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177 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Kamera mit professioneller Ausstattung!!!, 16. Juni 2013
Von 
Jonas Döring - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Ich fotografiere nun seit knapp 3 Jahren. Angefangen habe ich mit einer Canon 1100D, bin dann auf eine Sony SLT A57 umgestiegen und bin dann mit einer Olympus OM-D bei den Spiegellosen gelandet und verfolge seitdem aufmerksam deren Entwicklung.
Von einem Fachhändler konnte ich mir die Panasonic G6 nun mal einen Tag zum testen ausleihen und habe sie dabei genau unter die Lupe genommen. Logischerweise werde ich immer mal wieder Vergleiche zu meiner OM-D mit heranziehen.

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+++++ VERARBEITUNG / GEHÄUSE +++++

Wenn man die Kamera in die Hand nimmt ist man erst einmal überrascht wie leicht sie ist, da man vom reinen Anblick her doch etwas schwereres erwarten würde. Im ersten Moment wirkt sie dadurch etwas billig, da sie vollständig aus Kunststoff ist. Wenn man aber etwas genauer hinschaut sieht man man, dass die Kamera sauber verarbeitet ist. Die Tasten und der Auslöser haben einen angenehmen Druckpunkt und das schwenkbare Display lässt sich super bewegen. Das Einstellrad auf der Rückseite ist nur etwas schwergängig und lässt sich nicht ganz so flüssig bewegen. Die Wippe an der Oberseite fühlt sich zum Einstellen von Parametern etwas schwammig an, hat aber den Vorteil, das man mit ihr beim Filmen flüssig zoomen kann(mit Powerzoom-Objektiv). An diese Dinge gewöhnt man sich aber in der Regel schnell, so dass sie einem nach kurzer Zeit nicht mehr auffallen.

Meine kritischen Worte rühren wahrscheinlich eher daher, dass ich von der Olympus OM-D etwas verwöhnt bin, allerdings ist die auch etwas teurer. Insgesamt ist die Panasonic G6 für den Preis sehr gut verarbeitet.

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++++++ HANDLING / ERGONOMIE ++++++

Durch den ausgeformten und gummierten Griff liegt die Kamera hervorragend in der Hand und alle Tasten und Knöpfe sind sehr gut erreichtbar. Es kann allerdings passieren dass man unbeabsichtigt die Disp-Taste betätigt, da diese sehr nah an der Daumenmulde liegt. Auch ist der Abstand zwischen der Griffmulde und dem Objektiv, im Vergleich zur G5, kleiner geworden. Ich hatte damit keine Probleme, aber Menschen mit großen Händen konnten da mit dem Objektiv ins Gehege kommen. Also lieber vorher mal im Fachmarkt ausprobieren.
Da insgesamt fünf Tasten auf der Rückseite mit einer beliebigen Funktion belegbar sind, hat man wirklich alle Funktionen, die man häufig benutzt, auf irgend einer Taste. So ist ein blitzschnelles einstellen von Parametern möglich und es entsteht ein wunderbarer Workflow. Das bekommt man bei anderen Herstellern erst bei Kameras im Bereich von über 1000 EUR geboten. Durch den elektronischen Sucher muss man für die Einstellungen noch nicht mal auf das Display schauen.

Insgesamt fand ich das Handling und den Workflow beim Fotografieren einfach nur PERFEKT und hat mir nochmal deutlich besser gefallen als bei meiner Olympus OM-D. Die Tasten die zum Einstellen bestimmer Parameter gedrückt werden müssen sind genau richtig gewählt. Ich hatte nie das Gefühl, dass es mir anderes besser gefallen hätte. Was das angeht bin ich normalerweise sehr penibel und finde sonst an jeder Kamera etwas was beim Handling anders besser gewesen wäre, aber nicht bei der G6.

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++++++ AUSSTATTUNG / KONFIGURIERBARKEIT ++++++

>Funktionsumfang:
Hier kann die Panasonic G6 ganz groß auftrumpfen. Sie bietet den zurzeit besten Funktionsumfang in diesem Preissegment. Es gibt rein gar nicht was mir gefehlt hat. Sie hat absolut alles was mir an der OM-D noch fehlt. Ich möchte hier jetzt keine elend lange Aufzählung machen, aber die Panasonic G6 stellt in Sachen Funktionsumfang und Konfigurierbarkeit zurzeit jeden direkten Konkurrenten in den Schatten. Natürlich leidet dadurch etwas die Übersichtlichkeit des Menüs, was sich aber kaum verhindern lässt. Ich habe allerdings lieber ein unübersichtliches und volles Menü als ein übersichtliches und spärliches. Nach einer Weile hat man sich da schon eingearbeitet und findet zielsicher den gesuchten Menüpunkt.

>Sucher:
Neben den inneren Werten zählen natürlich auch die äußeren. Der Sucher löst mit 1,44 Mio. Pixeln auf und liefert durch OLED-Technik eine kontrastreiches Bild. Mit einer Suchervergrößerung von 0,7x ist er sehr groß. Die Austrittspupille beträgt dagegen nur 17,5mm, was es für Brillenträger, wie mich, schwer macht das komplette Sucherbild zu erfassen. Ohne die Augen zu bewegen bleiben die Ecken außerhalb des Blickfeldes, was zu Beginn etwas anstengend ist. Man gewöhnt sich nach einer Weile daran, dennoch sollten sich alle Brillenträger den Sucher erst einmal im Fachmarkt selber anschauen.
Die Umschaltung erfolgt per Tastendruck oder automatisch durch den Augensensor, dessen Empfindlichkeit sich sogar verändern lässt.

>Display:
Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln sehr fein auf und hat eine Touchfunktion. Diese wirkt nicht so aufgesetzt wie bei der Olympus OM-D, sondern wurde super integriert. So lassen sich alle Einstellung auch sehr gut per Fingerzeig vornehmen. Dass sich das Display auch noch schwenken lässt ist ein tolles Extra und deutlich flexibler als eine Klappfunktion.
Ein besonders geniales Feature ist, dass man durch den Sucher schauen kann und dabei mit dem Finger auf dem Touchscreen den Fokuspunkt verschieben kann. So ist die Touchfokussierung auch zu gebrauchen, wenn es zu hell ist um auf dem Display etwas zu erkennen - Klasse!

Insgesamt bietet die Panasonic G6 eine Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Nur eine Funktion konnte ich einfach nicht finden – die Einstellung der Rauschunterdrückung. Vielleicht kann kann mir mal noch jemand sagen wo man die findet, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so etwas nicht gibt.
Wen es genau interessiert was die G6 so alles kann und was nicht, der sollte sich einfach mal das Handbuch auf der Panasonic-Homepage herunterladen.

