Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More Indefectible Sculpt HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen16
4,4 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:8,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Leutnant Dave Larue wird von der Zeiterforschungsbehörde "NATE" (National Agency for Temporal Exploration) in das Pompeji des Jahres 79 entsendet. Dort unterläuft ihm ein Fehler, der nicht vom "Heisenbergschen Irrelevanzpuffer bei Zeitreisen", wonach kleine Änderungen automatisch korrigiert werden, neutralisiert werden kann. Auf der infolge seines Fehlers veränderten Zeitlinie gelangt Larue mit seinem "TFG" (Temporalen-Zeit-Generator = Zeitmaschine) in das fränkische Reich des (alternativen) Jahres 796....
Goten, Vandalen, Sueben und andere Germanenvölker leben als staatsragende Föderaten in einem religiös-toleranten Weströmischen Reich. Dort dürfen sie auch noch 471 Jahre nach dem Konzil von Nicäa ihr Arianisches Christentum praktizieren. Da sie Jesus nur als Menschen ansehen und seine Wesensgleichheit mit Gott ablehnen, werden sie jedoch im Oströmischen Reich und im unabhängigen Frankenreich als Häretiker verfolgt.
Arabien wurde nach dem Sieg über die Sekte Mahomets dem Ostreich eingegliedert. Die Perser sind auch zum Ende des 8. Jahrhunderts bei ihrer alten, von Zarathustra gestifteten, dualistischen Religion des Parsismus geblieben. Die Römer verfügen bereits über Erfindungen wie Typosribetor (Buchdruck), Accederus (Fernglas) und Innuetor (optischer Telegraf). Ihre Badehäuser beheizen sie mit Erdöl.
Nachdem der Frankenkönig Karl vom gefangenen Zeitreisenden Larue den "richtigen Verlauf der Weltgeschichte" erfahren hat, imitiert er fortan die "Welt des wahren Willens", lässt sich "der Grosse" nennen und erhebt Anspruch auf die Kaiserkrone. Mit der Eroberung des Weströmischen Reiches, bei der auch die unter Larue's Anweisung hergestellten neuartigen Waffen eingesetzt werden sollen, will Karl Titel und Macht des "Imperators Occidentalis"
erlangen.
Zwischenzeitlich wird von "NATE" ein zweiter Zeitreisender, Captain Franklin Vincent entsendet, um Larue zu befreien, dessen Fehler zu korrigieren und den Geschichtsverlauf wieder in seine "richtige Linie" zu bringen. Vincent erhält hierbei Unterstützung von dem Westgoten Andreas Sigurdius, der ein Kundschafter Westroms ist......
Soviel zum Szenario des Romans, dessen thematische Schwerpunkte und Detailfülle eindeutig im (alternativ) historischen Bereich liegen. So nehmen beispielsweise fiktive Schlachten mit ihren Strategien und Taktiken einen breiten Raum ein. Demgegenüber sind die Zeitreisepassagen recht knapp gehalten. Beschreibung der Zeitmaschinen-Technik und Überlegungen zur Physik sind, soweit vorhanden, mager ausgefallen. Es fehlt jedoch nicht an originellen Ideen, besonders im spirituell-magischen Bereich.
Auf dem "Mons Securus" in den Pyrenäen gibt es einen Wahrsagerorden und die Träume des Westgoten haben - entgegen Zeit und Raum - Szenen aus unserer Gegenwart zum Inhalt.
Eine Landkarte der alternativen Welt von 796 und ein Lexikon, mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe, runden das Gesamtbild dieses gelungen Romans ab.
"Die Zeitmaschine Karls des Grossen" ist gegenüber anderen Genreromanen eher jenen Lesern mit großen (alternativ) historischem Interesse zu empfehlen, als solchen, die in dieser Hinsicht leichtere Lektüre, jedoch mit mehr technischen und physikalischen Details (wie z. B. bei "Timeline" von Michael Crichton), bevorzugen.
0Kommentar|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2001
"Die Zeitmaschine Karls des Großen" hat mich mehr als überrascht - und zwar positiv. Die Handlung ist durchdacht und spannend, der Hintergrund ist gut recherchiert und die fiktive Welt, in der das Weströmische Reich bis in das 8. Jahrhundert überlebt hat, ist detailreich und vielseitig geschildert. Einziger Kritikpunkt: Die Figur des persischen Prinzen Ardashir ist vielleicht ein wenig zu klischeehaft schurkenmäßig geraten - aber es macht Spaß, diesen Mann zu hassen. Ein empfehlenswertes Buch für Geschichts- und Science Fiction Freunde.
0Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2003
Ich habe im Lauf der Zeit mittlerweile schon sehr viele verschiedene historische Romane gelesen, aber dieses Buch hier ist mal wirklich was Neues und Erfrischendes! Dem Autor gelingt es, einen Bogen von der alternativen Vergangenheit zur Science Fiction durch die Zeitreise zu schlagen, der einen wirklich so schnell nicht mehr los lässt. Auf der Homepage des Autors kann man noch zusätzliche Informationen zu dem Buch nachlesen, die im Roman nicht erwähnt werden. Kurz und gut, ein wirklich ausgezeichneter Roman, der eigentlich nur den ein wenig hastigen Schluss leidet.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2008
Das Buch ist eines der besten zum Thema Zeitreisen und Parallelwelten, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Oliver Henkel schreibt nicht nur ein sehr gutes Deutsch, er versteht auch etwas von Spannungsaufbau und kann hervorragende Geschichten spinnen. Ich habe die "Zeitmaschine" in einem Rutsch bis tief in die Nacht durchgelesen und war fasziniert.

