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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen31
4,5 von 5 Sternen
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am 5. Februar 2014
Infrastruktur:
Zuspieler: FiiO X3 Gain=high, lineare Klangeinstellungen, nur FLAC oder Hi-Res-Dateien
Lautstärke: 50-52
Voraussetzung für Vergleiche bzw. für den von mir gelobten Klang: absolut "richtiger" Sitz (die gesamte Ohr-Muschel muss möglichst präzise abgedeckt sein, der Bügel ist etwa mittig auf dem Kopf)
Vergleiche: DENON AH-D600, Philips X1, SONY XBA 4 (In-Ear)

Verarbeitung, Haptik, Sitz

Der M500 ist absolut hochwertig verarbeitet. Die Materialien sind sehr hochwertiges Aluminium, (Kunst?)-Leder und Edelstahl (Gelenke. Das Kabel ist ca. 1,3 m lang, flach. Eines ist „pur“ und das andere hat eine Fernbedienung und Mikrophon.
Am M500 geschieht der Zugang/Anschluss (leider) mit einem vergoldeten 2,5 mm Stereo-Klinkenstecker, 3,5 mm hätte ich als solider empfunden, und es wäre leichter gewesen, an ein Zusatz-/Ersatzkabel zu kommen. Der 3,5 mm Klinkenstecker zum Anschluss an den Zuspieler ist vergoldet und um 90 Grad abgeknickt, es gibt eine vertrauenerweckende Zugentlastung.
Das Fernbedienungskabel habe ich nicht benutzt.
Die mitgelieferte Tasche ist hochwertig und sehr kompakt und damit reisefreudig.
Es empfiehlt sich, diese Tasche zur Aufbewahrung zu benutzen, da Aluminium relativ weich ist und demzufolge auch Kratzer bekommen könnte.
Es liegen zwei Adapter bei: "3,5 Kupplung auf 6,35 mm Stecker" und ein Flugzeugadapter

Sitz:
Angenehm, Druckverteilung auf die Ohren dank Memory-Foam sehr gleichmäßig, er sitzt fest, kein Verrutschen beim Laufen, Kopfschütteln… aber beim Kopf nach vorne neigen...

Klang:
Brothers in Arms, Dire Straits
Das Gewitter grollt absolut tief und spürbar, sehr sauber.
Die Gitarre setzt präzise ein, sie ist etwas weiter im Hintergrund als beim X1.
Die Stimme ist etwas „nasaler“ als beim X1, aber sehr direkt und intim.
Der Bass setzt abgrundtief, sauber und schnell ein, nichts verzerrt, er ist ähnlich wie bei den DONONS AH-D 2/5/7000 körperlich spürbar.
Die Syntheziser umschwirren den Kopf. Die Bühne ist groß, in allen Dimensionen, jedes Instrument ist an seinem Platz ganz klar ortbar.

Ride across the river, Dire Straits
Die Flöte ist mehr aus dem Off, als bei dem X1, das Anblasgeräusch sehr gut hörbar, die einsetzende Percussion viel besser ortbar. Der Bass wie gewollt tief, kurz und abrupt, er verdeckt keine mittleren Frequenzen. Die Stimme ist etwas weiter weg, etwas kälter als beim X1, keine Sibilanz.
Dir „Grillen“ sind fast „sichtbar“ so gut werden sie differenziert dargestellt.
Die Bläser sind einzeln erkennbar und auch sehr gut ortbar.

Angoh, Andreas Vollenweider
Die Trommel kommt sowas von trocken, präzis und tief, die Fässer von vorne rechts, leicht verhallt, aber jeder Anschlag deutlich. Die Harfe liegt gut abgetrennt über allem.

The Play of the five Balls, Andreas Vollenweider
Das Glockenspiel umspielt mich, jeder Ton sowas von deutlich ortbar.
Die Percussion im Mittelteil ist sehr beeindruckend, die Triangel danach vorne mittig oben… geil…
Der Gong wird sauber abgebildet, ohne jede Beeinflussung durch die anderen Instrumente. Bzw. umgekehrt...
Die Stimmen sind unverfärbt, ebenfalls sauber gestaffelt.

The Carpet Crawlers 1999, Genesis
Peter Gabriels Stimme trennt sich sehr gut von der von Phil Collins.
Bass wieder abgrundtief, präzis und spürbar. Sehr große Bühne.
Der Platzwechsel der Sänger am Ende ist mir noch nie so deutlich aufgefallen.

