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am 27. August 2013
Nachdem mir das erste Album nun gar nicht gefallen hat, (bis auf 1-2 Ausnahmen) hatte ich Liam beinahe schon abgeschrieben.
Ich dachte mir ohne Noel geht wohl gar nichts mehr, was das Liederschreiben angeht, und nach einigen letzten Live-Aufnahmen schien es auch noch danach auszusehen, das Liams Stimme wohl auch für immer verschwunden ist.
Gerade nach High Flying Birds (was mir sehr gut gefallen hat 5Sterne) dachte ich, dass der große Bruder wohl entgültig als Sieger der Trennung hervorgegangen ist, doch damit lag ich falsch.
BE ist absolute spitzenklasse! Von Anfang bis Ende nur Ohrwürmer, die auch noch Wochen später im Kopf herumspuken ohne lästig zu werden. Auch klingt die Band nicht mehr nach einem schwachen Oasis-Überbleibsel (selber Sound, ohne Seele).
Sie haben anscheinend endlich zu ihrem eigenen Stil gefunden und auch Liam klingt wieder sehr viel besser (wenn auch nie wieder ganz wie früher)
Als heißen Tipp würde ich empfehlen, die Beady Eye Live Session from Abbey Road bei YouTube anzuhören. Da sind die besten Album-Songs in einer wunderschönen Akustikversion zu hören.
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am 4. Juli 2013
Ich oute mich gern, als alter Oasis-Fan. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich waren die Gallagher-Brüder die legitimen Nachfolger der Beatles. Nach der Trennung hat mich Noel Gallagher weiterhin perfekt unterhalten. Liam war da eher der durchgeknallte kleine Bruder, der ganz nebenbei ein hervorragender Sänger ist. Während die "High Flying Birds" das alte Oasis Gefühl ziemlich gut trafen, hat mich das erste Beady Eye Album nicht vom Hocker gehauen. Aber man ist ja geduldig. Jetzt kam -Be- auf den Markt und ich muss sagen: Da sind ein paar Songs enthalten, die magisch und zielsicher im Fahrwasser einer langen Tradition von Beatles-Nachfolgern bestehen können. Dazu gesellen sich eine Handvoll Lieder, die wenig Ausstrahlung besitzen. Insgesamt ist -Be- für mich jedoch überraschend gut und positiv gelungen. In den starken Songs transportiert die Scheibe die Art von Rockmusik, die noch immer jeden Hörer ohne Wenn und Aber in ihren Bann schlägt. Und das liegt nicht nur allein an der noch immer extrem charismatischen Stimme von Liam Gallagher.

Meine Anspieltipps: Mit -Soon Come Tommorow- beginnt für mich der starke Teil des Albums. Verspielt und clever ist dieses Stück inszeniert. -Iz rite- ist großes Kino für die Ohren. Der Song könnte direkt aus den Siebzigern oder von Dylan oder Petty stammen. Die magsichen Momente in der stimmlichen Darbietung von Liams Stimme kommen am Besten in langsamen Songs wie -Dont bother me- zur Geltung. -Ballroom Figuerd- ist eine traumhaft schöne Ballade, die mich so mitnimmt, wie einst -Whatever-. -Start Anew- steht dem in keinster Weise nach. -Back after Break- hätte es auch auf jedes Oasis-Album geschafft. Nachdenklich und melancholisch schlägt einen -Off at the next Exit- in seinen musikalischen Bann. Fingerpicking in Vollendung bietet -Girls in Uniform-. Der Rausschmeißer -Evil Eye- lässt noch einmal in beeindruckender Art und Weise hören, wieso Liam Gallagher, bei all seinen Macken, als Sänger derart verehrt wurde/wird.

Beady Eye scheint auf dem richtigen Weg zu sein, sich auf dem hart umkämpften Markt der Musikbands zu behaupten. Mag sein, dass Skandalsänger Liam Gallagher hier und da für ein paar negative(aber doch immer werbewirksame) Schlagzeilen sorgt, aber egal was man von dem jungen Mann auch halten mag: Singen kann er! Auf den Songs, die ich als Anspieltipps gewählt habe, macht er das perfekt. Der Rest des Albums ist durchschnittliche Rockware. Doch allein für die starken Songs lohnt es, sich das Album zuzulegen. Ich war jedenfalls positiv überrascht.
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am 15. Juni 2013
Nun ist es also endlich da, das heißersehnte zweite Studioalbum von Beady Eye. Es wurde schon viel geschrieben zu den einzelnen Songs, deswegen möchte ich da garnicht weiter groß drauf eingehen.
Ich muss sagen ich bin mehr als positiv überrascht was die Herren um Liam Gallagher da geleistet haben.
Ein mehr als homogenes wirklich starkes Album wurde hier mir "BE" veröffentlicht.

