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488 von 556 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern,...
Vor 13 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
55 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte...
Vor 12 Monaten von Luzifer Hörfreund veröffentlicht


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488 von 556 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension, 14. September 2013
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern, über die man verdammt gut streiten kann, aber auch der Intoleranz, geschuldet ist. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich nicht streiten und sollte nicht geäußert werden:
Ich wurde sehr gut von diesem Film unterhalten. Ich finde nicht das hierbei Star Treks Ansehen zerstört wurde.

***Spoiler!!!:
Ich persönlich sehe in der umstrukturierten Nacherzählung von "Der Zorn des Khan" eher eine Verbeugung vor dem Original. Ja, es stimmt, für eingefleischte Fans war manches etwas vorhersehbar. Na und? Natürlich ist uns allen Star Trek Fans klar, wenn man die Handlungsparallelen entdeckt hat, dass Kirk nicht sterben wird. Und viele hier im Kommentarbereich fühlen sich anscheinend dadurch betrogen. Aber, mal ganz ehrlich: In welchem Film aus einer Reihe ist zuletzt der Hauptprotagonist gestorben und hat damit den Franchise beendet? Ja, mmh, ich kann mich auch nicht erinnern. Das ist knallharte Marktwirtschaft, Lehman-Brothers-Style (wie man das wohl tanzt?). Oder hätte man Kirk wirklich sterben lassen sollen? Oder noch schlimmer, den fürchterlichen dritten Star Trek Teil nachdrehen sollen? Da wäre sogar Sheldon nicht mehr ins Kino gegangen.
***Spoiler Ende!!!

Ich verstehe auch nicht, dass viele den parallelen Zeitstrang so verteufeln. Es ist doch ein gelungener Kniff um die Spannung zu erhalten und neues im alten Gewand zu ermöglichen. Viele der Folgen von Star Trek, die von parallelen Zeitsträngen handeln sind faszinierend und auch unter Fans geschätzt; z. B. "Die alte Enterprise" aus TNG und die Spiegeluniverumsfolgen aus allen Serien.
Und nun ist ein alternativer Zeitstrang mindestens das personifizierte Böse und absolut nicht mit dem Kanon vereinbar? Wer dieses nicht niedergeschriebene Wort Gottes (hier: Q's) verletzt, gehört aber auch wirklich zu Tode gelenseflaret! Mein Gott es ist "nur" eine Fernseh-/Filmserie und (noch) keine Religion. Ich bin wirklich ein großer Fan und versichere, wie auch schon so viele, jede Episode und jeden Film mindestens drei mal gesehen zu haben (ja, ich bin auch ein bisschen ein Nerd). Aber ich bin auch Realist und man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Und das hat Abrams mit seinen massentauglichen Filmen getan. Und ganz nebenbei Star Trek stand schon immer für Toleranz. Und die sehe ich bei vielen selbsternannten Trekkies, die hier schreiben und kritisieren, leider nicht.

Um zum Schluss nochmals auf meine Überschrift zurück zu kommen: Ja, es ist auch eine Leichenschändung. Und zwar weil Star Trek tot war. Es war zumindest kurz davor und nur durch einen großen Bombast ins Leben zurück zu holen. Wenn man dem Durchschnittspublikum mit den teilweise philosophischen, manchmal langatmigen - aber meiner Meinung nach großartigen - Themen im Hier und Jetzt des Knalleffektkinos, gekommen wäre, hätte man Star Trek leider wirklich begraben können. Aber nun besteht die Chance auf eine Auferstehung. Und die hat auch schon so mancher Religion den nötigen Schub gegeben...

PS: Hier noch ein paar unqualifizierte Aussagen zu der bewerteten Blu Ray:
Bildqualität: Schwarzwerte wie ein schwarzes Loch 9/10
3D Effekt: Holodeck 0.3 9/10
Sound: Röhrt wie ein brünftiger Worf 9/10
Extras: Ernüchternd wie Earl Grey, heiß 5/10
Handlung: Faszinierend 8/10
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216 von 250 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek im 21. Jahrhundert, 12. September 2013
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe soeben die 3D Version auf einem 65" Plasma genossen - das Bild ist an Qualität kaum zu überbieten. Perfekte Abstimmung, keine Körnung, gute Tiefe & sogar Pop-Outs sowie ein super schwarz Wert. Referenz!

