Kundenrezensionen

20
4,7 von 5 Sternen
Echogenetic
Format: Audio CDÄndern
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Da fehlten mir doch etwas die Worte nachdem ich pünktlich zum VÖ Datum das neue FLA Album im Player unter Kopfhörern aktivierte. Wuchtige komplexe Sounds gepaart mit eingängigen Melodien - hier wird alte Schule erstklassig mit modernsten Sound gemixt - so sollte elektronische Musik im 21. Jahrhundert klingen.
FLA ist eine Band welche schon immer ein ganzes Stück dem Einheitsbrei voraus waren - mit diese Album beweisen Sie es mal wieder erneut ...
Mein persönliches Highlight in diesen Jahr - ich freu mich schon auf ein Hammerkonzert mit Haujobb.

P.S.
mit "Ghost" befindet sich der wohl größte Hit seit "Biomechanic" auf dem Album
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2013
Obwohl fast alles aus dem Hause Leeb eine hohe technische Virtuosität auszeichnet, konnte man seit dem 2004er Album "Civilization" den Eindruck haben, dass er durch den Erfolg seines ursprünglichen Nebenprojekts DELERIUM ein wenig die Orientierung verloren hatte, welchen Weg FLA gehen soll. Nun aber haut er mit "Echogenetic" ein Werk raus, das für mich das Zeug hat, zu einem weiteren FLA-Klassiker zu werden.

Gleich das wohl eher als Intro denn als Song gedachte "Resonance" mit seinen atonalen, eindringlichen Klängen, die zum Schluss in völlige Disharmonie zerfallen, geben den Weg dieses Albums vor. Denn nie weiß man, was einen erwartet. Auch die ersten rund 90 Sekunden des folgenden Songs lassen einen noch im unklaren, was auf "Echogenetic" alles passieren wird, um dann den aufgebauten Spannungsbogen in einem intensiven Refrain aufzulösen. Kalt und distanziert präsentiert sich dieser Track namens "Leveled". Treibende EBM-Beats transformiert mit den Mitteln der heutigen elektronischen Musik untermalen den Song "Killing Grounds", an dessen Ende nostalgische Gefühle bei allen Schallplattenfreunden aufkommen dürften. "Blood" schlussendlich ist der einzige belanglose Track dieses Albums. Fast scheint es, als ob er uns eine kleine Atempause verschaffen soll, für das was nun folgt: Stücke, die mit einer ungeheuren Intensität auf den Hörer losgelassen werden. "Deadened" fesselt ab der ersten Sekunde mit Beat und Melodie und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier das prägende Sample aus dem TEARS FOR FEARS Song "Shout" zu hören ist. Auch "Exhale" haut in die gleiche Kerbe, beide Titel haben viel Ähnlichkeit mit den Smashern des Vorgängers. "Ghost" und "Exo" sind zwei schwermütige, wundervoll modulierte Songs und der Titeltrack ist ebenso wie "Prototype" herrlich frickelig und verschachtelt ausgefallen.

