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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juni 2013
Queensryche waren für mich spätestens seit "Hear in the now frontier" gestorben. Diese CD läutete den Niedergang einer der innovativsten und originellsten Metalbands aller Zeiten ein. Denn: mit Metal hatten die Outputs danach nicht mehr viel zu tun. Ausgenommen vielleicht die Operation Mindcrime II, die aber leider auch weit hinter den Erwartungen zurück blick. Rückblickend wird klar, warum: Geoff Tate war wohl die Bremse im Queensryche Universum und ihm haben wir wohl bestenfalls halbgaren Output wie "American Soldier" oder eben besagtes OPM II zu verdanken. Schade, dass sich die Kernband um Basser Jackson, Gitarrero Wilton und Drummer Rockenfield nicht schon viel eher besonnen und einen Sängeraustausch vorgenommen hat, denn das, was nun auf Queensryche zu hören ist, nimmt den Geist der ersten CDs bis Empire und vielleicht noch ein wenig Promised Land auf, allerdings eindeutig Heavy Metal à la Queensryche. Und das bedeutet toller Gesang, abwechslungsreiche und oft nicht vorhersehbare Songstrukturen, tolle Harmonien. Alles wieder da - endlich. Die CD rotiert nun seit Erscheinungstag täglich im Auto und wird nur vom alles überdeckenden neuen Sabbath Output der jenseits aller Erwartungen ist, getoppt. Aber im Einzelnen:

1. X2: lediglich ein Intro, aber stimmungsvoll, man kann sich direkt vorstellen, dass die zukünftigen Konzerte damit starten.
2. Where dreams go to die: wirklicher Knallersong, könnte definitiv von Empire sein und wäre dort auch einer der Höhepunkte geworden. Anfangs leicht balladeske Töne, dann wird aber ein unwiederstehlicher Metal-Shuffle daraus mit tollem Gesang und klasse Gitarren. Das beste Stück, was man von Queensryche seit Empire hören durfte. Daumen hoch.
3. Spore: hier gehts ziemlich sperrig weiter. Diesen Song musste ich mir definitiv schön hören. Hätte - in etwas anderer Produktion - aber auch gut auf "Rage for Order" gepasst. Kein Klassiker, aber trotzdem deutlich im grünen Bereich.
4. In this light: Aus meiner Sicht neben "WDGTD" der zweite Knaller auf dieser CD. Hier kommt definitiv Mindcrime Feeling auf, aber nicht Mindcrime II, sondern I. Klasse Melodie, super Gitarren und Todd la Torre macht Geoff Tate endgültig vergessen. Er singt sehr ähnlich, hat aber trotzdem eigenen Charakter und etwas mehr Metal in der Stimme. Ein Hammersong.
5. Redemption: War ja der erste Song, der streambar war und hat mir ursprünglich gar nicht gefallen. Inzwischen aber auch ein echter Knaller. Queensryche der härteren Art, schließt an "The Warning" an. Tolle Gesangsharmonien und nach dem ersten Refrain geniale Gitarren. Sehr klasse, müsste live ein echter bringer sein.
6. Vindication: Jetzt legen Queensryche nochmal nen Härtegrad oben drauf. Klasse Rockenfield Drumming, aber leider für mich kein Höhepunkt. Etwas nervige Gesangsmelodien, der Song zündet bei mir einfache nicht, aber trotzdem gehobene Mittelklasse.
7. Midnight Lullaby: Ein weiteres Intro leitet die zweite LP Seite ein. :-) Warum bei 35 Minuten Laufzeit gleich 2 Intros untergebracht wurden erschließt sich mir nicht. Klarer Skip-Anwärter.
8. A World without: Promised Land und MC I lassen grüßen. Sehr stimmungsvoller Song, halb balladesk, mystische Grundstimmung und ein Gitarrensolo zum Niederknien. Sensationell.
9. Don't look back: Hier wird gefällig auf die Tube gedrückt. Ein wenig á la "The needle lies", erreicht aber dessen Klasse knapp nicht. Trotzdem ein toller Song.
10. Fallout: Nochmal Queensryche Metal. Mir fehlt etwas Eingängigkeit, aber auch hier gehobenes Mittelmaß.
11. Open Road: Das Album schließt mit einer optimistischen Halb-Ballade. Die Botschaft ist klar: der Weg ist frei für neue Taten.

