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Der große Gatsby
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2014
Wortwörtlich waren in dieser Verfilmung zum Teil die Dialoge, aber ich greife vorweg. Da ich das Buch und vor allem Gatsby sehr ins Herz geschlossen habe, aber weil ich den Roman vor allem auch frisch im Gedächtnis hatte, war ich sehr gespannt auf den Film. Ich habe schnell festgestellt, dass die Produzenten sich sehr ans Buch gehalten haben. Eine so nahe Verfilmung am Buch ist mir bisher noch nie begegnet. Ganze Dialoge entsprachen eins zu eins aus der Romanvorlage und so zog es sich durch den ganzen Film. Ich war total begeistert, wenn ich wieder feststellte, dass Daisy, Jay, Jordan oder Nick genau die Worte sprachen, die sie auch im Buch ausgesprochen hatten. In der Hinsicht kann man ganz klar sagen: Der Film weicht kaum von der Romanvorlage ab, wie es andere Verfilmungen tun und dies war für mich schon ein großes Plus.

Wie aber waren die Schauspieler? Für mich war vor allem wichtig, dass Gatsby und Daisy gut besetzt waren. Wer DiCaprio nicht mag, für den wird der Film nichts sein. Jay Gatsby ist eine wundervolle, aber auch schwierige Figur, mit schwierig meine ich schwierig zu spielen, da die Romanvorlage ihn so außergewöhnlich beschreibt mit einem Lächeln, dass einem im Leben vielleicht nur vier, fünf Mal begegnet und vielleicht ist es auch meine weibliche Naivität, aber ich finde DiCabrios Lächeln großartig. Für mich war die Besetzung rundum gelungen. Carey Mulligan als Daisy, die zarte Pflanze, dass feine, reiche Mädchen und Nick, gespielt von Tobey Maguire - gutmütig, neugierig und unerfahren.

Doch am besten, und das ist das wichtigste an dem Film, schließlich dreht sich alles um Gatsby, ist Leonardo DiCaprio! Ich habe den Roman gerade beendet und mir direkt danach den Film angeschaut, daher hatte ich Gatsbys Gefühlsregungen im Buch noch ganz genau vor Augen und DiCaprio spielt sie einfach großartig und glaubwürdig. Ich liebe die Szene in Nicks Haus, als dieser Daisy zum Tee eingeladen hat, aber auch der Moment in der New Yorker Innenstadt, der Streit mit Tom Buchanan, wurde so treu der Figur nachgespielt, dass ich einfach nur begeistert war. DiCaprio konnte Gatsby Leben einhauchen und der Figur eine Glaubwürdigkeit und Tiefe geben, die sie auch im Roman besitzt.

Musik und Bild: Die Szenen waren bildgewaltig, bunt und aufwendig produziert. Hin und wieder störte mich der offensichtliche Studioeffekt, doch dieser schien vielleicht auch gewollt zu sein. In die Handlung wurde moderne, bekannte Musik mit eingepflegt, die in einer anderen Version gespielt wurde, welches mir ebenfalls sehr gut gefiel. Insgesamt kann ich sagen, dass diese Verfilmung sehr nah am Buch ist und mir persönlich auch sehr gefallen hat.

"So legen wir uns in die Riemen, rudern gegen den Strom, und fortwährend zieht es uns zurück in die Vergangenheit."
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Baz Luhrmanns Neuverfilmung von "Der große Gatsby" war für mich Pflichtprogramm. Nicht so sehr, weil ich der Welt größter Kenner und Liebhaber des Werks von F. Scott Fitzgerald wäre, sondern weil ich Baz Luhrmanns Stil schätze, seitdem er 1996 eine wirklich bemerkenswerte Filmversion der tieftraurigen Geschichte von Romeo und Julia abgeliefert hat.

