Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 28. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zuerst komme ich zu dem Punkt, der mich an diesem Buch am meisten genervt hat. Raphael Fellmer verpackt interessante Informationen in eine, für mich, manchmal extrem esoterischen Schreibstil, zudem finde ich das breite Lächeln nicht symphatisch - aber Letzteres ist eben Geschmackssache.

"Wir brauchen dringend einige Verrückte, schaut wo uns die Normalen hingebracht haben" (George Bernhard Shaw)

Als ich eine Sendung über den Film Taste the Waste im D-Radio-Kultur hörte, war ich schlichtweg entsetzt. Es war eine Samstagssendung, die zwei Stunden dauert. Gäste waren der Regieseur Valentin Thurn und eine Specherin der Berliner Tafel. Zuerst dachte ich "containern" "Mülltauchen", was ist das denn für ein Unsinn? Nie werde ich diese Fakten vergessen. Lebensmittelverschwendung in dem Ausmaß hatte ich nicht erwartet. Es war eine interaktive Sendung und es gab einige Anrufer, die Überzeugungstäter waren, sprich sie hatten ein normales Einkommen.
Ich habe mich darüber mit einer Statistikerin der Tafel unterhalten. Die Menge der Lebensmittel, die an die Tafel gehen sind gering.
Der Punkt ist, nicht nur die Herstellung der Lebensmittel ist teuer, sondern auch die Vernichtung! Es gibt in unterschiedlichen Ländern (Japan, z.B.) schon bestimmte Methoden, um die Kosten der Vernichtung in Grenzen zu halten!

Wer mag da noch von "Schmarotzertum" sprechen? Ich nicht! Ist es nicht ökologischer, ökonomischer, sinnvoller und logischer die Lebensmittel zu retten? Die beste Option wäre natürlich: gar keine Überproduktion, doch das ist derzeit wohl Utopie.

Fellmer spricht insbesondere die Unausgewogenheit des Fleischkonsums an. Die gesamte Öko-Bilanz diesbezüglich ist erschreckend. Ich kannte dieses Problem zwar schon länger, doch die Zahlen sind erschreckend, wie man in seinem Beitrag in Go vegan!: Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben lesen kann.

Im Grunde spart der Handel und die Kommunen durch Leute die containern. Weniger Müll=weniger Kosten. Die Frage nach der Sicherheit und der Regresspflicht bzgl eines Unfalls, ist eine andere.
Fellmer deutet immer wieder auf den ökologischen Preis unseres Lebenswandels hin. Ich wünschte, er würde dies etwas konzentrierter tun. Manche Passagen waren für mich schwer zu lesen. Seine Berufung zu finden ist eine feine Sache, aber man kann dies auch mit weniger Pathos ausdrücken.

Weniger extrem finde ich Die große Volksverarsche: Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi oder Wut allein reicht nicht: Wie wir die Erde vor uns schützen können. Jaennike lebt ganz anders, bringt aber seinen eigenen Kaffeebecher zu Starbucks, nutzt sein Handy bis es kaputt ist und verzichtet auch mal auf seine Gage (in "Seven Years of Winter"). Die beiden Männer sind sicher kaum vergleichbar, aber letztlich prangern beide unseren Konsumwahn und unseren Lebenswandel an.

Abzüglich dieser "weltumspannenden Liebe", fand ich seine Reisen und Aktivitäten sehr interessant. Alle, die ihn hier Schmarotzer nennen, sollten sich fragen, ob sie zum Beispiel eine Stammzellenspende machten. Ich habe es noch nicht gemacht, ich habe auch nicht in Den Haag studiert. Fellmer hat zumindest zuerst Jobs angenommen. Und wie definiert man Arbeit? Nur etwas, was mit Geld entlohnt wird? Oder sind auch Information und Organisation wertig? Ich habe mich sehr gefreut, als ich im letzten Dezember einen Gutschein für einen Bio-Laden bekam. Der anonyme Spender bedankte sich damit für meine "Twitter-Arbeit" - ich sammelte letztes Jahr viele Artikel im Netz. Das war eine richtig schöne Anerkennung. Also scheint Zeit und Engagement auch eine "Währung" zu sein. Manche wären überrascht, wie zeitintensiv das ist - und dennoch war das Peanuts verglichen mit dem, was Fellmer macht.

Ich glaube auch, dass er die unliebsamen Erlebnisse seiner Reisen eher übergeht. Mich erstaunt auch, wie gastfreundlich die Menschen waren. Von "armen Leuten das Essen wegfressen" würde ich nicht reden. Die Leute wurden eingeladen! Vielleicht war es eine schöne Erfahrung, "solche" Europäer kennen zu lernen.

