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am 12. August 2012
Barton George Dawes, kurz Bart, hat eigentlich alles was man zum Glücklichsein braucht. Eigentlich. Denn die Stadt baut eine Autobahn, der seine Arbeitsstelle und sein Haus zum Opfer fallen soll. Zudem ist auch noch sein einziges Kind vor rund drei Jahren gestorben. Das und die Absicht ihn aus seinem gewohnten Leben zu reißen reicht aus um Bart aus der Bahn zu werfen. Er handelt völlig irrational, steuert sehenden Auges in den Untergang.

Wohl keinem gelingt es so gut, einen so offensichtlich verrückten Charakter so darzustellen, dass er gar nicht so irre wirkt. Man kann sich bis zu einem gewissen Punkt in Bart hineinversetzen, auch wenn man dies vielleicht nicht unbedingt in Worte fassen könnte.

Von der ersten Seite an ist klar das die Geschichte in die Katastrophe steuert. Nur wie, das bleibt völlig offen obwohl es einige Tendenzen gibt. Die Geschichte bleibt immer fesselnd bis hin zum finalen Showdown, ein wirklich lesenswertes Buch, eines der besseren Bachman-Bücher.
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am 5. November 2013
Gleich zu Beginn stolpert der Leser in eine Schlüsselsituation hinein (wenn man mal vom Prolog absieht, der einen Teil eines Rahmens bildet, den das Ende des Buches mit dem Epilog abrundet), als er Barton George Dawes, 1241 Crestallen Street West, dabei begleitet, wie er im Waffengeschäft von Harry Swinnerton die Weichen stellt für alles was danach kommt. Eine folgenschwere Entscheidung ! Noch ist alles im Lot : Barton hat einen guten Job in leitender Position in einer Wäscherei, lebt mit seiner Frau Mary glücklich seit 20 Jahren verheiratet, wäre da nicht die alles überschattende Tatsache der Verlängerung des Expressways Route 784, die alles ins Rollen bringt : denn Dawes Haus liegt auf dieser Strecke, genau wie die Wäscherei. Barton hat zu viele Erinnerungen, die es ihm unmöglich machen sich von dem Haus zu trennen : ein Schatten aus der Vergangenheit, der ihn an das Haus bindet, sein früh verstorbener Sohn Charlie, dessen Tod er nie überwunden hat. Knacks Eins. Weil er sich um keine alternative Wohnmöglichkeit kümmert (kümmern kann)verlässt ihn seine Frau Mary. Knacks Zwei. Weil er keine alternative Adresse für die Wäscherei auftut (er lässt eine Maklerfrist tatenlos verstreichen) verliert er seinen Job (besser gesagt kündigt er kurz bevor er ohnehin gekündigt worden wäre). Knacks Drei. Somit steht Bart George Dawes zusammen mit seinen zwei immer wiederkehrenden Stimmen im Kopf (Freddy und George) geschwächt und beschädigt alleine da. Doch er beschließt zu handeln und nicht zuzusehen, wie die Regierung sein Haus enteignet. Er knüpft Kontakte zur Unterwelt, er treibt richtungslos dahin und ist offen für Kontakte zu anderen Außenseitern der Gesellschaft, eine Autostopperin und Vagabundin auf dem Weg nach Las Vegas wird für eine Zeit lang seine Begleiterin - (160 - 200) ein Höhepunkt des Buches ! Weiter begleitet man Bart Dawes beim Zerfall seines Lebens - er lässt die Vergangenheit geistig Revue passieren, nimmt auf einer Sylvesterparty Meskalin ein, trifft den ehemaligen Pfarrer Drake, der sich seiner annimmt, doch dieses Schiff ist nicht mehr auf Kurs zu bringen ! Einen Kurs hat das Schiff Bart George Dawes jedoch bereits unverrückbar eingenommen : den Kurs direkt auf den Eisberg zu, ein Selbstzerstörungstrip Deluxe. Wiederholt bedrängt er den zwielichtigen Gebrauchtwagenhändler Maglioni, damit er ihm das besorgt, was er am nötigsten braucht : Sprengstoff ! Das titelgebende Material (im Original von 1984 Roadwork) ist nicht nur der Stoff, der im finale eine tragende Rolle spielen soll, er steckt auch in jeder Zeile und treibt die Handlung voran. Klug aufgebaut, konsequent voranschreitend rücken die Wände - in Form von Baggern - von allen Seiten näher. Ein Drama der modernen Welt, in der Menschen grundlos entwurzelt und verdrängt werden, weil die Stadtverwaltung Geld ausgeben muss, um weiterhin Zuschüsse für den Straßenbau zu bekommen. Dieser Umstand bringt die Welt des Bart George Dawes zum implodieren. Ein zeitloses Thema, als Stephen King sein Alter Ego Richard Bachman erfand, um, fernab von Fantasie und Horror, knallharte Real-Life-Fiction Bücher zu schreiben, die vor Sozialkritik und Gesellschaftssatire triefend trotz ihrer extremen Handlung auf ungeteilte Empathie und Solidarität des Lesers mit der Figur Bart Dawes stoßen. Letzten Endes nimmt man teil am schicksalshaften Finale, als Zaungast, betroffen, dass man einen liebgewonnenen Charakter verlieren muss, doch belohnt von einem beeindruckenden Oeuvre, dass mindestens gleichrangig wie Es oder Sie oder Shining ist ! Mehrmaliges Lesen nicht nur möglich, sondern sogar wärmstens empfohlen !!
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Sprengstoff: Roman

