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505 von 574 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage oder Leichenschändung: Noch eine unnötige Rezension
Wie man in einigen - manchen vielleicht noch unnötigeren - Rezensionen, schon hat lesen können, ist dieser Film der letzte - Star Trek unwürdige - Schund, der die Isolinearen Chips nicht wert ist, auf denen er gespeichert wurde. Aber einige halten ihn auch für großartiges modernes Kino. Ein Widerspruch, der natürlich den Geschmäckern,...
Vor 15 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade -
Die Story finde ich nicht schlecht, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht, da die Aktion - und die dunklen Szenen den Film dominieren.
Das scheint mittlerweile in den meisten Filmen üblich zu sein, so dass ich beim Ansehen eines solchen Films keinen Genuss mehr empfinden kann.
Die Computer generierten und sicherlich auch eindrucksvollen Szenen...
Vor 14 Monaten von Grund veröffentlicht


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62 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek, 13. Oktober 2013
Von 
Luzifer Hörfreund (Schwabingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte regisseur nichts dazu gelernt. Ich werde das mal wieder stichwortartig auflisten, also VORSICHT SPOILER:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden, keine hundert Meter vom Festland entfernt? Allein das hätte jeder Eingeborene eventuell mit bloßen Augen bei ruhiger See erkennen können. Hier ging es nur um den visuellen Effekt, wenn sie auftaucht, ganz klar. Normalerweise kurbt die Enterprise sicher im Orbit. Warum auch nicht?
- Kirk pubertiert nach wie vor herum und vergnügt sich mit Frauen, trinkt in Bars oder pöbelt Vorgesetzte keck von der Seite an. Nichts Neues aber auch nichts spannendes. Ein totales Abziehbild.
- Spock und Uhuras Romanze geht weiter, aber irgendwie auch nur, um zwischendruch ein zwei Gags einzustreuen. Charakterentwicklung fehl am Platz. Vor allem beim Vulkanier hätte ich da mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: schade, Chance vertan.
- Scotty darf nicht in die mysteriösen neuen Torpedos reinschauen, deswegen kündigt er sofort seinen Job (also desertiert er sozusagen!). Kirks Antwort: Okay, bye, bye. Halloooooo??? Und später reicht ein Anruf, um aus beiden wieder die dicksten Buddys zu machen, sodass Scotty unbemerkt einfach in Supergeheimschiff fliegen kann, um da in aller Seelenruhe alles unbemerkt zu sabotieren. Pfffffff, sowas von schlecht und uninispiert konstruiert ist selten ein Plot ausgefallen.
- Khan ist erst böse, dann wieder nicht (da es noch einen zweiten Halbschurken gibt, dann wieder böse. Man mag ihn irgendwie, man will auch gar nicht, dass er verliert, weil er ja in gewisser Weise unschuldig an seinem Schicksal ist. Somit gibt es zwei Schurken im Film (Khan und den Admiral), die aber beide nicht so richtig nur böse sind, sondern in moralischen Grauzonen agieren, dabei aber natürlich recht skrupellos vorgehen. Und da die sich auch noch gegenseitig bekämpfen fiebert man als Zuschauer kaum noch mit.
- Khan attackiert die Konferrenz auf herlrich banale und einfallsose Weise, indem er einfach vor dem Fenster mit rauchenden Colts (Lasern) herumfliegt. Das kann ja auch nur gelingen, weil die Föderations-Spitze keinerlei Sicherheitsvorrichtungen besitzt: keine Abschirmung ihres Saales durch einen Schutzschirm. Keine automatischen Geschütze, keine Wachen, keine Warnsensoren, keine whatsoever. Ob Khan oder Hans-Wurst, beide hätten diese Föderationsnarren mit verbundenen Augen hinrichten können. Dafür braucht es keinen genmanipulierten Overlord, sondern nur einen Kerl, der die Feuertaste drücken kann.
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich.
- Kirks Sterbeszene (sehr schön inszeniert eigentlich als Spiegelung von Spocks Sterbeszene in Star Trek II damals) wird nur nach wenigen Minuten wieder aufgelöst, indem man ihm etwas Khanblut spritzt (nach Kirks Tod?)... super. Zudem handelte es sich nur um einen mechanischen Fehler (Kirk tritt ein paar Mal gegen den Stahl, danke, das war's) - braucht es dafür wirklich den Suizid?
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce.
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung.
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. Es gibt keine anderen Schiffe im Sonnensystem, es gibt keine Überwachung des Funkverkehrs, es gibt keine Sonden, Satelliten, Stützpunkte oder ähnliches. Selbst von der Erde müssten die Menschen die Explosionen mit bloßem Auge verfolgen können und niemand reagiert drauf, wenn sich zwei Föderationsschiffe gegenseitig bekämpfen. Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd!
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge?
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit???
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. Zudem hat er also zwar (obwohl er sie nicht braucht) eine Crew an Bord, aber niemandem im Maschinenraum postiert, obwohl es zu Kampfhandlungen kommt - sodass Scotty lustig umher stapfen kann und einfach mal die Stecker rauszieht. Und erst als das geschieht kommt ein Typ vorbei und verhört ihn gefühlte zehn Minuten, anstatt gleich seinem Boss zu melden, dass hier ein Saboteuer der Enterprise an Bord ist ... Oh Mann...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? Wobei sie mit rasender Geschwindigkeit unterwegs sind und ständig dem umherfliegenden Schrott durch manuelle (!) Reaktionen ausweichen. Unfassbar unlogisch, dass Kirk das packt. Khan vielleicht wegen seiner unmenschlichen Reflexe, aber Kirk steht ihm ja in nix nach, bis auf seinen einen Kratzer am Helm.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht, die auf sein Schiff gebeamt werden? Ob da wirklich seine Leute drin sind? Ob die noch alle leben? Ob da eine Bombe an Bord ist? Hey, der Typ hat doch die Superintelligenz, wie ständig erklärt wird... aber dafür ist er zu töricht.
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?)
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Zu guter Letzt fehlen einfach noch die StarTrek-typischen Dialoge, Erkenntnisse, ja schlicht das Flair, dass seit einem halben Jahrhundert die Reihe geprägt hat. Stattdessen gibt es Popcorn-Kino mit viel Bumm-Bumm und ohne Sinn... Naja, Hauptsache die Dollars rollen...