The Sun at Midnight, Friedemann
Der Bass kommt tief und nichts verzerrt, die Gitarre klingt frei im Raum, das Marimbaphon ganz nah bei mir, jeder Schlag präzise ortbar. Der Einsatz der anderen Percussion überrascht sogar mich, obwohl ich das Stück schon hunderte Mal gehört habe.

800, Mercan Dede
Abgrundtiefer Bass, körperlich spürbar, druckvoll. Ohne Beeinflussung der anderen Instrumente.

Kristallnaach, Bap (Sounds)
Der Bass!.... Wolfgangs Stimme so wie sie kenne (live)… nicht näselnd!
Sie steht sauber im Raum so 5 m von mir entfernt…;-)
Die Sibilanz ist real in der Stimme, aber sie nervt hier gar nicht.

Tango to Evora, Loreena McKennitt
Der Kontrabass wie live, die Harfe halb links oben… himmlisch…
Percussionseinsatz geht kaum besser. Loreenas Stimme etwas härter und kälter als beim X1.
Die Stimme ist in der Umrundung durch die Instrumente deutlich im Raum stehend. Und zwar mitten im Kreis der Instrumente!

Beneath the Phrygian Sky, Loreena McKennitt
Die Blasinstrumente sind an Ihrem Platz, die Lyra ist links und schwebt dann hoch.
Die Triangel links habe ich noch nie so gehört. Unglaublich präzise, Loreenas Stimme hier etwas wärmer, es „kippt“ nichts, kein störende Sibilanz

Breathing Below Surface, Jesse Cook
Die erste Basstrommel last mich erschrecken, obwohl ich genau weiß, dass sie kommen wird… Die Percussion ist ziemlich nah bei mir… wieder diese holographische räumliche Darstellung des gesamten Raumes… Die Trommelwirbel sind so genau zu orten, das es schon Mühe acht, beim Hören mitzukommen.

Fade, Sophie Zelmani
Der Kontrabass links sauber. Tief, spürbar, alle Instrumente trotzdem „frei“ hör- und hörbar.
Sophies Stimme schwebt etwas höher, mittig, keine Sibilanz… sehr intim

Gesamteindruck:
Ich kenne und hatte schon viele Kopfhörer. (DENON AH-D 2000, 7000, 7100, 600, Philips X1, Teufel real, SONY XBA 4…).
Dies ist mein erster On-Ear. Damit eignet er sich hervorragend zum mobilen Hören. Die Dämpfung nach außen ist gut, aber nicht sehr gut. Die Isolation zum Hören ist jedoch sehr gut, Außengeräusche werden gut abgehalten.
Der Klang ist beeindruckend gut. Auch ganz alte Sachen (Uriah Heep, Come away Melinda) werden sehr schön abgebildet. Neue, besonders gute Aufnahmen profitieren noch mehr als bei meine anderen Kopfhörern.
Stimmen werden nicht nasal verfärbt, sind aber grundsätzlich etwas kälter/härter als beim X1 und XBA-4, auch als bei den DENONs.
Höhen kommen holographisch dargestellt, sauber und sehr „frei“ rüber. Bässe sind tief, sauber konturiert und körperlich spürbar.

Eine klare Empfehlung. Punkt.

VG und viel Spaß damit
Bernd
66 Kommentare|39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2014
Habe den Kopfhörer seit einigen Wochen am Laufen. Er kommt meinem Idealkopfhörer (druckvoll, lebendig, ohne scharfe Höhenbetonung, bequem) schon sehr nahe. Habe bislang einen Bose quietcomfort 15 und einen Denon AHD-5000 benutzt. Der Bose ist vom Tragekomfort unerreicht. Ideal für Elektronische Musik und Fernsehen. Neigt aber auch bei höheren Lautstärken und schlecht aufgenommener Rockmusik zu Soundbrei. Der Denon ist von seiner Räumlichkeit für Jazz u.ä. toll. Andererseits hat er eine für meinen Geschmack unangenehme Höhenbetonung, die bei vielen Aufnahmen sofort nervt.

