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TOP 1000 REZENSENTam 14. April 2014
Ich kann mich den insgesamt sehr guten Rezensionen nicht voll anschließen und will deswegen mal mit einem "Ja, aber..." meinen Senf dazu geben.

Zunächst mal die positiven Seiten:
Die Idee eine Kakerlake zu spielen, die in einer postapokalyptischen Welt ihren Freund sucht, ist schon recht reizvoll. Neben der Idee selbst gehört dazu insbesondere die Bewegungsfreiheit des Charakters, der an Wänden und Decken laufen kann und damit dem Adventure eine wahrhaft neue Dimension verleiht.
Die Geschichte ist nett erzählt, die Rätsel sind grundsätzlich sinnvoll eingebaut. Am Anfang noch leicht erreichen sie schnell ein mittelschweres bis anspruchsvolles Niveau. Dabei behält das Adventure durchweg einen schrullig-skurillen Touch, wie man es von Daedelic-Spielen erwarten darf.

Nun zum Aber:
Von der innovativen Grundidee abgesehen ist aber nichts dabei, was das Adventure von anderen wirklich abhebt.
Zum einen ist "Journey of a Roach" zwar solide, aber nicht herausragend. Wenn alles andere stimmen würde, dann würde mir das für fünf Sterne reichen. Aber alles andere stimmt dann nicht.
Zum einen ist da die erwähnte kurze Spielzeit. Es gibt fünf Kapitel, das erste Kapitel, das als Einführungskapitel nach fünf bis zehn Minuten durchgespielt ist, mitgezählt.
Zum anderen - und das hat mir von Anfang an quer im Magen gelegen (s.u.) - ist "Roach" nicht gezeichnet, sondern mit einer 3D-Engine animiert (und auch wenn die Engine versucht einen Comic-Stil zu wahren, so ist es doch eine 3D-Animation und nichts, was ich als "Comic" bezeichnen würde). Das Spiel verliert dadurch den Charme der "Hand" und die Steuerung wird vom Point zum Key verlegt. Mit links, rechts, hoch, runter steuert man die Kakerlake umher und bleibt schnell mal an einer Ecke hängen, verfehlt den Türeingang und läuft plötzlich die Wand hoch und ähnliche Navigationsprobleme (ich habe übrigens keinen Führerschein und weiß nicht, wie gut ich einparken kann... ;-). Das ist zwar nicht schlimm, aber mich hat's doch genervt. Die 3D-Engine führt bei mir auch recht bald zu leichter Übelkeit (liegt mir also wirklich quer im Magen) und ich habe das Spiel schließlich noch vor der kurzen Laufzeit ganz abgebrochen. Das Problem haben wohl nicht so wenige andere. Da Adventures i.d.R. auf 3D-Engines verzichten (dürfen), ist das mit einer der Gründe, warum ich eben Adventures spiele. Doch selbst wenn man damit keine Probleme hat, bleibt die Animation recht rudimentär. Ohne den nötigen Charme kann "Roach" diesen Mangel aus meiner Sicht nicht wettmachen und bleibt somit alles in allem nur durchwachsen.

FAZIT: Grundsätzlich funktioniert "Journey of a Roach" als kurzes mittelschweres Adventure mit einer witzigen Idee (Wändekrabbeln). Abstriche gibt es durch die kurze Spielzeit und die einfache technische Umsetzung, die dem kleinen Budget geschuldet ist, ohne es zu schaffen, einen echten "Independent-Charme" zu entwickeln. Auch der - außer bei Zwischensequenzen - Verzicht auf ein gezeichnetes Spiel zugunsten einer 3D-animierten Spielwelt konnte mich alles in allem nicht überzeugen. So bleibt für Genreliebhaber eine Kaufempfehlung, aber definitiv kein Must-have.
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am 14. November 2013
M.Both alias Isador
crimogames.de

Nun, da ich das Spiel doch recht überraschend zu Ende gespielt habe, kann ich mich dazu äußern.
"Journey of a Roach" ist witzig.
Ein Endzeit-Szenario, in dem Kakerlaken und anderes Getier menschliche Größe und Eigenschaften angenommen hat, macht schon neugierig.
Man sieht Jim und Bud, zwei Kakerlaken, die gerne auf Entdeckungstour durch die Trümmer gehen.
Dabei passiert allerhand. Man erfährt viel Witz und Humor.