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung...
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2.0 von 5 Sternen Ganz netter Actionfilm hat aber mit Star Trek rein gar nichts mehr zu tun, 14. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiß nicht was man an diesem Film noch mit Star Trek verbinden soll. Ausgenommen vom Titel.
Genauso wie im Teil davor ein Schiff das in bester Stirb Langsam manier im fortschreiten des Filmes mehr löcher aufweist und dennoch irgendwie eins bleibt. Natürlich tehetralisch mit Kitschiger untermalung der Titelmusik erhebt sich der Rest des Schiffes immer wieder aus dem Rauch, den Wolken oder was auch immer. Charaktere deren einzigste Aufgabe scheinbar darin besteht einen blöden Spruch nach dem anderen zu bringen und einem nach spätestens einer viertel Stunde einfach nur noch auf die nerven gehen.
Diesen Raumschiff Action krams können sie im Teil 3 eigendlich nur noch toppen wenn sie Michael Bay Regie führen lassen. Passt doch denen ist doch gerade der Regisseur weggelaufen. Da lassen sich sicher noch mehr Explosionen pro Minute Film unterbringen. Erbärmlich was die aus Star Trek gemacht haben.
Zwei Sterne weils ein Actionfilm ist den man sich angucken kann sofern man den Titel übersieht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Effekte aber sonst ...?, 12. März 2014
Der Trailer und die Namen J. J. Abrams, Roberto Orci und Alex Kurtzman versprechen viel was der Film nicht mal ansatzweise halten kann. Der erste Teil der neu verfilmten Star Trek Reihe machte Lust auf mehr, aber nach dem zweiten Teil will man einfach gar nichts mehr davon sehen. Ich kenne ansonsten nichts von dem Star Trek Universum und kann deshalb nicht einschätzen ob dieser Film nun besser oder schlechter ist als der Rest. Fakt für mich - als Scince-Fiction-Fan - ist aber das dieser Film einer der inhaltlich schlechtesten von diesen Produzenten-Ensemble um Abrams ist. Die Optik und die Spezialeffekte sind klasse keine Frage, aber die Story, die Leistung der Schauspieler, die Logik und die Nebenhandlung sind einfach nur schlecht. Die Schauspieler wirken teilweise richtig lächerlich wie Leihendarsteller, man muss sich fast fremdschämen. Die Story ist einfach unterirdisch. Jede Nachmittagssoap wirkt dagegen genial durchdacht. Alles ist dermaßen gezwungen zusammengepappt das es einem die Nackenhaare verheddert. Bis kurz vor Schluss hofft man noch auf eine unvorhersehbare Wendung die dem Film doch noch zum Guten versöhnlichen und logischen Ende verhilft, aber Pustekuchen. Selbst meine Frau war enttäuscht obwohl sie ohnehin sehr anspruchslos an den Film heran gegangen ist. Alles in allem kann man sich die Zeit für diesen Film ohne schlechtes Gewissen ersparen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Name ist Programm, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Als Raumschiff Enterprise ( Star Trek ) Fan, ist dieser Film natürlich ein Muß, auch wenn mich es ärgert: die Enterprise Filme vor der Enterprise - Film von 1969
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kauf und Lieferung 1A!!!, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aber der Film an sich ist eher... naja. Als großer Star Trek Fan habe ich mehr erwartet. Das 3D ist ganz cool, aber die Story ist eher so lala. Geschmackssache.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Fortsetzung des ersten Teiles., 10. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Wieder einmal eine sehr gute Fortsetzung eines ersten Teiles. Die Hauptdarsteller sind gewohnt sympatisch und die Handlung ist noch spannender und abwechslungsreicher. Khan ist auch sehr gut gespielt.
Ich habe mir letzthin einen Film der ersten Enterprise-Reihe angesehen und kann gar nicht mehr verstehen, wie sehr ich die Reihe damals mochte. Die beiden "neuen" Star Trek-Filme sind die absolute Krönung. Klar, durch die heutige Technik sind ja ganz andere Dimensionen der Darstellung möglich.
Schön, dass die Mimik und Gestik der Schauspieler von Kirk, Spok und McCoy der alten Serie in die neuen Filme übernommen wurde. So ist alles glaubhaft weitergeführt.
Und "Scotti" ist wieder einmal mein humorvoller Star! Das ist eine schöne Änderung der alten Enterprise-Filme.
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nie wieder Star Trek!, 28. März 2014
Ja, ich geb's zu... Ich bin einer von DENEN, die die neuen Star Trek-Filme einfach nur schlecht finden. Und ich STEH auch dazu!