Die Kritik, die hier von anderen Lesern an dem Schluß geäußert wird, kann ich nicht nachvollziehen, denn ich finde ihn genial. Mit nur wenigen Worten und indirekt, ohne es deutlich auszusprechen, läßt der Autor uns wissen, dass die Korrektur eines Fehlers nicht nur auf die Welt der Römer böse Auswirkungen hat, sondern unbeabsichtigt auch noch auf eine ganz andere Zivilsation. Tja, mit Zeitreisen ist eben nicht zu spaßen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2001
Very good. A mix between a detective and a sf-story in an alternate world. Not so good as Sprague deCamps 'Lest darknes falls" but Oliver Henkel is just starting... I look forward to further novels of him. Hans Peeters
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 1. Februar 2016
Ich bin ein großer Geschichtsfan und auch ein großer Fan von Science Fiction und Zeitreiseromanen - darum freute ich mich besonders auf diesen Roman. Doch schon der Einstieg war sehr zäh.... Sehr viele Detailschilderungen, die den Roman überfrachten, zu ausführlich bei Geschichtslastigem - und viel zu wenig über Zeitreisen, technische Aspekte.
Das Buch konnte mich nicht mitreißen, hat zuviele Längen, kann mich auch sprachlich nicht begeistern. Und die geschichtlichen Details wirken fast schon einschläfernd, trotz des spannenden Grundthemas. Leider konnte das Ende dann auch nicht überzeugen - ich hoffte noch auf ein paar Überraschungen - dem war nicht so.
Fazit: Nicht der typische Zeitreiseroman, leider nicht packed, kein "Pageturner". Schade!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2013
Das Debüt des Alternativ-Welt-Schmiedes Oliver Henkel überzeugt auf breiter Front. Völlig zu Recht hat er dafür den Deutschen-Science-Fiction-Preis erhalten, wobei anzumerken sei, dass hier das Gewicht deutlich auf der alternativen, historischen Erzählung, nicht so sehr auf SF liegt. Aber wer daran Gefallen findet, hält mit „Die Zeitmaschine Karls des Großen“ einen fulminanten, epochalen Roman in Händen, der fasziniert und fesselt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als Fan von Science-Fiction-, Fantasy- und Historienromanen bin ich von diesem Werk von Oliver Henkel begeistert.