In Summe deutlich mehr als man erwarten durfte. Die Produktion gefällt mir größtenteils ganz gut, teilweise etwas zu laut aufgenommen, dadurch Rauschen. Verstehe ich auch nicht, dass in letzter Zeit viele Produktionen nicht 1a klingen.

Aus meiner Sicht ganz klare Kaufempfehlung. Jeder Alt-Fan kann hier nichts falsch machen. Nur Queensryche klingen so und dieser Sound hat mir die letzten 20 Jahre wirklich gefehlt. Bin nun gespannt auf die Konzerte.
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am 21. Juni 2013
...hätte es mir auch besser gefallen, wenn Geoff Tate dieses Album eingesungen hätte. Aber offensichtlich ist dies in dieser Konstellation ja nicht mehr möglich und von beiden Seiten auch nicht mehr gewollt. Wenn ich jetzt die beiden Scheiben von den Versionen von Queensryche vergleiche, weiß ich nun wer die "Bremse" war. Während die Version von Geoff Tate meiner Meinung nach ein Album veröffentlicht hat, wo ich nur den Kopf schütteln kann (erbärmlicher Gesang, mieser Sound, bis auf wenige Ausnahmen (Cold, In The Hands of God)schwaches Songwriting und zu allem Überfluss die Selbstdemontage der Neuinterpretationen der alten Klassiker (nie eine schlechtere Version von Silent Lucidity gehört), haben sich die anderen Queensryche an die alten Stärken erinnert und ein Album veröffentlicht, welches den Namen auch verdient. Bei so vielen Schrott-Veröffentlichungen, die in der letzten Zeit so herauskommen, finde ich es schon frech und gewagt hier nur einen oder zwei Stern(e) zu vergeben. Das ist aber meine exklusive Meinung. Mich lässt das Album auf alle Fälle nicht kalt. Hier stimmen Sound und Songs.
In this Light, Redemption, Vindictiv, A World Without, Don't Look Back zünden bei mir sofort. Eigentlich alle, aber diese ganz besonders. Tolle Refrains und endlich können sich die Instrumentalisten wieder austoben, was in der Vergangenheit nicht mehr der Fall war.Besonders Scott Rockenfield trommelt sich den Arsch ab. Ich bin jeweils begeistert.
Ein Wort zu Todd La Torre.Der macht einen richtig guten Job. Sehr nahe an einem Geoff Tate (als er noch singen konnte), dafür aber nicht so außergewöhnlich wie Geoff Tate (als er noch singen konnte). Er trifft den Spirit der alten Queensryche aber wirklich sehr sehr gut. 35min sind in der Tat ein wenig kurz, dafür werde ich in den 35min. allerdings wirklich gut unterhalten.
Würde auf der CD nicht Queensryche stehen und würden nicht die Klassiker The Warning, Rage for Order, Operation Mindcrime, Empire und Promised Land im Raum stehen, hätte ich vielleicht 5 Punkte gegeben. Da ist Latte aber doch zu hoch. Ich freue mich einfach nur wieder über ein durchgehend sehr gut hörbares Queensryche-Album und vergebe gute 4 Sterne.
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am 21. Juni 2013
Nachdem Geoff Tate mit seiner Version von Queensrÿche im März auf ganzer Linie enttäuschte, waren meine Erwartungen an die musikalische Antwort der drei verbliebenen Gründungsmitglieder Michael Wilton (Gitarre), Eddie Jackson (Bass) und Scott Rockenfield (Drums) noch durchwachsener als zuvor.

Und um es gleich vorwegzunehmen: Ja, es handelt sich hier um ein echtes Queensrÿche-Album, weswegen ich die Tate-Version künftig nur noch "Taterÿche" nennen mag, um Text zu sparen. ;)

Verstärkt hatte man sich bereits Mitte vergangenen Jahres mit dem deutlich jüngeren Sänger Todd La Torre, der seinem Vorgänger Geoff Tate zum Gruseln ähnlich klingt. Letzterer kümmerte sich um sein Solo-Album "Kings & Thieves", das im vergangenen November veröffentlicht wurde, und so beschlossen die übrigen Bandmitglieder, ebenfalls ein bisschen Geld zu verdienen und spielten - als Nebenprojekt unter dem Namen "Rising West", einer Textstelle des Erstlings "The Warning" - ein paar Shows mit La Torre, bei der die Band ausschließlich klassische Queensrÿche-Songs der 1980er Jahre auf der Setliste hatten. Auch Mike Stone-Nachfolger Parker Lundgren, seit 2009 an Bord, gehört zum aktuellen Line-up. Im Gegensatz zu Taterÿche also eine eingespielte Kapelle mit festen Wurzeln.