Der Ton ist bei Dolby TruHD 7.1 (in Englisch UND Deutsch) erwartungsgemäß der Hammer und lässt das Wohnzimmer zur "Brücke" der ENT werden. Wobei ich allerdings finde, dass die Dialoge in der englischen Version sauberer abgemischt sind. Die deutsche Dialog-Tonspur wird teilweise zu sehr überlagert vom Surround-Sound und hätte für meinen Geschmack etwas lauter abgestimmt werden dürfen. Ich habe dann manuell am Receiver den Center etwas mehr betont und dann war es gut.

In der Verpackung der hier rezensierten 3D Version befindet sich der Film in 3D ohne jegliche Extras, die 2D-BR inklusive Extras, sowie eine DVD und der Zettel mit dem Code für eine Digital-Kopie - alles sehr ordentlich und bei dem Preis aber auch das Mindeste.

Zum Film selber: echt schade, dass man teils sofort bombardiert wird, wenn man sich zu dem "neuen" Star Trek bekennt. Ich bin mittlerweile 46 Jahre alt (exakt in dem Jahr geboren, als ST das erste Mal ausgestrahlt wurde) und mit "Raumschiff Enterprise" aufgewachsen. Es gibt NICHTS, was ich von dem gesamten Franchise nicht gesehen habe - selbst Voyager komplett ;-) .. ich habe die alten Kino-Filme mit Kirk, Pille, Spock & Co geliebt und mittlerweile so oft gesehen, dass ich die Dialoge nahezu komplett mitsprechen kann. Auch TNG hat mir immer gut gefallen. Als dann jedoch auch diese Ära zu Ende ging, war ich sehr traurig. Welch eine Freude, als dann vor 4 Jahren die ersten Teaser Trailer für ST XI liefen - es geht weiter! :-)

Und ich finde, auch wenn der Actionanteil sicherlich nun sehr hoch ist, dass es einen Riesenspaß macht, die "neue" Crew zu begleiten. Die Schauspieler sind meines Erachtens hervorragend gecastet; insbesondere Scotty und Pille sind sehr würdige "Nachfolger" ihrer Originale. Doch auch Chris Pine als Kirk ist klasse. Wer mal den Ton auf Englisch umstellt und in manchen Dialogen die Augen schließt, wird teils eine frappierende Ähnlichkeit zu Bill Shatners Stimme vernehmen können.. ich hatte Gänsehaut.

Was ich auch extrem gelungen finde, ist der "Design-Transfer". Nur ein Beispiel: den Communicator z.B. exakt genau so aussehen zu lassen, wie in den 60ern, wäre sicher albern gewesen. Das aktuelle Design hat zum einen Wiedererkennungswert, ist aber auch so "modern", wie man sich solch ein Gerät heute vorstellt. Und das finde ich insgesamt im Film hervorragend gelöst - man erkennt nahezu alle markanten Gegenstände der alten Enterprise wieder aber trotzdem sind sie so aufgepimpt, wie sie heute in einem Film aus dem Jahre 2012 auch sein sollen - immerhin befindet sich die Enterprise im 23. Jahrhundert! :-) .. und da wäre es doch lächerlich, wenn es statt Touchscreens nur Schalter und bunte Lichter gäbe; wenn wir selbst heute, sozusagen 200 Jahre früher, schon solche berührungsempfindlichen Schirme haben oder?

Was ich zugebe, der eigentliche Star Trek Gedanke von Gene Roddenberry ist in der Tat nicht mehr so konsequent eingebaut, wie er es auch noch bei TNG (Serie) war. Doch am Ende dieses Teils 12 von ST wird herrlich übergeleitet zur eigentlichen Mission der ENT. Gänsehaut pur, als die Melodie der alten Serie eingespielt wird: die 5 jährige Reise durchs All beginnt, "..to boldly go, where no man has gone before"!

Ich bin auf alle Fälle gespannt, was noch kommt - und bin froh, DASS es überhaupt weiter geht! .. vielleicht entwickelt sich daraus sogar eine neue Serie.. wer weiß.

