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am 5. März 2015
Mit DU HAST ES VERSPROCHEN zeigt es sich, dass Deutschland durchaus fähig ist, einen spannenden Mysterythriller zu inszenieren, der mit den Produkten des internationalen Marktes mithalten kann.

Die Geschichte ist interessant erzählt. Dabei punkten die Vergangenheits-Flashbacks gewaltig und verleihen dem Stoff zusätzliche Dramatik.
Ab der Hälfte des Filmes wird dann die Spannungsschraube heftigst angezogen. Twists und Überraschungen geben sich bei diesem Debutfilm im Minutentakt die Klinke in die Hand.

Alle Darsteller sind sehr gut gewählt und spielen ihre teils undurchsichtigen Rollen in entsprechender Qualität.
Die Kamera hat sehr geheimnisvolle Bilder eingefangen und wirkt stimmungsvoll dynamisch - passend zum Genrebereich.

Die Geschichte ist so unterhaltsam in Szene gesetzt worden, dass es schier unmöglich ist, den wirklichen Ausgang zu erahnen.

DU HAST ES VERSPROCHEN ist für mich der filmische Beweis, dass es möglich ist, einen hervorragend gefilmten und vortrefflich aufgebauten Mysteryfilm mit deutschem Anstrich zu erschaffen.

Der Film ist gruselig – aber gruselig gut im positivsten Sinne!
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TOP 1000 REZENSENTam 6. März 2015
Durch die vielen guten Bewertungen hier, war meine Erwartung an "Du hast es versprochen" recht groß; ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich bei "Du hast es versprochen" um einen (zumindest für mich) bis zum Schluss äußerst spannenden und 'anspannenden' Film. Schön, dass es noch Filme gibt, deren Ende nicht allzu schnell vorhersehbar ist. Er wird mancherorts als "Drama" angepriesen, ich würde ihn so aber nicht bezeichnen, sondern 'mindestens' als Psychothriller (oder eben "Mysterythriller", wie hier überall zu lesen ist). Ganz kurz zum Inhalt: zwei junge Frauen und die Tochter der einen Frau, fahren gemeinsam für einen spontanen Urlaub auf eine Insel, auf der sie sich als Kinder über mehrere Urlaube hinweg begegnet sind und als Freundinnen eine schöne Zeit verbrachten. Auf der Insel scheint vieles noch beim Alten zu sein, sehr schnell wird aber deutlich, dass sich die eine der Frauen an Szenen und Personen aus der damaligen Zeit nicht erinnern kann. Sie scheint dies verdrängt zu haben und fragt sich immer mehr, wieso. Unterstützt wird diese Frage nach dem Grund für die Verdrängung auch dadurch, dass ihr verstorbene Personen aus dieser Zeit offenbar immer wieder begegnen. Sie möchte so schnell wie möglich mit ihrer Tochter die Insel verlassen, aber das ist ihr nicht möglich ...

Ich empfehle den Film allen, die Psychothriller mögen, aber auch solchen Zuschauern, die unblutige Horrorfilme mögen. Ich vergebe 4-5 Sterne für die super Leistung des deutschen Filmteams!
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am 24. Januar 2016
Bis dass die eigentliche Handlung des Films beginnt und die Geschichte Fahrt aufnimmt, nimmt sich der Film einige Zeit. Zunächst wird dem Zuschauer vor Augen geführt, dass die beiden erwachsenen Protagonisten des Films, Hanna und Clarissa, als als Kinder beste Freundinnen waren und ihre Ferien zusammen mit ihren Eltern auf einer norddeutschen Insel verbrachten. Nachdem sie lange keinen Kontakt mehr hatten, begegnen sie sich wieder: Hanna ist mittlerweile Ärztin und trifft bei ihrem Nachtdienst Clarissa wieder, die - wie sie berichtet - seit langem unter Schlafschwierigkeiten leidet und daher zu viele Schlaftabletten genommen hat, um endlich den Kopf ruhig zu bekommen. Mit einer Tablettenüberdosis wurde sie in die Notaufnahme des Krankenhauses eingeliefert und konnte gerettet werden. Jedoch hat auch Hanna so ihre Schwierigkeiten: Sie ist verheiratet und hat gemeinsam mit ihrem Mann eine neunjährige Tochter, doch wird das Familienglück über eine Affäre ihres Mannes überschattet, die Hanna vor kurzem aufgedeckt hat. Spontan beschließen die beiden Frauen, die rasch ihre alte Freundschaft erneuern, zusammen mit Hannas Tochter einen Kurzurlaub auf der Ferieninsel zu verbringen, auf der sie gemeinsam schöne Kindheitstage hatten. Auf dieser Insel beginnt dann die eigentliche Geschichte - Hannah, die sich kaum noch an ihre Kindheitserlebnisse von der Insel erinnern kann, deckt nach und nach die Geheimnisse der gemeinsamen Vergangenheit auf, die in der Gegenwart bedrohlich werden ...