Und so klingt das Album dann auch. Auf geht's in die Einzelkritik:

Das Album startet mit einem einminütigen Intro, das QR-typisch heruntergepitchte Stimmen in einen crescendierenden Rhythmus mit orchestralen Bläsersätzen loslegt, bevor es dann mit "Where Dreams Go to Die" richtig losgeht. Im Shuffle baut die Band ihre musikalischen Themen auf, bevor es dann im akustisch gerägten Mid-Tempo in die erste Strophe geht. Todd La Torre imitiert seinen Vorgänger dabei derart genau, dass man meint, Geoff Tate stünde tatsächlich noch am Mikrofon, und die ganze Farce ist nur ein übler Aprilscherz an die Fans. Angereichert ist der abwechlungsreiche Opener mit QR-typischen zweistimmigen Gitarrenläufen. Eine ganz klare Reminiszenz an das Frühwerk der Band. Hammer!

Weiter geht's mit "Spore", das ebenfalls im 6/8-Takt loslegt. Ein rauhes Riff, aufgefüllt mit tollen Gitarrenharmonien, Edbass' genialem Spiel und Rockenfields differenzierten Drums. Eine weitere Ohrenweide mit Power ohne Ende! Man leistet sich Atonalitäten wie selbstverständlich, ohne dass es störend klingen würde. Der Geist Chris DeGarmos ist allgegenwärtig in diesem Track.

"In This Light" ist wieder eine schöne Mid-Tempo-Nummer mit genretypischen Tritonussubstitutionen. Vor allem die treibenden Drums und die eingängige Gesangsmelodie bringen den Song toll nach vorne. Dieser Song hat echtes Hitpotenzial. Würde mich nicht wundern, wenn diese Nummer als Single ausgekoppelt würde (falls sich das neue Label sowas leisten kann und will).

Direkt im Anschluss folgt der offizielle Teaser-Song "Redemption", der den alten Queensrÿche-Sound etwas moderner aufstellt. Gerade das eröffnende zweistimmige Gitarrenspiel lässt Altfans der Band in Verzückung geraten. Der Refrain hingegen ist Mainstream Marke "Empire" und fügt sich bestens in die Komposition ein. Schön auch, wie sich der Refrain am Ende in einer kleinen Variation auflöst, bevor es mit dem Hauptriff endet. Kurzweiliger kann man einen Song über vier Minuten kaum arrangieren.

Mit "Vindication" folgt ein weiteres Pfund auf die Ohren. "Anstrengend" wie "The One and Only" vom Erfolgsalbum "Empire". Mir persönlich gefällt die Nummer nicht ganz so gut wie die meisten anderen, da sie mir etwas zu überladen ist, aber trotzdem geht der Song als solider Track durch, der immerhin einen eingängigen Refrain bietet mit einem sich oktavisch doppelnden La Torre.

Track 7 ist wieder ein musikalisches Intermezzo von kanpp einer Minute Dauer mit dem Titel "Midnight Lullaby". Hier erklingen fledermausähnliche Geräusche zur Ennio-Morricone-Gedächtnis-Harp und einlullenden Glockenklängen, die in das Sabbath-eske "A World Without" überleiten. Ein langsamer Track in "Promised Land"-Manier mit opulenten Synthie-Streichern, der den geneigten Hörer an bessere Zeiten erinnert.

"Don't Look Back" dreht dann wieder mächtig auf. Powerrock vom Feinsten mit bestens aufgelegten Musikern und einem alte Bandbreiten abdeckenden Todd La Torre, zweistimmiges Solo inklusive. Kurz und dreckig auf's Maul. Einfach toll!

