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Kundenrezensionen

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am 19. September 2013
...ist dieser Film, der vor allem Menschen ansprechen könnte, für die Musik nicht nur das Hintergrundrauschen ihres Lebens ist. Streichquartette, Beethovens vorletztes op. 131 gar, sind nicht unbedingt leichte Kost, aber wer bereit ist sich darauf einzulassen wird reich belohnt, kann der Musik verfallen, so wie die gezeigten vier Musiker, die sich - man könnte sagen auf Gedeih und Verderb - zusammengetan haben, um Jahrzehnte ihres Lebens dieser so strengen wie schönen Kunstgattung zu widmen. Und so geschieht es, dass Kunst und Leben in der Hingabe an die Werke eins werden, und ähnlich wie Beethovens op. 131 zu einem rätselvollen musikalischen Gleichnis des menschlichen Daseins wird, so wird auch dieser Film zu einem Gleichnis des Lebens, das die Mühsal und den Erfolg beinhaltet, den Streit und die Liebe, die Hoffnungen und Enttäuschungen, die nicht ausbleiben wenn sich eine Gruppe von Menschen zu einer Lebensgemeinschaft zusammenfindet. - Melancholisch grundiert - wie der Anfang des Quartetts - ist auch dieser Film, der das Musikerensemble im Moment des Auseinanderbrechens, von seinem Ende her portraitiert. Nun bricht auf einmal auf, was Disziplin und Formwille lange unterdrücken konnten: Eifersucht und Neid, verdrängte Gefühle und angestauter Unmut. Jetzt, wo alles zu Ende geht, soll noch schnell das Versäumte nachgeholt werden. Dafür ist es natürlich zu spät. Vorbei ist vorbei, und doch: der gemeinsame Dienst an der Sache der Kunst, die größer ist als der einzelne Mensch, vollbringt das Wunder einer Versöhnung, die keine verlogene ist weil die Auseinandersetzungen im Drama des Lebens nun wirklich ausgekämpft sind. Das Endes des Films, Abschied und Neubeginn zugleich, gelingt ergreifend. Das Wort vom "großen Gefühlskino" scheue ich mich zu benutzen, da es vom Kitsch kontaminiert ist. Und kitschig ist dieser Film nie. Wie Beethoven, der durch dieses Meisterwerk des Minoritätenkinos zu neuem Leben erwacht. Dank mutiger Produzenten, die das Risiko eingingen, Geld und Mühen mal nicht im Malstrom des Mainstreams zu versenken.
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am 19. September 2013
Regisseur Yaron Zilbermans Film "Saiten des Lebens" erzählt von vier Quartettstreichern, die nach einer 25-jährigen Erfolgskarriere an einen Punkt gelangen, an dem das Ensemble aus verschiedensten Gründen auseinanderzubrechen droht.

Christopher Walken spielt dieses Drama ebenso außergewöhnlich wie überragend: Allein in seinen müden Augen spiegelt sich die gnadenlose Brutalität auf eine förmlich unerträgliche Weise. Diese Last ist sichtbar, erfahrbar, begreifbar. Walken schafft aber noch etwas anderes: Er korrigiert in seinem Spiel eine grundsätzliche Inkonsequenz von "Saiten des Lebens", die sich darin zeigt, dass Zilberman seinen Hauptdarsteller zunehmend aus den Augen verliert. Walken wertet diesen Mangel gleichsam um, denn dort wo die Dramaturgie des Films zu taumeln beginnt, gelingt es ihm, sein Leiden umso präziser in die Verinnerlichung zu bannen.

"Saiten des Lebens" ist ein wundervolles Ensemblestück von doppeltem Charakter. Hintergründe, Fragen und Strukturen der Musik funken über in das Leben der Musiker und grundieren gleichzeitig den Aufbau des Films. Zwischen den sieben Sätzen des Quartetts darf keine Pause gehalten werden. Beethoven selbst hat das verboten. An einer Stelle im Film fragt Peter seine Studenten, wie es zu schaffen sei, ohne nachstimmen zu dürfen, am Ende reingestimmt anzukommen, er selbst wisse es nicht; Und so kühn es gewesen wäre, darauf eine Antwort zu wissen, so bestimmt und legitim bleibt sie im Raum stehen...

Als kleiner Bonus liegt der DVD ein Wendecover bei.