"Echogenetic" ist ein homogenes, futuristisches Album, das, so merkwürdig das klingt, in sich zu ruhen scheint. In meinen Augen hat es nicht so viel Ähnlichkeit mit den von Dependent angeführten Alben "Caustic Grip und Tactical Neural Implant", sondern wirkt eher wie eine Fusion aus den allerbesten Eigenschaften der letzten drei Veröffentlichungen "Civilization" , "Artificial Soldier und Improvised Electronic Device".
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am 2. August 2015
... zu werden. Das verdient einige Worte des Ausdrucks: Habe dieses Album relativ spät entdeckt, da mich 'Civilization' doch seehhr enttäuscht hat, und bin eher zufällig darauf gestoßen (eine alte Gewohnheit, mal kurz auf Amazon schmökern, ob von ... was Neues im Anmarsch ist, oder in diesem Fall eher etwas Altes - zuletzt geschehen vor einem Monat - VAC's Maldire), und habe die Überraschung dieses Jahres entdeckt!!! Und nachdem ich dieses Jahr schon einige Perlen der elektronischen Musik genossen hatte (zuerst John Carpenter's 'Lost Themes', gleich darauf Hans Zimmer's Rückkehr zur Full-Electronica mit 'Chappie' und Junkie XL's Mad Max:Fury Road - trotz Penderecki-Kopie und etwas viel Wiederholung - aber 'Brothers in Arms' zählt ja wohl wirklich vierzehnfach, und Velvet Acid Christ's 'Maldire wie bereits erwähnt), hab ich mir gedacht, was treibt eigentlich Front Line Assembly so um? Die hervorragenden Kritiken von 'Echogenetic' haben mich doch neugierig gemacht, hab es mir downgeloaded und knappe 24 Stunden später das Original bestellt!!
Vor allem zwei Titel verdienen es hervorgehoben zu werden (und diese sollen von dem grandiosen Rest aber keinesfalls ablenken): 1. Killing Grounds - da dieser Track für mich gute 20 Minuten gedauert hat, weil ich das Intro immer und immer wieder hören musste, und 2. Exo: einer der Tracks in der Liga von 'Harsh Stone White' von Skinny Puppy, der mich die Augen schließen lässt und in eine bladerunneresque Vogelperspektiv-Montage einer düsteren, nebligen, wolkenverhangenen Megapolis entführt, und dort - im Unterholz eines schmutzigen, verdorrten Parks - reckt sich eine einzelne Blüte dem Himmel entgegen, wie die Hoffnung auf eine gerechtere Zukunft.
Tracks dieses Albums so hervorzuheben ist eigentlich unnötig. Das gesamte Album atmet INNOVATION aus und konsumiert die Person, die restlos zuhört! Desweiteren bin ich auch äußerst dankbar, dass das überhandnehmende (ob als Sample oder Live eingespielte) Gitarrengeschrubbel über Bord geworfen wurde. Denn Front Line Assembly ZEIGEN HIER wie WAHRE ELEKTRONISCHE MUSIK KLINGEN KANN. Treibend, tanzbar und dennoch überirdisch schön. Dafür meinen Dank!!
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am 10. November 2013
Genial, ich muss echt sagen das ich mich wieder mit großer Begeisterung auf "FRONT LINE ASSEMBLY" einlassen kann, den ich hab sie seid den 90en und dem Album "HARD WIRDED" gar nicht mehr gehört. Was die Jungs hier abliefern ist wirklich ein Meisterwerk der düsteren elektronischen Kunst, da können sich andere Bands aus der schwarzen Szene echt mal eine gehörige Scheibe von abschneiden. So hat moderner Industrial/Dark-Elektro-Sound im Jahre 2013 zu klingen, von der reinen Elektronik her(neben "SKINNY PUPPY") wird man ganz bestimmt auch nichts besseres finden können. Hier spürt man ganz eindeutig, die jahrelangen Erfahrungen von "BILL LEEB" und Co. Wenn ich mir diese Genialität hier anhöre, bekomme ich richtig lust mich mit Ihren vorherigen Alben auseinander zusetzten und Sie werden wahrscheinlich bald wieder einen Ehrenplatz in meiner CD-Sammlung bekommen!!

Nach mehrmaligen hören, bin ich einfach nur hin und weg von diesem absoluten Meisterwerk, nicht nur das dieses Album mit Abstand zum besten gehört, was 2013 im Independent/Dark-Elektro Bereich herausgekommen ist, sondern es gehört für mich, mit zum allerfeinsten, was in der "schwarzen Szene" überhaupt je veröffentlicht wurde(neben "PROJECT PITCHFORK`S Überalbum "DAIMONIUM"). Wirklich ausnahmslos alle Songs sind hier mehr als bahnbrechend, genial, kreativ, innovativ und total prägend und begeistern immer wieder aufs neue, ganz besonders meine beiden Favoriten "GHOSTS" und "EXHALE".

Überhaupt muss ich, bei diesem sehr finsteren Album(wo es überwiegend um MINDCONTROL handelt) und der Atmosphäre immer wieder an den letzten Winter zurückdenken, wo ich "SKINNY PUPPY`S" Comeback(auch wenn das jetzt schon ein paar Jahre länger zurück liegt) für mich persönlich(bin eher "GOA/PSY-Head") gehörig zelebrieren musste und auch die "OHGR" Sachen entdeckt habe(siehe auch meine Rezension hierzu)...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2013
FLA sind und bleiben die innovativsten im Genre der Electronic-Music.
Geniales Album mit viel bekanntem und viel neuem.
Klare Empfehlung - kaufen, kaufen, kaufen !!! 8)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2013
Really brill...! "Echogenetic" shows the top of what is possible with electronic instruments. Highly original sounds. Complex structures. Dub Step elements. Touching melodies. Chapeau !!!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das wuchtigste Album seit 'Hard Wired'. Ich würde dafür auch 10 Sterne vergeben. Album des Jahres für mich. Platz 2 : Skinny Puppy - Weapon, Platz 3: Klinik - Eat Your Heart Out. Die alten Männer mussten es mal wieder rausreissen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2013
Es muss irgendwann in der ersten Hälfte der 90er-Jahre gewesen sein, als ich Front Line Assembly und nach und nach die Ableger (Delerium, Noise Unit, Intermix, Syaesthesia u. a.) für mich entdeckte. Seit der Zeit verfolge ich das Schaffen von Bill Leeb, Rhys Fulber (ggw. wohl leider wieder einmal nicht mehr fest dabei) und war stets von der Vielseitigkeit der mich emotional sehr ansprechenden Musik und deren konstant hoher Qualität begeistert.

