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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie das Internet zum Kaufhaus wurde
Das Buch “Der Allesverkäufer” startet mit der Schilderung eines Wunderknaben mit “überragendem Intellekt und schmächtigem Wuchs”. Ein aufgeweckter Junge, der mit seinem Erfindungsreichtum die Lehrerschaft begeistert. Der Drang, Neues zu schaffen, bleibt ein Leben lang stetiger Begleiter von Jeff Bezos, dem Amazon-Gründer. Am...
Vor 9 Monaten von Roter Reiter veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Anekdoten, schwache Übersetzung
Das Buch ist eine nett lesbare Anekdotensammlung über den Firmengründer Jeff Bezos.

Die sprachliche Qualität der deutsche Übersetzung ist jedoch je nach Sichtweise nah am Orginal oder einfach nur kaum erträglich.
Vor 6 Monaten von Georg Wandrey veröffentlicht


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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Networking-Party mit dem Autor im Mittelpunkt, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bewundere Jeff Bezos und hätte mich sehr für seine menschliche Seite interessiert.
Das Buch ist leider eine Ansammlung von Jahreszahlen und Namen von ganz schön wichtigen Personen (in etwa dem Schema: ZACK meine Yacht, ZACK mein Auto), was den Lesefluss für mich persönlich sehr stört. Noch schlimmer, die Art zu schreiben und über die Beteiligten zu reden ist hochgradig unsympathisch.

Es kam mir vor, als wäre ich auf einer Networking-Party, alle sind höchst wichtig, niemand weiß wofür, hauptsache jeder hält ein Sektglas mit Himbeere. Executives, CEOs... Worte die man 10x pro Seite liest. Etwa diese grauenvolle Stimmung kommt bei mir auf, wenn ich in dem Buch lese, weshalb ich es auch nach mehreren Anläufen endgültig weglegen musste, gelangweilt, verärgert und enttäuscht, in der Annahme, dass der Autor sehr stolz darauf ist, den Namen all dieser Personen zu kennen.

Ich hätte gerne mehr über das Wie und Warum gelesen, über evtl. Rückschläge, wie man damit umgegangen ist und wodurch man es dann doch geschafft hat, also mehr aus menschlicher und emotionaler Sicht. Es hätte mich interessiert, wie man so ein Unternehmen aufbaut, wie man über seine Grenzen geht. Darüber wird garnichts erzählt, es ist eher eine gefühlslose Timeline eines Mannes, der offensichtlich alles kann, ohne jemals ein Problem gehabt zu haben.
Jeff Bezos wird als Gott dargestellt, als Alleswisser und Alleskönner, vor dem sich alle fürchten... was mir mehr als unecht erscheint. Es wirkt nicht authentisch und gibt auch wenig von dem echten Menschen hinter Amazon preis.

Schade, ich hätte mich wirklich gefreut, das Besondere aus den persönlichen Interviews mit ihm auch in diesem Buch wiederzufinden. Falls dies auf den hinteren Seiten doch noch der Fall gewesen wäre, entschuldige ich mich, aber es war mir dank des Autors nicht möglich, bis dorthin zu gelangen.

1 Stern für das Cover, das ich irgendwie lustig finde und 1 Stern für die schnelle Lieferung, danke Jeff Bezos *g*
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5.0 von 5 Sternen Umfangreicher Überblick, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon (Kindle Edition)
Dem Autoren ist es perfekt gelungen, das Unternehmen, den Gründer und dem Umfeld einen schlüssigen und unabhängigen Rahmen zu geben. Habe fast alles verfügbare über Amazon gelesen, viele Zusammenhänge habe ich erst jetzt verstanden.
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5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon (Kindle Edition)
Gründung, Aufstieg und Rückschläge, alles in diesem interessanten Buch zu lesen.
Sehr beeindruckend die Beschreibund des Jeff Bezos, vor allem als Menschen.
Nach der Lektüre sieht man Amazon mit anderen Augen.
Von mir eine eindeutige Kaufempfehlung.
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3.0 von 5 Sternen Hörbuchvariante: Schade. Hätte man besser machen können., 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hörbuchvariante fällt durch schlechte Übersetzung und schlechte Spreche auf:
- Offensichtlich aus dem englischen sinnfrei übernommene Wörter
- schlechte Verständlichkeit des Sprechers durch falsche, fehlende Betonung
- schlechte Aussprache englischer Begriffe des deutschen Sprechers

