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505 von 574 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern,...
Vor 15 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade -
Die Story finde ich nicht schlecht, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht, da die Aktion - und die dunklen Szenen den Film dominieren.
Das scheint mittlerweile in den meisten Filmen üblich zu sein, so dass ich beim Ansehen eines solchen Films keinen Genuss mehr empfinden kann.
Die Computer generierten und sicherlich auch eindrucksvollen Szenen...
Vor 14 Monaten von Grund veröffentlicht


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505 von 574 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension, 14. September 2013
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern, über die man verdammt gut streiten kann, aber auch der Intoleranz, geschuldet ist. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich nicht streiten und sollte nicht geäußert werden:
Ich wurde sehr gut von diesem Film unterhalten. Ich finde nicht das hierbei Star Treks Ansehen zerstört wurde.

***Spoiler!!!:
Ich persönlich sehe in der umstrukturierten Nacherzählung von "Der Zorn des Khan" eher eine Verbeugung vor dem Original. Ja, es stimmt, für eingefleischte Fans war manches etwas vorhersehbar. Na und? Natürlich ist uns allen Star Trek Fans klar, wenn man die Handlungsparallelen entdeckt hat, dass Kirk nicht sterben wird. Und viele hier im Kommentarbereich fühlen sich anscheinend dadurch betrogen. Aber, mal ganz ehrlich: In welchem Film aus einer Reihe ist zuletzt der Hauptprotagonist gestorben und hat damit den Franchise beendet? Ja, mmh, ich kann mich auch nicht erinnern. Das ist knallharte Marktwirtschaft, Lehman-Brothers-Style (wie man das wohl tanzt?). Oder hätte man Kirk wirklich sterben lassen sollen? Oder noch schlimmer, den fürchterlichen dritten Star Trek Teil nachdrehen sollen? Da wäre sogar Sheldon nicht mehr ins Kino gegangen.
***Spoiler Ende!!!

Ich verstehe auch nicht, dass viele den parallelen Zeitstrang so verteufeln. Es ist doch ein gelungener Kniff um die Spannung zu erhalten und neues im alten Gewand zu ermöglichen. Viele der Folgen von Star Trek, die von parallelen Zeitsträngen handeln sind faszinierend und auch unter Fans geschätzt; z. B. "Die alte Enterprise" aus TNG und die Spiegeluniverumsfolgen aus allen Serien.
Und nun ist ein alternativer Zeitstrang mindestens das personifizierte Böse und absolut nicht mit dem Kanon vereinbar? Wer dieses nicht niedergeschriebene Wort Gottes (hier: Q's) verletzt, gehört aber auch wirklich zu Tode gelenseflaret! Mein Gott es ist "nur" eine Fernseh-/Filmserie und (noch) keine Religion. Ich bin wirklich ein großer Fan und versichere, wie auch schon so viele, jede Episode und jeden Film mindestens drei mal gesehen zu haben (ja, ich bin auch ein bisschen ein Nerd). Aber ich bin auch Realist und man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Und das hat Abrams mit seinen massentauglichen Filmen getan. Und ganz nebenbei Star Trek stand schon immer für Toleranz. Und die sehe ich bei vielen selbsternannten Trekkies, die hier schreiben und kritisieren, leider nicht.

Um zum Schluss nochmals auf meine Überschrift zurück zu kommen: Ja, es ist auch eine Leichenschändung. Und zwar weil Star Trek tot war. Es war zumindest kurz davor und nur durch einen großen Bombast ins Leben zurück zu holen. Wenn man dem Durchschnittspublikum mit den teilweise philosophischen, manchmal langatmigen - aber meiner Meinung nach großartigen - Themen im Hier und Jetzt des Knalleffektkinos, gekommen wäre, hätte man Star Trek leider wirklich begraben können. Aber nun besteht die Chance auf eine Auferstehung. Und die hat auch schon so mancher Religion den nötigen Schub gegeben...

PS: Hier noch ein paar unqualifizierte Aussagen zu der bewerteten Blu Ray:
Bildqualität: Schwarzwerte wie ein schwarzes Loch 9/10
3D Effekt: Holodeck 0.3 9/10
Sound: Röhrt wie ein brünftiger Worf 9/10
Extras: Ernüchternd wie Earl Grey, heiß 5/10
Handlung: Faszinierend 8/10
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222 von 258 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek im 21. Jahrhundert, 12. September 2013
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe soeben die 3D Version auf einem 65" Plasma genossen - das Bild ist an Qualität kaum zu überbieten. Perfekte Abstimmung, keine Körnung, gute Tiefe & sogar Pop-Outs sowie ein super schwarz Wert. Referenz!

