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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber in meinen Augen nicht ganz so, wie die Vorgänger ...
Dies ist der 5. Fall für das Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle rund um Carl Mørck. Und wieder einmal schafft es Jussi Adler-Olsen, einen packenden, spannenden, humorvollen und beklemmenden Roman vorzulegen. Er geht aus meiner Sicht nicht ganz so in die Tiefe wie die Vorgänger.

Marco, der stille Held des Romans wird von seinem...
Vor 18 Monaten von Alex Wolff veröffentlicht

versus
64 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne für das Dezernat Q
Ich bin ein großer Fan der Carl Mørck Reihe und ich mag den Schreibstil von Adler-Olsen. Aber leider war dieser fünfte Band, der enttäuschenste Teil der Reihe. Allein das Team im Dezernat Q bekommt die 3 Sterne von mir, die Geschichte an sich würde maximal einen Stern verdienen.

Leider ist die Geschichte um Marco und seinen Clan extrem...
Vor 17 Monaten von EmiliSH veröffentlicht


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64 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne für das Dezernat Q, 22. Oktober 2013
Ich bin ein großer Fan der Carl Mørck Reihe und ich mag den Schreibstil von Adler-Olsen. Aber leider war dieser fünfte Band, der enttäuschenste Teil der Reihe. Allein das Team im Dezernat Q bekommt die 3 Sterne von mir, die Geschichte an sich würde maximal einen Stern verdienen.

Leider ist die Geschichte um Marco und seinen Clan extrem langatmig erzählt und es gibt so gut wie keine Höhepunkte. Streckenweise habe ich mich gefragt, was genau das Ganze soll.

Wer aber die Figuren um Carl Mørck (Assad, Rose, Hardy usw.) genauso liebt wie ich, sollte das Buch aber auf jeden Fall lesen. Denn so langsam deckt Adler-Olsen Assads zwielichtige Vergangenheit auf. Und auch die kleinen witzigen Situationen mit Rose und dem "Neuen" im Dezernat Q sind lesenswert.
Wer also die Entwicklung der tollen Figuren weiter verfolgen will blättert einfach über die langweilige "Marco-Geschichte" hinweg und hat zumindest ein wenig Spaß an dem Buch.

Kaufempfehlung nur für echte FANS!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, 6. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Erwartung DER MARCO-EFFEKT: Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Kindle Edition)
2 Sterne für die Geschichte um das Ermittlerteam. 0 Sterne für den Rest der Geschichte, deren Langatmigkeit glücklicherweise immer wieder durch einen Szenenwechsel zum Ermittlerteam unterbrochen wird. Ständige Wiederholungen, was die Geschichte um Marco angeht, ohne dass man im Grunde genommen mehr über den eigentlichen Handlungsstrang erfährt. Vielversprechender, komplizierter Handlungsplott am Anfang, der sich, bis zum letzen Drittel des Buches buchstäblich im Nichts auflöst und dann wieder aufgegriffen wird, allerdings viel zu spät. Es reisst die Qualität der Story nicht mehr herum. Schade, ich hoffe das nächste Buch von Herrn Adler Olsen wird wieder so wie die ersten Bände, mitreissend, humorvoll und eine tolle Geschichte. Ein Ausrutscher ist erlaubt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr langatmig, 29. Januar 2015
Von 
SteMei - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ich mag die Carl Morck Fälle von Jussi Adler Olsen sehr, so dass ich den neusten Band "Erwartung" mit Vorfreude erwartet habe.

Worum geht es:
Um geheime Machenschaften und Korruption in der Entwicklungshilfe bzw. im Bankensektor, die durch das ominöse Verschwinden eines Mitarbeiters im Außenministerium bzw. dem zufälligen Fund dessen Leichen nach und nach ans Licht kommen.

Bereits auf den ersten 50 Seiten erfährt der Leser um was für eine Art von Betrug es sich handelt und wer die Drahtzieher dessen sind. Anschließend passiert erstmal so gut wie nichts mehr. Wahnsinnig langatmig wird die Geschichte von Marco, einem Zigeuner Jungen erzählt, der auf der Flucht vor seinem eigenen Clan ist und zufällig auf die Leiche des oben erwähnten Mitarbeiters stößt. Zwar sind auch in der Geschichte von Marco immer wieder ein paar spannende Stellen dabei, aber die meiste Zeit wird beschrieben wie der Junge von den unterschiedlichsten Leuten verfolgt wird. Meiner Meinung nach hätte hierfür auch ein Viertel der Seiten gereicht.
Abgesehen davon liest sich der Ermittlungsteil von Carl Morck und seinem Team spannend wie auch in den Vorgänger Fällen. Auch schafft es Adler Olsen durch die Personen Rose und Assad wieder Auflockerung in den Thriller zu bringen. Immer wenn Assad im Spiel war, konnte ich mir kaum das Lachen verkneifen. Mit ihm ist Adler Olsen wirklich eine tolle Person gelungen.

