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533 von 605 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern,...
Vor 17 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Effekte aber sonst ...?
Der Trailer und die Namen J. J. Abrams, Roberto Orci und Alex Kurtzman versprechen viel was der Film nicht mal ansatzweise halten kann. Der erste Teil der neu verfilmten Star Trek Reihe machte Lust auf mehr, aber nach dem zweiten Teil will man einfach gar nichts mehr davon sehen. Ich kenne ansonsten nichts von dem Star Trek Universum und kann deshalb nicht...
Vor 11 Monaten von Gore`don Freeman veröffentlicht


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533 von 605 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension, 14. September 2013
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern, über die man verdammt gut streiten kann, aber auch der Intoleranz, geschuldet ist. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich nicht streiten und sollte nicht geäußert werden:
Ich wurde sehr gut von diesem Film unterhalten. Ich finde nicht das hierbei Star Treks Ansehen zerstört wurde.

***Spoiler!!!:
Ich persönlich sehe in der umstrukturierten Nacherzählung von "Der Zorn des Khan" eher eine Verbeugung vor dem Original. Ja, es stimmt, für eingefleischte Fans war manches etwas vorhersehbar. Na und? Natürlich ist uns allen Star Trek Fans klar, wenn man die Handlungsparallelen entdeckt hat, dass Kirk nicht sterben wird. Und viele hier im Kommentarbereich fühlen sich anscheinend dadurch betrogen. Aber, mal ganz ehrlich: In welchem Film aus einer Reihe ist zuletzt der Hauptprotagonist gestorben und hat damit den Franchise beendet? Ja, mmh, ich kann mich auch nicht erinnern. Das ist knallharte Marktwirtschaft, Lehman-Brothers-Style (wie man das wohl tanzt?). Oder hätte man Kirk wirklich sterben lassen sollen? Oder noch schlimmer, den fürchterlichen dritten Star Trek Teil nachdrehen sollen? Da wäre sogar Sheldon nicht mehr ins Kino gegangen.
***Spoiler Ende!!!

Ich verstehe auch nicht, dass viele den parallelen Zeitstrang so verteufeln. Es ist doch ein gelungener Kniff um die Spannung zu erhalten und neues im alten Gewand zu ermöglichen. Viele der Folgen von Star Trek, die von parallelen Zeitsträngen handeln sind faszinierend und auch unter Fans geschätzt; z. B. "Die alte Enterprise" aus TNG und die Spiegeluniverumsfolgen aus allen Serien.
Und nun ist ein alternativer Zeitstrang mindestens das personifizierte Böse und absolut nicht mit dem Kanon vereinbar? Wer dieses nicht niedergeschriebene Wort Gottes (hier: Q's) verletzt, gehört aber auch wirklich zu Tode gelenseflaret! Mein Gott es ist "nur" eine Fernseh-/Filmserie und (noch) keine Religion. Ich bin wirklich ein großer Fan und versichere, wie auch schon so viele, jede Episode und jeden Film mindestens drei mal gesehen zu haben (ja, ich bin auch ein bisschen ein Nerd). Aber ich bin auch Realist und man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Und das hat Abrams mit seinen massentauglichen Filmen getan. Und ganz nebenbei Star Trek stand schon immer für Toleranz. Und die sehe ich bei vielen selbsternannten Trekkies, die hier schreiben und kritisieren, leider nicht.

Um zum Schluss nochmals auf meine Überschrift zurück zu kommen: Ja, es ist auch eine Leichenschändung. Und zwar weil Star Trek tot war. Es war zumindest kurz davor und nur durch einen großen Bombast ins Leben zurück zu holen. Wenn man dem Durchschnittspublikum mit den teilweise philosophischen, manchmal langatmigen - aber meiner Meinung nach großartigen - Themen im Hier und Jetzt des Knalleffektkinos, gekommen wäre, hätte man Star Trek leider wirklich begraben können. Aber nun besteht die Chance auf eine Auferstehung. Und die hat auch schon so mancher Religion den nötigen Schub gegeben...

PS: Hier noch ein paar unqualifizierte Aussagen zu der bewerteten Blu Ray:
Bildqualität: Schwarzwerte wie ein schwarzes Loch 9/10
3D Effekt: Holodeck 0.3 9/10
Sound: Röhrt wie ein brünftiger Worf 9/10
Extras: Ernüchternd wie Earl Grey, heiß 5/10
Handlung: Faszinierend 8/10
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232 von 269 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek im 21. Jahrhundert, 12. September 2013
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe soeben die 3D Version auf einem 65" Plasma genossen - das Bild ist an Qualität kaum zu überbieten. Perfekte Abstimmung, keine Körnung, gute Tiefe & sogar Pop-Outs sowie ein super schwarz Wert. Referenz!