Ein "normaler" Mann, traumatisiert durch den Verlust seines einzigen Kindes, entwickelt sich im Laufe dieses Romans zum Psychopathen, oder, wie King/Bachman es formuliert "Er hat sich dem Mainstream des Wahnsinns angeschlossen..."

Über den Ausbau einer Straße und den damit Verbundenen "Enteignungen" von Familienhäusern und Firmen herum entwickelt Stephen King eine fesselnde Story, in der der Protagonist immer mehr seinen Wahnvorstellungen verfällt und sich letztlich zum Amokläufer entwickelt, der sich mit seinem Haus in die Luft sprengt.

Eine recht interessant geschriebene Story - halt ein "typischer Bachman", der im Vergleich mit den letzten Werken von King (zumindest einigen davon) positiv hervorsticht, aber mit Kings Meisterwerken nicht so ganz mithalten kann!
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am 6. Oktober 2014
Ich habe bis jetzt etwa 30 seiner Bücher gelesen, Sprengstoff wird jedoch schnell bei mir erwähnt, wenn mich jemand fragen sollte, welches Buch von S.K. gekauft werden sollte.
Generell gehört hervorgehoben, dass es sich hierbei nicht um eine Horror/Schocker/Grusel - Story handelt - Sondern über das tägliche Leben.
Das Buch beschreibt das Leben eines Mannes, welches aus verschiedenen Gründen Schritt für Schritt - Stufe für Stufe bergab führt. Unglaublich mitnehmend und einfach nur schlimm - einfach zu real.

