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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine freche Romantikkomödie
~Inhalt~

Grace Emerson hat nicht gerade ein glückliches Händchen, was Männer angeht. Da kommt es doch gut, dass sie eine ausgeprägte Fantasie besitzt und sich ihren Traummann gerne mal imaginär zusammen bastelt. In der Vergangenheit hat ihr dieses „Pinocchio Syndrom“ schon das ein oder andere Mal aus der Patsche geholfen und...
Vor 21 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine typischer Liebesroman. Für mich jedoch leider nur Durchschnitt
Inhalt
Grace trifft fast der Schlag, als ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit verlässt. Auf einmal steht sie mit Anfang 30 als Single da. Was für eine Katastrophe! Sie beginnt sich auf die Suche nach einem neuen Mann zu machen. Selbst vor Online Single-Plattformen schreckt sie nicht zurück. Sehr zu ihrem Unmut stellen sich ihre Verehrer aber alle...
Vor 20 Monaten von Kitty veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine freche Romantikkomödie, 12. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
~Inhalt~

Grace Emerson hat nicht gerade ein glückliches Händchen, was Männer angeht. Da kommt es doch gut, dass sie eine ausgeprägte Fantasie besitzt und sich ihren Traummann gerne mal imaginär zusammen bastelt. In der Vergangenheit hat ihr dieses „Pinocchio Syndrom“ schon das ein oder andere Mal aus der Patsche geholfen und auch jetzt, nachdem ihr Verlobter sie ausgerechnet für ihre jüngere Schwester verlassen hat, muss der nächste fiktive Traumtyp her und zwar flott, damit all diese mitleidige Getue in ihrer Umgebung aufhört.

Und Grace versucht wirklich alles, um diesen erdachten Kerl wahr werden zu lassen: Online-Daten mit schrägen Typen und Verkupplungsversuche ihrer älteren Schwester, nichts klappt so wirklich, bis der neue Nachbar Callahan O’Shea schlagartig in ihr Leben tritt …

~Einschätzung~

Kristan Higgins steht ja bei mir seit ihrem Debüt-Roman „Fang des Tages“ auf der Auto-buy Liste. Da gehört natürlich der krachneue Schmöker „Ich habe mich verträumt“ zum absoluten Pflichtprogramm, denn irgendwie ist gute Laune beim Lesen ja schon die Regel, und mal ehrlich? Wenn ich mich in dieses Genre „verirre“, will ich genau das haben. Gut, dass man bei Higgins eigentlich immer auf der sicheren Seite ist :-)

Die Autorin setzt einmal mehr auf ihr alt bewährtes Rezept: Eine Hauptprotagonistin, die sich auf der Pirsch nach Mr. Right befindet und sich dabei von fast gar nichts abschrecken lässt, dazu ein schräger Familienanhang plus ein Haustier, was erschreckend ähnlich viele Verhaltensauffälligkeiten zeigt wie das Frauchen :) Damit geizt Higgins auch hier nicht, denn an der Seite von Grace gibt’s neben einem hyperaktiven und verhaltensauffälligen Terrier, eine Mutter, die sich Künstlerin nennt und deren Faible für das Modellieren von Statuen aus weiblichen Geschlechtsorgangen man auch nicht alle Tage zu lesen bekommt :-D Zu diesem heiklen Thema gibt’s auch ein paar echt amüsante Szenen, die zwar so überhaupt nicht gut bei den Familienmitgliedern der Emersons ankommen, beim Leser dafür aber umso mehr :-D Zudem kann auch unsere Hauptprotagonistin mit dem wirklich schrägen Hobby in Form vom lebensechten Nachstellen von Bürgerkriegsschlachten aufwarten, und der obligatorische schwule Freund darf natürlich auch nicht fehlen. All das hört sich schon irgendwie nach Déjà-vu an und ja, zugegebenermaßen gab es dies so oder so ähnlich auch in Higgins’ vorherigen Schmökern. Leserinnen, die dieses Lese-Schema in der Vergangenheit gemochten haben, werden auch hier sicherlich voll auf ihre Kosten kommen.

Mir persönlich gefallen diese weibliche Romanfiguren, die etwas spleenig daherkommen und noch eine echt schräge Macke mit sich herumschleppen auch ziemlich gut; da braucht sich Grace auch nicht hinter ihren Vorgängerinnen zu verstecken, aber in der ein oder anderen Situation ist es mir persönlich einfach einen Tick „too much“. Da hat die Autorin für meinen Geschmack manchmal das richtige Timing verpasst, um unserer Grace die richtige Richtung anzuzeigen.

