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BE


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung!
Das Album überzeugt!

Der tolle Beginn mit Flick of the Finger, ein heftiger Bläsersatz mit der gewohnten Stimme von Liam Gallagher gefällt und macht Lust auf mehr. Nach ein paar Durchläufen bringt man die Melodien kaum mehr aus dem Kopf.

Highlights:
Flick of the Finger
I'm just saying
Soul Love

Der ewige...
Vor 16 Monaten von Marc Faessler veröffentlicht

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade...
Leider kann ich mich den beiden kritischen Vorrednern nur anschließen!
Wer sich auf eine Steigerung von "different gear, still speeding" gefreut hat, wird leider enttäuscht.
Für mich wird hier eine vollkommen falsche Richtung eingeschlagen, was vielleicht auch daran liegt,
dass ich den Oasis-Sound liebe.
Negativ an diesem Album:
-...
Vor 16 Monaten von Marcel veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung!, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Das Album überzeugt!

Der tolle Beginn mit Flick of the Finger, ein heftiger Bläsersatz mit der gewohnten Stimme von Liam Gallagher gefällt und macht Lust auf mehr. Nach ein paar Durchläufen bringt man die Melodien kaum mehr aus dem Kopf.

Highlights:
Flick of the Finger
I'm just saying
Soul Love

Der ewige Vergleich Liam - Noel bringt nichts, besser ist, wenn man die beiden Alben kombiniert, dann hat man (fast) eine neue Morning Glory Scheibe in den Händen!

Der Sommer wurde durch die Jungs von Beady Eye nun so richtig eingeheizt und prompt habe ich meine alten Oasis Platten wieder hervorgenommen!

Weiter so Liam!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Nachdem mir das erste Album nun gar nicht gefallen hat, (bis auf 1-2 Ausnahmen) hatte ich Liam beinahe schon abgeschrieben.
Ich dachte mir ohne Noel geht wohl gar nichts mehr, was das Liederschreiben angeht, und nach einigen letzten Live-Aufnahmen schien es auch noch danach auszusehen, das Liams Stimme wohl auch für immer verschwunden ist.
Gerade nach High Flying Birds (was mir sehr gut gefallen hat 5Sterne) dachte ich, dass der große Bruder wohl entgültig als Sieger der Trennung hervorgegangen ist, doch damit lag ich falsch.
BE ist absolute spitzenklasse! Von Anfang bis Ende nur Ohrwürmer, die auch noch Wochen später im Kopf herumspuken ohne lästig zu werden. Auch klingt die Band nicht mehr nach einem schwachen Oasis-Überbleibsel (selber Sound, ohne Seele).
Sie haben anscheinend endlich zu ihrem eigenen Stil gefunden und auch Liam klingt wieder sehr viel besser (wenn auch nie wieder ganz wie früher)
Als heißen Tipp würde ich empfehlen, die Beady Eye Live Session from Abbey Road bei YouTube anzuhören. Da sind die besten Album-Songs in einer wunderschönen Akustikversion zu hören.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Mittelmaß und Magie., 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Ich oute mich gern, als alter Oasis-Fan. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich waren die Gallagher-Brüder die legitimen Nachfolger der Beatles. Nach der Trennung hat mich Noel Gallagher weiterhin perfekt unterhalten. Liam war da eher der durchgeknallte kleine Bruder, der ganz nebenbei ein hervorragender Sänger ist. Während die "High Flying Birds" das alte Oasis Gefühl ziemlich gut trafen, hat mich das erste Beady Eye Album nicht vom Hocker gehauen. Aber man ist ja geduldig. Jetzt kam -Be- auf den Markt und ich muss sagen: Da sind ein paar Songs enthalten, die magisch und zielsicher im Fahrwasser einer langen Tradition von Beatles-Nachfolgern bestehen können. Dazu gesellen sich eine Handvoll Lieder, die wenig Ausstrahlung besitzen. Insgesamt ist -Be- für mich jedoch überraschend gut und positiv gelungen. In den starken Songs transportiert die Scheibe die Art von Rockmusik, die noch immer jeden Hörer ohne Wenn und Aber in ihren Bann schlägt. Und das liegt nicht nur allein an der noch immer extrem charismatischen Stimme von Liam Gallagher.

