einen bestimmten Zweck anzufertigen. Einen Zoom sucht man vergeblich. Der übliche Zoom Schalter ist bei der Samsung der Ein-Aus Schalter. Durch die alte Gewohnheit den Zoom zu betätigen, habe ich sie oftmals ausgeschaltet.

Der Zoom wird direkt am Teleobjektiv bedient. Es sind zwei Einstellringe vorhanden, mit letzterem stellt man scharf. Durch manuellen Fokus kann man ranzoomen und nochmals bis zu 8x vergrößern, um gestochen scharf zu stellen. Man erkennt später noch deutlicher die Details, wenn man das auf diese Art und Weise manuell tätigt. Man kann das natürlich der Automatik überlassen, wenn ich jedoch den ganzen Aufwand mit der Systemkamera tätige, mache ich alles manuell. Von der Qualität und den Details der Fotos bin ich begeistert - das Reiseobjektiv ist universell einsetzbar. Praktisch finde ich die Funktionstaste direkt am Objektiv.

Die Samsung hat keinen überflüssigen Schnickschnack, wie z.B. eine ZR-1000 von Casio, die schon zu viele Menüs und Einstellungen bietet, die man gar nicht benötigt. Die Samsung ist eine auf das Wesentliche konzentrierte Systemkamera mit ausgewogenem Gesamtkonzept und einer guten Erweiterbarkeit.

Geärgert hat mich, daß kein Handbuch vorhanden ist. In dieser Preisklasse hätte ich das erwartet. Allerdings verzichtet mittlerweile jeder Hersteller darauf, sodaß man Samsung keinen Vorwurf machen kann. Auf der Homepage kann man eins runterladen, was übrigens sehr gelungen ist und auch Anfängern alles sehr gut erklärt.

Die Kamerasoftware machte mich darauf aufmerksam, daß eine neue Firmware vorhanden ist, welche ich problemlos installieren konnte. Die Funkverbindung mit dem PC war problemlos, nachdem ich Software installiert hatte. Man drückt die Direktlink Taste, die Verbindung dauert etwas. Ich habe mir das noch besser vorgestellt, daß man z.B. einen Smart Fernseher mit der Kamera verbinden und sich direkt die Bilder am Fernseher ansehen kann. Das klappte leider nicht. Anscheinend ist der Fernseher nicht kompatibel. Ich denke mal, wenn man einen Samsung Fernseher mit W-LAN hat, sollte es gehen. Mit Toshiba war es nicht möglich. Man kann natürlich mittels PC die Bilder an den Fernseher senden, aber das ist natürlich etwas umständlicher. Jeder Hersteller hat halt seine Technik. Sinnvollerweise sollte man, wenn man Geräte kauft, alles aus gleichem Hause kaufen – somit geht man Problemen im Vorfeld schon aus dem Wege.

Die Samsung ist meine erste Systemkamera. Meine anfängliche Skepsis ist in Begeisterung umgeschlagen. Wer eine außergewöhnliche Touchscreen-Kamera mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten, modularer Erweiterbarkeit und einer hervorragenden Bildqualität sucht, wird hier fündig. Die Samsung NX2020 muß sich hinter einer Spiegelreflexkamera nicht verstecken, kostet etwas weniger, verzichtet aber auch auf Ausstattung an Bildprogrammen in der Kamera und fast vollständig auf Bedienelemente.

Wem das nichts ausmacht, sollte sie sich näher ansehen.

Von den Zubehör Objektiven finde ich folgendes sehr interessant:
Samsung EX-T50200CSW i-Function Objektiv 50-200 mm F4-5.6 ED OIS III für Samsung NX-Serie weiß

Das ist nicht so extrem teuer, wie das 18-200mm.
Samsung L18200MB Objektiv 18-200mm F3.5-6.3 ED OIS

Jedoch gibt es einige Hinweise, daß das Tele-Objektiv und das Super Zoom-Objektiv sehr schwergängig sein sollen. Hier sollte man genau drauf achten, daß man auch eins bekommt, welches sich gut einsetzen läßt und einwandfrei funktioniert.

Nachtrag:
Nach einigen Firmware-Updates fühlt sich die Systemkamera nun wesentlich runder an, sodaß ich total zufrieden bin und meine Wertung von 4 auf 5 Sterne erhöht habe. Wo Samsung noch nachbessern sollte, ist der Stromverbrauch. Der Akku muß recht häufig geladen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unser Einstieg in die Systemkamera-Welt, 3. November 2013
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Dies ist unsere erste Systemkamera - d.h. wir können keine Vergleiche zu anderen Systemkamera ziehen. Allerdings haben wir recht hochwertige Kompaktkameras (Sony RX100 und Fuji X20), die wir gerne nutzen.

