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5.0 von 5 Sternen Herzlich Willkommen in der Welt von Gin Blanco!
Kurzer Einblick:

Gin Blanco führt ein sehr Bescheidenes und sorgloses Leben als Köchin in einem sehr angesehenem Barbecue Restaurant. Doch der Schein drückt. Denn in Wirklichkeit ist sie eine angesehene und sehr gut bezahlte Auftragskillerin. Doch bei ihrem letzten Auftrag geht einiges schief. Und so rutscht sie selbst in das Visier eines...
Vor 20 Tagen von Samy86 veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine völlig unbekannte Richtung!
Die neue Reihe der "Mythos Academy"- Autorin geht in eine völlig unbekannte Richtung!
Die Geschichte rund um die Auftragsmörderin Gin ist spannend, fesselnd und absolut heiß, aber manchmal hatte ich doch Schwierigkeiten, Gin die eiskalte Killerin abzukaufen.
Trotzdem ein gut gelungener Reihenauftakt, der zwar noch ausbaufähig ist, aber...
Vor 9 Monaten von S. Dohl veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine völlig unbekannte Richtung!, 6. Januar 2014
Die neue Reihe der "Mythos Academy"- Autorin geht in eine völlig unbekannte Richtung!
Die Geschichte rund um die Auftragsmörderin Gin ist spannend, fesselnd und absolut heiß, aber manchmal hatte ich doch Schwierigkeiten, Gin die eiskalte Killerin abzukaufen.
Trotzdem ein gut gelungener Reihenauftakt, der zwar noch ausbaufähig ist, aber dennoch vielversprechend.

Und mal wieder ein Gesicht. Ja. Schön. Langweilig.
Warum man den Originaltitel "Spider's Bite" in "SpinnenKUSS" übersetzen musste bleibt mir auch schleierhaft. Anspielung auf Frostkuss vielleicht?

Wie schon kurz angesprochen habe ich Gin nicht wirklich als Auftragsmörderin gesehen. Sie wirkt so lieb und herzlich und einfach gut, dass man immer wieder vergisst, dass sie selbst eigentlich auch die "Böse" ist.
Immer wieder wird man dann daran erinnert, indem beschrieben wird, wie eiskalt Gin handelt, wie sie ihr Herz verschließt und vollkommen rational denkt, aber trotzdem scheint sie immer wieder aus ihrer Rolle zu fallen.
Zudem erinnert sie wirklich sehr an Gwen aus der "Mythos Academy"-Reihe. Auch sie hat eine sehr sarkastische, grüblerische Art an sich. Noch ein wenig verruchten Glamour und boshafte Gedanken dazu und schon hat man Gin vor sich.
Das macht Gin zwar nicht zu einer schwachen Figur, aber ich hätte trotzdem gerne etwas neues gelesen.
Zum Trost beglückt die Autorin ihre Leser aber mit zwei Sahneschnittchen, dem Sohn von Gins Auftragsvermittler und Ersatzvater und natürlich den Kommissar. Beide absolut heiß, zum Anbeißen, (sehr unrealistisch unglaublich toll), aber wirklich super unterhaltsam!
Auch mit den Nebenfiguren landet Jennifer Estep wieder einen Volltreffer. Zwar bleiben manche interessante Figuren noch etwas blass, aber für einen Reihenauftakt sind sie absolut super!

Die Kurzbeschreibung fasst im Großen und Ganzen das Wichtigste zusammen.
Gin ist eine Auftragsmörderin. Sie soll einen Mord begehen, für den sie eine unglaubliche Summe kassieren würde. Doch Gin wird in eine Falle gelockt und hat keine Ahnung, aus welcher Richtung ihr Gefahr droht. Sie verstrickt sich in einen verworrenen Betrugsfall und nur ein Waffenstillstand mit dem Kommissar könnte sie der Aufklärung näher bringen. Doch dieser ist alles andere als begeistert von Gins Angebot, denn er hat geschworen sich an ihr zu rächen, denn eines ihrer Opfer war sein Arbeitskollege.
Ein großes Hin und Her beginnt, ein ständiger Wettlauf mit der Zeit, es gibt jede Menge Blut und Action und einen nervenaufreibenden Showdown.
Was jedoch nicht erwähnt wird, ist der Fantasy-Touch, der auch in dieser Reihe wieder zu finden ist. Der Titel "Elemenatl Assassin" gibt jedoch einen kleinen Hinweis darauf. In Gins Welt leben verschiedene Wesen, Vampire, Zwerge, Riesen und eben Elementare. Diese können verschiedene Elemente kontrollieren. Gin beispielsweise ist ein Steinelementar, hat aber auch eine gewisse Affinität zu Eis.
Diese Fantasy-Elemente bringen noch zusätzlich Schwung in die Story und peppen das Ganze ein wenig aus.
Das Buch ist interessant und originell, wer mal etwas Neues probieren will, könnte damit also durchaus richtig liegen.