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++++++ AUTOFOKUS / GESCHWINDIGKEIT ++++++

Der Autofokus arbeitet mit einer Bildabtastfrequenz von 240 Hz. Bei meiner OM-D sind es nur 120 Hz. Ob der Autofokus dadurch deutlich schneller ist möchte ich jetzt nicht sagen, da ich mit meinen Methoden einfach keinen Unterschied feststellen konnte. Was aber sicher ist, ist dass die Panasonic G6 die spiegellose Konkurrenz von Sony und Fujifilm locker abhängt und auch die meisten Spiegelreflexkameras hinter sich lässt.
Allerdings muss man natürlich bedenken, dass man es hier mit einem Kontrastautofokus zu tun hat, der viele Vorteile hat, aber eben auch ein paar Nachteile. So wird z.B. nicht die Entfernung zum Motiv gemessen und es kann durchaus passieren, dass man den Hintergrund fokussiert obwohl man das gar nicht wollte. Deshalb ist die Einstellung des richtigen AF-Feldes besonders wichtig. Zum Glück hat man hier viele Möglichkeiten. Neben Gesichtserkennung und dem kompletten AF-Feld kann man auch nur ein Feld auswählen. Dieses lässt sich in der Größe in 4 Stufen anpassen und frei im Bildausschnitt bewegen. Außerdem kann man auch direkt auf einen bestimmten Punkt fokussieren, womit extrem präzises Scharfstellen möglich ist.

Was mir besonderes positiv aufgefallen ist, ist die kurze Einschaltedauer. Nur knapp 1 Sek. und die Kamera ist bereit. Dagegen ist meine OM-D geradezu lahm.
Auch die Serienbildgewindigkeit ist mit 7 Bildern/s(JPEG) und 6 Bildern/s(RAW) sehr gut. Besonders beeindruckend ist, dass sie im JPEG unbegrenzt lange so durchhält. Meine OM-D ist mit knapp 9 Bildern/s zwar etwas schneller, aber nach 15 Bildern hat sie ihre Grenze erreicht.

Man bekommt hier also einen rasanten Autofokus serviert, der alle Vorteile und Nachteile eines Kontrast-Autofokus mit sich bringt.

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++++++ BILDQUALITÄT / OBJEKTIV ++++++

Zuerst einmal zum Objektiv. Ich hatte die Version mit Lumix G F3,5-5,6/14-42mm, also die günstigste der Kit-Varianten. Das Objektiv ist sauber verarbeitet und der Fokus- und Zoomring drehen sich sehr geschmeidig. Von der Abbildungsleistung her ist es sicher nicht das Maß aller Dinge, aber insgesamt bietet es durchaus ordentliche Bildqualität und im Kit kostet es ja auch nur knapp 100 EUR.

Meine ersten Tests mit der Kamera zeigten scharfe Bilder. Vor allem bis ISO 1600 ist die Bildqualität klasse und auch ISO 3200 ist für Ausdrucke noch absolut super. Darüber wird es dann doch etwas Grenzwertig. ISO 6400 geht für kleinere Ausdrucke vielleicht gerade noch in Ordnung, aber darüber ist nur in absoluten Notfällen noch zu gebrauchen.
Um dem Test der Bildqualität mehr Aussagekraft zu geben bieten sich natürlich immer Vergleiche an. Deshalb habe ich vier mehr oder weniger direkte Konkurrenten zum Vergleich ausgesucht. Da ich weder alle Kameras besitze, noch Laborbedingungen habe, beziehe ich mich im weiteren auf Testaufnahmen von „imaging-resource.com“, „fotomagazin“ und "colorfoto". Dabei habe ich immer die Aufnahmen(JPEG) mit der niedrigsten Rauschunterdrückung und im Bereich von ISO 100-3200 miteinander verglichen.

############## Panasonic G6 vs. Olympus OM-D E-M5 ################

Gleiche Sensorgröße, gleiche Anzahl Megapixel und die Testaufnahmen wurden mit dem selben Objektiv gemacht. Also ein sehr fairer Vergleich. Die Olympus OM-D steht hier auch gleich stellvertretende für die Olympus E-PL5, E-P5 und E-PM5, da diese den selben Bildsensor benutzen.

>>> ISO 160(200) – 400

In diesem Bereich ist das Rauschen bei der G6 in der 100%-Ansicht deutlicher sichtbar als bei der OM-D. Auch ist die OM-D etwas schärfer und detailreicher. Der Unterschied ist allerdings recht gering.

>>> ISO 800 - 3200

Ab ISO 800 greift die Rauschunterdrückung(RU) bei der G6 sichtbar stärker ein, wodurch die Bilder ab hier weniger stark rauschen wie bei der OM-D. Das schlägt sich zwar negativ auf die Details nieder, aber weniger stark wie ich gedacht hätte. Die RU der Panasonic arbeitet also sehr gut. Die RU der OM-D reagiert hier etwas zurückhaltender und lässt mehr Details verschont. Insgesamt sind auch hier die Bilder der OM-D etwas schärfer und detailreicher.

Wenn auch nur knapp, kann sich die OM-D im MicroFourThird-Duell gegen die G6 durchsetzen.

################# Panasonic G6 vs. Sony NEX 6 ####################

Ein größerer Sensor, aber genauso viele Megapixel bietet die NEX 6. Das sollte sich im allgemeinen im Rausche niederschlagen.

>>> ISO 100(160) – 400

Hier zeigen die Bilder der G6 etwas mehr Rauschen, was aber nur in der 100%-Ansicht wirklich sichtbar ist. Auch wenn die beiden Kameras hier fast gleich auf sind hat mir die G6 etwas besser gefallen. Die Testaufnahmen waren ein klein wenig schärfer und detailreicher.

>>> ISO 800 – 3200

Durch die stärker werdende RU verliert die G6 ab ISO 800 an Boden. Die Testaufnahmen der NEX 6 haben mir ab hier durchweg etwas besser gefallen. Allerdings fällt der Unterschied wieder recht gering aus.

Insgesamt lässt sich hier kein klarer Sieger feststellen, was für die G6 schon bemerkenswert ist, da sie da sie einen 1/3 kleineren Bildsensor besitzt.

###################### Panasonic G6 vs. Samsung NX300 ######################

Einen größeren Sensor und 4 MP mehr bietet die NX300. Das klingt nach einem ziemlich unfairen Duell. Mal sehen was raus kommt.

>>> ISO 100(160) – 200

Hier spielt die NX300 die Vorteile die auf dem Papier stehen aus. Die Bilder sind detailreicher und zeichnen sich durch weniger Rauschen aus. Die Samsung NX300 liegt hier vorne.

>>> ISO 400-3200

Die NX300 rauscht auch in diesem Bereich sehr viel weniger. Das liegt aber an der sehr aggressiven RU, der sehr viele Details zum Opfer fallen. Selbst bei ISO 3200 ist kaum Rauschen erkennbar, aber eben auch kaum Details. Manch einer steht vielleicht auf solche blankpoliertem Bilder, mein Fall ist es aber nicht. Die RU der G6 arbeitet sehr viel zurückhaltender und lässt so viel mehr Details erhalten. Die Bilder der G6 sind hier klar besser.