Es ist ein Fakt, dass sich eine Parallelgesellschaft bildet - und das ist gut so! Wenn ich darüber nachdenke, wie viele Menschen Mitfahrgelegenheiten nutzen und anbieten, und wie günstig und gut man von A nach B kommt. Jeder provitiert davon. Die Kosten sind vergleichsweise gering, der ökologische Aspekt ist natürlich in einem voll besetzten Auto besser. Und letztlich ist es auch ein ganz anderes Reisen. Ich habe mich schon mit Menschen sehr interessant unterhalten, mit denen ich sonst wohl nie Kontakt gehabt hätte. Viele Geschäftsleute nutzen diesen Weg. Auch Tramper können eine Bereicherung sein. Ich kenne es von beiden Seiten. Früher trampte ich viel, nahm auch gerne Tramper mit.

Das Prinzip zieht sich durch den ganzen Alltag. E-Bay ist extrem erfolgreich, gebrauchte Bücher, gut erhaltene Möbel usw usf werden gekauft. Es gibt Tauschringe und viele weitere Ideen.

Fellmers Lebenstil ist natürlich extrem, und meine Wahl wäre es sicher nicht. Ich gestehe, ich kaufe gern, sehr gerne. Ich habe auch keine Geldallergie. Allerdings wäre schon viel erreicht, seine Produkte sorgsam zu wählen. Weniger ex und hopp, eher wertige, (ökologische) Sachen, gerne auch gebraucht. Luxusgüter sind in meinen Augen nicht per se schlecht, so lange sie überlegt angeschafft werden und auch einen Wert darstellen. Ich kenne einige Leute, die recht gut verdienen, aber ihre Ausgaben gut überlegen. Dann wird die Geldbörse auch mal weit geöffnet für einen Artikel, der viele Jahre Freude macht - wenn die geplante Obsoleszenz nicht zuschlägt ;o)
Aber vielleicht braucht es einen Fellmer, um uns so radikal klar zu machen, dass hier irgendwas gewaltig schief läuft. Und dass es noch andere Werte als die 20.Kamera gibt. So sehr ich meine Schwierigkeiten mit Fellmers Schreibweise hatte, er vermittelt doch Werte wie Freundschaft, Gastfreundschaft, Achtsamkeit, Empathie und eine Menge Information. Das sind Dinge, die man nicht kaufen kann. Und ich gebe zu, manchmal war ich ein wenig neidisch auf seinen Mut, seine vielen Freunde und seine Entschlossenheit.

Kompliment an amazon-Vine, die dieses Buch ins Programm nahmen.

Bei diesem Buch Der Mann ohne Geld: Meine Erfahrungen aus einem Jahr Konsumverweigerung wird weniger kontrovers rezensiert.
22 Kommentare|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bevor ich das Buch zu lesen begann, führte ich mir viele, wenn nicht alle Rezensionen zu Gemüte. Bevor ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich noch, vielleicht finde sich denn doch noch etwas, was die Aussagen der negativen Rezensionen bekräftigen würde. Dem war nicht so. Ich denke, jede tiefkritische Rezension geht auf eine oder mehrere von drei Umständen zurück. Jemand kennt den Autor lediglich aus Fernsehauftritten (Aufgrund derer missbilligte ich zunächst auch den Lebensstil des Autors), hat das Buch nicht zu Ende gelesen oder hat schlicht keinen Weitblick.

Meines Erachtens liegt die Wurzel der meisten negativen Rezensionen darin, dass im Verfasser jemand gesehen wird, der sich lediglich passiv trieben lässt und "auf Kosten" anderer Menschen lebt. Gerade jeder, der das Buch bis zum Ende gelesen hat, musste jedoch erkennen, dass dies offenbar nicht zutrifft. Raphael Fellmer führt ein arbeitsintensives Leben (vgl. S. 223). Von seiner Leistung Leistung für die Gesellschaft durch Veränderung von deren Mentalität, Lebensmittelrettung und Inspiration ganz zu schweigen. Um seiner Linie konsequent treu zu bleiben, schlägt er Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich Hartz IV) aus (vgl. S. 149 f), verzichtet bei Vorträgen, Konferenzen und Medienauftritten auf Honorar und Aufwandsentschädigung (vgl. S. 170) und stellt seit Buch in PDF-Format kostenfrei zur Verfügung (-> raphaelfellmer.de). PS: Meine Rezension und die Seitenzahlen beziehen sich auf die zweite, aktualisierte Fassung des Buchs, die man als PDF erhält. Zudem sind aktive Lebensmittelrettung und -verteilung keine theoretischen Träumereien, sondern etwas, dass durch und mit Raphael Fellmer konkret praktiziert wird. Das in so manchen kritischen Rezensionen Formulierungen wie "Schmarotzer", "Schnorrertum" oder "parasitär" auftauchen, dazu fallen mir kaum Worte ein. Gefehlt hätten nur noch Begriffe wie "Untermensch" oder "Ballastexistenz", die sich zur Zeit des Nationalsozialismus gewisser Beliebtheit erfreuten. Solch eine Denke ist für mich nur darauf rückführbar, dass nichts begriffen wurde oder ein Neid auf das - glückliche - Leben des Autors herrscht. Viele Menschen werten das Leben ihrer Mitmenschen mit der Maxime: "Mir macht mein Leben/meine Arbeit keinen Spaß. Deshalb soll es anderen Menschen genauso ergehen, damit die Welt gerecht ist."