Das Ganze wrd getoppt durch die fehlende Sprachausgabe. Stattdessen muss man aus Bildern in Sprechblasen lesen können.
Knifflig aber auch Spaßig.
Durch die Möglichkeit auch an Wänden und Decken entlang Kriechen zu können, wird das Adventure-Genre um einiges erweitert.
Das strengt an. AUFPASSEN ist angesagt.

Leider ist das Spiel für einen Preis von über 10€ zu teuer für den gebotenen Spielspaß.(1 Punkt Abzug Preis/Leistung)
Klar, Entwickler wollen etwas verdienen und Kobolt Games (Schweizer Studio) ist noch unbekannt auf dem Sektor.
Entsprechend klein fiel wohl das Spiel aus.
Zum Glück bietet das Ende noch Gelegenheit für diverse Fortsetzungen!
Wer die Adventure-Welt mal aus einem anderen Winkel sehen will, der ist hier gut aufgehoben!
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am 20. Juli 2016
Journey of the Roach ist ein nettes Adventure mit einem tollen Humor, der sich in vielen witzigen Details und "Dialogen" zeigt.

Wie die anderen Rezensenten bereits erwähnt haben, ist das Spiel recht kurz, aber für 5€ kann man auch kein Dragon Age erwarten.

Sehr gefallen hat mir die Steuerung, die den ganzen Raum ausnutzt und sich gut mit an dem PC angeschlossenen Pad bedienen lässt.

Auch wenn Kinder vielleicht nicht jeden Witz verstehen, ist Journey of the Roach ein toller Spaß für ein paar nette Zocknachmittage mit den Kleinen, auch, weil der Schwierigkeitsgrad nicht allzu hoch ist.
Insgesamt denke ich, kann man mit dem Spiel für den Preis nichts verkehrt machen, entweder man findet es 'nur' ok und muss sich wegen des Geldes nicht grämen, oder man findet gefallen und hat dann ein schönes Spiel für wenig Geld bekommen.
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Die Menschheit ist hinüber, mutierte Insekten beherrschen jetzt die Welt. Als Kakerlake Bud seinem Kumpel Jim eine Blume zeigen möchte, gerät er durch eine Verkettung unglücklicher Umstände immer tiefer unter die Erde. Jim folgt seinem Freund und stößt dabei auf Insekten, die nicht so freundlich sind wie er...

'Journey of a Roach' ist im weiteren Sinn ein Point'n'Click-Adventure, in dem man in der Handlung voranschreitet, indem man Rätsel löst. Dafür müssen Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert werden. Im Gegensatz zum handelsüblichen Point'n'Click-Adventure gibt es aber kein Interface, sondern man muss einen Gegenstand nur anklicken, damit Jim selbständig entscheidet, wie er mit diesem interagiert, z.B. einen Knopf drückt oder ein Objekt ins Inventar steckt. Das macht das Spiel einerseits einfacher, weil Jim automatisch die richtige Aktion wählt, und andererseits schwieriger, weil man vorher nicht weiß, was genau die Kakerlake mit einem Gegenstand anstellen wird, so dass man nicht darum herumkommt, viel auszuprobieren. 'Journey of a Roach' ist damit auch zu einem guten Teil Knobelspiel und erinnert an die Gobliiins-Serie oder an das aktuellere 'Fire'.

Die Rätsel sind überwiegend logisch und spätestens im Rückblick plausibel. Wer gut auf seine Umgebung achtet und die Hinweise berücksichtigt, kann die wenigen Ausnahmen an einer Hand abzählen. Ansonsten sind die Schauplätze so übersichtlich, dass man notfalls durchprobieren kann. Im Spiel gibt es zwei interessante Elemente: Zum einen wurde auf eine Sprache verzichtet. Die Insekten piepsen zwar ein bisschen vor sich hin, aber alle relevanten Informationen werden durch Piktogramme dargestellt, die aber in der Regel gut verständlich sind, wodurch man weiß, was das Gegenüber möchte oder warum eine Aktion nicht funktioniert. Zum anderen kann Jim an einigen Wänden und Decken entlanglaufen, wodurch sich interessante Rätselansätze ergeben, da man dreidimensional denken und neben dem Boden auch die Decke erforschen muss. Dabei wird das Bild entsprechend gedreht, so dass man Jim 'normal' sieht, während die Welt auf dem Kopf steht. Spieler, die Spielübelkeit (Gaming Sickness) leiden, sollten es dabei langsam angehen lassen. Die Perspektive lässt sich nicht ändern, was vor allem bei dem Elektro-Rätsel sehr stört.