Überzeugt hat uns erstmal der Lieferumfang, der kaum etwas zu wünschen übrig lässt: Speicherkarte, Bildbearbeitungsprogramm (Adobe Photoshop Lightroom 4!), ein zweiter Akku - alles ist im Lieferumfang mit dabei. Was man bei Kompaktkameras vergeblich sucht ist hier im Rundum-Sorglos-Paket enthalten. (Lediglich eine Tasche fehlt noch, aber darüber kann man bei so viel Extras nicht meckern).

Auch die Farbe der Kamera - weiß - gefällt uns sehr. Im Alltag war das weiß bisher auch nicht wirklich anfälliger als bei unseren schwarzen Digital-Kompaktkameras.

Eine Systemkamera ist immer modular aufgebaut, d.h. es gibt wie bei einer Spiegelreflexkamera Objektive, etc., die dazu gekauft werden und die Kamera erweitern können. Im Unterschied zur angesprochenen Spiegelreflex besitzt die Systemkamera, dennoch kann sich die Bildqualität mit der einer Spiegelreflexkamera durchaus messen (mein Bruder ist in diesem Bereich sehr aktiv, so dass wir diesbzgl. Vergleiche ziehen können). Uns gefallen die Bilder der NX2020 sehr gut.

Wenn nun das Gesamtpaket besser ist als bei einer normalen Digital-Kompaktkamera und auch die Bildqualität so überzeugend ist, könnte man meinen, dass man dann doch besser eine Systemkamera kauft als eine Kompaktkamera? Nun dem ist entgegenzusetzen, dass die Systemkamera erstmal etwas größer und schwerer ist - nicht mehr ganz so kompakt (dennoch durch den entfallenden Spiegel leichter als eine Spiegelreflex). Aber der Hauptunterschied liegt wohl darin, dass man bei der Systemkamera nicht einfach so losknipsen kann. Man muß sich mit ihr auseinandersetzen. Sicher gibt es auch eine vollautomatischen Modus - richtig Spaß und tolle Bilder bekommt man aber, wenn man sich mit den manuellen Einstellmöglichkeiten auseinandersetzt und diese zu nutzen weiß.

Die Kamera hat keinen Bildstabilistator - in manchen Situationen ist also eine ruhige Hand oder ein Stativ gefragt. Der große Bruder, die NX2030, verfügt übrigens über einen solchen Bildstabililsator.

Ansonsten finden wir die Bedienung über das Touchdisplay noch zeitweise etwas fummelig. Hier könnte Samsung noch etwas nachbessern. Außerdem haben wir das Gefühl, dass die Kamera / das Display manchmal etwas träge reagiert.

FAZIT: Insgesamt liegt die Kamera gut in der Hand und liefert, wenn man die Einstellmöglichkeiten nutzt, tolle Bilder. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei diesem Lieferumfang angebracht. Eine tolle Kamera, die noch etwas Luft nach oben hat - deshalb 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes, innovatives Set, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Habe das NX2020 Set nun einige Zeit getestet und bin durchaus zufrieden.
Zum einen kann die Samsung mit sehr guter Bildqualität punkten. Hier spielt der große APS-C Sensor seine stärken aus.
Schade ist allerdings, dass Samsung der NX2020 nur das 20-50mm Objektiv spendiert. Dies macht zwar gute Fotos, allerdings fehlt ein Bildstabilisator. Sobald also die Lichtverhältnisse etws schlechter werden ist eine ruhige Hand gefragt.
Die Verarbeitung der Kamera ist insgesamt sehr gut, allerdings fehlt es etwas am Grip beim halten. Hier Wäre eine leichte Gummierung an der Seite hilfreich gewesen.
Das Highlight der Kamera ist jedoch ohne Frage das große Touchdisplay. Dies ermöglicht eine komplett neue Art der Bedienung, da Samsung fast komplett auf mechanische Tasten verzichtet. Für mich war das etwas ungewohnt, da ich von meiner alten Systemkamera gewohnt war an vielen Rädern zu drehen. Darin besteht auch der große Vorteil, denn bei der NX2020 muss man immer die Kamera absetzen um Einstellungen zu ändern.
Allerdings macht die Touchbedienung mit ein bisschen Übung durchaus Laune, denn durch die Kombination mit dem i-Button am Objektiv lassen sich die wichtigsten Einstellungen einigermaßen zügig vornehmen.
Ein Vorteil ist klar herrauszustellen, durch den Verzicht auf Tasten vergrößert sich der Bildschirm natürlich enorm. Und das macht ordentlich was her.
Auch die weiteren Multimediaeigenschaften der Kamera sind Klasse. Vor allem die WLAN Funktionen sind ein Traum. So kann man beispielsweise sein Smartphone als Fernauslöser für die Kamera benutzen. Dabei wird sogar das Livebild der Kamera auf das Handy übertragen.
Auch das Zubehör welches im Set mitgelifert wird ist ganz ordentlich. Zum einen ein zweiter Akku ist immer eine klasse Ergänzung. Auch mit der 16GB Speicherkarte hat man genügend Platz für Bilder.
Am meisten begeistert mich persönlich allerdings das im Set Adobe Lightroom mitgelifert wird. Dies ist ein super Programm zur bearbeitung von RAW-Fotos und ein klarer Pluspunkt!

