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543 von 620 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern,...
Vor 20 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nie wieder Star Trek!
Ja, ich geb's zu... Ich bin einer von DENEN, die die neuen Star Trek-Filme einfach nur schlecht finden. Und ich STEH auch dazu!

Ähnlich wie einer meiner Vorredner dachte ich auch nach dem ersten Film der Star-Trek-Neuauflage unter der Egide von J.J. Abrams, dass der zweite Film vielleicht besser würde als der erste. Leider wurde auch ich...
Vor 14 Monaten von attoexa veröffentlicht


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543 von 620 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension, 14. September 2013
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern, über die man verdammt gut streiten kann, aber auch der Intoleranz, geschuldet ist. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich nicht streiten und sollte nicht geäußert werden:
Ich wurde sehr gut von diesem Film unterhalten. Ich finde nicht das hierbei Star Treks Ansehen zerstört wurde.

***Spoiler!!!:
Ich persönlich sehe in der umstrukturierten Nacherzählung von "Der Zorn des Khan" eher eine Verbeugung vor dem Original. Ja, es stimmt, für eingefleischte Fans war manches etwas vorhersehbar. Na und? Natürlich ist uns allen Star Trek Fans klar, wenn man die Handlungsparallelen entdeckt hat, dass Kirk nicht sterben wird. Und viele hier im Kommentarbereich fühlen sich anscheinend dadurch betrogen. Aber, mal ganz ehrlich: In welchem Film aus einer Reihe ist zuletzt der Hauptprotagonist gestorben und hat damit den Franchise beendet? Ja, mmh, ich kann mich auch nicht erinnern. Das ist knallharte Marktwirtschaft, Lehman-Brothers-Style (wie man das wohl tanzt?). Oder hätte man Kirk wirklich sterben lassen sollen? Oder noch schlimmer, den fürchterlichen dritten Star Trek Teil nachdrehen sollen? Da wäre sogar Sheldon nicht mehr ins Kino gegangen.
***Spoiler Ende!!!

Ich verstehe auch nicht, dass viele den parallelen Zeitstrang so verteufeln. Es ist doch ein gelungener Kniff um die Spannung zu erhalten und neues im alten Gewand zu ermöglichen. Viele der Folgen von Star Trek, die von parallelen Zeitsträngen handeln sind faszinierend und auch unter Fans geschätzt; z. B. "Die alte Enterprise" aus TNG und die Spiegeluniverumsfolgen aus allen Serien.
Und nun ist ein alternativer Zeitstrang mindestens das personifizierte Böse und absolut nicht mit dem Kanon vereinbar? Wer dieses nicht niedergeschriebene Wort Gottes (hier: Q's) verletzt, gehört aber auch wirklich zu Tode gelenseflaret! Mein Gott es ist "nur" eine Fernseh-/Filmserie und (noch) keine Religion. Ich bin wirklich ein großer Fan und versichere, wie auch schon so viele, jede Episode und jeden Film mindestens drei mal gesehen zu haben (ja, ich bin auch ein bisschen ein Nerd). Aber ich bin auch Realist und man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Und das hat Abrams mit seinen massentauglichen Filmen getan. Und ganz nebenbei Star Trek stand schon immer für Toleranz. Und die sehe ich bei vielen selbsternannten Trekkies, die hier schreiben und kritisieren, leider nicht.

Um zum Schluss nochmals auf meine Überschrift zurück zu kommen: Ja, es ist auch eine Leichenschändung. Und zwar weil Star Trek tot war. Es war zumindest kurz davor und nur durch einen großen Bombast ins Leben zurück zu holen. Wenn man dem Durchschnittspublikum mit den teilweise philosophischen, manchmal langatmigen - aber meiner Meinung nach großartigen - Themen im Hier und Jetzt des Knalleffektkinos, gekommen wäre, hätte man Star Trek leider wirklich begraben können. Aber nun besteht die Chance auf eine Auferstehung. Und die hat auch schon so mancher Religion den nötigen Schub gegeben...

PS: Hier noch ein paar unqualifizierte Aussagen zu der bewerteten Blu Ray:
Bildqualität: Schwarzwerte wie ein schwarzes Loch 9/10
3D Effekt: Holodeck 0.3 9/10
Sound: Röhrt wie ein brünftiger Worf 9/10
Extras: Ernüchternd wie Earl Grey, heiß 5/10
Handlung: Faszinierend 8/10
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238 von 279 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek im 21. Jahrhundert, 12. September 2013
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe soeben die 3D Version auf einem 65" Plasma genossen - das Bild ist an Qualität kaum zu überbieten. Perfekte Abstimmung, keine Körnung, gute Tiefe & sogar Pop-Outs sowie ein super schwarz Wert. Referenz!

Der Ton ist bei Dolby TruHD 7.1 (in Englisch UND Deutsch) erwartungsgemäß der Hammer und lässt das Wohnzimmer zur "Brücke" der ENT werden. Wobei ich allerdings finde, dass die Dialoge in der englischen Version sauberer abgemischt sind. Die deutsche Dialog-Tonspur wird teilweise zu sehr überlagert vom Surround-Sound und hätte für meinen Geschmack etwas lauter abgestimmt werden dürfen. Ich habe dann manuell am Receiver den Center etwas mehr betont und dann war es gut.