Meine Anspieltipps: Mit -Soon Come Tommorow- beginnt für mich der starke Teil des Albums. Verspielt und clever ist dieses Stück inszeniert. -Iz rite- ist großes Kino für die Ohren. Der Song könnte direkt aus den Siebzigern oder von Dylan oder Petty stammen. Die magsichen Momente in der stimmlichen Darbietung von Liams Stimme kommen am Besten in langsamen Songs wie -Dont bother me- zur Geltung. -Ballroom Figuerd- ist eine traumhaft schöne Ballade, die mich so mitnimmt, wie einst -Whatever-. -Start Anew- steht dem in keinster Weise nach. -Back after Break- hätte es auch auf jedes Oasis-Album geschafft. Nachdenklich und melancholisch schlägt einen -Off at the next Exit- in seinen musikalischen Bann. Fingerpicking in Vollendung bietet -Girls in Uniform-. Der Rausschmeißer -Evil Eye- lässt noch einmal in beeindruckender Art und Weise hören, wieso Liam Gallagher, bei all seinen Macken, als Sänger derart verehrt wurde/wird.

Beady Eye scheint auf dem richtigen Weg zu sein, sich auf dem hart umkämpften Markt der Musikbands zu behaupten. Mag sein, dass Skandalsänger Liam Gallagher hier und da für ein paar negative(aber doch immer werbewirksame) Schlagzeilen sorgt, aber egal was man von dem jungen Mann auch halten mag: Singen kann er! Auf den Songs, die ich als Anspieltipps gewählt habe, macht er das perfekt. Der Rest des Albums ist durchschnittliche Rockware. Doch allein für die starken Songs lohnt es, sich das Album zuzulegen. Ich war jedenfalls positiv überrascht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kleine hat die Nase vorn, 10. Juni 2013
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Ganz so verwegen ist die These ja nun nicht mehr: Mittlerweile nämlich können selbst die treuesten und letztverbliebenen Fans von Oasis nicht mehr leugnen, dass der Band der Gebrüder Großmaul gar nichts Besseres hätte passieren können als ihre Auflösung vor vier Jahren. Während das schwergewichtige Mutterschiff damals hilf- und inspirationslos in seichtem Wasser dahindümpelte, spornen sich die beiden Gallaghers nun, seit sie der Bürde der geschwisterlichen Zwangsgemeinschaft entledigt sind, gegenseitig zu Bestleistungen an – man kann sich zwar immer noch nicht riechen, duelliert sich aber seither mit angestacheltem Ehrgeiz und musikalischen Mitteln. Wobei sich die ihnen zugedachten Berufsbilder bzw. deren Grenzen, also hier Sänger (Liam) und da Songschreiber (Noel), nach und nach zu vermischen scheinen.

Nachdem Liams Start als Alleinunterhalter mit altbekanntem Stammpersonal (Bell, Archer, Sharrock) auch für ihn selbst etwas unbefriedigend und holprig verlief („At the end of the day, people just didn’t f***ing buy it ... I mean, we were great, but...“, shortlist.com) – „Different Gear, Still Speeding“ war dennoch eine unerwartet gelungene Sache – legten Noel und seine Highflying Birds mit ihrem Debüt die Messlatte gleich mal um ein deutliches Stück höher, der ältere der Brüder hatte also in der Endabrechnung die Nase ein Stück weiter vor dem jüngeren. Bis jetzt – denn mit „Be“, dem neuen Album von Beady Eye, sollte sich dieser Vorsprung ins Gegenteil verkehrt haben. Dass dieser Erfolg zu großen Teilen dem Engagement und der Arbeit von Produzentenguru David Sitek zu verdanken ist, darf gern spekuliert werden (dem Vernehmen nach war es ein nervenaufreibender und selten friedvoller, gleichwohl aber doch erfolgreicher Ideenwettstreit zweier unnachgiebiger Egomanen) – das Ergebnis jedenfalls gibt der Entscheidung zweifelsohne Recht.