Trotz der unterschiedlichen Zielgruppen ist die Wortwahl sehr ähnlich wie in "Mythos Academy". Dadurch kommt auch die große Ähnlichkeit zwischen Gin und Gwen, da sie sich fast identisch ausdrücken und beide sehr sarkastisch sind.
Nichts desto trotz ist das Buch gut und flüssig geschrieben.
Bei einigen Dingen hätte ich mir aber mehr Details gewünscht. Gerade im Hinblick auf die Elementare muss man sich viel selbst zusammenreimen und so ganz klar werden die verschiedenen Fähigkeiten und Möglichkeiten dennoch nicht. Aber im Laufe der Reihe bessert sich das garantiert, also kein großes Manko.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Großen und Ganzen ein spannender, witziger Roman, 7. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Autorin Jennifer Estep studierte englische Literatur, Journalismus und Professional Communication. Sie arbeitet als Journalistin und lebt in Bluff City, Tennessee. Bekannt geworden ist sie mit ihrer Reihe Mythos Academy.

Die Auftragsmörderin Gin - genannt die Spinne – bekommt einen neuen Auftrag. Sie soll Gordon Giles umbringen. Der Auftrag entpuppt sich jedoch als Falle und Gin wird vom Jäger zur Gejagten. Sehr schnell ist ihr klar, dass ein Luftelementar seine Hände im Spiel hat doch wer ist es und wie kann sie ihn finden? Sie macht sich mit ihren Helfern auf die Suche…

Das Buch spielt in unserer Welt. Es gibt jedoch neben den Menschen auch Zwerge, Riesen, Vampire und Elementare, die verschiedene Elemente beherrschen. Einer dieser Elementare ist Gin – die Ich-Erzählerin des Buches. Sie ist ein Steinelementar und beherrscht auch ein wenig Eismagie. Gin hat vor Jahren ihre gesamte Familie verloren, ist dann auf der Straße gelandet und wurde von Fletcher Lane, der ein Barbecue-Restaurant betreibt, aufgenommen und zu dem gemacht was sie heute ist.

Das Buch beginnt ohne viel Vorreden. Man begleitet Gin bei einem ihrer Aufträge und bekommt erst nach und nach mit wer genau sie ist und was sie tut. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, doch leider kann die Autorin nicht dauerhaft die Spannung hoch halten. Ich fand es ermüdend immer wieder zu lesen wie toll Gin in ihrem Job ist und wie emotionslos sie dabei vorgeht. Die Story schreitet nicht wirklich voran und scheint teilweise fast auf der Stelle zu stehen - mir war es einfach zu viel töten und zu wenig Handlung. Als Highlight empfand ich das spannende Ende, das mir wirklich gut gefallen hat. Man findet auch einen kleinen Cliffhanger am Ende des Buches was natürlich neugierig auf den nächsten Band machen soll.

Gin war mir zu Anfang eher unsympathisch, denn ihre kalte Art hat mich abgestoßen aber mit der Zeit wird klar, dass sie nicht so kalt ist wie sie sich nach außen gibt. Geprägt haben sie vor allem der Tod ihrer Familie und ihr Job, in dem es tödlich sein kann zu viele Emotionen zuzulassen.

Gut gefallen hat mir, dass die Autorin aus Perspektive von Gin erzählt, auch wenn ich eigentlich kein Fan von Ich-Erzählerin bin aber hier hat es gut zur Story gepasst. Man bekommt so die Gedanken von Gin aus erster Hand mit – Gedanken, die den meisten von uns fremd sein dürften - und weiß was sie vorantreibt. Trotz der gewählten Perspektive sind die anderen Charaktere nicht blass, sondern bekommen ihr eigenes Gesicht, ihre eigenen Sorgen und Problem. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind witzig und sorgen dafür, dass man trotz der Längen am Ball bleibt.

Ein interessanter Einstieg in die Serie, wenn mir das Buch auch teilweise etwas zu viel Längen hatte. Im Großen und Ganzen ist der Roman aber durchaus spannend, witzig und macht neugierig auf den zweiten Band.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht überzeugend, 8. Mai 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Profikillerin Gin Blanco, genannt die Spinne, erhält den Auftrag einen Mord in der Oper zu begehen. Eigentlich stellt das kein Problem für sie dar, jedoch erweist sich dieser Auftrag als Falle, um sie als Sündenbock für den wahren Täter zu etablieren. Von nun an ist nichts mehr wie es war und Gin befindet sich auf der Flucht, ohne zu wissen was überhaupt gespielt wird und, wer ihre Gegner sind.
Es handelt sich bei diesem Buch um den Einstieg in die Erwachsenen-Serie aus der „Elemantal Assassin Reihe“. Die Autorin Jennifer Estep veröffentlicht seit dem Jahre 2007 Romane und hat hier mit einer neuen Romanreihe begonnen. Der Schreibstil ist gut, flüssig, aber leider ebenso oberflächlich.
Die Protagonistin Gin ist eine Auftragsmörderin mit Prinzipien. Die teilweise lieb und herzlich sein kann, dagegen im Beruf knallhart und ganz kaltblütig ist, ganz nach dem Motte „Harte Schale weicher Kern“. Ich fand sie sympathisch. Natürlich war die Handlung unrealistisch, dennoch ansprechend. Die weiteren Protagonisten wie der Detectiv Donovan Caine und der Sohn Finn ihres Stiefvaters Fletscher passen sehr gut dazu. Einzig die gewollte „erotische Richtung“ mit Gin und Caine war doch ein wenig zu plump.
Der Einstieg in den Roman war allerdings ein wenig holprig, da vieles einfach vorausgesetzt wurde, zumal es sich um den Einstieg in die Serie handelt, da hatte die Autorin doch ein wenig umfangreicher die Grundlagen ausführen können. Die Handlung hat ihren roten Faden und zieht sich konsequent durch das Buch.
Fazit: Wer gerne Fantasy Romane liest und kein Problem mit den Schilderungen von Mord, Folter und ähnlichem keine Probleme hat, wird hier gut bedient. Für mich eine gute, oberflächliche Unterhaltung, die leider auch genauso schnell wieder vergessen sein wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für ein mittelmäßiges Leseerlebnis, 15. Mai 2014
Von 
Franziska Huhnke "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung – besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine …

Die Protagonisten
Eine Auftragsmörderin ist für mich kalt, entschlossen, etwas hartherzig, schnell und unnahbar. Gin ist eher genau das Gegenteil. Wurde ich deswegen nicht mit ihr warm? Sie hat so viele liebe Geschichten, die sie erzählen kann. Menschen, die sie liebt und schätzt und irgendwie in sich vereint Skrupel, Menschen zu töten. Aber irgendwie auch nicht. Ich bin nie schlau geworden aus Gin. Ihre tragische Vorgeschichte wirkt am Anfang reichlich deplatziert und bis zum Ende hin, weiß ich damit nichts anzufangen.

Donovan Caine ist für mich weder sexy, noch ein wirklich guter Cop. Da kann ich auch nichts mit anfangen. Scheinbar soll er Ecken und Kanten haben, aber in gewissen Situationen ist er so weich, dass ich mich frage, wie er in dieser Welt überleben kann. Die Wendungen, die mit ihm einhergehen, sind sehr gut einschätzbar und bergen keine sonderlichen Überraschungen. Schade, denn daraus hätte sich etwas gutes ergeben können.

Kulisse
Die Stadt scheint berüchtigt für ihre Gewaltverbrechen zu sein. Nachts möchte ich dort auch nicht unterwegs sein, denn scheinbar gibt es ja mehr als einen Auftragskiller, der so verrückt ist wie Gin. Aber ansonsten finde ich die Stadt recht blass und wenig aufregend.

Handlung
Für mir birgt die Handlung wenig Überraschungen. War ich von den anderen Büchern der Autorin fasziniert, so war ich von diesem eher enttäuscht. Ich dachte mit Gin als Auftragskillerin würde ich viele Abenteuer erleben, merken, dass sie Biss hat und sehr, sehr gut im Töten ist. Aber die Handlung ist recht billig zusammen geschustert:

Hübsche Auftragskillerin, ist auch noch intelligent, hat viele Freunde und ein fast weiches Herz. Aber nur fast. Eigentlich braucht sie auch keine Ablenkung, aber naja ein Mann kann nicht schaden. Als der passende auftaucht, bekommt sie fast ein feuchtes Höschen, schreit “Hier, Hier” und ist Hin und Weg. Probleme macht nur ihr Gewissen, weil Töten geht ja vor und ups, er ist bei der Polizei. Dadurch ergeben sich einige Querelen, aber schlimmer ist es, dass Gin eine Hintergrundgeschichte hat, die ihr Antrieb ist. Am Anfang finde ich die Geschichte sehr doof eingebracht und eingesetzt, dadurch wirkt Gin nur noch angreifbarer, was sie ja eigentlich nicht sein will.

Am Ende überrascht der Text mich doch noch kurz, denn es gibt einen guten Cliffhanger zu Band 2. Dieser ist schon im Handel erhältlich: Spinnentanz.

Ich werde die Geschichte nicht weiter verfolgen, dafür ist sie mir zu langweilig, zu vorhersehbar und Gin als toughe Auftragskillerin zu unausgereift.

Die Gestaltung
Ich hätte mir eine individuellere Gestaltung gewünscht. Bei der anderen Buchreihe ist auch ein Gesicht mit ausdrucksstarken Augen auf dem Cover.

Die Bewertung
Ich vergebe 2,5 Bücherpunkte. Für ein mittelmäßiges Leseerlebnis hat auch der gute Cliffhanger nicht gereicht. Gin ist mir einfach permanent fremd und unverständlich geblieben.
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2.0 von 5 Sternen Konnte mich nicht überzeugen, 7. Oktober 2014
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Urbanfantasy gehört seit längerer Zeit zu von mir gern gelesener Lektüre. Als ich bei Amazon Vine die Möglichkeit bekam, „Spinnekuss“ den Auftakt der auf 12 Bände ausgelegten „Elemental Assassin“ Serie der Autorin Jennifer Estep als Rezensionsexemplar zu bekommen, griff ich daher gern zu.