Live Long and .. na ihr wisst schon.. :-)
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beam me up J.J. Abrams, 8. Mai 2014
Ich labere gar nicht lang herum.
Ich bin seit vielen Jahren eingefleischter Trekkie und liebe mein Star Trek egal ob Original oder Voyager.
Mir ist egal ob der Captain weiblich oder männlich ist, Glatze trägt oder Fönfrisur.
Ob er schnell zum Phaser greift oder das Dilemma ausdiskutiert.
Ob es auf einem Raumschiff oder einer Raumsstation spielt.
Oder ob er zum hundersten Mal gegen die erste Direktive verstößt.
Ich nehme nicht alles im Detail auseinander und krieche bis in die Jeffriesröhre um nach Ungenauigkeiten zu linsen.
Das finde ich albern.
Für mich muss eine gute Show unterhaltsam sein, darf nicht langweilen, muss mich mitreißen können.
Der neueste Streich von Abrams bietet all das an.
Ich hab nichts auszusetzen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und unterhält Trekkies oder Nichttrekkies gleichermaßen.
Die Schauspieler überzeugen voll und ganz, die Effekte rocken, der Sound reißt mit.
Wer die Möglichkeit hat, sollte zum 3D greifen.
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272 von 363 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Niemand ist sicher..., 23. Mai 2013
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Man kann es nicht jedem recht machen. Das wissen Sie, das weiss ich, und J.J. Abrams kann sowieso ein Lied davon singen. Als man ihm das tot geglaubte STAR TREK-Franchises übergab und 2009 sein Preboot mit dem schlichten Namen „STAR TREK“ vorzeigte, hat er reichlich alte Fans erreicht, viele Gewohnheitsseher dazu gewonnen, die vorher nie allzu großes Interesse am Sci-Fi-Kult pflegten... Und natürlich – das war nicht zu vermeiden - den erzkonservativen Teil der Fanbase verschreckt. STAR TREK (= ST) goes Blockbuster ! Neue Zeitlinie ! Alte Crew mit jungen Gesichtern ! Diese Frischzellen-Kur mochten viele, aber nicht alle.
Was hätte Abrams – als die Kunde über die annahende Fortsetzung umging - nun machen sollen ? Sich wieder an die merklich in die Jahre gekommenen Trek-Konventionen ketten lassen oder den neuen, modernen Kurs beibehalten, den er vor vier Jahren gesetzt hat ?
Abrams bleibt konsequent und zieht sein Ding durch, versucht erst gar nicht, seinen Film für die Analytiker untern den ST-Anhängern auf Biegen und Brechen anzupassen, denn damit wäre er – wie schon andere Regisseure vor ihm – so oder so auf keinen grünen Zweig gekommen. Warum sollte er auch ? Er hat das Franchise entstaubt und gemäß dem heutigen Kino-Zeitgeist frisiert. Dies war notwendig und folgerichtig (ich weiss, Erztrekkies werden hier lauthals Einspruch erheben, aber damit muss man ohnehin rechnen), denn ST befand sich in einer Krise und wäre sonst eines unrühmlichen Todes dank zweier Big Fails („Nemesis“ und „Enterprise“) gestorben. Neue Fans sind dazu gekommen, und von den Alten sind auch genügend auf den Preboot-Zug aufgesprungen, der aus der TOS-Serie nur zu bekannten und wieder eingeführten Leichtigkeit sei Dank. Daran hat sich auch beim neuesten Space-Abenteuer „STAR TREK INTO DARKNESS“ (= STID) nichts geändert. Abrams‘ Trek bleibt dem Stil seines Vorgängers treu, will heissen: Es wird viel gemenschelt, der Humor sprudelt geradezu heraus, es gibt allerschönste Sci-Fi-Action und natürlich blitzen wieder Lichtreflektionen durchs Bild – eben typisch Abrams ;). Wer schon mit ST 2009 nicht warm wurde, wird es mit aller Wahrscheinlichkeit auch mit dessen Sequel nicht werden. Wer hingegen seine helle Freude am Neustart hatte, kann sich auf einen neuen, deutlich düsteren Trip ins All mit vielen Höhepunkten einstellen, welcher von Anfang bis Ende bestens unterhält.