Woran es bei „Different Gear...“ noch mangelte, „Be“ hat sie nun – die Juwelen, die sich unweigerlich im Gehör festhaken und so schnell nicht wieder herauskommen möchten: „Flick Of The Finger“ ist mit seinen fetten Bläsersätzen und zentnerschweren Gitarren grandios und wahrscheinlich der beste Primal-Scream-Song, der nicht von Primal Scream geschrieben wurde. Ebenso famos gelingt „Soul Love“, Liams Stimme liegt seltsam nölfrei und eigentümlich nah über den trockenen Beats, es klirrt und klimpert nach Herzenslust. Da sind wieder die gewohnten Anleihen bei Gallaghers Adoptivvätern Paul, Ringo, John und George (hier: „Face The Crowd“, „Iz Rite“), die liebenswerten, psychedelischen Schwurbeleien („Second Bite Of The Apple“) und mit „Shine A Light“ die perfekte Mischung aus allem, inklusive bratziger Synthbegleitung obendrauf.

Ein wirklich witziges Highlight ist dem Youngster mit „Don’t Brother Me“ gelungen. Man glaubt den Provokateur in Liam Gallagher gut genug zu kennen um zu wissen, wieviel Spaß ihm Wortspielereien wie die des Titels und Zitate wie „Come on now, give peace a chance, take my hand, be a man“ machen. Den Familienbezug mag er gar nicht leugnen, ebensowenig die Ernsthaftigkeit, die dahintersteckt, also: “But anyway, there’s a lot of love in there, but there’s also a couple of – humorous, I think – digs. I love the song. I’m not gonna change the title to make my life easier (shortlist.com).“ Zwei schwelgerische Lennon-Momente hält er für den Zuhörer am Ende noch bereit, dann ist Schluß. Man darf annehmen, dass dieses Album, wenn es denn den verdienten Erfolg einfährt, dem angekratzten Ego des Frontmannes wieder aufhelfen wird. Und dass sich Noel schon jetzt ein paar Gedanken mehr machen muss, wie seine Antwort, wann auch immer sie kommt, ausfallen soll... mapambulo:blog
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewährtes, aber Hörenswertes von Beady Eye, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Sollte man ein paar Mal hören ... Macht dann wirklich Spaß! Zum Beispiel "Soul Love". Hoffentlich bleibt Beady Eye erhalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Album das wächst und wächst und wächst...., 15. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Nun ist es also endlich da, das heißersehnte zweite Studioalbum von Beady Eye. Es wurde schon viel geschrieben zu den einzelnen Songs, deswegen möchte ich da garnicht weiter groß drauf eingehen.
Ich muss sagen ich bin mehr als positiv überrascht was die Herren um Liam Gallagher da geleistet haben.
Ein mehr als homogenes wirklich starkes Album wurde hier mir "BE" veröffentlicht.

Das Album ist natürlich kein Meilenstein und keine Neuerfindung des Rock'n'Roll, vielmehr kommen einen die Songs bekannt vor, aber das macht die Platte keineswegs schlechter.
Ich empfehle definitiv den Kauf der "Deluxe Edition" die in einer sehr schönen buchähnlichen Form daher kommt und alle Songstexte, sowie Bilder der Band beinhaltet und zusätzlich natürlich 4 weitere klasse Songs liefert.
Gerade "The world's not set in stone" ist ein Knaller der definitiv nicht untergehen sollte.
Die vier Bonustracks passen perfekt zum Rest des Albums und komplettieren dieses.

Generelle empfehle ich unbedingt folgende Songs anzuspielen:
Flick of the finger, soul love, iz rite, scond bite of the apple, shine a light, ballroom figured und start anew.