Für mich ist hier die G6 der klare Sieger gegenüber der NX300.

#################### Panasonic G6 vs. Canon EOS 100D ######################

Ein Vergleich, der sich geradezu aufgrängt, denn immerhin nehmen sich die beiden von der Größe her kaum etwas. Die Canon ist, durch den Spiegel, nur etwas dicker und bietet den größeren Sensor mit zwei Megapixeln mehr. Auch preislich liegen sie recht nah zusammen. Die 100D steht auch gleich stellvertretend für die Canon 700D, die den selben Sensor benutzt.

>>> ISO 100(160) - 400

Die G6 ist hier deutlich schärfer, was aber auch an den unterschiedlichen Testobjektiven liegen kann. Allerdings sind die Bilder der G6 etwas detailreicher und die feine Zeichnung der Details gefällt mir wesentlich besser, als bei der 100D. Insgesamt rauschen die Bilder der 100D (in der 100%-Ansicht) sichtbar weniger, was aber in der Gesamtansicht kaum sichtbar ist.

>>> ISO 800

Die RU der G6 greift stärker ein, so das beim Rauschen kaum mehr Unterschiede zwischen den beiden Kameras auszumachen sind. Allerdings gefallen mir die Bilder der G6 in Sachen Details weiterhin besser.

>>> ISO 1600 - 3200

Bei der Canon 100D ist nun sogar schon ganz leichtes, aber unangenehmes Farbrauschen auszumachen. Bei der G6 ist davon keine Spur. In Sachen Schärfe und Details sind die Kamera nun gleichauf. Das Farbrauschen der 100D verschwindet wenn man die RU eine Stufe hochdreht.

Insgesamt bin ich sehr überrascht. Bis ISO 800 ist die G6 sichtbar besser und auch bei ISO 1600-3200 kann sie von der Canon 100D nur eingeholt, aber nicht überholt werden.

Die Panasonic G6 bietet insgesamt eine wirklich hervorragende Bildqualität, auch wenn sie sich im MFT-Duell der Olympus OM-D geschlagen geben muss. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass sie es durchaus mit APS-C-Format Kameras aufnehmen kann.
Wer sich wirklich für die Kamera interessiert sollte sich vielleicht einfach selber mal ein Bild machen und die Testaufnahmen auf „imaging-resource.com“ oder anderen Quellen vergleichen.

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++++++++ FAZIT ++++++++

Die G6 ist wirklich die beste Panasonic-Kamera bisher und steht der größeren und teureren GH3 in kaum etwas nach. Vor allem die super Ausstattung und das tolle Handling wissen zu begeistern. Garniert wird das ganze mit einem rasanten Autofokus. Vor allem in Sachen Austattung und Handling kann ihr die spieglelose Konkurrenz kaum das Wasser reichen. Dazu ist sie zurzeit auch eine der günstigsten Spiegellosen mit integriertem Sucher. Deshalb müssen natürlich auch Abstiche gemacht werden. So ist die Verarbeitung zwar sehr gut, aber eben nicht ganz so hochwertig wie bei einer Sony NEX 6, Fujifilm X-E1 oder Olympus OM-D. In Sachen Bildqualität braucht sie sich aber vor keinem zu verstecken, denn die liegt auf hohem Niveau. Von mir gibt es also eine klare Kaufempfehlung.

Zum Abschluss für alle Freunde der harten Zahlen, meine abschließende Wertung:

Verarbeitung/Gehäuse >> 4,3 Sterne (12,5 %)
Handling/Ergonomie >> 4,9 Sterne (15 %)
Ausstattung/Konfigurierbarkeit >> 5,0 Sterne (15 %)
Autofokus/Geschwindigkeit >> 4,8 Sterne (12,5 %)
Bildqualität/Objektiv >> 4,5 Sterne (45 %)

GESAMT >> 4,6 Sterne <<

Hinweis: Die abschließende Wertung ist natürlich sehr subjektiv, da ich als Maßstab nur das nehmen kann was ich selber schon getestet habe. Testet die Kamera doch lieber selber, wenn ihr euch noch unsicher seid:
Verarbeitung/Handling/Ergonomie/AF --> Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Ausstattung/Konfigurierbarkeit --------> Bedienungsanleitung herunterladen/Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Bildqualität --------------------------> Testbilder vergleichen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele sinnvolle Verbesserungen - nur ein Problem mit verstelltem Weissabgleich, 6. Dezember 2013
ich verzichte darauf, die technischen Daten zu wiederholen.

Ich habe die Kamera jetzt ca 3 Monate und fotografiere viel im Urlaub, Motoradreisen, Wandern, Fernreisen.
Ausserdem mache ich beruflich Bilder für Auktionen (Lichtzelt, Makro).

Bisher hatte ich noch die G1, also einige Generationen Lumix überschlangen.

Darum hier meine Eindrücke im Vergleich zur bisherigen G1. Als Alternative hatte ich die GH3 in die engere Wahl gezogen, sowie die
Olympus OM-D ... ein Systemwechsel kam gar nicht in Frage, wegen der vorhandenen Objektive, klassische SLRs sind mir für die Reise sowieso zu schwer,
und kompakte Einstiegsmodelle wohl immer unterlegen zum mFT System. Und auf den elektronischen Sucher möchte ich auch nicht verzichten, auch
wenn SLR Fans vom optischen Sucher schwärmen mögen, ich finde Grid-Linien, Wasserwaage, Geschichtserkennung und ein Bild das dem
Ergebnis auf der Speicherkarte entspricht, und nicht dem optischen Idealbild einfach besser.

Warum nicht GH3 .. am Geld alleine wäre es nicht gescheitert, aber ich fand, dass die G6 eher die moderne Kamera ist, ausser dem
Wasserdichten (Spritzwassergeschützt, was meine Objektive leider nichts sind), warum also so viel mehr ausgeben ?

Die Olympus sollte nach Testberichten auch keine schlechteren aber auch keine besseren Ergebnisse liefern, aber es fehlen mir Funktionen wie GPS integration,
und das nur in einer Achse schwenkbare Display ist für mich, (wie auch bei Sony) eigentlich schon ein No-Go

Aber zu meinen Eindrücken von den G6:

Eingewöhnung: .. wie gesagt, mehrere Lumix Generationen überschlagen,
aber die Einarbeitung gelingt intuitiv in kürzester Zeit, Handbuch kaum erforderlich.

