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am 2. August 2013
Ob der Markt diese Aufnahme unbedingt gebraucht hätte, sei dahingestellt. Aber sie ist nunmal da ...

Sängerisch ist es sehr ausgewogen. Das Schwesternpaar überzeugt vor allem als Einheit. Ich bin kein grosser Fan von Miah Persson, denn wie auch hier stört mich oft ihre in der Höhe verhärteter stumpfer Stimmklang und das Tremolo. Ihre schönsten Momenten hat sie in den ruhigen Passagen, z.B. in "Per pieta", wenn die Stimme zart im Piano fliessen darf oder eben im harmonisierenden Einklang mit Bühnen-Schwester Angela Brower als Dorabella. Bei ihr überraschte mich beim ersten Hören das doch allzu sopranige und leichte Timbre, doch zunehmend gefiel es mir umso besser und gab das Rollenportrait einer naiv jungen und verspielten Dorabella ab, die dann doch in den Arien mit runder Tongebung überzeugen kann und ein schönes Pendant zur reiferen Stimme der Persson ist. In dem Sinne super gecastet!

Bei den Männern sind es die Baritöne die die Nase vorn haben. Der Guglielmo von Adam Plachetka ist stimmschön und ganz im Sinne von Mozarts Musik. Allerdings auch hörbar in der Höhe eher zuhause als in der Tiefe. Toll dass seine Alternativarie "Rivolgete" im Appendix mitgeliefert wird. Alessandro Corbelli als Alfonso ist mal wieder grosse Klasse, der seine Stärke aus der Schlichtheit zieht und der ruhige Strippenzieher im Hintergrund ist mit sonorer Stimme.

Für mich die Schwachstellen der Aufnahme sind Rolando Villazòn und Mojca Erdmann. Villazôn setzt hörbar auf Theatralik und schmeisst sich in jeden einzelnen Ton. Das wird mit der Zeit schwer im Zuhören und man sieht ihn regelrecht schwitzen und kämpfen. Hier fehlt mozartsche Schlichtheit und Ruhe. Unangenehm fallen seine Rezitative auf, die mich eher an einen Musical-Stil erinnern und somit total deplaziert sind. Die Despina von Mojca Erdmann geht einfach auf die Nerven. Zu der ohnehin schon kleinne superschlanken Stimme gesellt sich mit der Zeit auch eine gewisse Schärfe und Enge in der Höhe. Ihre Verzierungen in den Arien geraten somit mehr zur Tortur als zur stilvollen Ausschmückung. Auch der weisse Charakter ihrer Stimme lässt die Rolle blass und langweilig daherkommen. Leider kein guter Beitrag.
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am 11. August 2013
Das muss die Produktinfo natürlich schreiben. Traumbesetzung bei der Cosi! Es gab schon so viele Traumbesetzungen. Wer hat nicht alles diese Partien gestaltet.

Die ist sicher keine Traumbesetzung: Der Kritiker vom rbb meint: " War das Wetter zu feucht in Baden Baden? Fast alle klingen belegt, müde, rauh und ältlich." Es ist ja eine live Aufführung.

Sowohl Erdmann als auch Villazon gefallen gar nicht,aber auch die Fiordigli von Persson kann nicht überzeugen. Gäbe es andere? Durchaus,aber sie standen hier eben nicht zur Verfügung.

Umso tragischer, weil Nezet Seguin ein ausgezeichneter Dirigent ist, dem ein vorzügliches Orchester zur Verfügung steht.
Natürlich braucht man KEINE Neuaufnahme der Cosi, weil es so viel ausgezeichnete Aufnahmen gibt.

Aber wenn schon eine gemacht wird, sollte man nicht einfach eine Festspielbesetzung zusammenstellen und dann die Aufnahme veröffentlichen. Klar, eine Studioproduktion ist teuer,wahrscheinlich unter heutigen Bedingungen zu teuer,aber eine solche Produktion, wie vorgelegt,kann einfach nicht überzeugen. Oper lebt von der Qualität der SängerInnen. Wenn diese nicht hervorragend sind, kann eine Produktion heute nicht gerechtfertigt werden.