Wer wissen will, wie man das gut macht, dem sei die Biografie von Steve Jobs empfohlen.

Inhaltlich aber interessant.
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5.0 von 5 Sternen Großartig geschrieben, spannend wie ein Thriller - und man spielt selbst mit!, 17. Februar 2014
Dieses Sachbuch ist fantastisch geschrieben. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Stone erzählt sehr lebendig. Es ist sehr clever thematisch aufgebaut, nicht sturheil chronologisch. Engagiert, aber nie parteiisch. Es ist ein Buch, in dem man als amazon-Kunde selbst mitspielt. Ich als Autor bin besonders betroffen, zumal ich von Anfang an amazon-Fan war. Jeff Bezos ist wirklich mutig, hat mit Ideen wie dem Marketplace Gesetzmäßigkeiten des Handels mit Erfolg gebrochen. Sein Erfolgsrezept: Immer 100 Prozent vom Kunden her denken. Wir haben es ja selbst erlebt – da kam keine andere Verkaufs-Website mit.

Amazon ist mit einem blauen Auge durch die erste große dotcom-Krise gekommen (mit Geld aus Deutschland, wie man in diesem Buch erfährt!), hat immer mehr Fahrt aufgenommen und sich aufgeschwungen, nicht nur Verkäufer zu sein, sondern die Szene umzukrempeln. Jeff Bezos, das macht Stone sehr klar, wollte von Anfang an den Irrsinn, der mit der Musikszene passiert ist, auf den Buchhandel ausweiten.

Wieder war ich ein Teil der Story und habe sie am eigenen Leib miterlebt. Die 99 Euro für den Kindle war eine meiner sinnlosesten Ausgaben des Jahres 2012. Eine beleidigend miese Typographie, ein uninspiriertes Design, aber Gehirnwäsche-Werbung und unglaubliche Versprechungen.

Ich bin kein Tante-Emma-Laden-Romantiker. Ich habe erlebt, wie die großen Buchhandelsketten genüsslich zuerst die kleinen Buchhändler und dann sich gegenseitig plattgemacht haben. Mit leichter Häme habe ich zugeschaut, wie amazon mit Chuzpe und Aggressivität nun die großen Handelskonzerne in die Ecke drängt. Ja, der Markt ist kein Kindergeburtstag. Ausgerüstet mit einer Armada typischer menschenverachtender US-Anwälte führt Bezos mit allen Mitteln Krieg gegen jeden.

Im Verlauf des Buches ging es in mir hin und her. Handelt amazon unlauter, wenn es seine Europazentrale steuersparend in Luxemburg unterbringt? Oder sind es die dortigen Zwergstaatler, die mitten in Europa ein für sich und US-Konzerne wie amazon lohnendes Steuerschlupfloch einrichten und sich gleichzeitig als Herz und Seele des europäischen Gedankens feiern lassen? Als kleiner Trost war zu lesen, dass amazon die gleiche Hase-und-Igel-Taktik in den USA selbst verfolgt und den Bundesstaaten zustehende Steuern mit allen Tricks vorenthält.