Der Ton ist bei Dolby TruHD 7.1 (in Englisch UND Deutsch) erwartungsgemäß der Hammer und lässt das Wohnzimmer zur "Brücke" der ENT werden. Wobei ich allerdings finde, dass die Dialoge in der englischen Version sauberer abgemischt sind. Die deutsche Dialog-Tonspur wird teilweise zu sehr überlagert vom Surround-Sound und hätte für meinen Geschmack etwas lauter abgestimmt werden dürfen. Ich habe dann manuell am Receiver den Center etwas mehr betont und dann war es gut.

In der Verpackung der hier rezensierten 3D Version befindet sich der Film in 3D ohne jegliche Extras, die 2D-BR inklusive Extras, sowie eine DVD und der Zettel mit dem Code für eine Digital-Kopie - alles sehr ordentlich und bei dem Preis aber auch das Mindeste.

Zum Film selber: echt schade, dass man teils sofort bombardiert wird, wenn man sich zu dem "neuen" Star Trek bekennt. Ich bin mittlerweile 46 Jahre alt (exakt in dem Jahr geboren, als ST das erste Mal ausgestrahlt wurde) und mit "Raumschiff Enterprise" aufgewachsen. Es gibt NICHTS, was ich von dem gesamten Franchise nicht gesehen habe - selbst Voyager komplett ;-) .. ich habe die alten Kino-Filme mit Kirk, Pille, Spock & Co geliebt und mittlerweile so oft gesehen, dass ich die Dialoge nahezu komplett mitsprechen kann. Auch TNG hat mir immer gut gefallen. Als dann jedoch auch diese Ära zu Ende ging, war ich sehr traurig. Welch eine Freude, als dann vor 4 Jahren die ersten Teaser Trailer für ST XI liefen - es geht weiter! :-)

Und ich finde, auch wenn der Actionanteil sicherlich nun sehr hoch ist, dass es einen Riesenspaß macht, die "neue" Crew zu begleiten. Die Schauspieler sind meines Erachtens hervorragend gecastet; insbesondere Scotty und Pille sind sehr würdige "Nachfolger" ihrer Originale. Doch auch Chris Pine als Kirk ist klasse. Wer mal den Ton auf Englisch umstellt und in manchen Dialogen die Augen schließt, wird teils eine frappierende Ähnlichkeit zu Bill Shatners Stimme vernehmen können.. ich hatte Gänsehaut.

Was ich auch extrem gelungen finde, ist der "Design-Transfer". Nur ein Beispiel: den Communicator z.B. exakt genau so aussehen zu lassen, wie in den 60ern, wäre sicher albern gewesen. Das aktuelle Design hat zum einen Wiedererkennungswert, ist aber auch so "modern", wie man sich solch ein Gerät heute vorstellt. Und das finde ich insgesamt im Film hervorragend gelöst - man erkennt nahezu alle markanten Gegenstände der alten Enterprise wieder aber trotzdem sind sie so aufgepimpt, wie sie heute in einem Film aus dem Jahre 2012 auch sein sollen - immerhin befindet sich die Enterprise im 23. Jahrhundert! :-) .. und da wäre es doch lächerlich, wenn es statt Touchscreens nur Schalter und bunte Lichter gäbe; wenn wir selbst heute, sozusagen 200 Jahre früher, schon solche berührungsempfindlichen Schirme haben oder?

Was ich zugebe, der eigentliche Star Trek Gedanke von Gene Roddenberry ist in der Tat nicht mehr so konsequent eingebaut, wie er es auch noch bei TNG (Serie) war. Doch am Ende dieses Teils 12 von ST wird herrlich übergeleitet zur eigentlichen Mission der ENT. Gänsehaut pur, als die Melodie der alten Serie eingespielt wird: die 5 jährige Reise durchs All beginnt, "..to boldly go, where no man has gone before"!

Ich bin auf alle Fälle gespannt, was noch kommt - und bin froh, DASS es überhaupt weiter geht! .. vielleicht entwickelt sich daraus sogar eine neue Serie.. wer weiß.

