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4.0 von 5 Sternen Romanzen erstklassig - Pathetique wirkt gehetzt
Nezet Seguin ist der Überflieger am Dirigentenhimmel. Chefposition in Rotterdam und Philadelphia - früher in Montreal mit teils großartigen Interpretationen von Bruckner und französischen Meistern. Insbesondere seine Ravelaufnahmen bei EMI auch in Rotterdam sind klasse. Die DG Tontechniker haben mit der Rotterdamer Konzerthalle kein solch ein gutes...
Vor 10 Monaten von R. Hefty veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tchaikovsky routine
yannick nezet-seguin, der jugendlich-sportive fr.-kanadische dirigent, hat es mit
gleich zwei neuveröffentlichungen letztendlich beim gelb-glocken-label ins renommierte
klassische universal-universum geschafft: einmal stravinskys sacre und stokovsky-sounds
und hier mit einem tchaikovsky-album.

das pr-marketing weiss seine tiefe...
Vor 9 Monaten von gemihaus veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tchaikovsky routine, 8. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tchaikovsky: Sinfonie 6 "Pathétique" ; aus Romanzen für Violine und Klavier opp.6 & 73 (Audio CD)
yannick nezet-seguin, der jugendlich-sportive fr.-kanadische dirigent, hat es mit
gleich zwei neuveröffentlichungen letztendlich beim gelb-glocken-label ins renommierte
klassische universal-universum geschafft: einmal stravinskys sacre und stokovsky-sounds
und hier mit einem tchaikovsky-album.

das pr-marketing weiss seine tiefe affinität zum >meister herzzereissender melodien
und sinfonischer kunst< auch gleich zu würdigen:
schon mit acht jahren war yannick von der >pathetique< beeindruckt, und die prägte
seine orchester-einstände in amerika bis hierher zu seinem rotterdam-phil. debut.

die rotterdamer spielen das auch klanglich(technisch) souverän - jedoch möchte ich
von einem durchaus agilen musiker wie nezet-seguin (live in der b-phil mit u.a. berlioz)
schon mehr erwarten an dramatischer artikulation und distinkter klangrede als diese
allerwelts-darbietung einer allseits längst abgespielten und meist routiniert
servierten sinf. seelen-schmonzette, hier zu flott phrasiert und glatt sentimentalisiert.
wo bleibt denn die so ausdrücklich gemeinte schmerzens->pathetik< - im wohlklang
philharmonischen klangrausches-?
allenfalls bleiben die kleinen violinromanzen, von lisa batiashvili schön und fein intoniert
gespielt und vom dirigenten brav begleitet nette und auch sog. kostbare klangstückchen,
jedoch musikalisch unerheblich zum sinfonischen schlachtross.

verglichen mit grossen >pathetique<-interpreten wie toscanini, cantelli, mravinsky, karajan,
und neuerlich mackerras (und durchweg besseren orchestern), ein eher
überflüssiges album und kein universal-runner.
Tchaikovsky: Symphony No.6/ Romeo and Juliet (UK Import)
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3.0 von 5 Sternen Präzise, aber nicht sehr dynamische Aufnahme von Tschaikovskys letzter Sinfonie, 22. September 2013
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tchaikovsky: Sinfonie 6 "Pathétique" ; aus Romanzen für Violine und Klavier opp.6 & 73 (Audio CD)
Yannick Nézet-Séguin (Jahrgang 1975) wird gegenwärtig als Supertalent am Pult gehandelt. Innerhalb kürzester Zeit hat er die Rotterdamer Philharmoniker an die Weltspitze geführt; seinem Vorgänger Valery Gergiev ist das nicht gelungen. Die seither in Rotterdam produzierten Einspielungen waren stets von hervorragender Qualität. Exemplarisch sei die Aufnahme von Ravels Orchestermusik (EMI 2009) genannt. Zahlreiche Gast-Dirigate bei erstklassigen Orchestern unterstreichen Nézet-Séguins derzeitigen Ausnahme-Status.

Wer die Gelegenheit hatte, den sympathischen Kanadier in der letzten Zeit live am Pult zu erleben – etwa mit Berlioz oder Tschaikovsky während des Bremer Musikfestes –, der wird möglicherweise festgestellt haben, dass Nézet-Séguin sein Orchester tendenziell auf eine verhaltene Gangart verpflichtet. Das Klangbild wird dadurch sehr präzise und transparent, verliert aber an Dynamik und Dramatik.

So auch im Falle der vorliegenden Aufnahme von Tschaikovskys letzter Sinfonie, der „Pathetique“ von 1893, und zweier „Romanzen“ für Geige (Lisa Batiashvili) und Klavier (Nézet-Séguin). Namentlich das sinfonische Werk, in den letzten Jahren vielfach aufgeführt und eingespielt, geht der kanadische Maestro sehr moderat, exakt, ja nahezu pointilistisch an, verliert dabei aber ein wenig den Blick für die tragischen, expansiven Potentiale von Tschaikovskys Spätwerk.