Das Album ist natürlich kein Meilenstein und keine Neuerfindung des Rock'n'Roll, vielmehr kommen einen die Songs bekannt vor, aber das macht die Platte keineswegs schlechter.
Ich empfehle definitiv den Kauf der "Deluxe Edition" die in einer sehr schönen buchähnlichen Form daher kommt und alle Songstexte, sowie Bilder der Band beinhaltet und zusätzlich natürlich 4 weitere klasse Songs liefert.
Gerade "The world's not set in stone" ist ein Knaller der definitiv nicht untergehen sollte.
Die vier Bonustracks passen perfekt zum Rest des Albums und komplettieren dieses.

Generelle empfehle ich unbedingt folgende Songs anzuspielen:
Flick of the finger, soul love, iz rite, scond bite of the apple, shine a light, ballroom figured und start anew.

Flick of the finger, einfach ein starker opener mit tollen bläsern, macht Lust auf mehr.
Soul love, der zweite track überzeugt durch eine düstere Atmosphäre und starker Produktion.
Iz rite versetzt einen zurück in die gute alte Be Here Now Zeit aus alten Oasis Tagen.
Second bite of the apple, geliebt und gehasst zugleich, ich persönlich halte den Track durchaus partytauglich und lyrics sind für mich eher nebensächlich, geht gut nach vorne.
Shine a light ist einfach eine geile Nummer, der Backgroundgesang passt, dazu ein guter Rhythmus, top!
Ballroom figured, wow, Liam und eine Gitarre, mehr nicht, tolle Atmosphäre, toller Gesang. Traumhaft schön.
Start anew, perfekter Abschluss der normalen Albumversion, leichter Auftakt der sicht ab der Mitte enorm steigert. Tolle Produktion, ich bin glücklich.

Alles in Allem kann man natürlich immer noch eines drauf setzen, daher gebe ich auch "nur" 4/5 Sterne. Die ganz großen Hits mögen fehlen, aber das Album überzeugt durch seine Homogenität und es fallen eigentlich kaum Lieder ab.

Man kann den Herren nur gönnen dass das Album entsprechend auf dem Markt gewürdigt wird. Ich bin mehr als zufrieden und freue mich auf die kommende Tour wo viele Songs mit Sicherheit nochmal ein anderes Level erreichen werden.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Juni 2013
Ganz so verwegen ist die These ja nun nicht mehr: Mittlerweile nämlich können selbst die treuesten und letztverbliebenen Fans von Oasis nicht mehr leugnen, dass der Band der Gebrüder Großmaul gar nichts Besseres hätte passieren können als ihre Auflösung vor vier Jahren. Während das schwergewichtige Mutterschiff damals hilf- und inspirationslos in seichtem Wasser dahindümpelte, spornen sich die beiden Gallaghers nun, seit sie der Bürde der geschwisterlichen Zwangsgemeinschaft entledigt sind, gegenseitig zu Bestleistungen an – man kann sich zwar immer noch nicht riechen, duelliert sich aber seither mit angestacheltem Ehrgeiz und musikalischen Mitteln. Wobei sich die ihnen zugedachten Berufsbilder bzw. deren Grenzen, also hier Sänger (Liam) und da Songschreiber (Noel), nach und nach zu vermischen scheinen.

Nachdem Liams Start als Alleinunterhalter mit altbekanntem Stammpersonal (Bell, Archer, Sharrock) auch für ihn selbst etwas unbefriedigend und holprig verlief („At the end of the day, people just didn’t f***ing buy it ... I mean, we were great, but...“, shortlist.com) – „Different Gear, Still Speeding“ war dennoch eine unerwartet gelungene Sache – legten Noel und seine Highflying Birds mit ihrem Debüt die Messlatte gleich mal um ein deutliches Stück höher, der ältere der Brüder hatte also in der Endabrechnung die Nase ein Stück weiter vor dem jüngeren. Bis jetzt – denn mit „Be“, dem neuen Album von Beady Eye, sollte sich dieser Vorsprung ins Gegenteil verkehrt haben. Dass dieser Erfolg zu großen Teilen dem Engagement und der Arbeit von Produzentenguru David Sitek zu verdanken ist, darf gern spekuliert werden (dem Vernehmen nach war es ein nervenaufreibender und selten friedvoller, gleichwohl aber doch erfolgreicher Ideenwettstreit zweier unnachgiebiger Egomanen) – das Ergebnis jedenfalls gibt der Entscheidung zweifelsohne Recht.