Fazit:
Ich war mir nicht sicher, ob ich "Erwartung" von Jussi Adler Olsen 2 oder 3 Sterne geben soll, da die Geschichte um Marco wirklich sehr langatmig geschrieben ist und ich nach 100-200 Seiten geneigt war das Buch wegzulegen, hätte ich nicht immer darauf gewartet, dass noch was spannendes passiert.
Da mir der Ermittlungsteil um Carl Morck, Assad und Rose jedoch wie immer gut gefallen hat, habe ich mich letztendlich für 3 Sterne entschieden.
Allerdings sollten, meiner Meinung nach, eingefleischte Jussi Adler Olsen Fans an "Erwartung" nicht mit zu hohen Erwartungen rangehen, sonst werden sie wahrscheinlich eher enttäuscht sein.
Von mir daher nur eine bedingte Kaufempfehlung.

(Sollte Ihnen meine Rezension gefallen/geholfen haben, würde ich mich sehr freuen wenn Sie diese mit „hilfreich“ bewerten. Wenn nicht, lassen Sie mir gerne Ihre sachliche Kritik zukommen, damit ich die Rezension entsprechend überarbeiten kann. Vielen Dank)
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber in meinen Augen nicht ganz so, wie die Vorgänger ..., 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erwartung DER MARCO-EFFEKT: Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Kindle Edition)
Dies ist der 5. Fall für das Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle rund um Carl Mørck. Und wieder einmal schafft es Jussi Adler-Olsen, einen packenden, spannenden, humorvollen und beklemmenden Roman vorzulegen. Er geht aus meiner Sicht nicht ganz so in die Tiefe wie die Vorgänger.

Marco, der stille Held des Romans wird von seinem Familienclan zum Stehlen und Betteln "ausgebildet". Zur Schule darf er nicht gehen, obwohl in ihm ein unbändiger Wissensdurst schlummert. Diesen befriedigt er in zahlreichen Bibliotheken. Zum Clan gehört auch sein Vater, den er zu Beginn liebt und gleichzeitig verachtet. Seine eigenen Wurzeln kennt er nicht. Schließlich bricht er aus diesem Leben aus und flieht aus dem Clan. Dieser verfolgt ihn nun gnadenlos. Marco lebt auf der Straße.
Gleichzeitig bereichern sich auf dem Bankensektor Managertypen an Entwicklungshilfegeldern. Dabei schrecken sie auch vor Verschleierung und Verbrechen nicht zurück. Unfreiwillig wird Marco in diese Geschichte mit hineingezogen.
Und schließlich hat auch Carl Mørck wieder seine Probleme. Ein neuer Chef (ausgerechnet Lars Bjørn), ein neues Teammitglied (ausgerechnet Gordon) und seine Liebesbeziehungen halten ihn auf Trab. Und zwar so, dass es psychische, ja gar gesundheitliche Konsequenzen für ihn hat.

Wie die Fälle miteinander verknüpft sind, liest sich schon toll. Was mir aber nicht so sehr gefällt, ist, dass die Lösung des Falles wieder einmal schnell für den Leser klar ist. Seine Spannung bezieht der Roman nur noch daraus, ob die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können. Das hat in diesem Fall nicht ganz so gut funktioniert, wie in den Romanen zuvor.

Die Charaktere sind wie immer Außenseiter und wunderbar beschrieben. Jeder hat hier seine Ecken und Kanten. Eine Vorkenntnis der ersten vier Bände ist nicht notwendig. Adler-Olsen schreibt wieder einmal klar und schnörkellos. Gerade dadurch wird der Humor seiner Bücher besonders deutlich. Ich habe wieder viel gelacht (spätestens, als Carl seine Schwiegermutter im Heim besucht).

Besonderen Spaß haben mir auch wieder die Dialoge zwischen den einzelnen Beteiligten gebracht. Jussi Adler-Olsen bringt es fertig, den Großteil seiner Geschichte in eben diesen Gesprächen zu verstecken. Das kann nicht jeder. Und gerade Assad mit seinen Kamel-Vergleichen … Assad bleibt auch in diesem Roman wieder ein großes Rätsel, aber er läuft schnell zu alter, großer Form auf. Die Geschichte mit Rose und Gordon war für mich eher unglaubwürdig, aber vielleicht kommen die Erklärungen hierzu ja in einem der nächsten Bücher.