Dieses Buch ist optimal im Winter (ganz besonders bei Schneefall) zu genießen!
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am 5. September 2013
Wer wollte denn nicht auch schon alles in die Luft jagen wenn es einem so richtig schlecht ging,alles aus dem Ruder zu laufen drohte und man nicht mehr weiter wußte.
Im Leben ist es doch so das entweder alles läuft,was man als selbstverständlich empfindet,oder alles schiefgeht und dann in Serie.Fast schon unheimlich, aber es ist doch so.King baut in diesem Roman kontinuierlich Spannung auf welche sich allerdings in einer recht enttäuschenden Finalsituation auflöst.Aus dem Ende hätte er wesentlich mehr machen können.Darauf hat der Leser doch hingefiebert das alles möglichst grausam und blutig ins Chaos stürzt.In seinen anderen Romanen hat er diese Thematik doch auch regelrecht bis ins kleinste Detail zelebriert.Besonders in diesem Roman baut sich alles daraufhin auf.Und der " King-Leser " will so etwas doch. ( Sie wollte es doch auch...:-) ) Seien wir ehrlich.Schade deshalb das die spektakuläre Schlußszene recht fade verläuft.Alles in allem aber ein guter Bachmann/King der allerdings nicht an Werke wie " Fluch " oder " Todesmarsch " oder " Amok " heranreicht.Trotzdem lesen ! Keiner stellt die Wiedersprüchlichkeit und Verlogenheit der menschlichen Spezies so gekonnt ins Licht wie der King....
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am 21. Februar 2006
Ich habe die Geschicht von Barton George Dawes und seinem schier ausweglosem Leben nun zum sechsten Mal innerhalb der letzten 5 Jahre gelesen.
Mir gefiel es breits beim ersten Mal sehr gut, doch als ich es vor ein paar Tagen fertig gelesen hatte, dann kam ich zu dem Schluß, daß es ein absolut erstklassiger Roman ist, der mir mit jedem Mal besser gefallen hat.
Es ist nämlich so, daß Bart, bzw. seine urprüngliche Gefühlswelt kein Ausnahmefall ist, sondern in jedem Menschen mehr oder weniger stark vorhanden ist. Die meisten(wie auch Barts Frau Mary), kommen mit Schicksalsschlägen zurecht, doch wenn es sich so wie bei Bart um ein nie überwundenes Trauma handelt(Charlies Tod), und dann noch unzählige andere kleine(grauer Alltag, Steve Ordner,..) und große(sein Hausabbruch, berufliche Probleme..) Sticheleien dazukommen, kann ich mir schon vorstellen, daß man mit Barts Intelligenz von seiner eigenen Psyche nahezu dazu gezwungen wird irgend etwas zu machen.
An diesem Punkt kommt bei Bart das Problem dazu, daß er nicht einmal einen einzigen kleinen Strohhalm hat an den er sich klammern kann um sich wieder ins "normale" Leben zurückzuziehen, weil ihn all seine Freunde und seine Frau bereits verlassen haben; er macht irgeng etwas ohne Orientierung. Sein Verhalten Olivia, oder Sal Magliore gegenüber beweist, daß er jeden Strohhalm, und damit Hilfe sucht; doch leider bringen ihn diese Leute nur noch mehr auf die schiefe Bahn.
Der Schluß wird hier nicht verraten; nur soviel: Er macht dem Leser klar, daß Bart von jetzt an immer in seinem Kopf leben wird.
Meine Empfehlung lautet: Lest dieses Buch
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HALL OF FAMEam 16. Dezember 2003
Barton Dawes wird seines Hauses enteignet, weil ein Highway durch seinen Stadtteil gebaut werden soll. Für ihn ein Trauma: der Verlust erinnert ihn an seinen Sohn, den er durch Leukämie verloren hat und dem er nicht helfen konnte. Er beschließt, sich diesmal zu wehren, und beginnt einen aussichtslosen Kampf gegen den Bau.
Das Ende hat durchaus Charme, doch Bachman alias Stephen King geht sehr lange auf die allgemeine Lebenssituation von Dawes ein - Alltag und Erinnerungen, seine Frau Mary, sein Sohn, sein Job. Ähnlich wie in Hollywood-Katastrophenfilmen wird zunächst über Alltagsbanalitäten ein persönliches Bild vermittelt, bevor das Flugzeug dann abstürzt. Und so startet auch hier nach ca.150 Seiten die nette Eskalation, die ihren Charme hat - sie ist nämlich durchaus realistisch konstruiert. Vom Stil haben mich Dawes und sein Kampf etwas an Michael Douglas in 'Falling Down' erinnert, nach dem Motto "Braver Familienvater dreht durch", wobei 'Falling Down' aber witziger, aktionsgeladener und überzogener ist. Der "Sprengstoff" ist mal was Nettes für zwischendurch.
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am 13. Juli 2012
Innerhalb kürzester Zeit verliert Barton Dawes alles, was ihm am Herzen liegt: Job, Frau, Heim. Auf den ersten Blick ein selbst verschuldetes Dilemma, denn ursächlich für alle Verluste ist einzig sein innerer Widerstand gegen einen Straßenausbau, der mit einem Umzug verbunden wäre. Doch weit mehr als nur die Liebe zu seinem Haus lässt ihn so weit verzweifeln, dass er bereit ist, seinen Kampf bis zum bitteren Ende durchzustehen.