Live Long and .. na ihr wisst schon.. :-)
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beam me up J.J. Abrams, 8. Mai 2014
Ich labere gar nicht lang herum.
Ich bin seit vielen Jahren eingefleischter Trekkie und liebe mein Star Trek egal ob Original oder Voyager.
Mir ist egal ob der Captain weiblich oder männlich ist, Glatze trägt oder Fönfrisur.
Ob er schnell zum Phaser greift oder das Dilemma ausdiskutiert.
Ob es auf einem Raumschiff oder einer Raumsstation spielt.
Oder ob er zum hundersten Mal gegen die erste Direktive verstößt.
Ich nehme nicht alles im Detail auseinander und krieche bis in die Jeffriesröhre um nach Ungenauigkeiten zu linsen.
Das finde ich albern.
Für mich muss eine gute Show unterhaltsam sein, darf nicht langweilen, muss mich mitreißen können.
Der neueste Streich von Abrams bietet all das an.
Ich hab nichts auszusetzen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und unterhält Trekkies oder Nichttrekkies gleichermaßen.
Die Schauspieler überzeugen voll und ganz, die Effekte rocken, der Sound reißt mit.
Wer die Möglichkeit hat, sollte zum 3D greifen.
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276 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Niemand ist sicher..., 23. Mai 2013
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Man kann es nicht jedem recht machen. Das wissen Sie, das weiss ich, und J.J. Abrams kann sowieso ein Lied davon singen. Als man ihm das tot geglaubte STAR TREK-Franchises übergab und 2009 sein Preboot mit dem schlichten Namen „STAR TREK“ vorzeigte, hat er reichlich alte Fans erreicht, viele Gewohnheitsseher dazu gewonnen, die vorher nie allzu großes Interesse am Sci-Fi-Kult pflegten... Und natürlich – das war nicht zu vermeiden - den erzkonservativen Teil der Fanbase verschreckt. STAR TREK (= ST) goes Blockbuster ! Neue Zeitlinie ! Alte Crew mit jungen Gesichtern ! Diese Frischzellen-Kur mochten viele, aber nicht alle.
Was hätte Abrams – als die Kunde über die annahende Fortsetzung umging - nun machen sollen ? Sich wieder an die merklich in die Jahre gekommenen Trek-Konventionen ketten lassen oder den neuen, modernen Kurs beibehalten, den er vor vier Jahren gesetzt hat ?
Abrams bleibt konsequent und zieht sein Ding durch, versucht erst gar nicht, seinen Film für die Analytiker untern den ST-Anhängern auf Biegen und Brechen anzupassen, denn damit wäre er – wie schon andere Regisseure vor ihm – so oder so auf keinen grünen Zweig gekommen. Warum sollte er auch ? Er hat das Franchise entstaubt und gemäß dem heutigen Kino-Zeitgeist frisiert. Dies war notwendig und folgerichtig (ich weiss, Erztrekkies werden hier lauthals Einspruch erheben, aber damit muss man ohnehin rechnen), denn ST befand sich in einer Krise und wäre sonst eines unrühmlichen Todes dank zweier Big Fails („Nemesis“ und „Enterprise“) gestorben. Neue Fans sind dazu gekommen, und von den Alten sind auch genügend auf den Preboot-Zug aufgesprungen, der aus der TOS-Serie nur zu bekannten und wieder eingeführten Leichtigkeit sei Dank. Daran hat sich auch beim neuesten Space-Abenteuer „STAR TREK INTO DARKNESS“ (= STID) nichts geändert. Abrams‘ Trek bleibt dem Stil seines Vorgängers treu, will heissen: Es wird viel gemenschelt, der Humor sprudelt geradezu heraus, es gibt allerschönste Sci-Fi-Action und natürlich blitzen wieder Lichtreflektionen durchs Bild – eben typisch Abrams ;). Wer schon mit ST 2009 nicht warm wurde, wird es mit aller Wahrscheinlichkeit auch mit dessen Sequel nicht werden. Wer hingegen seine helle Freude am Neustart hatte, kann sich auf einen neuen, deutlich düsteren Trip ins All mit vielen Höhepunkten einstellen, welcher von Anfang bis Ende bestens unterhält.