Bei "Fallout" geht es wieder in die Vergangenheit, wenn auch keine drei Minuten lang. Hier sei mal angemerkt, dass Queensrÿche nicht den erwarteten Fehler machen, jeden Song opulent zu arrangieren.

Mit dem finalen "Open Road" (wohl nicht zufällig ein Namensvetter des 1986er Klassikers "Road to Madness") endet die Scheibe dann schon nach nur 35 Minuten. Die relativ kurze Gesamtlaufzeit ist dann auch schon der einzige Schwachpunkt dieses Albums.

Fazit: Queensrÿche liefern mit dem selbstbetitelten Album und neuem Sänger ein Album ab, das als eines der Besten angesehen werden kann nach der Ära Chris DeGarmo. Ich bin persönlich sehr überrascht über die Selbstverständlichkeit, mit der die Band ihren ureigenen Stil wiederbelebt hat, ohne dabei "retro" zu klingen. Man kann nur erahnen, wie sehr sich die verbliebenen Bandmitglieder nach dem Rauswurf von Geoff Tate nach ihren Wurzeln zurückgesehnt haben, die seit Kelly Gray und Mike Stone immer mehr in Vergessenheit geraten sind.

Mit diesem Album knüpfen Queensrÿche nahtlos an ihre erfolgreichen Zeiten an, auch wenn mir persönlich weniger erfolgreiche Alben wie "Promised Land" und "Hear in the Now Frontier" ebenfalls sehr gut gefallen haben. Hier liefern die Jungs jedenfalls eine Reminiszenz der Jahre 1982 bis 1990 ab - und das im aktuellen Outfit mit frischen Sounds und perfekter Produktion durch Altmeister James "Jimbo" Barton, der bereits bei "Promised Land" knapp zwanzig Jahre zuvor mitmischen durfte.

Noch eine persönliche Anmerkung: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die emotional für eine der beiden existierenden Versionen der Band Partei ergreifen müssen. Was die Jungs auch für Probleme miteinander haben mögen, mich interessiert das nicht und geht mich auch nix an. Ich will einfach gute Musik einer meiner Lieblingsbands hören. Doch nach vielen enttäuschenden Releases in der Vergangenheit komme ich zu der Erkenntnis, dass ein Queensrÿche in der hier spielenden Besetzung wieder das ist, was ich unter diesem Namen kenne und hören will. Die drei Live-Aufnahmen "Queen of the Reich" von der 1983er EP sowie "En-Force" und "Prophecy" auf der Bonus-CD sind schmückendes Beiwerk der Limited Edition.

