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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschmäcker sind verschieden - Bands entwickeln sich weiter
Wie schon meine Überschrift besagt, Geschmäcker sind verschieden und Bands entwickeln sich weiter.
Beim 1. Mal hören dachte ich auch - ach herrjee was ist denn das?
War erst ein wenig enttäuscht, vielleicht auch verunsichert.
Doch nach mehrmaligem Hören musste ich für mich selbst sagen, es ist neu, es ist anders, aber es...
Veröffentlicht am 25. Mai 2013 von Si MU

versus
44 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider mehr erwartet....
Das ist auch schon das vorgezogene Schlussfazit. Nach dem 2009er Album This Is War steht also nun der Nachfolger der Platte in den Läden. Und leider kann diese nicht an die Qualitäten der Vorgängeralben anknüpfen.

So werden den Synthies so viel Platz eingeräumt dass die Gitarren bestenfalls noch kaum hörbares Beiwerk sind. Und...
Veröffentlicht am 17. Mai 2013 von Kleinerhobbit33


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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschmäcker sind verschieden - Bands entwickeln sich weiter, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Wie schon meine Überschrift besagt, Geschmäcker sind verschieden und Bands entwickeln sich weiter.
Beim 1. Mal hören dachte ich auch - ach herrjee was ist denn das?
War erst ein wenig enttäuscht, vielleicht auch verunsichert.
Doch nach mehrmaligem Hören musste ich für mich selbst sagen, es ist neu, es ist anders, aber es gefällt.

Ich hab mir auch die anderen Bewertungen und Meinungen angeschaut und musste sagen, als Künstler kann man es heutzutage keinem mehr recht machen.
Lebt man den gleichen Sound, die gleichen erfolgversprechenden Lieder und Melodien Album für Album aus, heißt es irgendwann "Langweilig, da hört sich ja alles gleich an", versucht man sich weiterzuentwickeln, versucht sich an was neuem kommt nur Gedisse " Das sind nicht mehr 30 seconds etc"
Ich bin Fan der ersten Stunde, und jedes Album hat sich vom vorhergehenden unterschieden -- und genau DAS mochte ich und liebe ich an dieser Band.
Sie schrecken nicht vor neuem zurück, lassen einen als Fan an einer Metamorphose teilhaben.
Ich finde Love, Lust, Faith und Dreams ist ein sehr rundes, gelungenes neues Album, schlägt eine neue energiegeladene Richtung ein, die einen zugleich auch träumen lässt, immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert und je öfter man sich das Album anhört umso mehr gewinnt man dieses auch lieb.

Ich möchte hier niemanden von seiner Meinung abbringen, mir persönlich gibt dieses Album sehr viel!
Es ist sehr künstlerisch, Jared verarbeitet seine Eindrücke der Tour, die verschiedenen Länder und Kulturen.
Mixt immer wieder neuen Sound dazu, gewagt mag der eine sagen, andere mögen enttäuscht sein.

Meine persönlichen Anspieltipps,
up in the air, end of all days, northern lights

wobei all die anderen Lieder auch ihre Vorzüge haben und je nach Stimmung auch gern gehört werden.

Und zum Abschluss noch mal eine allgemeine Meinung :
Jedem das seine!
Leute, toleriert doch mal die verschiedenen Meinungen, hört doch mal auf euch gegenseitig fertig zu machen.
In welcher Welt leben wir denn ?!
Jeder hat andere Ansichten, anderen Geschmack.
Dem einen gefällts, dem anderen nicht.
Warten wir auf das nächste Album ab. Mal sehen was uns da wieder erwartet?
Vielleicht ist dann auch wieder für euch was dabei...
Warum soll die eine Meinung richtig und die andere falsch sein?
Wir alle sind so grundverschieden.
Aber scheinbar leben wir in einer Zeit in der Mobbing, Gedisse und schlecht machen an der Tagesordnung steht.
Traurig aber wahr!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und immer wieder etwas neues aus dem Mars Universe, 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Also als Absoluter 30STM Fan war ich natürlich auf das neue Album gespannt wie ein Flitzebogen, allerdings wusste ich auch das nach THIS is WAR was meiner Meinung nach das bislang stärkste Album war, die Erwartungshaltung nicht so hoch sein sollte.

Und ja ich musste mir das Album auch erst 2-3 Mal anhören aber dann hatte auch ich wieder meinen Flow.