Captain James T. Kirk wird für seinen Übereifer bestraft, weil er gegen die Oberste Direktive verstoßen hat - und das gleich zweimal. Durch sein Eingreifen hat er die primitive Bevölkerung des Planeten Nibiru vor ihrer Vernichtung durch einen aktiven Vulkan gerettet und sich mitsamt der USS Enterprise zu erkennen gegeben, als er Spock vor dem sicheren Tod innerhalb des Vulkans bewahrte. Solch eine Einmischung in die natürliche Entwicklung fremder Spezies wird nicht geduldet, und das kostet ihm den Rang des Captains und sein Schiff. Nur durch das Wort von Admiral Pike - seines väterlichen Mentors – kommt er haarscharf um eine Extra-Runde Schulbankdrücken auf der Sternenflotten-Akademie herum und wird zu Pikes 1. Offizier degradiert. Kirks Frust über diese Entscheidung währt aber nicht lange, da wegen eines Terroranschlags in London alle führenden Köpfe ins Sternenflotten-Hauptquartier bestellt werden. Genau dieses Zusammentreffen ist das erhoffte Ziel von John Harrison, einem Ex-Agenten aus den eigenen Reihen, auf dessen Konto die Londoner Ereignisse gehen. Es kommt zu einem tödlichen Attentat, bei der ein Großteil der Admiralität umkommt, nur Kirk kann noch Schlimmeres verhindern.
Der Abtrünnige flieht nach Qo'noS (Heimatplanet der Klingonen), mitten in feindliches Gebiet. Kirk bietet sich an, persönlich die Verfolgung aufzunehmen und ihn auf Befehl auszuschalten. Er jagt diesem Mann hinterher und findet ihn, doch schnell stellen er und seine Crew fest, dass hinter Harrisons Taten weit mehr steckt, ebenso an seiner wahren Identität…

Abrams hat wie schon bei seinem ST-Erstling sehr gut verstanden, was bei einem ST-Film immens wichtig ist: dass er nur dann wirklich funktioniert, wenn die gesamte (!) Crew die nötige Aufmerksamkeit bekommt und Teamfähigkeit ganz groß geschrieben wird. Genau das, was mir persönlich in den letzten "Next Generation"-Filmen immer irgendwie gefehlt hat. War ST 2009 noch als eine Einführung der Charaktere zu betrachten, so müssen Kirk, Spock und der Rest Geschlossenheit und gegenseitiges Vertrauen beweisen, ungeachtet vorhandener Spannungen untereinander und unterschiedlicher Standpunkte.
Und um eben diese geht es auch letztendlich. Ihre Aufgabe ist eine von ganz oben abgesegnete Search-and-Destroy-Mission (Harrison aufspüren und eliminieren), die für sich genommen mit der eigentlichen Zielsetzung der Sternenflotte (Friedensstiftung, Verteidigung, intergalaktischer Dialog und Forschung) unvereinbar ist und sich sogar negativ auf das längst angespannte Verhältnis zwischen Föderation und klingonischem Imperium auswirken könnte. Genau hier erkennt man, welchen großen Stellenwert die Charakterzeichnung der Crew in STID genießt, die sich besonders in der Beziehung zwischen Kirk und Spock, zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, abfärbt. Spock (der kühle, logisch denkende Kopf) appeliert an die Vernunft seines Captains, von seiner von Rache getriebenen Jagd abzusehen und sich an die Sternenflotten-Vorschriften zu halten, den Verbrecher Harrison lieber vor Gericht zu zerren statt ihn gleich an Ort und Stille zu töten, während Kirk (der reaktionsschnelle Mann der Tat) seinem spitzohrigen Offizier zu erklären versucht, dass er jederzeit die Regeln brechen würde, um Leben zu schützen bzw. zu retten und lieber seiner Intuition folgt. Auch McCoy und Scotty mischen sich ein und hinterfragen die gemeinsame Mission und die Mittel für dessen Ausführung. Die Bewältigung interner Differenzen und die Erschließung eines gemeinsamen Konsens dient jener Message, die man von einem Trek-Abenteuer einfach erwartet: Ein gutes Schiff braucht eine starke Crew !

Innerhalb der Crew dreht es sich um elementare Dinge wie Freundschaft, Liebe, Vertrauen, der Gedanke an die Familie (ein im Film deutlich hervorgehobener, vieldeutiger Aspekt), Opferbereitschaft und die Angst vor dem Tod. STID orientiert sich auch wie viele andere ST-Filme vor ihm am aktuellen Zeitgeschehen und nimmt sich hier der Thematik des irdischen Terrorismus an, dessen Bekämpfung und die Frage nach der inneren Sicherheit - hier im ST-Universum in Form einer Bedrohung, die dieses Mal nicht von außen und in extraterrestrischer Form daher kommt, sondern von innen. Eine, die sich Hardliner der Sternenflotte selbst ins Haus geholt und heraufbeschworen haben.
Damit hat STID wieder einiges an „klassischen“ Trek-Werten, welche im Vorgänger vermisst und bemängelt wurden, erreicht aber nicht das philosophische Niveau der Picard-Reihe, wenn überhaupt. Doch das überrascht gar nicht. TOS ist nicht TNG, war nie wie TNG, und ebenso hat auch Abrams verjüngte Ur-Crew der Enterprise nichts mit der Next Generation gemein, welche vor jedem neuen Problem erst eine gemütliche Konferenz abhielt und bei einer Tasse Earl Grey nach Lösungen suchte. Kirk, Spock und Co. spucken lieber in ihre Hände und packen beherzt an, denn angesichts des Terrors und Chaos haben sie gar nicht die Luft dafür, große Reden zu schwingen. Taten müssen folgen, und zwar schnellstens.