Woran es bei „Different Gear...“ noch mangelte, „Be“ hat sie nun – die Juwelen, die sich unweigerlich im Gehör festhaken und so schnell nicht wieder herauskommen möchten: „Flick Of The Finger“ ist mit seinen fetten Bläsersätzen und zentnerschweren Gitarren grandios und wahrscheinlich der beste Primal-Scream-Song, der nicht von Primal Scream geschrieben wurde. Ebenso famos gelingt „Soul Love“, Liams Stimme liegt seltsam nölfrei und eigentümlich nah über den trockenen Beats, es klirrt und klimpert nach Herzenslust. Da sind wieder die gewohnten Anleihen bei Gallaghers Adoptivvätern Paul, Ringo, John und George (hier: „Face The Crowd“, „Iz Rite“), die liebenswerten, psychedelischen Schwurbeleien („Second Bite Of The Apple“) und mit „Shine A Light“ die perfekte Mischung aus allem, inklusive bratziger Synthbegleitung obendrauf.

Ein wirklich witziges Highlight ist dem Youngster mit „Don’t Brother Me“ gelungen. Man glaubt den Provokateur in Liam Gallagher gut genug zu kennen um zu wissen, wieviel Spaß ihm Wortspielereien wie die des Titels und Zitate wie „Come on now, give peace a chance, take my hand, be a man“ machen. Den Familienbezug mag er gar nicht leugnen, ebensowenig die Ernsthaftigkeit, die dahintersteckt, also: “But anyway, there’s a lot of love in there, but there’s also a couple of – humorous, I think – digs. I love the song. I’m not gonna change the title to make my life easier (shortlist.com).“ Zwei schwelgerische Lennon-Momente hält er für den Zuhörer am Ende noch bereit, dann ist Schluß. Man darf annehmen, dass dieses Album, wenn es denn den verdienten Erfolg einfährt, dem angekratzten Ego des Frontmannes wieder aufhelfen wird. Und dass sich Noel schon jetzt ein paar Gedanken mehr machen muss, wie seine Antwort, wann auch immer sie kommt, ausfallen soll... mapambulo:blog
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am 18. Juni 2013
Das Album überzeugt!

Der tolle Beginn mit Flick of the Finger, ein heftiger Bläsersatz mit der gewohnten Stimme von Liam Gallagher gefällt und macht Lust auf mehr. Nach ein paar Durchläufen bringt man die Melodien kaum mehr aus dem Kopf.

Highlights:
Flick of the Finger
I'm just saying
Soul Love

Der ewige Vergleich Liam - Noel bringt nichts, besser ist, wenn man die beiden Alben kombiniert, dann hat man (fast) eine neue Morning Glory Scheibe in den Händen!

Der Sommer wurde durch die Jungs von Beady Eye nun so richtig eingeheizt und prompt habe ich meine alten Oasis Platten wieder hervorgenommen!

Weiter so Liam!
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am 8. Juni 2013
Nach dem ersten Soloalbum, waren die Erwartungen nicht sehr hoch.Vielleicht mag es daran liegen, dass ich dieses Musikalbum absolut Klasse finde oder daran, dass ich Beatles Fan bin und dieses Album mehr Beatles ist als alles andere was Liam Gallagher vorher gemacht hat.Sogar die "Sitar" hat auf dem Album ihren Platz.Trotzdem scheint es nicht so, als wäre irgendetwas abgeguckt oder wiederholt.Man merkt einfach, dass Gallagher ein Fan der Beatles ist und er baut dieses in seiner Musik ein.

Rein stimmlisch, hört sich Liam so gut an wie seit Jahren nicht mehr.Vorallem auf den "ruhigen" Songs, die für mich auch die Highlights auf dem Album sind. Hervorzuheben sind "Soon Come Tomorrow", "Soul Love", "Don't Bother Me" und "Start Anew". Auch die restlichen Songs sind super und geben gemeinsam ein klasse Werk ab. Nur "Face the Crowd" erscheint mir ein wenig wie ein Lückenfüller, aber das ist Geschmackssache.