Vereinzelt las ich, der Autor würde sich selbst glorifizieren oder über andere Menschen stellen. Angesichts der Relation zwischen dem Lebensstil der meisten Menschen und dem des Autors ist es sogar erstaunlich, dass ich genau das zu keiner Zeit herauslesen konnte. Er beschreibt die Dinge vollkommen sachlich und nüchtern, wie sie sind. Ohne sich selbst zu überhöhen oder andere Menschen abzuwerten.

Zunächst berechtigt erschien mir zunächst der Einwand, Raphaell Fellmer mache Urlaub in armen Ländern und vertraue dort einfach auf deren Willkommenskultur. Diese Kritik fand ich zunächst berechtigt. Aber ich wohne z. B. in Wiesbaden und hier begegne ich auch nicht selten Menschen, die etwas von mir wollen. Aber ganz gleich, ob das Geld, eine Zigarette oder eine Spende ist, liegt es immer an mir, ob ich hier ja oder nein sage. Die Gastfreundschaft und das Verständnis für Fellmers Philosophie, die er in armen Ländern antreffen konntem sollte hierzulande wirklich manchem zu denken geben, der sehr viel mehr hat und nichts abgeben möchte. Die Flüchtlingskrise zeigt hier leider mal wieder die Mentalität vieler Menschen in Deutschland.
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In dem Buch „Glücklich ohne Geld“ von Raphael Fellmer, erschienen im Redline Verlag, führt der Autor seine Erfahrungsberichte im Umgang mit Geld auf. Er spricht dabei von persönlichen Erfahrungen und globalen Entwicklungen.
Dabei hinterfragt es sozialkritisch unser Konsumdenken und Verhalten, auf eine absolut sympathische Art und ohne erhobenen Zeigefinger.

Schon als Kind bewegte ihn die Tatsache das es soviel Ungerechtigkeit und Leid
gibt auf der Welt, obwohl sich alle nach Liebe und Frieden sehnen.
Sein Mitgefühl galt schon damals den Tieren, den hungernden Menschen und insbesondere den vielen Kindern auf der Welt, die mit leerem Magen ins Bett gehen mussten ohne zu wissen ob sie den nächsten Tag noch erleben werden.
Mit viel Geld so glaubte er damals könne man materiell den Armen helfen, so der Plan.

Schon während der Schulzeit wollte er einige Zeit im Ausland verbringen, doch der Preis lag bei mehreren tausend Euro, Geld das er und seine Eltern nicht hatten. „Der Glaube versetzt Berge, mit einem starken Willen kann uns nichts aufhalten!“ so Raphael Fellmer.

Er suchte eine Zivildienstmöglichkeit in Lateinamerika. Durch das Glück einer zufälligen Bekanntschaft, eröffnete sich die Möglichkeit, nach Mexico gehen zu dürfen. Schon damals liebte er das Abenteuer, und es erschien im unlogisch, Geld auszugeben für etwas was es auch kostenlos gab also fuhr er als Anhalter mit.

Weitere Reisen folgten in denen er nicht nur fremde Kulturen, andere Menschen sondern auch sich selbst erfuhr.
Er berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Veganismus und ist heute überzeugter Veganer. Schon als Kind verweigerte er Fleisch auf dem Teller, da er nicht wollte das Tiere für ihn sterben mussten.