Der KEF ist best of both worlds. Relativ bequem – man bekommt zwar nach einiger Zeit heiße Ohren aber es hält sich im Rahmen – und glasklarem Sound mit gutem Bassfundament. Die Höhen neigen nicht zu Sibillancen. Sie sind vom Klangcharakter aber eher kühl und metallisch als warm und seidig. Zudem ist die Räumlichkeit nicht besonders ausgeprägt. Dies sind für meinen Geschmack noch zwei leichte Minuspunkte. Deshalb nur 4 Sterne.
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am 14. Oktober 2013
Mein Favorit nach einer langen Liste von getesteten Kopfhörern (Sennheiser Momentum, Momentum on-ear, HD25 Amperior, Beyerdynamic T50p, DT1350)

positiv
+ ausgewogener Klang, keine Überbetonung von Bass oder Höhen (eventuell eine kleine Beule in den höheren Mitten, aber nicht unangenehm)
+ sehr tiefgehende Bässe, straff und präzise.
+ schöne Mitten
+ detailreiche Höhen, seidig, (keine unangenehmen Zischel-Höhen)
+ sehr bequem
+ ganz gutes Design

negativ
- rutscht relativ leicht vom Kopf
- Schallisolierung ist nicht die beste, geht aber noch

Konnte keinen besseren finden.
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In einer solchen Preisklsse darf man durchaus Erwartungen haben. Ich denke auch, dass jenseits der 200 Euro Grenze alles komplett durchdacht sein sollte. Ist hier leider nicht ganz der Fall. Der Reihe nach. Die Verarbeitung und die Materialien sind grundsätzlich erstklassig und spielen ganz oben mit. Die Flachbandkabel werden sich so gut wie nicht verheddern - ebenfalls eine gute Idee. Der Sitz auf den Ohren ist sehr bequem. Warum dann aber nur drei Sterne...? Wenn Sie diesen Kopfhörer aufhaben und den Kopf nach unten neigen - um z.B. den Reissverschluss Ihrer Jacke einzufädeln oder etwas in der Tasche suchen wollen - werden Sie eine böse Überraschung erleben. Das Ding wird Ihnen nämlich mir nichts, Dir nichts vom Kopf fallen. Und selbst wenn die Elektronik das überstehen sollte, werden Sie sehr schnell hässliche Dellen und Kratzer im Aluchassis des KH haben. Und ein KH für 270.- mit Kratzern und Dellen...? Nein Danke, muss nicht sein. Ich wurde auf dieses Manko zuerst über eine amerikanische Videoreview aufmerksam. Ehrlich gesagt dachte ich mir "Der Typ übertreibt masslos!" Leider hat er nicht übertrieben.

Es ist tatsächlich so. Eine unbedachte Bewegung, ohne den KH festzuhalten und das war's dann. Der Klang hat mich aber leider auch nicht überzeugt. Der KEF klingt nicht schlecht, keine Frage. Aber für bald 300.- Euro erwarte ich den absoluten Spitzenklang. Und den habe ich hier nicht gehört. Natürlich ist dies nur mein subjektives Empfinden und soll niemanden davon abhalten, es mit dem KEF M 500 zu versuchen. Nur - halten Sie ihn fest, bevor Sie sich nach vorne beugen... Das ist nämlich nicht subjektiv!

Ein anderes Problem - das jedoch nichts mit meiner Bewertung zu tun hat, ich aber trotzdem erwähnen möchte. Ich habe den KH als NEU bestellt und dann einen bereits gebrauchten erhalten. Die Siegel auf dem Karton waren abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgeklebt, die Kabel waren samt und sonders wirr zusammengewickelt und lagen offen und unverpackt mit den Steckern lose bei den Kopfhörern. Ich will niemandem die Schuld geben, da ich nicht weiss, ob es an Amazon oder am Hersteller liegt. Jedenfalls sollte das nicht sein.

Der KES M500 sieht extrem gut aus, hat aber ordentlich Mankos. Für - sagen wir mal - 150.- bis maximal 180.- Euro wäre das irgendwo in Ordnung. Aber für 270.- Euro...no way. Aber zum Ende noch eine Bitte... Wenn Ihnen meine Rezension gefallen und hoffentlich geholfen hat, nehmen Sie sich doch bitte noch die Zeit um auf "Hilfreich" zu klicken. Wenn Ihnen meine Rezension nicht geholfen hat, klicken Sie ruhig auf "Nein". Ich selbst nutze die vielen Rezensionen anderer Kunden als Ratgeber für meine Einkäufe und versuche auch selbst, diese fair zu bewerten. Vielen Dank dafür!
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am 8. Februar 2015
Der KEF M500 in Schulnoten:

1 - Gesamtes Klangbild
1 - Höhen
1 - Mitten
2 - Bass
1 - Details
1 - Räumlichkeit
2 - Tragekomfort
2 - Ergonomie
1 - Handling
1 - Mobilität
4 - Kabelgeräusche am und oberhalb des Steuerelements
1 - Verarbeitung
2 - Design
1 - Leistung
1 - Wertigkeit
6 - Kabelanschluss nur für Originalkabel geeignet

