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5.0 von 5 Sternen Bestes kleines Werk über den 1. Weltkrieg.
Kurz und knapp formuliert. Neueste Quellen zitiert. Klischees relativiert. Politische und soziale Aspekte sehr gut beleuchtet. Ein modernes Geschichtsbuch, flüssig geschrieben. In einem Zug durchgelesen. Bisher das beste Buch über den 1. Weltkrieg, das ich gelesen hatte.
Vor 2 Monaten von Michael Steuerwald veröffentlicht

versus
38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein großer Wurf
Der Buchmarkt wird derzeit überschwemmt von Büchern zum 1. Weltkrieg - oder zum "Großen Krieg" um in der Diktion von Oliver Janz zu bleiben. Dabei wird durchaus eine unterschiedliche Herangehensweise und Schwerpunktsetzung durch die jeweiligen Autoren vorgenommen. Für den Leser ergibt sich die Qual der Wahl.

Im Gegensatz zu den...
Vor 10 Monaten von Weeping Song veröffentlicht


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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein großer Wurf, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 14 - Der große Krieg (Gebundene Ausgabe)
Der Buchmarkt wird derzeit überschwemmt von Büchern zum 1. Weltkrieg - oder zum "Großen Krieg" um in der Diktion von Oliver Janz zu bleiben. Dabei wird durchaus eine unterschiedliche Herangehensweise und Schwerpunktsetzung durch die jeweiligen Autoren vorgenommen. Für den Leser ergibt sich die Qual der Wahl.

Im Gegensatz zu den bisherigen Rezensenten bin ich weit davon entfernt dem vorliegenden Buch von Oliver Janz fünf Sterne zuzusprechen, sondern sehe es lediglich als mittelmäßigen Beitrag zur derzeitigen Veröffentlichungswelle. Positiv sind die klare Sprache, die vielen berücksichtigten Facetten des Ereignisses und der gewählte Rahmen hervorzuheben. So eignet sich das Werk, um einen guten Überblick über den 1. Weltkrieg und seine Begleitumstände zu bekommen.

Allerdings bringen diese Vorzüge auch Nachteile mit sich. So liest sich das Buch doch etwas trocken, ist zum Teil ausgesprochen zahlenlastig (Gefallene, Verwundete, eingesetzte Geschütze und Munition etc.pp.) und handelt vieles sehr knapp, oft zu knapp, ab. Zudem zollt Janz der Breite der von ihm gewählten Thematik auch dadurch Tribut, dass er sich fast ausschliesslich auf Sekundärliteratur bezieht. Somit wurde der eigene Rechercheaufwand minimalisiert. Der daraus resultierende Stil erinnert dann auch allzusehr an ein Schulbuch. Die Ereignisse werden dargestellt, aber eben nicht anhand von Originalquellen belegt, sondern lediglich mit Verweis auf andere Bücher zum Thema. Eine weitergehende Diskussion verschiedener Perspektiven findet nicht statt. Der Leser kann sich kein eigenes Bild machen, sondern muss sich auf die Darstellung des Autors vollkommen verlassen.

Inhaltlich enttäuschend ist beispielsweise das Kapitel zur Julikrise. Unter völliger Ignoranz aktueller Forschungsergebnisse wie sie beispielsweise Christopher Clark in "Die Schlafwandler" oder Herfried Münkler in "Der Große Krieg" präsentieren streicht Janz die Hauptverantwortung Deutschlands für den Ausbruch des Krieges als klaren Fakt heraus und sieht allenfalls einen Bruchteil der Verantwortung bei den anderen Großmächten. Gerade wenn man kurz zuvor "Die Schlafwandler" mit seinen vielen Zitaten aus Originalquellen gelesen hat in denen minutiös und differenziert das Handeln der Hauptverantwortlichen dargestellt wird, lässt einen die Oberflächlichkeit der Janz'schen Darstellung fast sprachlos zurück. Janz wird damit (nicht nur an dieser Stelle) der Komplexität der Ereignisse nicht gerecht.

Letztlich bleibt - mit Blick auf die Beworbenen DVDs bzw. die Fernsehserie zum Buch - der fade Beigeschmack, dass bei vorliegendem Projekt mehr Vermarktung und Umsatzerwartungen eine Rolle gespielt haben, als der Beitrag zur aktuellen Forschung. Leider passt hierzu die schwache Bebilderung (keinerlei Kartenmaterial, lediglich zur Kapieleinleitung jeweils ein Bild) des Buches nicht wirklich.