Auch hier wieder typisch 30STM legt das Album mit einem Epischen Intro Song los und geht dann in einen der härtesten Songs über was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.

Und auch die Lieder die danach kamen waren richtig gut. Up in the Air ist für mich mittlerweile ein Muss wenn ich joggen gehe.

Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und es ist immer wieder ein Thema das sich eine Band dem Kommerz öffnet wenn ein neues Album rauskommt, aber ich muss hier auch sagen ich habe alle Alben von 30STM und man stellt auf jeden Album eine Musikalische wie textliche Veränderung fest und deshalb lasse ich es nicht gelten das sie jetzt total "KOMMERZ" sind.

Die Tracks in der Einzelbewertung nach Schulnoten:

1. Birth
Note 2+
2.Conquistator
Note 2
3. Up In The Air
Note 1
4. City of Angels
Note 2
5. The Race
Note 3+
6. End of all Days
Note 2-
7. Pyres of Varanesi
Note 2-
8. Bright Lights
Note 3
9. Do or Die
Note 1
10. Convergence
Note 3+
11. Nothern Lights
Note 2+
12. Depuis Le Debut
Note 4
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44 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider mehr erwartet...., 17. Mai 2013
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Das ist auch schon das vorgezogene Schlussfazit. Nach dem 2009er Album This Is War steht also nun der Nachfolger der Platte in den Läden. Und leider kann diese nicht an die Qualitäten der Vorgängeralben anknüpfen.

So werden den Synthies so viel Platz eingeräumt dass die Gitarren bestenfalls noch kaum hörbares Beiwerk sind. Und damit sind wir dann schon beim nächsten Problem, alle Songs sind quasi im Midtempobereich angesiedelt, dazwischen gibt es ein paar Balladen und das war es dann auch schon. Schöne oder tanzbare Rocker sind quasi Fehlanzeige.

Einzig City of Angels ragt auf der Scheibe heraus und lässt so ein klein wenig 30 Seconds Feeling aufkommen. Der Rest ist leider eben ziemlich uninspiriert.

Trotzdem geb ich der Platte noch ein paar Durchgänge, vielleicht ist sie ja ein richtiger Grower und wächst über sich raus. Mit Fanbonus vergebe ich drei Sterne.

Ihre Liebhaber wird die Platte aber sicher finden, trotzdem der Tipp, vorher reinhören
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo sind die Gitarren?, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die vorherigen Scheiben kennt wir etwas enttäuscht sein. Hier ist alles wirklich sehr elektronisch gehalten...mag dem ein oder anderen gefallen, mir aber nicht. Ich habe mir dieses Album zugelegt weil ich mir die vorherigen auch schon gut gefallen haben und dachte da macht man bestimmt nichts verkehrt. Auf dem Vorgängeralbum ist mir schon aufgefallen das alles zunehmend elektronischer klingt und es hat mir auch durchaus gefallen, solange ich noch hören konnte das wirklich auch noch Instrument gespielt wurden, da ich eher im härteren Rock- bzw. Metalbereich unterwegs bin...Dieses Album ist für mich ganz klar das schwächste der bisherigen. Wer auf House und Techno und den ganzen elektronischen Kram steht kann sich das Album gut und gerne zulegen uns sich einreden er höre auch Rockmusik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist ganz ok, 26. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Das Album ist ganz ok. Kann man hören aber man hat leider nichts versäumt wenn mans nicht tut.
Der Vorgänger "This Is War" besitzt aber um soviel mehr Inhalt das man denken könnte da waren verschiedene Bands am Werk.

Alleine schon Songs wie "Hurricane" oder "Kings And Queens" bieten soviel fürs Ohr. Das aktuelle Album ist da eher weniger markant.
Liegts nun an mir? Hab ich zuviel erwartet? Triffts einfach meinen Geschmack nicht? Schwer zu sagen,... aber wenn man sich Meinungen durchliest könnte man zu dem Schluss kommen das einfach nicht soviel Zeit und Herz ins Album geflossen ist.