Klang, Sitz und Verarbeitung:
Klanglich ist der KEF hervorragend. Er bietet viele Details, die räumlich gut abgebildet werden. Höhen, Mitten und Bässe sind gut balanciert und bilden ein harmonisches Klangbild. Die detailreiche und räumliche Darstellung runden das Klangbild ab.
Der KEF sitzt sehr angenehm und lässt sich über längere Zeit bequem tragen.
Die Verarbeitung ist exzellent und die verwendeten Materialien sind hochwertig.

Ausstattung:
Der KEF ist gut durchdacht und hochwertig verarbeitet. Er lässt sich zusammenfalten und passt perfekt in sein kompaktes Hardcase. Er kommt mit zwei Kabeln, ein normales und eins mit Mikrophon, Start/Stop und Lautstärkeregelung. (Entgegen anderen Rezensionen finde ich die Bedienung der Knöpfe gut).
Leider ist der Anschluss am Kopfhörer auf die beigelegten Kabel zugeschnitten, so dass man bei einem Kabelbruch sich ein Originalkabel besorgen muss.

FAZIT:
Der KEF überzeugt rundum. Er leistet sich keine Schwächen. Er überzeugt in allen Musikrichtungen und ist damit ein echter, hochwertiger Allrounder.
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am 25. November 2013
Zur Akkustik:
Die Schallwandler liefern kräftige, neutrale und transparente Klänge - von Tiefen bis zu den Höhen und dabei den Aufnahmen entsprechend facettenreich. Auch bei hohen Lautstärken konnte ich keine Verzerrungen bemerken.

Die Ergonomie:
Die Ohrpolster sind äußerst bequem. Auf Dauer habe ich sogar vergessen, dass ich überhaupt Kopfhörer trage. Der Bügel ist optimal gepolstert, während sich die Größe stufenlos durch Herausziehen der "Ohrenteile" anpassen lässt.

Fazit:
Das Hören ist ein echter Genuss. Eine optimale Alternative, um auch am späten Abend noch laut und qualitätvoll aufzudrehen, ohne sich Beschwerden von Nachbarn einzufangen.
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am 21. Februar 2014
Vorweg:

Da ich viel von Rezensionen profitiere, möchte ich meine Erfahrung nun auch weitergeben.
Ich suche einen Kopfhörer für zu Hause (Bügel) und unterwegs (In Ear). Warmer Klang mit schöner „Räumlichkeit“, Höhen, Mitten und unterer Frequenzbereich sollen neutral wiedergegeben werden, zwar mit Bass, aber nicht so übertrieben dunkel abgestimmt, wie es Mode ist beim heutigen Zeitgeist. Und bitte mit Höhen, denn die sind bei den meisten Kopfhörern abgesekt.

Meine Quelle: alle Musik in AAC 256 kbit/s vom iPhone, also wichtig mit Bedieneinheit für IOS-Geräte im Kabel.

Ich höre elektronische Musik, (Indie) Pop, (Indie) Rock, (Symphonic) Metal, Jazz, Downtempo, Trip Hop.
Jeder Mensch nimmt Klang anders war und hat andere Vorlieben, jedes Abspielgerät gibt Musik anders wieder. Und dann ist da noch die Songqualität, von CD, verlustfreier oder verlustbehafteter Musik (mp3, AAC). Ich kann nur jedem raten: Testergebnisse und Forenbeiträge zwar lesen, aber nicht alleine danach kaufen, sondern selber Probehören, Hören, Hören.

Bisher getestete Kopf- und Ohrhörer. Einige Rezensionen stehen noch aus:
AKG K551 (Over Ear)
Apple EarPods (Earbuds)
B&W P3 (On Ear)
B&W P5 (On Ear)
B&W P7 (Over Ear)
B&W C5 (In Ear)
Bose Tripod (In Ear / Earbud)
Bose MIE2i (In Ear / Earbud)
Denon AH-D600 Music Maniac (Over Ear)
Harman Kardon CL (On Ear)
Harman Kardon NC (Over Ear)
Harman Kardon NI (In Ear)
Harman Kardon AE (In Ear)
Harman Kardon Soho (On Ear)
KEF M500 (On Ear)
Marshall Minor (In Ear / Earbud)
NAD VISO HP20 (in Ear)
NAD VISO HP50 (Over Ear)
Sennheiser Amperior (On Ear)
Sennheiser Momentum (Over Ear)
Sennheiser Momentum (On Ear)
Shure SE115m (In Ear)
Ultrasone HFI 15G (On Ear)

Nun zum KEF:

Verpackung:

Eine kleine, optisch gelungene Verpackung mit zusätzlicher Klappbox für unterwegs, 1 Standard Kabel, 1 mit Remote für IOS, 1 Adapter auf große Klinke und 1 Flugzeugadapter.