Ähnlich wie einer meiner Vorredner dachte ich auch nach dem ersten Film der Star-Trek-Neuauflage unter der Egide von J.J. Abrams, dass der zweite Film vielleicht besser würde als der erste. Leider wurde auch ich unsäglich enttäuscht. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Schauspieler sind daran definitiv NICHT schuld. Und technisch sind die Filme natürlich auch "state of the art". Aber die Stories!!! Diese Drehbücher! Entschuldigung, aber wer schreibt so einen Mist?! Und wer adelt diesen Schwachsinn dann auch noch damit, dass er mit großem Aufwand und Millionenbudgets verfilmt wird?? Ich kapier das einfach nicht...!

Mal ganz ungeachtet der Tatsache, ob es sich nun um einen "Star Trek"-Film handelt bzw. handeln soll oder nicht... Es spielt gar keine Rolle! Die Story ist einfach nur schlecht. Sie ist nicht durchdacht. Die Charaktere sind flach, holzschnittartig, unglaubwürdig und handeln auch so. Die Situationen sind zu einem Großteil völlig an den Haaren beigezogen und gehen (wie man es leider inzwischen schon fast gewohnt ist) zusammenhanglos ineinander über. Einfach nur grotesk! Die Hauptprämisse scheint zu sein, dass es möglichst oft und laut "knallt" und sich die CGI-Abteilungen so richtig schön "austoben" können. Ob das Ganze dann überhaupt noch Sinn ergibt bzw. die Effekte die Handlung unterstützen(!!!), scheint bedauerlicherweise kaum mehr eine Rolle zu spielen...

Meiner ganz bescheidenen Meinung nach liegt auch genau hier eines der Hauptprobleme! Es ist schlichtweg zu "einfach" geworden, diese (verdammten) CGI-Effekte zu generieren! Wenn man sich mal die Making-of's früherer Science-Fiction-Serien und -Filme ansieht, erfährt man, was für einen Aufwand es vor gar nicht allzu langer Zeit noch bedeutet hat, selbst relativ einfache visuelle Effekte zu erzeugen, und wie viel "Gehirnschmalz" und echte Genialität in deren Entwicklung hineingesteckt werden musste! Da wurde noch mit Motion-Capture und Motion-Control gearbeitet oder mit ganz klassischer angewandter Physik und Chemie. Die Ergebnisse waren natürlich nicht so "gelackt" wie die, die man von modernen Filmen inzwischen gewohnt ist. Aber WEIL sie so aufwändig waren, wurden die Effekte noch mit Bedacht und wohldosiert eingesetzt. Heute wird alles mit Effekten total überfrachtet, und die eigentliche Story, das, was den Film eigentlich ausmachen sollte, gerät zunehmend ins Hintertreffen.