Für mich persönlich: Ist ok aber nicht 1 Song drauf wo ich mir denke "wow geil, nochmal hören".
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Ding mit verschenktem Potential, 17. Mai 2013
Dass man auf ein neues Album der Band um Jared Leto lange warten muss, ist man ja gewohnt, dass es jetzt aber doch so schnell nach der detaillierten Ankündigung passiert, kam überraschend. Die Erwartungen nach drei tollen Werken waren entsprechend hoch und sie haben sich teilweise erfüllt. Mit 12 Songs auf dem aktuellen Album bleiben sich die Jungs treu und bieten damit die gleiche Anzahl Ohrenfüller wie auf dem Vorgänger 'This Is War'. Und damit kommt auch gleich das Stichwort, denn 'LLF+D' reiht sich nahtlos an die CD von 2009 an, man könnte die Songs gar ohne Probleme tauschen. Ein 'Up In The Air' mutiert zum zweiten Teil von 'Night Of The Hunter', ein 'The Race' hätte mit seinem Kinderchor ohne Frage auch neben 'This Is War' seinen Platz finden können. Letztlich gehen 30 Seconds To Mars mit dem neuen Album also keinerlei Risiken ein und bieten die gewohnte Qualität und die gleichen brillanten Ohrwürmer wie gehabt, sei es der tolle Opener 'Birth' oder das kraftvolle 'Northern Lights'. Damit kommt für viele Fans natürlich der Wermutstropfen dazu, dass es keine Rückkehr zum "alten Stil" gibt und weiterhin viel auf Elektro gesetzt wird. Alles in allem wechseln sich aber auf dem Album leider auch einige langweilige und eintönige Lieder mit den echten Knallern ab, so dass mir zum ersten Mal ein 30 Seconds-Album nicht komplett gefallen hat.

Zu den einzelnen Songs:

01 Birth
- kraftvoller und cooler Opener mit geilen Drums
- könnte ruhig länger sein
- 9/10

02 Conquistador
- auch hier viel Power, tolle Lyrics
- einer der besten Songs
- 9/10

03 Up In The Air
- erste Single und bester Song auf dem Album
- cooler Text, geile Drums, typischer Mars-Sound, schön schnell, so muss das sein
- 10/10

04 City of Angels
- viel Potential, könnte besser sein
- schneller wäre glaub ich besser gewesen
- 7/10

05 The Race
- auch hier viel Potential, das aber besser umgesetzt ist
- gefällt mir mit jedem Hören besser, hat ne coole Melodie
- 8/10

06 End of all Days
- schwacher Start in den Song
- zum Ende steigert sich der Song aber
- 5/10

07 Pyres of Varanesi
- grausam, schlechtester Song auf dem Album
- weiß immer noch nicht ganz, was ich damit anfangen soll
- 2/10

08 Bright Lights
- es geht wieder aufwärts, guter Song
- auch hier wäre mit ein wenig mehr Schnelligkeit und mehr Rock mehr drin gewesen
- 6/10

09 Do or Die
- ähnlich wie Bright Lights, insgesamt solide und ordentlich
- wird mit jedem Hören besser, viel Potential
- 7/10

10 Convergence
- instrumentaler Lückenfüller (das können Linkin Park aber zum Beispiel deutlich besser)
- kein Highlight, aber auch kein schlechtes Ding
- 6/10

11 Northern Lights
- einer der besten Songs, richtig guter Refrain
- coole Melodie, die im Ohr bleibt
- 8/10

12 Depuis le Debut
- grausamer Acapella-Anfang, steigert sich dann und macht Lust auf mehr (wirkt an dieser Stelle eher wie ein Intro denn wie ein Abschluss)
- Ausklang untypisch, aber in Ordnung
- 5/10

Insgesamt ist LLF+D wahrlich kein schlechtes Album, verschenkt aber an vielen Stellen unnötig viel Potential. Da wäre eindeutig mehr drin gewesen. Alles in allem würde ich 7/10 bzw. 3,5 Sterne von 5 geben, doch aus Sympathie-Bonus und als Fan der Band runde ich auf 4 Sterne auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 30 seconds to (muse), 14. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Ich muss wirklich sagen, dass man nicht mal 30 sekunden warten muss, bis der muse sound kommt. Als 30 seconds to mars, Jared Leto und Rock fan muss ich sagen, dass mich das aktuelle album bisschen entäuscht. Wie Jared Leto schon gesagt hat, ist das keine veränderung, sondern ein neu beginn. "This is War" war genügend elektro... Dort gab es eine perfekt mischung (closer to the edge). Doch jetzt ist es meiner Meinung nach zu viel. Die Lieder an sich beeindrucken mich jetzt auch nicht so sehr... Es ist nicht Perfekt, aber auch nicht so schlecht...
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4.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich bestes Album der Band, 30. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
30 Seconds To Mars waren schon immer eine Band bei der ich mir nie sicher war, ob sie absolut überbewertet sind oder es einfach noch nicht geschafft haben ihr Potential voll auszuschöpfen.
Das Debüt des Trios klang zwar zunächst interessant und anders, jedoch neigte der schwere Gitarrensound zur Monotonie und wenn ich ganz ehrlich bin kann ich nur wenige Titel auf der Platte benennen, irgendwie klang alles gleich.
A Beautiful Lie war schon besser: Knackiger Teenager-Emo-Rock. Es gab mehr Melodien, etwas mehr Abwechslung, jedoch stellte sich bei mir mit zunehmendem Alter ein gewisses Schamgefühl ein, da ich das Gefühl hatte ein Produkt zu konsumieren, dessen Zielgruppe ich längst nicht mehr angehöre. Generell klingt die CD sehr kühl kalkuliert und speziell auf Teenager ausgerichtet.
Das Konzeptalbum This Is War öffnete vielversprechend, verschoss sein Pulver jedoch viel zu schnell, war zu lang und schlicht größenwahnsinnig.