Bildqualität: .. ich war auch mit den 12 MPix zufrieden,
auch für grosse Leinwanddrucke, die 4 MPix mehr sind jedenfalls kein Kaufargument, sondern "nice to have", besonders wenn es nicht mit mehr Rauschen verbunden ist, wie früher bei vielen Kameras mit Minisensor .. Wichtiger ist die Empfindlichkeit, konservativ geschätzt und ohne Pixelcounting:
ich kann 1-2 Belichtungsstufen höher gehen, also ASA 400 bedeutet fast kein Rauschen, 800 ist noch gut zu verwenden,
1600 rauscht war deutlicher, aber jedem Smartphone Foto immer noch haushoch überlegen.
JPGs sind mehr als brauchbar, für meinen Bedarf werde ich wohl kaum jemanls zu RAW greifen, jedenfalls denke ich dass man als Amateur da
eher was "verschlimmbessern" kann.

Geschwindigkeit: .. Genial .. die wesentlichste Verbesserung: der schnelle Autofocus, lässt für mich kaum Wünsche offen.

Funktionen: Video hab ich nicht verwendet (nur mal ausprobiert)
Powerzoom habe ich auch nicht (und keinen Bedarf) .. die Taste dafür ist konfigurierbar ... und standard auf Belichtungskorrektur eingestellt .. passt !

Neu ist WIFI was ich intensiv nutze für GPS Daten mit dem Smartphone, funktioniert einwandfrei, belastet nicht die Batterie der Kamera, daber
dafür die des Smartphones .. da sollte man besser auf 30 sec oder 1 Min schalten, wenn man den ganzen Tag (z.B. eine Wanderung) aufzeichnen will. 1 sec Intervall wäre tödlich für den Handyakku.

Neu und Top: Die Wasserwaage (2 Dimensional) die ich fast immer einschalte.

Ebenfalls Top: Peaking Funktion zur manuellen Scharfstellung,
ein echtes Plus bei Verwendung guter alter Linsen ohne Autofocus

Schnickschnack: die vielen Vollautomatik Programme ! Ich meine die intelligente iA Automatik reicht aus, für mich wenn ich (1% der Bilder) keine Zeit habe etwas einzustellen sowie für den Knipser der gar nichts einstellen will. Aber der wird dann auch nicht duzende Unterprogramme mit Bilderkarusellen brauchen .. da könnte man je gleich sich mal mit der Materie beschäftigen und Zeit und Blende selber wählen . Ironie .. jedenfalls weiss ich nicht,
ob es viele Käufer gibt, die sowas brauchen, und dann eine Systemkamera kaufen ..

Touchdisplay: gute Sensibilität, Focussieren und auslösen nutze ich eher selten.

Augensensor: wie bei den Vorgängermodellen: EINFACH DEAKTIVIEREN !
Display zu = Sucher, Display auf = Display .. und das Display geht nicht
dauernd aus, wenn man zu nah an den sucher kommt mit Kleidung, Fingern etc.

Ergonomie: wie gesagt, Gewicht spielt eine grosse Rolle für mich, die Haptik
ist gut und wertig, die Verarbeitung sehr gut .. nur ein Problem hatte ich immer
wieder: die Tasten sind sehr leichtgängig, und besonders die ganz rechts (Ringtaster), die
für WB (white balance) zuständig ist. Den habe ich regelmässig verstellt und wenn man
nicht aufpasst, ein paar Bilder falsch eingestellt.
Auch die WiFi Taste betätigt man mal aus versehen, was wertvolle Sekunden kosten kann, weil
man das weder durch nochmaliges Drücken der Taste rückgängig machen kann, noch durch
Auslöserbetätigung.
Ein echtes Ärgernis, dass ich jetzt behoben habe, indem ich einfach ein hässliches Plastikplättchen
mit Sekundenkleber hinten Rechts angebracht habe.
Eigentlich unakzeptabel, aber einen Stern abgezogen habe ich trotzdem nicht, weil ich ansonsten wirklich 100 % zufrieden bin
und keine andere Kamera haben möchte. also 4,5 Sterne aufgerundet 5

Bilder kann man keine einstellen hier ? .. nur Videos offenbar,
sonst hätte ich den "Plastikklotz" mal online gestellt :-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top - Alternative zur DSLR, vor allem mit Festbrennweiten, 2. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Allen bisherigen Rezensenten kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Die DSLR im gleichen Preissegment sind keineswegs besser. Die G6 punktete auf allen angesprochenen Feldern: Bildqualität, AF, Funktion, Display, harmonische Bedienung und ein wirklich (!) durchdachtes Menu. Ferner erstklassige Videos. Ein wichtiger Aspekt: mit Festbrennweiten wie z.B. Sigma 19mm, f.2,8 und 30mm f.2,8, aber auch anderen Lumix lenses wird diese Kamera (sorry) zum Traum. Es gibt noch die älteren Sigma - Varianten (meist gebraucht), kleine, leichte, aber hochwertige Objektive, zum Schnäppchenpreis.
Wunderbare Freistellungsqualitäten, available light bis 800 ISO überhaupt kein Problem. Vor allem beim Video: AF - Tracking, wandernde Schärfe und blitzschneller AF. Aber Achtung: nicht alle Objektive haben IOS, die G6 im Body selber auch nicht. Das muss man wissen. Entweder Stativ oder nur Objektive mit IOS.
Erstklassige Fotos und Videos zu einem guten Preis bei geringem Gewicht - klare Empfehlung für die Lumix G6!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intuitiv, super Fokus und fernsteuerbar aber nichts für große Hände, 11. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Einige Systemkameras müssen sich heutzutage nicht mehr vor ihren großen Brüdern, den Spiegelreflex Kameras, verstecken.
Zu diesen Systemkameras kann sich die Panasonic Lumix DCM-G6 zählen.

Zusammenfassung:
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+ Ausgezeichnetes Display
+ (Multi-) Touchscreen Sinnvoll eingesetzt!
+ Fokussieren kann man nicht intuitiver gestalten.
+ WLAN Verbindung für Fernsteuerung, Konfiguration und Live Bildübertragung.
+ Viele Einstellungen, sowohl für den Automatik Nutzer, als auch für Experimentierfreudige und Erfahrene Fotografen.
* Sucher weniger brauchbar, stört aber nicht weiter.
- Sehr kleines Gehäuse, somit nicht für große Hände brauchbar.

Kaufempfehlung für Menschen mit nicht zu großen Händen.

Der Ausführliche Test:
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Die Verarbeitung der Kamera ist einwandfrei. Das Gehäuse ist jedoch etwas klein für große Männerhände.
Meiner Freundin passt die Kamera perfekt in die Hand. Ich kann sie zwar auch bedienen, aber es sieht etwas verkrampft aus.
Einige Funktionen der Lumix sind jedoch stark beneidenswert.

Das große Touchscreen Display, welches in zwei Dimensionen schwenkbar ist gibt Farben sehr gut wieder
und reagiert gut auf Touch- und Multitouch-Gesten. Neben offensichtlichen Features wie Pinch-To-Zoom kann
man den Touchscreen auch nutzen um den zu fokussierenden Bereich zu wählen.
Im Autofokus wird der selektierte Bereich automatisch scharf gestellt, was überraschend gut funktioniert.
Was aber viel mehr Spaß macht ist der manuelle Fokus. Hier wird der vorher Selektierte Bereich vergrößert dargestellt,
so dass man schnell sieht was scharf ist. Die Schärfe wird zudem auf dem Display mit gelben Punkten dargestellt,
so dass man wirklich sicher sein kann was scharf wird.

Einen Sucher gibt es zwar, aber die Schärfe über den Sucher einzustellen ist eher schwierig im Vergleich zum externen Display.
Auch stört, dass beim Bedienen des Touchscreens die Kamera öfters mal in den manuellen Suchmodus wechselt sobald man den Sensor überdeckt.
Eines der Drehräder kann auch gedrückt werden, leider passiert dies beim Drehen recht schnell auch mal aus Versehen.
Die Rückseite der Kamera ist übersichtlich gestaltet und wurde zum Vorgängermodell um einige (auch programmierbare) Tasten erweitert.

Die Panasonic verfügt natürlich über viele Automatik-Bequemlichkeiten und eine Vielzahl von Filtern die Einsteigern
oder Hobbyfotografen zugute kommen. Die Grundeinstellungen sind für meinen Geschmack etwas zu kräftig,
aber das lässt sich ja leicht ändern. Bemerkenswert ist jedoch auch die Auswahl der manuellen Einstellungsmöglichkeiten,
so dass die Digitalkamera auch für Fortgeschrittene Fotografen noch viel Spielraum bietet.

Der maximale ISO-Wert ist auf ISO 25.600 gewachsen. In der Automatik wird er jedoch auf bis 3.200 begrenzt.
Höhere Werte müssen manuell freigeschaltet werden.
Bildrauschen hat die Kamera gut im Griff. Das Rauschen ist in den niedrigen ISO-Einstellungen kaum zu sehen,
steigt bei höheren ISO-Werten aber (wie zu erwarten) etwas an.
Traumhaft schnelles Fokussieren, Scharf-Stellen und Auslösen, auch von Serienbildern ist gegeben.

Auch bei Videoaufnahmen lassen sich recht viele Werte manuell einstellen.
Für viele vielleicht auch interessant ist das mit wenigen Einstellungen auch bei schwachen Lichtverhältnissen ohne Blitz
im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalkameras ein gutes Ergebnis erzielt werden kann.
Ich habe nun schon des öfteren auf Partys fotografiert und musste Freunde nicht
ständig mit einem grellen Blitzlicht ärgern, sondern konnte unauffällig meine Runde drehen.

Besonders erwähnenswert ist die WLAN Funktion des Geräts. Die Verbindung wird manuell oder über NFC blitzschnell durchgeführt.
Es handelt sich hier jedoch nicht um reine Bildübertragung. Man kann mit einer Android App die Kamera fast Vollständig fern-steuern.
Dabei sieht man Live auf dem Tablet / Smartphone was die Kamera sieht, kann den Fokuspunkt und andere Einstellungen ändern und dann auslösen.
Die App ist kostenlos verfügbar, läuft sehr stabil und schnell.

Wer also keine großen Hände hat kann mit dieser Kamera wenig falsch machen.
Ich kann nur hoffen, dass Panasonic auch mal eine solche Kamera für größere Hände entwickelt.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handliche, leistungsfähige Alternative zur DSLR, 17. Juli 2013
Von 
H. Wolf "esse quam videri" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Panasonic Lumix G6 wirkt von außen zunächst unspektakulär und erinnert von Aussehen und Handlage an eine Bridge-Kamera.
Die ausstatungsmäßigen Leckerbissen offenbaren sich bei näherem Hinsehen und beim Blick in die technischen Daten:
- Großer Sensor im Format Micro Four Thirds (17,3 x 13,0 mm), löst mit 16 Megapixeln auf
- Dreh-/Schwenkdisplay mit 1.040.000 Pixeln und Touch-Bedienung
- Hochauflösender elektronischer OLED-Sucher mit 1,4 Mio Pixeln
- Full HD Video mit 50 fps und wirklich exzellenten Stereo-Audio-Eigenschaften
- Drahtlose Konnektivität mit WiFi und NFC

Erste Schritte
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Doch beginnen wir mal am Anfang, mit dem Auspacken. Der Lieferumfang besteht aus
- Panasonic G6 Body mit Verschlussdeckel
- Kit-Optik 14-42mm/f 3,5-5,6 Mega OIS mit 2 Deckeln
- Akku
- externes Ladegerät
- USB-Kabel
- Umhängeriemen
- Software CD-ROM, Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen

Die Montage erfolgt schnell, und nach Aufladen des Akkus geht es los.
Dabei fällt auf, dass die Kit-Optik sehr leicht ist und einen Kunststoff-Bajonettanschluss hat.
Bei den großen Herstellern ist dies mittlerweile gängige Praxis.

Die ersten Bilder offenbaren, dass die Optik überraschend gut ist.
Schärfe, Farbtreue und geringe Vignettierungen im "Tele"-Bereich machen die ersten Schritte zum Erfolgserlebnis.
Freilich darf man von der kleinen Optik nicht zu viel verlangen. Der Brennweitenbereich istr nun mal strak begrenzt, und die Lichtstärke ist nicht rekordverdächtig.
Insbesondere braucht man damit keinen Gedanken an Available-Light-Fotografie, Bokeh, Freistellung des Motivs etc zu verschwenden.

Aber für die ersten Schritte ist sie einfach gut.

Bedienung
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Die Bedienung der Kamera kann fast intuitiv erfolgen. Man sollte sich aber die Zeit nehmen, die Details näher kennenzulernen, denn diese Kamera bietet viel.
So z. B. 7 frei belegbare Funktionstasten, mit denen jeder Fotograf seine persönlichen Einstellungen so vornehmen kann, wie er es für richtig hält.
Die Kombination aus Touch- und Tastenbedienung empfinde ich als angenehm, die Lesbarkeit des Displays ist sehr gut.

Ein besonderes Highlight ist der hochauflösende OLED-Sucher, der schon fast das Gefühl aufkommen lässt, man arbeite mit einem optischen Sucher.
Dem gegenüber hat er jedoch deutliche Vorteile zu bieten, so z. B. eine 100% Abdeckung sowie die Möglichkeit des Fokus-Zooms, der gerade als Live-View für die Verweendung mit manueller Fokussierung Gold wert ist.
Darüber hinaus wirkt er natürlich wie ein Restlichtverstärker in Dämmerungssituationen un erlaubt auch dabei eine deutlich angenehmere arbeit als mit einem optischen Sucher.