Vegan zu Leben stieß in anderen Ländern oft sehr auf Verwunderung und teilweise auf Ablehnung, so auch in Italien.
Dieses Buch zeigt Leben und Überleben ohne Geld funktioniert das gilt auch für Lebensmittel. Schon in den damaligen WG-Zeiten lebten sie von den sogenannten Abfällen der Supermärkte, umgangssprachlich auch „Containern“ genannt. Dabei wurde ihm zum ersten Mal mit aller Deutlichkeit klar wie viel „nicht mehr verkäufliche Wahren“ im Müll landen.

Es waren im Schnitt 30-50kg noch genießbare Lebensmittel täglich. Vornehmlich Milch, Joghurt, Fleisch, frisches Brot , Obst und Gemüse.
Heut setzt er sich aktiv für die Organisation Foodsharing, um diesen Missständen entgegen zu wirken. Dieses Buch bewegt zum Nachdenken, dass unsere Welt immer mehr im Materialismus erstickt und noch mehr mentale und physische Mauern zwischen uns und unseren Mitmenschen entstehen.

„Auch wenn wir manchmal ungerecht behandelt werden oder negatives erfahren haben, so können wir doch unser eigenes Verhalten gegenüber unserer Umwelt und den Mitmenschen verändern.“

Seine Visionen werden täglich von viel Menschlichkeit gestärkt und beflügelt.
Es macht Spaß dieses Buch zu lesen, den Raphael Fellmer lässt uns auf sympathische weise die Dinge mit anderen Augen sehen. Empfehlenswert!
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2014
Ist ja eigentlich eine nette Idee: Dem Kapitalismus die kalte Schulter zeigen und sich dem Geld verweigern. Ja, das ist eben wie mit dem Sozialismus: Das war auch eine nette Idee, solange man sich nur selbst effektiv belügen konnte.
Raphael Fellmer ist auch so ein Meister des Selbstbetrugs. Das Buch liest sich wie die Autobiografie des Messias, und irgendwann wartet man auf die Stelle, wo er über Wasser geht. Fellmer stilisiert sich als Lichtgestalt und edlen Gutmenschen, der niemandem etwas wegnimmt und sich selbstlos aufopfert, dabei nutzt er permanent die Errungenschaften der Gesellschaft, die er so grundlegend ablehnt. Er braucht kein Geld. Nein, das Geld geben andere für ihn aus. Sie lassen ihn mietfrei wohnen, schenken ihm Möbel und Alltagsgegenstände, er bekommt abgelaufene Lebensmittel, die industriell unter Ausnutzung unserer Infrastruktur hergestellt wurden. Und natürlich ist Fellmer nicht krankenversichert - nur seine Frau und sein Kind sind es (zwinker). Das arme Kind darf nicht mal in den Kindergarten oder die Schule, wo es anständig sozialisiert würde.

Ich habe nichts dagegen, wenn sich jemand der Gesellschaft verweigert. Das soll jeder mit sich selber ausmachen. Aber dann soll er es auch konsequent durchziehen, sich irgendwo ein Stück Land kaufen und davon autark leben. Und zwar NUR davon. Aber das ist halt schwere körperliche Arbeit, verbunden mit einem hohen Lebensrisiko. Aber sowas scheut Fellmer, wie der Teufel das Weihwasser. Die halbgaren Argumente in seinem Buch verbergen nur mühsam, dass er natürlich die Segnungen der Technik, unserer Infrastruktur und der industriellen Fertigung nutzt, nur an deren Erhalt will er sich partout nicht beteiligen. Das sollen mal die anderen machen. Das pure Prinzip Egoismus.

Nein, Fellmers Zivilisationskritik ist unausgegoren, wirr und verlogen. Genauso wirr kommt das Buch übrigens auch sprachlich daher. Aber was soll man erwarten? Bevor man einen Gedanken klar zu Papier bringt, muss man ihn ordnen, und spätestens beim Ordnen wäre Fellmer wohl aufgefallen, dass er da ziemlichen Blödsinn verzapft hat. Also wartet offenbar auch der Messias Fellmer bis auf den heutigen Tag vergeblich auf die göttlichen Eingebungen. Vielleicht klappt's dann auch mit dem über-Wasser-Gehen.
33 Kommentare|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2014
Raphael Fellmer lebt ohne Geld - von dem, was bei anderen "übrig bleibt".

So weit, so gut.
Prinzipiell eine gute Idee.
Leider bleibt er hierbei weder konsequent noch objektiv - und damit beginnt meine Kritik an diesem Buch.

Denn dieses "Leben von dem, was übrig bleibt" beschränkt sich nicht wirklich darauf, die Reste, das Übrige, das zuviel Produzierte zu nehmen. Das Buch ist eine Anleitung zum Schnorren und zum Ausnutzen.

