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am 7. März 2009
Der französische Professor Pierre Aronnax schließt sich einer Expedition an, auf der geklärt werden soll, was der Grund für die immer häufiger auftretenden Schiffsunglücke ist. Er selbst, wie auch die Mehrheit der anderen, denkt dabei an einen Wal. Bei einer Verfolgungsjagd mit dem Corpus delicti stürzt er dann zusammen mit seinem stoischen Diener Conseil und dem kanadischen Harpunier Ned Land ins Meer und findet sich kurz danach auf, später dann in, einem Unterseeboot wieder. Gemeinsam mit dem undurchsichtigen Kapitän Nemo und dessen Mannschaft erkunden sie dann die Geheimnisse und Gefahren der Meere.
Auch in diesem Buch von Jules Verne kann man sich, zum großen Teil, verlieren. Er hat dermaßen glaubhaft, detailverliebt, eindringlich und desöfteren auch mit einem Schuss Situationskomik diese abenteuerliche Reise mit der Nautilus beschrieben, dass man wirklich daran teilnimmt, man befindet sich in diesem U-Boot und sieht die Orte, Menschen und andere Lebewesen vor sich. Ebenso nimmt man an den oftmals recht spannenden Ausflügen und gefährlichen Auseinandersetzungen mit diversen Tieren teil. Auch die Charaktere und die Beziehungen zu einander sind weitgehend ausgefeilt. Hier sei vor allem der Mix aus Faszination und Erschrecken erwähnt, der die Sicht von Aronnax auf Nemo auszeichnet. Dazu kommt dann noch das große Wissen des Autors, der sich ja immer sehr mit der beschriebenen Materie beschäftigte und vieles einfach weiterdachte. Daraus macht er auch keinen Hehl, wenn er, fast einem Lexikon gleich, sämtliche Meerbewohner klassifiziert. Leider liegt aber genau da ein großes Manko in dem Buch. Es wird viel zu viel trocken herunter gebetet. Die beiden Worte Zoophyten und Mollusken möchte ich jetzt erstmal weder lesen noch hören! Aber nicht nur diese, sondern alle möglichen Lebewesen, die sich gerade vor dem großen Aussichtsfenster der Nautilus tummeln, werden aufgezählt, beschrieben und/oder zumindest in Klassen und Unterklassen eingeteilt und das oft mehrere Abschnitte lang. Das ist ermüdend und stört den Lesefluss. Das allein wäre mir fast schon einen Stern Abzug wert. Doch hinzu kommt noch, dass ich es nicht verstehen kann, wie sehr Jules Verne die Personen teilweise mit zweierlei Maß messen lässt. Da hält Kapitän Nemo Ned Land erst einen Vortrag darüber, dass der Harpunier nicht jagen darf, weil es ein Morden ohne Grund wäre, nur um später dann eine Horde Pottwale niederzumetzeln, weil diese auf eine Meute Glattwale (ich glaube, dass es Glattwale waren, bin mir aber nicht sicher) zusteuern und diesen überlegen sind. Warum lässt er nicht einfach der Natur ihren Lauf? Das hat nichts mit Nemos Überlegenheitsgefühl gegenüber dem Meer zu tun, denn Verne lässt auch den Erzähler Aronnax darüber berichten wie hässlich und widerlich Pottwale doch sind. Noch ein befremdliches Beispiel folgt später. Es wird davon erzählt wie viele Seehunde noch heute in einem bestimmten Gebiet leben würden, würde der Mensch sie nicht permanent dezimieren. Einen Abschnitt später dann freut sich der Professor ein Robbenfell zu tragen, weil er sonst frieren würde. Auch die gelegentliche Arroganz des Professors gegenüber Ned Land's Fluchtplänen störte mich das ein oder andere Mal.
Es bleibt also bei 4 Sternen, weil leider zu oft störende Faktoren auftreten und man somit nicht in die kompletten 500 Seiten versinken kann. Man kann sich das Buch aber dennoch zu Gemüte führen, allerdings gefiel mir persönlich "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" besser. Das war auch spannend, oft witzig und auch lehrreich, kam aber nicht so belehrend daher dieses Werk. Und sollte ich in den nächsten 2 Büchern, die ich lese, die Worte "Zoophyten" und/oder "Mollusken" finden, werde ich das betreffende Machwerk vernichten ;-)
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am 1. März 2012
Hier nur ein paar Eckpunkte, die von Interesse sein dürften:
- Sprache ist fast aktuell; Nicht nach der neuen Rechtschreibung, aber immerhin praktisch aktuell. Nicht diese 100 Jahre alte Schreibvariante aus der Gratis Version. Das war auch der Grund, warum ich zu der doch nicht billigen Variante hier gegriffen hatte.
- Leider fehlen alle Bilder, wie z.B. die Karten; Das ist schon ein wenig ärgerlich und deshalb auch nur 4 statt 5 Sterne.
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am 28. Februar 2012
5,99 € für ein E- Book wo der Autor oder seine Erben keinen Cent bekommen .
Der Fischer Verlag sollten sich was schämen !
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