In der Verpackung der hier rezensierten 3D Version befindet sich der Film in 3D ohne jegliche Extras, die 2D-BR inklusive Extras, sowie eine DVD und der Zettel mit dem Code für eine Digital-Kopie - alles sehr ordentlich und bei dem Preis aber auch das Mindeste.

Zum Film selber: echt schade, dass man teils sofort bombardiert wird, wenn man sich zu dem "neuen" Star Trek bekennt. Ich bin mittlerweile 46 Jahre alt (exakt in dem Jahr geboren, als ST das erste Mal ausgestrahlt wurde) und mit "Raumschiff Enterprise" aufgewachsen. Es gibt NICHTS, was ich von dem gesamten Franchise nicht gesehen habe - selbst Voyager komplett ;-) .. ich habe die alten Kino-Filme mit Kirk, Pille, Spock & Co geliebt und mittlerweile so oft gesehen, dass ich die Dialoge nahezu komplett mitsprechen kann. Auch TNG hat mir immer gut gefallen. Als dann jedoch auch diese Ära zu Ende ging, war ich sehr traurig. Welch eine Freude, als dann vor 4 Jahren die ersten Teaser Trailer für ST XI liefen - es geht weiter! :-)

Und ich finde, auch wenn der Actionanteil sicherlich nun sehr hoch ist, dass es einen Riesenspaß macht, die "neue" Crew zu begleiten. Die Schauspieler sind meines Erachtens hervorragend gecastet; insbesondere Scotty und Pille sind sehr würdige "Nachfolger" ihrer Originale. Doch auch Chris Pine als Kirk ist klasse. Wer mal den Ton auf Englisch umstellt und in manchen Dialogen die Augen schließt, wird teils eine frappierende Ähnlichkeit zu Bill Shatners Stimme vernehmen können.. ich hatte Gänsehaut.

Was ich auch extrem gelungen finde, ist der "Design-Transfer". Nur ein Beispiel: den Communicator z.B. exakt genau so aussehen zu lassen, wie in den 60ern, wäre sicher albern gewesen. Das aktuelle Design hat zum einen Wiedererkennungswert, ist aber auch so "modern", wie man sich solch ein Gerät heute vorstellt. Und das finde ich insgesamt im Film hervorragend gelöst - man erkennt nahezu alle markanten Gegenstände der alten Enterprise wieder aber trotzdem sind sie so aufgepimpt, wie sie heute in einem Film aus dem Jahre 2012 auch sein sollen - immerhin befindet sich die Enterprise im 23. Jahrhundert! :-) .. und da wäre es doch lächerlich, wenn es statt Touchscreens nur Schalter und bunte Lichter gäbe; wenn wir selbst heute, sozusagen 200 Jahre früher, schon solche berührungsempfindlichen Schirme haben oder?

Was ich zugebe, der eigentliche Star Trek Gedanke von Gene Roddenberry ist in der Tat nicht mehr so konsequent eingebaut, wie er es auch noch bei TNG (Serie) war. Doch am Ende dieses Teils 12 von ST wird herrlich übergeleitet zur eigentlichen Mission der ENT. Gänsehaut pur, als die Melodie der alten Serie eingespielt wird: die 5 jährige Reise durchs All beginnt, "..to boldly go, where no man has gone before"!

Ich bin auf alle Fälle gespannt, was noch kommt - und bin froh, DASS es überhaupt weiter geht! .. vielleicht entwickelt sich daraus sogar eine neue Serie.. wer weiß.

Live Long and .. na ihr wisst schon.. :-)
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62 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beam me up J.J. Abrams, 8. Mai 2014
Ich labere gar nicht lang herum.
Ich bin seit vielen Jahren eingefleischter Trekkie und liebe mein Star Trek egal ob Original oder Voyager.
Mir ist egal ob der Captain weiblich oder männlich ist, Glatze trägt oder Fönfrisur.
Ob er schnell zum Phaser greift oder das Dilemma ausdiskutiert.
Ob es auf einem Raumschiff oder einer Raumsstation spielt.
Oder ob er zum hundersten Mal gegen die erste Direktive verstößt.
Ich nehme nicht alles im Detail auseinander und krieche bis in die Jeffriesröhre um nach Ungenauigkeiten zu linsen.
Das finde ich albern.
Für mich muss eine gute Show unterhaltsam sein, darf nicht langweilen, muss mich mitreißen können.
Der neueste Streich von Abrams bietet all das an.
Ich hab nichts auszusetzen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und unterhält Trekkies oder Nichttrekkies gleichermaßen.
Die Schauspieler überzeugen voll und ganz, die Effekte rocken, der Sound reißt mit.
Wer die Möglichkeit hat, sollte zum 3D greifen.
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42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nie wieder Star Trek!, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ja, ich geb's zu... Ich bin einer von DENEN, die die neuen Star Trek-Filme einfach nur schlecht finden. Und ich STEH auch dazu!

Ähnlich wie einer meiner Vorredner dachte ich auch nach dem ersten Film der Star-Trek-Neuauflage unter der Egide von J.J. Abrams, dass der zweite Film vielleicht besser würde als der erste. Leider wurde auch ich unsäglich enttäuscht. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Schauspieler sind daran definitiv NICHT schuld. Und technisch sind die Filme natürlich auch "state of the art". Aber die Stories!!! Diese Drehbücher! Entschuldigung, aber wer schreibt so einen Mist?! Und wer adelt diesen Schwachsinn dann auch noch damit, dass er mit großem Aufwand und Millionenbudgets verfilmt wird?? Ich kapier das einfach nicht...!