Nämliche Variante der Shakespeare-Tragödie habe ich mir seinerzeit im Kino angesehen, und sie ist mir schon allein aufgrund eines denkwürdigen Erlebnisses vor Filmbeginn in guter Erinnerung geblieben. Die Vorstellung, die gerade geendet hatte, war nämlich von einer jungen Dame besucht worden, die offensichtlich mit einer weiteren jungen Dame bekannt war, die vor mir in der Schlange stand und auf Einlass wartete. Als die beiden aufeinander aufmerksam wurden, frage die Schlange-Dame die andere gespannt, wie der Film denn gewesen sei? "Voll schön", sei der gewesen, aber auch "voll traurig". Worauf die Schlangen-Dame wie aus der Pistole geschossen entgegnete: "Ey, verrat' bloß nicht, wie's ausgeht ... !" Je nun, dachte ich mir bereits vor Betreten des Kinos, wenn ein Regisseur es schafft, junge Leute fürs klassische Drama zu begeistern, die damit bislang so wenig am Hut gehabt haben, dass ihnen selbst die Chiffre "Romeo und Julia" nichts sagt, dann gebührt ihm schon allein dafür Lob. Fragen Sie, hoffentlich geneigte Lesende, sich nun, wie ich den Bogen von "Romeo und Julia" zu "Der große Gatsby" schlagen will? Literaturkenner werden schmunzeln, Filmkenner darauf verweisen, dass Leonardi DiCaprio in beiden Filmen den Titelhelden gespielt hat - so einfach geht das, und schon sind wir beim großen Gatsby angelangt.

> Unverkennbar: Luhrmanns Handschrift <

Der Roman ist mir ein Begrif, aber meine Erinnerung an den Inhalt war mit der Zeit verblasst. Tatsächlich hat es, als ich mir die Verfilmung angesehen habe, eine Weile gedauert, bis die Erinnerung zurückkehrte und ich mir sicher war: Ja, ich habe nicht nur "Room at the Top" gelesen, sondern auch "The Great Gatsby". Beides ist allerdings eine Weile her, und auch seitdem ich die Verfilmung des Stoffs gesehen habe, in der Robert Redford die Titelfigur verkörpert, ist eine Menge Wasser den Rhein hinabgeflossen. Nun ja, Vergesslichkeit hat ihre Vorteile; ich konnte mich Luhrmanns Film deshalb ziemlich unbefangen nähern. "Luhrmanns Film" - eigentlich müsste man das in Versalien setzen, so unverkennbar ist die Handschrift, die der Regisseur pflegt.

Wer sich auf die jüngste Filmversion einlässt, dem muss klar sein, dass er "Baz Luhrmann's 'The Great Gatsby'" zu sehen bekommt. Mir war das sehr bewusst, und ich hatte befürchtet, "The Great Gatsby" könne eine ähnlich hektisch wirkende, weil rasant geschnittene Angelegenheit sein wie zum Beispiel "Moulin Rouge". Den fand ich sehenswert, aber er kam, um's mal so zu sagen, meinen Sehgewohnheiten nicht unbedingt entgegen. Auch "The Great Gatsby" ist zwar schnell getaktet, dabei aber längst nicht so fiebrig wie "Moulin Rouge" - ich war jedenfalls angenehm überrascht, dass Luhrmann das Stilmitel "Schnitt im Sekundentakt" vergleichsweise sparsam einsetzt.

> Worum geht's? <

Den Schauplatz der Handlung bildet New York in den Roaring Twenties. Der aus kleinen Verhältnissen stammende Nick Carraway (Tobey Maguire) will sich an der Wall Street als Aktienhändler betätigen, als Domizil hat er ein bescheiden wirkendes Häuschen in Long Island angemietet. Die Nachbarschaft ist mondän, das schlossähnlich wirkende Anwesen direkt nebenan gehört einem gewissen J. Gatsby. Dass der schwerreich sein muss, ist offensichtlich, davon abgesehen scheint man nicht viel über den Mann zu wissen. Wo wenig an gesicherter Erkenntnis vorhanden ist, wird viel kolportiert, und das ist auch im Fall Gatsby nicht anders - ein Spion soll er sein, vielleicht auch ein Attentäter. Die New Yorker High Society, die scharenweise zu den rauschenden Festen einfällt, die der geheimnisvolle Gatsby allwöchentlich veranstaltet, kümmert das offensichtlich wenig. Zu seinem Erstaunen erhält Nick eine Einladung, und noch erstaunlicher als die Tatsache selbst erscheint es ihm, dass die schrifliche Einladung in seinem Briefkasten offenbar ohne Präzedenz ist - die Haute-Volée, die sich bei Gatsbys Festlichkeiten die Klinke in die Hand gibt, hat angeblich nie Einladungen erhalten, amüsiert sich aber auf Gatsbys Partys mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit welcher der Gastgeber diese veranstaltet.