Von der Haptik her haben wir es mit einem leichten Gehäuse zu tun, dass nicht verhehlen kann, dass es komplett aus Kunststoff besteht.
Die Bedienknöpfe sind allerdings mit deutlichem Druckpunkt versehen, und die Schalter haben gegenüber den Vorgängermodellen an Bedienbarkeit gewonnen.
Einzig mit dem Einstellrädchen im oberen rechten Bereich auf der Rückseite, mit dem z. B. Zeiten eingestellt werden können, werde ich wohl keine Freundschaft schließen.
Es schleift etwas und die Raststufen wirken seifig und schlecht definiert. Das geht besser, und Panasonic selbst hat solche Bedienelemente auch schon in deutlich besserer Form realisiert.
Ansonsten macht die Bedienung Spaß und die Kamera liegt wirklich sehr gut in meiner Hand (ich habe eine mittlere Handgröße bei Handschuhgröße 9,5)

Die Kamera bietet eine Fülle von Motivprogrammen und Effekten, die man auf der Webseite des Herstellers nachlesen kann.
Dazu kann man auf auch das Handbuch verweisen, das gedruckt jedoch nur in Form einer Kurzanleitung (rd. 50 Seiten) beigefügt ist.
Downloaden kann man es gegenwärtig auch nicht, aber es wird mitgeliefert auf der grauen CD als PDF-Datei.
Diese Version ist sehr umfangreich und hat immerhin 356 Seiten, die man sich in einer ruhigen Stunde einmal ansehen sollte.

Die Übertragung der Bilder und die Fernbedienung per WiFi mit Smartphone oder Tablet (getestet mit Motorola Defy + und Nexus 7) funktionieren einwandfrei. Einfach die App für Android (Panasonic Image App) kostenlos downloaden, installieren und die Geräte verbinden.

Bildqualität und Videos
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Am wichtigsten an einer Kamera ist für mich immer die Bildqualität, wobei ich einen umfangreichen Vergleichstest mit folgenden Kameras gemacht habe:

- Nikon 1 S1 mit Kit-Optik 10-30 mm (Sensorgröße 13,2 x 8,8 mm)
- Nikon D 5100 mit Kit-Optik 18-55 mm (Sensorgröße APS C, also 23,1 x 15,4 mm)
- Olympus E 520 mit Kit-Optik 14-42 mm (Sensorgröße Four Thirds, also 17,3 x 13,0 mm)
- Panasonic G6 mit Kit-Optik 14-42 mm (Sensorgröße Micro Four Thirds, also 17,3 x 13,0 mm)

Im Ergebnis kann man folgendes festhalten:
- Die Kit-Optiken reizen die Fähigkeiten der Kameras nicht vollständig aus
- Je kleiner der Sensor, umso größer die Probleme bei schwachem Licht (Bildrauschen)
- Die ISO-Fähigkeiten nehmen mit der Sensorgröße zu.
Bemerkenswert ist dabei, dass im Vergleich zwischen Oly E 520 und Pana G6 ein deutlicher Entwicklungsschub zu verzeichnen ist.
Trotz identischer Sensorgröße ist die Panasonic deutlich besser in höheren ISO-Bereichen als die Olympus.

Bei niedrigen ISO-Werten bis ca. 200 ist kein nennenswerter Unterschied zwischen der Panasonic G6 und der Nikon D 5100 mit APS C-Sensor festzustellen.
Hier sind die Ergebnisse auch besser als bei Nikon 1 und Olympus E 520.

Bei ISO-Werten um 800 rauscht die Panasonic G6 bereits etwas stärker als die Nikon D5100, bei ISO 1600 wird dieser Effekt noch etwas deutlicher.
Die Performance ist allerdings der von Nikon 1 und Oly e 520 überlegen.

Die erzeugten Videos gehören zum besten, was ich jemals selbst gemacht habe. Die 50 Bilder pro Sekunde erzeugen ruckelfreie Videos, die jedoch nur dann stabilsiert werden, wenn die jeweils verwendete Optik einen Stabilisator hat, denn einen Stabi hat die Kamera selbst nicht mit an Bord.
Der Sound ist dabei erstaunlich gut und lässt den Gedanken an eine Studio-Aufnahme aufkommen. Zusätzlich ibt es als besonderes Merkmal einen Anschluss für ein externes Mikro.

Blitzaufnahmen
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Es gibt sowohl einen eingebauten Blitz als auch einen Blitzschuh. Der integrierte Blitz reicht für normale Räume völlig aus und lässt sich in der Stärke dosieren.

Es gibt dabei jedoch eine Besonderheit, die ich nicht unerwähnt lassen möchtem, weil sie mir eine panikartieg Suche nach Fehlerquellen beschert hat:
Die Kamera hat die Option, den Verschluss auf "elektronischer Verschluss" einzustellen.
In der Anleitung steht, dass man damit das Auslösegeräusch unterdrückt. Das ist auch richtig und ich habe das auch schon angewendet, um umbemerkt fotografieren zu können.
Was aber verschwiegen wird: Wenn man den elektroischenm, geräuschlosen Verschluss benutzt, kann man den Blitz nicht benutzen!

Also vor der Blitzbenutzung einfach wieder den normalen Verschluss aktivieren und den Blitzaufnahmen steht nichts mehr im Wege.

Zusätzliche Objektive und Adapter
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Panasonic und weitere Hersteller wie Olympus bieten eine Reihe von Objektiven für Micro Four Thirds an. Man sollte aber immer bedenken, dass Panasonic keinen Bildstabilisator im Gehäuse verbaut (anders als z. B. Olympus), so dass man zumindest bei längeren Brennweiten darauf achten sollte, einen OIS (optischen Bildstabilisator) an Bord der jew. Optik zu haben.
Diese Optiken sind allesamt zierlicher als vergleichbare Exemplare für das APS C-System und daher für Urlaube etc sehr interessant.

Ich habe zwei (ziemlich) vollständige Ausrüstungen von Olympus (Four Thirds) und Nikon, so dass ich zunächst von der Möglichkeit Gebrauch machen wollte, diese Optiken an der Panasonic G6 zu nutzen, bevor ich einen weiteren Schrank mit einem zusätzlichen System fülle.

Daher habe ich zunächst mal in zwei Adapter investiert:
- Olympus MMF-2 (Verwendung von Four Thirds-Optiken mit Datenübermittlung)
- Quenox Objektivadapter Nikon G/F - Micro Four Thirds (rein manuelle Anpassung)

Mit beiden Adaptern macht das Fotografieren Spaß! Mit meiner Sigma 50mm/f 1,4 (Four Thirds) wächst die Pana G6 zur Hochform auf und offenbart, welches Potenzial in ihr steckt, was von der kleinen Kit-Optik niemals ausgereizt werden kann.
Noch deutlicher wird es bei meiner Samyang 85mm/f1,4 (Nikon), die ohnehin manuell ist.
Hier wird eine schöne Besonderheit der Pana G6 deutlich, die in der Werbung irgendwie untergeht: Die Fokussierung wird mit der Zoom-Lupe im Live-View des OLED-Suchers zum Vergnügen, und zwar auch bei der schwierig zu handhabenden Offenblende, und die Belichtungszeit wird nach Blendenvorwahl am Objektiv einfach automatisch ermittelt.