Also an alle Oasis Fans,Beady Eye Fans,Beatles Fans oder einfach nur Fans guter Musik....KAUFEN, und nicht nur wegen dem sehr gelungenen Cover ;)
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am 8. Juni 2013
Zugegeben - wer die große Abkehr von allem, was Oasis und Liam Gallagher bekannt gemacht hat, erwartet, wird hier nicht glücklich. Aber Beady Eye entfernt sich auf "BE" auch dank der Arbeit von Indie-Produzent Dave Sitek erfrischend vom simplen, oftmals launigen und mitsingbaren, aber musikalisch doch eher anspruchslosen Songwriting-und-Produktions-Schema, das noch das Debüt "Different Gear, Still Speeding" prägte - das war nicht schlecht, aber eben vorhersehbar und von einer Hand voll schwacher Songs gehemmt.

Das Schlechte vorweg: Auch "BE" kommt nicht ohne die typisch einfallsarmen Rocker aus, die den Rest des Albums etwas herunterziehen. "Face the Crowd" ist ein Ohrwurm, aber irgendwie fad und musikalisch schon fast langweilig. "Shine A Light" fehlt einfach die melodische Abwechslung, das kann auch Liam Gallaghers (überraschend juvenil klingende) Stimme nicht herausreißen.
Der Rest des Albums ist aber oft überraschungs- und abwechslungsreich, melodisch und vom Sound her eine Stufe über dem Vorgänger. Der Opener "Flick of the Finger" stampft mit dicken Drums und einer gewaltigen Blasinstrument-Wand heran und dürfte einer der mitreißendsten und energetischsten Beady-Eye-Songs sein. Ganz anders dann "Soul Love", das dunkler und atmosphärischer klingt und wie auch "Flick of the Finger" so nie auf ein Oasis-Album gekommen wäre - klasse, wie Beady Eye hier experimentiert hat.

Nach dem besagten "Face the Crowd" kommt die Single "Second Bite of the Apple" - eine etwas ungewöhnliche Melodie, die aber funktioniert und spätestens gegen Ende zum Mitsingen animiert. Die neue Produktion durch Dave Sitek ist auch hier spürbar. "Soon Come Tomorrow" dürfte mit der stärkste Titel des Albums sein - wohl der beste Refrain, den Beady Eye bis jetzt geschrieben hat, dazu überraschend gute Lyrics. Geht doch!
Mit "iz Rite" und "I'm Just Saying" folgen zwei eher klassische Rocksongs, die problemlos auf die späteren Oasis-Alben gepasst hätten - und dort zu den besseren Nummern gehört hätten. "Iz Rite" bietet eine wunderschöne Melodie und ist die logische Weiterentwicklung der Oasis-B-Seite "Thank You For The Good Times", "I'm Just Saying" rockt einfach und wartet mit einem tollen Gitarrensolo auf. Als Oasis-Fan wird man hier auf jeden Fall zufriedengestellt.

"Don't Brother Me" dürfte wohl die Geister scheiden - auf der einen Seite ist der Song eine gut geschriebene Akustikballade, auf der anderen ist der direkte Bezug zum ungeliebten Bruder Noel dick aufgetragen und das 3-Minuten-Outro hätte es wohl nicht gebraucht. Songwriterisch hat Liam hier auf jeden Fall seine Hausaufgaben gemacht - nach "Shine A Light" folgt mit "Ballroom Figured" dann der nächste Akustiksong, der trotz totalem Verzicht auf alles außer Liams Stimme und Gitarre nicht langweilt. Ein letztes Highlight ist dann "Start Anew", das langsam aufgebaut in ein träumerisches Outro mündet, ähnlich wie "The Morning Son", dem letzten Song auf dem Debüt.

Alles in allem sind eine Handvoll Songs dabei, die es mühelos auf "Dig Out Your Soul" oder "Don't Believe the Truth" geschafft hätten (Iz Rite, I'm Just Saying), einige, die Oasis niemals herausgebracht hätte (Flick of the Finger, Soul Love, Start Anew) und einige dazwischen. Das ganze Album fließt gut von Song zu Song, ist abwechslungsreicher als der Vorgänger und musikalisch eine Stufe höher - bis auf zwei, drei mäßige Tracks ist das Ganze qualitativ nahe dem Spätwerk von Oasis, ohne vom Sound her sonderlich ähnlich zu sein. So muss das sein - während der Bruder die musikalische Arbeit von Oasis fortführt, gehen Beady Eye ihren eigenen, genauso interessanten Weg. Wenn "BE" der Anfang dieser Route ist, können wir uns auf weitere Experimente von Liam Gallagher, Andy Bell und Gem Archer freuen.