Mal ganz ungeachtet der Tatsache, ob es sich nun um einen "Star Trek"-Film handelt bzw. handeln soll oder nicht... Es spielt gar keine Rolle! Die Story ist einfach nur schlecht. Sie ist nicht durchdacht. Die Charaktere sind flach, holzschnittartig, unglaubwürdig und handeln auch so. Die Situationen sind zu einem Großteil völlig an den Haaren beigezogen und gehen (wie man es leider inzwischen schon fast gewohnt ist) zusammenhanglos ineinander über. Einfach nur grotesk! Die Hauptprämisse scheint zu sein, dass es möglichst oft und laut "knallt" und sich die CGI-Abteilungen so richtig schön "austoben" können. Ob das Ganze dann überhaupt noch Sinn ergibt bzw. die Effekte die Handlung unterstützen(!!!), scheint bedauerlicherweise kaum mehr eine Rolle zu spielen...

Meiner ganz bescheidenen Meinung nach liegt auch genau hier eines der Hauptprobleme! Es ist schlichtweg zu "einfach" geworden, diese (verdammten) CGI-Effekte zu generieren! Wenn man sich mal die Making-of's früherer Science-Fiction-Serien und -Filme ansieht, erfährt man, was für einen Aufwand es vor gar nicht allzu langer Zeit noch bedeutet hat, selbst relativ einfache visuelle Effekte zu erzeugen, und wie viel "Gehirnschmalz" und echte Genialität in deren Entwicklung hineingesteckt werden musste! Da wurde noch mit Motion-Capture und Motion-Control gearbeitet oder mit ganz klassischer angewandter Physik und Chemie. Die Ergebnisse waren natürlich nicht so "gelackt" wie die, die man von modernen Filmen inzwischen gewohnt ist. Aber WEIL sie so aufwändig waren, wurden die Effekte noch mit Bedacht und wohldosiert eingesetzt. Heute wird alles mit Effekten total überfrachtet, und die eigentliche Story, das, was den Film eigentlich ausmachen sollte, gerät zunehmend ins Hintertreffen.

Kurzum, ich finde es einfach eine Verschwendung von Talenten und Ressourcen, solche Filme zu produzieren und ich empfinde es schlicht und ergreifend als Verschwendung meiner Zeit, mir Filme wie diesen anzusehen. Daher wird dies auch definitiv der letzte der neuen Star-Trek-Filme gewesen sein, die ich mir angeschaut habe.

Klar, das ist eine ganz persönliche Entscheidung, und ich gönne es jedem, der sagt, dass ihm die neuen Filme gefallen oder (was man ja auch allenthalben hört und liest) ihm sogar BESSER gefallen als die alten, sie sich so oft er will anzusehen und alle, die da noch in der Pipeline sein mögen... Bitte schön! Werdet glücklich damit! Und das meine ich ganz ernst.

Für Menschen wie mich, die noch an die alten "Roddenberry'schen Ideale" glauben und denen es nicht egal ist, ob ein Film neben tollen Effekten auch eine halbwegs glaubwürdige Story zu bieten hat, sind Filme wie "Star Trek" und "Star Trek - Into Darkness" jedenfalls absolut NICHT GEEIGNET. Es fehlt ganz einfach das "Herz" und die "Seele". Es fehlt die Substanz, die ganze "Philosophie", die noch hinter den alten Filmen und Serien steckte und die mir persönlich eben doch WICHTIG ist!

Natürlich ist mir auch klar, dass man mit einem einem Kinofilm, gerade WEIL er mit großem Aufwand und Millionenbudget produziert wird, ein Massenpublikum ansprechen muss. Das war ja auch schon das "Problem" der alten Star-Trek-Filme, die in ihrem "Tiefgang" nie an den so mancher Serienfolge herangereicht haben. Es gibt Star-Trek-TNG- oder DS9-Folgen, bei denen ich heute noch einen Kloß im Hals habe oder mir gar die Tränen in die Augen schießen oder ich wirklich herzhaft lachen kann, wenn ich sie sehe, weil sie einfach DERMASSEN gut geschrieben sind!