Handlung
476 n. Chr.: Der Feldzug des Heerführers Odoaker gegen das Weströmische Reich misslingt.
Rufus Scorpio erlangt den Kaiserpurpur und versucht Westrom zu lenken.
Es vergehen über 300 Jahre bis das Weströmische Reich mit Hilfe des Oströmischen Reiches die verlorenen Provinzen zurückgewinnen kann.

Im Jahre 796 n. Chr. (man schreibt 1550 AB URBE CONDITA, Ausgangspunkt ist die legendäre Gründung Roms im Jahre 753 v. Chr.) treten unruhige Zeiten in dieser Welt an.
Das Perserreich strebt die Eroberung des Oströmischen Reiches an, doch Imperator Rufus VIII. sichert Kaiser Konstantin seine volle Unterstützung zu.
Während man sich auf den Feldzug gegen die Perser konzentriert steht dem Weströmischen Reich eine weitere Bedrohung bevor.
Karl, der König der Franken, hat das Bestreben Rom zu erobern um sich selbst zum Kaiser krönen zu lassen.
Viele nehmen die Berichte über Karls Eroberungspläne nicht sehr ernst, ausgenommen Präfekt Marcellus Sator.
Da der Präfekt die Bedrohung durch Frankenkönig Karl sehr ernst nimmt beauftragt er deswegen den jungen Andreas Sigurdius, seinem Schwiegersohn in spe, ins Frankenreich zu reisen um mehr über die Pläne König Karls in Erfahrung zu bringen.
Andreas Ermittlungen führen ihn zu den Grenzen seiner Vorstellungskraft, vor allem hat er das Gefühl dass dem Angelsachsen Aethelred ein großes Geheimnis umgibt.

Dieser Science-Fiction-Abenteuerroman ist spannend und fesselnd.
Genau die richtige Lektüre für alle Fans von Science-Fiction, Fantasy und Historik.
Dem Autor gelingt es eine faszinierende alternativhistorische Welt zu schildern und die Charaktere, sowohl die historisch belegten als auch die fiktiven, sind glaubwürdig beschrieben.
Sicher sind manche Charaktere klischeehaft, aber auf jeden Fall ist dieser Roman pure Unterhaltung.

Den Autor Oliver Henkel, der für sein Erstlingswerk den Deutschen Science-Fiction-Preis erhielt, zähle ich seitdem zu einen meiner Lieblingsautoren.

Den Roman "Die Zeitmaschine Karls des Großen" zähle ich persönlich als ein Meisterwerk der Deutschen Science-Fiction-Literatur.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2011
Ich hätte nie gedacht, das Geschichte derart Vergnügen bereiten kann..
Fast bedaure ich, dass die Parallelwelt nicht die unsere ist.
Sie wäre umsovieles besser.
Sehr gutes Buch, absolut empfehlenswert.
KAUFEN!!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2002
Andreas Sigurdius wird vom Officium Foederatii ins Frankenreich geschickt, weil Gerüchte aufgekommen sind, daß sich der dortige König (Karl) gegen das römische Reich auflehnen will. Auch sind bereits einige Agenten vor Ort spurlos verschwunden, was kein gutes Zeichen ist. Was der römische Agent dann aber entdeckt, ist weit unglaublicher und für ihn auch gefährlicher, als er es gedacht hätte. Er muß bald erkennen, daß es nicht nur um sein Leben sondern auch um die Existenz seiner Welt geht.
Dies ist wirklich ein ausgezeichneter Roman, Lesespaß pur. Er ist flüssig, fesselnd, spannend, abenteuerlich und vielschichtig - letzteres findet man heute nur noch selten. Sprache und Sachkenntnis des Autors sprechen für ihn und führen die Leser in eine Welt, die es zwar nicht gegeben hat, die es aber hätte geben können. Eigentlich wären für diesen Roman 5 Sterne angebracht. Doch leider ist der Schluß ein wenig mißglückt und man ist nach hinten raus ein wenig enttäuscht. Trotzdem macht das Buch im Ganzen einen sehr guten Eindruck und sorgt für einige atemlose Lesestunden.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden