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4.0 von 5 Sternen Seventh Swamphony, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Swamphony (MP3-Download)
.

Wie von Kalmah gewohnt bewegen sich Riffs, Growls und die gesamte Produktion auf sehr hohem Niveau, ebenso die Gitarrenarbeit. Hervorragend.

Gegenüber den bisherigen Alben fällt auf, dass stellenweise mit mehr Bombast gearbeitet wird, das Keyboard spielt eine größere Rolle. Es gibt auch wieder mehr thrashige Parts wie zu ihren frühen Zeiten, außerdem einige wenige shoutparts. Im Song "Hollo" sind erstmals auch klare Gesangsparts vorhanden: ist an sich ein schöner Midtempo-Song, erinnerte mich etwas an "Dance of the Water", mir persönlich geht das aber nicht so gut rein mit dem cleanen Gesang. Sehe da nicht die Stärke von Kalmah.

Alles in allem sind die Veränderungen wohldosiert. Die Mischung ist einzigartig und grundsätzlich sehr gelungen, dabei klingt das Ganze immer noch (und wieder) unverkennbar nach Kalmah. Die Band schafft es seit mittlerweile über 10 Jahren, sich weiterzuentwickeln und dabei dennoch stets authentisch nach sich selbst zu klingen. Chapeau.

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"Klingt doch alles super, warum nur 4 Sterne?"

Nun - was Kalmah in meinen Augen bisher aus der Masse abgehoben hat, sind starke Melodien gepaart mit einem gesunden Metal-Maß an Brutalität. Die Grenzen dazwischen waren stets fließend und für den Hörer trotz komplexer Songstrukturen nachvollziehbar. Ich würde sogar behaupten, dass die Kreativität und Detailarbeit der Kalmänner an genau diesen Grenzen besonders sichtbar wurde.

Kreativität und Detailarbeit sind auf "Seventh Swamphony" zwar auch vorzufinden, allerdings fehlt stellenweise die Bindung einzelner Parts an den jeweiligen Song, es wirkt manchmal etwas unharmonisch. Mir persönlich fehlen auch etwas die absoluten Brecher, von denen bislang mindestens 2-3 pro Album vorhanden waren. Diese beiden Punkte zusammen lassen dieses Album etwas schwächer erscheinen als die Vorgänger. Zwar ist die Scheibe immer noch auf hohem Niveau gut wegzuhören, aber erstmals haut mich ein Kalmahalbum nicht mehr aus dem Stuhl.

Macht aber immer noch gute 4 Sterne. Zur Einordnung: "Black Waltz" für mich 5/5, die restlichen Alben 4.5/5 Sternen. Für Fans kann ich den Kauf damit uneingeschränkt empfehlen, für derzeit 8 Oiro für die digitale Version macht man nix falsch. Wer die Band noch nicht kennt darf sich auch gerne erstmal "Black Waltz" reintun ;)

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Anspieltips:

Mir persönlich gefällt die zweite Hälfte des Albums besser, also die Songs nach "Hollo". Anspieltips wären die beiden letzten Songs, "Black Martens Trace" und "The Trapper".

Fans von Metallicas "Master of Puppets"-Solo empfehle ich außerdem den titletrack, Fans von Equilibriums "Verrat" den Song "Windlake Tale". Da scheint mir das Songwriting nicht gänzlich auf Kalmahs eigenem Mist gewachsen zu sein :))
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5.0 von 5 Sternen Seventh Swamphony - Grandioser Mix aus Altem und Neuem, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Seventh Swamphony (Audio CD)
Die finnischen Kalmahren um die Gebrüder Kokko haben nun nach 12 Gauge ihr 7. Album veröffentlicht und es ist einfach nur ein hammer Album geworden. Ein super Mix aus den alten verspielten Kalmah-Melodien wie zu Anfangszeiten und der Härte, die seit The Black Waltz ihre Musik prägen. Außerdem bringt der neue Keyboader Veli-Matti Kananen neue epische Sounds in aller frische in die Musik. ( Sogar die Musik von dem Song "Wolves of the Throne" ist komplett von ihm komponiert, welche total neue Klänge in die Musik bringen ) Jedoch bleiben Kalmah ihrem Swampmetal treu und klingen immer noch so wie man die Finnen kennt.