Love Lust Faith + Dreams hingegen bezeichnet definitiv eine positive Entwicklung der Band, auch wenn ich über ein Jahr benötigte um das herauszufinden. Zunächst von den wie ich finde eher kitschigen und seichten Videos zu Do or Die und vor allem City of Angels abgeschreckt konnte ich auch den Hörproben nichts abgewinnen und lies das Album links liegen, in dem Glauben 30 Seconds to Mars hätten sich endgültig dem Mainstream-Pop verschrieben.
Nun, ich lag falsch.

Zunächst einmal zum Stil: Die Gitarren treten in den Hintergrund, stattdessen setzt sich der Trend hin zu elektronischen Beats fort. Auch Lead-Sänger Jared Leto verhält sich etwas dezenter, es wird weniger geschrien, gejault, etc. Dafür sorgen diesmal Orchestale Elemente für die 30TM-typische Epik. Der neue Stil ist ungewohnt aber erstaunlich stimmig, im nachhinein erscheint es mir als offensichtlich, dass sich schon seit Jahren Pop hinter der Fassade aus Alternative Rock verborgen hat. Auch klingt das Album etwas optimistischer als vorherige Platten der Band.

Die Struktur des Albums empfinde ich als gelungen. Zwar findet man die lauten (und daher bei den Fans vermutlich beliebtesten) Rockhymnen vor allem bei den ersten Tracks, jedoch schafft es die Band auch auf Dauer mit neuem Inhalt zu punkten. So wandelt sich die Musik stark vom Bombastrock, zu hymnischen Balladen, zu Instrumentalstücken, zu poppigen Stücken bis wieder hin zum krönendem Finale. Vor allem die instrumentalen Stücke sind ein neuer und guter Einfall. Sie lehnen sich alle an das Intro von This Is War und ebenjenem von dieser CD an(und im ernst jetzt, diese Stücke haben doch bei jedem Vorfreude auf das was noch kommen mag geweckt) und schaffen dabei gelungene Interludes, welche jedoch sehr wohl selbstständig bestehen können. Auch bilden sie gelungene Brücken zwischen den "üblichen" Songs (ich vermeide bewusst den Begriff "richtige" Songs, da diese Instrumentalstücke definitiv mehr als nur Füllmaterial sind).
Die verringerte Anzahl von typischen Liedern (mit Strophe, Refrain, Gesang usw) auf 9-10 Titel sowie ein kürzere Laufzeit kommen dem Album zugute, insgesamt besitzen die einzelnen Songs daher mehr Identität, sind abwechslungsreicher und werden gelungener zelebriert als noch beim Vorgänger.
Im übrigen wird Love Lust Faith + Dreams als Konzeptalbum vermarktet, konkret: eine Stimme sagt die einzelnen Abschnitte (Love, Lust, usw) an, oder zumindest glaube ich dass es sich um Abschnitte handeln soll, denn um genau zu sein machen die Einteilungen eigentlich überhaupt keinen Sinn und erscheinen mir daher als schlicht unnötig.

Das Songwriting war und ist immer noch das größte Problem von Jared Leto. Vor allem die Lyrics sind auch dieses mal wieder oft absolut pretentuös oder schlicht sinnlos, also darf man auch hier nicht all zu genau auf den Text achten. Die Musik an sich ist natürlich zum Teil wieder stark aufgeblasen, wird aber auch diesmal beeindrucken insziniert. Die Songs bieten erstaunlich viel Abwechslung und auch wenn es sich hierbei nicht um solch hohe Kunst oder großartiges Songwriting handelt wie die Band es aussehen lässt, sind doch einige schöne Melodien und gute Ideen dabei.