Echogenetic macht da keine Ausnahme: Nach dem ersten Hören war ich noch etwas enttäuscht, denn im direkten Vergleich zum Vorgänger I.E.D. schien mir Echogenetic fast schon zu homogen, um nicht zu sagen langweilig. Die offensichtlichen Dubstep-Elemente fand ich anfangs auch eher nervend und dachte insgesamt fast schon, hier habe man wohl die Outtakes der AirMech-Sessions recycled. Indes: So ein Album muss man sich erarbeiten und vor allem: Es muss sich entfalten können. Ich Ketzer aber hatte es nicht abwarten können und habe zum Ersthören Ohrstöpsel benutzt. Für den zweiten Anlauf habe ich dann aber eine amtliche Anlage verwendet und da konnte sich Echogenetic dann in voller Pracht entfalten: Zu persönlichen Highlights wurden schnell der Opener Resonance, Blood, Prototype und natürlich das große Exo. Die anderen Songs sind nicht schlechter, funktionieren aber wohl besser im Club als im Wohnzimmer - wobeidas sicher Geschmackssache ist. Produktionstechnisch dank Greg "God" Reely ohnehin vom Feinsten (da können sich so manche Epigonen eine Scheibe von abschneiden), setzen Front Line Assembly auch 2013 immer noch und immer wieder Maßstäbe - ganz großes Kino :)!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2013
Bereits das letzte Album Airmech zeigte deutlich, dass Frontline Assembly eine interessante Entwicklung durchgemacht haben. Offenbar verstärkt durch neue kreative Köpfe, die bereits den Stil bei Airmech mitprägten, ist mit Echogenetic ein neues Meisterwerk entstanden.
Nach dem ersten Hören des Albums war ich dennoch erst einmal etwas entsetzt, die Musik sperrte sich sehr, Zugang in meine Gehörwindungen zu finden. Lediglich der Opener "Resonance" hatte mich gleich zu Beginn schwer begeistert. Ein bekannter Musikkritiker sagte dazu einmal: "Musik, die man sich erarbeiten muss". Und das ist ja eigentlich etwas schönes, wenn ich mich als Hörer erstmal mit dem Werk auseinandersetzen muss, anstatt dem schnellen Musikkonsum zu erliegen.
Und es lohnt sich wirklich. Das Album ist perfekt produziert, Frontline Assembly haben wahrscheinlich sehr akribisch an jedem einzelnen Ton gefeilt, bis alles zueinander passte, das ganze gepaart mit Experimentierfreude. Mit den Texten (die ich freilich eher dem Booklet entnehmen muss, weil ich bei dem verzerrten Gesang nicht alles verstehe) wird die Tiefe der Musik nur noch verstärkt. Insbesondere bei Ghosts ist dies meiner Meinung nach der Fall.
Am meisten gefallen mir "Killing Grounds" und "Exhale", aber auch die anderen Lieder sind nicht langweilig und können punkten.
Kurzum: Ich gebe guten Gewissens fünf Sterne!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2013
Nachdem für mich Skinny Puppy wieder eine Enttäuschung war,
und mich die letzen 2 Alben von Bill Leeb aka FLA auch nicht begeistern konnten war ich sehr überrascht.

Um es salop zu sagen "Er haut richtig rein".
Die Beats und Sounds sind treibend und fordern den Zuhörer.
Für mich ist Flavour of the Weak von 1997 immer noch sein Meisterwerk,
aber er schafft mit Echogenetic den Spagat zwischen alt und neu.
Es gibt Titel die leichtgängig ins Gehör gehen, dann wieder ständig wechselnde, spannende tracks.

Edit 20.07.2013:
Bin durch Zufall darauf gestossen,
diese CD ist jenen die Echogenetic gut finden auch sehr zu empfehlen -> Dismantled
.
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