Der Ton ist bei Dolby TruHD 7.1 (in Englisch UND Deutsch) erwartungsgemäß der Hammer und lässt das Wohnzimmer zur "Brücke" der ENT werden. Wobei ich allerdings finde, dass die Dialoge in der englischen Version sauberer abgemischt sind. Die deutsche Dialog-Tonspur wird teilweise zu sehr überlagert vom Surround-Sound und hätte für meinen Geschmack etwas lauter abgestimmt werden dürfen. Ich habe dann manuell am Receiver den Center etwas mehr betont und dann war es gut.

In der Verpackung der hier rezensierten 3D Version befindet sich der Film in 3D ohne jegliche Extras, die 2D-BR inklusive Extras, sowie eine DVD und der Zettel mit dem Code für eine Digital-Kopie - alles sehr ordentlich und bei dem Preis aber auch das Mindeste.

Zum Film selber: echt schade, dass man teils sofort bombardiert wird, wenn man sich zu dem "neuen" Star Trek bekennt. Ich bin mittlerweile 46 Jahre alt (exakt in dem Jahr geboren, als ST das erste Mal ausgestrahlt wurde) und mit "Raumschiff Enterprise" aufgewachsen. Es gibt NICHTS, was ich von dem gesamten Franchise nicht gesehen habe - selbst Voyager komplett ;-) .. ich habe die alten Kino-Filme mit Kirk, Pille, Spock & Co geliebt und mittlerweile so oft gesehen, dass ich die Dialoge nahezu komplett mitsprechen kann. Auch TNG hat mir immer gut gefallen. Als dann jedoch auch diese Ära zu Ende ging, war ich sehr traurig. Welch eine Freude, als dann vor 4 Jahren die ersten Teaser Trailer für ST XI liefen - es geht weiter! :-)

Und ich finde, auch wenn der Actionanteil sicherlich nun sehr hoch ist, dass es einen Riesenspaß macht, die "neue" Crew zu begleiten. Die Schauspieler sind meines Erachtens hervorragend gecastet; insbesondere Scotty und Pille sind sehr würdige "Nachfolger" ihrer Originale. Doch auch Chris Pine als Kirk ist klasse. Wer mal den Ton auf Englisch umstellt und in manchen Dialogen die Augen schließt, wird teils eine frappierende Ähnlichkeit zu Bill Shatners Stimme vernehmen können.. ich hatte Gänsehaut.

Was ich auch extrem gelungen finde, ist der "Design-Transfer". Nur ein Beispiel: den Communicator z.B. exakt genau so aussehen zu lassen, wie in den 60ern, wäre sicher albern gewesen. Das aktuelle Design hat zum einen Wiedererkennungswert, ist aber auch so "modern", wie man sich solch ein Gerät heute vorstellt. Und das finde ich insgesamt im Film hervorragend gelöst - man erkennt nahezu alle markanten Gegenstände der alten Enterprise wieder aber trotzdem sind sie so aufgepimpt, wie sie heute in einem Film aus dem Jahre 2012 auch sein sollen - immerhin befindet sich die Enterprise im 23. Jahrhundert! :-) .. und da wäre es doch lächerlich, wenn es statt Touchscreens nur Schalter und bunte Lichter gäbe; wenn wir selbst heute, sozusagen 200 Jahre früher, schon solche berührungsempfindlichen Schirme haben oder?

Was ich zugebe, der eigentliche Star Trek Gedanke von Gene Roddenberry ist in der Tat nicht mehr so konsequent eingebaut, wie er es auch noch bei TNG (Serie) war. Doch am Ende dieses Teils 12 von ST wird herrlich übergeleitet zur eigentlichen Mission der ENT. Gänsehaut pur, als die Melodie der alten Serie eingespielt wird: die 5 jährige Reise durchs All beginnt, "..to boldly go, where no man has gone before"!

Ich bin auf alle Fälle gespannt, was noch kommt - und bin froh, DASS es überhaupt weiter geht! .. vielleicht entwickelt sich daraus sogar eine neue Serie.. wer weiß.