In einem Punkt sollte man sich aber nicht täuschen lassen:
Die vorausgegangenen Teaser und Trailer erweckten den Eindruck eines ultradüsteren Terror-Thrillers im Space-Gewandt, der den Look und die Atmosphäre eines „The Dark Knight“ o.ä. nachzuahmen versucht und epische, viertelstündige Weltraumschlachten nach STAR WARS-Vorbild beinhaltet. Weit gefehlt. STID fällt zwar ernster und radikaler aus als das Vorwerk, hält aber trotz seiner Titelgebung „Into Darkness“ weiterhin an der locker-flockigen Grundstimmung fest, die man gerade von der TOS-Serie nur allzu gut kennt. Emotionen, Humoreinlagen und todchice, komprimierte Actionabschnitte mit edelsten Special Effects, all das liefert STID im punktgenauem Wechselspiel.

!!! ACHTUNG !AB HIER EINE DICKE SPOILER-WARNUNG !!!

Wie schon 2009 zitieren Abrams und Co. munter aus alten Episoden und Filmen der Shatner/Nimoy-Ära, wobei besonders dem reiheneigenen Meilenstein „Der Zorn des Khan“ viel Beachtung geschenkt wurde. Wegen genau diesen Fakts könnten wieder sehr konservative Alt-Fans Gift und Galle spucken, da der Hintergrund zur Figur John Harrison alias Khan Noonien Singh (so, jetzt ist es raus *g*) verändert wiedergegeben und Referenzszenen aus besagtem Film unter anderer Ausgangslage quasi nachgestellt werden. Die Begegnung zwischen DEM ST-Antagonisten und unseren Weltraum-Helden kommt demnach unter völlig anderen Voraussetzungen zustande. Persönlich sehe ich das nicht so eng. „Der Zorn des Khan“ diente unverkennbar als Inspiration, von einer 1:1-Kopie des Films kann hier dennoch nicht der Rede sein – die Story von STID ist eine völlig Andere, ebenso die Zielsetzung des bekannten Gegners. Die alternative Zeitlinie erlaubt es Abrams, neben neuen Geschichten auch bekannte Elemente einzubauen und so einen ganz anderen Kontext zu dem zu entwickeln, was man seit den 1960ern kennt. Warum auch nicht ?! Die Idee hinter der alternativen Realität würde ja angesichts der neuen Möglichkeiten sonst wenig Sinn machen und unausgeschöpft bleiben.
Ebenso bekommt man den Eindruck, dass sich Abrams und sein Team die Kritik an der Blitz-Beförderung Kirks zum Captain und der Zerstörung Vulkans - wie im Vorgänger geschehen - zu Herzen genommen haben und dementsprechend darauf "antworten", darum die erwähnte Standpauke von Admiral Pike mit der resultierenden Degradierung Kirks und das Streitgespräch zwischen Spock und Uhura hinsichtlich unterdrückter Gefühle. Ich interpretiere dies als „Versöhnungsgeschenk“ an die etwas ungehaltenen Fans, zumal passt es hervorragend in die Story hinein.

Hier komme ich auch zum einzigen, für mich entscheidenden Kritikpunkt am Film:
Ab dem Zeitpunkt, wo John Harrison seine wahre Identität preisgibt, kann das Filmerlebnis zweischneidig ausfallen. Sofern noch kein Seher mit der ST-Materie vertraut ist und erst mit der 2009er-Version auf Tuchfühlung gegangen ist, hat dies keinerlei Negativ-Folgen für den Filmgenuß. Für alle anderen, die sich mit der Historie der ursprünglichen ST-Zeitlinie bestens auskennen, ist der Überraschungseffekt für den Rest des Films nicht mehr so groß.

!!! SPOILER ENDE !!!