Captain James T. Kirk wird für seinen Übereifer bestraft, weil er gegen die Oberste Direktive verstoßen hat - und das gleich zweimal. Durch sein Eingreifen hat er die primitive Bevölkerung des Planeten Nibiru vor ihrer Vernichtung durch einen aktiven Vulkan gerettet und sich mitsamt der USS Enterprise zu erkennen gegeben, als er Spock vor dem sicheren Tod innerhalb des Vulkans bewahrte. Solch eine Einmischung in die natürliche Entwicklung fremder Spezies wird nicht geduldet, und das kostet ihm den Rang des Captains und sein Schiff. Nur durch das Wort von Admiral Pike - seines väterlichen Mentors – kommt er haarscharf um eine Extra-Runde Schulbankdrücken auf der Sternenflotten-Akademie herum und wird zu Pikes 1. Offizier degradiert. Kirks Frust über diese Entscheidung währt aber nicht lange, da wegen eines Terroranschlags in London alle führenden Köpfe ins Sternenflotten-Hauptquartier bestellt werden. Genau dieses Zusammentreffen ist das erhoffte Ziel von John Harrison, einem Ex-Agenten aus den eigenen Reihen, auf dessen Konto die Londoner Ereignisse gehen. Es kommt zu einem tödlichen Attentat, bei der ein Großteil der Admiralität umkommt, nur Kirk kann noch Schlimmeres verhindern.
Der Abtrünnige flieht nach Qo'noS (Heimatplanet der Klingonen), mitten in feindliches Gebiet. Kirk bietet sich an, persönlich die Verfolgung aufzunehmen und ihn auf Befehl auszuschalten. Er jagt diesem Mann hinterher und findet ihn, doch schnell stellen er und seine Crew fest, dass hinter Harrisons Taten weit mehr steckt, ebenso an seiner wahren Identität…

Abrams hat wie schon bei seinem ST-Erstling sehr gut verstanden, was bei einem ST-Film immens wichtig ist: dass er nur dann wirklich funktioniert, wenn die gesamte (!) Crew die nötige Aufmerksamkeit bekommt und Teamfähigkeit ganz groß geschrieben wird. Genau das, was mir persönlich in den letzten "Next Generation"-Filmen immer irgendwie gefehlt hat. War ST 2009 noch als eine Einführung der Charaktere zu betrachten, so müssen Kirk, Spock und der Rest Geschlossenheit und gegenseitiges Vertrauen beweisen, ungeachtet vorhandener Spannungen untereinander und unterschiedlicher Standpunkte.
Und um eben diese geht es auch letztendlich. Ihre Aufgabe ist eine von ganz oben abgesegnete Search-and-Destroy-Mission (Harrison aufspüren und eliminieren), die für sich genommen mit der eigentlichen Zielsetzung der Sternenflotte (Friedensstiftung, Verteidigung, intergalaktischer Dialog und Forschung) unvereinbar ist und sich sogar negativ auf das längst angespannte Verhältnis zwischen Föderation und klingonischem Imperium auswirken könnte. Genau hier erkennt man, welchen großen Stellenwert die Charakterzeichnung der Crew in STID genießt, die sich besonders in der Beziehung zwischen Kirk und Spock, zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, abfärbt. Spock (der kühle, logisch denkende Kopf) appeliert an die Vernunft seines Captains, von seiner von Rache getriebenen Jagd abzusehen und sich an die Sternenflotten-Vorschriften zu halten, den Verbrecher Harrison lieber vor Gericht zu zerren statt ihn gleich an Ort und Stille zu töten, während Kirk (der reaktionsschnelle Mann der Tat) seinem spitzohrigen Offizier zu erklären versucht, dass er jederzeit die Regeln brechen würde, um Leben zu schützen bzw. zu retten und lieber seiner Intuition folgt. Auch McCoy und Scotty mischen sich ein und hinterfragen die gemeinsame Mission und die Mittel für dessen Ausführung. Die Bewältigung interner Differenzen und die Erschließung eines gemeinsamen Konsens dient jener Message, die man von einem Trek-Abenteuer einfach erwartet: Ein gutes Schiff braucht eine starke Crew !

Innerhalb der Crew dreht es sich um elementare Dinge wie Freundschaft, Liebe, Vertrauen, der Gedanke an die Familie (ein im Film deutlich hervorgehobener, vieldeutiger Aspekt), Opferbereitschaft und die Angst vor dem Tod. STID orientiert sich auch wie viele andere ST-Filme vor ihm am aktuellen Zeitgeschehen und nimmt sich hier der Thematik des irdischen Terrorismus an, dessen Bekämpfung und die Frage nach der inneren Sicherheit - hier im ST-Universum in Form einer Bedrohung, die dieses Mal nicht von außen und in extraterrestrischer Form daher kommt, sondern von innen. Eine, die sich Hardliner der Sternenflotte selbst ins Haus geholt und heraufbeschworen haben.
Damit hat STID wieder einiges an „klassischen“ Trek-Werten, welche im Vorgänger vermisst und bemängelt wurden, erreicht aber nicht das philosophische Niveau der Picard-Reihe, wenn überhaupt. Doch das überrascht gar nicht. TOS ist nicht TNG, war nie wie TNG, und ebenso hat auch Abrams verjüngte Ur-Crew der Enterprise nichts mit der Next Generation gemein, welche vor jedem neuen Problem erst eine gemütliche Konferenz abhielt und bei einer Tasse Earl Grey nach Lösungen suchte. Kirk, Spock und Co. spucken lieber in ihre Hände und packen beherzt an, denn angesichts des Terrors und Chaos haben sie gar nicht die Luft dafür, große Reden zu schwingen. Taten müssen folgen, und zwar schnellstens.