Kurzum, ich finde es einfach eine Verschwendung von Talenten und Ressourcen, solche Filme zu produzieren und ich empfinde es schlicht und ergreifend als Verschwendung meiner Zeit, mir Filme wie diesen anzusehen. Daher wird dies auch definitiv der letzte der neuen Star-Trek-Filme gewesen sein, die ich mir angeschaut habe.

Klar, das ist eine ganz persönliche Entscheidung, und ich gönne es jedem, der sagt, dass ihm die neuen Filme gefallen oder (was man ja auch allenthalben hört und liest) ihm sogar BESSER gefallen als die alten, sie sich so oft er will anzusehen und alle, die da noch in der Pipeline sein mögen... Bitte schön! Werdet glücklich damit! Und das meine ich ganz ernst.

Für Menschen wie mich, die noch an die alten "Roddenberry'schen Ideale" glauben und denen es nicht egal ist, ob ein Film neben tollen Effekten auch eine halbwegs glaubwürdige Story zu bieten hat, sind Filme wie "Star Trek" und "Star Trek - Into Darkness" jedenfalls absolut NICHT GEEIGNET. Es fehlt ganz einfach das "Herz" und die "Seele". Es fehlt die Substanz, die ganze "Philosophie", die noch hinter den alten Filmen und Serien steckte und die mir persönlich eben doch WICHTIG ist!

Natürlich ist mir auch klar, dass man mit einem einem Kinofilm, gerade WEIL er mit großem Aufwand und Millionenbudget produziert wird, ein Massenpublikum ansprechen muss. Das war ja auch schon das "Problem" der alten Star-Trek-Filme, die in ihrem "Tiefgang" nie an den so mancher Serienfolge herangereicht haben. Es gibt Star-Trek-TNG- oder DS9-Folgen, bei denen ich heute noch einen Kloß im Hals habe oder mir gar die Tränen in die Augen schießen oder ich wirklich herzhaft lachen kann, wenn ich sie sehe, weil sie einfach DERMASSEN gut geschrieben sind!

Mein Fazit: Die Drehbücher sind das Problem. Und die Feigheit der Studios, die einfach nicht mehr bereit sind, auch nur noch das geringste Risiko einzugehen. Da wird alles "rundgeschliffen", was auch nur eine kleine Kante hat, alles Kreative und Neuartige wird zugunsten des Bewährten und Erfolgserprobten verworfen. Immer nach dem Motto: Das hat doch damals schon super funktioniert, das machen wir gleich noch mal! Klar ist das verallgemeinernd. Und es gibt auch heute noch tolle Filme mit wirklich tollen Stories. Aber "Star Trek - Into Darkness" gehört definitiv NICHT dazu!
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30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Star Trek: Into Darkness [Blu Ray], 24. Februar 2014
Star Trek ist der Beliebigkeit anheim gefallen.

In vergangenen Zeiten, hatte ich mich stetig, auf die spärlich, alle paar Jahre auftauchenden Star Trek Filme, mit William Shatner, Leonard Nimoy, Patrick Stewart, Brent Spiner und Co. in den Hauptrollen, als Kleinode des utopischen Films, gefreut.

Seit Star Trek (2009) ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Inhalt und Schauwerte nicht mehr Hand in Hand gehen. Geblieben ist nur noch Effekthascherei.
Wünschenswert wäre eine neue Geschichte mit neuer Crew gewesen und nicht ein Remake mit alternativer Zeitlinie. Fortschritt anstelle von Rückschritt.

Egal, ich wollte der neuen Geschichte noch eine Chance geben, schon wegen der Empfehlung durch Freunde. Also habe ich mir „Star Trek – Into Darkness“ angesehen.

Der Film hat gutes Design, gute Effekte und überwiegend überzeugende Darsteller. Aber nicht überall wo Star Trek draufsteht ist auch Star Trek drin.

Zunächst zur Logik, ein essentieller Bestandteil. Schließlich gibt es dort ein Volk dessen ganze Lebensphilosophie darauf fußt. Auch bei den alten Star Trek Filmen gab es das eine oder andere Logikloch.

Der Neue, zweite Film bewegt sich da ungefähr auf dem Niveau seines Vorgängers.

>>Im Folgenden Spoiler<<

Anscheinend unterzieht man die Hülle der Enterprise einem Drucktest, da sie zu Beginn des Filmes nicht im Orbit des Planeten, sondern am Grund eines Ozeans ist. Hätte man vielleicht erwähnen sollen … das mit dem Drucktest. Aber so ein Test ist schon doof, während einer Mission mit fragwürdigem Ausgang. Egal.
Und warum beamen die vor den Eingeborenen flüchtenden nicht einfach an Bord.
Warum wird Spock während der fürchterlich, nervenzerfetzenden Bombenmission nicht einfach an Bord gebeamt … also sofort oder stört das Wasser, oder wie. In tausend Folgen hat man das gesehen. Tut uns Leid der Transporter ist gerade kaputt, gestört, etc. … egal.

