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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen7
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am 27. Mai 2013
Immer wieder gern lese ich die Bücher von Indie Autoren und habe mich insbesondere darüber gefreut, eine Science-Fantasy Geschichte von einer mir bereits von anderen Werken bekannten Autorin lesen zu dürfen. Katharina Gerlachs Buch ‚Paralans Kinder‘ handelt von Vera Staven, einem Pol – einer Art Kriminalpolizistin aus der Galaktipol – die auf Paralan ihren Weg zu finden versucht. Dabei scheint sie jedoch nur an chauvinistische Kollegen und Suizidfälle zu gelangen – jedenfalls bis einige Winzlinge, Nachkommen der Paralaner, entführt werden und sie sich mit einem einheimischen Pol Paralans (Joloran) arrangieren muss.
Ich gebe zu, dass ich mir nach dem Lesen der Inhaltsangabe noch nicht viel darunter habe vorstellen können, außer dass es durchaus interessant werden könnte. Startschwierigkeiten hatte ich einige – allem voran war der schnelle Einstieg zu hektisch für mich, die ich mich persönlich doch nur langsam auf etwas derartig Neues einstellen kann. Ziemlich schnell wird der Leser auf die Tatsache hingewiesen, dass es sich bei den Paralanern um Eisbär-ähnliche Außerirdische handelt, die jedoch keinesfalls so dumm sind, wie die Menschen im Buch es glauben. Nach einem relativ hektischen Start konnte ich mich als Leser jedoch gut zurechtfinden. Mit dem Kennenlernen der Protagonistin wurde auch die Welt fassbarer.
Im Laufe der Geschichte muss sich … mit vielen Details herumschlagen, sie auseinandernehmen und im Grunde jeden um sich herum verdächtigen. Ich konnte fleißig mitverdächtigen, obwohl meiner Meinung nach der Kreis der möglichen Täter relativ kleingehalten war, womit ein zufälliges Durchschauen gar nicht so schwer sein dürfte. (Gestandene Krimi-Fans dürften schnell hinter das Rätsel kommen. Ich gehöre nicht dazu, demnach war es für mich spannend und wenn auch nicht allzu überraschend, so doch auch nie langweilig oder ausgelutscht.) Besonders gefallen haben mir die authentische Art und Weise, mit der die Autorin die Ermittlungen herüberbrachte, und das leicht eingebrachte Futuristische.
Anstatt den Leser komplett in die technischen Details der Raumfahrt einzuweihen, hat sich Katharina Gerlach vor allem auf das Entwickeln der Paralaner konzentriert. Dies ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen – auch wenn es mir anfangs sehr schwer fiel, sie mir vorzustellen. Ihren kulturellen Hintergrund halte ich schon für sehr phantastisches, im wahrsten Sinne des Wortes. Damit hat die Autorin Kreativität bewiesen und die relativ schwach gezeichneten Nebencharaktere damit ausgeglichen. Damit wären wir auch schon bei meinem größten Kritikpunkt angelangt: Vielfältigkeit. Die Nebencharaktere sahen für mich größtenteils gleich aus. Ich konnte mir ihre Namen kaum merken, weil ich kein Gesicht habe zuordnen können. Leider fiel es mir dadurch teilweise auch schwer, komplett in die Handlung einzutauchen.
Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass das Buch auch trotz dieses negativen Punktes zu empfehlen ist!
Für Krimifans und diejenigen, die seichte Science-Fantasy mögen, kann dieses Buch ebenso interessant sein wie für treue Katharina Gerlach Leser. Ich habe mir am Ende schon fast ein paar mehr Seiten gewünscht und mir sogar eine Träne fortwischen können, weil ich die Paralaner so lieb gewonnen habe. (Die Menschen, wie gesagt, eher weniger.)
4 von 5 Sterne vergebe ich dafür.
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Vera Staven ist übel gelaunt. Als bisher einzige Frau tritt sie Galaktipol bei, dem Polizeidienst des Eisplaneten Paralan. Wenn der Boss "seine Männer" heranpfeift, hat auch Vera zu springen. Am Verhalten ihrer neuen Kollegen ihr gegenüber hat Vera sofort allerlei auszusetzen. Vera findet sich in einer doppelten Außenseiterrolle, als einzige Frau bei Galaktipol und als ungeliebte Terranerin unter Mitarbeitern diverser anderer Kulturen. Warum Vera als Polizistin vergleichsweise empfindlich reagiert, bleibt offen.