In einem Punkt sollte man sich aber nicht täuschen lassen:
Die vorausgegangenen Teaser und Trailer erweckten den Eindruck eines ultradüsteren Terror-Thrillers im Space-Gewandt, der den Look und die Atmosphäre eines „The Dark Knight“ o.ä. nachzuahmen versucht und epische, viertelstündige Weltraumschlachten nach STAR WARS-Vorbild beinhaltet. Weit gefehlt. STID fällt zwar ernster und radikaler aus als das Vorwerk, hält aber trotz seiner Titelgebung „Into Darkness“ weiterhin an der locker-flockigen Grundstimmung fest, die man gerade von der TOS-Serie nur allzu gut kennt. Emotionen, Humoreinlagen und todchice, komprimierte Actionabschnitte mit edelsten Special Effects, all das liefert STID im punktgenauem Wechselspiel.

!!! ACHTUNG !AB HIER EINE DICKE SPOILER-WARNUNG !!!

Wie schon 2009 zitieren Abrams und Co. munter aus alten Episoden und Filmen der Shatner/Nimoy-Ära, wobei besonders dem reiheneigenen Meilenstein „Der Zorn des Khan“ viel Beachtung geschenkt wurde. Wegen genau diesen Fakts könnten wieder sehr konservative Alt-Fans Gift und Galle spucken, da der Hintergrund zur Figur John Harrison alias Khan Noonien Singh (so, jetzt ist es raus *g*) verändert wiedergegeben und Referenzszenen aus besagtem Film unter anderer Ausgangslage quasi nachgestellt werden. Die Begegnung zwischen DEM ST-Antagonisten und unseren Weltraum-Helden kommt demnach unter völlig anderen Voraussetzungen zustande. Persönlich sehe ich das nicht so eng. „Der Zorn des Khan“ diente unverkennbar als Inspiration, von einer 1:1-Kopie des Films kann hier dennoch nicht der Rede sein – die Story von STID ist eine völlig Andere, ebenso die Zielsetzung des bekannten Gegners. Die alternative Zeitlinie erlaubt es Abrams, neben neuen Geschichten auch bekannte Elemente einzubauen und so einen ganz anderen Kontext zu dem zu entwickeln, was man seit den 1960ern kennt. Warum auch nicht ?! Die Idee hinter der alternativen Realität würde ja angesichts der neuen Möglichkeiten sonst wenig Sinn machen und unausgeschöpft bleiben.
Ebenso bekommt man den Eindruck, dass sich Abrams und sein Team die Kritik an der Blitz-Beförderung Kirks zum Captain und der Zerstörung Vulkans - wie im Vorgänger geschehen - zu Herzen genommen haben und dementsprechend darauf "antworten", darum die erwähnte Standpauke von Admiral Pike mit der resultierenden Degradierung Kirks und das Streitgespräch zwischen Spock und Uhura hinsichtlich unterdrückter Gefühle. Ich interpretiere dies als „Versöhnungsgeschenk“ an die etwas ungehaltenen Fans, zumal passt es hervorragend in die Story hinein.

Hier komme ich auch zum einzigen, für mich entscheidenden Kritikpunkt am Film:
Ab dem Zeitpunkt, wo John Harrison seine wahre Identität preisgibt, kann das Filmerlebnis zweischneidig ausfallen. Sofern noch kein Seher mit der ST-Materie vertraut ist und erst mit der 2009er-Version auf Tuchfühlung gegangen ist, hat dies keinerlei Negativ-Folgen für den Filmgenuß. Für alle anderen, die sich mit der Historie der ursprünglichen ST-Zeitlinie bestens auskennen, ist der Überraschungseffekt für den Rest des Films nicht mehr so groß.

!!! SPOILER ENDE !!!

STID in kollossales Sci-Fi-Kino in Bild und Ton, und angesichts seines großem Budgets ist es schwer zu übersehen, dass wirklich jeder einzelne Cent in die top-designten Kulissen, Effekt-Technik, Bauten, Kostüme und Masken investiert wurde. Abrams zweiter Film fürs ST-Franchise zählt ohne Frage zu den wohl visuell schönsten, größten und beeindruckendsten Genre-Filmen der letzten Jahre (weiss sogar den ersten Abrams-Streifen zu übertreffen) und ist in diesem Kinojahr ohnehin konkurrenzlos.
Aber neben dem vorhandenem Material sind es vor allem die Darsteller, die STID richtig Leben und Seele geben.