Dieser Cosi kann man keine Verbreitung wünschen, von Karajan,1954, bis zur neueren Zeit gibt es zu viele mit überzeugenderen SängerInnen.
22 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2013
Ich erinnere mich, dass ich letzte Woche zu einem Freund sagte, ich würde Nicolai Gedda als Ferrando nicht mögen - Das Timbre bereits zu ältlich, die Höhe riskant und die Stimme teilweise zu schwer.
Nun liegt mir diese Cosi-Aufnahme vor und ich bin bestürzt, denn es ist schlicht und ergreifend eine Zumutung. Verglichen mit Colin Davis, dessen Aufnahme ich nicht sonderlich mag, werden hier gravierende Mängel deutlich. Keiner der Solisten ist fähig ein Rollenporträt abzuliefern, das einem internationalen Standard genüge, geschweige denn aufregend sei.
Miah Persson wird erstaunlich scharf, die Höhe wird "angehaucht" bis sie einschwingt und hin und wieder schrillt es gänzlich. Angela Brower ist nicht schlecht, rechtfertigt aber auch keine Aufnahme dieser Oper. Adam Plachetka singt mehr oder weniger ereignislos. In einem Umfeld guter Sänger würde er nicht stören, aber retten kann er das Debakel nicht. Alessandro Corbellis Stimme klingt blutleer - für einen Don Alfonso ist auch hier kein Format zu hören.
Kommen wir nun zu den beiden DG-Wundern - Rolando Villazon und Mojca Erdmann.
Die Sopranistin klingt so hauchig und weiss - wenn man sie vergleicht mit großen Rollenvorgängerinnen wie Ileana Cotrubas, Agnes Baltsa oder Lucia Popp muss man sich einfach verschaukelt vorkommen. Glaubt man den Presseartikeln, so hat man es mit DER neuen Stimme zu tun (wie bei dreihundert anderen Sängern auch!) aber hier ist die Frechheit der Plattenindustrie kaum zu fassen. Ich sage kaum - denn die größte Frechheit, die auf dieser Aufnahme präsentiert wird ist Rolando Villazon.
Wer auch nur ansatzweise behauptet, die Stimme des Mannes sei wieder "gesund", geschweige denn technisch ausgearbeitet, der hört schlecht.
Er schreit, quetscht, schluchzt, gegen Ende darf auch mal geschleift oder falsetiert werden. Die große Arie im zweiten Akt singt er gar nicht. Das Duett mit Fiordiligi kommt kaum aus dem Hals. Hätte die Aufnahme noch belanglose 2-3 Sterne verdient, würde ein mittelmäßiger Tenor mitsingen, so rechtfertigt alleine Villazon als Marketinggag den einen Stern.
Versucht man ihn uns doch immer wieder zu verkaufen, als Mozart-, als Händel-, und als Verdisänger, und nichts davon kann er auch nur ansatzweise mehr singen oder gestalten - so ist es doch, als würde ein Bäcker immer und immer wieder versuchen mir morgens schimmliges Brot zu verkaufen.
Mozart ist das nicht, sondern die Karikatur einer Mozartsängerschaft, die doch eigentlich mit Leuten wie Harnoncourt oder Jacobs als Vorreiter gar nicht hätte passieren können.
Sieht man diese Opernaufnahme als Resume unser heutigen Spitzensänger, so will man sämtliche Reservierungen für Opernkarten canceln und sich vor die Stereoanlage setzen. Dennoch weiß man, dass es besser geht - fährt man zum Beispiel zu weniger prominenten Aufführungsorten wie Baden-Baden.
So bleibt einem nichts anderes übrig, als sich gegen die Verballhornung der Deutschen Grammophon zu sträuben, die noch versucht aus Bertha Müller den letzten Cent für Villazon aus der Tasche zu wringen, indem sie noch fünf weitere Mozart-Schändungen mit Villazon ankündigt. Mein Fazit: Bloss die Finger weg davon. Als Alternative kriegt man hier die alte Solti-Aufnahme für 7 Euro inkl. Versand oder für das gleiche Geld Rene Jacobs, der wenigstens keine veristischen Schluchzer zulässt.
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am 7. August 2013
Ideal für Opern Anfänger, leichte Kost mit Arien,die einfach im Ohr bleiben.Mozart at his best.Habe 4 andere Versionen, diese ist erfrischend anders.
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