Ansonsten gibt der sexy Nachbar doch ziemlich viel her: Er braucht zwar einige Seiten bis er so richtig in die Puschen kommt, macht aber dann so richtig Alarm und war mein ganz persönliches Highlight der Story. Daneben hat mir noch ganz besonders Grace’ älterer Schwester Margaret ziemlich gut gefallen, die wenig Zurückhaltung kennt und einfach mal sagt was Sache ist.

Dazu gibt es noch einige witzige Slapstickeinlagen, bei denen unserem Herzbuben gern mal mit dem Hockeyschläger ein Scheitel gezogen wird, abenteuerliche Blind-Dates durchgezogen werden, oder das hektische Dekorieren besagter weiblicher Geschlechtsorgane, wenn Mama unangekündigt vor der Tür steht :-) Da geizt die Autorin wahrlich nicht mit skurrilen Szenen, die für echten Lesespaß sorgen.

Ich habe hier ehrlich gesagt eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, diesen Schmöker zu bewerten: ob ich jetzt vier von fünf Punkten oder doch die volle Punktzahl raushauen sollte. Streng, wie ich nun mal bin – zwinker – habe ich mich dann letztendlich „nur“ für die Vier entschieden, da mir hin und wieder ein bisschen die Leichtigkeit und Unbeschwertheit gefehlt hat, gerade in Bezug auf unsere Hauptprotagonistin. Aber das ist ja auch immer ziemlich subjektiv und von mir Jammern auf hohem Niveau ;-)

~Fazit~

Eine freche Romantikkomödie, die vielleicht das ein oder andere Mal ein bisschen über die Stränge schlägt, nichtsdestotrotz wunderbaren und humorvollen Lesespaß bietet und typisch „Higgins-Mäßig“ daherkommt. Leserinnen, die auf aufgedrehte Romanfiguren samt abenteuerlicher Handlung stehen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten mit Tendenz nach oben! (AK)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame, wenn auch etwas langatmige, Geschichte, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Kristan Higgins und ich hatten es bislang nicht immer leicht miteinander. Mal mochte ich ihre Bücher sehr, mal war ich total enttäuscht. "Ich habe mich verträumt" ist mein viertes Buch von der Autorin und somit war ich sehr gespannt, was mich dieses Mal erwarten würde. Zum Glück habe ich dieses Buch von ihr gelesen, denn dieses hat mich endgültig mit der Autorin versöhnt.

Der Schreibstil hat zwar nach wie vor seine Schwächen, aber dennoch kann ich sagen, dass mich die Geschichte unterhalten hat. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und auch die Orte wurden sehr gut beschrieben. Die Dialoge empfand ich jedoch an einigen Stellen nicht so ganz gelungen, da sie sich stellenweise zu überspitzt oder gar hochgestochen lesen. Die Geschichte ist dazu an einigen Stellen viel zu langatmig und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, als würde überhaupt nichts passieren. Andere Szenen wurde dagegen fast schon zu schnell abgearbeitet, sodass ich dabei manchmal das Gefühl hatte, als hätte ich etwas verpasst. Aber dennoch: Die Thematik ist witzig und charmant umgesetzt worden.

Die Figuren sind allesamt gut dargestellt worden und ich bekam ein gutes Bild von ihnen. Besonders Grace ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen, da ich ihre chaotische, aber liebenswerte Art direkt mochte. Auf der Suche nach ihrem Traummann wirkt sie stellenweise sehr verbissen und auf ziemlich positive Art und Weise recht bekloppt, aber genau dies mochte ich so sehr an ihr. Jedoch muss ich auch zugeben, dass sie mir schon sehr leid tat, denn stellenweise wirkte sie während ihrer Aktionen auch sehr verzweifelt. Sie gibt die Hoffnung auf die große Liebe nie auf und kämpft für ihr Glück, was ich sehr sympathisch fand. Trotz all ihrer Macken und verrückten Aktionen wirkt Grace unglaublich bodenständig und authentisch, aber auch ihre Familie konnte mich überzeugen. Sie sind mindestens genauso chaotisch wie Grace und tragen allesamt das Herz auf der Zunge. Cal fand ich dagegen stellenweise zwar interessant, aber nicht sonderlich sympathisch, da ich einige Reaktionen von ihm nicht so ganz nachvollziehen konnte, zumal er zu oft viel zu verschlossen wirkte. Er ist die einzige Figur, bei der ich das Gefühl hatte, sie nicht kennengelernt zu haben.

Die Liebesgeschichte fand ich oftmals schon zu süß und zu klischeehaft, sodass hier in diesem Fall weniger deutlich mehr gewesen wäre. Dazu ist der Verlauf stellenweise recht vorhersehbar, sodass ich mit Grace nicht immer mitfiebern konnte. Allerdings verzeihe ich der Autorin die vielen Klischees recht gerne, dennoch hätte ich auf die zu süßen Beschreibungen dann doch verzichten können. Aber gut, mit sowas muss man rechnen, wenn man sich auf dieses Genre einlässt.