Und auch wenn ich die im März erschienene "Frequency Unknown" vor allem produktionstechnisch als Totalausfall bezeichne, hat nicht damit zu tun, dass ich dieses Album hier nun im Überschwang beurteile. Nein, dieses kürzeste Queensrÿche-Album aller Zeiten ist für mich ein wahres Highlight und musikalisch das Beste, was ich unter dem Etikett seit 1997 gehört habe. Traurig, aber wahr. Und ich fühl mich verdammt wohl dabei!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
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am 30. September 2013
Damit haben sich die Jungs ohne Geoff Tate wirklich die Namensrechte erarbeitet. Im Gegensatz zu Tate's paralleler Veröffentlichung ist dies eine mehr als ordentliche Scheibe, zwar ohne große Überraschung aber mit ordentlich viel Bumms. Die Rhythmustruppe um Scott Rockenfield arbeitet kraftvoll und treibend wie in alten besseren Zeiten. Das einzige was fehlt, sind die kreativen Momente des ehemaligen Frontmannes (Saxophon, etc.), die ich beim Vorgänger so geschätzt habe. Leider ist der Split wohl einzementiert und wir müssen uns an den neuen Frontsänger gewöhnen. Mich kostet das etwas Überwindung....
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am 8. März 2015
Seit langem das brauchbarste (Gesamtwerk) was die Ikonen der 1980ziger Jahre komponiert haben. In meinen Ohren waren sie seit dem guten "Album - Promise Land" ...nur noch wie ein angeschlagener Boxer am schwächeln...ohne Esprit im Ring am wanken ...Songweise zwar blitze ihr Können hier und da gelegentlich auf, aber es reichte für mich nicht...so das ich sagen konnte...Geil...super Knaller! Dieses Album von 2013 ist kurz und knackige 35 Min. lang...aber durchweg wirklich gut! Zwar reicht auch dieses nicht an die Meisterwerke "Rage for Order...Operation Mindcrime" herran aber es ist gelungen. Der Sänger ist gespenstisch Mr. Geoff Tate sehr ähnlich im Stil und Klang seiner Stimme. Das Album hat Kurzweiligkeit und dezente, schwärmerische Soundkonstruktionen die dem Geist der damaligen Alben Brillianzen zurück verleiht. Ich finde es anmutig, stilvoll, kompakt, dass sich als kleinerer Edelstein (ihrer Musikwerke) zu den Großen hinzugesellen kann.
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am 8. September 2015
Klasse Album... wirklich wahr... Die Songs fallen nicht so episch aus, sondern sind für QR-Verhältnisse eher knackig kurz, nichtsdestotrotz find ich die Songs genausogut, wie das, was man früher so an ihnen geliebt hat. Einzig "Vindication" hätte es mMn nicht gebraucht, aber den kann man schon laufen lassen...;-) Aber sonst rundum klasse.
Wenngleich ich natürlich Geoff Tate liebe, aber: Im Gegensatz zu so mancher Meinung hier finde ich, dass Todd La Torre dem Geoff nicht wirklich nachsteht... Die Stimmfarbe ist ohnehin sehr ähnlich, aber ich kann mit Todd mehr als gut leben...
Dass den Songs catchy Melodien fehlen, find ich auch nicht...
"Don't look back" klebt in meinen Ohren, wie ScheiXXe an Stiefeln ;-)
"Open road" ist ne Hammerballade, die auch als letzter Song top platziert ist, klasse Abschluss dieses Albums...
Nur um mal zwei Songs rauszuheben... aber das ganze Album ist klasse... gebe aber zu, drei, vier Durchläufe brauchte ich schon, aber die sollte man den meisten Alben geben.

Weiter so, Burschen!
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Unsäglich. Unsäglich war das, was im vergangenen Jahr bei Queensryche abgegangen ist. Oder besser gesagt über Jahre abging und sich 2012 endgültig entladen hat. Man kann und muss leider von einer öffentlichen Schlammschlacht sprechen, die zwischen Egozentriker Geoff Tate und dem Rest seiner Kollegen ausgefochten wurde, mit dem Ergebnis, dass nun jeder sein eigenes Ding macht. Während allerdings Tates erster Erguss nach dem großen Knall noch viel Luft nach oben lässt, haben viele Fans - die sich ohnehin zu großen Teilen auf die Seite von Michael Wilton und Co. geschlagen haben - deutlich größere Hoffnung auf die nun vorliegende Platte gelegt.