Fazit:
Mit dem NX2020 Set bekommt man eine Systemkamera die klasse Bilder liefert, mit innovativer Touchbedienung ausgestatten ist und mit super Zubehör geliefert wird. Und das alles zu einem angemessenen Preis.
Aufgrund der kleinen Schwächen gibts von mir zwar "nur" 4 Sterne, allerdings ist dieses Kameraset für Einsteiger in den Systemkamerasektor klasse geeignet.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Systemkamera mit kleinen Schwächen, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zu allererst einmal: Was bekomme ich für mein Geld? Im Lieferumfang enthalten sind neben der Samsung NX2020 ein 20-50mm iFunction Objektiv, eine Micro-SD Speicherkarte mit 16GB Speicherplatz auf der mehrere hundert Fotos Platz findet, sowie ein Zweitakku, ein Tragegurt, ein kleiner aufsteckbarer Blitz, die Software Adobe Photoshop Lightroom und die obligatorische Bedienungsanleitung.

Schon vor dem Auspacken fällt auf: Selbst die Verpackung der Samsung NX2020 wirkt sehr wertig. Hier hat man sich scheinbar von Apple inspirieren lassen, wie man Produkte richtig in Szene setzt. Hält man die NX2020 dann schließlich in den Händen, bestätigt sich der gute Eindruck: Die Kamera nennt - insbesondere dem Objektiv geschuldet - ein recht hohes Gewicht ihr Eigen, was eine gewisse Wertigkeit vermittelt. Das Gehäuse besteht aus Plastik, der manuelle Auslöser, sowie das kleine Drehrädchen, mit dessen Hilfe man sich durch das Systemmenü navigiert, setzen sich mit ihrer schicken Aluminium-Optik vom restlichen Kamera-Body ab. Über dem Objektiv bietet die Kamera zudem Platz für einen aufsteckbaren Blitz. Wer bis dato mit einer Kompaktkamera unterwegs war, wird sich sicherlich erst umgewöhnen müssen, denn das Handling einer Systemkamera ist ein grundlegend anderes.

Das Touch-Display der NX2020 ist von seinen Dimensionen her eines der größten, und was seine Qualität anbelangt eines der besten, die mir bei einer Systemkamera in dieser Preisklasse bis dato untergekommen sind. Die Darstellung ist knackig-scharf, die Farben brillant. Wer möchte, kann die Kamera auch bequem per Touch bedienen: Egal ob man sich durch die Menüstruktur navigiert oder einfach entspannt durch die bereits aufgenommenen Fotos blättert - alles lässt sich intuitiv via Touch bewerkstelligen. Sogar der Autofokus lässt sich über das Display nach eigenem Gusto setzen. Meistens klappt all dies auch recht gut. Ab und an scheint die Kamera jedoch Schwierigkeiten zu haben, über das Display getätigte Eingaben korrekt zu erkennen, weshalb fortgeschrittene Besitzer auf jeden Fall auf das bereits erwähnte Drehrädchen am Kamerakorpus, die manuelle Justierung am Teleobjektiv sowie auf die an gleicher Stelle zu findende Funktionstaste zurückgreifen sollten.

Das Menü bietet u.a. die Möglichkeit, neben der manuellen Aufnahme, auf mehrere verschiedene zur jeweiligen Situation passende Modi zurückzugreifen. Entweder entscheidet man sich für den Automatischen Modus, macht sich auf die Suche nach einem schönen Motiv und überlässt der Kamera alles andere. Oder man greift auf einen der verfügbaren Smart-Modi zurück. Hier stehen u.a. komplett vorkonfigurierte Modi für Portrait-, Landschafts- und Makroaufnahmen zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich mit der NX2020 sogar im Handumdrehen hochwertige Panoramen aufnehmen!

Apropos aufnehmen: Die Fotos werden nicht - wie bei anderen Modellen aus der NX-Serie der Fall - im RAW-Format gespeichert, sondern unmittelbar nach der Aufnahme ins JPEG-Format konvertiert, was im direkten Vergleich einem spürbaren Qualitätsverlust gleich kommt, über den echte Profis nicht hinwegsehen können. Da die Zielgruppe der NX2020 jedoch eine andere ist, lässt sich über dieses unschöne Detail noch mal gerade so hinwegsehen.