Fazit: empfehlenswert allenfalls für den Einstieg in die Thematik! Aber angesichts der Fülle an derzeit erscheinenden Alternativen, der wenig fesselnden Sprache/Darstellung und der Lieblosigkeit bei der Gestaltung insgesamt lediglich zwei Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes kleines Werk über den 1. Weltkrieg., 28. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 14 - Der große Krieg (Gebundene Ausgabe)
Kurz und knapp formuliert. Neueste Quellen zitiert. Klischees relativiert. Politische und soziale Aspekte sehr gut beleuchtet. Ein modernes Geschichtsbuch, flüssig geschrieben. In einem Zug durchgelesen. Bisher das beste Buch über den 1. Weltkrieg, das ich gelesen hatte.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann man Kriege verstehen?, 13. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 14 - Der große Krieg (Gebundene Ausgabe)
Im Geschichtsunterricht hatte ich jedenfalls nicht das Gefühl. Doch nach der Lektüre dieses sehr lesenswerten Buches gelingt es mir selbst jedenfalls zum ersten Mal. Der Autor behält immer den roten Faden und erklärt sehr geschickt die Ausgangspunkte und Entwicklungen, nicht nur die Ergebnisse. Dieses stets aus unterschiedlichen Perspektiven, ja, gerade diese Perspektivwechsel sind es, die dem Leser neue Blicke auf hochkomplexe Zusammenhänge ermöglichen, die ihre Auswirkungen bis in die heutige Zeit haben. Dabei hat man nie das Gefühl, der Autor wolle für eine bestimmte Sichtweise werben. Er lässt genügend Raum für eigene Überlegungen. Dieses Buch kann ich deshalb jedem Leser uneingeschränkt empfehlen.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GLOBAL...........................um den großen krieg herum, 31. Dezember 2013
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 14 - Der große Krieg (Gebundene Ausgabe)
Oliver Janz, Professor für Neuere Geschichte an der FU Berlin, legt den Focus seines Buchs "14 - Der große Krieg" auf die regionalen Randbereiche dieses ersten Weltkriegs. Warum war der sogenannte "große Krieg", der erste Weltkrieg, überhaupt ein globaler Krieg? Dieser Frage geht Janz auf den knapp 400 Seiten seines Buchs nach. "Unsere Vorstellung vom ersten Weltkrieg ist geprägt durch die Westfront (...)", schreibt der Autor in der Einleitung -- und diese Vorstellung möchte er erweitern.

Ausführlich berichtet er von den Kämpfen in Süd-Ost-Europa, im Nahen und Mittleren Osten, in Asien und Afrika. An welchen Fronten hatte sich z.B. die Türkei aktiv beteiligt (?) -- dies ein Schwerpunkt im ersten Drittel des Werks.

Darüber hinaus erfährt der Leser auch von der Kriegsteilnahme Japans auf der Seite der Engländer; Japan war seit 1902 mit Großbritannien verbündet und sein Einsatz in diesem Krieg richtete sich in erster Linie nicht gegen Deutschland, sondern gegen China. Oliver Janz schreibt über Japans erfolgreiche Teilnahme am ersten Weltkrieg: " Keine Macht hat im ersten Weltkrieg mit so geringem Aufwand so viel erreicht wie Japan. Doch Japan gab sich mit dem Erreichten keineswegs zufrieden, sondern zielte auf eine weitere Ausdehnung seines Einflussbereichs in China. (...)" Deutsche Kriegsgefangene wurden von den Japanern besonders gut behandelt. Auch das erfährt der Leser.

Oliver Janz` Buch ist informativ und kurzweilig und bewegt sich geschickt zwischen romanhafter und rein sachlicher Biographie hin und her, ohne dass man es einer der beiden Seiten zuordnen könnte.

( J. Fromholzer )
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15 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 14 - Der große Krieg (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch will einen Überblick über die auch für Experten nur schwer zu durchschauende Forschungsliteratur zum Ersten Weltkrieg geben, was ihm auf inspirierende Weise gelingt. Vor allem wird klar, dass die globale Bedeutung dieses Ereignisses aus eurozentrischer Perspektive gar nicht zu erfassen ist.

Oliver Janz ist Professor für Neuere Geschichte and die Freie Universität Berlin wo Er dass Project “1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War” leitet, hat mit seinem Buch "14 - Der große Krieg" ein umfassendes Standardwerk über den Ersten Weltkrieg, seine Vorgeschichte und seine Auswirkungen vorgelegt.

Obwohl Janz in seinem Buch auf emotionale Bewertungen verzichtet, erschrickt man auch noch 100 Jahre nach den Ereignissen - über das grenzüberschreitende Versagen von Politikern, Medien und Intellektuellen, die in ihrer großen Mehrheit den Krieg in diesem Ausmaß, in dem er stattfand, nicht gewollt, aber auch nicht verhindert haben.
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14 - Der große Krieg
14 - Der große Krieg von Oliver Janz
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