Dann ist Spock sauer, da man ihn gerettet hat, da das unlogisch ist, da die Enterprise von den Eingeborenen gesehen wurde. Außerdem verstößt das gegen die oberste Direktive … zumindest das ihn retten. Aber vorher war er offensichtlich damit einverstanden die Eingeborenen zu retten. Ist aber auch ein Verstoß … egal ... Vulkanlogik muss man neuerdings nicht mehr verstehen können.

Seine eigene Rettung ist ihm dann auch eine Meldung beim Flottenoberkommando wert, die verstößliche Rettung der Eingeborenen natürlich nicht.

Weiter.
Später im Film willigt Kirk ein, eine Mordmission gegen Khan auszuführen, der sich auf Qo'noS befindet. Um die Klingonen nicht zu provozieren soll das kein Sternenflottenangehöriger machen.
Das habe ich nicht kapiert … warum genau macht das dann Kirk? Ich habe nicht mitbekommen daß der ausgetreten ist. Außerdem fliegt er mit der Enterprise.
Und schließlich ist die Mission so ultrageheim, dass Khan, von der Enterprise, kurz vor dem Anschlag über Funk darüber aufgeklärt und gewarnt wird.

Nun ja, während der Aktion mischt Khan dutzende Klingonen, nebst ihren Raumschiffen auf, hat jedoch später im Film das Bedürfnis, sich von Kirk und Scotty an Bord des geheimen Föderationskampfraumschiffes, gegen ein paar Mann Sicherheitspersonal, helfen zu lassen.

Khans alte eingefrorene Crew, seine ebenfalls genetisch verbesserten Mitstreiter, werden als Torpedos deklariert. Kirk weiß nichts davon, soll diese beim Anschlag abfeuern, um sie zu töten.
Absurder geht es kaum. Will der Geheimprojektadmiral (Peter Weller) sie tot sehen, warum tötet er sie nicht einfach?

Nun ja, und so weiter … am Ende tötet Khan tausende von Menschen durch den Absturz seines Schiffes … kein Gericht, kein Urteil, Spock und Uhura fangen ihn. Sein Blut rettet den totgestrahlten Kirk. Er wird wieder eingefroren.

Und schalten sie aufs neue ein wenn es wieder heißt …


Nun weg von der Logik, hin zu weiteren moralischen Fragwürdigkeiten …

Kirk ist bereit mit ferngesteuerten Flugkörpern zu morden … ah ja.

Auch die Bildsprache bei offiziellen Anlässen ist vergleichsweise fragwürdig, fehlen nur noch Schaftstiefel und Stiefelhosen.
Diese Darstellungsweise mutet gleichsam absurd an, da die zahlreichen Völker der Föderation wohl kaum terranischem Militarismus frönen.

Gene Roddenberry rotiert vermutlich im Orbit.


Dann gibt es noch Teenieklamauk, Kirkbettszene, Carol Marcus in Unterwäsche etc.


Zu guter letzt, … das Ganze wirkte auf mich sehr konstruiert. Wir brauchen eine Geschichte mit Khan Singh … egal wie. Und wir brauchen Klingonen, damit sie eben dabei sind. Vermutlich sind das im nächsten Film die Antagonisten.
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4.0 von 5 Sternen Eines von vielen Prequels., 25. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Über die Story lasse ich mich hier nicht aus. Die Geschichte kennt nun mittlerweile eh fast jeder.
Grundsätzliche finde ich die Inszenierung der jungen Mannschaft der USS Enterprise recht gut gemacht. Gute Effekte und gut in Szene gesetzt.

Allerdings ist die Geschichte relativ platt und die Schauspieler sind nicht unbedingt eine Top-Besetzung. Zudem ist es für mich, der die Enterprise bereits aus der Zeit von Nimoy und Shatner kennt, etwas eigenartig in einem Prequel modernere Technik und Designs zu erleben als im Original (was natürlich klar ist, denn die Szenerie aus den 70ern lockt heute niemanden mehr ins Kino :-)

Alles in Allem hat mir der Film gefallen. In seinen Bann gezogen hat er mich nicht, da wäre nach Oben noch Luft gewesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurze Beurteilung...., 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bin kein Mensch, der viel Worte macht, darum kurz und bündig: alles perfekt, super schnell, rundum mehr als zufrieden. Was will man mehr....
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Star Trek: Into Darkness von Gene Roddenberry (DVD - 2013)
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