Live Long and .. na ihr wisst schon.. :-)
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58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beam me up J.J. Abrams, 8. Mai 2014
Ich labere gar nicht lang herum.
Ich bin seit vielen Jahren eingefleischter Trekkie und liebe mein Star Trek egal ob Original oder Voyager.
Mir ist egal ob der Captain weiblich oder männlich ist, Glatze trägt oder Fönfrisur.
Ob er schnell zum Phaser greift oder das Dilemma ausdiskutiert.
Ob es auf einem Raumschiff oder einer Raumsstation spielt.
Oder ob er zum hundersten Mal gegen die erste Direktive verstößt.
Ich nehme nicht alles im Detail auseinander und krieche bis in die Jeffriesröhre um nach Ungenauigkeiten zu linsen.
Das finde ich albern.
Für mich muss eine gute Show unterhaltsam sein, darf nicht langweilen, muss mich mitreißen können.
Der neueste Streich von Abrams bietet all das an.
Ich hab nichts auszusetzen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und unterhält Trekkies oder Nichttrekkies gleichermaßen.
Die Schauspieler überzeugen voll und ganz, die Effekte rocken, der Sound reißt mit.
Wer die Möglichkeit hat, sollte zum 3D greifen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Effekte aber sonst ...?, 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Trailer und die Namen J. J. Abrams, Roberto Orci und Alex Kurtzman versprechen viel was der Film nicht mal ansatzweise halten kann. Der erste Teil der neu verfilmten Star Trek Reihe machte Lust auf mehr, aber nach dem zweiten Teil will man einfach gar nichts mehr davon sehen. Ich kenne ansonsten nichts von dem Star Trek Universum und kann deshalb nicht einschätzen ob dieser Film nun besser oder schlechter ist als der Rest. Fakt für mich - als Scince-Fiction-Fan - ist aber das dieser Film einer der inhaltlich schlechtesten von diesen Produzenten-Ensemble um Abrams ist. Die Optik und die Spezialeffekte sind klasse keine Frage, aber die Story, die Leistung der Schauspieler, die Logik und die Nebenhandlung sind einfach nur schlecht. Die Schauspieler wirken teilweise richtig lächerlich wie Leihendarsteller, man muss sich fast fremdschämen. Die Story ist einfach unterirdisch. Jede Nachmittagssoap wirkt dagegen genial durchdacht. Alles ist dermaßen gezwungen zusammengepappt das es einem die Nackenhaare verheddert. Bis kurz vor Schluss hofft man noch auf eine unvorhersehbare Wendung die dem Film doch noch zum Guten versöhnlichen und logischen Ende verhilft, aber Pustekuchen. Selbst meine Frau war enttäuscht obwohl sie ohnehin sehr anspruchslos an den Film heran gegangen ist. Alles in allem kann man sich die Zeit für diesen Film ohne schlechtes Gewissen ersparen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek forever, 16. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Als Star Trek fan ein muss.Der Film ist eine schone und spannende alternativ Story zur klassischen Khanstory, allen Unkenrufen zum Trotz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Action - wenig Star Trek, 21. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unterhaltsamer SIFI - aber mit Star Trek hat das wenig zu tun, mal abgesehen von den Protagonisten. Na ja, ganz unterhaltsam im ganzen.
Aber wenn die Schwerkraft auffällt - wie kann man dann noch rumrennen und warum fallen Menschen und teile in eine Richtung ?? - Ach so Erdanziehung greift schon ?! - Aber ist ja eigentlich ja noch ausserhalb, sonst würde es ja schon verglühen ?!
Wie auch immer - für mich als alter TRECKI nett anzuschauen, aber weit weg vom echten Kirk, Picard, …...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das ist nichts, 14. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Einstieg: Ich fand schon den ersten Film der neuen Reihe doof.

Dieser ist nicht besser. Ein durchaus bekannter Schurke, ein zum Teil recycelter Plot.
Und viel Bumm wo Handlung mir durchaus besser gefallen hätte.

Die Figuren bleiben ohne Tiefe, und dafür, dass der Film vor der 5-Jahres-Reise handelt, sind alle schon viel zu vertraut; für mich ist das mehr "WG im Weltall".