Ein nettes Beispiel: Trampen statt Autofahren. Ist als Idee einigermaßen OK - Laufen wäre konsequent gewesen, eine normal organisierte Fahrgelegenheit wäre auch noch besser, eine Straßenbahn wäre gut, scheitert aber am Bezahlen, somit ist Trampen kein Zeichen von Konsumverzicht, aber... OK.

Aber warum muss man jetzt in diesem Buch im Nachhinein den Fahrer, der so freundlich war, einen mitzunehmen, als "bösen Autofahrer" hinstellen, statt einfach freundlich Danke zu sagen? Peinlich.
Der Autor nutzt das Auto, beweist damit, dass er doch Konsumgüter verwendet, bewahrt aber dabei ein unerschütterliches Selbstbewusstsein, besser zu sein als der Autobesitzer selber.

Warum fragt er einfach nach das Fahrrad eines Freundes, statt so ehrlich zu sein und dem Kumpel dafür einen angemessenen Ausgleich zu bieten (man muss nicht mit Geld bezahlen, man kann z.B. auch einfach mal Arbeit oder Zeit oder einen Sachwert anbieten)?

Das Buch vermittelt nicht den Eindruck eines Selbstversorgers oder eines Menschen, der die Konsumgesellschaft wirklich kritisiert, sondern von einem Schnorrer und Abzocker, der diese Lebensart auf Kosten anderer auch noch stolz seiner Tochter vermittelt.

So führt er leider in diesem Buch sein eigenes Konzept ad aburdum.
Eine Gesellschaft ohne Geld kann nur funktionieren, wenn alle sich beteiligen - sie kann nicht funktionieren, indem Einzelne auf Kosten anderer leben.
Konsumverzicht ist nicht gleichbedeutend mit Faulheit.

Dieses Buch rückt auf diese Art und Weise viele positive Dinge wie Foodsharing, Konsumverminderung und Selbstversorgung (z.B. durch Minifarming) in ein sehr zwiespältiges Licht und hat damit seine Botschaft um hundert Prozent verfehlt.

Ein PS für Leser, die diese Diskussion nicht mit Scheuklappen, sondern objektiv verfolgen:

Unter

Wie werde ich ein echter Geizhals? So knausern Sie sich reich.
(http://www.amazon.de/werde-echter-Geizhals-knausern-reich/dp/3478085144/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1391295527&sr=1-1&keywords=wie+werde+ich+ein+echter+geizhals)

und

Knausern Sie sich reich!. Geizhälse haben mehr vom Leben
(http://www.amazon.de/Knausern-reich-Geizh%C3%A4lse-haben-Leben/dp/3478085314/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391295475&sr=8-1&keywords=knausern+sie+sich+reich)

findet man die ersten Bücher der "Geizhals" - Bewegung.

Diese Bücher habe ich damals nicht positiv bewertet, weil sie keine echten, neuen Tipps zum Konsumverzicht gebracht haben, sondern "nur" alte Weisheiten aufgekocht haben.

Heute sehe ich allerdings in den Büchern der Familie van Veen und van Eeden den Beginn einer wesentlich ehrlicheren und authentischeren Bewegung als die Fellmers. Die Grundaussage des Konsumverzichts ist die gleiche, die Formulierungen provokanter und die Menschen, die dahinter stehen, leben das was sie sagen, denn in den Büchern wird sich nicht "reichgeknausert", sondern wirklich und reell auf Konsum verzichtet, um nicht mehr Teil der Tretmühle Konsumgesellschaft zu sein.

Lesen lohnt sich - schon aus historischen Gründen.

Ebenfalls lesenswert der Erfahrungsbericht von Mark Boyle:
http://www.amazon.de/Der-Mann-ohne-Geld-Konsumverweigerung/dp/3442172446/ref=cm_cr-mr-title
22 Kommentare|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2013
Die Idee klingt erstmal interessant. Wer möchte nicht ohne den schnöden Mammon auskommen und im Einklang mit Mutter Erde leben.
Es ist aber einfach nur eine edel verpackte Form von Schmarotzertum, die uns der Autor vorstellt. Wenn er schreibt, dass er sich als Tramper von Autofahrern mitnehmen lässt und denen dann erzählt, dass er ein viel besserer Mensch ist, weil er kein Auto fährt, ist das schon sehr dreist.
Richtig unverschämt finde ich es aber, wenn er erzählt, dass er sich von richtig armen Menschen, die trotz harter Arbeit nur das Nötigste haben, durchfüttern lässt und mehr oder weniger dazu aufruft es ihm gleichzutun und die traditionelle Gastfreundschaft mancher Kulturen einfach auszunutzen.
Natürlich findet er es interessanter, durch Fernsehstudios zu tingeln und große Reden zu schwingen, als jeden Tag acht Stunden oder mehr mit richtiger Arbeit zu verbringen. Das könnte ja anstrengend sein oder ihn langweilen. Die Lebensphilosophie des Autors funktioniert aber leider nur dann, wenn nur sehr, sehr wenige Menschen danach leben. Sie ist keineswegs massentauglich. Es muss dafür immer genügend gutmütige "Kapitalisten" geben, die sich ausnutzen lassen und denen man ein Vorbild sein kann.