Benedict Cumberbatch (Harrison alias ???) - Ein Klasse-Antagonist, Täter und Opfer zugleich. Nach dem eher schwach durchleuchteten Nero eine glasklare Steigerung in Sachen Schurken-Präsentation. Nicht nur sein Charisma, auch seine physische Präsenz macht echt was her.
Peter Weller (Admiral Marcus) – Zweiter "Bad Guy" in der Runde, der trotz seiner begrenzten Screentime sehr ausdrucksstark agiert.
Chris Pine (Kirk) - Blüht in der Rolle richtig auf, erinnert mitunter stark an die Shatnersche Art. Spielt seinen Kirk wie zuletzt als leidenschaftlichen Hitzkopf, Weltraum-Schürzenjäger und mutigen Enterprise-Captain.
Zachary Quinto (Spock) - Einfach toll. Gefällt besonders in ruhigen Szenen, ist u.a. für jede Menge trockenen Humor verantwortlich und kommt auch actionmäßig nicht zu kurz.
Karl Urban (McCoy) - DER Gaglieferant überhaupt. Würde DeForest Kelley noch leben, der hätte ihn wiederholt als würdigen Erben angenommen. Zynische Metaphern am laufenden Band. Dammit !!! ;)
Zoe Saldana (Uhura) - Gefällt als Powerfrau der Enterprise und kann hier ihr sprachliches Talent auf Qo’noS zum Besten geben. Nicht besser als vor 4 Jahren, aber auch nicht schlechter.
John Cho (Sulu) – Bleibt wie beim letzten Mal in jeder Situation cool und macht auch auf dem Captain's Chair eine gute Figur.
Simon Pegg (Scotty) - Kam dieses Mal öfters zum Zuge, konnte nicht nur bei Spaßeinlagen, sondern auch bei ernsten Tönen überzeugen.
Anton Yelchin (Chekov) - Was Scotty an Aufmerksamkeit dazu gewinnt, verliert er leider. Naja, im ersten Film war das noch genau umgekehrt. Hat die wenigste Leinwandpräsenz, für ein paar nette Auftritte hat es aber so eben noch gereicht.