Das mitgelieferte Reiseobjektiv mit seinem APS-C CMOS-Sensor (20,3 Megapixeln) ganz hervorragend für spontane Schnappschüsse und die ein oder andere fortgeschrittene Einstellung. Die erzielte Bildqualität bewegt sich dabei stets auf einem guten bis sehr guten Niveau. Selbst bei schlechtem Wetter gelingen noch wirklich ansehnliche Fotos. Wirkliche Profi-Aufnahmen lassen sich mit dem mitgelieferten Standardobjektiv jedoch nicht realisieren. Zum einen fällt der Zoom (20-50mm) recht spärlich aus, weshalb man über kurz oder lang wohl nicht um die Anschaffung eines hochwertigeren Objektivs herum kommen wird. Zum anderen - und das ist für mich das größte Manko der NX2020 - verfügt das Objektiv über keinen Bildstabilisator. Wer also nicht gerade über eine ruhige Hand verfügt, muss sich Gedanken machen wie er die NX2020 stabilisiert bekommt.

Mit im Lieferumfang befindet sich außerdem eine CD mit einer Version von Adobe Photoshop Lightroom, die normalerweise mit rund 100 Euro zu Buche schlägt und sowohl auf dem Windows-PC als auch am Mac funktioniert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen System in Weiß, 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Ich liebäugele schon längere Zeit mit einer Systemkamera, da mir meine alte DLSR mittlerweile zu schwer ist, ich aber die Erweiterbarkeit und die manuellen Eingriffsmöglichkeiten schätze, die bei den Kompakten oft fehlen. Die Samsung NX2020 erscheint daher als eine Lösung, zumal mich ein Ausflug in den Bereich der Bridge Kameras nicht begeisterte.

NX2020 ist eine Produktbezeichnung von Samsung für das NX2000 Gehäuse mit dem 20-50mm F3.5-5.6 Objektiv im Unterschied zur NX2030, die mit dem 18-55mm F3.5-5.6 mit optischer Bildstabilisation (OIS) ausgestattet ist und etwas mehr kostet.

In dem von Amazon gelieferten Paket befindet sich noch ein weiterer Akku und eine 16GB Micro-SD, sowie Adobe PS Lightroom in der nun „alten“ Version 4.0. Es ist mir ein Rätsel, warum dem Paket ein zweiter Akku, aber kein Ladegerät beiliegt um diesen Komfort sinnvoll zu nutzen.

Wie üblich muss vor dem ersten Einschalten die Kamera zunächst aufgeladen werden. Während dieser Zeit lohnt sich ein Blick in das umfangreiche Handbuch, das als PDF auf einer der beiliegenden CDs liegt. Es ist überraschend umfangreich und erklärt nicht nur die Kamerafunktionen, sondern mit grundlegende Konzepte der Fotografie. Alles in allem ein gelungenes Handbuch, das auch die Funktionen sehr gut erläutert, auch wenn einige erst in der Praxis transparent werden.

Der Blitz ist leider nicht in das Gehäuse integriert. Im Kit liegt ein kleiner Aufsteckblitz bei. Am Blitzschuh der Kamera können auch leistungsstärkere Blitze angeschlossen werden.
Leider fehlt der Kamera ein integriertes GPS Modul, das zwar theoretisch dazu gekauft werden kann, aber z.Z. (Okt 2013) nicht (mehr?) erhältlich ist. In vielen Reviews im Netz erhielt dieses Modul keine so guten Kritiken. Ich hoffe, daß vielleicht ein besseres Nachfolgemodul demnächst auf den Markt kommt.

Die Kamera liegt gut in der Hand. An Kamera und Objektiv befinden sich wenige Bedienelemente, da vieles über den großen Touchscreen eingestellt wird. Als ich mich etwas mit der Kamera vertraut machte, entdeckte ich, dass in der Kombination von I-Function und Drehrad das Ändern aller wichtigen Parameter flüssig und ohne den Touchscreen zu bewältigen ist.

Die Kamera hat einen vollautomatischen Modus, in dem sie Motive erkennt und entsprechende Einstellungen vornimmt. Außerdem verfügt sie über den Smart Modus, bei dem händisch Szenarien ausgewählt werden, u.a. den Panorama Modus oder bei der Verwendung eines entsprechenden Objektivs die Möglichkeit 3D-Bilder und Filme aufzunehmen.
Interessant sind die Einstellungen unter dem sogenannten „Experten Modus“. Hier finden sich der Programm Modus, die Zeitautomatik, die Blendenautomatik, ein Manueller Modus sowie der Modus „Benutzerdefiniert“, in dem Einstellungen, die in den anderen Modus gemacht worden sind, abgespeichert werden können. Diese Modus funktionieren wie bei einer DSRL. So bietet die Kamera dem Fotografen vielfältige Möglichkeiten durch die Manipulation der Parameter das Foto zu beeinflussen. Zusätzlich lässt sich auch der Fokus manuell steuern, was manchmal bei meinen Test nötig war, da aufgrund der herbstlichen Lichtverhältnisse der Autofokus oft Probleme hatte. Sehr schön beim manuellen Fokus ist, daß das Bild auf dem Display vergrößert und so die Einstellung erleichtert wird. Die Probleme, die ich beim automatischen Fokus hatte, mögen auf der in dieser Kamera verwendeten Kantenkontrastmessung basieren. Mittlerweile scheint das nicht mehr ganz der State of Art zu sein, da es schon Kompaktkameras gibt, die einen hybriden Ansatz fahren und zum Fokussieren auch den Phasenvergleich verwenden.