Auch diesmal gibt es also keine 5 Sterne von mir, aber eben gute 4. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, diesen Roman zu lesen. Es lohnt sich.
Jussi Adler-Olsen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Filmwissenschaft und war in verschiedenen Berufen tätig, unter anderem als Geschäftsführer in Verlagen, Redakteur und Komponist. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt in der Nähe von Kopenhagen.
Der Mann selbst ist mindestens so interessant wie seine Krimis. Seine Interviews sind immer lesenswert, lustig und irgendwie anders. Googlen Sie mal danach. Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane. Neben der Mørck-Reihe entstanden eine Reihe weiterer Romane, die nun nach und nach auch auf Deutsch erscheinen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der fünfte Fall von Carl Morck vom Dezernat Q, 29. Dezember 2013
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nach "Erbarmen" (dtv premium 24751 - "Kvinden i buret", 2008), "Schändung" (dtv premium 24787 - "Fasandraeberne", 2008), "Erlösung" (dtv premium 24852 - "Flaskepost fra P", 2009) und "Verachtung" (dtv HC - "Journal 64", 2010) ist mit "Erwartung" (dtv HC - "Marco effekten", 2012) der fünfte Fall von Carl Morck vom Dezernat Q erschienen - und er ist ganz anders als eine vier Vorgänger. Die ersten vier Bände waren nämlich spannend und haben sich halbwegs realistisch mit durchwegs interessanten "kalten Fällen" beschäftigt. Der fünfte Band jedoch ist vom Plot her deutlich weniger spannend - spannend sind nur einzelne Szenen - und aufgrund der zusammengemischten Themen (organisierte Kleindiebstähle, Entwicklungshilfebetrug, Bankspekulation, Integrationswilligkeit) sowie den vielen zu überstehenden Abenteuern eines kindlichen Supermans völlig unglaubwürdig. Was geschieht? Vor Jahren ist William Stark, ein hoher dänischer Ministerialbeamter im Entwicklungshilfegeschäft, nach einem Afrikabesuch vom Erdboden verschwunden. Jahre später findet Marco, junges Mitglied einer von Zola geführten Diebesbande auf der Flucht vor dieser seiner "Familie" dessen Leiche. Da Zola und ein paar seiner Spießgesellen Stark als Auftragskiller beseitigten, liegt für sie ein weiterer Grund vor, Marco tot oder lebendig zu finden. Doch diesem gelingt es über hunderte Seiten, der immer größer werdenden Verfolgergruppe zu entkommen. Parallel dazu untersucht Carl Morck äußerst langatmig mit seinem Gehilfen Assad und Rose den "cold case" William Stark. Im völlig unglaubwürdigen Finale, wo alle Fäden des Plots irgendwie zusammengebracht werden, vereinigen sich die beiden Erzählstränge. Resümee: Von Jussi Adler Olsen ist man besseres gewohnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 'wie ein Schatten im Schatten', 15. November 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Inhalt:
Der 15-jährige Marco stammt ursprünglich aus Italien, doch lebt mittlerweile mit seinem Clan in Dänemark. Anführer des Clans ist Marcos Onkel Zola, der davon lebt, dass die anderen Clanmitglieder für ihn betteln und stehlen. Eines Tages gelingt Marco die Flucht, und er beginnt, von einem besseren Leben ohne Kriminalität und ohne den Clan zu träumen. Als Marco eine Leiche findet, seinen Vater und Zola belauscht und versteht, dass die beiden einen Mann umgebracht haben, wird er zunehmend gefährlich für Zola, der schließlich alles daran setzt, Marco zu töten.

Mein Eindruck:
Ich habe die vier Vorgängerromane gelesen und finde 'Erwartung' im Vergleich eher schlechter als die anderen Bände der Reihe. Obwohl es sich schon um das fünfte Buch um Carl und Assad handelt, bleiben die Figuren recht farblos, konnten mich nicht richtig bewegen und begeistern.

Das Buch hat mich anfangs kaum fesseln können, doch mit Marcos Auftritt wurde das Buch deutlich spannender, obgleich ich erst auf den letzten 200 Seiten wirklich mitgefiebert habe.

Insgesamt fand ich die Geschichte oft zu überzogen und zu unglaubwürdig, die von Carl und Assad bearbeiteten Fälle bisweilen eher nichtssagend, den Roman alles in allem zu weitschweifig.