Das Cover hat mich dagegen leider gar nicht angesprochen und ist im Regal kein wirklicher Hingucker. Die Models auf dem Cover passen zwar ganz gut zu den Figuren, aber dennoch habe ich mir ein bisschen mehr versprochen. Dafür ist die Kurzbeschreibung ganz gut gelungen, da sie die wichtigsten Themen zusammenfasst und man direkt einen guten Blick über Grace' chaotisches Leben bekommt.

Insgesamt hätten der Geschichte gut und gerne fünfzig Seiten weniger sicherlich gut getan, da einige Szenen im Mittelteil stellenweise sehr langatmig sind. Die liebevoll ausgearbeiteten Figuren und eine humorvolle Handlung gleichen dies jedoch wieder aus, sodass ich mit diesem Buch am Ende recht zufrieden bin. Wer bereits andere Bücher von Kristan Higgins mochte, wird auch mit "Ich habe mich verträumt" mehr als glücklich sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen humorvoll unt unterhaltsam, 21. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Zum Inhalt

Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll, einfühlsam und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte schnell herumspricht und auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt. Der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit ihrem Traummann hat Doch bevor Grace sich näher mit ihm beschäftigen kann, muss sie ein paar katastrophale Blind Dates hinter sich bringen, ihren Exfreund auf seiner Hochzeit mit einem Kinnhaken niederstrecken und ein paar Senioren ...

Zum Buch

Grace wird kurz vor der Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen. Nun steht sie da 30 Jahre alt und neu Singel. Zu allem Überfluss heiratet nun auch noch ihre Cousine und auf dem Flug zur Hochzeit und ihrer Familie sieht sie nur einen Ausweg um die ständigen fiesen Kommentare und Bemerkungen über ihr Liebesleben aus dem Weg zu gehen.
Sie erfindet kurzer Hand einfach ihren Traummann.
Doch dann lernt sie Cal kennen, den überaus interessanten und attraktiven Nachbarn, zu dumm nur dass sie ja gerade ihren (erfundenen) Traummann gefunden hat...

Meinung

Ich habe mich verträumt ist eine humorvolle und unterhaltsame Lektüre rund um die Liebe und die daraus entstehenden Tücken, wenn man noch nicht den perfekten Mann gefunden hat, dafür aber eine Familie die es liebt sich in das Liebesleben einzumischen.
Die Geschichte ist witzig und romantisch zu gleich und hat einiges an Unterhaltung zu bieten. Auf der Suche nach ihrem Traummann tritt Grace in so manches Fettnäpfchen und einige Probleme macht sie sich auch selber, aber am ende findet auch ein blindes Huhn ein Korn.
Perfekte Lektüre für die ersten kalten Herbstabende, Unterhaltung, Spannung, Romantik und Humor machen das Buch zu einem Vergnügen.

4 von 5 Sterne

****

Fazit

Das Buch hat alles zu bieten was man sich von einer romantischen humorvollen Geschichte erhofft!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen humorvolles Buch, lesenswert, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Kurzbeschreibung:
Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll, einfühlsam - und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte schnell herumspricht - und auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt. Der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit ihrem Traummann hat...
Doch bevor Grace sich näher mit ihm beschäftigen kann, muss sie ein paar katastrophale Blind Dates hinter sich bringen, ihren Exfreund auf seiner Hochzeit mit einem Kinnhaken niederstrecken und ein paar Senioren Tanzunterricht geben.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
In Sachen Männer hat Grace Emerson nicht unbedingt ein glückliches Händchen. Aber sie besitzt eine ausgeprägte Fantasie und so bastelt sie sich eben ihren Traummann, in ihrem Kopf. In der Vergangenheit hat ihr dies schon mehrfach weitergeholfen und auch jetzt muss ihr fiktiver Freund wieder herhalten, wurde sie doch gerade erst von ihrem Verlobten verlassen, für ihre Schwester.
Grace versucht nun alles Mögliche um ihnen fiktiven Freund Wirklichkeit werden zu lassen, geht auf Blind Dates und besucht Online Dating Börsen.
Bis Nachbar Callahan O'Shea in ihr Leben tritt und ihre Gefühle mächtig durcheinander wirbelt …

Der Frauenroman „Ich habe mich verträumt“ wurde von Kristan Higgins geschrieben. Sie hat bereits weitere Frauenlektüre veröffentlicht, für mich war es jedoch der erste Roman von ihr.

Grace habe ich total gemocht. Sie ist eine sympathische junge Frau die auf der Suche nach Mister Right ist. Mit sich selber ist sie total unzufrieden. Ihr Leben meistert Grace schlagfertig und sie hat den nötigen Humor. Und Grace ist total vernarrt in ihren Hund der auf den tollen Namen Angus Mc Fangus hört.
Callahan ist ein absoluter Traumtyp. Er sieht gut aus, ist warmherzig und offen. Auf ihn trifft das Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ ziemlich genau zu.

Doch nicht nur die Protagonisten sind der Autorin hervorragend gelungen, auch die Nebencharaktere sind wirklich klasse. Graces Schwestern sind hier zu nennen, wobei die jüngere Natalie nun mit Andrew, Graces Ex-Verlobten, zusammen ist.
Dann wären da noch Graces Eltern. Ihr Vater liebt Geschichte während ihre Mutter eine sehr ausgeprägte künstlerische Ader hat.
Und nicht zu vergessen Mémé, Graces Großmutter. Sie hat eine bissige Art an sich, die besonders in Dialogen zum Tragen kommt.
All sie haben mir ebenso sehr gut gefallen und machen den Roman neben den Protagonisten aus.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig und herrlich erfrischend.
Die Geschichte an sich ist humorvoll und witzig. Man begleitet Grace durch einen Teil ihres Lebens und ist dabei wenn sie Mr. Right sucht. Dabei geht es nicht selten wirklich witzig zu.

Das Ende passt, wackelt und hat Luft. Es hat mich so wie es ist zufrieden zurückgelassen. Klar ist es in solchen Romanen fast immer vorhersehbar aber das stört hier überhaupt nicht, eher im Gegenteil.

Fazit:
„Ich habe mich verträumt“ von Kristan Higgins ist ein gelungener Frauenroman.
Sympathsiche Charaktere und eine humorvolle Geschichte bescheren amüsante Lesestunden und haben mich wirklich überzeugt.
Lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine typischer Liebesroman. Für mich jedoch leider nur Durchschnitt, 8. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Inhalt
Grace trifft fast der Schlag, als ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit verlässt. Auf einmal steht sie mit Anfang 30 als Single da. Was für eine Katastrophe! Sie beginnt sich auf die Suche nach einem neuen Mann zu machen. Selbst vor Online Single-Plattformen schreckt sie nicht zurück. Sehr zu ihrem Unmut stellen sich ihre Verehrer aber alle als sehr Speziell heraus. Als schließlich die Hochzeit von Grace' Cousine ansteht und sie an diesem Tag ständig bemitleidenswert angesehen und angesprochen wird, weil sie ja ohne Anhang erschienen ist, trifft Grace eine Entscheidung: Sie erfindet den überaus gut aussehenden Kinderarzt Wyatt, damit diese nervigen Sticheleien endlich aufhören.
Das sie es sich mit dieser Notlüge allerdings schwer macht, ihren tollen, neuen Nachbarn Cal kennen zu lernen und näher zu kommen, wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nicht...