Das Buch habe ich kostenlos auf meinen kindle geladen, ich würde es jederzeit gerne wieder zurückgeben für den nächsten Leser. Ich habe das erste Drittel relativ genau gelesen, war dann von den immer gleichen Selbstbeweihräucherungen gelangweilt und habe den Rest auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und praktikablen Vorschlägen nur noch quergelesen, aber leider nichts gefunden.
2323 Kommentare|135 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2016
Ich habe das Buch begeistert gelesen. Wertvolle Gedanken und Anregungen ohne erhobenen Zeigefinger beweisen die Toleranz des Autors. Dennoch ist seine Begeisterung ansteckend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Vieles werde ich ausprobieren und noch mehr hinterfragen. Wirklich lesenswert und noch dazu konsequent, dass es kostenlos zu lesen ist.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2013
Nach Lektüre des hier vorgelegten Buches kann man Herrn Fellmer bestenfalls als verklärten Idealisten ansehen, der den großen, aber entscheidenden Fehler seiner Idee nicht erkannt hat. Weniger freundlich formuliert handelt es sich hier um die oberlehrerhaft und selbstzufrieden aufgezeichnete Biographie eines Leistungsverweigerers, der noch dazu völlig intolerant seine Lebensweise als die einzig Richtige darstellt.

Das erste Drittel des Buches schildert den "Werdegang" des Autors. Hier möchte ich einmal stellvertretend auf zwei kurze Absätze eingehen:

"In der Waldorfschule fühlte ich mich wohl, obwohl ich nur äußerst ungern Hausaufgaben machte. Meistens schrieb ich sie einfach ab. In den Unterricht und die Pausen dazwischen legte ich mein Herzblut, nicht in die Epochenhefte, Diktate und Vokabeltests."

Soso, ein offensichtlich nicht sehr strebsamer Schüler. Und, trotzdem das Prinzip Waldorfschule nach Fellmer ja der Entfaltung der Persönlichkeit dient, war sein Gedankengut offenbar noch zu sehr im bösen, kapitalistischen System gefangen:

"Obwohl ich an einer Waldorfschule war, reichte meine Kreativität nicht, um neue Wege zu gehen, Plan B zu leben."

Wie auch immer, Herr Fellmer behält den Weg seiner Erleuchtung trotz fortwährender Manipulation durch das falsche Gesellschaftssystem auch in der Schulzeit, und entschließt sich nach dem Abitur also dazu, seinen Horizont durch diverse Reisen zu erweitern. (Ich verkürze stark und sehe großzügig über die stetig wiederkehrenden Huldigungen seines eigenen Egos hinweg.)

Das kommunistische Kuba erscheint ihm dabei als Paradies, und zwar gleich aus zweierlei Gründen, Zitate:

1. "Verschwendung von Ressourcen ist aufgrund des herrschenden Mangels praktisch nicht vorhanden. Flaschen werden,
wenn der Hals zerbrochen ist, einfach durchgeschnitten und als Glas weiterbenutzt.Alle Gebrauchsgegenstände, allen voran natürlich die schönen Autos, werden immer wieder repariert, und man spürte förmlich, dass das »Gesetz der geplanten Obsoleszenz« in der kubanischen Gesellschaft keinen Platz hat."

- Herrschaften, DAS ist die Lösung! Durch die im kommunistischen System verankerte Warenverknappung wird das Problem der Ressourcenverschwendung eliminiert! (Der Zwang, aus Mangel einen spritfressenden, unsicheren, stinkenden Oldtimer restaurieren zu müssen, ist da doch zu vernachlässigen. Er ist ja "schön".)

Deswegen sind kommunistische Systeme rund um den Globus so erfolgreich, deswegen sind alle bestehenden kommunistischen Systeme der Welt auch demokratisch durch das Volk in freien Wahlen legitimiert, und deswegen haben diese Systeme auch so regen Zulauf.

2. "Werbung für Produkte oder Dienstleistungen gibt es hingegen überhaupt keine. Es war befreiend, nicht ständig schreiend bunte Anzeigen zu sehen, die uns suggerieren sollen, dass wir unbedingt dieses oder jenes Produkt kaufen müssen."

- Logisch, denn: wenn Mangel herrscht, was soll dann beworben werden? Das Wecken von Wünschen oder Bedürfnissen, die ohnehin nicht erfüllt werden können, sorgt nur für Frustration. Auch zu Zeiten der DDR gab es damals kein Werbefernsehen. Warum wohl? Weil ein Werbespot für den Trabant im Jahre 1988 den westdeutschen Bewohnern, die ja so dringend alle gerne gen Sozialismus streben, die eindeutige technische Überlegenheit des Fahrzeugs gegenüber z.B. einem 5er BMW demonstriert und damit für umstürzlerische Bewegungen im Westen gesorgt hätte?

Zudem: kann nicht auch in einer durch und durch kapitalistischen Welt wie unserer jeder Mensch selbst entscheiden, was er in welcher Menge erwirbt und was nicht? Sicher, ich könnte mir jeden Monat drei neue Handys kaufen. Ich kann dieselbe Geldmenge aber auch regelmäßig zur Seite legen, um für etwas Größeres zu sparen, z.B. eine Wohnung. Oder ich kann mein so schlecht und böse, da kapitalistisch verdientes Geld Ende Monat an wohltätige Organisationen spenden. Siehe da, eine Verwendung für Geld, die der Gesellschaft zugute kommt! Das dürfte es nach Definition des Autors gar nicht geben.

Nicht zuletzt: Wenn der Autor dem Leser diese Entscheidungskompetenz in Bezug auf die Verwendung seiner Finanzmittel abspricht, halte ich das fast schon für eine grobe Beleidigung (zumindest für den großen Teil der Bevölkerung, der nicht überschuldet ist).

Auf den Rest des Buches (in ähnlichem Stile geschrieben) möchte ich nicht eingehen, denn der Tenor bleibt in hübscher schwarz/weiß-Malerei der gleiche: gut ist derjenige, der nur gebrauchte Gegenstände nutzt, und diese möglichst vielen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Schlecht ist derjenige, der Neues kauft, dieses für sich behält, und/oder sich in irgendeiner Form gegen Geld an der Wertschöpfungskette beteiligt.

Der große Denkfehler, den Herr Fellmer auch nach 227 Seiten nicht einsieht: um eben seinen Lebensstil nachzuahmen, muss am Ende der (ich nenne es mal so) "Leihkette" immer ein Produzent stehen. Und niemand wird produzieren, wenn er nicht zumindest den Einkaufspreis des Rohstoffs für seine Ware erhält, von der Wertschöpfung durch individuelle Arbeitsleistung mal ganz abgesehen.

Sofern also nicht JEDER Mensch auf der ganzen Welt JEGLICHE Arbeit oder Leistung, die in irgendeiner Form abgegeben wird, unentgeltlich verrichtet, KANN das von Fellmer geschilderte System schlußendlich überhaupt nicht funktionieren.

Gleichzeitig wettert Herr Fellmer mit einer erstaunlichen Intoleranz gegen jeden, der sich an der so verachtenswerten kapitalistischen Produktionswelt beteiligt. Es geligt ihm jedoch nicht, zu abstrahieren, dass jeglicher Nutzen, den er zieht, auf kapitalistischer Produktion fußt.

Da passt es gut ins Bild, dass der Autor sich für die umweltschonende Art der Fortbewegung als Tramper lobt, gleichermaßen aber das Auto als schmutzendes, ressourcenverwertendes Teufelsgerät verdammt.

Auch ich bin gegen Lebensmittelverschwendung, und auch mir sind Menschen, die Kleinwägen zum pendeln nutzen sympathischer, als jene, die einen SUV fahren. Aber auch mir ist klar, dass eine Welt ohne Geld nicht funktionieren kann, weil jegliche gesellschaftlichen Systeme, die auch nur ansatzweise in die Nähe dessen gegangen sind, gescheitert sind. Und so idealistisch, zu glauben, dass die kostenlose Produktion / Arbeit schon irgendwann alle nachmachen werden, wenn nur mal einer damit anfängt, bin ich schon seit meinem 12. Lebensjahr nicht mehr.