Fazit:

Ein klasse Drama mit einem starken Hauptdarsteller. Empfehlenswert!
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am 1. Oktober 2013
T.S.Eliots Zitat bereitet dem alternden Cellisten Peter Mitchell(Christopher Walken) momentan Schwierigkeiten. Als Mitglied des weltberühmten Streich-Quartetts "The Fugue" ist Peter auf seine Finger angewiesen. Die spielen aber nicht mehr mit. Die ärztliche Diagnose ist niederschmetternd: Parkinson. So muss Peter, als ältestes Mitglied der Streicher, den anderen seinen Ausstieg aus dem Quartett mitteilen. Das sorgt nicht gerade für Begeisterung. Die Geigenspieler Daniel(Mark Ivanir) und Robert(Philip Seymour Hoffman) und Roberts Ehefrau, die Violinistin Juliette(Catherine Keener), sind am Boden zerstört. Doch Peters Abgang bringt noch weitere, seit langem schwelende Konflikte, im Quartett zum Ausbruch. Peters Beziehung zu Juliette ist angespannt. Als Peter, der im Quartett die zweite Geige spielt, den ersten Geigenpart von Daniel beansprucht, ist der Streit da. Ein Seitensprung von Peter, den Juliette bemerkt, und Daniels Beziehung zu Juliettes und Peters Tochter Alex(Imogen Poots) verbessern das Betriebsklima bei "The Fugue" nicht unbedingt. Jetzt ist es an Peter dafür zu sorgen, dass Prioriäten gesetzt werden. Die Musik, die Liebe und das Leben konkurrieren im Wettstreit um "The Fugue"...

Einen gefühlvollen, ruhigen und sehr ausgewogenen Film hat Yaron Zilberman auf die Filmrolle gebannt. -Saiten des Lebens- überzeugt mit extrem starken Darstellern, einer ruhigen Hand an der Kamera, der klassischen Musik von Beethoven und Bildern von New York, die Zilberman immer wieder statisch und präsent in die Filmhandlung einstreut. Christopher Walken spielt den kranken Cellisten mit der Inbrunst, für die ich seine Arbeit liebe. Seymour Hoffman, Keener und Ivanir stehen Walken in nichts nach. Wie sie die Ängste, Freuden, Hoffnungen und Gefühle des Streichquartetts via Bildschirm transportieren, das ist vom Allerfeinsten.

-Saiten des Lebens- ist ein sehr spezieller Film geworden. So speziell wie Beethovens Beethovens Streichquartett cis-Moll op. 131, um das es bei -The Fugue- geht. Wie sagt Daniel am Ende des Films so schön: "Wenn man die wilden Pferde des Siebten Satzes reiten will, sollte man sie im Sechsten Satz gesattelt haben." Ja, ungefähr in diese Richtung geht Zilbermans Film über das Leben, den Tod, das Alter und die überaus komplizierten Beziehungen zwischen Menschen, die sich seit langem kennen. Mir hat das außerordentlich gut gefallen. Ob sie für diese ruhige Produktion auch "gemacht" sind, müssen sie selbst ausprobieren...
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am 23. März 2014
Abschied ist das vielfältige Thema dieses Filmes, von der Jugend, der Gesundheit, von dem was man sein Leben lang mit Begeisterung und Hingabe und Leidenschaft getan hat.

Das klassische Quartett über 25 Jahre musikalisch und menschlich auf vielfältigste Weise miteinander verbunden, hat sich durch die diagnostizierte Krankheit ihres Doyen neu zu ordnen, droht vielleicht sogar durch das Aufbrechen und das Auflehnen gegen festgefahrene Strukturen daran zu scheitern, zu zerbrechen.

Wunderbar sensibel und authentisch vom grossartigen Ensemble gespielt, alles eigenständige und unverwechselbare Charaktere, werden wir durch die Höhen und Tiefen des musikalischen und persönlichen Lebens in vielen seiner Facetten geführt.

Großer Respekt vor den darstellerischen Leistungen, insbesondere der probenden und spielenden "Musiker". Das kann oft sehr gekünstelt, nahezu peinlich wirken, wenn Schauspieler Musiker darstellen. Hier ist es erstaunlich fein und sehr stimmig.

Ein wenig gestört haben mich die zwei in die Handlung eingebauten Affären; wirkten beide konstruiert und gewollt wie "sex and crime", hier eben "sex and music". Zwar sind die jeweiligen Protagonistinnen sehr schön anzuschauen, auch brav nach Typ-Proporz ausgewählt - eine blond, eine dunkel. Doch unnötig in der Bedeutung und Gesamtstory. Ein unpassender Nebenschauplatz um des prickelns, des weiteren Konflikts willens aufgenommen. Nun ja - kostet in meiner Bewertung des fünften Stern.

Und es ist leider auch auch Stück Abschied vom grossartigen Philip Seymour Hoffmann in einer seiner letzten Rollen.
Sehr schwer sich daran zu gewöhnen, dass nun bald die spannende Erwartung sich auf einen neuen Film mit ihm zu freuen
endgültig der Vergangenheit angehören wird...
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am 28. Juni 2014
HANDLUNG
Daniel (Mark Ivanir), Robert (Philip Seymour Hoffman), Peter (Christopher Walken) und Juliette (Catherine Keener) sind seit 25 Jahren ein erfolgreiches Streichquartett. Die Gründe ihres Erfolgs sind, neben ihren hohen musikalischen Begabungen, ihre tiefe Verbundenheit zu- und hoher Respekt voreinander. Robert und Juliette sind zudem ein Ehepaar, was die Harmonie in jeglicher Hinsicht untereinander noch mal erstaunlicher erscheinen lässt. Jetzt sind sie an einem Punkt, wo ihr Zusammenspiel auf harte Proben gestellt wird. Auch das in jeglicher Hinsicht.