Die Kamera nimmt Bilder in RAW und JPEG auf, wobei RAW nicht in jedem Modus einstellbar ist. Es ist am Anfang etwas verwirrend, daß einige Einstellungen vom Modus abhängig und nicht überall verfügbar sind, aber ansonsten ist die Bedienung wirklich einfach.

Mit den Bildern bin ich auch dank der Möglichkeit in RAW aufzunehmen zufrieden, allerdings ist das Objektiv nicht sehr lichtstark. Aber hier ist der ambitionierte Fotograf nicht limitiert und kann lichtstärkere Objektive nachkaufen. Dies gilt auch für den Zoombereich des mitgelieferten Objektivs. Allerdings gibt es da auch zwei Lösungen: Dichter rangehen oder den Kauf eines Zoom Objektivs.

Aus meiner Sicht ist diese Kamera sehr gut für Aufsteiger von einer digitalen Kompaktkamera geeignet. Wer allerdings von einer guten DSRL kommt, dem wird wahrscheinlich vor allem ein Sucher fehlen, den andere Systemkameras anbieten. Zudem fängt die Kamera ab 3200 ISO sehr stark an zu rauschen.

Zur Übertragung der Bilder an den Computer wird die Kamera am Mac oder PC über USB angeschlossen und sofort erkannt, so daß ein Import der Bilder wie bei meinem Mac zu Aperture oder iPhoto einfach ist. Leider unterstützt Apple das RAW Format dieser Kamera im Moment noch nicht. Ob Apple diese Unterstützung irgendwann anbieten wird, kann ich nicht beurteilen. Falls eine RAW Verarbeitung gewünscht ist, kann auf das beiliegende Adobe Lightroom zurückgegriffen werden. Allerdings musste ich erst die neuste Version vom Adobe Server herunterladen, damit Lightroom die RAW Dateien verarbeiten konnte.

Außerdem sollte weitere Software installiert werden. Zum einem der iLauncher, der auch das Herunterladen von Firmware Updates unterstützt, sowie das Programm Autobackup, bei dem alle Bilder auf Knopfdruck über WiFi auf einen Computer übertragen werden. Das dauert zwar etwas länger als über USB oder einen Card Reader, ist aber praktisch. Dafür muss die Kamera in das WiFi Netz eingebucht werden. Über Autobackup werden die Bilder in voller Größe und auch die RAW Bilder auf Mac oder PC übertragen. Bei der ebenfalls möglichen Anbindung an Soziale Netze wie Facebook, Youtube, SkyDrive oder Picasa ist die Bildgröße bzw. die Dateiengröße bei der Übertragung begrenzt. Die Facebook und YouTube-Anbindung habe ich nicht getestet. Das Anmelden an SkyDrive misslang bisher, angeblich wegen eines temporären Fehlers bei SkyDrive, der nun allerdings schon drei Wochen besteht. Bei Google Picasa (Google+) gab es auch Schwierigkeiten. Zunächst erhielt ich die Meldung, dass ID und Passwort verkehrt seien, dazu kamen dann auch Mails von Google, daß jemand versuche meinen Account anzugreifen (aus Irland über einen Amazon Cloud Service). Meine Versuche gingen dann soweit, daß ich von Google genötigt wurde, mein Passwort zu ändern. Im Netz fand ich allerdings einen Hinweis, daß der Google Account via Webbrowser am PC darauf vorbereiten werden müsse, damit ein Programm/Device sich mit dem Account verbinden könne (Googlesuche: Samsung NX1000 login to Picasa). Daraufhin hat es funktioniert. Ich suche noch einen entsprechenden Tip für das SkyDrive. Zusätzlich lassen sich Bilder direkt von der Kamera als Mail verschicken, wobei die Kamera zum Versand der Mail auf einen Cloud-Service zugreift und keine Möglichkeit besteht einen anderen Mail-Provider anzugeben.