Mein Resümee:
Größtenteils nett zu lesen, aber nur stellenweise wirklich fesselnd.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von „Erwartung“…, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Erwartung DER MARCO-EFFEKT: Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Kindle Edition)
…hatte ich definitiv mehr erwartet. Nachdem ich einem befreundeten Paar wochenlang in den Ohren gelegen und sie zum schnelleren lesen genötigt habe, bin ich nun doch einigermaßen enttäuscht vom 5. Teil um das skurrile Ermittlerteam aus dem Sonderdezernat Q.

Im tiefsten Dschungel Afrikas verschwindet ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation. Vor seinem Tod verschickt er eine mysteriöse SMS…
Marco wächst in einem Zigeunerclan unter sklavenähnlichen Bedingungen auf. Oberhaupt dieser „Familie“ ist ein eiskaltes, berechnendes, mordendes, unterjochendes, narzisstisches Kalkül. Den Lebensunterhalt verdienen Marco und seine Cousins und Cousinen durch betteln und stehlen. Ihm wird dieses Leben immer unerträglicher und eines Tages gelingt ihm die Flucht…

Einigen Vorständen einer großen dänischen Bank geht der Arsch auf Grundeis, denn jemand aus den eigenen Reihen ist einigen Ungereimtheiten in Millionenhöhe auf der Spur…

Carl Mørck ist stinksauer, denn sein Chef geht von jetzt auf gleich in Rente und sein verhasster Kollege Lars Børg, gerade aus Afghanistan zurückbeordert, übernimmt die Leitung…

Mit diesen Handlungssträngen beginnt ein eigentlich spannender Thriller um Wirtschaftskriminalität im großen und kleinen Stil, um die Lebensgemeinschaft einer kleinkriminellen Bande unter sadistischer Leitung, um das Leben eines Jugendlichen auf der Straße, um afrikanische Kindersoldaten…

Mein Fazit:

Ich bin ein großer Fan von Carl Mørck und seinem Team und gerade deswegen bin ich so enttäuscht von diesem Band, denn die Personen, die mir so ans Herz gewachsen sind agieren im Buch fast nur als Randgestalten, was ich sehr schade finde, denn in den anderen Büchern stehen sie auf gleicher Stufe mit dem Fall. Mir hätte es bedeutend besser gefallen, wenn ich mehr über sie erfahren hätte.
Assad ist noch immer ein großes Rätsel, der Auflösung keinen Schritt näher. Warum hat er ein so gutes Verhältnis zu Børg? Wieso kennen sie sich aus Afghanistan? Was hat Børg dort gemacht, warum spricht er nicht darüber? Wie hat sich Rose entwickelt, was ist aus Yrsa geworden? Wer oder was ist eigentlich dieser Gordon? Welche Berechtigung hat er in diesem Team? Warum werden Hardy und Druckluftnaglerfall nicht weiter erwähnt? Warum bittet er ihn diesmal nicht um Hilfe bei der Auflösung des Falles? Mona und die Andere, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, was ist mit denen? Warum erfährt man so wenig über Carl, den Brummbären mit dem Herzen so groß wie ein Ozean? Warum lässt er sich von Vigga noch immer so auf der Nase herumtanzen? Warum liest er ihr nicht wenigstens in Bezug auf ihren Sohn und ihrer Mutter nicht mal kräftig die Leviten? Jesper hat in diesem Buch nur einmal kurz seinen Senf dazugegeben, ansonsten erfahren wir nichts über ihn.

Dagegen wird ein viel zu großes Augenmerk auf Marco gelegt, seine Gefühle und Entscheidungen werden bis ins Kleinste beleuchtet. Anfangs ist das auch berechtigt aber ständige Wiederholungen ändern daran ja nichts. Seine Geschichte, anfangs auch noch schlüssig, wird im Laufe der Erzählung zu einem Konstrukt von Unmöglichkeiten, was sie bis zum Ende nur noch unglaubhaft erscheinen lässt und einem viel Lesefreude nimmt.

Aus diesen Gründen von mir diesmal leider nur 3 Sterne. Die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen und hoffen, dass wieder mehr von Mørck zu lesen und das der nächste Fall wieder einfach nur spannend und durchweg fesselnd ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quo Vadis Carl Mørck?, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie viele meiner Vorschreiber habe ich mich total auf den 5. Fall der mehr als interessanten Reihe um das Sonderdezernat Q gefreut. Erfüllt wurden meine Erwartungen nur bedingt.