Mir gefällt der Film aus verschiedenen Gründen sehr gut: Zunächst einmal bleibt lange Zeit unklar, ob es sich bei dem Film um eine Geistergeschichte ein Mystery-Drama oder einen Psycho-Thriller handelt. Zwar liegen die verschiedenen Möglichkeiten im Verlauf der Filmhandlung auf der Hand - welche Wendung der Film dann aber tatsächlich nimmt, bleibt lange Zeit offen. Diese Offenheit trägt für mich ganz erheblich zur Spannung bei, die der Film erzeugt, ohne dass er hierfür Schockeffekte nötig hätte - alles Undurchschaubare und Beängstigende spielt sich im Kopf ab und braucht nicht gezeigt zu werden.

Dabei wird die Geschichte langsam und plausibel erzählt. Hierdurch wird die Handlung glaubhaft und nachvollziehbar. Zwar gibt es einzelne Aspekte, die fraglich bleiben, doch löst der Film das Geschehen in sich stimmig auf, ohne dass am Ende ein "Deus ex machina" aus dem Hut gezogen werden müsste. Spätestens im Nachhinein wird das Verhalten aller Figuren, die im Film auftreten, plausibel.

Auch die Darstellung der Schauspielerinnen gefällt mir gut und ist überzeugend. Besonders gut haben mir die Kinderschauspielerinnen gefallen, die auch gut zu den jeweiligen erwachsenen Darstellern passen. Hervorzuheben ist m. E. gerade die Darstellerin von Hanna als Kind, der es überzeugend gelingt, sich durch ihr Spiel ganz anders zu präsentieren, je nachdem wie viele Details der erwachsenen Hanna in ihrer Erinnerung wieder in den Sinn kommen. Aber auch Frau DeBoer und Frau Thalbach empfand ich als sehr überzeugend.

Schließlich hat mich auch überzeugt, wie im Film Rückblenden auf die Vorfälle auf der Insel in der Kindheit der Mädchen dargestellt werden.

Alles in allem also ein Film, der mir rundum gefallen hat und den ich mir gern auch noch einmal anschauen werde.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Dezember 2014
Es gibt nicht viele deutsche Filme, die ich gut finde und mag, aber "Du hast es versprochen" ist wirklich
sehr gut. Die Drehorte und Kulissen wuden sehr gut gewählt und die Schauspieler leisten sehr gute Arbeit.
So ist ein wirklich sehr guter deutscher Thriller / Drama endstanden, dass man mehr wie einmal gucken
kann und es trotzdem spannend bleibt.

Hanna trifft nach 25 Jahren ihre beste Freundin aus Kindheitstagen wieder. Gemeinsam beschließen sie
auf die Ostseeinsel zu fahren, wo sie früher ihre Ferien zusammen mit ihren Familien verbracht haben. Dort
angekommen merkt Hanna, die auch ihre Tochter mitgenommen hat, dass es dort ein dunkles Geheimniss
zu lüften gibt, was auch sie und ihre Freundin betrifft. Das Geheimnis wurde jahrzehnte lang gut gehütet,
daher sind auch nicht alle Inselbewohner erfreut, dass die Freundinnen wieder da sind. Die Wahrheit ist
grausamer und schrecklicher als Hanna es sich je hätte vorstellen können. Und was hat das mysteriöse
Mädchen damit zu tun, dass Hanna immer mal wiedersieht? Wird Hanna das Geheimnis rechtzeitig lösen
können bevor was schlimmes passiert???...

Darsteller:
Mina Tander = Hanna
Laura de Boer = Maria
Lina Köhlert = Lea
Katharina Thalbach = Gabriela
Max Riemelt = Marcus
Clemens Schick = Johannes
Thomas Sarbacher = Tim
Alina Sophie Antoniadis = Clarissa - in der Rückblende
William Boer = Marcus - in der Rückblende
Greta Oceana Dethlefs = Hanna - in der Rückblende
Mia Kasalo = Maria - Rückblende
Jesica McIntyre = Hannas Mutter - in der Rückblende
Valentin Mereutza = Tim - Rückblende
Anna Thalbach = Gabriela - in der Rückblende
Ellenie Salvo González = Clarissa

Sprache / Ton: Dolby Digital 5.1 DTS Deutsch
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 16:9 (1:1.78)
Filmlänge: ca. 102 Min.
Genre: Thriller / Drama

Bonusmaterial = Making-of, Deleted Scenes
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am 7. Februar 2015
Zugegeben, zunächst habe ich nicht viel von dem Film erwartet, da ich prinzipiell nicht sonderlich begeistert von deutschen Filmen bin, ganz besonders nicht, was Nervenkitzel, also Filme aus dem Genre Mystery/Thriller/Horror angeht. Daher hatte ich auch keine sonderlich hohen Erwartungen an den Film, wurde allerdings schon von der ersten Minute an positiv überrascht.

Auch wenn nach der ersten Szene dann doch eine "Deutsch-Film-typische" Szene mit dem Ehemann folgt, so ist es damit nach ca. 10 Minuten schon wieder vorbei und während des kompletten Rest des Films bietet sich einem ein international taugliches Filmspektakel.

Es geht um zwei Freundinnen, die sich seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen haben. Eine der beiden hat die Erinnerung an die Zeit damals fast ganz verloren, besonders die Erinnerung an ein Mädchen namens Maria, das damals wohl auch anwesend gewesen ist. Zusammen fahren die beiden auf die Insel zurück, wo sie früher immer den Urlaub verbracht haben. Plötzlich fängt die Protagonistin an, das Mädchen Maria zu sehen (obwohl diese längst tot sein soll) und beginnt sich bruckstückhaft an immer mehr Details aus ihrer Vergangenheit zu erinnern. Als sie begreift, dass sie die Insel so schnell wie möglich verlassen sollte, ist es bereits zu spät...

Der Film fesselt einen bereits zu Beginn und die Spannung steigt stetig an. Besonders gut gefallen haben mir die guten Soundeffekte und Hintergrundmusik, die man eigentlich eher aus amerikanischem Kino gewohnt ist. Der Film hat auch einige Schockmomente zu bieten und ist (für einen Film aus diesem Genre) noch relativ realistisch, auch was das Verhalten der Personen angeht.

Auch das Ende habe ich so zunächst nicht erwartet, auch wenn ich einen Teil der Pointe zum Schluss dann doch schon etwa eine halbe Stunde, bevor sie kam, geahnt habe.