Leider hat das Spiel auch ein paar Schwächen, wie seinen Mangel an Substanz. Die Rätsel sind überwiegend sehr einfach geraten und das Spiel ist ziemlich kurz. Selbst wenn man viel durchprobiert, braucht man nicht länger als fünf Stunden bis zum Abspann. Die zweite Schwäche ist die starke Linearität: Wenn man Rätsel A löst, bekommt Gegenstand B, den man für Rätsel C benötigt, mit dem man Objekt D für Rätsel E freischaltet – bei vielen Genre-Kollegen ist man etwas freier, was die Reihenfolge der Aufgaben angeht. Auch die Anzeige der Interaktionspunkte hätte gerne etwas deutlicher ausfallen dürfen. Auf Knopfdruck kann man sich alle Objekte anzeigen lassen, mit denen Jim etwas tun kann. Leider ist die Anzeige so unauffällig geworden, dass man einige Punkte selbst in diesem Modus schnell übersieht. Die Grafik wirkt etwas grob, was aber bei dem Comic-Look, der die witzigen Einfälle unterstreicht, nicht so schlimm ist.

'Journey of a Roach' bietet zwar originelle Ideen und eine witzige Geschichte, ist aber viel zu kurz. Da das Spiel mittlerweile sehr günstig zu haben ist, können Adventure-Freunde aber durchaus einen Kauf in Erwägung ziehen.
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am 17. März 2014
Was bleibt nach dem großen Knall einmal zurück? Ganz klar, die zäheste Spezies auf der Erde: Kakerlaken! In Journey of a Roach geht es um die besten Freunde Jim und Bud, die ein kleines Abenteuer im Untergrund erleben. Kobold Games, ein kleines Schweizer Studio, hat sich an eine putzige Idee gestzt und ein paar schöne Feinheiten umgesetzt. Doch kann der Humor und das Gameplay mit aktuellen Point & Click-Adventure mithalten?

Eines Tages findet Bud tatsächlich an der toten Erdoberfläche eine Gäseblume, von der er Jim erzählen möchte. Doch leider fällt Bud auf dem Weg zur Exkursion durch ein Loch und sein bester Freund macht sich auf die Suche nach ihm. Auf seinem Weg trifft er auf allerlei kuriose Bewohner des Untergrunds, vor allem die verschwörerischem Ameisen scheinen sehr verdächtig. Aber unsere Protagonisten-Kakerlake kämpft sich durch Rätsel und Gefahren wie ein kleiner Held.
Wer hat an dem Raum gedreht?

Es gibt so einige Besonderheiten in diesem Titel, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Der wohl stärkste Anteil hat die Kamerasteuerung für sich beansprucht. Da ihr eine Kakerlake spielt, könnt ihr auch Wände hochkrabbeln. Dabei bewegt sich die Kameraperspektive mit der Kakerlake, sie dreht den Raum also jedes Mal so, dass die Kakerlake immer Horizontal angezeigt wird. Das kann sehr anstrengend werden, sobald man öfter hintereinander Wände hoch- und runterkrabbelt und vor allem in Lüftungsschächten, wo auch gerne mal ein Schritt ungewollt getan wird und der Schwindel schon laut an den Schädel klopft. Es bleibt dennoch ein cooles Feature und macht die Sache schonmal interessant.

Des Weiteren kommunizieren die Charaktere nicht in Dialogen im klassischen Sinne, sondern es ploppen Sprechblasen auf, in denen bildlich erklärt wird, was zu tun ist, wovon sie sprechen oder was jemand denkt. Meistens bringen die Bildchen dann einen wohltuenden Schmunzler mit sich und zeugen von angenehmen Humor, der sich im Spiel an den ulkigsten Stellen wiederfindet. So passiert es, dass ihr nur durch eine Wäsche in der Waschmaschine von einer durch Kleister an euch haftenden Fliege getrennt werden könnt und dann mit einem “TADAAA” wieder abgelöst werdet. Oder man spielt mit Quietscheentchen ein Schlaflied, durch welches ein Gegner in einen Schlummer versetzt wird.