Fazit: Dieses Album ist keine Anbiederung an den Mainstream, auch wenn zunächst so scheint. Im Gegenteil zeigt sich die Band experimentell und geht neue Wege. Das Resultat ist ein überraschend stimmiges Gesamtwerk, welches mit Elementen aus Elektro und Pop, sowie soundtrackartigen Orchesterelementen aufwartet und dabei auch ein Stück weniger bombastisch (aber immer noch genug!) als sein Vorgänger daherkommt. Nachdem der Hype abgeklungen ist und man etwas objektiver an die Sache geht, kann ich dem Album attestieren, dass es bisher das wahrscheinlich Beste ist was ich von der Band hören durte.

Highlights: Pyres Of Varanasi, End of all days, Up in the Air
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4.0 von 5 Sternen Handzahmer, mainstream-kokettierender, doch mit gehörigen Stärken versehen!, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
30 Seconds to Mars – Love, Lust, Faith + Dreams (2013)

Hochgradig theatralisch war Mr. Leto schon immer und das nicht nur in seinen Filmen. Zuerst waren es die kryptischen Texte, die er für sich entdeckt, als Grundgewürz für seine höchst energische Band 30 Seconds to Mars einsetzte. Progressive Elemente waren auch schnell gefunden, bevor Mr. Leto noch innigeren Kontakt zu seinen Fans suchte und This is War mal locker von 100 Mann starken Fanchören einsingen ließ. Und nun hat Jared also vollwertige Orchester und durchdringendere Pop-Elemente neu-erfunden. Hergehört Echelon, hier kommt die neue Scheibe, die ihr anbeten dürft! Oder hassen, denn der Stilwechsel ist doch sehr rapide ausgefallen.

Damit die neue Konzeptplatte mit gewohnt Leto'schen lyrischen Ergüssen natürlich episch ausfällt, kann man nicht einfach so in ein Album mit einem Riff hereinplatzen. Da muss es schon ein ausschweifendes Intro sein, welches uns die Gebrüder Leto und (Ex-)Gitarrist Tomo Miličević hier anbieten. Dieses Intro (Birth genannt) gibt bereits gut die Klangrichtung vor. Jared übt sich gewohnterweise in theatralischen Texten und intoniert diese bravourös. Drummer Shannon hingegen trommelt sich gewohnt kraftvoll durch den musikalischen Höhepunkt des Songs und Tomo musste mittlerweile die Gitarre ablegen und bedient lieber kollosal klangfüllende Synthesizer, während ein imposantes Orchester höchstspannend mit energischen “Riffs” jongliert. Perfekt!
Wie das Album in Gänze perfekt hätte werden können, demonstriert eindrucksvoll das nächste Lied Conquistador. Es ist nämlich das einzige Lied, dass noch alte (wohlbekannte und wohl geliebte) Gitarrenwände verbrät und dabei Aggressionen vom Feinsten gegen die Wand fährt und Soundwall-technisch diese glücklicherweise durchbricht. Jared Leto singt sowieso formidabel und höchst energisch, wenn er auch auf seine krassen Schreie der Anfangstage leider verzichtet. Zusammen mit der grandiosen Orchesterbegleitung, den frenetischen Streichern, den etwas zurückgefahrenen, aber eingängigen Chören und dem herausragenden Drumming sowie den “Vintage-Synthies” erwartet uns hier ein echter “Battle Song”, welcher auch dem Vorgängeralbum This is War gut gestanden hätte.

Aber gut, die Band verzichtet desweiteren auf diese Art von Liedern. Sie wollen sich ja auch weiter entwickeln, obwohl das zuweilen zu krampfhaft innovativ wirkt, Orchesterexperimente hin oder her. Allerdings beglückt uns die sozusagen „A-Seite“ des Albums noch mit einigen künstlerisch wertvollen Liedern. Up in the Air, die erste Single, ist ein echter Disco-Song geworden, bewältigt aber das Kunststück dabei die gewohnte Mars-Spannung und Energie zu behalten und auch zu kanalisieren. Experiment geglückt. Das Gleiche gilt für das beruhigte City of Angels. Hier überzeugen Melodie und Harmoniefolge und erschaffen eine weitere Mars-Hymne.