Fazit:
STID hat mich schwer begeistert, gefällt mir gar einen Hauch besser als sein 4 Jahre älterer Vorgänger. Abrams hat alle Stärken seines ST-Debüts übernommen und die wenigen Schwächen ausgemerzt. Der neueste Warp-Flug in die Tiefen des Alls ist ein kurzweiliges Filmerlebnis aus Spaß, Bombast und Menschlichkeit. Den als Vorbild genommenen Franchise-Meilenstein kann er nicht überflügeln, dennoch gelingt es ihm weiterhin, das steinalte Franchise modern zu halten und reinstes TOS-Feeling auszustrahlen.
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55 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek, 13. Oktober 2013
Von 
Luzifer Hörfreund (Schwabingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte regisseur nichts dazu gelernt. Ich werde das mal wieder stichwortartig auflisten, also VORSICHT SPOILER:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden, keine hundert Meter vom Festland entfernt? Allein das hätte jeder Eingeborene eventuell mit bloßen Augen bei ruhiger See erkennen können. Hier ging es nur um den visuellen Effekt, wenn sie auftaucht, ganz klar. Normalerweise kurbt die Enterprise sicher im Orbit. Warum auch nicht?
- Kirk pubertiert nach wie vor herum und vergnügt sich mit Frauen, trinkt in Bars oder pöbelt Vorgesetzte keck von der Seite an. Nichts Neues aber auch nichts spannendes. Ein totales Abziehbild.
- Spock und Uhuras Romanze geht weiter, aber irgendwie auch nur, um zwischendruch ein zwei Gags einzustreuen. Charakterentwicklung fehl am Platz. Vor allem beim Vulkanier hätte ich da mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: schade, Chance vertan.
- Scotty darf nicht in die mysteriösen neuen Torpedos reinschauen, deswegen kündigt er sofort seinen Job (also desertiert er sozusagen!). Kirks Antwort: Okay, bye, bye. Halloooooo??? Und später reicht ein Anruf, um aus beiden wieder die dicksten Buddys zu machen, sodass Scotty unbemerkt einfach in Supergeheimschiff fliegen kann, um da in aller Seelenruhe alles unbemerkt zu sabotieren. Pfffffff, sowas von schlecht und uninispiert konstruiert ist selten ein Plot ausgefallen.
- Khan ist erst böse, dann wieder nicht (da es noch einen zweiten Halbschurken gibt, dann wieder böse. Man mag ihn irgendwie, man will auch gar nicht, dass er verliert, weil er ja in gewisser Weise unschuldig an seinem Schicksal ist. Somit gibt es zwei Schurken im Film (Khan und den Admiral), die aber beide nicht so richtig nur böse sind, sondern in moralischen Grauzonen agieren, dabei aber natürlich recht skrupellos vorgehen. Und da die sich auch noch gegenseitig bekämpfen fiebert man als Zuschauer kaum noch mit.
- Khan attackiert die Konferrenz auf herlrich banale und einfallsose Weise, indem er einfach vor dem Fenster mit rauchenden Colts (Lasern) herumfliegt. Das kann ja auch nur gelingen, weil die Föderations-Spitze keinerlei Sicherheitsvorrichtungen besitzt: keine Abschirmung ihres Saales durch einen Schutzschirm. Keine automatischen Geschütze, keine Wachen, keine Warnsensoren, keine whatsoever. Ob Khan oder Hans-Wurst, beide hätten diese Föderationsnarren mit verbundenen Augen hinrichten können. Dafür braucht es keinen genmanipulierten Overlord, sondern nur einen Kerl, der die Feuertaste drücken kann.
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich.
- Kirks Sterbeszene (sehr schön inszeniert eigentlich als Spiegelung von Spocks Sterbeszene in Star Trek II damals) wird nur nach wenigen Minuten wieder aufgelöst, indem man ihm etwas Khanblut spritzt (nach Kirks Tod?)... super. Zudem handelte es sich nur um einen mechanischen Fehler (Kirk tritt ein paar Mal gegen den Stahl, danke, das war's) - braucht es dafür wirklich den Suizid?
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce.
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung.
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. Es gibt keine anderen Schiffe im Sonnensystem, es gibt keine Überwachung des Funkverkehrs, es gibt keine Sonden, Satelliten, Stützpunkte oder ähnliches. Selbst von der Erde müssten die Menschen die Explosionen mit bloßem Auge verfolgen können und niemand reagiert drauf, wenn sich zwei Föderationsschiffe gegenseitig bekämpfen. Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd!
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge?
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit???
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. Zudem hat er also zwar (obwohl er sie nicht braucht) eine Crew an Bord, aber niemandem im Maschinenraum postiert, obwohl es zu Kampfhandlungen kommt - sodass Scotty lustig umher stapfen kann und einfach mal die Stecker rauszieht. Und erst als das geschieht kommt ein Typ vorbei und verhört ihn gefühlte zehn Minuten, anstatt gleich seinem Boss zu melden, dass hier ein Saboteuer der Enterprise an Bord ist ... Oh Mann...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? Wobei sie mit rasender Geschwindigkeit unterwegs sind und ständig dem umherfliegenden Schrott durch manuelle (!) Reaktionen ausweichen. Unfassbar unlogisch, dass Kirk das packt. Khan vielleicht wegen seiner unmenschlichen Reflexe, aber Kirk steht ihm ja in nix nach, bis auf seinen einen Kratzer am Helm.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht, die auf sein Schiff gebeamt werden? Ob da wirklich seine Leute drin sind? Ob die noch alle leben? Ob da eine Bombe an Bord ist? Hey, der Typ hat doch die Superintelligenz, wie ständig erklärt wird... aber dafür ist er zu töricht.
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?)
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Zu guter Letzt fehlen einfach noch die StarTrek-typischen Dialoge, Erkenntnisse, ja schlicht das Flair, dass seit einem halben Jahrhundert die Reihe geprägt hat. Stattdessen gibt es Popcorn-Kino mit viel Bumm-Bumm und ohne Sinn... Naja, Hauptsache die Dollars rollen...