Flick of the finger, einfach ein starker opener mit tollen bläsern, macht Lust auf mehr.
Soul love, der zweite track überzeugt durch eine düstere Atmosphäre und starker Produktion.
Iz rite versetzt einen zurück in die gute alte Be Here Now Zeit aus alten Oasis Tagen.
Second bite of the apple, geliebt und gehasst zugleich, ich persönlich halte den Track durchaus partytauglich und lyrics sind für mich eher nebensächlich, geht gut nach vorne.
Shine a light ist einfach eine geile Nummer, der Backgroundgesang passt, dazu ein guter Rhythmus, top!
Ballroom figured, wow, Liam und eine Gitarre, mehr nicht, tolle Atmosphäre, toller Gesang. Traumhaft schön.
Start anew, perfekter Abschluss der normalen Albumversion, leichter Auftakt der sicht ab der Mitte enorm steigert. Tolle Produktion, ich bin glücklich.

Alles in Allem kann man natürlich immer noch eines drauf setzen, daher gebe ich auch "nur" 4/5 Sterne. Die ganz großen Hits mögen fehlen, aber das Album überzeugt durch seine Homogenität und es fallen eigentlich kaum Lieder ab.

Man kann den Herren nur gönnen dass das Album entsprechend auf dem Markt gewürdigt wird. Ich bin mehr als zufrieden und freue mich auf die kommende Tour wo viele Songs mit Sicherheit nochmal ein anderes Level erreichen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!, 15. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Nach dem ich vom Devutalbum etwas enttäuscht war - haut mich die 2.platte echt vom hocker.

ganz ganz toll!

obwohl ich osasis trotzdem sehr nachtrauer!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiv überrascht! Starkes Musikalbum!, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Nach dem ersten Soloalbum, waren die Erwartungen nicht sehr hoch.Vielleicht mag es daran liegen, dass ich dieses Musikalbum absolut Klasse finde oder daran, dass ich Beatles Fan bin und dieses Album mehr Beatles ist als alles andere was Liam Gallagher vorher gemacht hat.Sogar die "Sitar" hat auf dem Album ihren Platz.Trotzdem scheint es nicht so, als wäre irgendetwas abgeguckt oder wiederholt.Man merkt einfach, dass Gallagher ein Fan der Beatles ist und er baut dieses in seiner Musik ein.

Rein stimmlisch, hört sich Liam so gut an wie seit Jahren nicht mehr.Vorallem auf den "ruhigen" Songs, die für mich auch die Highlights auf dem Album sind. Hervorzuheben sind "Soon Come Tomorrow", "Soul Love", "Don't Bother Me" und "Start Anew". Auch die restlichen Songs sind super und geben gemeinsam ein klasse Werk ab. Nur "Face the Crowd" erscheint mir ein wenig wie ein Lückenfüller, aber das ist Geschmackssache.

Also an alle Oasis Fans,Beady Eye Fans,Beatles Fans oder einfach nur Fans guter Musik....KAUFEN, und nicht nur wegen dem sehr gelungenen Cover ;)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der letzten Jahre!, 11. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
'BE' ist ein unglaubliches Album. Beim ersten hören mochte ich die meisten Songs noch nicht, doch nach 3-4 weiteren Durchläufen entwickelte sich dieses Album explosionsartig. Wirklich jeder Track auf der Platte wächst zu einem Ohrwurm, man kann sich garnicht mehr entscheiden welchen Song man als nächstes abspielen will.
Absolute Kaufempfehlung!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beady Eye entwickelt sich weiter - Hut ab, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Zugegeben - wer die große Abkehr von allem, was Oasis und Liam Gallagher bekannt gemacht hat, erwartet, wird hier nicht glücklich. Aber Beady Eye entfernt sich auf "BE" auch dank der Arbeit von Indie-Produzent Dave Sitek erfrischend vom simplen, oftmals launigen und mitsingbaren, aber musikalisch doch eher anspruchslosen Songwriting-und-Produktions-Schema, das noch das Debüt "Different Gear, Still Speeding" prägte - das war nicht schlecht, aber eben vorhersehbar und von einer Hand voll schwacher Songs gehemmt.