Mit der SamsungSmartCameraApp für Android und iOS kann das Smartphone u.a. zur Fernsteuerung der Kamera genutzt werden. Außerdem können die Bilder von der Kamera auch auf das Smartphone in voller Große übertragen werden. Daneben unterstützt die Kamera die AutoShare Funktion, bei der jedes geschossene Bild direkt auf das Smartphone übertragen wird. Dabei werden die Meta Daten ggf. um die GPS Koordinaten vom Smartphone ergänzt. Für all diese Funktionen baut die Kamera ein eigenes Wlan auf, an dem das Smartphone angemeldet sein muss. Bei Android Geräten mit NFC-Chip soll das ganz einfach dadurch funktionieren, dass man das Android Gerät an die Kamera hält, worauf sich die Wlan-Verbindung automatisch aufbaut (es werden keine Bilder über NFC übertragen). Bei anderen Geräten muss das Smartphone in das neue Wlan eingebucht werden.

Alles in allem ist die Samsung NX 2020 eine interessante Kamera für Kompaktkamera-Nutzer, die in das Fotografieren mit Systemkameras einsteigen möchten. Die Kamera lässt sich vielfältig erweitern, für jeden Zweck gibt es passende Objektive. Schmerzlich vermisse ich allerdings einen „Elektronischen“ Sucher, sowie die Möglichkeit das Display frei zu positionieren.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top nach neuestem Stand der Technik, aber dennoch keine Offenbarung, 11. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
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Zu Beginn ein kleiner Schrecken: auf der Verpackung steht "NX2020", während ansonsten die Bezeichnung "NX2000" auf der Kamera etc. steht (ebenfalls auf den Produktfotos). Da auch auf der deutschsprachigen Homepage von Samsung die Bezeichnnung "NX2000" verwendet wird, handelt es sich wohl um dasselbe Modell, ggf. ist eine abweichende Bezeichnung z. B. in Deutschland geplant ? Egal, ansonsten sind die technischen und optischen Daten anscheinend identisch.

Dies ist meine 1. Systemkamera, wobei ich schon längere Zeit den Wunsch hatte, mir eine "kleinere" Kamera zuzulegen, die aber der Qualität einer digitalen Spiegelreflex möglicht nicht nachstehen sollte. Mittlerweile habe ich im Laufe der Jahre schon diverse andere Kameras von Nikon, Canon, Sony und Fujifilm kennengelernt, wobei ich aus dem Lager der DSLR's seit ca. 5 Jahren die "betagte" Canon 450D zu schätzen gelernt habe und von den Zoom-Kameras die Canon PowerShot SX 260 HS, die auch recht ordentliche Bilder machen kann, wenn man gewisse Spielregeln beachtet.

Die Samsung NX2020 kann ich bestenfalls mit meiner "alten" Canon 450D vergleichen, da diese zwar nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht, aber aufgrund des Sensors in einer vergleichbarer Liga spielt und mit dem Standardobjektiv 18 - 55mm Vergleichsfotos erlaubt.

Da ich absoluter Samsung-Neuling bin, war auf die Ergebisse gespannt, wobei allein schon das 3,7" LCD TFT Touch Display für mich ein Novum ist, welches größer ausfällt als beim iPhone 4 ! Der APS-C CMOS Sensor ist auch bei Samsung ein "Riese" (Bildsensor: 23,5 x 15,7 mm) unter seinesgleichen und für Anwender wie mich völlig ausreichend, um auch in lichtschwachen Situationen noch rauscharme Fotos zu erhalten. Hier ist auch bereits ein wichtiger Punkt vorhanden, nämlich die Qualität der Fotos. Bei ausreichendem Licht können auch gängige Kameras gute Fotos machen, spannend wird es bei schwierigen Lichtverhältnisse (Dämmerlicht, gringes Raumlicht etc.). Natürlich kann ein Austeckblitz hier aushelfen, Profis nehmen ggf. mehrere Systemblitze. Mich reizt es aber mehr, möglichst auf den Einsatz von Blitzen soweit wie möglich zu verzichten und ein gewisses Rauschen dafür in Kauf zu nehmen. Hier punktete die NX 2020 natürlich und entäuschte mich zumeist nicht. Der große Sensor hat genug Reserve, um hier auch im hohen ISO-Bereich zu überzeugen (wenn nicht sogar zu begeistern).

Da ich im Laufe der Zeit gute Erfahrungen mit manuell eingestellten unterschiedlichen Blenden bzw. Belichtungszeiten gesammelt habe, sind Automatik- bzw. Motivprogramme nicht mehr so reizvoll. Trotzdem gehören diese mittlerweile zum Standard und bereichern auch diese Kamera, sodass man sich voll austoben kann, auch wenn leider das mittlerweile beliebte Motiv "Miniatur" fehlt, welches einen Spielzeugcharakter der Objekte erzeugt. Auch weniger geübten Fotografen gelingen recht schnell überzeugende Aufnahmen. Spätestens bei Tests mit geringer Schärfentiefe (bzw. umgangssprachlich Tiefenschärfe) kann auch das mitgelieferte Objektiv tolle Ergebnisse liefern. Da der Garten gerade im Frühherbst gute Motive liefert, bieten sich ebenfalls Testfotos im Makrobereich an. Wahrscheinlich ist ein Objektiv mit fester Brennweite hier effektiver, z. B. Samsung EX-M60SB Makro-Objektiv (60mm, F2,8 ED OIS SSA) , aber für mich reicht es erstmal locker aus. Auf der Einkaufsliste steht natürlich auch in absehbarer Zeit das "Samsung EX-T50200CSW i-Function Objektiv 50-200 mm F4-5.6 ED OIS III" in weiß, welches auch größere Brennweiten ermöglicht.

