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am 23. Dezember 2014
Eigentlich erwarb ich diese Sammlung nur mit der Hoffnung, einige unterhaltsame Novellen darin zu finden; jedoch habe ich mit diesem scheinbar spontanen Kauf eine wunderbar endlose Lektüre ,(da das Durchlesen schon einige Monate gedauert hat), ein alterloses Werk gefunden. Ich konnte nicht anders, als all diesen Wortschwall zu konsumieren, denn Zweig's luftleich dahinschwebende Sprache verband sich in genialer Art und Weise mit seinem unpolitischen Wesen,dass äußerst oft in seinem Werke zu Tage kam. Seine Novellen beinhalten Einblicke in die Psyche des Individuums und sprachliche Exzellenz; seine in subjektiver Tonart, jedoch der Geschichte getreu geschriebenen Biographien,die ihresgleichen wenige zu finden vermögen, brillieren durch Zweig's herrliche Erzählkunst. Jedes einzelne Werk empfehle ich wärmstens, vorallem die zumeist übersehenen Biographien.

Martin
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Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf die Print-Ausgabe.

Der Anaconda-Velag in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinfreie und gerade gemeinfrei gewordene Texte neu zu editieren. Nach dem noch etwas holprigen Start mit klassischen und antiken Texten, die sich durch sehr günstigen Preis und unverwüstliche Hardcover ebenso auszeichneten wie durch derbes Papier und großzügig übersehene Druckfehler, kann man die Sammelbände dieser Edition eigentlich nur loben. Die Werkauswahl ist, auch in der Stefan-Zweig-Sammlung, sinnvoll und vermittelt ein zusammenhängendes Bild. Die Ausstattung in Leinen ist ansprechend, Papier und Druck sind angemessen, und wer jetzt noch Fehler findet, darf sie behalten. Besonders das letztere ist keine Selbstverständlichkeit. Unter den zahlreichen, auf dem Markt befindlichen niedrigpreisigen Neueditionen gemeinfreier Texte sind die gleichartig aufgemachten Werksammlungen des Anaconda-Verlags eine sehr lobenswerte Sache.

In der Stefan-Zweig-Sammlung lässt sich die psychologische, hier und da auch psychoanalytisch beeinflusste Gedankenwelt des Autors chronologisch gut verfolgen, ebenso die allmähliche Wandlung des Stils und die Entwicklung der Erzähltechniken, bis hin zu den reifsten Novellen, zu denen ich neben der 'Schachnovelle' vor allem die weniger bekannte 'Leporella' zähle.

Den Abschluss bildet eine Auswahl aus den 'Sternstunden der Menschheit'. Die Zusammenstellung hier umfasst zwölf Texte, es fehlen 'Cicero' und 'Wilson versagt', was der Sache aber nicht wesentlich schadet. Und ja: die kuriose Verwechslung von 'Schuldner' und 'Gläubiger', die Stefan Zweig in der Geschichte um G.F.Haendels 'Auferstehung' unterlief, ist nicht wegredigiert.

Wer sich einen Überblick über das erzählerische und novellistische Werk von Stefan Zweig verschaffen möchte, ist mit dieser Werkausgabe recht gut bedient. Natürlich schmerzt das Fehlen des einzigen Romans, der "Ungeduld des Herzens" und der "Welt von gestern". Nur: das Format setzt praktische Grenzen. Ein umfänglicher Roman und ein - zudem aus autobiografischen Notizen - bestehendes Werk von diesem Umfang hätte einen zweiten, mindestens genauso starken Band erfordert. An der Konzeption, nur das erzählerische und novellistische Werk in einem kompakten Band abzubilden, kann ich so gesehen nichts verwerfliches finden.
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am 19. Juni 2013
Diese sehr umfangreiche Ausgabe des literarischen Werkes von Stefan Zweig verdient Anerkennung. Für einen wirklich sehr geringen Preis bekommt man viel geboten. Auch die Qualität ist vergleichsweise recht gut, Druckfehler halten sich sehr in Grenzen.
Stewfan Zweig hat einen phantastischen Sprachstil mit dem auch schwierige Texte sehr verständlich und anschaulich herüberkommen. Das Lesen ist ein Genuss.
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TOP 100 REZENSENTam 21. November 2014
Die Novelle „Angst“ von Stefan Zweig hatte es mir dermaßen angetan, dass ich noch weitere Werke des Autors lesen wollte. Ich kenne zwar etliche geschriebene Episoden von ihm, aber längst nicht alle. Der Anaconda Verlag bietet eine breitgefächerte und vor allem preisgünstige Auswahl gesammelter Werke berühmter Schriftsteller zu einem äußerst vorteilhaften Preis an, somit wurde dieses Buch gekauft.