STID in kollossales Sci-Fi-Kino in Bild und Ton, und angesichts seines großem Budgets ist es schwer zu übersehen, dass wirklich jeder einzelne Cent in die top-designten Kulissen, Effekt-Technik, Bauten, Kostüme und Masken investiert wurde. Abrams zweiter Film fürs ST-Franchise zählt ohne Frage zu den wohl visuell schönsten, größten und beeindruckendsten Genre-Filmen der letzten Jahre (weiss sogar den ersten Abrams-Streifen zu übertreffen) und ist in diesem Kinojahr ohnehin konkurrenzlos.
Aber neben dem vorhandenem Material sind es vor allem die Darsteller, die STID richtig Leben und Seele geben.

Benedict Cumberbatch (Harrison alias ???) - Ein Klasse-Antagonist, Täter und Opfer zugleich. Nach dem eher schwach durchleuchteten Nero eine glasklare Steigerung in Sachen Schurken-Präsentation. Nicht nur sein Charisma, auch seine physische Präsenz macht echt was her.
Peter Weller (Admiral Marcus) – Zweiter "Bad Guy" in der Runde, der trotz seiner begrenzten Screentime sehr ausdrucksstark agiert.
Chris Pine (Kirk) - Blüht in der Rolle richtig auf, erinnert mitunter stark an die Shatnersche Art. Spielt seinen Kirk wie zuletzt als leidenschaftlichen Hitzkopf, Weltraum-Schürzenjäger und mutigen Enterprise-Captain.
Zachary Quinto (Spock) - Einfach toll. Gefällt besonders in ruhigen Szenen, ist u.a. für jede Menge trockenen Humor verantwortlich und kommt auch actionmäßig nicht zu kurz.
Karl Urban (McCoy) - DER Gaglieferant überhaupt. Würde DeForest Kelley noch leben, der hätte ihn wiederholt als würdigen Erben angenommen. Zynische Metaphern am laufenden Band. Dammit !!! ;)
Zoe Saldana (Uhura) - Gefällt als Powerfrau der Enterprise und kann hier ihr sprachliches Talent auf Qo’noS zum Besten geben. Nicht besser als vor 4 Jahren, aber auch nicht schlechter.
John Cho (Sulu) – Bleibt wie beim letzten Mal in jeder Situation cool und macht auch auf dem Captain's Chair eine gute Figur.
Simon Pegg (Scotty) - Kam dieses Mal öfters zum Zuge, konnte nicht nur bei Spaßeinlagen, sondern auch bei ernsten Tönen überzeugen.
Anton Yelchin (Chekov) - Was Scotty an Aufmerksamkeit dazu gewinnt, verliert er leider. Naja, im ersten Film war das noch genau umgekehrt. Hat die wenigste Leinwandpräsenz, für ein paar nette Auftritte hat es aber so eben noch gereicht.

Fazit:
STID hat mich schwer begeistert, gefällt mir gar einen Hauch besser als sein 4 Jahre älterer Vorgänger. Abrams hat alle Stärken seines ST-Debüts übernommen und die wenigen Schwächen ausgemerzt. Der neueste Warp-Flug in die Tiefen des Alls ist ein kurzweiliges Filmerlebnis aus Spaß, Bombast und Menschlichkeit. Den als Vorbild genommenen Franchise-Meilenstein kann er nicht überflügeln, dennoch gelingt es ihm weiterhin, das steinalte Franchise modern zu halten und reinstes TOS-Feeling auszustrahlen.
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4.0 von 5 Sternen "Mr. Chekow - haben Sie mein Schiff kaputt gemacht?“, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Es ist schon Wahnsinn wenn man bedenkt das 2013 mit "Star Trek - Into Darkness" der nun schon zwölfte Star Trek Kinofilm in die Kinos gekommen ist. Wieder und zum zweiten mal mit Chris Pine, Zachary Quinto, Zoë Saldaña, Karl Urban, Anton Yelchin, John Cho und Simon Pegg in den Hauptrollen. Regie führte der irgendwie an Steven Spielberg (klar in jünger) Erinnernde J.J. Abrams.

(Wer Nichts über den Inhalt des Films wissen möchte sollte diesen Absatz überspringen)
Nach einem erfolgreichen Einsatz gibt es nach der Rückkehr Ärger für Kirk und Spock. Da er die oberste Direktive verletzt hat wird Kirk zum ersten Offizier von Admiral Pike degradiert. Spock bekommt Ärger da er Kirk verpetzt hat.
Doch nach einem Anschlag auf ein geheimes Sternenflotten Waffenlabor in London ist alles anders. Beim Angriff einer extra dazu einberufenen Besprechung an der auch Admiral Pike, Kirk und Spock teilnehmen wird Pike getötet. Und Kirk bekommt sein Kommando zurück um den Attentäter zu finden und zur Strecke zu bringen.