Man (hier: Nick in Stellvertretung des rätselnden Publikums) fragt sich, aus welchem Anlass und zu welchem Zweck der geheimnisvolle Gastgeber, der sich diskret im Hintergrund hält, die furiosen, von Feuerwerk illuminierten Lustbarkeiten in Szene setzt. Wie heißt es so schön? Cherchez la femme. Der Grund für Gatsbys Umtriebigkeiten ist blond, heißt Daisy Buchanan (Carey Mulligan) und ist nicht nur Gatsbys große Liebe, zu der er den Kontakt verloren hat, sondern außerdem Carraways Cousine. Nachdem Gatsby vergebens darauf gehofft hat, Daisy durch seine pompösen Gesellschaftsfeste auf sich aufmerksam zu machen, soll nun Carraway in die Bresche springen und Daisy zu sich zum Tee bitten. Gatsby, so der Plan, wird dann wie zufällig beim Nachbarn vorbeischauen und versuchen, neue zarte Bande zu knüpfen. Der große Knackpunkt: Die junge Frau ist seit einiger Zeit verheiratet ...

> Ist das sehenswert? <

Ich kenne eine ganze Reihe von Baz Luhrmanns Filmen - mindestens "Romeo und Julia", "Moulin Rouge" und "Australia" habe ich gesehen, Deshalb weiß ich, auf was ich mich einzulassen bereit sein muss: stilistisch eigenwilligen, zuweilen manieriert wirkenden Kintopp, der mindestens die Schaulust befriedigt. "Moulin Rouge" fand ich zuweilen anstrengend, "Australia" habe ich als einen Film in Erinnerung, der länger ist, als er es für meinen Geschmack hätte sein müssen. Baz Luhrmanns "Der große Gatsby" hat mich überrascht, und das in denkbar angenehmer Weise - der Film trägt zwar eindeutig die Handschrift Luhrmanns, aber der Regisseur hat sich mit Blick auf hektische Schnitte und optische Mätzchen sichtlich zurückgehalten. Das für Luhrmann typische Stilmittel, einen in einer vergangenen Ära angesiedelten Film mit zeitgenösssicher Popmusik zu unterlegen, mag nicht jedem Zuschauer gefallen, mir leuchtet die Absicht dahinter aber ein. Im Interview vergleicht Luhrmann die Jazz-Szene der 20er Jahre mit der zeitgenössischen Hip Hop-Szene, die Verwendung zeitgenössischer Musik ist als Hilfsmittel gedacht, das es dem Zuschauer erleichtern soll, Bezüge zwischen der im Film dargestellten Ära und der eigenen Lebenswelt zu schaffen.

Kurz und gut: Ich habe mich nicht nur 136 Minuten lang fabelhaft unterhalten gefühlt, sondern der Film hat mich dazu inspiriert, meine Bekanntschaft mit der Romanvorlage zu erneuern (deren englischsprachiges Original, wie praktisch, es als kostenlose, da gemeinfreie Ausgabe für meinen kindle Paperwhite gibt). Luhrmanns Film bietet nicht nur dem Auge etwas, sondern auch dem Teil des Kopfes, der sich hinter dem Sehnerv befindet - mein persönliches Fazit: große Bilder, große Emotionen - großes Kino!

> Die BluRay Disc <

Die BluRay Disc im Blechschächtelchen (Werbesprech: "Steelbook") bietet in punkto Bild und Ton die Werte, die man von einer auf Blu Ray Disc veröffentlichten Produktion aktuellen Datums erwarten darf: Das Bild ist ungemein farbig, der Ton schallt druckvoll aus den Boxen, Dialoge sind jederzeit gut verständlich - auch bei der Projektion auf die Heimkinoleinwand macht "Der große Gatsby" eine ausgezeichnete Figur. Das Bonusmaterial bringt es summa summarum auf eine gute Stunde Laufzeit, und was Luhrmann, seine Hauptdarsteller und andere am Entstehen des Films Beteilgte zu erzählen haben, ist interessant und aufschiussreich. Mein einziger Kritikpunkt: Die Gliederung des Materials in eine Handvoll einzelner, kurzer Beiträge wirkt in meinen Augen etwas willkürlich - meinetwegen häte man die einzelnen Gänge als Menü servieren bzw. zu einem einzigen "Making of" mit entsprechend längerer Laufzeit zusammenfassen dürfen. Die Aufteilung in mehrere kurze Beiträge suggeriert natürlich eine Fülle von Ausstattungsmerkmalen, die auf den zweiten Blick verpufft - die BluRay Disc von "Der große Gatsby" ist manierlich, aber eben nicht überdurchschnittlich gut, geschweige denn Aufsehen erregend gut ausgestattet .