Das Buch "Die Gesammelten Werke" des Schriftstellers Stefan Zweig umfasst inklusive Quellenverzeichung 830 Seiten mit insgesamt 27 Geschichten und ist eine Neuauflage 2014 vom Anaconda Verlag.

Brennendes Geheimnis - Angst - Episode am Genfer See - Der Amokläufer - Die Frau und die Landschaft - Fantastische Nacht - Brief einer Unbekannten - Die Mondscheingasse - Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau - Untergang eines Herzens - Verwirrung der Gefühle - Die unsichtbare Sammlung - Leporella - Schachnovelle - Sternstunden der Menschheit - Flucht in die Unsterblichkeit - Die Eroberung von Byzanz - Georg Friedrich Händels Auferstehung - Das Genie einer Nacht - Die Weltminute von Waterloo - Die Marienbader Elegie - Die Entdeckung Eldorados - Heroischer Augenblick - Das erste Wort über den Ozean - Die Flucht zu Gott - Der Kampf um den Südpol - Der versiegelte Zug.

Die von mir gelesene Geschichte „Angst“ ist ein gelungenes und beeindruckendes Werk des Schriftstellers. Er beschreibt den wachsenden und verzweifelten Gewissenskonfikt der jungen Ehebrecherin Irene und vermittelt die Angstzustände dieser Frau eindrucksvoll und authentisch. Der Autor begibt sich in die unsichtbare Tiefe ihrer Psyche. Die Angst vor der Offenbarung ihres Ehebruchs schnürt ihr die Kehle zu und erst jetzt weiß sie die wohltuende Wesensart und die Liebe ihres Mannes zu schätzen. Die Novelle ist von grandioser Sprachgewalt und einem sagenhaften Einfühlungsvermögen des Schriftstellers in das Seelenleben einer Frau!

Stefan Zweig wurde 1881 geboren und wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte und Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Er lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte nach England und wanderte 1941 nach Brasilien aus. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis/Brasilien zusammen mit seiner Frau freiwillig aus dem Leben.
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Diese Veröffentlichung ist eine großartige verlegerische Leistung des Null-Papier-Verlegers Jürgen Schulze. Denn an diesem Monumentalwerk wird sichtbar, was Elektrobücher leisten können, wenn sie vernünftig aufbereitet und zum Vorzugspreis abgegeben werden.

Wem zu Stefan Zweig nur die »Schachnovelle« einfällt, der kann sich mit diesem »Elektroschinken« von der sprachlichen, stilistischen und thematischen Vielfalt des Romanciers überzeugen lassen. Für diese Edition müsste eigentich noch ein Extra-Stern am Bande verliehen werden können!

fri
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am 21. Mai 2016
Stefan Zweig's Duktus nimmt uns in s/eine Zeit, die mehr den je, heute eine historische wichtige Zeit, für die weitere Geschichte der Menschheit war, in seiner herrlichen Ausdruckskraft und Erzählkunst mit. Große Werke von Stefan Zwerg, wie: Die unsichtbare Sammlung - Leporella - Schachnovelle - Brennendes Geheimnis - Angst - Episode am Genfer See - Der Amokläufer - Die Frau und die Landschaft - Fantastische Nacht - Brief einer Unbekannten - Die Mondscheingasse - Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau - Untergang eines Herzens - Verwirrung der Gefühle - Sternstunden der Menschheit (Miniaturen, in der Regel novellenartig aufgebaut; leider fehlen 13. Cicero/14. Wilson versagt) - Flucht in die Unsterblichkeit - Die Eroberung von Byzanz - Georg Friedrich Händels Auferstehung - Das Genie einer Nacht - Die Weltminute von Waterloo - Die Marienbader Elegie - Die Entdeckung Eldorados - Heroischer Augenblick - Das erste Wort über den Ozean - Die Flucht zu Gott - Der Kampf um den Südpol - Der versiegelte Zug. Leider fehlt hier noch “Die Welt von gestern - Erinnerungen eines Europäers“ ISBN-13: 978-3866478992 (habsburgischen Österreich, die in zwei Weltkriegen unterging). Ein Buch eines Schriftstellers, dass in einem Bücherregal nicht feheln sollte!
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am 5. Mai 2016
Prädikat wertvoll und empfehlenswert!
Die gesammelten Werke zu kommentieren ist schier unmöglich. Bei der Vielzahl der Werke kann eine Rezension nur oberflächlich bleiben. Es ist schon etwas her seit ich die letzte Seite gelesen habe, mir sind viele Eindrücke geblieben, einfach weil SZ ein Künstler der Sprache ist und zu erzählen wusste wie nur wenige Autoren die ich gelesen habe.
Da sind die Biografien von Marie Antoinette, Maria Stuart, Joseph Fouché, Magellan und einige mehr. Romanhaft erzählt, nie parteiergreifend, steht's analytisch, den Fakten treu. Geschichte kann unterhaltsamer kaum sein, in wortgewandter Sprache.
Dann die Schachnovelle (berühmt und verfilmt), meisterlich erzählt. In "Brasilien - Ein Land der Zukunft" zeigt SZ das er nicht oberflächlich ist sondern beeindruckt mit seiner Kenntnis über dieses Land.
Ergreifend sein Leben erzählt SZ in "Die Welt von Gestern", ein Melancholie und Verzweiflung schwingt zwischen den Zeilen.
"Erasmus von Rotterdam" ein Portrait eines Mannes der mit Worten den Frieden will und sich im Zuge der Reformation nicht für eine Seite entscheiden will oder kann.
Ach und da wäre noch "Amerigo" worin SZ den Irrtum beschreibt warum die von Kolumbus neu entdeckte Welt nach Amerigo Vespucci benannt wurde. Da gibt's noch was dazu zu lernen.
"Castellio gegen Calvin", 1550 regiert der Reformator in Genf mit Gewalt und eiserner Hand. Sein Widersacher Castellio führt einen Kampf gegen die Gewalt, spannend und unparteiisch nach Zweig'scher Art erzählt.