Mein Fazit: Die Drehbücher sind das Problem. Und die Feigheit der Studios, die einfach nicht mehr bereit sind, auch nur noch das geringste Risiko einzugehen. Da wird alles "rundgeschliffen", was auch nur eine kleine Kante hat, alles Kreative und Neuartige wird zugunsten des Bewährten und Erfolgserprobten verworfen. Immer nach dem Motto: Das hat doch damals schon super funktioniert, das machen wir gleich noch mal! Klar ist das verallgemeinernd. Und es gibt auch heute noch tolle Filme mit wirklich tollen Stories. Aber "Star Trek - Into Darkness" gehört definitiv NICHT dazu!
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89 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek, 13. Oktober 2013
Von 
Luzifer Hörfreund (Schwabingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte regisseur nichts dazu gelernt. Ich werde das mal wieder stichwortartig auflisten, also VORSICHT SPOILER:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden, keine hundert Meter vom Festland entfernt? Allein das hätte jeder Eingeborene eventuell mit bloßen Augen bei ruhiger See erkennen können. Hier ging es nur um den visuellen Effekt, wenn sie auftaucht, ganz klar. Normalerweise kurbt die Enterprise sicher im Orbit. Warum auch nicht?
- Kirk pubertiert nach wie vor herum und vergnügt sich mit Frauen, trinkt in Bars oder pöbelt Vorgesetzte keck von der Seite an. Nichts Neues aber auch nichts spannendes. Ein totales Abziehbild.
- Spock und Uhuras Romanze geht weiter, aber irgendwie auch nur, um zwischendruch ein zwei Gags einzustreuen. Charakterentwicklung fehl am Platz. Vor allem beim Vulkanier hätte ich da mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: schade, Chance vertan.
- Scotty darf nicht in die mysteriösen neuen Torpedos reinschauen, deswegen kündigt er sofort seinen Job (also desertiert er sozusagen!). Kirks Antwort: Okay, bye, bye. Halloooooo??? Und später reicht ein Anruf, um aus beiden wieder die dicksten Buddys zu machen, sodass Scotty unbemerkt einfach in Supergeheimschiff fliegen kann, um da in aller Seelenruhe alles unbemerkt zu sabotieren. Pfffffff, sowas von schlecht und uninispiert konstruiert ist selten ein Plot ausgefallen.
- Khan ist erst böse, dann wieder nicht (da es noch einen zweiten Halbschurken gibt, dann wieder böse. Man mag ihn irgendwie, man will auch gar nicht, dass er verliert, weil er ja in gewisser Weise unschuldig an seinem Schicksal ist. Somit gibt es zwei Schurken im Film (Khan und den Admiral), die aber beide nicht so richtig nur böse sind, sondern in moralischen Grauzonen agieren, dabei aber natürlich recht skrupellos vorgehen. Und da die sich auch noch gegenseitig bekämpfen fiebert man als Zuschauer kaum noch mit.
- Khan attackiert die Konferrenz auf herlrich banale und einfallsose Weise, indem er einfach vor dem Fenster mit rauchenden Colts (Lasern) herumfliegt. Das kann ja auch nur gelingen, weil die Föderations-Spitze keinerlei Sicherheitsvorrichtungen besitzt: keine Abschirmung ihres Saales durch einen Schutzschirm. Keine automatischen Geschütze, keine Wachen, keine Warnsensoren, keine whatsoever. Ob Khan oder Hans-Wurst, beide hätten diese Föderationsnarren mit verbundenen Augen hinrichten können. Dafür braucht es keinen genmanipulierten Overlord, sondern nur einen Kerl, der die Feuertaste drücken kann.
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich.
- Kirks Sterbeszene (sehr schön inszeniert eigentlich als Spiegelung von Spocks Sterbeszene in Star Trek II damals) wird nur nach wenigen Minuten wieder aufgelöst, indem man ihm etwas Khanblut spritzt (nach Kirks Tod?)... super. Zudem handelte es sich nur um einen mechanischen Fehler (Kirk tritt ein paar Mal gegen den Stahl, danke, das war's) - braucht es dafür wirklich den Suizid?
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce.
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung.
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. Es gibt keine anderen Schiffe im Sonnensystem, es gibt keine Überwachung des Funkverkehrs, es gibt keine Sonden, Satelliten, Stützpunkte oder ähnliches. Selbst von der Erde müssten die Menschen die Explosionen mit bloßem Auge verfolgen können und niemand reagiert drauf, wenn sich zwei Föderationsschiffe gegenseitig bekämpfen. Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd!
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge?
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit???
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. Zudem hat er also zwar (obwohl er sie nicht braucht) eine Crew an Bord, aber niemandem im Maschinenraum postiert, obwohl es zu Kampfhandlungen kommt - sodass Scotty lustig umher stapfen kann und einfach mal die Stecker rauszieht. Und erst als das geschieht kommt ein Typ vorbei und verhört ihn gefühlte zehn Minuten, anstatt gleich seinem Boss zu melden, dass hier ein Saboteuer der Enterprise an Bord ist ... Oh Mann...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? Wobei sie mit rasender Geschwindigkeit unterwegs sind und ständig dem umherfliegenden Schrott durch manuelle (!) Reaktionen ausweichen. Unfassbar unlogisch, dass Kirk das packt. Khan vielleicht wegen seiner unmenschlichen Reflexe, aber Kirk steht ihm ja in nix nach, bis auf seinen einen Kratzer am Helm.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht, die auf sein Schiff gebeamt werden? Ob da wirklich seine Leute drin sind? Ob die noch alle leben? Ob da eine Bombe an Bord ist? Hey, der Typ hat doch die Superintelligenz, wie ständig erklärt wird... aber dafür ist er zu töricht.
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?)
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Zu guter Letzt fehlen einfach noch die StarTrek-typischen Dialoge, Erkenntnisse, ja schlicht das Flair, dass seit einem halben Jahrhundert die Reihe geprägt hat. Stattdessen gibt es Popcorn-Kino mit viel Bumm-Bumm und ohne Sinn... Naja, Hauptsache die Dollars rollen...