Die Auftragskillerin Gin Blanco ist in beruflichen Kreisen nur als die Spinne bekannt. Sie hat sich unter diesem Namen in ihrem Metier Respekt verschafft und ist gefürchtet. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Ein leicht zu erledigen scheinender Auftrag erweist sich als Falle, ihr Mentor wird auf bestialische Art und Weise getötet und sowohl die Spinne, als auch ihre wenigen engen Vertrauten finden sich auf der Seite der Gejagten wieder. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, ist sogar eine Zusammenarbeit mit Detective Donovan Caine notwendig, den Gin durchaus attraktiv findet, der sie jedoch wegen ihres Berufes verachtet…

Sehr temporeich ist die Geschichte um die Auftragskillerin, die ihre Erlebnisse in der ersten Person aus ihrer Perspektive erzählt geschrieben. So ist man bereits am Anfang mitten im knallharten Geschehen und empfindet Gin Blanco – die Spinne – als knallhart und mitleidslos, die einfach ihren Job erledigt. Gleichzeitig ist durch die Erwähnung der elementaren Magie auch hier schon der fantastische Aspekt vorhanden.

Schade finde ich, dass die Strukturen dieser fantastischen Welt meiner Meinung nach nicht verständlich rüber kommen. Ich erfahre zwar, dass es Elementare mit verschiedenen Kräften gibt, Zwerge und auch Vampire, aber irgendwie wird das alles wie nebenbei eingestreut, mit ziemlich wenig Informationsgehalt.

Die Hauptprotagonistin bleibt mir lange Zeit ziemlich fremd. Auch zu ihr erhalte ich wichtige Informationen erst nach und nach. So lebt die Story lange Zeit nur von den Gräueltaten, die Gin entweder anderen antut oder die ihr oder ihren Begleitern angetan werden. Natürlich sind auch einige wohl erotisch angedachte Szenen vorhanden, die ich persönlich aber als ziemlich plump empfinde.

Das Konzept harte Kämpferin mit weichem Kern ging mir in dieser Story aufgrund fehlender Informationen fast auf die Nerven, so dass ich nach anfänglichem Kleben am Buch, es immer öfter kopfschüttelnd aus der Hand legen musste. Eigenartigerweise blieb die Neugierde, wer hinter dem ganzen Komplott steckt, aber doch erhalten, so dass ich irgendwann auch das Ende erreichte.

Mein Fazit ist, dass mir die Grundidee der Geschichte mit der taffen Auftragskillerin, die selbst zur Gejagten wird, durchaus gefällt. Die Umsetzung und die Darstellung der Charaktere konnten mich aber nicht dazu bewegen, den Wunsch zu entwickeln, diese Reihe unbedingt weiter verfolgen zu müssen.
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5.0 von 5 Sternen Herzlich Willkommen in der Welt von Gin Blanco!, 1. Oktober 2014
Kurzer Einblick:

Gin Blanco führt ein sehr Bescheidenes und sorgloses Leben als Köchin in einem sehr angesehenem Barbecue Restaurant. Doch der Schein drückt. Denn in Wirklichkeit ist sie eine angesehene und sehr gut bezahlte Auftragskillerin. Doch bei ihrem letzten Auftrag geht einiges schief. Und so rutscht sie selbst in das Visier eines Mörders. So muss sie ihr können als " Die Spinne " unter Beweis stellen um ihre Weste wieder blühten weiß zu waschen und dabei nicht selbst zum Opfer zu werden. Gemeinsam mit Fin, dem Sohn ihres ermordeten Mentors Flechter, und Detektiv Caine, begibt sie sich auf spuren suche. Doch dieser Auftrag ist weitaus gefährlicher als die, die sie bisher erledigt hat!

Meine Meinung:

Jennifer Estep habe ich als Autorin der " Frost-Reihe" kennen und lieben gelernt. Mit dem Auftakt ihrer neuen " Spinnen-Reihe " ist ihr mit "Spinnenkuss" ein sehr gelungener New Adult Fantasy-Roman gelungen.
Die Mischung aus Spannung, Drama und ein Hauch Erotik ist ihr wirklich sehr gut gelungen. Man findet sich direkt in der Handlung zurecht und kann gemeinsam mit Gin auf die Jagd gehen.

Die Vielfalt an Charakteren und den unterschiedlichen Personen und deren Gaben die man antrifft, ist super interessant ausgewählt und gibt der Handlung einen sehr angenehmen und mysteriösen Verlauf.

Durch " Spinnenkuss" konnte mich Jennifer Estep erneut von ihrer Kunst zu schreiben von sich überzeugen und ich bin sehr neugierig darauf, wie es mit Gin, Caine und Fin weitergehen wird!

Charaktere:

Gin scheint sehr misstrauisch und undurchschaubar zu Beginn, doch im weiteren Verlauf kristallisiert sie sich zu einer selbstbewussten, humorvollen, ehrgeizigen und verträumten Persönlichkeit heraus, die ganz genau weis was ihre Bestimmung ist.

Finnegan, ist ein richtiger Frauenvernichter, alles was bei 3 nicht auf den Bäumen in Sicherheit gegangen ist, scheint seinem Charm und Aussehen nicht widerstehen zu können, doch ist er auch ein absoluter Technik-Freak und mit seinen diversen Kontakten, eine wichtige Person in Gin's Plan!

Donnovan Caine, ein rachsüchtiger und sehr undurchschaubarer Detektiv, der Gin völlig den Kopf verdreht. Doch ist sein Hass größer als die Gefühle die sich langsam zu entwickeln scheinen?