Einen Stern gibt es für das CGI, alles sehr schön anzusehen.
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79 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek, 13. Oktober 2013
Von 
Luzifer Hörfreund (Schwabingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte regisseur nichts dazu gelernt. Ich werde das mal wieder stichwortartig auflisten, also VORSICHT SPOILER:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden, keine hundert Meter vom Festland entfernt? Allein das hätte jeder Eingeborene eventuell mit bloßen Augen bei ruhiger See erkennen können. Hier ging es nur um den visuellen Effekt, wenn sie auftaucht, ganz klar. Normalerweise kurbt die Enterprise sicher im Orbit. Warum auch nicht?
- Kirk pubertiert nach wie vor herum und vergnügt sich mit Frauen, trinkt in Bars oder pöbelt Vorgesetzte keck von der Seite an. Nichts Neues aber auch nichts spannendes. Ein totales Abziehbild.
- Spock und Uhuras Romanze geht weiter, aber irgendwie auch nur, um zwischendruch ein zwei Gags einzustreuen. Charakterentwicklung fehl am Platz. Vor allem beim Vulkanier hätte ich da mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: schade, Chance vertan.
- Scotty darf nicht in die mysteriösen neuen Torpedos reinschauen, deswegen kündigt er sofort seinen Job (also desertiert er sozusagen!). Kirks Antwort: Okay, bye, bye. Halloooooo??? Und später reicht ein Anruf, um aus beiden wieder die dicksten Buddys zu machen, sodass Scotty unbemerkt einfach in Supergeheimschiff fliegen kann, um da in aller Seelenruhe alles unbemerkt zu sabotieren. Pfffffff, sowas von schlecht und uninispiert konstruiert ist selten ein Plot ausgefallen.
- Khan ist erst böse, dann wieder nicht (da es noch einen zweiten Halbschurken gibt, dann wieder böse. Man mag ihn irgendwie, man will auch gar nicht, dass er verliert, weil er ja in gewisser Weise unschuldig an seinem Schicksal ist. Somit gibt es zwei Schurken im Film (Khan und den Admiral), die aber beide nicht so richtig nur böse sind, sondern in moralischen Grauzonen agieren, dabei aber natürlich recht skrupellos vorgehen. Und da die sich auch noch gegenseitig bekämpfen fiebert man als Zuschauer kaum noch mit.
- Khan attackiert die Konferrenz auf herlrich banale und einfallsose Weise, indem er einfach vor dem Fenster mit rauchenden Colts (Lasern) herumfliegt. Das kann ja auch nur gelingen, weil die Föderations-Spitze keinerlei Sicherheitsvorrichtungen besitzt: keine Abschirmung ihres Saales durch einen Schutzschirm. Keine automatischen Geschütze, keine Wachen, keine Warnsensoren, keine whatsoever. Ob Khan oder Hans-Wurst, beide hätten diese Föderationsnarren mit verbundenen Augen hinrichten können. Dafür braucht es keinen genmanipulierten Overlord, sondern nur einen Kerl, der die Feuertaste drücken kann.
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich.
- Kirks Sterbeszene (sehr schön inszeniert eigentlich als Spiegelung von Spocks Sterbeszene in Star Trek II damals) wird nur nach wenigen Minuten wieder aufgelöst, indem man ihm etwas Khanblut spritzt (nach Kirks Tod?)... super. Zudem handelte es sich nur um einen mechanischen Fehler (Kirk tritt ein paar Mal gegen den Stahl, danke, das war's) - braucht es dafür wirklich den Suizid?
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce.
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung.
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. Es gibt keine anderen Schiffe im Sonnensystem, es gibt keine Überwachung des Funkverkehrs, es gibt keine Sonden, Satelliten, Stützpunkte oder ähnliches. Selbst von der Erde müssten die Menschen die Explosionen mit bloßem Auge verfolgen können und niemand reagiert drauf, wenn sich zwei Föderationsschiffe gegenseitig bekämpfen. Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd!
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge?
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit???
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. Zudem hat er also zwar (obwohl er sie nicht braucht) eine Crew an Bord, aber niemandem im Maschinenraum postiert, obwohl es zu Kampfhandlungen kommt - sodass Scotty lustig umher stapfen kann und einfach mal die Stecker rauszieht. Und erst als das geschieht kommt ein Typ vorbei und verhört ihn gefühlte zehn Minuten, anstatt gleich seinem Boss zu melden, dass hier ein Saboteuer der Enterprise an Bord ist ... Oh Mann...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? Wobei sie mit rasender Geschwindigkeit unterwegs sind und ständig dem umherfliegenden Schrott durch manuelle (!) Reaktionen ausweichen. Unfassbar unlogisch, dass Kirk das packt. Khan vielleicht wegen seiner unmenschlichen Reflexe, aber Kirk steht ihm ja in nix nach, bis auf seinen einen Kratzer am Helm.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht, die auf sein Schiff gebeamt werden? Ob da wirklich seine Leute drin sind? Ob die noch alle leben? Ob da eine Bombe an Bord ist? Hey, der Typ hat doch die Superintelligenz, wie ständig erklärt wird... aber dafür ist er zu töricht.
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?)
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Zu guter Letzt fehlen einfach noch die StarTrek-typischen Dialoge, Erkenntnisse, ja schlicht das Flair, dass seit einem halben Jahrhundert die Reihe geprägt hat. Stattdessen gibt es Popcorn-Kino mit viel Bumm-Bumm und ohne Sinn... Naja, Hauptsache die Dollars rollen...