Ich möchte nicht alle Funktionalitäten der Kamera einfach aufzählen, hierfür gibt es eine umfängliche Beschreibung des Herstellers, mittlerweile liegen auch Tests vor, hier hilft eine Internetrecherche, um schnell fündig zu werden. Letzlich zählen nur der eigene Eindruck und die eigenen Erfahrungen, für den einen oder anderen ist ein größerer Body eine bessere Wahl, auch die (schicke) Farbe ist natürlich reine Geschmackssache.

Was für mich zählt, ist einerseits eine bessere Handlichkeit als z. B. die der Canon 450D, obwohl diese auch schon nicht sehr schwer ist. Wichtig ist aber auch die solide Fotoqualität, weniger wichtig die Möglichkeit Full-HD-Filme zu drehen; das klappt aber im Übrigen recht gut, auch tonal. Hier mein Tipp: ebenso wie bei großen Brennweiten: Stativ benutzen und möglicht sparsam zoomen. So bleibt ein Motiv ruhig und stabil und es wirkt auch professioneller, ebenso sollten schnelle Schwenks vermieden werden.

Wichtige Eindrücke in Kurzform, weitere Erfahrungen werde ich der Rezension anfügen:

+ Top-Fotoqualität bis in hohe ISO-Bereiche mit sehr guten bis soliden Rauschwerten, hochwertiger 20,3 Megapixel APS-C CMOS Sensor (Bildsensor: 23,5 x 15,7 mm !) - da ich den Einsatz eines Blitzes gerne vermeide, kommt einem das relativ gute Rauschverhalten schnell zugute und gerade in Innenräumen wissen Mitmenschen das ebenfalls zu schätzen. Allerdings neigt die Kamera im Automatikbetrieb schnell zu hohen ISO-Werten und eine gewisse "Lichtschwäche" kann ich der Kamera leider nicht absprechen, d. h. beim Verzicht auf den Blitz in dunklerer Umgebung rauscht es doch schneller als einem lieb ist
+ Serienbildfunktion 8 B/s - da sind flotte Fotofolgen möglich, alternativ filmt man :-) - wenn die Lichtverhältnisse stimmen, kann man schnelle Bewegungsabfolgen einfrieren und bewundern
+ Verschlusszeit: Auto: 1/4000 s - 30 Sek. - extrem kurze Belichtungszeiten sind also möglich, einfach einmal damit spielen und die Ergebnisse bestaunen
+ zwar schnappschusstauglich durch eine grds. geringe Auslöseverzögerung - Autofokus ist aber nicht genial und bremst einige Szenen leider aus (dennoch kein Abzug; ggf. Hilfslicht zur Fokussierung verwenden bzw. manuell tätig werden !)
+ auch für Filmer geeignet, Full-HD mit 30fps u. 24fps(!) möglich, wobei max. 30 Min aufgezeichnet werden können - Filmergebnisse können sich sehen lassen
+ Optik und Haptik - schickes und (positiv) auffälliges Weiss (ausdrücklich für Männer und Frauen geeignet)
+ mit einer Akku-Ladung sind (je nach Umfang und Nutzung) ca. 400 oder mehr Fotos möglich, das ist recht ordentlich
+ Near Field Communication („Nahfeldkommunikation“, Abkürzung NFC) als relativ neuer Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten per Funktechnik über kurze Strecken von wenigen Zentimetern und natürlich auch "Wireless" per Knopfdruck um sich ein lästiges USB-Kabel zu ersparen; Übertragung von Fotos klappt im WLAN schnell und problemlos, NFC kann ich aktuelle mangels Equipment leider noch nicht testen
+ Softwarepaket (inkl. Adobe Photoshop Lightroom 4 , nicht die neueste Version, aber trotzdem top), auch für den MAC geeignet
+ Ersatzakku und 16 GB-Speicherkarte und inklusive, sodass man kurzfristig längere Fotoausflüge machen kann (bzw. Filmen)