Schreibstil:

Jung, frech und super flüssig sind Jennifer Esteps Markenzeichen bezüglich ihres Schreibstils. Sie weiß wie man mit der Spannung spielt, den Leser überrascht und immer wieder aufs neue die Szenen und Schauorte gekonnt ins rechte Licht rückt!

Fazit:

Ein Auftakt mit Hochgenuss und Suchtpotential! Jennifer Estep ist für mich eine der besten Fantasy-Autorinnen von denen ich bisher mit Begeisterung immer wieder aufs neue gerne lese und sie und ihre Werke gerne verfolge!
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3.0 von 5 Sternen der Die Spinne die selbst in der Falle saß und sich in mehr oder minder erotische Wiederholungen verstrikte, 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Spinnenkuss: Elemental Assassin 1 (Kindle Edition)
Inhalt:

Gin Blanco ist die Spinne und die Spinne ist die gefährlichste, tödlichste und listigste Auftragsmörderin die Ashland je zu Gesicht bekommen hat.

Doch als Gin in eine Falle gelockt wird, aus der für gewöhnlich noch nicht mal Spinnen sich befreien können, muss sie sich mit einem, zufällig gut aussehenden, Detective verbünden.

Schnell wird klar, dass Gin sich einem übermächtigem Gegner stellen muss. Und das kann sie nur, wenn sie sich Spinnengleich, wartend in ihr Netz begibt!

Meine Meinung:

Die Welt in der Gin lebt ist unserer sehr, sehr ähnlich. Einziger Unterschied: Neben Menschen agieren noch Vampire, Riesen, Zwerge und sogenannte Elementare. Diese Elementare können in der Regel ein Element beherrschen. Sei es Feuer, Eis, Luft oder Stein. Zudem gibt es noch Ableger wie Metall und Strom.

Gin hat gleich 2 Elemente, die sie sich zu Willen machen kann: Stein und Eis.

Soweit so gut!

Gin ist eine Auftragsmörderin und somit sicher nicht die Gute. Sie ist eine Antiheldin, wie sie im Buche steht. Denn auch wenn man weiß, dass sie nicht die Heldin ist, so ist sie einem doch sympathisch in ihrer, für eine Auftragsmörderin, überraschend normalen Art (Naja, zugegeben, ich kenne jetzt nicht so viele, daher kann ich das nicht 100%ig sagen!).

Auch der gute Detective Caine ist einer der Protagonisten. Er ist das Gute in dieser Stadt und das müsste man eigentlich groß schreiben und doppelt unterstreichen! Denn der GUTE ist so GUT, dass er der einzige (!) nicht korrupte Cop in gaaaanz Ashland und Umgebung ist!

Die beiden wirken leider teilweise wie Abziehbilder eines Klisches: Der GUTE Cop und die böse Auftragsmörderin (klein geschrieben, weil soo böse ist die gute Gin ja eigentlich nicht).

Überraschenderweise sind mir die Nebencharaktere wie Jo-Jo, Sophia und Finn stellenweise echter vorgekommen, als die beiden Hauptfiguren.

Die Welt in der das ganze spielt, nämlich Ashland, erinnert ziemlich an Gotham-City aus Batman. Alles dunkel, grau und böse und überall haben die Bösen und Machthungrigen ihre Finger im Spiel.
Keinem kannst du trauen und niemand traut dir. Überall passieren Morde und selbst die Polizei juckt es kein Stück.

Ziemlich trostlos das ganze.

Aber mit all dem kann man als Leser ganz gut leben und zurechtkommen, finde ich.

Allerdings wären da noch meine 2 großen Kritikpunkte:

1. der Schreibstil. Ständig wird Wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt. Gin ist ein Elementar! Elementare beherrschen die Elemente! Sie beherrscht übrigens Stein und Eis! Und das in endlos Schleife. Irgendwann müsste jeder Leser das doch mal kapiert haben!

(Diesen Kritikpunkt habe ich tatsächlich bereits in einer anderen Rezension zu einem anderen Buch der Autorin gelesen! Scheint also nicht am Titel zu liegen, sondern so eine Macke von Jennifer Estep zu sein)

Und Nummer 2:

Die teilweise unangebrachte Erotik! Und damit möchte ich nicht sagen, dass mir das zu heiß herging oder dass ich mich nicht über ein paar nette Szenen in manchen Büchern freuen würde! Nein, nein! Keine Sorge!

Der Punkt ist der: Ich hatte beim Lesen mehrmals das Gefühl, dass Miss Estep gedacht hat: „Oh! Stimmt ja! Ich schreibe ja nun für Erwachsene! Da muss ich noch Sex reinquetschen!“

Und so kommt es, dass direkt zu Anfang Gin auf der Flucht vor den Cops ist. Ihr Leben steht auf dem Spiel. Sie ist der großen, bösen Falle noch nicht entkommen und Detectiv Donovan richtet eine Waffe auf sie!!! Was macht Gin?! Na was wohl! Was jeder normal denkende Auftragsmörder in so einer Situation tun würde! Sich umdrehen. Den Detectiv anstarren und sich vorstellen wie sich dieser heiße Typ tief in einem vergräbt! Und dann natürlich weiter fliehen! (Also bitte! Kennt doch jeder! Wobei da wieder da Punkt wäre mit: Soo viele Auftragsmörder kenn ich ja nun doch nicht…)

Die eigentliche Sex-Szene die unausweichlich im Buch vorkommen musste ist dann doch überraschend natürlich und gut geschrieben. Es passt einfach!