Meine Samyang-Optik, die mit der D5100 nur schlecht und mit der D7000 nicht bequem nutzbar war, ist seitdem häufig an der Pana G6 und hat wirklich schöne Ergebnisse geliefert.
Die Bildqualität ist dabei nur mit Pixel-Peeping von der zu unterscheiden, die man mit einem APS C-Sensor erzielt (also z. B. Nikon D5100 oder Nikon D7000).

Fazit:
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Die Panasonuc Lumix 6 ist kleiner, handlicher und leichter als eine bisherige DSLR.
Mit der Kit-Optik macht sie schöne Bilder, die fast so gut sind wie die einer DSLR mit APS C-Sensor und auf jeden Fall deutlich besser als die jeder Bridge-Kamera.
Die Videos sind erstklassig.
Man kann das System entweder durch weitere Optiken von Panasonic (OIS beachten) erweitern oder durch Adapter auf bestehende Optiken anderer Systeme zugreifen.

Für jeden ambitionierten Hobby-Fotografen, der eine handliche Alternative zur DSLR sucht, ist diese Kamera einen Blick wert.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echt guter Fotoapparat, 3. Oktober 2013
Bin ende Juni 2013 umgestiegen von der G2 auf die G6 und habe mit der neuen jetzt um die 2000 Fotos gemacht ( Manuel oder mit Automatik, mit 5 verschiedenen MFT Objektiven ,in RAW und JPEG )da ist nun mal Zeit für ne Rezension ') .

Positiv:
-liegt genau so gut in der Hand wie meine "alte" G2
-der Optische Sucher hat Qualitativ einen Sprung nach vorne gemacht
-bis ISO 1600 Top Bildqualität ( etwas besser als die G2 mit ISO 800 )
-ab ISO 800 minimales Rauschen davor fast Rauschfrei in RAW
-die G6 hat mit ISO 800 das Bild Qualitäts Niveau der G2 mit ISO 200 in RAW
-ISO 3200 ist mit leichten Einschränkungen noch Verwendbar
-ISO 6400 nur noch im Notfall ( hat in etwa die Qualität wie ISO 1600 bei der G2 )
-liegt bis einschließlich ISO 1600 auf APS-C Niveau
-super Auslöseverzögerung an der G6
-Autofokus ist schneller und genauer an der G6
-FOCUS PEAKING ist echt Toll !!!

Negativ:
-die G2 lässt sich direkter bedienen, da sie mehr Hebel und noch ein zusätzliches Wahlrad hat
-die G2 ist etwas besser Verarbeitet als die G6
-die JPEG Bilder der G2 wirken etwa grün stichig und die der G6 minimal rot
-die JPEGs wirken erst nach leichter Zurücknahme der internen Bildbearbeitungen nicht mehr so Künstlich

Fazit:
Mit beide Kameras kann man Hervorragende Bilder machen, vor allem in RAW ! Man hat mit der G6 eine ISO Stufe mehr Spiel bei schlechten Lichtverhältnissen. In den niedrigen ISO Stufen ist sie sehr Rauschfrei im Gegensatz zur G2 und nicht nur im Kamera internen JPEG sondern auch im RAW ! Der Autofokus der G6 funktioniert auch bei wenig Licht viel besser als der an der G2. Zur MFT Kamera braucht man auf jeden Fall ein Stativ und einen guten Blitz !( ist halt kein Vollformat, aber dafür Fotoausrüstung viel leichter ') ) Habe die G2 verkauft und Fotografiere jetzt nur noch mit der tollen G6 .
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer aufhört besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!, 28. Juli 2013
Von 
mdt1900 "TS" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Während ich selbst in der Vergangenheit bisher ganz wenig Erfahrung mit DSLR-Kameras gesammelt habe, knipse ich mich doch seit einigen Jahren quer durch das Portfolio der verschiedenen Marken und kann zumindest die beiden Systemkamera-Ableger Samsung NX200 und die Nikon 1 S1 mein Eigen nennen und diese daher unmittelbar mit der G6 vergleichen. Gerade fachlich bewege ich mich vermutlich genau auf dem Niveau, welches Panasonic mit dieser Art Kamera vorrangig anzusprechen versucht - d.h. ich bin zu dumm, zu bequem und zu geizig, mir eine vollständige Spiegelreflex-Ausstattung zuzuglegen, möchte aber zeitgleich auch nicht auf die Möglichkeit verzichten, zumindest ambitionierte Fotoaufnahmen für den Privatgebrauch zu erstellen. Und genau daraus besteht auch die Mischung, mit der ich mich seit einigen Wochen mit viel Ehrgeiz, Elan und natürlich auch einer gewissen Ehrfurcht mit der G6 auseinandersetze.

Ich glaube der Lieferumfang der Kamera ist zu vernachlässigen. Neben dem Body mit Verschlussdeckel findet sich das gewählte Objektiv und handelsübliches Gedöns wie Ladegerät, USB-Kabel, Software, Umhängeriemen, Anleitung etc. in der Verpackung.

Schon die Verarbeitung der G6 überzeugt. Obwohl vollständig aus Plastik, vermittelt der Body eine hohe Wertigkeit und hält auch sehr kritischen Qualitätskontrollen problemlos stand. Entgegen der Strategie vieler Hersteller, die Gehäuse immer weiter zu verkleinern und zu verschlanken, ist die Panasonic durchaus voluminös, dabei aber leicht, griffig und im alltäglichen Handling perfekt. Das frei schwenk- und kippbare Display ist hervorragend integriert, Tasten und Auslöser sitzen praktisch und vermitteln einen angenehmen, gängigen, usertauglichen Druckpunkt. Fünf "Fn" Tasten an der Rückseite sind jeweils einzeln mit entsprechenden Funktionen belegbar und erleichtern die manuelle Bedienung für fortgeschrittene Nutzer zusätzlich.

Die Bedienung der G6 ist im Automatikbereich relativ einfach, die sichere Nutzung des vollständigen Funktionsumfanges allerdings setzt einigen Zeitaufwand voraus. Ich persönlich erhoffe mir durch das als Unterstützung ab Mitte/Ende August erhältliche Buch LUMIX G6 System Fotoschule eine weitere nützliche Hilfestellung, während Fotoprofis auf derartige Zusatzgimmicks vermutlich ohnehin verzichten können.