Meine Meinung
Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir sehr schöne, witzige und romantische Lesestunden erhofft. Gleich zu Beginn des Buches war ich auch schon begeistert von dem Humor, den Kristan Higgins an den Tag legt. Wenn es so weiter gehen würde, würde ich das Buch lieben, habe ich mir noch so gedacht.
Jedoch habe ich mich da leider getäuscht. Der Lesefluss nahm von Seite zu Seite immer mehr ab. Wenn ich dachte, ich bin jetzt richtig drin in der Geschichte, wurde dieses Gefühl von Nichtigkeiten, die beschrieben wurden, wieder zunichte gemacht.
Grace, die Hauptprotagonistin und ihr Vater sind zusammen in "Brother Against Brother". Diese "Gruppe" trifft sich ab und zu, um Kriegsszenen nachzustellen. Meines Erachtens hätte man dieses aber auch getrost aus dem Buch nehmen können, da es mich persönlich sehr genervt hat. Immer, wenn sich bei mir endlich einen Lesfluss eingestellt hat, kam die Sprache entweder auf "Brother Against Brother", oder es wurden Dinge zu Sprache gebracht, die in dem Moment meines Erachtens sehr unpassend und waren. Und somit für die eigentliche Geschichte irrelevant waren.
Desweiteren zieht sich die Geschichte leider ab und zu in die Länge. Zwischendurch war ich ein Bisschen gelangweilt, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht, die Hauptprotagonistin, sowie die gesamte Geschichte, sich aber leider nicht weiter fortbewegen wollte.
Doch genug über meine Kritikpunkte. Kommen wir zum Positiven:
Ich mag Grace furchtbar gerne. Sie ist charmant, witzig und tollpatschig und ich musste mehrmals laut auflachen, wenn sie ihre Gedanken kund getan hat. Ihre zwiespältigen Gefühle und Gedanken ihres Nachbars sind einfach wunderbar und sehr humorvoll beschrieben worden. Auch die Beziehung zu ihren Schwestern, allen voran Nathalie hat mir sehr gut gefallen. Nat und Grace lieben sich abgöttisch, was von der Autorin sehr gut umgesetzt wurde. Auch die Geschichte der restlichen Familie, die Beziehung Grace's zu ihren Eltern und zu ihrer im Altersheim lebenden Großmutter ist sehr berührend geschrieben worden. Über die Anekdoten ihrer Großmutter Mémé war ich auch immer sehr erfreut. Sie ist eine kleine, verbitterte Großmutter, aber trotzdem war sie mir sehr, sehr sympathisch. Zwar könnte man sich über sie ärgern, weil sie stellenweise wirklich sehr gemein und herablassend ist, aber ich meinte trotz der bösen Worte, die aus ihren Lippen drangen, eine gewisse Sympathie und auch Liebe gegenüber ihrer Enkelin Grace zu spüren.
Die Charaktere in diesem Buch sind meiner Meinung nach alle sehr gelungen. Man konnte sie sich vorstellen und es gab auch nicht eine einzige, die ich nicht auf eine gewisse Art und Weise mochte. Klar, waren mir ein paar sympathischer (Grace) als andere (Nat), aber das war nicht weiter schlimm für mich.
Zu dem Ende möchte ich nicht viel sagen, außer, dass man es sich bei "solchen" Geschichten ja schon denken kann...

Fazit
Wäre doch nur nicht dieser ganze Geschichts-Kram gewesen. Wenn ich gewusst hätte, wie Geschichts-lastig dieses Buch ist, ich hätte es nicht gelesen.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin und der Spannungsbogen schlägt nicht wirklich weit aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein etwas enttäuschender Contemporary aus der Feder von Kristan Higgins, 30. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Grace ist, seit sich ihr Ex-Verlobter in ihre jüngste Schwester Natalie verliebte und nun dank Graces Verkuppelversuche mit Natalie zusammen ist, kreuzunglücklich, denn trotz aller gegenteiligen Beteuerungen liebt sie ihren Ex noch immer. Dennoch macht sie beinahe heroisch gute Miene zum bösen Spiel, weil sie genau weiß, dass ihre Schwester, wenn sie erfährt, dass Grace doch noch in ihren Ex verliebt ist, ihre Beziehung zu Andrew beenden wird und Grace weiß genau, dass es zwischen Natalie und Andrew die große Liebe ist.
Da Grace immer schon eine sehr verträumte Natur hatte, erfindet sie daher einfach einen attraktiven neuen Freund, der angeblich als vielbeschäftigter Kinderchirurg arbeitet.

Dumm nur, dass Graces Familie diesen Wunderknaben bald einmal kennenlernen möchte.
Währenddessen versucht Grace fieberhaft an einen echten Freund aus Fleisch und Blut zu kommen, datet wandelnde Katastrophen auf zwei Beinen und schlägt zu allem Überfluss auch noch ihrem neuen Nachbarn, den sie versehentlich für einen Einbrecher hält, nieder.
Cal, so heißt dieser Nachbar, entpuppt sich als attraktiver Mann, der nur einen Schönheitsfehler besitzt. Er saß eine gewisse Zeit im Gefängnis wegen Steuerhinterziehung und nimmt Graces nächtliche Aktion ziemlich übel. Bei jeder Gelegenheit streiten die beiden und selbst Graces Hund verbeißt sich zu gerne in Cal. Doch irgendetwas scheint trotzdem zwischen Cal und Grace zu sein…

Meine Einschätzung:

Bislang war ich immer ein großer Fan von Kristan Higgins Contemporaries, weil sie nicht nur süße und romantische Liebesgeschichten erzählt, sondern dazu auch mit schrulligen und liebenswerten Haupt und Nebenfiguren aufwartet. Lediglich in „Zurückgeküsst“ hatte ich schon so meine Probleme mit dem Heldenpaar und leider muss ich gestehen, dass das nun auch in „Ich habe mich verträumt“ der Fall war.

