newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More praktisch ssvpatio Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

Kundenrezensionen

2
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Plácido Domingo: The Verdi Opera Collection
Format: Audio CDÄndern
Preis:29,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 25. November 2013
Unter den vielen verdienstvollen - und meist sehr preiswerten - Wiederveröffentlichungen von Sony zum Verdi-Jahr 2013 ist diese ein besonderes Schnäppchen, bietet sie doch insgesamt sechs (!) Operngesamtaufnahmen zum Preis einer einzigen. Und dabei handelt es sich keineswegs um Ladenhüter, sondern größtenteils um Aufnahmen, die zur Spitzenklasse gehören, nicht nur wegen Placido Domingo, der hier - mit einer Aufnahme - im ersten Jahrzehnt seiner Weltkarriere und damit auch in stimmlicher Topform zu hören ist. Im einzelnen enthält die Box folgende Aufnahmen (chronologisch sortiert):

Il Trovatore (Leontyne Price, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Fiorenza Cossotto, New Philharmonia Orchestra, Zubin Mehta, 1969): *****
Eine der besten Aufnahmen des Troubadours überhaupt, keine andere ist in jeder der vier Hauptrollen so großartig besetzt, eine Sternstunde

Aida (Leontyne Price, Grace Bumbry, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Ruggero Raimondi, John Alldis Choir, London Symphony Orchestra, Erich Leinsdorf, 1970):*****
Stimmlich ähnlich überzeugend wie der Troubadour, nur das etwas schwammige Dirigat und die nicht perfekte Aufnahmetechnik stören etwas

I Vespri Siciliani (Martina Arroyo, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Ruggero Raimondi, New Philharmonia Orchestra, James Levine, 1973):*****
Eine der wenigen Aufnahmen der Sizilianischen Vesper überhaupt, schon deshalb konkurrenzlos; sehr gut besetzt, leider nicht die französische Originalfassung

La Forza del Destino (Leontyne Price, Placido Domingo, Sherrill Milnes, London Symphony Orchestra, James Levine, 1976): ****
Prices zweite Forza-Aufnahme; sie selbst ist in der ersten (unter Schippers) besser, der Rest hier mindestens gleich gut

Otello (Placido Domingo, Renata Scotto, Sherrill Milnes, National Philharmonic Orchestra, James Levine, 1978): ****
Domingos erster Otello ist noch etwas vorsichtig geraten, dafür sind die anderen Sänger sehr überzeugend

Luisa Miller (Florence Quivar, Placido Domingo, Jan-Hendrik Rootering, Paul Plishka, Metropolitan Opera Orchestra, James Levine, 1991): ***
die neueste Aufnahme der Sammlung ist die am wenigsten überzeugende wegen der übrigen Sänger - da gibt es bessere Aufnahmen von Verdis Vertonung von Schillers Kabale und Liebe, z. B. unter Fausto Cleva
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2013
Giuseppe Verdi stand stets im Zentrum von Plácido Domingos schon mehr als 50 Jahre und 140 Rollen umfassenden Karriere. Mit 18 debütierte er in einer kleinen Rolle (Borsa in „Rigoletto“) an der Mexikanischen Nationaloper, und seinen ersten Auftritt in einer Hauptrolle (Alfredo in „La Traviata“) hatte er in Monterrey, als er gerade 20 war. Nach Domingos Recital-Album „Verdi“ werden hier nun erstmals sechs Opern-Gesamtaufnahmen aus den ersten zwei Jahrzehnten seiner Karriere veröffentlicht: Es sind Sony- und RCA-Veröffentlichungen von Aida, Otello, La Forza del Destino, Il Trovatore, Luisa Miller und In Vespri Siciliani. Der Hörer erlebt Domingo dabei an der Seite von Leontyne Price, Renata Scotto und Martina Arroya.
Eine besonders intensive Beziehung entwickelte Domingo zu den Verdi-Opern Otello, Don Carlo und Il Trovatore. Seine Paraderolle ist sicher die des Otello, die er mindestens 200 Mal verkörperte (in diesem CD-Set zu hören aus dem Jahre 1978 mit dem National Philharmonic Orchestra unter James Levine). Rückblickend sagt er: „Es war ein Risiko, den Otello im Alter von 34 Jahren zu singen, denn ich folgte nur meinem eigenen sängerischen Instinkt und ignorierte alle Warnungen der Experten.“
Mit „Don Carlo“ feierte er 1967 sein Debüt an der Wiener Staatsoper, 1975 sang er diese Titelpartie unter Herbert von Karajan in Salzburg. Er erinnert sich: „In Wien wollte ich das Publikum gleich bei meinem ersten Auftritt beeindrucken, indem ich förmlich aus einer Tür hinaus sprang. Was ich nicht beachtet hatte: Es ging so steil hinunter, dass ich unweigerlich im Orchestergarben gelandet wäre. Ich schaffte gerade noch eine Notbremsung. Und in Salzburg hatte mir Karajan, als ich ankam, mein Kostüm schon bereitlegen lassen. Ich probte vom ersten Tag an im Kostüm.“ Auch in der Titelpartie des Troubadours überzeugte Domingo – was ihm als gebürtigem Spanier nicht besonders schwer gefallen sein dürfte. Darauf freuen sich Ende November 2013 jetzt die Besucher der Deutschen Staatsoper in Berlin.
Domingo ist nie nur ein Tenor für die hohen Töne gewesen, in jüngster Zeit hat er mehrere Verdi-Bariton-Rollen in sein Repertoire aufgenommen. Es mag größere Sänger geben, aber seine starke Bühnenpräsenz und sein charmant-zurückhaltendes Auftreten müssen erst einmal getoppt werden. Das aktuelle Lebensmotto des 72-Jährigen besagt, „dass man jeden Tag so leben sollte, als ob es der letzte wäre“. Kein Zweifel: Auch Verdi hat ihn jung gehalten.
88 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Placido Domingo at the Met
Placido Domingo at the Met von Placido Domingo (Audio CD - 2014)

The Opera Collection
The Opera Collection von Placido Domingo (Audio CD - 2010)

Verdi
Verdi von Plácido Domingo (Audio CD - 2013)