So! Und warum dann 3 Sterne und nicht1?

Weil mich das Buch trotz aller Kritikpunkte fesseln konnte! Die Story ist flüssig, liest sich schnell, hat gut Tempo (wenn die Wiederholungen das nicht immer ein wenig ausbremsen würden) und ist alles in allem doch sehr spannend!

Auch wenn ich so schnell kein weiteres Buch dieser Reihe lesen muss, hat es mir schon gefallen. Irgendwie.

Warum also erstmal keinen 2. Teil?

Mir persönlich ist das ganze zu düster. Und damit meine ich nicht die Morde, das Blut, dass immer überall hin spritzt (auch so eine Wiederholungssache!) usw. Sondern mich stört eine Welt die nur grau in grau in schwarz ist und in der es nicht einen winzig kleinen Hoffnungschimmer gibt.

Für alle die Gotham City liebten, denen Klischees nichts ausmachen und die auch kein Problem mit ein paar Wiederholungen haben und auf Anti-Helden stehen, für all diejenigen ist dieses Buch sicher was.

Alle anderen sollten sich vielleicht erstmal die Leseprobe ansehen!
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5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt um Gin Blanco!!! :D, 16. September 2014
Kurzbeschreibung
Gin Blanco ist eine ganz normale Köchin die im besten Barbecue Restaurant in der Stadt arbeitet, jedenfalls Augenscheinlich.

Denn was viele nicht vermuten und auch nur wenige wissen wie z.b Ihr Mentor Flechter.

Das Gin, die Spinne, eine Auftragsmördern ist, die Ihre Opfer umspinnt und dann Gnadenlos zuschlägt.

Aber eines Tages wird aus Gin der Jägerin, selbst eine gejagte und Sie muss sich entscheiden...

Cover
Das Cover ist wie ich finde Düster gestaltet und gleichzeitig macht es neugierig was hinter dem Zeichen und der Frau dahinter steckt. Für mich eine passende Gestaltung zum Titel und zum Inhalt.

Charaktere
Gin Blanco ist nett und lieb, aber auch gleichzeitig eiskalt und gewissenhaft Ihren Opfern gegenüber.
Sie führt zwei Leben, die einer Köchin die Freunde Ihr Eigen nennt und gleichzeitig ist sie die beste Auftragsmörderin mit dem Namen die Spinne.
Man könnte sagen dass sie zwei Charaktere vereint. denn manchmal könnte man nicht glauben das sie so eine eiskalte Killerin ist, was aber für mich das Gute daran ausmacht, da Sie in eine Rolle schlüpft, emotionslos als Killerin.

Donovan Caine, sieht sehr gut aus und die knisternde Spannung die zwischen ihm und Gin ist, ist nahezu greifbar. Ich bin gespannt was seinen Charakter ausmacht und ob es einen gewissen Hintergrund in seiner Vergangenheit gibt.

Schreibstil
Die Autorin Jennifer Estep hat hier einen wundbaren Urban Fantasy Roman erschaffen um eine Heldin die mich mit Ihren zwei Charakteren begeistert. Sie kann wenn es sein muss, eine Eiskalte Killerin spielen, aber auch gleichzeitig eine liebevolle Person sein.
Der Fokus der Gin Blanco liegt auf der Ich Perspektive und man erfährt viel über beide leben die sie führt. Auf der einen Seite Ihr normales Leben als Köchin und auf der anderen Seite eine Auftragsmörderin.
Für mich ein gelungener Auftakt der Serie der sich mit Fantasy beschäftigt und auch einen Geschichte dazu steuert die mir persönlich sehr gut gefällt.

Meinung
Zwei Leben, eine Person und viele Elemtare Gegner!!!

Genau hier beginnt die Geschichte von Gin Blanco die sich als Auftragsmörderin Ihr Geld verdient und auf der anderen Seite ihr normales Leben als Köchin lebt.

Ihr Vermittler und gleichzeitig Chef in seinem Barbecue Restaurant ist Fletcher, der auch Ihr Mentor und gleichzeitig ihr Ersatzvater ist.

Nachdem Gin als einzige damals überlebt hat während Ihre gesamte Familie einem Feuerteufel zum Opfer fiel, kennt sie das Gefühl von Folter, dessen Narbe sie an der Hand trägt.

Gin arbeitet unter dem Pseudonym die Spinne. Sie erledigt die Aufträge gezielt und ohne Beweise zu hinterlassen.
Sie ist eine außergewöhnliche Kämpfern mit ihrer Elementaren Kräften, den sie ist ein Steinelementar und beherrscht im Gegensatz zu anderen Elementaren aber auch noch das Eis.

Eine Kombination die sie bei Ihren Aufträgen nur im äußersten Notfall einsetzt. Da sie sich lieber Ihrer Fähigkeit als ganz normaler Killer bedient.