Was sich mir leider nicht erschlossen hat, sind die Maden, die man in versteckten oder schwer erreichbaren Stellen im Spiel verteilt platziert hat. Ich habe keinen merklichen Sammeleffekt bemerkt oder eine Statistik, ob man alle gefunden hat oder ähnliches. Sie sind einfach da und können eingesammelt werden. Joah… ok. Dann… sammel ich sie halt ein. Eine Gesundheits- oder Hungeranzeige gibt es nicht und etweder habe ich bei der Erklärung geschlafen oder ich war nicht anwesend. Nun gut, es gibt halt Maden die man sammeln kann. Kann man sammeln, muss man aber nicht.

Die Rätsel sind verhältnismäßig sehr einfach und eindeutig. Man findet also schnell zu Ergebnis. Was sich eher als schwierig herausstellt, ist das Finden der Objekte. Denn es werde nicht, so wie wir es bei Daedalic gewohnt sind, alle interaktionsfähigen Objekte angezeigt, sondern man muss mühevoll alles abklappern und ist niemals sicher, ob man wirklich alles aus dem Raum mitgenommen hat.

Bunker-Blues
Grafisch ist Journey of a Roach zwar kein Meisterwerk, aber durchaus spielbar. Es fühlt sich irgendwie noch nicht rund an, eher hakelig und als ob da vor allem in der technischen Umsetzung noch einiges an Luft nach oben ist. Die Zwischensequenzen sind in einem anderen Comcisstil gehalten, als das normale Gameplay. Vom Geschmack her wäre ich eher dafür gewesen, das komplette Spiel im Comicstil der Cutscenes zu halten, dann würden die technischen Mängel weniger ausfallen.

Die Musik ist atmosphärisch und passt perfekt in die düstere und skurrile Umgebung. Mit schägen Tönen, minimalistischem Ambiente und zwischendurch extrem komisch. Das passt gut ins Gesamtbild rein und macht die Sache rund.

Fazit
Journey of a Roach ist ein würdiger Anfang einer Serie, die hoffentlich weitergführt wird. Das offene Ende und der knuffige Humor machen Lust auf mehr und wenn die Kinderkrankheiten nochmal angegangen werden, könnte das Thema schöne weitergeführt werden. Jeder, der Point & Click-Adventures gegenüber nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Spiel besorgen und ihm eine Chance geben. Durch die relativ kurze – oder eigentlich zu kurze – Spielzeit, ist man auch schnell am Ende angelangt und kann auf ein paar Stunden gute Unterhaltung zurück blicken. Erwärmt euer Herz für diese mutige süße Kakerlake, Bud hat hoffentlich noch viele Abenteuer vor sich!
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am 23. März 2014
Ich habe mir das Spiel direkt vorbestellt und wurde nicht enttäuscht.
Zwar ist der Preis für die doch eher kurze Spieldauer meiner Meinung nach etwas zu teuer.
Spieltechnisch ist es jedoch sehr gelungen.
So kann man als Kakerlake an allen Wänden herumkrabbeln und dort witzige Charaktere kennenlernen.
Auch die Rätsel sind, anders als erwartet, relativ knifflig.
Da das Spiel ganz ohne Sprache auskommt, gibt es zwar keine Dialoge wie in vergleichbaren Spielen, jedoch
wird über die Laute und Symbole einiges vermittelt und ich musste das ein oder andere Mal schmunzeln.

Abschließend kann ich sagen, dass das Spiel echt gelungen ist. Der Preis ist zwar zu hoch, jedoch bereue ich es auch nicht die 20€ ausgegeben zu haben.
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In "Journey of a Roach" schlüpft der Spieler in die Rolle von Jim, einer freundlichen, aber auch verpeilten Kakerlake, die ihrem Freund Bud eine hinreißende Blume zeigen möchte, in die er sich verguckt hat. Doch das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Zunächst muss sich ein Weg durch allerlei Rätsel und über zahllose Hindernisse gebahnt werden, um aus einem Atombunker herauszukommen; viele Aufgaben wollen gelöst und spannende Szenarien entdeckt werden. Zwischendurch geht Bud auch noch verloren - und damit geht die Reise erst so richtig los! Unter anderem gilt es Hebel umzulegen, verschlossene Türen zu öffnen und nützliche Inventargegenstände zu sammeln. Hinzu kommen Forderungen und Wünsche anderer Bewohner des Bunkers, die Joe erfüllen muss, um an sein Ziel zu gelangen.