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung...
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist nicht mehr "Star Trek", 22. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Erstmal zum Positiven:
+ Bildqualität/3D-Effekte der 3D-BR sind sehr gut, ebenso der Sound, DVD-Qualität kann leider nicht beurteilt werden
+ Der tolle Humor und die Top-Dialoge, hervorzuheben sind hier besonders die mit Scotty > nur deshalb auch 1 Stern, für 2 reicht es nicht
Nun zum Negativen, was leider extrem überwiegt, nämlich dem 2. Star Trek-Film von J.J.Abrams.
Als Fan der ersten Stunde von Star Trek war ich begeistert von einem Neuanfang der 2009 starten sollte. Bis zur Zerstörung von Vulkan im 1. Teil fand ich die Sache auch noch super, doch ab diesem Zeitpunkt kippte meine Begeisterung in Entsetzen. Abrams hat sich anscheinend auch die besten Ideen aus den verschiedenen Serien, hier besonders DS9 und Enterprise (Staffel 3 und 4) "rausgepickt" und für die beiden Filme verwendet. Besonders im 2.Teil wird dies deutlich. Zuerst aber noch kurz zum 1. Teil:
Beispiel:
- Nur 6000 Vulkanier überleben die Zerstörung Vulkans durch Nero ( ist verdammt heftig, zudem stammt die Idee von der Folge "Twilight" aus der 3. Staffel von Enterprise, wo in in einer alternativen Zeitlinie nur 6000 Menschen auf "Ceti Alpha 5/6" überleben, nachdem die Xindi die Erde komplett zerstört haben. Zur Erinnerung: auf dem Planeten setzt Kirk (Shatner) Khan N. Singh in der Original-Serie aus, zusammen mit seiner Mannschaft
- Sektion 31 ( aus verschiedenen sehr guten Folgen von DS9 und Enterprise Staffel 3 und 4 bekannt) wird sehr ausführlich gezeigt und deren Handlungen preisgegeben
Als ST 11 einigermaßen so endete ( Pike sitzt im Rollstuhl), wie es auch in der Classic-Serie war, hoffte ich im 2.Teil auf Besserung. Wurde jedoch komplett enttäuscht,denn im 2.Teil kann er wieder laufen um kurze Zeit später getötet zu werden. D.h. The Cage und die tollen TALOS IV-Doppelfolgen finden nie statt und so wie die Sache im 2.Teil mit Khan endet,auch die Geschichten von Star Trek 3 und 4. Das bedeutet das die Sonde aus Star Trek 4 die Erde wohl zerstören wird, da es vermutlich nie eine Genesis-Waffe gibt und die Crew somit keinen "Bird of Prey" zur Verfügung haben wird, damit sie den Zeitsprung nach 1986 machen können und die Wale zurück in die Zukunft bringen, usw.

Treue Fans wissen, wovon ich rede.

Zudem gibt es immer wieder vollkommen unnötige Dialoge oder Sequenzen, wie am Anfang des Films.
- Warum führt Spock die Aktion im Vulkan überhaupt durch, da dies von vorneherein gegen die Prime-Directive verstößt um sich dann später in Pike's Büro darauf zu berufen und Kirk zu belasten ??? Und das zieht sich so durch den ganzen Film
- Warum warnt bitte Sulu den Bösewicht Khan/Harris, das sie ihn mit den Torpedos beschießen wollen ? So kann er super entkommen
- auch die Darstellung des Maschinenraums/Warpkerns ist meiner Meinung nach ein Witz, sieht aus wie ein riesiger Vergaser/Verteilerkappe aus einem Auto ! Auch das restliche Design,z.B.der Brücke ist vollkommen daneben
- Spock teilt mit, das die Energie und auch die Gravitation ausgefallen ist. Sie schnallen sich deshalb auch an, seltsamerweise muss Chekov in einer späteren Szene Kirk und Scotty festhalten, damit sie nicht abstürzen > Wenns keine Gravitation gibt, stürzt man nicht ab, man schwebt doch einfach
- die Darstellung/MakeUp der Klingonen ist unterirdisch, die sehen aus wie eine Kreuzung aus gepiercten Reptilien aus dem 80er Jahre-Film "Enermy Mine". Hier läßt Abrams die tollen Ideen aus Enterprise-Staffel 4 (die Augment-DNS wodurch viele Klingonen menschlicher aussehen) leider links liegen. Hätten Sie die Metall-Masken NICHT abgenommen, wäre es noch OK gewesen
- auch die Starfleet-Uniformen, besonders die Mützen (Taufe der Enterprise/Meetings/Paraden) erinnern mich extrem an eine Mischung aus dem Film "Spaceballs" und "Star Wars-Episode 1" und wirken fast übertrieben militärisch, was einfach nicht zu Star Trek paßt
- Im Büro von Marcus ist bereits ein Modell der USS Vengeance (Dreadnought-Klasse) zu sehen, u.a. neben dem Model der NX-01 (Star Trek:Enterprise), warum fällt das bloß niemandem auf oder erinnert sich später daran ?
- Sektion 31 ist zwar ein Teil der original Sternenflotten-Karta(Abschnitt/Kapitel 4) ( nicht zu verwechseln mit der der Föderation), aber diese Abteilung war über 100 Jahre darauf bedacht nicht entdeckt/zu öffentlich zu werden und nur im Hintergrund zu arbeiten und dann erzählt Marcus alles darüber !! Was soll das bitte ??