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal ein 3D Film zu genießen, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine der besten 3 D Filme die raus gekommen sind....anstatt das der 3 D Effekt wie in den meisten Filmen in die Tiefe gerichtet ist...punktet dieser damit seinen 3 D Effekt auch Richtung Zuschauer.. Also lohnt sich wirklich....
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Star Trek ist dead, Jim!" Dieser Film bereitet körperliche Schmerzen!!, 30. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Von diesem Film kann man als echter Trekkie, der auch die alten Filme mit Kirk & Co. kennt, nur ein Trauma bekommen! Abrahams hat aus einer Serie mit Aussage und Tiefe einen Comic gemacht! Und dann war man auch noch so unkreativ, Star Trek II - Der Zorn des Khan in weiten Teilen zu kopieren - nur eben "in schlecht", mit völlig wirrer, unsinniger Story. Auch die an sich gut gewählten Schauspieler, die sich wirklich Mühe geben (Lichtblicke sind z.B. Nimoy und - natürlich - Cumberbatch, aber auch Quinto, Saldana, Urban und Pegg finde ich an sich super), können dieses verkorkste Skript nicht mehr retten. Und ich kann mich nur einer Vorrezensentin anschließen: Als ich die aus Star Trek II bekannte Sterbeszene sah (nur will sich diesmal ja Kirk opfern), habe ich mich echt veralbert gefühlt! Ich kann es nicht fassen, dass dieser Film im Durchschnitt immer noch 4 Sterne bekommt!! Da musste ich doch auch noch meinen Senf dazugeben - denn ein schlechter Film ist eine Sache, aber einer, der tolle Schauspieler auf diese Art und Weise verheizt ... !! Wer eine (in diesem Fall echt geile) "Star Trek"-Parodie sehen will, dem empfehle ich stattdessen Bully Herbig's "(T)Raumschiff Surprise"! Bei dieser der unfreiwilligen (??) Parodie mit dem (treffenden) Titel "Into Darkness" wird mir schlecht!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kinder hilflos im Weltall, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Es handelt sich um einen Actionfilm, der in der Zukunft spielt. Die Leistung der Darsteller ist zwar besser als im Vorgänger, reicht jedoch nicht über das Mittelmaß hinaus. Wirklich überzeugen konnte lediglich Benedict Cumberbatch in seiner Rolle als Khan, was übrigens die einzige Figur ist, die nicht flach und farblos daherkommt. Die Story wirkt unausgereift bis langweilig und lässt sich am besten mit "Kinder, die panisch und kopflos durch ein Raumschiff im Weltall rennen und einer davon ist der Action Superheld" umschreiben.

Der Film ist stark überfrachtet mit auf Hochglanz polierten CGI Effekten und besteht fast ausschließlich aus raschen Kamerafahrten, was einem mit der Zeit auf den Wecker geht. Wie schon beim Vorgänger, flackert, knallt und bummst es an fast jeder Ecke und in den Actionszenen beginnt die Kamera unerträglich zu wackeln, fast so, als ob ein Hobbyfilmer mit einem Handy am Werk ist. Einige der Actionszenen sind trotzdem ganz gut gelungen, weshalb Into Darkness 3 Sterne verdient hat.

Für Fans von Gene Roddenberry's Star Trek wäre es jedoch sicher kein Verlust, wenn J.J. Abrams alternatives Star Trek Universum in einem schwarzen Loch verschwindet. Into Darkness ist unendliche Weiten vom Original entfernt und versprüht weder Herz noch Charme.
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2.0 von 5 Sternen Das ist doch nicht euer Ernst?, 7. Oktober 2014
Viele beschweren sich über die schlechte Handlung und schwache Schauspielleistung heutiger Kinofilme.
Die Bewertungen hier bestätigen mir, warum sowas produziert wird.
Dieser Film ist ein Haufen scheiße. Oder besser ausgedrückt: Was wollte uns der Regisseur damit sagen??
Ein Film soll unterhalten wird immer gesagt. Das konnte er mich nicht.
Die Handlung ist für mich ohne Konzept.
Mich nervt schon mal dieses lächerliche Aktion-Gehabe, welches wir von Hollywood kennen.
Obwohl die Situation schlimm ist, werden immer noch coole Sprüche gelassen. So ein Kindergarten.
Ich wusste die ganze Zeit nichteinmal, wohin die Handlung gehen soll: Der Klingonen-Krieg, der machgeile Militärführer, gut dann also doch der böse Kahn. Ich kenne die Star-Trek-Filme aus meiner Kindheit. Das hier kann überhaupt nicht an die alte Atmo anknüpfen. Aber Hauptsache euch gefällts -_-
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Name ist Programm, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Als Raumschiff Enterprise ( Star Trek ) Fan, ist dieser Film natürlich ein Muß, auch wenn mich es ärgert: die Enterprise Filme vor der Enterprise - Film von 1969
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