Alles in allem würde ich ihn Menschen empfehlen, die auf Filme mit Psychospannung stehen, wer lieber Splatter schaut, ist hier wohl weniger bedient. Der Film konnte mich nicht nur was Nervenkitzel angeht überzeugen, sondern bietet auch noch eine tiefgehende, emotionale Story. Daher ist es einer der wenigen Filme, dem ich tatsächlich einmal 5 Sterne gebe.
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am 11. April 2015
Dass ein deutscher Film in diesem Genre gut gemacht sein könnte, war für mich unvorstellbar - aber er ist es! Eine intelligente Geschichte um Rache und Sühne, sehr gut filmisch umgesetzt mit intensiven aber auch sparsamen Effekten, mit verdammt gut agierenden Schauspielern - hier auch die grossartige Katharina Thalbach zu erwähnen! Äußerst sehenswert, nie langweilig, sehr intensiv und noch lange nachwirkend. Und wenn das Ende vermeintlich kommt, geht die Geschichte noch ein wenig weiter und bringt eine weitere erschütternde Vertiefung. Alle Achtung, eine toller Film!!

NICHT GEEIGNET für Seher, die auf die gewohnten Horroreffekte nicht verzichten wollen und die die üblichen klischeehaften Elemente (die ich aber auch mag!) bevorzugen!
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am 18. Mai 2016
Ehrlich gesagt habe ich den Film abends wieder aus gemacht und mir ihn dann tagsüber nochmal angesehen - das sind die Überbleibsel aus den ganzen Horrorfilmchen, die ich mir in den 80iger Jahren zusammen mit Freunden in langen Videonächten mehr oder weniger freiwillig angesehen haben (meist haben die Jungs das Programm gewählt...). Horrorfilme habe ich seit damals nie mehr angesehen (wobei man darüber heute sicherlich lachen würde) - aber ich mag Thriller nach wie vor. Dieser hier allerdings hätte mir meinen Schlaf geraubt, wie auch früher, wenn Kinder bzw. Kinderstimmen in den Horrorfilmchen gerufen haben und ich nachts das Licht anlassen musste um einschlafen zu können. Drum hab ich ausgemacht mit dem festen Vorsatz, den Film tagsüber nochmal anzusehen - lange vor dem Einschlafen, da der Film wirklich so spannend war, daß ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht - spannend bis zum Ende ! Zeitweise musste ich allerdings nochmal zurückspulen - manchmal, wenn geflüstert wurde, versteht man kaum noch, was gesagt wurde., ging übrigens nicht nur mir so, kann also nicht am Alter liegen :-) Also für mich echt eine Überraschung, noch dazu ein deutscher Thriller - kann nur sagen: wow - hat mich gepackt von Anfang bis Ende.
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am 7. Februar 2016
Vor allem mag ich die Atmosphäre. Diese seltsam verwunschene Insel. Der triste Fischladen mit der merkwürdigen Verkäuferin. Der wortkarge Fischer. Der Wald mit der Ruine. Und erst das Ferienhaus mit den farbverblassten Wänden. Klar finden sich alle möglichen Klischees - der verrückte Außenseiter, der miese Ehemann, die wortkargen Norddeutschen. Und doch finde ich die Geschichte spannend. Spukt das tote Mädchen im Haus herum? Was ist damals wirklich passiert? Aber da hab ich dann so meine Zweifel. Kann es denn sein, dass die etwa 35jährige Hauptfigur alles vergessen hat? Kann sie sich keine 25 Jahre mehr zurückerinnern? Natürlich weiß ich, dass man unangenehme Dinge verdrängen kann, aber so sehr, dass man die alte Freundin nicht mehr erkennt und wirlich gar nichts mehr weiß? Aber könnte sie sich erinnern, funktionierte die Geschichte nicht mehr. Am Ende habe ich dann auch kein bisschen Mitgefühl mehr für unsere Hauptfigur. Das kommt davon, möchte ich ihr sagen, und fühle mich damit sehr unwohl, weil in die moralische Falle gelockt.
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am 16. Oktober 2015
Ich muss ehrlich gestehen das ich zunächst ein wenig skeptisch war, ob ein deutscher Mystery-Thriller mit Hollywood Filmen mithalten kann.
Aber dieser Film kann es! Ich bin wirklich begeistert und kann die ein oder zwei Sterne Rezensionen nicht ganz nach vollziehen.
Ich fand den Film sehr spannend und packend und ich liebe es wenn ein Film sich erst nach und nach auflöst und nicht von Anfang an schon gleich alles durchblicken lässt.
Auch die Schauspieler waren gut ausgewählt.
Alles in allem ein super Film den ich nur empfehlen kann!
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TOP 500 REZENSENTam 29. Juni 2014
Kinder können grausam sein, gerne auch im Umgang miteinander. Doch wer glaubt, dass solche Geschehnisse schnell in Vergessenheit geraten, irrt gewaltig. Denn noch viele Jahre später kann das grausame Verhalten schlimme Konsequenzen haben. DU HAST ES VERSPROCHEN erzählt eine solche Geschichte.