> R e s ü m e e <

Sehenswerte Literaturverfilmung auf einer BluRay Disc, die in den Kerndisziplinen "Bild" und "Ton" überzeugt, deren Zusatzausstattung allerdings keine neuen Maßstäbe setzt.
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am 23. Juli 2015
»Der große Gatsby« beruht auf dem gleichnamigen Buch von F. Scott Fitzgerald, dessen wichtiger Beitrag zur amerikanischen Literatur erst in den 1940er Jahren nach seinem Tod wiederentdeckt wurde. Regisseur Baz Luhrmann (»Moulin Rouge«) bemüht sich die „Roaring Twenties“ in ein modernes optisches und musikalisches Kleid zu hüllen, das sich immer wieder ehrfürchtig vor den Beschreibungen Fitzgeralds verbeugt und zumindest im letzten Drittel deutlich den Finger in die Wunde unserer Dekadenz und (finanz-)sozialen Strukturen zu legen begehrt.
Ich muss gestehen weder das Buch gelesen, noch frühere Verfilmungen gesehen zu haben, womit sich ein Vergleich zu den genannten Werken erübrigt. Unabhängig davon inszeniert der Regisseur den Film insbesondere während der ersten Hälfte des Films überaus schrill, pompös und durchzogen mit hektisch weiten Kamerafahrten. Unterstützt wird dieser bunte Mix durch den Einsatz moderner Partysongs, welche auch Rhythmen der damaligen Zeit aufgreifen. Diese dennoch starre und vor allem langanhaltende Darstellung wirkt über weite Strecken wie ein langes Musikvideo oder eine laute Musicalshow. Man merkt, dass hier der Regisseur von »Moulin Rouge« tätig war.
Dem Film fällt es schwer, trotz der wunderbaren Einarbeitung von Zitaten aus dem Buch, leise Töne anzuschlagen. Erst im letzten Drittel zeigt sich die eigentliche Stärke der Geschichte, welche dank ihrer menschlichen Abgründe von dem schauspielerisch darin erfahrenen Leonardo DiCaprio (»Shutter Island«) hervorragend gespielt wird. Tobey Maguire (»The Details«) hingegen schafft es nicht den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen und am Ende mag er zwar bemitleidenswert sein, allerdings wirkt die Entwicklung wenig überzeugend. Seine Eindrücke und sein Wesen werden nur dank der verwendeten Zitate Fitzgeralds greifbar, wobei ich an dieser Stelle die deutsche Synchronisation seiner Figur durch Marius Clarén hervorheben möchte, der meines Erachtens selbst die deutsche Übersetzung der Zitate besser erklingen lässt, als sie im englischen Urtext sind.
Die BluRay-Umsetzung ist vorbildlich. Der Sound ist selbst aus den normalen TV-Boxen gut und das Bild verdient den Namen „HD“ allemal, wobei der Film trotz des realistischen Szenarios vor computergenerierten Bildern nur so wimmelt. Dafür erhält man eine umfangreiche Ausstattung mit Bonusmaterial.
»Der große Gatsby« von Baz Luhrmann ist eine geradlinige, Eindimensionale Herangehensweise an die Illusion des American Dream. Der Film wendet sich leider erst im letzten Drittel endlich dem Kern des Themas, zeigt aber stellenweise die starke poetische Kraft der Worte des Autors, dessen Schilderungen in Kombination mit manchen Szenen eine interessante cineastische Wirkung entfalten.

[BLU RAY] Format: 2,4:1 // Laufzeit: 142min (uncut) // Audio: DTS-HD 5.1 Englisch, Deutsch // Untertitel: Die Größe von Gatsby, Drinnen und Draußen, Gatsbys Swinging Sounds, Deleted Scenes, Die Jazz-Ära, Razzle Dazzle: Die Mode der 1920er, Fitzgeralds visuelle Poesie, Gatsbys Party, Trailer // FSK-Logo: Aufgedruckt // Region: B // Sonstiges: Digital Copy über flixster.com (zeitlich begrenzter Code)
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Die "alte" Romanverfilmung mit Robert Redford hat es natürlich schwer, sich gegen Baz Luhrmans bombastisches Partyspektakel mit Leo di Caprio zu behaupten, aber gerade in der Figurenentwicklung sehe ich die Fassung mit Redford und Farrow weiter vorne:

Besonders am Ende konzertriert sich Luhrman m.E. zu sehr auf Gatsbys Schicksal und hat Szenen, die danach die anderen Figuren "re-visiten", in den "deleted scenes"-Eimer ausgemistet. Dabei sind es gerade diese Stellen, welche die Verlogenheit der gesamten partygeilen Oberschicht des Romans herausstellen: menschliche Einzelschicksale sind hier völlig ersetzbar, so lange nur der schöne Schein aufrecht erhalten wird und das Geld weiterfließt. Die Redford-Version arbeitet diese zentrale Doppelbödigkeit der gesamten Figuren deutlich besser heraus.

Natürlich wirkt die Inszenierung der älteren Verfilmung recht bieder gegen die "in your face!"-Inszenierung Luhrmans, die sich aber auch Anachronismen vorwerfen lassen muss: Ja, Techno ist quasi der Swing der späten 90er Jahre, aber historisch inkorrekt ist er als Partymusik der 20er dann eben doch. Und: Die 90er sind auch schon eine Weile vorbei.

So oder so: Beide Verfilmungen haben ihre Stärken, und die allgemeine Inszenierung und das Spiel der Darsteller ist in beiden sehr gelungen. Ich empfehle, beide nacheinander zu sehen.
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am 6. Oktober 2014
Ich habe mir den Film geholt, da ich DiCaprio als Schauspieler mag. Er passt auch hier wieder perfekt in die Rolle.
Die Kombination aus einem klassischen Film, einem modernen Soundtrack, einer etwas anderen Story und einem tollen Kameraschnitt finde ich recht gut gelungen. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, finde ihn aber etwas vorhersehbar.
Die Extras auf der Blu Ray sind auch Standard, daher gibt es einen Punkt abzug.
Was noch zu erwähnen wäre, dass das Bild und Ton meiner Meinung nach unheimlich gut gelungen sind
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am 3. Mai 2015
Für Fans der goldenen 20er Jahre genau das Richtige!
Das Buch fand ich dagegen total lahm und öde... Der Film besticht durch großartige Bilder, die ein perfektes Leben in den 20er Jahren in den USA wiederspiegeln.
Den privilegierten Menschen damals ging es ausgezeichnet und auch ich würde gerne mal auf so eine Gatsby-Party gehen.
Noch dazu sind mit Leo DiCaprio und Tobey Maguire zwei echte Hollywood-Schnuckel am Start und sogar das ewige Babyface DiCaprio konnte mich hier überzeugen.
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am 17. Mai 2015
Sowohl Buch als auch Film haben mich anfangs nicht sonderlich berührt oder gefesselt. Das Buch ist gut geschrieben und im Film sind die zwanziger Jahre sehr lebendig dargestellt, aber wirklich interessant wurde es für mich erst nach
Gatsbys Auftritt. Diese Hauptfigur ist so
faszinierend, liebenswert und tragisch, dass sie
mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Ein Mann, der so hofft und liebt! Leonardo de
Caprio verkörpert Jay Gatsby sehr glaubwürdig und bewegend.
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am 25. Juni 2015
...ist die Geschichte des Großen Gatsby. Aus irgendeinem Grund dachte ich vor dem ersten ansehen, es ginge um einen erfolgreichen Musical-produzenten, was aber natürlich Quatsch ist. Der Film wird durch Gatsby's Nachbarn erzählt und wirklich ziemlich ergreifend. Alle Schauspieler sind kaum zu übertreffen in ihren Rollen.
Grandioser Film!
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am 26. November 2014
Ein Film der am Anfang bis unter die Haut geht. Doch zum Schluss hin ein einziger Witz. Die Logik und der Handlungsablauf scheinen sich ab ca Mitte des Films zu verflüchtigen. Wäre da nicht die hervorragende Schauspielerische Leistung von Leonardo dann hätte dieser Film nicht mal 2 Sterne verdient.
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am 21. April 2015
Er weiß zu überzeugen in seinen Rollen und der große Gatsby ist hier sicher perfekt für ihn.

Die Story ist sicher nicht von Beginn an klar, aber vllt reißt dieses einen Zuschauer richtig mit.

Ich bin begeistert und finde der Film darf in keiner Sammlung fehlen.
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