Sobald in den Nachrichten mal wieder von scheinbar sinnlosen Gewalttaten die Rede ist, kommt nicht selten die Frage auf, was wohl in den Köpfen der Täter vorgegangen sein mag, welche Motive sie angetrieben haben, warum irgendwann das innere Stop-Schild keine Wirkung mehr zeigt. Dringen schließlich im Nachhinein die oftmals trivialen Hintergründe ans Tageslicht, ist das Unverständnis nur umso größer.
Die Faszination dieser Geschichte liegt darin, als Leser selbst zu beurteilen, ob der Protagonist krank, ein hoffnungsloser Querulant oder aber sein Handeln in gewisser Weise nur konsequent und verständlich ist.
Als Roman liefert das Buch an dieser Stelle natürlich keine Erklärungsversuche, Stephen King präsentiert dennoch ein unheimliches und glaubwürdig wirkendes Psychogramm eines in die Enge getriebenen, wenn auch psychisch angeknacksten so doch keineswegs psychopathischen Täters, dessen festgefahrenes Weltbild durch Banalitäten in Schieflage geraten ist, die schließlich nur noch ein großer Knall beseitigen kann. Man hat permanent den Eindruck: genauso könnte es tatsächlich ablaufen...
Von wenigen Ausnahmen abgesehen vermeidet King Übertreibungen, die Erzählweise ist kühl und nüchtern. "Sprengstoff" konzentriert sich aufs Wesentliche, den bedingungslosen, frei gewählten Verfall seines Protagonisten mitsamt allen Auswirkungen auf sein Umfeld zu schildern.
Mit dem martialischen deutschen Titel hat der Verlag ziemlich danebengegriffen, das Original ("Roadworks") wirkt in dem Fall weitaus passender. "Sprengstoff" gehört zu Kings (bzw. Bachmanns) Frühwerken und kommt, verglichen mit seinen aktuellen Geschichten, gradlinig und ohne Umschweife daher. Was nicht heißen soll, dass die emotionale Seite zu kurz kommt, die Charaktere sind eher radikaler geraten.
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am 24. September 2014
Das war der erste Roman den ich von King's Pseudonym Richard Bachmann gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen. Zum Teil etwas langatmig aber dennoch spannend bis zum - im Gegensatzt zu den meisten Büchern von Stephen King - logischen Schluss!
Auch für Leser die King nicht besonders mögen empfehlenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Februar 2011
Vom langweiligen kleinen Angestellten zum durchgedrehten Widerstandskämpfer/1-Mann-Himmelfahrtskommando - besser kann man die Geschichte von Bart und seinem langsamen Abgleiten in den Wahnsinn nicht auf einen Nenner bringen.
Bachmann aka King schafft es in diesem Thriller, sowohl den Zeitgeist der 70ziger Jahre (Energiekrise, Nixon, Trauma des Vietnamkriegs) wieder aufleben zu lassen also auch eine spannende Geschichte vom Kampf des kleinen Mannes gegen "die da oben" zu erzählen.
Bart, eigentlich ein langweiliger, angepasster kleiner Angestellter, hört nach dem Tod seines kleinen Sohnes, den er nie verwindet, Stimmen im Kopf und trifft im Kampf gegen die Umgehungsstraße, die sowohl seinen Arbeitsplatz als auch sein Haus vernichten wird, immer bizarrere Entscheidungen - die Lawine beginnt unaufhaltsam zu rollen ....
Bachmann/King läßt sich viel Zeit mit seiner Erzählung, schafft es, den Zeitgeist der 70ziger Jahre wiederaufleben zu lassen und bietet Einblicke in das verquere Seelenleben des tragischen Bart - nie langweilig, aber so, dass man mit unserem tragischen Helden mitleidet und hofft, alles wird gut, obwohl man weiß, dass dies nur ein frommer Wunsch ist ....
Schade, dass King in seinen aktuellen Thrillern nicht mehr so viel Zeit auf seine Charaktere und auf einen langsamen Aufbau der Story verwendet - ich finde, dass "Roadwork" (so der Originaltitel) ein sehr gut ausgearbeitetes Werk ist, das leider viel zu unbekannt ist.
Fazit: Sehr empfehlenswert - der andere King!
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