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung...
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5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 23. Januar 2015
Mir gefällt, dass diese kultige, alte Serie heute noch immer lebendig gehalten wird. Ebenso dass sie nach fast 50 Jahren immer noch die Gemüter spaltet! Wahrscheinlich ist das sogar doch mehr im Sinne des Erfinders als angenommen.
Diese Vorgeschichte zum Zorn des Khan hat ihre gelungenen und verwirrenden Elemente.

Eingefleischte Trekkies wissen, dass Kirk seinerzeit Uhura küsste, was damals einem Skandal in der realen Welt gleich kam. Hier küsst Uhura unsern jungen Mr. Spok was vielleicht die Geschichte ein wenig durcheinanderwirft. Dieser Punkt war vielleicht nicht ganz im Sinne des Erfinders macht aber die Figur des Spok, den wir aus den alten Zeiten kennen und lieben doch ein wenig Facettenreicher. Wir wussten es ja immer - er kann doch Gefühle haben ;)
Auch der mürrische Schiffsarzt ist hier sehr gut dargestellt und lässt in gewohnter Manier sein Sprüchlein los: Ich bin Arzt und
kein ...

Lustig fand ich auch den Chekov in dieser Geschichte, ein junger Kadett der eine Aufgabe erfüllen soll, die ein paar Nummern zu groß für ihn ist und der tatsächlich nicht den Anforderungen genügt. So jemanden muss es neben den ganzen Helden und Halbhelden im Film ja schließlich auch geben. Außerdem hatte er ja auch einen großen Moment, er durfte zwei Besatzungsmitglieder retten, was ja auch von Bedeutung sein sollte. Dennoch fühlte ich mich bei Chekov immer an eine Parodie erinnert: Captain, Captain,... was ganz schlimmes is passiert.... Passt scho Chekov, des machmer scho...

Zum Thema in früheren Zeiten stand mehr dahinter sei gesagt, dass sich in den damaligen Zeiten der Film oder auch das Fernsehen das noch erlauben konnte. Das Geschäft ist heutzutage härter denn je und natürlich wird jedes Fitzel Technik ausgenutzt um die Menschen vor den Schirm zu bannen. Vielleicht ist man aber auch nicht mehr so frei wie damals und muss sehr vorsichtig mit den Themen sein, die ein Film heutzutage transportieren soll.

Mein Fazit bleibt jedoch, dass es ein würdiger Nachfolger der Reihe ist.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Optisch top, alles andere Flop, 19. März 2014
Ich fang' mal mit dem Positiven an, denn es wird wahrlich nicht viel davon geben. [SPOILER-WARNUNG]

Die optische und praktische Umsetzung des Star Trek Universums gefällt mir sehr. Hier ein paar Beispiele.

- Wieso sollte ein Raumschiff nur eine Faser-Bank oder nur wenige davon haben? Feuern aus allen Rohren! Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie macht das mehr Sinn.
- Orbitalsprünge. Klar, wieso nicht? Her damit. Das peppt das ganze einerseits auf, andererseits hat die Menschheit schon heute einen Orbitalsprung hinbekommen. Wieso sollten wir damit aufhören?
- Der Maschinenraum gleicht nicht mehr einem Operationssaal. Macht auch irgendwie Sinn.
- Der Shuttlehangar sieht endlich wie eine Garage für Shuttles und nicht wie eine Basketballhalle aus.
- Die Uniformen, vor Allem mit den Offiziershüten, machen aus was her. Nach jahrhundertelanger Militärtradition kann ich mir nicht vorstellen, dass auf die althergebrachte Art von Offiziersuniform verzichtet wird.