Finde ich Bezos jetzt genial oder bestialisch? Ist er ein Warlord oder ein Missionar? Den Ausschlag gab ein Detail über ihn, im genialen letzten Kapitel des Buchs. Da berichtet Stone, wie er den leiblichen Vater von Jeff Bezos aufspürt, der – Ironie der Geschichte – ein winziges Einzelhandelsgeschäft für Fahrräder führt. Er wusste nicht, wo und wer sein erster Sohn war. Er fiel aus allen Wolken, als Stone ihm eröffnete, dass sein Jeff inzwischen einer der reichsten Männer der USA geworden war. Der alte Herr nahm Kontakt auf zu seinem Sohn, und der hat bis heute nicht einmal geantwortet. Da war mir klar: doch eher Warlord.

Ich mag das blöde Wort vom Raubtier-Kapitalismus nicht. Aber Bezos hat eine seiner vielen kriegerischen Maßnahmen „Aktion Gazelle“ genannt. Er will wirklich nur gewinnen, indem er anderen schadet. Das mit der Kundenfreundlichkeit ist Gerede. Ist es kundenfreundlich, alle Angestellten und Mitarbeitenden in der langen Lieferkette, vom Autor, Verlag, Picker, Packer bis zum Fahrer so minimal wie möglich zu bezahlen? Nein, das wollen wir Kunden nicht mehr. Wir wollen keine Jeans, an denen Blut klebt, und keine Pakete, die von bis zum Umfallen arbeitenden Boten und in den Bankrott gejagten Subunternehmern ausgeliefert werden.
Im frühen Kapitalismus haben sich die Arbeitenden zusammengetan, es kamen Gewerkschaften auf, Streiks, Arbeitskampf. Es gibt auch noch den Boykott oder das stille Wegbleiben von Kunden. Genau das wird geschehen, wenn sich bei amazon intern nicht grundlegend etwas verändert. Ich habe als Autor amazon einige meiner Einkünfte zu verdanken. Auf der anderen Seite hat amazon aber auch von meinen geistigen Leistungen profitiert, und diese Profite sind fast komplett aus unserem Land hinausgeflossen.

Jetzt bin ich gespannt, ob amazon diese Rezension über das amazon-Buch so veröffentlichen wird. Gut anstehen würde es ihnen schon. Kritik muss man aushalten, das gehört zu einem demokratischen Markt eigentlich dazu. Die Frau von Jeff Bezos hat über dieses Buch in den USA übrigens auch eine amazon-Rezension geschrieben und dem Werk 1 Stern gegeben. Was eigentlich schon wieder clever war, denn dadurch stiegen die Verkaufszahlen – beim Buchverkäufer amazon.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein Krimi, 10. November 2013
Von 
Andre Papmehl (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist ein sehr gut recherchiertes Fachbuch und liest sich dennoch (über weite Passagen) wie ein Krimi. Man merkt, dass viel Zeit für die vorbereitende Analyse verwendet worden ist. An einigen Stellen finde ich die Beschreibungen allerdings zu undifferenziert bzw. unkritisch. Amazon ist ein tolles Unternehmen - für uns als Kunden. Dort zu arbeiten, ist eine andere Geschichte: Deshalb auch nur vier Sterne.

André Papmehl
Papmehl Management Consulting
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7 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Internet-Kapitalismus pur, 31. Oktober 2013
Eine neue Kapitalisten-Story. Neue Technologien - neue Kapitalisten; leider werden es zunehmend mehr Psychopathen, die Kapital akkumulieren. Die Politik könnte diesen Irrweg der Wirtschafts- und Machtkonzentration per Gesetz schnell beenden. Will sie aber nicht - warum ? Marx hat das alles schon vor 150 ! Jahren beschrieben. Leider sind wir dumm und feige geblieben ... trotz Internet und Amazon. Dieser Umstand wirft eher ein fragwürdiges Licht auf die Spezies MENSCH. "Es ist die Zeit der Irren und Idioten" (H.E.Wenzel) und ich ergänze: der Psychopathen. Bezos und seine Story ist beileibe kein Einzelfall. Die Gesellschaft wird sich um ihn kümmern müssen.
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