Fazit und Wunsch eines Fans:

Das 50-jährige Jubiläum (2016), somit vermutlich der 3. Film, wird aus meiner Sicht für viele treue und langjährige Fans eine riesige Enttäuschung werden, außer Sie korrigieren die Sache wieder, was aber wohl nicht passieren wird. Man könnte ja mal Charaktere wie T'Pol (nur Jolene Blalock, keine andere Darstellerin !) aus Star Trek:Enterprise auftreten lassen,die mit anderen Menschen und Vulkaniern versucht die alte Zeitlinie wieder herzustellen um u.a. den Angriff Nero' s auf Vulkan rückgängig zu machen und weil Sie vom alten Spock erfahren hat, was nun NICHT passiert da Spock NICHT auf der Enterprise starb und stattdessen Kirk ( auch wenn der wieder am Leben ist). Wenn mans genau nimmt, hat Abrams seinen 1 Film selbst damit adabsurdum geführt, da der Zukunfts-Spock und Nero dadurch höchstwahrscheinlich nie in die Vergangenheit gereist sind.
Meine Rezension ist aus der Sicht eines Fans der ersten Stunde geschrieben, d.h. Kenner der kompletten Serien und der 10 Filme zuvor.
Steigt man als Zuschauer erst mit dem Reboot von 2009 ein und kennt die Vorgeschichte/das Star Trek-Universum nicht, können die Filme aber durchaus unterhaltsam sein und ich würde sogar bis zu 3 Sterne geben. Aber wie meine Überschrift schon ausdrückt. Das Star Trek, besonders die von Gene Roddenberry erdachte Vision, ist hier eindeutig NICHT mehr zu erkennen und somit verdient dieser Film das Prädikat "Star Trek" nicht.
P.S.
Der 10.Teil "Nemesis" war zwar einer der Schlechtesten der Next-Generation-Reihe, aber im Vergleich zu Star Trek Into Darkness ist Nemesis immer noch um längen besser. Ich wünsche mir wie schon zuvor erwähnt die Wiederherherstellung der alten Zeitlinie, denn so wie es jetzt ist, kann man es nur als Katastrophe bezeichnen.
Wie man gute Geschichten für StarTrek schreibt (Judith und Garfiled Reeves-Stevenson) und produziert (Manny Coto), zeigen Beispiele der vielen guten Drehbücher von Star Trek:Enterprise Staffel 3 und besonders Staffel 4. Hervorheben möchte ich hier besonders den "Vulkan"-3-Teiler, aber auch den "Romulaner"3-Teiler. Absolut sehenswert und schlüssig und diese Schreiber kennen und lieben Star Trek und nahmen/nehmen sich Zeit um wirklich gute Geschichten zu schreiben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3D Superset mit Phaser...Superfilm!!!, 12. Dezember 2013
Von 
Micky Maus "john" (Hamm,NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der neue "Star Trek Into Darkness" ist der beste SF-Film,den ich seit Langem gesehen habe.Hier stimmt einfach Alles...Story,Tempo,Action,Effekte.
Und zum Ende könnte bei dem Ein oder Anderen auch mal eine Träne kullern.Alles in allem ein wirklich guter Film...ich finde ihn sogar noch besser als den ersten Star Trek Film von JJ Abrahams.
Mein Phaser war auch in Ordnung und macht sich Spitze in der Vitrine neben meinem Phaser aus Teil 1.Eine sehr schwere und hochwertige Replik abgegossen aus den Originalformen,welche auch für den Film benutzt wurden.
Ich habe hier einige Bilder von dem guten Stück eingestellt,falls sich jemand ein Bild von der optischen Qualität machen möchte.
Auch das geprägte Steelbook ist hochwertig und enthält neben der normalen Bluray natürlich auch die brilliante 3D Bluray sowie den Film auf DVD.
Alles in Allem ein tolles Set,welches ich sofort wieder kaufen würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mega, 5. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin ein großer Fan von SciFi Filmen und nachdem ich den empfehlenswerten ersten Teil gesehen habe, konnte ich mir natürlich nicht den zweiten Teil entgehen lassen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Der Film macht so viel besser als der erste Teil und macht extrem viel Spaß. Natürlich sind die Schauspieler super (ich liebe Simon Pegg !!) doch Benedict Cumberbatch hat mich echt umgehauen. Er beweißt wiedereinmal, dass er ein wirklich hochkarätiger Schauspieler ist und macht den Film umso intensiver