Allerdings bezieht sich meine Kritik diesmal hauptsächlich auf die Heldin und ihre wirklich sehr gewöhnungsbedürftigen weiblichen Verwandten, wobei besonders ihre egozentrischen Schwestern hervorzuheben wären.
Sowohl die älteste Schwester, die sich in einer eigentlich glücklichen Ehe zu einem Mann befindet, der den Boden auf dem sie geht anbetet, der dies aber leider nicht genug ist und sich fortan in Selbstmitleid suhlt weil ihr Mann plötzlich angefragt hat, ob sie nicht vielleicht doch Kinder wollen, als auch die jüngste Schwester, das von allen umhätschelte Nesthäkchen, das sich plötzlich in den Verlobten ihrer Lieblingsschwester verliebt und auch noch dabei von der Heldin tatkräftig unterstützt wird… ehrlich gesagt war mir diese Story dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen für meinen Geschmack und ich konnte daher auch keinen Zugang zu Grace und ihrer Familie finden, so sehr ich es bedaure, da ich die Bücher der Autorin normalerweise so sehr liebe.

Zudem benimmt sich Grace sehr pubertär für meinen Geschmack und lässt dabei sämtliche Bridget Jones ähnliche Charaktere in diversen Contemporaries in Sachen Naivität und Selbstlosigkeit, die leider hier schon an Dummheit grenzt, weit hinter sich.

Auch dem Helden, Cal gegenüber, benimmt sie sich aus mir unerklärlichen Gründen von Beginn an völlig unverschämt und unfreundlich. Hält ihm seine einst begangene Straftat bei jeder sich bietenden Gelegenheit auch im Beisein von anderen Personen vor und wundert sich noch darüber, wenn Cal sich ebenfalls unfreundlich äußert. Trotzdem fühlt sie sich sehr schnell von ihm angezogen; was lediglich seinen attraktivem Äußeren geschuldet ist, was nicht gerade für Graces Charakter spricht.
Dazu kommt noch ihre ganze Lügerei über ihren angeblichen Freund den Kinderchirurg und die Art und Weise, wie Kristan Higgins versucht; Graces Datingwahnsinn auf Biegen und Brechen witzig wirken zu lassen, wobei sie leider etwas über das Ziel hinausschießt für meinen Geschmack und so sehr dabei übertreibt, dass diese Episoden nicht mehr glaubwürdig wirken.

Lediglich der gewohnt leichte und eingängige Schreibstil und der interessante Held dieses Romans haben mich davon abgehalten, dieses Buch vorzeitig zu beenden, denn Cals trockener Humor ist wirklich Gold wert und auch wenn er meiner Meinung nach eine viel nettere Heldin verdient hätte, hat es mich dann am Ende doch interessiert, wie die beiden Kampfhähne zusammenfinden.
Ich hoffe sehr, dass die Autorin in ihrem nächsten Roman wieder mit einer etwas sympathischeren Heldin aufwarten und zu ihrer alten Schreibform zurückfinden wird.

Fazit: Ein etwas enttäuschender Contemporary aus der Feder von Kristan Higgins, der mit einer TSTL Heldin aufwartet, die ich leider zu keinem Zeitpunkt in mein Leserherz schließen konnte. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lustige Chick-Lit mit eher wenig Liebesgeschichte, 22. Juni 2014
Von 
Sunny Dee "78sunny" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Kurz-Meinung:
Der Humor lag mir sehr. An einigen Stellen musst ich laut lachen. Vor allem der kleine Hund der Protagonistin sorgte bei mir für sehr viel Erheiterung, aber auch die Familie und die wirren Gedanken und Ideen von Grace waren köstlich.
Inhaltlich sagt der Klappentext alles was man vorher wissen sollte. Ein wenig enttäuscht hat mich nur die Liebesgeschichte. Die kam einfach zu kurz und bei dem Cover und der Inhaltsangabe habe ich halt was anderes erwartet. Der größte Teil der Handlung bezieht sich rein auf Graces Leben, ihre Familie und die großen und kleinen Dramen darin. Die Liebesgeschichte mit Cal kommt nur sehr langsam ins Rollen und es kommt immer wieder was dazwischen. So richtig schöne, romantische Szenen zwischen den beiden gibt es kaum. Trotzdem merkt man, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt und es gibt auch jede Menge witzige Szenen zwischen den beiden.
Der Humor hat das Buch für mich ausgemacht und hat mich mitgerissen. Ich empfehle euch daher erst einmal reinzulesen. Wenn euch der Humor nicht liegt, solltet ihr das Buch gar nicht erst anfangen. Wenn er auf eurer Wellenlänge ist, dann geht an das Buch als eine humorvolle Geschichte einer sympathischen etwas durchgeknallten Frau heran, die ein ganz klein wenig mit einer Liebesgeschichte gewürzt wird. Dann werdet ihr es genießen.