MEINUNG
Wenn ein Film schafft, die Charaktere der Personen so darzulegen, dass man sie wirklich kennen lernt, dann muss es ein guter Film sein. Wenn er dazu ein Thema wie ernste/klassische Musik, in der vielleicht nicht jeder schnell zu Hause ist, so transportiert, dass man unweigerlich ankommt, dann muss es ein sehr guter Film sein. Muss nicht nur, ist so. 105 Minuten ist man im Leben dieser Geschichte dabei, denkt, fühlt, versteht und weiß dann, es hat sich sehr gelohnt.

Philip Seymour Hoffman hebt sich aus dem Ganzen noch mal ab. Nicht weil er kürzlich verstorben ist, sondern weil er in einer guten Schauspielerriege der mal wieder herausragende war.

FAZIT
Nicht nur ein Film für Klassik- oder Hoffman-Fans, sondern für alle, die Fragen und Antworten nicht nur banal angetastet, sondern bearbeitet sehen wollen.
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am 16. Februar 2014
Die Tonqualität der Aufnahmen ist durchweg sehr gut. Die Geschichte ist spannend und fesselnd gespielt. Inzwischen ist es normal geworden, Probleme des Alterns zu diskutieren. Parkinson gehört jedoch meist nicht dazu. Hier trägt der Film sowohl zur Aufklärung als auch zur Ermutigung bei.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2016
Ein Streichquartett und wie es funktioniert, darüber gibt dieser Film Aufschluss.
Für Zuschauer, die eine temporeiche Erzählung bevorzugen, ist dieses Werk definitiv nicht geeignet. Die Erzählweise ist gemächlich, die Spannung entsteht aus dem Zusammenspiel der Besetzung, verbal wie nonverbal.
Der Cellist Peter ( Christopher Walken ) erhält die Diagnose Parkinson. Über kurz oder lang droht dem eingespielten Quartett also ein Totalausfall.
Es muss über eine rechtzeitige Nachbesetzung geredet werden. Unpassenderweise muss ausgerechnet jetzt Robert, die zweite Geige ( P.S. Hoffman ), den Wunsch anmelden, auch mal die erste Geige spielen zu dürfen.
Er wird aber nicht der Erste sein, der hier Probleme aufwirft.

Catherine Keener spielt hier Juliette, die Frau von Robert und als Violaspielerin ebenfalls Teil des Quartetts.
Mit Hoffman hatte sie schon erfolgreich in "Capote" zusammen gearbeitet. Damals gab es für beide Oscar- Nominierungen, er gewann.
Sie ist eigentlich immer irgendwie einschläfernd für mich mit ihrer ruhigen Art. Da ist es ganz gut, wenn P.S. Hoffman in seiner Rolle plötzlich lospoltert, dass einem Angst und Bange werden kann. Schon in "Glaubensfrage" war er so intensiv und einfühlsam.
Aber außer der Güte und Wärme, die man von ihm kennt, bringt er hier auch eine gehörige Portion gesunden Egoismus mit.

Walken ist für ein rührseliges Finale gut. Ich habe mir danach die Augen trocknen müssen.

Fazit: Als Alternative oder Ergänzung empfehle ich "Music Of The Heart" mit Meryl Streep, hier geht es um die Förderung des Nachwuchses.
Fans des seligen Philip Seymour Hoffman sollten sich "Saiten des Lebens" nicht entgehen lassen.
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am 2. Februar 2014
Herausragende schauspiereische Leistungen, eine psychologisch stimmige und bewegende Geschichte, die die Komplexität und Fragilität des ständigen Zusammenwirkens "im engen Team" eines Streichquartetts nahebringt, spannend und folgerichtig inszeniert, Einsichten in große Musik, ein emotional aufwühlender Schluss, -was will man mehr.
Der Film zeigt alles, was gutes Schauspielkino ausmacht.

Für Freunde desselben eine unbedingte Empfehlung, für Klassik-Fans ein Muss!
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am 23. Januar 2015
denn die Musik spielt hier eher eine hintergründige Rolle. Es geht vielmehr um das Leben an sich und die vielen Schwierigkeiten, die sich so einstellen. Nicht nur wegen P.S.Hofmannn, auch wegen C.Walken und all den anderen Darstellern absolut sehenswert.
Leider verfügt die Blu Ray über absolut keine Extras, außer dem Trailer, was ich sehr schade finde, da kann man wohl auch zur DVD greifen.
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am 19. August 2014
Sa(e)iten des Lebens, ein sehr ausführlichlicher wie intensiver Film aus über das reale Leben. Vielleicht sogar einer der besten Filme aller Zeiten, auch Dank des hervorragenden Schauspielerensembles um den leider verstorbenen Philip Seymor Hoffmann.
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