Pop gelingt den Jungs auch, zumindest manchmal. Kann The Race trotz monotonem Bass-Drum-Beat und stereotypem Electro-Arrangement noch dank der Melodieführung und dem spannenden Refrain sowie der gitarrenlastigen Bridge überzeugen sowie End of all Days den Maßstab für eine ruhige, aber nicht minder bedrückende, sentimentale Piano-Ballade wieder einmal höher setzen, so herrscht nach dem ganz netten orchestralen Interlude Pyres of Varanasi erstmal pure Pop-Flaute. Bright Lights ist einfach nur lahm, zieht sich melodisch dahin wie ein Kaugummi und klammert sich zu sehr an nichts sagenden Chören fest. Schlimmer ist da nur noch Do or die. Pathetische Möchtergern-Hymnen können auch nach hinten losgehen, wenn sämtliches kreatives Pulver schon vorher verschossen wurde. Wie man es besser macht zeigt Northern Lights. Nur ein weiteres Lied, wobei man Jareds außergewöhnlicher stimmlichen und melodischen Belastung Tribut zollen muss. Was gibt es noch? Ein halb akustisches, halb orchestrales, gut gelungenes Outro namens Depuis le Début und die obligatorische Shannon-Spielerei Convergence. Nett.

Fazit: Liebhaber der gitarrengetriebenen Hymnen dieser Band werden sicherlich maßlos enttäuscht sein. Trotzdem überzeugen die experimentellen, orchestralen und elektronischen Elemente samt gewohnten Mars-Komponenten (Texte, Melodieführung, Chöre), zumindest in der ersten Hälfte.
Wertung: ****
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4.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut, aber etwas fehlt, 29. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Lust Faith + Dreams (Audio CD)
Der Titel sagt an, warum nur 4 Sterne. Es ist an sich ein gutes Album mit typischen Sound für die Band und doch mit neuen Ansätzen. Aber es gibt zum Ende hin auch einige Tiefen, so dass es ich es nicht als perfektes Erlebnis im Ohr habe. Dennoch ist es gut gelungen und weiß zu überzeugen.

Zu den einzelnen Lieder:
Birth - ist ein starker Opener und macht Lust auch mehr. Eines der besten Intros, die ich seit langem gehört habe.
Conquistador - ist ein sehr spaßiges und schnelles Lied. Es kommt gleich Stimmung auf.
Up in the Air - ist natürlich das kraftvollste des Albums mit sehr gutem Text. Quasi die Quintessenz des Albums. Erst fand ich es ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber umso öfter man es hört desto besser wird es.
City of Angels - ist zwar nett, aber irgendwie auch durchschnittlicher Pop. Nett zu hören, aber lange kein Ohrwurm.
Race - wird auch mit jeden Mal besser. Aber irgendwie überzeugt es mich in der Melodie nicht ganz.
End of Days - hat zwar keine Gänsehautstimmung wie das vergleichbare Hurricane, aber dennoch sehr gelungen.
Pires of Varanasi - ist vielleicht das experimentellste des Albums, aber in meinen Augen gelungen. Würde irgendwie zu dem Trailer eines Sci-Fi-Films passen. Für ein Intrumental schon Ohrwurmcharakter.
Bright Lights - empfinde ich als das zweitschlechteste Lied. Es ist zwar ganz nett, aber geht in das eine Ohr rein und in das ander raus. Langweiliger Durchschnittspop.
Do or Die - ist zwar ein dünner Song, weiß aber gerade so zu überzeugen. Kein Ohrwurm, aber sehr gute Unterhaltung.
Convergence - Damit kann ich nichts anfangen. Kann man einmal hören, aber taugt höchstens als Interlude.
Northern Lights - richtiger guter Song und absoluter Ohrwurm. Kann ich nur empfehlen.
Depuis le Debut - Ich hab zwar keine Ahnung, was die sich dabei dachten, aber nun ja. Es ist mal was anderes und hat auch was. Mehr aber auch nicht. Als Closer fragwürdig.

Insgesamt bin ich froh, dass 30stm nicht wie erst befürchtig in Richtung einer Entwicklung wie Radiohead oder Linkin Park gehen. Sie haben es gut gelöst und sich weiter entwickelt, wenn auch einige Phrasen zu Pop-mäßig wirken. Ein bisschen mehr Rock fürs nächste Album kann trotzdem nicht schaden. Aber das wird sich dann zeigen...
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