Die Songs einzeln unter die Lupe genommen:

SEVENTH SWAMPHONY:
Der Opener kracht schon mit einem sehr schnellen und verdammt fetzigen Riff los und zeigt einem wo der Hammer hängt.( DAS ist einfach geil und das beste Intro vom gesamten Album )
In der Strophe kommt dann Anti Kokko mit einer obergeilen Melodie, wie zu den Anfangszeiten der Swamplords. Weiter geht es dann mit einer Bridge in der die Leadgitarre kurz alleine spielt und dann steigt Pekka mit seiner angsteinflößenden Growlstimme ein ( I'm standing at the Edge of the blackened Swamp - BOOAH, spitze spitze spitze ! ) Der Refrain bleibt dann auch bei dem Niveau und geht auch ganz gut ins Ohr. Der Song brescht dann so weiter bis es dann im Mittelteil sehr ruhig wird und akustische Klänge mit einer Einleitung zum Solo gespielt werden. Danach wird die Musik wieder lauter und schneller und Anti Kokko zaubert mit seiner Gitarre ein wunderbares Solo. Danach kommt wieder die Bridge und der Refrain und zum Schluss noch mal eine ordentliche Ladung Blast Beats und Growls, welche diesen Song gut abschließen. Den Opener sehe ich mit als einer der besten Tracks an und zu dem es auch ein Musikvideo gibt, anschauen lohnt aufjedenfall!

DEADFALL:
Deadfall, das ist wohl der eingängiste Song des Albums, den man super mitgröhlen kann. Der dürfte Live ziemlich viel Spaß machen.
Der Song beginnt mit der Refrain-Melodie, die schon mal ordentlich Laune macht. Weiter geht es dann mit einer ganz netten Strophe. Der Refrain ist überwiegend mit Bandshouts gesungen, bei denen man einfach nur mitsingen möchte. Nach dem Refrain kommt der Keyboader mit einem ziemlich epischen Keyboardpart in den Vordergrund und dann, mein Lieblingspart, der schon große Züge zum Melodic Black Metal hat, rasante Blasts und ordentliches Gekeife a la Pekka Kokko...

PIKEMASTER:
Bei diesem Song gibt es nicht so viel zu sagen, er ist einfach typisch Kalmah. Er hätte auch schon auf den vorherigen Alben sein können.
Am besten gefällt mir hier die Strophe und der Part nach dem Solo, wo Anti und Pekka wieder was wundebares auf den Gitarren gezaubert haben.

HOLLO:
Das ist wohl der untypischte Song von Kalmah überhaupt, ziemlich langsam, melancholisch und es gibt sogar zwei Parts mit klarem Gesang. Das ist der erste Song der Finnen mit Clear Vocals, jedenfalls neben den Bandshouts. Ich muss allerdings sagen, dass mir das wanhsinnig gut gefällt, vor allem die Clear Vocals und das langsame Tempo.
Der Song beginnt mit einer klargespielten Gitarre, wo dann auch Anti mit einer schön melancholischen Melodie einsteigt. Dann kommt auch schon eine brutal gesungene Strophe, die dann auch super in den 1. klar gesungenen Teil übergeht. Der Gesang klingt für mich wie eine Mischung aus einer epischen Erzählerstimme und "normalem" Gesang, aber das ist grandios , sowie der Text in diesem Part, der ist sogar richtig schön. (:
Der Clear Part wird dann später widerholt nur mit anderem Text. Bei 3:36 Min. erfolgt dann ein komischer Übergang, der irgendwie nicht so ganz passt und das ist auch der einzige Teil des Songes der nicht so gut ist...

WINDLAKE TALE:
Diesen Song haben Kalmah schon mehrere Monate vor dem Release zum Hören freigegeben.
Hier hört man deutlich den Thrasheinschlag von den Meistern Kalmah. Der Song beginnt mit einem schnellen, thrashigen Riff was dann in eine grandiose Strophe übergeht, mit schön viel Screaming und einer geilen Melodie. Mit einer der besten Strophen des Albums. Die Keys die dann in der Bridge einsätzen sind auch richtig schön episch und dazu noch Pekkas Growhls....einfach herrlich... Später ab dem Part " Wind tales my tale..." wird es dann noch mal richtig fetzig, mit schnellen, melodischen Leadgitarren Parts und einem kurzen Solo und dann zum Abschluss nochmal der Refrain.
Zu dem Song muss ich noch anmerken, dass er einen sehr guten Text hat, mit einer der besten des Albums. Pekka's Schreibfertigkeiten werden immer besser.

WOLVES OF THE THRONE:
Dies ist nun der Song bei dem die Musik von Veli-Matti Kananen geschrieben wurde, was man aber auch deutlich hören kann.
Das ist der Song des Albums den ich am wenigsten mag. Vielleicht liegt das einfach daran, dass er "anders" klingt, aber er ist auch nicht schlecht. Es gibt einen "komischen" Zwischenpart, wo das Keyboard mit techno-/elektroähnliche Sounds gespielt wird, was aber richtig gut klingt. Außerdem hat der Track ein kleines Basssolo, was man mal hervorheben kann, da es bei Kalmah sowas ja nur selten gibt. Trotzdessen bleibt es der Song den ich am wenigsten mag bzw. einfach am wenigsten höre und öfter mal überspringe.