Anspieltipps: Flick of the Finger, Soon Come Tomorrow, Iz Rite

Übrigens: die Deluxe-Edition bietet für ein paar Euro mehr drei schockierend gute Extrasongs, die es definitiv verdient hätten, auf das Album zu kommen - für mich der bessere Kauf.
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am 10. Juni 2013
Vorweg:
Ich kann nur jedem Empfehlen sich die Audio CD mit den Bonustracks zu holen, 4 Tracks die alle in Ordnung gehen für 2 Euro mehr!? Zugreifen! Dennoch soll hier gleich erwähnt sein, ich werde hier nur die normale Albumversion besprechen.
Die CD (in der Bonus Edition) ist zudem verpackt in ein kleines Buch auf dem das tolle Cover noch mehr zum Ausdruck kommt.

Noel vs Liam no more:
Eine weitere Bemerkung möchte ich auch noch machen. Ich mag Oasis auch sehr gerne, auf dessen Erbe man ja viele Sichtweisen haben kann und auch in dessen Discographie sich jeder anders wiederfindet. Was beide Gallaghers jetzt machen, muss für mich nicht wie Oasis klingen, es ist nicht schlimm wenn es das doch tut und es muss schon gar nicht Oasis Fußstapfen treten. Damit ist gemeint, die neue Beady Eye Platte ist kein Oasis Album und sollte auch nicht als solches behandelt werden. Es handelt sich doch um eine neue Band ein neues Projekt. Atoms for Peace taucht auch nicht in der Radiohead Discographie auf.
Außerdem auch Oasis Alben sind nicht alle Durchgehend Weltklasse. Auch der Lyrikmeister Noel hat sich das eine oder andere Mal ganz schön vergriffen (She is Love, Mucky Fingers etc). Dennoch waren auch bei lyrisch peinlichen Liedern gute Songs dabei. Und Don't Believe the Truth oder auch Dig Out Your Soul sind mit dem Beitrag aller Oasis Mitglieder, außergewöhnlich gute Alben geworden. Wieso muss man also immer diesen dämlichen Konkurrenzstreit der Brüder mitgehen.

Nun endlich zur CD:
Gegenüber "Differnt Gear...", was schnellstmöglich auf den Markt sollte, erlebt man hier eine reifere Produktion. "Different Gear..." hatte meiner Mainung nach auch viele Hits und viele gute Ansätze, war aber eben auch in feste Strukturen und Erfolgsrezepte verpackt, mit möglichst wenig Risiko, solide und teilweise sehr stark, aber dennoch wirkte alles irgendwie kalkulierbar. Bei BE sind alle diese Mängel beseitigt und es wirkt in jeder Form ausgereifter, durchdachter und dadurch freier in der Umsetzung. Die Produktion von Dave Sitek ist auf den Punkt und abgerundet. Die Songs sind zum großteil ruhiger Gehalten, aber verstreuen einen 60er Jahre psychedelischen Sound. Ohne zu viel Elektro vom Computer eher mit einer vielzahl an Instrumenten, mit allem möglichen was einen Klang macht. Man fühlt sich wie in einer Zeitmaschine, irgendwie wie zu St. Pepper Zeiten. Dennoch klingt es frisch, nicht zu abgekupfert und es fühlt sich wie eine weiterentwicklung an. Auch Liam macht allerlei Experimente mit seinem Gesang, in Aufnahme und Technik selbst. Dieser Mut steht der Band gut zu Gesicht und unter Kontrolle haben sie auch jeden einzelnen Glockenschlag.
Das hier nicht ein neues Zeitalter der Musik eingeleutet wird, sollte jedem klar sein (ich frage mich auch manchmal wie das heutzutage noch möglich sein soll). Beady Eye wendet seinen Blick eher zurück (retro) und bleibt auf BE dennoch erfrischend und spannend zugleich.