Meine Wertung:
4,4 von 5 Sternen
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4.0 von 5 Sternen "Zu gut um wahr zu sein" hätte es besser getroffen... ;-), 25. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Inhalt:
Als sich ihr Verlobter Andrew kurz vor der Hochzeit von ihr trennt, weil er sich in ihre jüngere Schwester verliebt hat, gerät Grace in eine Zwickmühle: Eigentlich ist sie zutiefst verletzt und möchte dies auch gern ihrer Umwelt zeigen. Andererseits liebt sie ihre Familie und ihre Schwester Nat zu sehr, um ihren negativen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Letztlich entscheidet sie sich dafür gute Miene zu bösem Spiel zu machen, um die Harmonie in ihrer Familie nicht zu gefährden. Als ihr die Fragerei ihrer Familie zuviel wird, ob sie denn einen neuen Freund hätte, erfindet sie kurzerhand Wyatt Dunn, vielbeschäftigter und erfolgreicher Kinderchirurg, gutaussehend und einfach zu perfekt um wahr zu sein. Nur komisch, dass man bei dieser optischen Personenbeschreibung meinen könnte, Graces neuen Nachbarn Cal vor sich zu haben. Da dieser jedoch eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung abgesessen hat und sein Geld derzeit als Tischler verdient, dürfte ihr da wohl ihr Unterbewusstsein einen Streich gespielt haben.....

Meine Meinung:
Kristan Higgins veröffentlicht hier erneut einen humorvollen Frauenroman, der einfach nur gute Laune verbreitet. Gespickt mit sympathischen Charakteren mit ungewöhnlichen Hobbys, dem für Chick-lit typischen schwulen Freund und dem verzogenen Haustier (In diesem Fall ein launischer Westhighland Terrier.), kommt die Autorin mit altbewährtem Konzept daher. Dennoch erfindet sie drumherum immer eine neue Geschichte. Mit ihrem erfrischendem Humor, der teils ziemlich überzogen und nahezu lächerlich sein kann, aber auch realistische Komplexe der Hauptprotagonistin beinhaltet, trifft sie auf den Punkt genau meinen Geschmack. In "Ich habe mich verträumt" kommt die Romanze aus meiner Sicht jedoch etwas zu kurz. Dennoch ist dieser Roman wieder einmal ein Garant für vergnügliche Lesestunden.
Einmal mehr muss ich jedoch feststellen, dass der englische Titel "Too good to be true" (Wörtlich übersetzt: "Zu gut um wahr zu sein") den Buchinhalt wesentlich besser beschreibt, als es der deutsche Titel "Ich habe mich verträumt" es könnte. Das ist zwar bedauerlich, aber nicht der Autorin zu schulden.

Fazit:
Wem der teils lächerliche Humor der Autorin liegt, ist mit diesem Roman bestens beraten. Für mich war es mittlerweile der dritte Roman der Autorin. Ihre humorvollen Romanzen versprechen für mich jederzeit ein Lesevergnügen! Daher werde ich nicht zögern weitere Bücher von Kristan Higgins zu lesen. Mein bisheriges Lesehighlight der Autorin war Meine Brüder, die Liebe und ich. Da "Ich habe mich verträumt" diese Geschichte nicht toppen konnte, vergebe ich hier nur 4 Sterne, wünsche mir aber definitiv noch mehr von diesen heiteren Geschichten :-)).
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3.0 von 5 Sternen Liebe ohne Tiefgang, 7. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
Als sich ihr Verlobter Andrew in ihre kleine Schwester Nathalie verliebt, bricht für Grace eine Welt zusammen. Kurz vor ihrer Hochzeit trennt er sich von Grace und entscheidet sich für Nathalie. Kein Wunder, dass Grace den Tag der ersten Begegnung des neuen Paares nicht gerade entgegen fiebert. Kurzerhand denkt sie sich auf der Hochzeit einer Verwandten einen Freund aus, Wyatt Dunn, der tolle Kinderarzt. Doch dann ist da noch ihr attraktiver Nachbar..

Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sich eine Liebesgeschichte entwickelt und ich wurde in keinster Weise enttäuscht! Die Autorin hat eine romantische und chaotische Heldin geschaffen, ich schnell ins Herz geschlossen habe. Es war einfach total lustig, wie Grace ihren Nachbarn Callahan bei der ersten Begegnung mit einem Hockeyschläger umhaut, da sie denkt, dass er ein Einbrecher ist! Grace ist einfach wunderbar tollpatschig und wird durch ihre soziale Ader sehr liebenswert. Auch ihre große, aus starken Persönlichkeiten bestehende Familie, ist sehr gut beschrieben worden. Ich muss jedoch gestehen, dass mir die Heldinnen von Kerstin Gier und Sophie Kinsella noch ein bisschen besser gefallen haben.

Jedoch ist nicht alles aus der Geschichte nachvollziehbar und macht an einigen Stellen keinen Sinn. Zum einen ist da Graces Nachbar, Callahan O'Shea, fleischgewordener Coke-Light Mann mit BWL-Abschluss, sozialer Ader und momentaner Schreiner-Tätigkeit. Zwar wird man ständig mit den Vorurteilen der Familie gegenüber eines „Ex-Knackis“ konfrontiert, von Callahans Bruder und restlicher Familie erfahren wir aber so gut wie nichts. Hier wäre eine Annäherung der Brüder interessant gewesen und das hat mir gefehlt. Außerdem haben sich Grace und Callahan meines Erachtens gar nicht oft genug gesehen, um nun schon eine tiefe Beziehung zu haben, in der Gefühle wie Eifersucht berechtigt sein können. Während sich andere nach zwei Monaten noch gar nicht sicher sind, ob es überhaupt schon eine Beziehung ist, spricht man hier schon von einem Aus. Anstatt lang und breit Graces Hobby, nämlich mit ihrem Vater im Verein „Brother against Brother“ die Schlachten des Bürgerkriegs nachzustellen, zu beschreiben, wäre mir eine ausführlichere Liebesgeschichte mit einer realistischen Entwicklung lieber gewesen.

Auch das Ende ist meines Erachtens etwas zu viel.

Ich mochte dieses Buch sehr, kann aber aus den bereits genannte Gründen nur 3 Sterne vergeben.
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4.0 von 5 Sternen ChickLit mit Tiefgang, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich habe mich verträumt (Broschiert)
INHALT:
Grace ist Geschichslehrerin an einer Privatschule und lebt allein mit ihrem Hund in ihrem eigens renovierten schönen Haus. eigentlich wollte sie dort mit ihrem Ex-Verlobten einziehen, doch der hat sich dann doch lieber für Grace's Schwester Natalie entschieden, die mit ihrem tollen Aussehen unbd guten Beruf perfekt zu sein scheint. Um Natalie das schlechte Gewissen wegen Andrew zu nehmen, erfindet Grace einen Freund und erzählt jedem wie glücklich sie ist. Doch leider existiert Wyatt, der besagte Freund und Kinderchirurg überhaupt gar nicht. Und dann zieht nebenan auch noch ein neuer Nachbar ein, zu dem sich Grace von Anfang an hingezogen fühlt, der aber nicht sehr viel für sie übrig zu haben scheint, da sie ihn gleich bei ihrem ersten Treffen für einen Einbrecher hält und ihm mit einem Hockeyschläger eins überbrät. Aus Verzweiflung, Einsamkeit und Selbstschutz verstrickt sich Grace dann in ein Lügennetz, aus dem sie selber irgendwann nicht mehr herausfindet...

MEINE MEINUNG:
Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen und obwohl das Buch für einen ChickLit-Roman relativ dick ist, hab ich gerne auch größere Passagen am Stück gelesen! Immer wieder musste ich laut lachen, was nicht alle Bücher und sicher nicht jeder Autor mit seinem Schreibstil schafft, ein großer Pluspunkt!
Die Charaktere sind meiner Meinung nach die stärkste Seite des Buches. Was man von ChickLit-Romanen normalerweise nicht unbedingt gewöhnt ist, meistert Kristan Higgins mit Bravour: Ausnahmslos alle Charaktere sind einzigartig und wirken sehr echt. Jeder hat eigene Charakterzüge und man kommt sich so vor, als würde man diese ganzen Menschen wirklich kennen. Ich persönlich fand Julian, Margaret und Callahan super symphatisch und authentisch und habe gerne gelesen, was in ihrem Leben so passiert. Aber auch die Protagonistin Grace und die anderen Charaktere fand ich einfach super!
Die Story hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es gab immer wieder Höhen und Tiefen und auch wenn man sich den Schluss des Buches vielleicht schon früh denken konnte, war der Weg dorthin keineswegs voraussehbar.
Was ich mich allerdings frage: Warum haben alle Protagonistinnen in ChickLit-Romanen immer ein Haustier, meistens einen Hund? Ist das unbedingt nötig? Am Anfang hat mich Angus, Grace's Hund, zugegebenermaßen etwas aufgeregt, er wurde mir dann aber doch immer sympathischer. Aber es muss doch nicht immer einen Hund geben, oder?

FAZIT:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist auf jeden Fall ein ChickLit-Roman auf großen Niveau und mit etwas mehr Tiefgang, als man es von anderen Büchern gewohnt ist. Eine klare Empfehlung von mir!
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Ich habe mich verträumt
Ich habe mich verträumt von Kristan Higgins
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