BLACK MARTEN'S TRACE:
Und hier sind wir bei meinem absoluten Lieblingssong angelant, der auch so ziemlich mein Lieblingskalmahsong ist. Er hat die absolut geilste Strophe und Bridge, sowie auch den besten Text auf dem Album. Er liest sich wie eine Art Geschichte, die mich ziemlich in den Bann zieht. " Snow has covered the snow, waiting for the morning glow" ABSOLUT HAMMMER ZEILE! GEIL!
Im weiteren Verlauf hält der Song sein sehr hohes Niveau, was nochmal durch die widerholte Strophe und dem abschließenden fetten Blast Beat Part gestärkt wird.

THE TRAPPER:
Wieder ein etwas langsamer Song, dafür aber auch richtig gut. Man könnte ihn sehr gut mit dem Titelsong von The Black Waltz vergleichen.
Eine schnieke Strophe und einen noch epischeren und mächtigeren Refrain!

So, das wars auch schon mit den Songs, leider. Leider haben fast alle Kalmah Alben nur 8 - 9 Songs, was ich ein bisschen zu wenig finde. Aber da die Songs auf Seventh Swamphony überwiegend alle ein sehr hohes Niveau haben, kann ich darüber hinweg sehen und kann dem Album aufjedenfall 5 Sterne geben.
Mal schauen was die Kalmahren in Zukunft noch so machen werden, ich bin aufjedenfall gespannt und warte nun darauf, dass sie das Album Live präsentieren .

Don't mess with the Swamplords!
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4.0 von 5 Sternen kommt nicht ganz an 12 Gauge heran, aber dennoch gut!, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Swamphony (MP3-Download)
Kalmah beweisen auf diesem Album zwar nicht ganz so viel Spielfreude und Kreativität wie auf 12 Gauge, dennoch kann ich dieses Album allen Kalmah-Fans empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen mp3 Download, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Swamphony (MP3-Download)
Gute Qualität, keinerlei Probleme beim Download
Ein Album, welches die Herzen von gestandenen Heavy Metal Fans höher schlagen lässt
Danke
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4.0 von 5 Sternen Wenig unterschied zu 12 Gauge, 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Swamphony (Audio CD)
Seit langem habe ich auf diese Album gewartet und der Auftritt auf dem Paganfest 2013 hat mich nur noch heißer auf die Scheibe gemacht!

Dann kam endlich die Single (gleichnamig zum Album) mit dem Video auf den Markt, die Freude war übergroß, der Sound haute rein und die Erwartungen gingen immer höher.

FEHLER!

Dann die Nachricht des Versanddienstes: Das Album wird mit dem VÖ um zwei Wochen nach hinten geschoben... ein Rückschlag, aber dennoch, die Freude hielt und dann waren die grausamen 14 Tage rum und das Päckchen trudelte hier ein.

Vorweg, man muss ja dazu sagen, die Bands geben sich immer mehr Mühe mit ihren CD's, mit Gimmicks und Beilagen und die Aufmachung, etc. Hut ab!

Aber hier ist das mal so rein garnicht der Fall...

Nah dem Auspacken, viel die Freude wie ein Kartenhaus erstmal zusammen, eine ziemlich plumpe Verpackung, quasi zwei Cardsleves aneinander geklebt, so zu sagen ein semi Digipack, die Aufmachung war sehr ernüchternd, aber hier geht es ja um die Musik, nicht um die Verpackung!

Rein mit der CD und auf laut!

Der erste Track war Seventh Swamphony, schon bekannt, aber dennoch nen super Track... Im groben und ganzen ist es kein schlechtes Album (ja, man merkt meine Begeisterung ;-) aber nach den Artikeln, die ich dazu gelesen habe, hatte ich mir doch mehr davon versprochen, für mich war anfangs klar, dass die Band mit der Scheibe, nen großen Schritt tut und auch vom aktuellen Label wegkommt, in Richtung Century Media oder Nuclear Blast.

Doch glaube ich mittlerweile nicht mehr so ganz daran, aber ich möchte das Album hier nicht nieder machen! Es hört sich super, es befinden sich top Tracks darauf und auch die Melodic hat zugenommen, was zuletzt sicher auch mit am neuen Keyboarder liegt, der frischen Wind in die Band bringt.

Ich empfehle das Album zu kaufen, auch wenn ich die Verpackung schon fast als Frechheit empfinde. Einen großen Sprung im Vergleich zum Vorgänger "12 Gauge" hat die Band nicht gemacht, aber es sind Unterschiede zu hören.
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