Dass es Nézet-Séguin nicht darauf angelegt hat, wie uns das Beiheft erklärt, sich an der „Allzeit-Referenz“ von Mravinsky von 1961 zu messen, ist deutlich zu hören, vielleicht ein wenig zu deutlich. Zwar ist sein Tschaikovsky nicht so steril wie zuletzt Daniel Barenboims Fassung (Decca 2007) geworden, aber vor lauter „Tiefenschärfe“ geht das musikalische Gesamtbild ein wenig verloren. Die kammermusikalischen Miniaturen, die die Sinfonie auf der CD ergänzen, wirken zwar deutlich lebensechter, können aber den Eindruck einer etwas übersteigerten Detailversessenheit nicht ausräumen.

Natürlich agieren alle Beteiligten auf höchstem Niveau; aber wieder einmal schien der Buchstabe wichtiger als der Geist zu sein. In seiner Ravel-Interpretation hat es Nézet-Séguin noch deutlich besser verstanden, eine Komposition zu inszenieren, in Szene zu setzen und Bilder zu erzeugen. So bleibt im Ergebnis ein wenig Bedauern über eine „Pathetique“-Aufnahme, die nichts hinzufügt, die nichts Neues erkennen lässt und daher nicht wirklich nötig gewesen wäre.
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4.0 von 5 Sternen Romanzen erstklassig - Pathetique wirkt gehetzt, 21. September 2013
Von 
R. Hefty "robert50114" (Burgrieden Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tchaikovsky: Sinfonie 6 "Pathétique" ; aus Romanzen für Violine und Klavier opp.6 & 73 (Audio CD)
Nezet Seguin ist der Überflieger am Dirigentenhimmel. Chefposition in Rotterdam und Philadelphia - früher in Montreal mit teils großartigen Interpretationen von Bruckner und französischen Meistern. Insbesondere seine Ravelaufnahmen bei EMI auch in Rotterdam sind klasse. Die DG Tontechniker haben mit der Rotterdamer Konzerthalle kein solch ein gutes Händchen. Die Interpretation der Pathetique bringt einige Spontanitäten mit, ist jedoch insgesamt nicht überzeugend. Sie ist aber Gott-sei-Dank nicht kitschig geraten. Sehr präzise wird der 3. Satz musiziert und sehr flott - doch der Wechsel zum 4. Satz läßt einen kaum verschnaufen, da wird die Sequenz abgewürgt, ausgeblendet und sofort das Adagio lamentoso und da hat man Eindruck, daß Nezet Seguin einen Flieger hätte erreichen müssen, um rechtzeitig nach USA zu kommen. Favoriten und Meisterwerke der Pathetique Aufnahmen sind und bleiben Mravinsky und Pletnev jeweils mit russischen Orchestern, die vor Spontanität strotzende Aufnahme Karajans mit dem Philharmonia 1958 in stereo produziert von Walter Legge und die exzellente Aufnahme vom alten Furtwängler von 1938 mit den Berliner Philharmonikern. Hierfür 3 Punkte
Ganz anders verhält sich mit den Arrangements der Romanzen für Klavier und Violine mit Lisa Batiashvili - hier Musizieren auf höchstem Niveau mit Ausdruck und Emotionalität. 5 Punkte
Heutzutage kann man sich ja den download nur der Romanzen gönnen, dann hat man großartige Musik in seinem Repertoire. Die Sinfonie gibt's zuhauf besser.

Gesamturteil 4 Punkte
Interpretation 3 - 5 ( Romanzen)
Sound 4 - 5 ( Romanzen)
zu erwartenede nationale Verkaufserfolge 3
zu erwartenede internationale Verkaufserfolge 3
Repertoirewert 2 ( Sinfonie ) - 5 ( Romanzen)
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5.0 von 5 Sternen extrem gute Neuinterpretation einer viel gespielten Sinfonie, 19. Januar 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Tchaikovsky: Sinfonie 6 "Pathétique" ; aus Romanzen für Violine und Klavier opp.6 & 73 (Audio CD)
... ich war im Auto unterwegs und schaltete das Radio ein (Bayern 4 Klassik) - klar, die 6. Tschaikowski, tausend Mal gehört. Aber ich wurde nach wenigen Tönen hellhörig: kraftvoll, ungewohnt unsentimental und außergewöhnlich gut gespielt. Gebannt wartete ich bis zum Ende, weil ich unbedingt wissen wollte, welches Orchester unter welchem Dirigenten hier musiziert hat. Zuhause habe ich mir die Scheibe sogleich bestellt. Hervorragend! Kompliment an die Kollegen in Rotterdam!!! Heiko Triebener, Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie
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