Optik /Material/Verarbeitung:

Welche Überraschung, er ist wesentlich leichter, als er aussieht. Gebürstetes Aluminium und schwarzer Memory Schaumstoff, ein sehr modernes, klares und reduziertes Design, im Gegensatz zu den opulenten B&W‘s. Die Haptik ist nicht ganz optimal, das Aluminium ist sehr rau und die Kanten hätten etwas besser poliert werden können, sie sind teils scharfkantig, in der Preisklasse irgendwie peinlich. Das schwarze Kabel sieht aus wie eine labberig gekochte Nudel, ist aber entkoppelt, überträgt also keine Geräusche. Im Gegensatz zur Remote und zum Alu-Bügel, beide übertragen Geräusche recht stark, das hätte auch nicht sein müssen. Die Remote ist ein schlechter Witz, mit dem Finger nicht zu bedienen, nur mit dem Fingernagel, da die Aussparungen aus dem Gehäuse kaum herausschauen. Wie das von der Qualitätskontrolle abgesegnet werden konnte, verstehe ich nicht.

Sitz:

Aufgesetzt und die Ohren versinken angenehm im sehr weichen Memory Schaumstoff. Schon fast wie bei einem Over Ear. Sehr angenehmer Tragekomfort, auf Dauer etwas zu hoher Anpressdruck, allerdings habe ich auch einen sehr großen Kopf.

Klang:

Tja, was soll ich sagen? Nach so vielen getesteten Kopfhörern. Endlich. Einfach fantastisch. Der Klang, den ich bisher vergeblich suchte. Schön neutral, ohne starke Klangverfärbungen, gesamter Frequenzgang ist vorhanden und auch gleichmäßig hörbar, keine unnötige Höhenabsenkung oder Kappung, kein Basswummern in der Magengegend. Keine zu starken Peaks bestimmter Frequenzen. Einfach stimmig. Klare Höhen, ohne Zischen oder „Übersteuerung“, satter Mitteltonbereich, Klar definierte Bässe, ohne überzogenen Punsch. Und gelegentlich kommt er, ein zarter, kaum wahrnehmbarer, extrem tiefer Bass, ohne Wummern. Genau der, den man bei vielen anderen KH vermisst, selbst bei denen mit abgedunkeltem Klangbild. Obwohl er sehr klar und nuancenreich aufspielt, bringt er dennoch eine leichte Wärme mit. Für einen geschlossenen On Ear ist er sogar erstaunlich räumlich. Ich kann ihn stundenlang hören und das blöde Grinsen bleibt beim Entdecken neuer Klänge, die mir vorher verborgen geblieben sind. Kleines Manko: Einige Frequenzen der oberen Mitten bzw. der Höhen klingen bei einigen Songs manchmal etwas dominant, das kann einen richtig erschrecken, wenn sie losgehen. Ebenso sind höhere Stimmen wesentlich präsenter als bei den meisten anderen KH mit oft abgedunkeltem Klangbild.

Fazit:

Sein Klang ist wie seine Optik, klar und reduziert (im positiven Sinne), kein überflüssiger Schnickschnack. Großes und auch hörbares Frequenzspektrum ohne übermäßige Peaks bzw. abgesenkte Höhen oder zu dominante Bässe. Genau richtig. Für einen geschlossenen On Ear erstaunliche Räumlichkeit und Wärme, trotzdem spielt er noch luftig auf ohne zu sehr zu verschleiern.
Kleine Wehrmutstropfen: Geräuschübertragung am Alu-Bügel und an der Remote, Kabel ist aber entkoppelt. Remote ist eine Fehlkonstruktion und reagiert nur bei Druck durch Fingernägel. Für Beides könnte man auch 1 Stern abziehen, aber letztendlich hat der Klang Priorität.
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am 18. März 2015
Eigentlich wollte ich einen ehrlichen Kopfhörer (als professioneller Tontechniker ist sowas ja fast Pflicht). Im High-End-Laden nahm ich mir dann ein paar Stunden und hab alles über 200 € angehört. Die Playlist bestand aus Jazz (Avishai Cohen), Elektronik (the Prodigy), Rock (Limp Bizkit - laut gemastert), Artrock (Steven Wilson - ungemastert) und Pop (Faun - von den Elben). Mit diesen 5 Songs hab ich mir ca. 15 Kopfhörer angehört.