Leider gerät sie eines Tages in eine Falle. Immer noch schockiert wer ihr wahres Ich kennt, findet sie Fletcherr gequält und Tod vor. Sie schwört Rache.

Allerding muss sie sich erst darauf einlassen, denn Detektiv Donovan Caine mit einzuschalten, der eigentlich nichts lieber will als den Tod seines Partners eben an der Spinne zu rächen.

Er hat aber nicht mit den Gefühlen gerechnet die Gin in ihm auslöst und umgekehrt scheint gerade die Hilfe die sie von Donovan Caine benötigt sie am meisten abzulenken.

Ein spannender Showdown beginnt. :D

Fazit
Ein Klasse Auftakt der Urban Fantasy Reihe von Jennifer Estep, die in einer Reihe von 12 Büchern erscheinen soll.
Es ist wie schon viele Fans vermutet haben, anders als die Frost Reihe von Ihr, aber ich finde die Version gelungen und freue mich schon auf mehr!

5 von 5 Sternen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche Geschichte - Leseempfehlung!, 19. Dezember 2013
Meine Meinung

Ich habe die Autorin bereits durch die “Mythos Academy” Reihe für mich entdecken können. Daher habe ich mich schon sehr auf ihre neue Reihe gefreut, die sie dieses Mal für ihre erwachsenen Leser geschrieben hat.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein wenig schwer gefallen, doch nach ca. 60 Seiten war ich “mittendrin” und die Seiten sind nur noch so geflogen. Mich hat der hohe Fantasyanteil leicht überrascht. Der Klappentext verrät nur wenig in diese Richtung und so stolperte ich etwas unvorbereitet über Magie, Vampire, Zwerge und einiges mehr. Dies war jedoch absolut kein Nachteil. Es war toll, viele Dinge entdecken zu können, ohne dass der Klappentext zu viel vom Inhalt der Geschichte preisgegeben hätte. Jemand, der mit Übernatürlichem nicht viel anfangen kann, wird allerdings weniger begeistert sein. In vielen Geschichten wird die Welt in der die Protagonisten leben genausten erklärt und sobald es übernatürliche Elemente gibt, werden auch in diesem Bereich oft die Regeln und Fähigkeiten der “Wesen” beschrieben. Darauf hat die Autorin größtenteils verzichtet. Anfangs war ich deswegen ein klein wenig irritiert aber da die Reihe einige Bände umfassen soll, freue ich mich umso mehr, dass nicht gleich zum Anfang hin zu viele Details verraten werden und der Leser auch in weiterführenden Bänden noch die Möglichkeit hat, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Die Protagonistin Gin Blanco war mir vom ersten Moment an sympatisch. Sie ist taff, stark, eiskalt, hat ihren eigenen Willen und lässt sich nichts vorschreiben. Aufgrund ihrer Vergangenheit hat sie sich eine harte Schale angeeignet und auch in ihrem Job als Auftragskillerin kann sie es sich nicht erlauben Schwäche zu zeigen. Trotzdem lässt sich unter dieser äußeren Fassade ein weiches Herz finden. Sie beschützt die Menschen, die sie liebt und verteidigt sie notfalls mit ihrem Leben. Besonders gut hat mir ihre Reife gefallen, die sie mit ihren 30 Jahren erlangt hat. Sie ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, weiß was sie will und sich dies auch nimmt.

Mir haben die Nebencharaktere unglaublich gut gefallen. Sobald Gin mit anderen kommuniziert, entstehen viele lustige und humorvolle Dialoge, die besonders von ihrem trockenen Humor geprägt sind. Auch die Verbindung mit dem gutaussehenden Detectiv Donovan Caine ist sehr amüsant und bietet einige Situationen die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und was könnte gegensätzlicher sein als eine Auftragskillerin und ein Detectiv, der einen ausgeprägten Sinn für Moral hat?

Wer die Sookie Stackhouse Bücher gelesen hat, wird mit Sicherheit auch an dieser Geschichte gefallen finden. Die Südstaaten mit ihren skurrilen Charakteren kommen auch in diesem Buch sehr gut zu Geltung und bringt einen ganz speziellen Charme in die Geschichte ein.

Fazit

Ich bin begeistert! Jennifer Estep hat eine interessante, außergewöhnliche Geschichte geschrieben, die tolle Charaktere, lustige Dialoge und jede Menge Spannung und Action enthält. Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Elemantal "Nikita" - spannend, aber ein eher durchschnittliches Lesevergnügen (2,5 Sterne), 30. März 2014
Von 
SandiReni (Norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Spinnenkuss (im Original Spider's Bite) bildet den Auftakt der auf 12 Bände ausgelegten "Elemental Assassin-Serie" der Urbanfantasy-Autorin Jennifer Estep und ist vorwiegend auf die erwachsene Leserschaft (aufgrund erotischer, wenn auch plumper Erotikszenen) zugeschnitten.

