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Kundenrezensionen

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am 24. Juni 2002
Der / die Morde in einem Kinderheim sind erst mal unerklärlich - dann aber - und das macht diesen Krimi zum Ereignis - in der Darstellung der Mutter , dieser Verbildlichung des Scheiterns aller möglicher Menschen. Diese Schilderung zieht den Leser wie einen Sog in sich hinein, man versucht im Geiste zu helfen, Auswege zu finden, nur um eben erkennen zu müssen, dass es diese nicht immer gibt, im Roman - wie im Leben !
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am 26. März 2001
Wie schon mit "Blinde Göttin" und "Seelig sind die Dürstenden" ist Anne Holt wieder ein überaus fesselnder Krimi um die Osloer Kommissarin Hanne Wilhelmsen gelungen. Eine Schlüsselfigur ist Olav, ein zwölfjähriger, schwer erziehbarer Junge. Seine Mutter wurde in ihrer engen Sozialwohnung nicht mehr mit seiner Erziehung fertig, so daß Olav jetzt in dem Kinderheim "Frühlingssonne" wohnt und bei seinen gleichaltrigen Mitbewohnern eher gefürchtet als beliebt ist. Auch mit der Heimleiterin Agnes gerät er regelmäßig aneinander. Als Agnes dann eines Morgens tot an ihrem Schreibtisch aufgefunden wird, ist Olav einer der Verdächtigen, aber ein Motiv haben auch andere... . Das Leben in einem Kinderheim wird glaubwürdig und mit der nötigen Sensibilität geschildert und das Ende dieses Krimis ist auf jeden Fall überraschend. Neben der Schilderung des Falles erhält der Leser auch immer wieder Einblicke in das Privatleben der Ermittler, so daß einem diese mit jedem neuen Buch von Anne Holt mehr ans Herz wachsen. Ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman, den man nicht so schnell aus der Hand legt.
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am 8. August 2002
Gleich auf den ersten Seiten wird der Leser in die Situationen der beteiligten Personen versetzt. Man kann sich bildhaft vorstellen, wie dieser Olav agiert, was er fühlt, warum er so wurde, wie er wurde. Und dass es trotzdem Menschen gibt, die ihn lieben.
Auch ich würde eher Roman als Krimi für das Buch wählen, was aber das Lesevergnügen nicht mindert. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist alles in allem wirklich lesenswert, auch wenn es nicht superspannend ist (es ist aber trotzdem alles andere als langweilig).
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am 5. Mai 2004
Anne Holt schafft es mit diesem Buch, den Leser über knapp 300 Seiten an sich zu fesseln. Der Spannungsbogen ist ihr mehr als gut gelungen, auch wenn der Einstieg in die Geschichte zunächst noch sehr ruhig ist. Erst nach etwa 40 Seiten geschieht der erste Mord, danach spalten sich die Handlungsstränge auf, was das Buch deutlich interessanter macht. Immer an den spannendsten Stellen wird dabei von einem Handlungsstrang zum nächsten gewechselt. Schon früh meint der Leser, den wahren Täter zu kennen, doch Holt schafft es, einen auf den letzten Seiten des Buches noch zu überraschen.
Das Buch hat kaum Längen, ist unheimlich spannend und unterhaltsam, von daher kann ich es uneingeschränkt allen Krimifans weiterempfehlen, die sich nicht an einer lesbischen Kriminalkommissarin stören. In der Figur der Hanne Wilhelmsen findet man sicherlich die Autorin selbst ein Stückweit wieder...
Kurzum: Sehr zu empfehlen, wenn auch nicht ganz so spannend wie Mankell.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2008
Hab es heute Nacht noch fertig gelesen, aber ich muß gestehen, so wirklich vom Hocker, wie die anderen Bände, hat es mich nicht gerissen. Mir fehlte die Spannung, weil mir von Anfang an klar war, was passiert ist, oder zumindest die Grundzüge, das war mir viel zu durchschaubar.
Sprachlich ist es wieder ohne Fehl und auch die Geschichte an sich ist durchaus erzählenswert, aber mir fehlte hier diesmal das gewisse Etwas, das ein sehr gutes von einem guten Buch unterscheidet.
Außerdem fand ich Hanne hier etwas nervig, ihre Probleme mit ihrer lesbischen Beziehung und ihren Kollegen entwickeln sich aus meiner Sicht irgendwie nicht weiter, das finde ich Schade und Hakon Sand hat mir in diesem Band auch gefehlt.
Dennoch, wie gesagt, in einem Rutsch gelesen und ganz bestimmt nicht schlecht, aber eben nicht so gut, wie erhofft.