Fans sind ja Allgemein relativ schwierig zufrieden zu stellen. So war es abzusehen das sich auch diesem Film die Geister scheiden werden. Die Neuauflage 2009 hat ja schon einigen nicht so gut gefallen und es wird schwer sein diese hier für zu begeistern.
Die Idee eine alternative Zeitlinie zu erschaffen war mutig ist meiner Meinung nach aber durchaus gelungen. So hat sich für die Macher auch einfach die Möglichkeit ergeben auf Ereignisse aus vorherigen Filme zurück zu greifen und diese doch anders oder neu zu erzählen.

Wie hier geschehen. "Der Zorn des Khan" definitiv einer der stärksten Star trek Verfilmungen, lässt grüßen. Zum dritten mal schon (nach der klassischen Star Trek Serie und dem zweiten Kinofilm) steht die Figur des Khan (hier zusätzlich noch John Harrison genant) als Bösewicht im Mittelpunkt. Fans des Franchise werden einige Übereinstimmungen finden und doch ist vieles anders. Und damit meine ich nicht nur die Bilder und die Effekte, die bei Star Trek nie so gut waren.
Man hat schon die Figur des Khan verändert und zusätzlich auch noch einen Konflikt innerhalb der Sternenflotte dazu genommen. Und es trotzdem geschafft alles gut zusammen zu bringen ohne das es am Ende hektisch wurde. Und beim Ende hat man ja so etwas wie einen Rollen Tausch (wer ein echter Trekkie ist wird wissen was ich meine) vorgenommen.

Ich denke das man sich über die Besetzungen für die Rollen von Kirk, Spock und Co. trotz der Tatsache das es sich schon um den zweiten Film handelt immer noch streiten kann. Ich finden das man das Genial gelöst hat. Alle Schauspieler passen super zur Rolle. Mein Favorit neben Zachary Quinto (der Leonard Nimoy in Nichts nachsteht) ist Simon Pegg als Scotty.
Benedict Cumberbatch aktuell einer der überzeugendsten Darsteller in Hollywood ist ein großartiger und überzeugender Bösewicht und Gegenspieler von Kirk alias Chris Pinne.

Die Blu-Ray Veröffentlichung ist auch toll. Neben dem Film bekommt man einige Einblicke in die Entstehung des Films wie z.B. "Der Feind meines Feindes" oder "Schiff zu Schiff".

Mit der Neuauflage von Star Trek 2009 hat man ja den Versuch unternommen alte Fans zu halten und neuen dazu zu gewinnen. Ich bin mit nicht ganz sicher ob man alle Fans gehalten hat bin mir aber ganz sicher das man neue dazu gewonnen hat. Und das besonders auch mit einem Film wie diesen. Tolle Darsteller in einer modernen und Action Reichen Verfilmung die einfach gut unterhält. Und so ist Star Trek auch im Popcorn Kino angekommen. Nur toll finden muss das nicht jeder.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade -, 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Die Story finde ich nicht schlecht, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht, da die Aktion - und die dunklen Szenen den Film dominieren.
Das scheint mittlerweile in den meisten Filmen üblich zu sein, so dass ich beim Ansehen eines solchen Films keinen Genuss mehr empfinden kann.
Die Computer generierten und sicherlich auch eindrucksvollen Szenen sind so schnell und überladen den Film, dass ich nicht folgen kann.
Schade, dass diese Art der Gestaltung eines Themas in modernen Filmen überhand genommen hat.
Sei es - wie andere schon erwähnt haben - in den neuen James Bond Filmen, die sich nicht mehr von einem
Null - Acht - Fünfzehn - Aktion - Film unterscheiden (nicht einmal mehr durch die Titel-Figur) oder (nur als Beispiel) das Remake des Films Untergang der Poseidon, der im Original eine Schauspieler Riege aufbot, die mitreißend gespielt hat ( u. a. Shelley Winters), ohne auf übermäßige Krawall-Szenen angewiesen zu sein, während das Remake von Wolfgang Petersen, der immerhin dafür bekannt war, üppige und langsame Szenen drehen zu können, ebenfalls zu überfrachtet war von zu schnellen Aktion - Szenen.
Spannung benötigt auch genügend Ruhe, die in solchen Filmen fehlt; weniger wäre mehr -