+/- Touchscreen-Steuerng ist sicherlich für einige ungewohnt, dennoch grds. ein gut bedienbares 3,7" (9,4cm) LCD TFT Touch Display - für Smartphone-Benutzer eine feine und gewohnte Sache, aber mit Einschränkungen. Ruckeln ist beim Scrollen vereinzelt vorhanden, die Reaktionen sind tlw. träge, sinnvoll ist auch der Kurzfilm bei der Produktbeschreibung, welcher das Zusammenspiel zwischen Wählrad und Touchpanel veranschaulicht, um z. B. die Verschlusszeit auszuwählen, der Touchscreen hat übrigens keinen Pixelfehler, das würde mir sofort negativ auffallen
+/- kein optischer Sucher vorhanden, man muss sich also ganz dem neuen Bedienungskonzept hingeben; das kann u. U. ungünstig sein, z. B. wenn die Sonne im Display spiegelt
+/- Externer Blitz SEF8A (im Lieferumfang) mit relativ "überschaubarerer " Leitzahl 6 dabei, der zumindest noch als Aufhellblitz taugt; hier wird man tendenziell noch nachrüsten müssen
+/- leider kein schwenkbares Display (ist z. B. beim teureren Modell NX300 vorhanden), dieses hätte den Komfort doch spürbar verbessert
+/- Vielfilmer sollten sich zumindest weitere schnelle Speicherkarten zulegen, 16 GB sind sehr schnell ausgereizt
+/- Displayschutz fehlt - aus Sicherheitsgründen und zum Werterhalt grds. empfehlenswert
+/- wenn man erst einmal Blut geleckt hat, ist der Kauf von Zubehör (weitere Objektive etc.) erforderlich; das liegt natürlich in der Natur der Sache und ist somit wertneutral

- Ladegerät fehlt, muss separat erworben werden, sodass ohne dieses Zubeör der Akku im Gerät zu laden ist
- kein GPS-Empänger inklusive (muss separat erworben werden), da verwöhnt mich die Canon Powershot 260 SX mit eingebautem GPS-Empfänger mehr
- keine Fototasche dabei, ohne ist die Kamera zu ungeschützt, also zwingend als Folgekosten einplanen
- weisser Body und Objektiv sind natürlich aus farblicher Sicht optisch schmutzempfindlicher
- Putztuch nicht vergessen - handytypisches Problem sind nun natürlich "Fettfinger" o.ä. auf dem Touchscreen, die man regelmäßig entfernen sollte
- Gefahr: meine Frau will die Kamera auch haben:-) - aber Scherz beiseite, sie gefällt uns halt beiden sehr gut und jeder darf sie mal benutzen

Fazit: Die NX 2020 kann tolle Fotos machen und liegt auch gut in den Händen, wobei der Bedienungskomfort nach einer Eingwöhnungszeit recht gut ist; meine Canon 450D wird zwar nun nicht arbeitslos, aber diese muss sich auch aus optischen Gründen nun auf weniger Einsätze einstellen, da die Samsung NX2020 alles ebenfalls und noch viel mehr kann (z. B. Filmen). Da ich noch kein weiteres Objektiv besitze, punktet die Canon noch mit dem "Teleobjektiv" 55 - 250mm; noch…. Außerdem muss ich zugeben, dass mir der optische Sucher schon irgendwie fehlt…..

Ansonsten sollen Vorgängermodelle von Samsung lt. Testberichten auch aus preislicher Hinsicht ebenfalls sehr gut sein; ich kann aber nur dieses Modell bewerten und feststellen, dass man sowohl optisch als auch ausstattungsmäßig eine sehr gute Wahl trifft. Technik entwickelt sich zwar immer weiter, aber an diesem Modell sollte man jahrelang seine Freude haben, zumal sich auch Zubehör später noch an Nachfolgemodellen benutzen lässt. Das ist halt ein Vorteil wie bei anderen DSLR's, dass man "nur" den Body ausstauschen muss. Aufgrund des umfänglichen Ausstattungspaketes liegt ein ausgewogenes und solides Preis-/Leistungsverhältnis vor - Volle 4 Punkte - Kauftipp !
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5.0 von 5 Sternen Alles was eine Kamera bracht, 3. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX2020 Systemkamera Set (20,3 Megapixel, 9,4 cm (3,7 Zoll) LCD-Display, HDMI, WiFi, USB 2.0 inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv, Zweitakku, Samsung 16GB microSD Karte, Adobe PS Lightroom) weiß (Elektronik)
Ich suchte lange nach einer neuen und guten Kamera. Da ich viel auf Konzerte Fotos mache und ganz vorne an der Bühne stehe, suchte ich einen Kostengünstige und gute Kamera!
Die Samsung beinhaltet alles.
Die Funktion, alles drahtlos zu übersenden, gefällt mir am Besten. Kein nerviges Kabel mehr, einfach mit dem W-Lan Stick verbinden und die Bilder gelangen auf das Smartphone.

Besonders gefällt mir das ich die Kamera mit meinem Smartphone verbinden kann und somit das Gerät irgendwo im Raum hinstellen kann und bequem von einem anderen Winkel Fotos machen kann.
Oder ich drücke jemanden die Kamera in der Hand und sehe das, was er sieht!

Rundrum ... immer gerne wieder!
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