Mir wurde schnell klar, dass ein "ehrlicher Kopfhörer" nur für Jazz und Klassik zu gebrauchen ist...bzw. damit Spaß macht. Majormusik kann man sich darauf nicht anhören. Eine Kompromisslösung musste her - ein Kopfhörer mit dem Jazz und Klassik spaß macht, aber auch laut gemasterte und überproduzierte Majormusik anhörbar ist.

Dieser Kompromiss hieß für mich KEF M500.

Klang: druckvoll, ausgewogen und nie angestrengt
Verarbeitung: hochwertig, stabil und edel
Preis: der Qualität angemessen
Komfort: sehr angenehm, auch nach mehreren Stunden
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am 6. April 2015
Der Kopfhörer wurde prompt und gut verpackt geliefert. Das Design ist zeitlos und überzeugt mit wertigen Materialien. Auspacken, anschließen, fertig. Eine Anleitung gibt es nicht. Beigefügt sind zwei Kabel, kopfhörerseitig mit 2.5 und handyseitig mit 3.5 Klinkenstecker. Eines der Kabel ist mit einer sehr fummligen Fernbedienung für das Handy, vorzugsweise für Apple ausgestattet.
Der Hörer liegt gut an den Ohren an und schirmt ausreichend gegen Aussengeräusche ab. Beim Gehen, sind Laufgeräusche zu hören. Für Jogger ist der Hörer nicht geeignet.
Nun zum wichtigsten, dem Klang: der KH hat einen sehr neutralen Klang und ist für fast alle Musikarten gut geeignet. Keine spitzen Höhen, ausgewogene Mitten und eine befriedigend von mir empfundene Klangbühne kennzeichnen den Hörer. Der Bassbereich ist sauber und differenziert, oftmals auch bei Flac Aufnahmen eher zurückhaltend. Stimmen kommen sehr natürlich. Alles in allem ein Kopfhörer, der in vielen Belangen einen gutem Kompromiss bildet.
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am 27. Juli 2015
Zur Info: getestet hab ich den M500 an meinem FiiO X3 ii; an Musik vieler Bereiche (Alternative, Rock, Jazz, Blues, Rap und ganz schmalziger Pop) in flac-Qualität (z.T. auch hires) und zum direkten Vergleich standen mir zur Verfügung: Audio Technica ATH-MSR 7 sowie der AKG K 271 MK II.

Ich hoffe, jeder weiß, dass die Rezension eines Kopfhörers bzgl des Klangs fast nur subjektiv sein kann - zu unterschiedlich ist das Hören eines jeden Einzelnen. Ich werde daher das Subjektive - nämlich, dass ich den Klang als völlig ungenügend empfinde - sehr kurz halten. So, das war's auch fast schon. Ich bin kein Profi, jedes hochtrabende Adjektiv käme für mich einem Gestammel gleich. Jede Musik klingt mit jedem Kopfhörer etwas anders. In meinem Vergleich klang der M500 bei jedem Genre mies und deutlich schlechter als der Audio Technica bzw. der AKG.

Objektiv gesehen, kann ich diesen Kopfhörer aber auch niemandem empfehlen. Grund: er rutscht bei jeder (ja jeder!) kleinsten Bewegung vom Kopf. Ich habe einen nun wirklich nicht gerade kleinen Schädel und hatte daher die Hoffnung, dieser in anderen Rezensionen erwähnte Fakt würde bei mir etwas weniger stark ins Gewicht fallen. Pustekuchen. Wenn ich mich zuhause im Sessel festschnallen lasse, mir dann jemand meine Musik aufdreht, könnte ich mich nur noch über den Klang beklagen. Da das weniger oft passiert, geht der Kopfhörer wieder zurück.
Warum bei all dem Klagen noch zwei Sterne? Zum einen ist Hören zu subjektiv und ich will mein Anders- und eventuell Schlechthören nicht vollkommen ausschließen, zum anderen ist die Verarbeitung schon edel (wirkt aber viel anfälliger als die mindestens so edel anmutende Erscheinung des MSR-7).
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