Meine Empfehlung ist: Holt euch den Film, denn er ich grandios!
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29 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Star Trek ist dead, Jim!" Dieser Film bereitet körperliche Schmerzen!!, 30. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Von diesem Film kann man als echter Trekkie, der auch die alten Filme mit Kirk & Co. kennt, nur ein Trauma bekommen! Abrahams hat aus einer Serie mit Aussage und Tiefe einen Comic gemacht! Und dann war man auch noch so unkreativ, Star Trek II - Der Zorn des Khan in weiten Teilen zu kopieren - nur eben "in schlecht", mit völlig wirrer, unsinniger Story. Auch die an sich gut gewählten Schauspieler, die sich wirklich Mühe geben (Lichtblicke sind z.B. Nimoy und - natürlich - Cumberbatch, aber auch Quinto, Saldana, Urban und Pegg finde ich an sich super), können dieses verkorkste Skript nicht mehr retten. Und ich kann mich nur einer Vorrezensentin anschließen: Als ich die aus Star Trek II bekannte Sterbeszene sah (nur will sich diesmal ja Kirk opfern), habe ich mich echt veralbert gefühlt! Ich kann es nicht fassen, dass dieser Film im Durchschnitt immer noch 4 Sterne bekommt!! Da musste ich doch auch noch meinen Senf dazugeben - denn ein schlechter Film ist eine Sache, aber einer, der tolle Schauspieler auf diese Art und Weise verheizt ... !! Wer eine (in diesem Fall echt geile) "Star Trek"-Parodie sehen will, dem empfehle ich stattdessen Bully Herbig's "(T)Raumschiff Surprise"! Bei dieser der unfreiwilligen (??) Parodie mit dem (treffenden) Titel "Into Darkness" wird mir schlecht!
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1.0 von 5 Sternen Was für ein extremer Unsinn! Das hat mit Star Trek nicht im geringsten mehr zu tun!, 6. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Zugegeben: irgendwie hegte ich in mir immer noch die (wenn auch sehr kleine) Hoffnung, daß es den Machern des ersten "neuen" Star Trek Filmes selbst aufgefallen ist, wie sehr sie hier ganze Generationen der früheren Fans (Trekkies) nicht nur verärgerten, sondern mit diesem ganzen Unsinn nahezu vergewaltigt haben. Ich hoffte darauf, daß man nun doch wieder Kurs in Richtung "echtes Star Trek" aufnimmt und einiges sogar korrigiert wird (zB die völlig unsinnige neue Zeitlinie, den wirklich größten Schmarrn den sich je ein Mensch hätte ausdenken können). Aber da habe ich mir wohl umsonst Hoffnungen gemacht und ich kann nun an dieser Stelle unmöglich auf jeden einzelnen Unsinn dieses lächerlichen Films eingehen, so vielzählig sind hier die Tritte ins Fettnäpfchen (zB versteckt man ein Raumschiff vor primitiven Eingeborenen eines fremden Planeten nicht in einem See unter Wasser, sondern ganz einfach im WeltRAUM - deshalb ja auch RAUMschiff!) Im ganzen Film geht es eigentlich zu 99% nur um Herumgehüpfe, Explosionen, Schießereien und Kämpfe, in welchen man möglichst viele Computereffekte einbauen kann. Das kann man natürlich gut finden und wohl auch in vielen anderen Action-Filmen so machen - aber speziell Star Trek stand seit je her für etwas völlig anderes, sogar komplett Gegenteiliges!

"Geschmäcker sind halt verschieden, genauso wie die Menschen verschieden sind" - äußern sich manche hier. Aber so einfach kann man das dann auch wieder nicht abhandeln. Destruktive Menschen finden wahrscheinlich Gewaltfilme am besten, Frischverliebte lassen bei Liebesfilmen ihren Gefühlen freien Lauf und welche Art von Filmen findet ein Pädophiler wohl besonders unterhaltsam? Geschmack ist also nicht einfach nur Geschmack und man kann sehr wohl etwas gegen schlechten Geschmack einwenden. Es gibt wohl auch noch Menschen welche das Glück haben und mit einem anspruchsvollen Geschmack ausgestattet sind: sie sehen gerne einen Sinn in etwas und lassen sich sogar davon inspirieren. Tugendhafte Helden aus wertvollen Filmen können sogar zu einer richtigen Inspiration für das eigene Leben werden.

Und genau für solche Dinge stand das gesamte Star Trek Universum immer. Hier wurde nicht nur geballert und die Helden sind auch nicht nur von einer Explosion zur nächsten geeilt, während sie zwischendurch ihrem (schlechten) Humor freien Lauf ließen und großmäulige Sprüche klopften. Jean-Luc Piccard zB stand immer für den sehr korrekten, sogar weisen Anführer, distanziert aber trotzdem eine Vaterfigur für seine Mannschaft, während er innerlich sogar den Konflikt verbarg, für seine Karriere als Captain jegliches Privatleben geopfert und nie eine eigene Familie gegründet zu haben. Die Figuren im den früheren Star Trek Serien und Filmen waren alle so vielschichtig. Man denke nur an Benjamin Siskos schlaue Kaltschnäuzigkeit, er war ein ganz besonders vielseitiger Charakter mit sehr vielen Facetten. Die Geschichten um den Androiden Data waren fast schon märchenhafte Erzählungen, vom eigentlich fast schon perfekten Individuum, welches aber doch lieber ein Mensch sein wollte und deshalb die Fehler der Menschen in Kauf nahm, ja sogar nachahmte. Der originale Kirk war als Captain der Enterprise zwar ein kleiner Schelm, jedoch nur vor seinen engsten Freunden und Vertrauten. Seine Lockerheit und sein lässiger Führungsstil festigte zwar die Beziehung zu seiner Mannschaft, bereitete ihm aber immer wieder Probleme bei der Sternenflotte. Dies war jedoch eine Gradwanderung welche er perfekt beherrschte und ausbalancierte, sonst wäre er wohl auch gar nie in diese Position als Captain bei der Sternenflotte gekommen.