Selbstbetitelte Alben sind zwar längst ein abgegriffener Hut, aber selten war der Zeitpunkt ein solches zu veröffentlichen passender. Mit ihrem neuen Frontmann Todd La Torre (Crimson Glory) und "Queensryche" im Gepäck, wollen die Amis jetzt wieder voll angreifen, Wiedergutmachung betreiben, mit frischem Wind in den Segeln auf zu neuen Ufern. Was grundsätzlich alles lobenswert ist und mit diesem Album sogar ziemlich sicher gelingen wird. Verantwortlich dafür ist weder medialer Dreckwurf, noch reißerische Schlagzeilen, sondern schlichtweg gute Songs. Davon finden sich einige unter den elf neuen Stücken (davon ein Intro und ein Interlude): "In this Light" ist so ein Kandidat, der stimmungsvoll die Seele umschmeichelt und unaufgeregt im Midtempo vorüberzieht wie eine schöne Landschaft während einer Zugfahrt. Bei "A World without" wird es etwas schwerfälliger, die Ballade schiebt sich überaus gemächlich vorwärts, überzeugt quasi nebenher aber mit sehr dezentem Bombast. Deutlich zackiger, sprich härter gestaltet sich da schon "Don't look back", eine recht typische Queensryche-Nummer, die stimmlich La Torres Vorgänger und Avantasia-Chef Tobi Sammet zusammenbringt. Trotzdem sind es vor allem die gefühlvollen, stimmungsvollen Momente, die auf "Queensryche" richtig gut kommen. Einen letzten Beweis tritt diesbezüglich der Rausschmeißer (oder sollte man lieber "Rausschmeichler" sagen?) "Open Road" an, der wie dieses ganze Album ganz wunderbar zu einer nächtlichen Autobahnfahrt passt. Dazu trägt sicher auch die Tatsache bei, dass Queensryche zwar unbestritten anspruchsvoll zu Werke gehen, sie aber zu keinem Zeitpunkt verkopft agieren oder sich zu all zu großer Selbstbeweihräucherung (Gruß an die Kollegen aus NYC) hinreißen lassen. Kein einziges Stück überschreitet die 5-Minuten-Marke, was für eine progressive Band zwar eher ungewöhnlich ist, dem luftigen, unverkrampften Eindruck von "Queensryche" aber ebenso wie die klare Produktion mehr als zuträglich ist. Irgendwie wirken die Herren aus Washington geradezu befreit und erleichtert auf ihrem neuen Longplayer. Ich will hier gar kein weiteres Öl ins Feuer gießen, sondern einfach die Fakten und Eindrücke aufzählen, aber wer Eins und Eins zusammenzählt kann sich denken, wer vom großen Knall 2012 am meisten profitiert hat. Nicht zuletzt natürlich auch die Fans, wenn Queensryche diese zurück gewonnene Spielfreude auch auf die Bühne bringen.
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am 3. Juli 2013
Wow, war das ne aufregede Zeit bei Queensryche. Ein spuckendes und prügelndes Lama, namentlich Geoff Tate, hat
sich eine widerliche Schlammschlacht mit seinen Ex-Queensryche Mitstreitern geliefert. Neben Beschuldigungen wer
denn nun letztendlich für die Grütze ab "Hear In The New Frontier" verantwortlich war, Schlägereien, Lügen und Beleidigungen, ging es vor allem um eines:
"Wer darf weiter unter dem Banner Queensryche auftreten ?"

Wer letztendlich mit seinen Anschuldigungen Recht hat, kann niemand sagen.
Trotzdem muss ich sagen, dass sich die Queensryche mit Todd La Torre deutlich professioneller und sympathischer
in der Schlammschlacht mit Mr. Tate verhalten haben. Während letzterer nahezu jede mediale Möglichkeit genutzt hatte um über seine Ex-Jungs
herzuziehen und sie als "Pussies" zu beleidigen, schwiegen Michael Wilton, Eddie Jackson und Scott Rockenfield und wünschten ihm alles gute für die Zukunft.

Nachdem Mr. Tate mit seinem F*** Y** Album "Frequency Unknown" bereits phänomenal bewiesen hat, dass er nicht mal würdig ist das "Q" von Queensryche als
Bandnamen zu tragen, legen seine Ex-Mitglieder mit Neuzugang Todd La Torre am Mikro ihr selbst betiteltes Werk nach.
Zum einen zeigen Queensryche, dass sie es immer noch drauf haben, zum Anderen zeigt Geoff Tate wer den Stil der letzten Alben vorgegeben hatte.
Wahnsinn was die Jungs um La Torre hier fabriziert haben. Stilistisch orientiert man sich sicherlich an der Schaffensphase von der ersten EP "Queensryche" bis
einschließlich "Empire". Ganz so heavy wie auf "Rage For Order" oder der Debüt EP geht man hier natürlich nicht zu Werke, allerdings merkt man endlich mal wieder das Queensryche eine Metal-Band sind und nichts anderes. Songs wie "Where Dreams Go To Die", "In This Light", "Redemption" oder "Fallout" dürften jedem Queensryche-Fan der Schaffensphase bis "Empire", meinetwegen auch "Promised, Land", Freudentränen in die Augen treiben. Zu keiner Sekunde zweifelt man, welche Band hier zu Gange ist, obwohl man hier auch neue und moderne Elemente feststellen kann. Jeder Song ist ein Treffer, es gibt keinen Ausfall. Wenn man schon etwas kritisieren möchte, dann höchstens das die Spielzeit von knapp 35 Minuten etwas kurz ausgefallen ist. Aber das ist wirklich egal, lieber 35 Minuten voller Killersongs als 50 Minuten mit 3 Lückenfüllern. Auch ein riesiges Kompliment an Todd La Torres Gesangsarbeit. Er erinnert in den höheren Lagen nicht selten an den jungen Tate und singt den aktuellen Tate zehn mal in den Grund und Boden.
Egal ob es mal balladesk oder heavy abgeht, La Torre kann jederzeit überzeugen und lässt Tate zu keiner Sekunde vermissen. Die Produktion ist sehr höhenlastig geraten. Die Tiefen und Bässe hört man ebenfalls sehr deutlich, jedoch hätte es dem ganzen nicht geschadet die Mitten etwas deutlicher in den Vordergrund zu heben und dafür die Höhen etwas runterdrehen.