Und vieles mehr. Alles sehr pragmatisch und bodenständig und dabei dennoch futuristisch. Und dann der Khan. Was für eine gute Besetzung für die Rolle! Und wie gut die Rolle gespielt wurde.

Leider fehlt dem Khan der ebenbürtige Gegner. Und das auf ganzer Linie. Nicht nur Kirk. Nicht nur Spock. Die ganze Crew macht eher den Eindruck von pubertierenden als von ehrenwerten Offizieren einer raumfahrenden Spezies. Auch die Situationskomik in den Filmen ist genau darauf ausgelegt. Kein Flair mehr von Sternenflottenoffizieren. Nur noch Klamauk. Eigentlich ist alles an den Besetzungen und an der neuen Interpretation der bekannten Charakteren der Enterprise-Crew bestenfalls als oberflächlich und schlecht zu bezeichnen. Meiner persönlichen Meinung viel mehr ein völliger Griff ins Klo!

- Kirk ist kein Draufgänger, er ist nur noch kindisch!
- Spock ist durch die Beziehung mit Uhura nicht mehr authentisch. Einerseits speilt er nachwievor den logischen, kalten, überkorrekten, unnahbaren Besserwisser, andererseits knutscht er wild mit einer Untergebenen im Turbolift?
- Chekov als russischer Bauerntölpel? Ist wohl etwas politisch unkorrekt. Sowas geht einfach nicht mehr, heutzutage.
- Scott ist der Klamauk in Person und sein kleiner Begleiter, nun, das habe ich noch nicht verstanden, was das soll.

Ach ja, Hikaru Sulu gefällt mir. Gute Besetzung. Wurde auch nicht durch die neue Interpretation verunglimpft, ganz im Gegenteil.

Nun aber zu Eigentlichen: Die neue Story mit dem alternativen Universum ist eigentlich eine Beleidigung für alles, wofür Star Trek steht und auch für alle Fans.

Im ersten Film hat mich wahnsinnig gestört, dass Vulkan dran glauben musste. Vulkan! Eine der vier Gründerspezies der Föderation. Das geht nicht. Ein Star Trek ohne Vulkanier ist einfach kein Star Trek mehr. Das war einfach zu viel.

Doch trat ich dem Vorhaben, Star Trek neues Leben einzuhauchen, mit Verständnis entgegen. Und aller Anfang ist schwer. Man möchte Akzente setzen. Ich dachte mir: "Komm' drüber hinweg und warte den zweiten Film ab. Wer weiß, vielleicht machen die noch was gutes daraus; etwas, was Star Trek alle Ehre macht."

Und was haben die gemacht? Kompletten Murks!

Die rollen die Geschichte mit Khan wieder auf, versetzen sie mit einigen Hintergrundinformationen (Dr. Marcus, zum Beispiel) aus dem alten Star Trek Universum und verdrehen sie dann so, dass man nur noch ungläubig staunen kann - und das meine ich keinesfalls positiv. Und dann die umgedrehte Sterbeszene im Reaktorraum! Spätestens da ist mir der Ganze Spaß am neuen Star Trek vollkommen und unwiederbringlich vergangen. Das hat Star Trek nicht verdient!

Wieso nutzen die nicht die Freiheiten des neuen, alternativen Universums und machen was neues? Stattdessen scheinen die die alten Geschichten neu aufsetzen zu wollen und dabei vollkommen zu verdrehen, fern jeden Respekts für das uns bekannte und lieb gewonnene Star Trek. Offenbar wollen sie das bekannten Star Trek jeder Würde berauben und durch tolle Effekte, billige Witze, viel Klamauk und mit keinerlei Handlungstiefe ersetzen zu wollen.

Vom eigentlichen Grundgedanken des Star Trek keine Spur mehr! Mit der Logik und Konsistenz der Geschichten ist es auch nicht weit her.

Ich kann nicht des Eindrucks nicht erwehren, dass es einzig und alleine nur noch um das schnelle Geld geht.

Ach übrigens: ist schon jemandem aufgefallen, wie sehr sich die beiden Filme gleichen? Die Enterprise wird von einem großen, bösen, schwarzen Raumschiff zusammengeballert und am Ende wird das große, böse, schwarze Raumschiff von innen außer Gefecht gesetzt. Fertig. Das beschriebt die beiden Filme ziemlich gut. Na ja, in dem einen geht noch Vulkan drauf und in dem anderen wird Khan mal wieder hops genommen. Mehr ist aber wirklich nicht zu erzählen.

Das war's für mich mit dem neuen Star Trek.
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