Aber wie sind (im krassen Gegenteil) die Charaktere in den neuen Star Trek Filmen? Der junge James T. Kirk ist ein derart unsympathischer Kotzbrocken, daß man es kaum glauben kann. Sogar als Bauarbeiter hätte er mit seinem Benehmen Probleme mit den Vorgesetzten bekommen und wäre wahrscheinlich umgehend gefeuert und für diese Position als "vollkommen ungeeignet" abgetan worden. Er ist ein rücksichtsloser, hochnäsiger Rüpel, ein Schläger und Säufer, selbstverliebt und triebgesteuert. Ein richtiger Weltraum-Rambo der nur damit beschäftigt ist lässig zu grinsen, Frauen auf der Straße von der Seite anzumachen und coole Sprüche zu bringen, ehe er sich in einen Haufen Exposionen stürzt, um nachher mit zerschrammtem Gesicht daraus wieder aufzutauchen. Er hält sich an überhaupt gar keine Regeln, trotzdem wird er ständig hin- und herbefördert. Er braucht nur kurz jemanden darum zu bitten, und schon ist er wieder Captain des Vorzeige-Raumschiffes der Sternenflotte und darf unbekümmert Rambo spielen und im All herumfliegen.

Der originale Scotty war ein kauziger Nörgler, der seinen etwas anstrengenden Charakter durch Hausverstand und besondere technische Begabung wieder ausglich. Der neue Scotty ist ein einziger Witz, Simon Pegg spielt wohl den "Shaun of the Trek" - genausogut hätte man auch Dieter Hallervorden diesen zappeligen, trotteligen, herumquiekenden, nervenkranken Choleriker verkörpern lassen können. Und der junge Chekov ist ein derart anstrengender dünner kleiner Juppie, daß man sich nicht entscheiden kann ob man sich die Augen oder lieber die Ohren zuhält um ihn zu ertragen. Uhura stolziert im Schiff herum wie die erste Weltraum-Tussy und der Vulkanier (!) Spock (dessen Rolle gemeinsam mit der neuen Verkörperung von Doc McCoy jedoch noch am ehesten gelungen ist), flippt plötzlich in jedem Film einmal von Gefühlen überwältigt komplett aus und wird zum rasenden Hulk, zwischendurch knutscht er sogar mit einem Besatzungsmitglied herum und sorgt für eine Weltraum-Romanze. Ausgerechnet der Vulkanier Spock! War es (früher) nicht eigentlich genau das komplette Gegenteil, welches die Spezies der Vulkanier gegenüber den Menschen oder sogar im Kontrast zu den Klingonen auszeichnete?

Apropos Klingonen: für mich DER Schock von "Into Darkness": zuerst war ich erstaunt darüber, daß auf Kronos jetzt wohl auch Predatoren leben, so sahen sie jedenfalls auf den ersten Blick mit ihren Stahlmasken aus. Das war jedoch noch zu verkraften, als sie die Masken jedoch abnahmen - oh mein Gott, was für ein Unsinn! - waren darunter computergenerierte Typen die aussahen wie eine Mischung aus Götterkönig Xerxes (300) und Weltraum-Buschmann. Auch Anleihen von den Ausserirdischen aus "Enemy Mine" waren da zu erkennen. Dabei ist doch gerade die klingonische Rasse samt eigens erfundener Sprache im Star Trek Universum eine der bekanntesten und seit "The next Generation" so gut beschrieben, daß jeder genau weiß wie Klingonen auszusehen haben, wie sie sich kleiden und welche Bräuche sie haben.

In der Sternenflotte von früher konnte man sich wohl auch - ganz einfach so - in die Mannschaft eines Raumkreuzers hineinschmuggeln, mit gefälschtem Ausweis wie die blonde Frau Marcus (welche in einer unnötigen Szene natürlich unbedingt auch ihre Bikini-Figur präsentieren mußte) oder wie Scotty, der sich auch - ganz einfach so - auf dem Super-Schiff des Admirals "versteckt" hat, ohne vorher eigentlich zu wissen warum überhaupt und wofür das gut sein wird. Und genau eine Sekunde vor der Vernichtung der Enterprise zieht er den Stecker der bereits warmlaufenden Schusswaffen aus der Dose, damit der Admiral nicht auf die Enterprise feuern kann ...

Der Film hatte (genauso wie der erste Teil der Star Trek Wiederbelebung) in gewisser Weise eher die Wirkung einer Droge: die Effekte sind schön anzuschauen und einfältige Menschen sind sofort davon begeistert. Vor allem zum Beginn des Films mit den weissen Eingeborenen und der roten Pflanzenwelt ist es sehr bunt und schön, der Zuschauer schaltet ab und vergisst seinen Alltag für einen Augenblick, was man heutzutage wohl alleine deshalb schon eine "gute Unterhaltung" nennt. Über die Nebenwirkung denkt wie bei echten Drogen jedoch keiner nach: man baut durch die unsinnige Story wahrscheinlich sogar sehr rasant Gehirnzellen ab und wird auf Dauer sehr sehr dumm von diesen komplett unlogischen und sinnfreien neuen Action-Klamauk-Star-Trek-Filmen von J.J. Abrahms! Leider sind diese neuen Star Trek Filme wirklich eine riesige Schande für das Star Trek Universum und für alles, wofür es je gestanden ist und wodurch es sich von anderen Serien und Verfilmungen so stark abhob! Den Machern gings wohl nur ums schnelle Geld und es stimmt mich sehr nachdenklich, daß der Film beim jungen und unerfahrenen "neuen" Star Trek Publikum sogar noch gut angekommen ist.
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