Es geht rund: Boden, Wände und Decken entdecken

Die Steuerung funktioniert nicht, wie meist aus Point-and-Click-Adventures gewohnt, nur mit der Maus, sondern Joe wird klassisch mit dem Pfeiltasten (alternativ mit den Tasten AWSD) gelenkt; Aktionen werden per Mausklick durchgeführt. Nach den ersten vorsichtigen Schritten als Kakerlake offenbart das Spiel auch seinen wohl größten Clou: Die Fortbewegung erfolgt nicht nur langweilig auf dem Boden, sondern auch - wozu ist man schließlich ein Insekt? - an den Wänden und sogar an der Decke. Lenkt man Joe an eine Wand, bewegt er sich senkrecht daran hoch und so weiter, dann kippt der gesamte Raum und die Welt steht scheinbar Kopf, nur nicht für Joe. Die Szenenbilder, die man als Kakerlake dreidimensional erkunden kann, sind dadurch wesentlich größer und komplexer, als wenn man nur stur geradeaus laufen würde.

Wortlos, aber nicht sprachlos!

Die zweite Besonderheit, die man teilweise aus Games wie Machinarium oder Botanicula kennt, ist die relative "Sprachlosigkeit" der Akteure. Joe erhält Anweisungen und Tipps nie in Form von Text, sondern stets in kleinen Sprechblasen mit Bildern und Symbolen, aus denen der Spieler zunächst selbst schließen muss, was er tun soll. Zeichensprache und Symbole statt Klartext: Das allein kann schon eine richtig harte Nuss sein. Die Aufgaben zu verstehen und umzusetzen ist also bereits ein Teil des Rätsels, doch je länger man sich in Joes skurriler Welt bewegt, umso leichter fällt die Umsetzung des Gesehenen.

Die grafische Umsetzung ist liebenswert und komplett im Comic-Stil gehalten, der Schwerpunkt wurde auf Humor und skurrile Charaktere gesetzt. Mit einer Spieldauer von 20 Stunden ist "Journey of a Roach" kein wirklich kurzes Spiel, der Preis von knapp 20,00 Euro ist aber doch etwas zu hoch angesetzt, auch wenn das Game zweifellos Spaß macht und einige frische Ideen bietet!
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am 17. Dezember 2013
Dieses Spiel bereitet reine Spielfreude, das Ende ist überraschend glücklich.

Nach einer atomaren Katastrophe, bei der nur Insekten überlebt haben, sucht man mit den beiden Kakerlaken Jim (ein liebenswerter naiver Typ) und Bud (er kommt von einem Schlamassel ins nächste) den Ausgang aus einer unterirdischen
radioaktiv verstrahlten Bunkeranlage. Freundschaft ist ein durchgängiges Thema bei dieser Reise.

Interessant dabei die dreidimensionale Erfahrung wie sieht ein Raum aus wenn man auf der Decke krabbelt. Es ergeben sich völlig andere Spielwege dadurch dass man über Wände und Decken laufen kann. Das trainiert das räumliche Vorstellungsvermögen.

Das Spiel kommt ohne Sprache aus - es gibt dafür gezeichnete Spielerklärungen die leicht verständlich sind.
Die Altersfreigabe ab 6 Jahren ist ok - der Spielspass ist aber für alle Altersklassen gleich hoch.

Der eigenwillige Comicstil hat mir besonders gut gefallen - hoffentlich gibt es Jim und Bud mal als 3D Kuschelkakerlaken!
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am 11. April 2014
ich hab mich sehr amüsiert und die kinder haben mir beim spielen begeistert über die schulter geschaut. wie schon erwähnt, ist die idee auf wänden und decken herumzukrabbeln sehr originell und der ständige perspektivenwechsel anfangs fordernd, aber ein sehr gutes training für's räumliche vorstellungsvermögen.
der soundtrack ist auch sehr nett (vor allem das liebeslied des glühwürmchens).
die rätsel sind keine große herausforderung.
punktabzug wegen der kürze des spiels.
kaufempfehlung für adventure-fans.
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am 9. November 2014
Die Endzeitumgebung ist auch schon zum Einsatz gekommen. Die Spielidee mit einer an dem Gängen, Wänden und Decke herumkrabelnder Kakerlake ist genial. Je nach Aufenhalt übt die Gravitation überraschende Effekte hervor. Geniales Spiel der Oltner Game-Schmiede.
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