Kurz zum Inhalt: Auftragskillerin Gin Blanco bestreitet in der Ich-Perspektive die Handlung. In beruflichen Kreisen nur als "Die Spinne" bekannt, hat sie sich einen respektablen und gefürchteten Ruf verschafft und tappt mit ihrem nächsten Auftrag nun in eine Falle. Denn plötzlich stehen sie und ihre engsten Verbündeten auf der Abschussliste. Sie wird zur gejagten. Dem Ganzen auf den Zahn fühlend, entpuppt sich ein Netz aus Lügen und kriminellen Machenschaften, das sich immer enger um sie zu spinnen scheint und dazu zwingt, aus den Schatten zu treten. Dabei ist sogar die Zusammenarbeit mit dem attraktiven Detective Donovan Caine, der sie lieber Tod als lebend sehen würde, gefragt.

Zitat: Außerdem hatte mich Fletcher aus gutem Grund „Die Spinne“ getauft. Mein perfektes, vorsichtiges Selbst war ich nur, wenn ich durch die Schatten kroch. Meine eigenen Netze spann, meine eigenen Pläne entwickelte. (aus Seite 221)

Jennifer Estep versteht es, die Story umblätterfreudig ins Laufen zu bringen. So gestaltet sich das erste Kapitel sehr spannend und man ist mittendrin im knallharten Killergeschäft "der Spinne" – Gin Blanco. Einer toughen Frau, die mitleidslos und unbarmherzig ihren Job erledigt. Eine Art Nikita mit außergewöhnlichen Kräften, die sich der elementaren Magie der Steine und des Eises zu Nutze machen kann. Das Ganze untermalt mittels einer bereits bestehenden fiktiven Welt, in der neben den Elementaren auch Zwerge, Vampire und die Polizei ihren Platz finden.

Als störend empfand ich, dass die Autorin zu keiner Zeit beschreibt, was es mit dieser Welt auf sich hat. Es ist alles ein IST-Zustand, in dem eben alles so ist wie es ist. Vampire, die nach Beschreibung zumindest schon mal Blut trinken und Reißzähne besitzen (ob sie im Tageslicht wandeln können, ist unbekannt), co-existieren ganz selbstverständlich neben den Menschen. Die womögliche Präsenz von Elementaren ist Detective Donovan Cane auch nicht ganz unbekannt. Da wären nach meinem persönlichen Empfinden ein paar Hintergrundhäppchen/Erklärungen wünschenswert gewesen, um einen besseren Bezug zu dieser Welt zu bekommen. Fehlanzeige!

Gleichermaßen verhält es sich mit Hauptprotagonistin Gin Blanco, die für mich anfangs schwer zu greifen war. Lässt sich die Autorin doch viel Zeit mit Erläuterungen rund um Gins Person. Warum ist sie Auftragskillerin und wie ist sie dazu gekommen? Hier wird erst viel Input um Gins Vergangenheit dem Ende neigend – in Form von kleinen Rückblenden – gegeben, was wiederum für einen kleinen Spannungsbogen/Aufhänger für den Folgeband Spinnentanz sorgt, mir aber mittendrin schon fehlte, um Gin von Beginn an besser verstehen zu können.

Gin gibt sich, wie schon erwähnt, taff und sehr selbstbewusst. Demgemäß wirkt sie auf den ersten Blick knallhart und abgeklärt. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sich hinter der harten Schale "der Spinne" ein weicher Kern verbirgt. So geraten kleine Empfindungen, die Gin gelernt hat abzustellen (bei ihrem Job ja irgendwie verständlich), immer stärker an die Oberfläche und lassen sie im Verlauf etwas menschlicher Erscheinen. Dabei führt sie fortwährend einen innerlichen Konflikt zwischen Gefühle zulassen und nicht zu lassen, was der Story teilweise die Fahrt nimmt und zwischendurch doch etwas nervte. Überhaupt fiel es mir schwer mit den Haupt- wie Nebencharakteren zu sympathisieren. Zwar erhalten alle genügend Raum, doch irgendwie konnte mich keiner der Charaktere so wirklich erreichen. Die Story schaffte es somit nicht, mich auf der kleinsten Ebene emotional zu erreichen. Schade!

Ansonsten wird die Story recht spannend und fesselnd aufgebaut. Das kann sich durch das gesamte Buch recht solide halten. Man möchte einfach wissen, was hinter dem ganzen Komplott steckt. Auch die Zusammenarbeit und anbahnende Liebelei zwischen der taffen Gin und dem verantwortungsbewussten Detective Donovan Cane lädt zum Weiterlesen ein. Eine Partnerschaft, die gegensätzlicher nicht sein könnte. Weiterhin wird ein recht harter und rauer Grundton angeschlagen, der manchmal witzige Dialoge zu Tage fördert und zu der Story passte, an anderer Stelle aber mitunter zu gewollt auf mich wirkte. Fragwürdig erschien mir zudem Jennifer Esteps Gut-gegen-Böse-Darstellung, wird die Polizei doch relativ Korrupt ins Licht gerückt, während Gin ihre tödliche Waffe vorrangig auf Personen mit bösartigem Background richtet.

Kurz gesagt:

"Spinnenkuss" bietet einen fesselnden Plot, der mich in der Ausführung aber nicht recht überzeugen konnte. Da ist für die Fortsetzungen sicherlich noch reichlich Luft nach oben.
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Spinnenkuss: Elemental Assassin 1
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