Um die Sprachkunst von SZ zu verdeutlichen, ein paar Zitate aus:
Schachnovelle - "... denn je mehr sich einer begrenzt, um so mehr ist er andererseits dem Unendlichen nahe;..."
Erstes Erlebnis - "...das Erlebte ist erlebt in der Sekunde, da es uns verlässt."
Die Welt von Gestern - "Ehe man ihnen irgendwelche Rechte zubilligte, sollten sie lernen, das sie Pflichten hatten..."
Joseph Fouché - "Es war mehr als ein Verbrechen, es war ein Fehler"
Amok - "...wer einmal den Menschen in sich begriffen, der begreift alle Menschen."
Amok - "...bis einmal der große Sturm kommt und ihnen Atem bringt."
Maria Stuart - "Ein Abschied ist immer Abendsonnenglanz, halb nur mehr Licht und halb schon Dunkelheit"
Castellio gegen Calvin - "Fast niemals gleicht nach Ablauf eines Jahrhunderts noch eine Lehre ihrem einstigen Lehrer,..."
Legenden - "...so wusste er, das unter allen ihren kostbaren Insignien und Kronen die Kaiser doch sterbliche Menschen waren, die aßen und tranken, Kot ließen und Weiber beschliefen und hinstarben wie die anderen."
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am 11. Juni 2016
habe das Buch nach dem Film über Stefan Zweig mit Josef Hader gelesen. Man muss reinkommen. Aber dann wird man sehr, sehr reich belohnt mit einer unglaublich reichen, vollen, fruchtigen Sprache, wie man es heute gar nicht mehr kennt, am besten haben mir gefallen Brennendes Geheimnis, Schachnovelle und Verwirrung der Gefühle, nicht für das ganze Buch fünf Sterne, weil die Novellen eben unterschiedlich gut sind, wobei ehrlich gesagt selbst die schwächeren sind noch ziemlich stark. Tolles Leseerlebnis, das einem viel gibt.
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am 10. Januar 2014
Stefan Zweig lässt die Worte wie Klänge ertönen. Seine dadurch geformten Sätze erklingen wie Musik.
Er bewegt sich in verschiedenen Literatur-Gattungen, was das Beherrschen seines "Handwerks" unterstreicht.
Wer eintauchen möchte in die Vielfalt der deutschen Sprache, öffne seine Augen für diese Texte.
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am 4. April 2015
Wenn Zweig über Balzac, Dostojewski, Dickens schreibt, es wären die größten Schriftsteller ihrer Zeit (und die Neuzeit brächte dergleichen nicht mehr hervor), dann kann man das auch über ihn sagen - wie mit einem Seziermesserchen legt langsam und beinahe unmerklich er die Seelen seiner Protagonisten frei, wie bei einem Zwiebelchen - Häutchen für Häutchen und plötzlich steht man vor einem inneren Kern, das man sich fast schämt, so tief hineingeblickt zu haben. Man möchte schnell und peinlich berührt umblätterrn und doch ist das ganze immer wieder so fesselnd, weil nicht vorhersehbar. Schon so manche Nacht klebt der gefesselte Leser am Buche, immer wieder erstaunt, wie so anrührender Worte Klang je einer Feder entfließen konnte. Es ist wie Lesen im Rausch - Rausch der unterschwelligen Gefühle und Sehnsüchte, Rausch der Worte.. Gern möchte man den Autor zurückholen und bitten - ach, schreiben Sie doch noch, es ist so schön..
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