Zum Abschluss: Wer Herrn Fellmers Tagesberichte in den sozialen Netzwerken verfolgt, konnte außerdem feststellen, dass er vor kurzem Opfer seiner eigenen Idee wurde: sein Fahrrad wurde ihm geklaut, im Sinne des Buches wohl eher formuliert, es wurde ihm genommen - von jemandem, der es wohl just in diesem Moment dringender brauchte als er. Es folgte der logische Aufruf, wo denn bitte Menschen leben, die ihm im Bedarfsfalle ihr eigenes Fahrrad zur Verfügung stellen könnten. Aber: auch dies wird nur so lange funktionieren, bis eines der Räder mal defekt ist, denn um es zu reparieren braucht man... richtig: Geld.
99 Kommentare|115 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Titel hat mich aufhorchen lassen und sicherlich ist Geld häufig das Krisenthema Nummer Eins, was einem Großteil der Bevölkerung graue Haare bereitet. Und sicherlich ist es auch so, dass wir in einer Überflussgesellschaft leben, in der Lebensmittel einfach weggeworfen werden. Aber wenn mir einer sagt, dass er ein besserer Mensch sei, weil er kein Auto fährt, sich dann aber auf Kosten des nicht so besseren Menschen mit dessen Auto den Hintern herumfahren lässt... da hört die Solidarität echt auf. Das ist Nassauertum ohnegleichen! Man kann einerseits aus Überzeugung bestimmt den Konsumterror versuchen zu entgehen, aber nicht auf Kosten anderer. Wenn man noch dazu andere Leute auffordert wird es immer den Dummen treffen, der tatsächlich für seine Mitmenschen noch latzen muss. Und alle zahlen Steuern und müssen arbeiten. Angesichts so einer dreisten Schmarotzerei verstehe ich schon warum sich viele Leute dazu entscheiden, nichts zu spenden! Deutschland ist ein Sozialstaat in dem niemand verhungern muss, da es genügend soziale Absicherungen gibt, die zwar nicht zum gut leben aber durchaus zum Überleben dick reichen. Und "Armut" in Deutschland ist eine andere als in vielen anderen Ländern dieser Erde. Aber so eine plumpe Abzockerei und sich einnisten bei anderen ist schon echt dreist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2013
Ich fand das Buch so lala, es gab einige Anregungen zum Nachdenken, aber das meiste ist nicht realisierbar im echten Leben.

Und man muss schon sagen dass einiges einfach OHNE den Konsum, den der Autor so sehr hasst nicht möglich wäre. Wie will er trampen wenn keiner ein Auto hat, wie will er all das alte Zeug benutzen, wenn nie jemand was Neues kauft um das Alte weg zu geben und wie will er überleben wenn wir alles kaufen würden das zur Verfügung steht!

Ich bin ganz seiner Meinung, dass man nicht ständig alles neu kaufen muss und das man Dinge die man nicht mehr braucht nicht einfach in den Müll werfen soll, sondern das man es an andere weiter verschenkt, die daran dann auch ihre Freude haben.

Recht gebe ich ihm auch in der Sache des Veganismus, ich bin auch der Ansicht, dass es durchaus eine gute Sache ist. Ich selbst kann es aber zum beispiel leider nicht machen, da ich kaum Gemüse und überhaupt keine Hülsenffrüchte vertrage. Mit dieser Vorrausetzung ist es eine ganz schlechte Idee veagan zu leben, denn dann ist es einem nicht mehr möglich sich gesund zu ernähren.

Auch seine Einstellung zu Arbeit und Geld allemein finde ich sehr schwer, wie soll das genau funktionieren? Dazu sagt er nicht viel. Leider sagt er auch nicht was seine Frau mit Geld kauft, denn sie ist ja nicht komplett gegen Geld. Das wäre schon sehr interessant.

Schwer finde ich auch mit dem umsonst wohnen. Wenn nie jemand ein Haus gebaut hätte, was er ja auch als sehr schlimme Umweltverschmutzung ansieht, hätte auch er kein Haus zum wohnen. Und auch das Haus in dem er mit seiner Familie wohnt muss unterhalten werden, wie soll das ohne Geld gehen? Darüber macht er sich einfach zu wenige Gedanken.

Ich bin auch der Meinung dass sich in unserer Welt etwas ändern muss, denn es kann nicht immer nur mehr, mehr, mehr werden, die Wirtschaft strebt immer mehr auf Kosten Aller und vor allem auf Kosten der Ärmsten dieser Welt immer mehr nach Profit. Aber sein Ansatz, den er leider nicht sehr gut beschreibt in seinem Buch, sind keine weltweite Lösung.
Denn wenn nichts mehr hergestellt und konsumiert wird, dann kann auch er nicht mehr von den Resten der Überflussgesellschaft leben!!
77 Kommentare|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)