Die Snaredrum hört sich etwas Gewöhnungsbedürftig an, stört aber nicht nachdem man die Scheibe paar mal gehört hat. Produktionen sind natürlich immer Geschmackssache, ich find sie OK und man hört hier deutlich, dass man auch hier etwas Back To The Roots gehen und dem ganzen einen oldschooligen Klang geben wollte. Das Einzige wirklich kleine Ärgernis, ist die Tatsache das man die 3 Live-Bonustracks der Limited Edition unbedingt auf eine zweite CD pressen musste und die nicht einfach auf die erste CD an das reguläre Album gehängt hat, zudem die Spielzeit ja eh nur 35 Minuten umfasst. Klar ist das Meckern auf hohem Niveau aber
schön wäre es trotzdem gewesen.

Was bleibt mir abschließend zu sagen? Queensryche are back! Mit dieser Scheibe haben sie gezeigt, dass nur die Besetzung aus Todd La Torre, Michael Wilton, Eddie Jackson, Parker Lungren und Scott Rockenfield die einzig wahren Träger dieses legendären Namens sind. Ich traue dieser Combo durchaus zu mit dem nächsten Album einen wahres Meisterwerk ala "Operation:Mindcrime" abzuliefern.
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Im Juni 2013 wurde das vierzehnte Studioalbum der U.S. Prog Metaller Queensryche veröffentlicht (das Album von Geoff Tate mitgerechnet). Eingespielt wurde es von Michael Wilton (Lead and Rhythm Guitars), Parker Lundgren (Lead and Rhythm Guitars), Eddie Jackson (Bass, Backing Vocals), Scott Rockenfield (Drums, Percussion & Orchestral Arrangements) und zum ersten Mal Todd La Torre (Vocals) (ex- Crimson Glory). Produziert hat die Scheibe James "Jimbo" Barton, welcher bereits früher mit der Gruppe gearbeitet hat.

Ich will es kurz machen, das vorliegende Album ist endlich!!! wieder ein richtiges Queensryche-Scheibchen! Todd La Torre macht einen richtig prima Job, er ist sicherlich der best mögliche Sänger für die Band. Auch bei den Songwriting-Credits konnte er sich schon eintragen. Die anderen vier Bandmitglieder laufen endlich wieder zur Höchstform auf. Und zwar als Songwriter und Musiker. Ich will keinen Song hervorheben, die 9 richtigen Songs (es sind 2 kurze Instrumentals dabei) gefallen mir alle. "Queensryche" ist das beste Bandalbum seit "Promised Land" (1994). Auch der Sound ist richtig gut.

Das Album schrammt nur knapp an der Höchstnote vorbei, da ein richtig grosser Hit fehlt, das Album punktet eher durch Geschlossenheit. Ausserdem ist es mit einer Spielzeit von 35 Minuten doch arg kurz ausgefallen. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung!
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am 19. Juli 2013
Das erste Werk von Queensryche ohne den gefeuerten Sänger Geoff Tate (war auch längst überfällig, weil er ein arroganter und egoistischer Idiot ist) ist mindestens eine Stufe höher anzusiedeln als die ziemlich belanglosen Alben der letzten Jahre (Promised Land aus dem Jahr 1994 war das letzte Highlight!!).
Aber man muss auch ehrlich zu sich und realistisch bleiben, die musikalische Qualität ihrer vier Großtaten zwischen 1984 und 1991 wird mit diesem Album auch nicht erreicht. Aber sie sind definitiv auf dem richtigen Weg!!! Weiter so!!!
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