Das Schlechte vorweg: Auch "BE" kommt nicht ohne die typisch einfallsarmen Rocker aus, die den Rest des Albums etwas herunterziehen. "Face the Crowd" ist ein Ohrwurm, aber irgendwie fad und musikalisch schon fast langweilig. "Shine A Light" fehlt einfach die melodische Abwechslung, das kann auch Liam Gallaghers (überraschend juvenil klingende) Stimme nicht herausreißen.
Der Rest des Albums ist aber oft überraschungs- und abwechslungsreich, melodisch und vom Sound her eine Stufe über dem Vorgänger. Der Opener "Flick of the Finger" stampft mit dicken Drums und einer gewaltigen Blasinstrument-Wand heran und dürfte einer der mitreißendsten und energetischsten Beady-Eye-Songs sein. Ganz anders dann "Soul Love", das dunkler und atmosphärischer klingt und wie auch "Flick of the Finger" so nie auf ein Oasis-Album gekommen wäre - klasse, wie Beady Eye hier experimentiert hat.

Nach dem besagten "Face the Crowd" kommt die Single "Second Bite of the Apple" - eine etwas ungewöhnliche Melodie, die aber funktioniert und spätestens gegen Ende zum Mitsingen animiert. Die neue Produktion durch Dave Sitek ist auch hier spürbar. "Soon Come Tomorrow" dürfte mit der stärkste Titel des Albums sein - wohl der beste Refrain, den Beady Eye bis jetzt geschrieben hat, dazu überraschend gute Lyrics. Geht doch!
Mit "iz Rite" und "I'm Just Saying" folgen zwei eher klassische Rocksongs, die problemlos auf die späteren Oasis-Alben gepasst hätten - und dort zu den besseren Nummern gehört hätten. "Iz Rite" bietet eine wunderschöne Melodie und ist die logische Weiterentwicklung der Oasis-B-Seite "Thank You For The Good Times", "I'm Just Saying" rockt einfach und wartet mit einem tollen Gitarrensolo auf. Als Oasis-Fan wird man hier auf jeden Fall zufriedengestellt.

"Don't Brother Me" dürfte wohl die Geister scheiden - auf der einen Seite ist der Song eine gut geschriebene Akustikballade, auf der anderen ist der direkte Bezug zum ungeliebten Bruder Noel dick aufgetragen und das 3-Minuten-Outro hätte es wohl nicht gebraucht. Songwriterisch hat Liam hier auf jeden Fall seine Hausaufgaben gemacht - nach "Shine A Light" folgt mit "Ballroom Figured" dann der nächste Akustiksong, der trotz totalem Verzicht auf alles außer Liams Stimme und Gitarre nicht langweilt. Ein letztes Highlight ist dann "Start Anew", das langsam aufgebaut in ein träumerisches Outro mündet, ähnlich wie "The Morning Son", dem letzten Song auf dem Debüt.

Alles in allem sind eine Handvoll Songs dabei, die es mühelos auf "Dig Out Your Soul" oder "Don't Believe the Truth" geschafft hätten (Iz Rite, I'm Just Saying), einige, die Oasis niemals herausgebracht hätte (Flick of the Finger, Soul Love, Start Anew) und einige dazwischen. Das ganze Album fließt gut von Song zu Song, ist abwechslungsreicher als der Vorgänger und musikalisch eine Stufe höher - bis auf zwei, drei mäßige Tracks ist das Ganze qualitativ nahe dem Spätwerk von Oasis, ohne vom Sound her sonderlich ähnlich zu sein. So muss das sein - während der Bruder die musikalische Arbeit von Oasis fortführt, gehen Beady Eye ihren eigenen, genauso interessanten Weg. Wenn "BE" der Anfang dieser Route ist, können wir uns auf weitere Experimente von Liam Gallagher, Andy Bell und Gem Archer freuen.

Anspieltipps: Flick of the Finger, Soon Come Tomorrow, Iz Rite

Übrigens: die Deluxe-Edition bietet für ein paar Euro mehr drei schockierend gute Extrasongs, die es definitiv verdient hätten, auf das Album zu kommen - für mich der bessere Kauf.
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