Durch einen Zufall treffen sich die beiden Freundinnen Hanna (Mina Tander) und Clarissa (Laura de Boer) wieder. 25 Jahre ist her, dass sie sich zum letzten Mal auf einer Ostseeinsel gesehen haben. Hanna war damals 9 Jahre alt. Kurzentschlossen fahren beide mit Hanna’s Tochter Lea zu dieser Insel, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen und auch den Kopf frei zu bekommen. Denn Clarissa wurde kurz zuvor mit einer Überdosis Schlaftabletten in ein Krankenhaus eingeliefert, in dem Hanna als Ärztin arbeitet. Hanna hat Eheprobleme. Ihr Mann (Clemens Schick) geht fremd.
Doch etwas schlimmes muss vor 25 Jahren geschehen sein. Freundlich wird Hanna nur von den wenigsten empfangen. Und so langsam kehren die Erinnerungen in ihr zurück. Denn es gab noch ein drittes Mädchen, Maria, und dieses verschwand damals spurlos…

Stück für Stück wird der Zuschauer die damaligen Geschehnisse in kurzen Rückblenden zu sehen bekommen, woraus sich ein grausames Gesamtbild ergibt. Das bereits zur Hälfte des Films. Doch das ist nicht alles. Denn am Ende wird Hanna wissen, dass es der größte Fehler war, auf diese Insel zurückzukehren…

Ein einsames Haus mitten im Wald. Merkwürdige Geschehnisse in der Nacht. Mehrere Schockmomente. Gespenstische Atmosphäre. Der deutsche Thriller DU HAST ES VERSPROCHEN bedient sich bekannter Thrillerzutaten. Doch diese sind sehr gut eingebaut und sorgen den ganzen Film über für Spannung. Es beginnt bereits in der Eingangssequenz, in der Hanna Clarissa eine gruselige Geschichte erzählt. Obwohl von Hanna erfunden, zieht diese sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film.

Auch wenn das Geheimnis der beiden Frauen früh gelüftet wird, so wird es weitere merkwürdige Ereignisse geben und für Hanna beginnt ein wahrer Albtraum. Ein Albtraum mit einem mehr als gelungenen Ende. Besonders die letzte Szene ist richtig gut.

Obwohl die in DU HAST ES VERSPROCHEN erzählte Geschichte nicht unbedingt neu ist, so wird sie dennoch kurzweilig erzählt. Vor allem aber ist sie in sich geschlossen. Und am Ende wird man wissen, warum welcher Charakter wie gehandelt hat. Allerdings wird die Geschichte an der ein und anderen Stelle etwas überzogen und zu dramatisch erzählt. Auch gibt es hier und da den merkwürdigen Zufall.

Gut bis sehr gut sind die schauspielerischen Leistungen. Hervorzuheben sind Laura de Boer, die vor allem am Ende zu glänzen weiß, und Katarina Thalbach, die Maria’s Mutter spielt. Auch wenn sie diesmal nur in einer Nebenrolle zu sehen ist, so sind ihre meist kurzen Auftritte absolute Klasse. Ihre Gesichtsmimik und Körpersprache sind einfach großartig.

DU HAST ES VERSPROCHEN ist empfehlenswerter Thriller.
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