Bis heute kann ich einen alten Star - Trek Film einlegen und genießen, obwohl ich die Handlung auswendig kenne.
Bei dieser Art der Dramaturgie verspüre ich dazu keine Lust mehr. Schade ums Thema, schade um Star Trek.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Übermenschen, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Was Star Trek Charaktere in allen Serien und Filmen vor J.J. Abrams auszeichnete war, dass sie Menschen waren, keine Übermenschen. Das hat sich grundlegend geändert. Jetzt sind sie zu Comicfiguren mutiert, die ständig übermenschliche Leistungen erbringen, und stets ein lustiges Gesabbel auf den Lippen haben. Damit sind die Geschichten nicht mehr glaubwürdig.
Gleichzeitig wirden die Plotts emotional so auf die Spize getrieben, wirs auf der Klaviatur der Emotionen des Publikus so wild herumgehämmert, dass man denkt, der Abrams kann das - aber er muss selbst behämmert sein - oder skrupellos.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unendliche Weiten.....leider mit wenigen Sternen, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Vor ein paar Jahren erweckte J.J. Abrams mir seiner Star Trek Version das etwas angestaubte Franchise zu neuem Leben. Da gab es nicht nur jede Menge Schauwerte, sondern auch eine ganz spaßige Story, um Jung-Kirk und den Rest der coolen Gang. So recht positiv gestimmt, ließ ich mich auf den neuen Star Trek Spaß ein.

Aber um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Werk ließ mich dann mich einem ziemlichen Bauchschmerzgesicht zurück. Hat die Produktionscrew nach dem ersten "neuen" Star Trek jetzt plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen? Neue Ideen neue Aspekte? Fehlanzeige, statt dessen verkommen die Charaktere zu ganz lauen Abziehbildern. Nicht jeder wird zu einem Spock, dem man einen schwarz gefärbten Topfschnitt verpasst. Scotty wird zum Pausenclown degradiert, der wie ein Eichhörnchen auf Speed durch die Szenerie rennt. Pille nörgelt, als würde er dafür bezahlt (war ja auch so) und Kirk schließlich nimmt sich so bierernst, als würde das reale Schicksal des Universums nebst sämtlicher Paralleluniversen auf seinen Schultern liegen. Da waren auch noch im 297. Aufguß der alten Fernsehserie egal ob im Kino oder im Fernsehen noch mehr Ideen drin und da war es auch schon manchmal grenzwertig.

So ist das aber keine Weiterentwicklung, das ist nur noch albern. Weil das noch nicht reicht, und die Drehbuchautoren wohl an akutem Kreativitätsstau litten, wird ganz tief in die Zitierbüchse gegriffen, so dass der schon etwas reifere Zuschauer problemlos ganz Passagen mitsprechen kann. Auch das wäre vielleicht noch halbwegs zu ertragen gewesen, wenn das Ganze ein wenig augenzwinkernder daher gekommen wäre, aber nein, abgesehen vom recht aufgesetzten Drehbuchhumor ist wirklich nicht ein bißchen Platz für Doppelbödigkeit oder gar Ironie. Was vielleicht mal als Hommage gedacht war, verkommt zur Langweile.

Ich zähle mich beim besten Willen nicht zu jenen Hardcore Fans, für die es nach 1969 nichts mehr geben durfte und die ihr Leben für Styropor Felsen und Tennisballplaneten opfern würden. Aber hier haben wir wirklich nur noch ganz alten, sauren Wein in blitzblanken neuen Schläuchen. Denn, das muss man bei aller Kritik zugeben, die Optik ist schick ist und es scheppert und donnert und kracht, dass es eine Freude ist. Und wer sich die Blueray gönnt wird mit messerscharfem Bildern und einem sehr ordentlich abgemischten Sound mit beachtlichem Dynamikumfang belohnt. Nur hinter diesem perfekt choreografierten Actiongewitter gähnen leider nur die unendlichen Weiten des Nichts und das ist dann eben doch sehr wenig.

Eigentlich schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Film!, 31. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hat alles was man sich wünscht:
Atmosphäre, Action, Humor und eine tolle Story, die einen einfängt und mitnimmt.
Tolle Schauspieler und Top Soundtrack runden die ganze Sache ab.
Ein muss für jeden SciFi-Fan
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal ein 3D Film zu genießen, 19. September 2014
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Eine der besten 3 D Filme die raus gekommen sind....anstatt das der 3 D Effekt wie in den meisten Filmen in die Tiefe gerichtet ist...punktet dieser damit seinen 3 D Effekt auch Richtung Zuschauer.. Also lohnt sich wirklich....
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Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray]
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