Außer Spielsucht und dem suchtartigen Konsum bestimmter Algen gibt es auf Paralan eine hohe Selbstmordrate. Die menschlichen Siedlungen sind ins Eis gebaut und durch Tunnel und Aufzüge miteinander verbunden. Ungewöhliche Lebewesen mit Tentakeln, Rüsseln und Flügeln kommen in der eisigen Welt offenbar gut zurecht.

Auf Paralan leben insgesamt nur ein paar Tausend Bewohner, darunter die dem Leben im Eis optimal angepasste Spezies der Schneebären. Schneebärenkinder haben ein Fell und schlüpfen aus Eiern. Zwischen der Schneebärenpopulation und der Spezies Mensch kommt es regelmäßig zu interkulturellen Verstimmungen, weil Menschen die körperlich kleinen Schneebären traditionell herablassend behandeln. Gemeinsam mit ihrem Schneebären-Kollegen Joloran und weiteren Spezialisten soll Vera den Fall von gleich 15 entführten weiblichen Schneebären-Jungtieren aufklären. Joloran wollte auf keinen Fall mit einem Terraner zusammenarbeiten. Doch immerhin hält er nun Vera als Frau für empathisch genug, mit ihm die Fahndung nach den kleinen Fellkugeln voranzutreiben. Der beunruhigende Entführungsfall führt Jorolan und Vera schon bald auf den Planeten Terra.

Das Szenario eines Eisplaneten und seiner Bewohner finde ich insgesamt schlüssig und gut ausgearbeitet; die Entwicklung des Plots und die Auflösung des interplanetaren Falls hat mir zum Ende weniger zugesagt. Veras und Jolorans inneren Monologen kann man als Leser sehr anschaulich folgen. Ansprechend wirkte auf mich auch der Perspektivwechsel, der Jorolans Sicht auf den ihm unbekannten Planeten Terra schildert. Vera als Figur fand ich interessant, aber mit ihrem Problem in der Männerwelt Galaktipol auch sehr anstrengend. Weitere Figuren tragen zwar vielversprechende Namen, bleiben in der insgesamt recht kurzen Geschichte jedoch leider nur Randgestalten.
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am 9. Juni 2013
Julia Mayer hat bereits Rezension alles geschrieben, was ich auch denke.
Dennoch möchte ich selbst auch ein paar kurze Zeilen dazu schreiben:
In ihrer Kurzbeschreibung verrät Katharina Gerlach nicht zuviel, wodurch ich schon sehr gespannt war, was denn noch passieren würde.
Ich konnte mir die Paralaner sehr gut vorstellen und POK Vera Staven war mir von Anfang an sympathisch (bei dem was sie alles durchmachen musste).
Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.
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am 27. Juni 2013
Ein lesenswerter SF Roman! Tolle Ideen, schnelle Wendungen und eine starke Story. Ich kann diesen Roman nur empfehlen. Kompliment an die Autorin.
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am 15. Dezember 2013
Meine Vorrezensenten haben mir voll aus dem Herzen gesprochen. Paralans Kinder ist eine wirklich schöne SF Geschichte ohne zu abgedreht zu sein.

Kleine Abstriche musste ich für fehlende Absätze machen, die es ein wenig mehr verdeutlicht hätten, dass die Geschichte dort mit andererer Szene und mit anderen Personen weiter ging. Das hat kurzzeitig etwas irritiert.

Aber trotzdem sehr empfehlenswert.
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am 21. Juli 2013
Männer als Kinderbetreuer sind eigentlich keine so außergewöhnliche Idee. Hier wird das Thema aber von einer anderen Seite angefasst. Die ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden Ermittlern ist spannend aufgebaut. Die dargestellten Vorurteile zwischen den Rassen und Völkern machen den Leser nachdenklich.
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am 13. Juli 2013
Ich habe das Buch verschlungen.
Es war eine für mich neue Art der Geschichte. Sie las sich sehr angenehm.
Kleiner Abstrich für die fehlenden Absätze.
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