Obwohl die Veröffentlichung des Buches mitten in meine Klausurphase fiel konnte ich es nicht abwarten und begann meine BWL-Bücher zur Seite zu schieben und nahm mir Erwartung vor und beruhigte meine Gewissen mit: Abwechslung muss sein. Nach Lesen der ersten Kapitel legte ich das Buch aber schnell wieder zur Seite und widmete mich wieder meinen BWL-Büchern. Schon die ersten Seiten weckten in mir nicht dieses "Jetzt-muss-ich-wissen-wie-es-weiter-geht"-Gefühl und so zog es sich auch durch das ganze Buch. Es werden extrem viele Handlungsstränge aufgemacht (Politik, Untergrund-Bande, Kinderkrieger aus Afrika, Wechsel des Polizeipräsidenten ...) - vieles was für die Handlung eigentlich keine Relevanz hat. Die Handlung läuft so vor sich hin ohne anzuecken oder überraschendes zu bieten.

Wenig Spannung auf der einen Seite - auf der anderen Seite ein kleiner Junge mit fast übermennschlichen Sensoren, Kräften und Fähigkeiten und eine Riesenportion Zufall beim Team um den Vizepolizeikommisar Carl Mørck. Aus meiner Sicht keine gute Mischung für ein tolles Leseerlebnis.

Trotzdem 3 Sterne - wieso? Darum: Das Team um Carl Mørck hat bei mir in den vergangenen Büchern der Reihe absolute Sympathiewerte gewonnen, die Mischung ist erfrischend und einfach sympathisch. Auch wächst dieses Team immer mehr zusammen und wird zu einer echten Einheit. Auch die Art und Weise wie ermittelt wird.

Die Frage die sich für mich stellt: Wo läuft diese Serie hin? Nach zunächst spannenden, tollen und innovativen Fällen war dieses Buch nur Mittelmaß. Für Fans der Serie lohnt sich das Lesen natürlich trotzdem, schon alleine um den Bogen zum nächsten, hoffebtlich besseren Fall, zu spannen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber irgendwie fehlte was..., 7. November 2013
Von 
Caillean - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
...denn die große Überraschung blieb aus im neuen Thriller von Jussi Adler-Olsen. Da ich auch die anderen Bücher der Reihe kenne, kann ich sagen: es gab schon interessantere, nervenaufreibendere, spektakulärere... einfach: bessere Fälle, die Carl Morck und sein Team zu lösen hatten.

Das Buch lässt sich ohne Zweifel gut lesen und schon allein Carls "Ausraster" vor dem neuen Chef sind ein Highlight für sich. Überhaupt: es war wie immer toll zu lesen, wie es privat mit den Hauptpersonen weitergeht, welche Fortschritte Carls gelähmter Kollege Hardy macht und welche Neurose (ach, ich merke gerade, das ist ein Wortspiel...) Rose diesmal überfällt. Für diesen Teil des Romans: ein dickes Plus und fünf Sterne!

Aber leider blieb mir die Geschichte, also der Fall, diesmal zu übersichtlich und zu "straight". Es war relativ schnell zu vermuten, wie die Zusammenhänge zwischen dem verschwundenen William Stark, der Straßengang von Zola, dem Ausreißer Marco und dem Vorstand der Karrebaek-Bank sein würden. Und genau so war es dann auch. Irgendwie habe ich gegen Ende auf den großen Knall gewartet, der alles wieder in Frage stellt und die Situation plötzlich komplett ändert. Aber der blieb aus. Und so habe ich das Buch dann leider mit einer kleinen Enttäuschung aus der Hand gelegt und würde dem Fall diesmal nicht mehr als 3 Sterne geben.

Im Durchschnitt komme ich also auf 4 Sterne - was sicherlich auch recht ordentlich wiedergibt, dass es ein gut geschriebener Thriller ist, den man gerne und hintereinander weg liest. Aber im Vergleich (beispielsweise) mit dem Vorgänger "Verachtung", den ich spektakulär gut fand, fehlt mir hier einfach ein wirklich mitreißender Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Name verkauft, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon die vorherigen Fällen schwankten in ihrer Qualität, aber der letzte Fall ist nicht sein Geld wert und wie so oft kommt die Vermutung auf, er musste mit heißer Nadel gestrickt werden. Am schlimmsten war für mich die Sprache des Protagonisten, die ein wenig "Witz komm' raus, ich seh' dich" und äußerst banal einfälltig ist. Zu passierenden Wunderheilungen mehrerer Personen möchte ich lieber nichts sagen.
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