Flick of the Finger:
3:47 Minuten, ein Gefühl der Euphorie bleibt zurück. Die Bläserkapelle, die sich mal im Vordergrund befindet mal etwas zurücktritt, gibt den Chorus und Ton an, dazwischen die Verse "woke up this morning, i was laid down flat on the dark side..." begleitet von einem schnarrenden Gitarrenriff, bis die Kapelle wieder empor kriecht. Sonnenbrille auf, Parker an ich bin bereit sofort überall hinzufolgen, wo Beady Eye mich mithin nehmen wollen. Ein erstklassiker Opener und das erste Highlight des Albums.

Soul Love:
Wir kommen wieder runter und kriechen durch einen düsteren Tunnel im Acousticgewand. Flüsternde Stimme und Schlagbeck en, leichte Synties. Unglaublich düster, super Song, er klingt mit einzelnen Klavierschlägen und stromgeräuschen die zum Sturm werden aus.

Face the Crowd:
Das erste Gitarrenriff kickt ein, und geht gut ins Ohr. Den Track empfinde ich zwar eher als etwas nix sagend, dennoch ein guter Refrain ein Riff das ins Ohr geht und auch hier eine teilweise sehr unerwartete Instrumentalisierung.

Second Bite of the Apple:
Was ist denn hier los!? Absolut genial!? Eine coole Bassline, dazu Rasseln, Drums, fein akzentuierte Gitarren und alles was zur Lonley Heart Club Band dazugehört.

Soon Come Tomorrow:
Country-mäßiges Gitarrenriff, was unglaublich cool klingt, genial Gesungene Verse, irgendwas Weept in der ferne. Synties kommen zum Refrain hinzu... "Soon Come Tomorrow again"... Einer der besten Songs auf dem Album. Cooles Solo!

Iz Rite:
Ein Track der mal etwas an Fahrt aufnimmt und mit einer schönen Melodie ins Ohr geht. Verträumt und etwas schüchtern kommt es daher, trifft aber voll ins Schwarze.

I'm just saying:
Klingt nach einem typischen Mitspring Oasis Klassiker. Funktioniert, Liam rotzt die Lyrics, Rock'n'Roll Zeit. Ein bisschen peinlich aller dings im Chorus zum Outro. Etwas kürzer und der Song wäre auch ein Hit, so kann er die Spannung nicht ganz halten. Trotzdem kurzweilig und stört nicht.

Don't Brother Me:
Ja der Song ist über Noel. Natürlich dick aufgetragen, mit Friedensangebot am Ende. Die Ballade ist, wenn man das außeracht lässt aber eigentlich ganz gut. Der 6 Minuten Track wäre damit auch im Rockalbumregelbuch abgehagt

Shine a Light:
Episches Intro, plötzlich unerwartet schnelle Akustikgitarren, die rockige Ausgabe der Bee Gees (zumindest erinnert mich der Refrain daran irgendwie), schnelle Nummer, bei der man gut mitgeht und die man so auch nicht erwartet. Der Track füllt sich bis zum Ende mit mehr Aspekten füllt. Es bleibt spannend.

Ballroom Figured:
Die nächste Ballade, Liams Stimme und eine Akustikgitarre ist alles was im Vordergrund bleibt. Schön gesungen, geht auch ins Ohr, dennoch eher eines der eher schwächeren Stücke.

Start Anew:
Der ideale Abschluss, der noch Tage im Ohr bleibt und einen mit der Platte stets in Erinnerung bleibt.

Insgesamt:
Alles ist gesagt, auich wenn das Album einige Schwächen hat und etwas seichter und ruhiger geworden ist als ich es mir gewünscht hätte. Habe ich das in der Form präsentierte nicht erwartet und bin positiv überrascht.
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am 22. Dezember 2015
Das Album hat mir beim erstenmal hören super gefallen,vom ersten bis zum letzten Titel ohne Ausfälle.

Schließt nahtlos an das 1.Werk an.

Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.

Wirklich schade,das die sich schon aufgelöst haben.
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am 2. Juni 2015
Ein schönes Album wieder sehr nah an Oasis und all den Idolen die sie schon so oft nachgeeifert haben. Der größte Nachteil den dieses Album hat ist, das es schon "Differnt Gear, Still Speeding" gibt.

Irgend wie hat man; ich zumindest; das Gefühl das sie mit angezogener Handbremse spielen. Es fehlt halt die Frische und Aufbruchstimmung nach Oasis.
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