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am 10. April 2008
In "Das einzige Kind" gelingt es Anne Holt besonders gut, dem Leser diskret, differenziert und einfühlsam Zugang zu einem Kind zu verschaffen, das auf den ersten Blick wenig einnehmend wirkt. Auch die Psychologie seiner Umwelt und Sozialisation wird nach und nach verständlicher - insofern ist es ein Buch, das den Horizont erweitert, ohne belehrend daherzukommen. Gleichzeitig fehlt es der kriminalistischen Seite des Romans an nichts: Spannung, überraschende Wendungen, ein unerwarteter Schluss, was will man mehr? Unterhaltung auf hohem Niveau, ich habe das Buch sehr gern gelesen!
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am 28. Juli 2001
...denn der Möder steht meines Erachtens schon von Anfang an fest. Dennoch bereitet das Buch viel Lesevergnügen von Anfang bis zum Ende - nicht zuletzt dadurch, dass Anne Holt aus den unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Personen schreibt. Letztlich löst sich die die Geschichte friedlich und schnell. Wer allerdings Blutvergießen oder Gruseln beim Lesen verspüren möchte, sollte das Buch eher meiden.
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am 12. Dezember 2002
Ein Krimi, der einem schon sehr früh viel Information anbietet - aber doch immer die entscheidende Wendung verbergen kann. Die Dramaturgie stimmt.
Auf der anderen Seite wird ein sehr extremer Fall einer missratenen Erziehung, eines gescheiterten Zusammenlebens zwischen einer Mutter und einer Sohn präsentiert, was oft die Grenzen des Glaubwürdigen sprengt.
Auch die fortwährenden Wechsel der Perspektive ermüden den Leser. Zwar ist es nett, Einblick in alle Köpfe zu erhalten, doch wird das einem auch zu viel. Ein distanzierter, reflektierender Erzählton hätte dem Krimi gut getan.
Als Highlight kann die Schilderung der lesbischen Kommisarin gelten: Erfrischend, wer da ermittelt.
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am 2. April 2005
Zum einen stimmt es überhaupt nicht, dass skandinavische Schriftsteller keine richtigen Spannungsknüller landen können. Sicher, wer nur dann gefesselt wird wenn er Bücher wie Illuminati liest, die durchgehend mit Action gefüllt sind, hat vielleicht ein etwas anderes Verständnis von Spannung, als das was von vielen skandinavischen Krimiautoren angeboten wird. Es gibt reichlich gute skandinavische Autoren, die es verstehen genial durchdachte und durchaus sehr spannende Bücher zu schreiben!!!
Zum anderen kann ich nicht beipflichten, dass Anne Holt in diesem Krimi einen distanzierteren Erzählton wählen sollte. Genau im Gegenteil wird hier meiner Meinung nach zu distanziert, zu emotionslos, ja fast schon etwas lustlos erzählt. Zwar bindet die Schriftstellerin die Persönlichkeiten der verschiedenen Ermittler und Verdächtigen ein, doch fehlt ihr meiner Meinung nach etwas die Fähigkeit, Atmosphären und Stimmungen zu zeichnen und diese auch beim Leser "rauszukitzeln". Ich habe beim Lesen nicht so wirklich ein Gefühl dafür bekommen, um was für Menschen es sich handelt, wie sie denken und fühlen. Es fällt einem schwer sich einzudenken und genau das ist meiner Meinung nach die Fähigkeit, mit der es manche Autoren schaffen, einen Krimi so fesselnd zu gestalten. Darin besteht meiner Meinung nach die eigentliche Genialität eines Schriftstellers: mit der Sicherheit des Lesers zu spielen, ihn zu verwirren und ihn tief in seinen Emotionen anzusprechen. Anne Holt schafft das hier leider nicht!
Trotz allem, ein von der Idee her spannend aufgebautes Buch und für Leser die keinen großen Wert auf das eben genannte legen, durchaus lesenswert.
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am 4. August 2014
mein erstes Buch von Anne Hold. Ein guter Plot, der Tatort ist ein Kinderheim in Oslo. Die Ermittlerin Hanne Willhelmson tastet sich nach und nach an die beteiligten Personen um den Mordschauplatz heran. Es macht Spaß mit zu überlegen, wer in diesem Falle als Mörder in Frage kommt. Und hierbei bindet Anne Hold Ihre Leser mit ein. Ich war wirklich possitiv überrascht. Für Krimiliebhaber, die weniger auf viel Blut als auf psychologische Hintergründe wertlegen, sehr zu empfehlen.
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