Gerade die Kombination bzw. teils freie Wahlmöglichkeit der Nutzung zwischen Touchscreen-Bedienung und Tastenfeld-Bedienung eröffnet viele Möglichkeiten, während gleichzeitig die umfangreiche Ausstattung unbegrenzten Spielraum für weitere Entdeckungsmöglichkeiten bietet. Technik-Nerds werden von den Features WLan und NFC begeistert sein, wodurch nach gegenwärtigem Stand der Technik die nahezu optimale Vernetzung mit anderen Endgeräten oder die sekundenschnelle Übertragung von Bildern/Videos auf Handy & PC ermöglich wird. Auch die Steuerung der G6 mittels Smartphone (Panasonic Image App) erweist sich z.B. bei einschlägigen Selbstauslöser-Situationen als extrem hilfreich. Eine große Fülle an Filtern, Automatik - und Kreativprogrammen bietet Spielkindern Platz zum Austoben, selbst ein integriertes Bildbearbeitungsprogramm unterstützt erste hilfreiche Eingriffe in die Fotoqualität, noch bevor das Bild in einschlägigen Social-Media-Netzwerken veröffentlicht wird - ersetzt aber natürlich keine professionelle Bildbearbeitung am PC.

Bitte an dieser Stelle beachten: gegenwärtig scheinen noch gewisse Konnektivitätsprobleme beim Datenaustausch mit älteren Windows-Versionen und zu einigen Mac OSX Geräten (Mac Book) zu bestehen. Ich selbst habe bei Verwendung von Android-Geräten und Win7/Win8-Geräten KEINE Probleme feststellen können.

Die bereits erwähnte Steuerung mittels Touchscreen wirkt annähernd ausgereift. Der Bildschirm (kapazitiv) reagiert auf kleinste Berührungen, unterstützt sogar Gesten und der gewünschte Fokus lässt sich per Fingertipp festlegen. An dieser Stelle auch nur annähernd einen abschliessenden Überblick über den tatsächlichen Funktionsumfang abzuliefern, erscheint eigentlich unmöglich und ich kann nur empfehlen, die Lumix G6 nach Möglichkeit selbst in der Praxis zu testen. Sowohl Automatikfreunden als auch Anhängern manueller Voreinstellungen werden quasi keine Grenzen gesetzt.

Man kann bei jeder Kamera seitenweise Ausstattung, Preis und Haptik bewundern - letztlich zählt im Endeffekt nur die tatsächliche Bildqualität. Und auch wenn diese in gewisser Hinsicht zu einem nicht unerheblichen Teil auf das Nutzerverhalten - und Können des jeweiligen Fotografen zurückzuführen ist, muss die entsprechende Hardware eine gute, im Optimalfall perfekte Leistung abliefern. Panasonic greift hier bei der G6 gottseidank auf altbewährte Qualität zurück und beteiligt sich mit 16 Megapixel nicht am irrwitzigen Auflöse-Wahn der Konkurrenz. Auffällig ist die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der die Aufnahmen gespeichert werden. Es liegt mir fern, die Bildqualität an dieser Stelle a`la Techniklabor zu sezieren, dafür finden sich im Netz einschlägige, ausführliche und seriöse Testberichte.

Aus meiner persönlichen Sicht und damit als Endverbraucher bescheinige ich vielen Bildern eine annähernde Referenzklasse. Die Bilder sind scharf, knackig, lebendig und farbgetreu - in einigen Bereichen farblich vielleicht sogar ein wenig zu überzeichnet. Bildrauschen scheint bis in wirklich hohe ISO-Werte nicht zu existieren, die Bilder wirken nicht glattgebügelt und/oder künstlich gestaucht.

Qualitativ auf einer Stufe konkurrieren damit auch die gedrehten Videos, die in Full-HD-Auflösung zur Verfügung stehen. Diese Funktion habe ich nur sporadisch getestet, da ich mich gerade im Bereich von Systemkameras im Regelfall aussschliesslich mit der Fotografie beschäftige und Filmaufnahmen maximal als nette Zwischenbeschäftigung betrachte. Wirklichen Videokünstlern steht auch hier ein zuverlässiger Autofokus und die Möglichkeit eines externen Mikrofonanschlusses (3,5mm Klinke) zur Verfügung.

Viel wichtiger betrachte ich im Alltag wiederrum die Akkulaufzeit, über die ich mir nach vierwöchiger Nutzung noch kein abschliessendes Urteil erlauben möchte. Die zur Verfügung stehende Nutzungsdauer pendelt aktuell noch ziemlich stark irgendwo bei im Schnitt ca. 300 Fotos herum, ist aber mit Sicherheit auch zu einem gewissen Teil noch meiner hohen Testfrequenz und damit verbundenen notorischen Tasten/Touchscreen-Spielerei geschuldet. So oder so empfiehlt sich mit Sicherheit der Griff zum Ersatzakku.

Fazit: die G6 bietet für meine Ansprüche derzeit die vermutlich beste - wenngleich zugegeben nicht günstigste - Kombination aus superschneller, zuverlässiger und handlicher Systemkamera mit hervorragender Bildqualität. Ich denke, hier muss sich der neue Panasonic-Sprössling auch nicht vor alteingesessenen Flaggschiffen aus dem DSLR-Segment verstecken. Gerade der unglaubliche Funktionsumfang ist es, der bei jeder Nutzung wieder auf`s neue begeistert, gleichzeitig aber nicht vollständig überfordert. Einzig Fotofreunde, die bereits das Vorgängermodell G5 besitzen können auf ein Upgrade verzichten, was an dieser Stelle die ansonsten tadellose Leistung nicht in den Schatten stellt. Eine grundsolide Kamera mit Spaßpotenzial.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich bin für den Urlaub gerüstet, 12. Juli 2013
Von 
robby lese gern (Belm) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das ich einmal mit solch einer tollen Kamera Bilder und Filme machen könnte, hätte ich mir nicht träumen lassen. Um so glücklicher war , als ich diese Kamera in Händen hielt und sich herausstellte, dass auch ein Neuling wie ich, mit dieser hochwertigen Kamera umgehen kann.

Das tollste an dieser Kamera ist der gute Autofokus. Ich brauche nichts mehr großartig einzustellen, denn die Kamera sucht sich die beste Einstellung selbst, was die Bilder und Filme natürlich gut werden lässt. Das Gehäuse dieses Tausendsassas besteht aus Kunststoff, sieht aber in keinster Weise billig aus, lässt sie aber insgesamt leichter werden. Die Haptik ist insgesamt sehr gut. Sie liegt wirklich gut in der Hand. Durch zahlreiche Filtermöglichkeiten gerät die Farbwiedergabe sehr gut und ich bin immer wieder begeistert von meinen Bilder. Der Akku hält ziemlich lange, natürlich gemessen an der Anzahl an Fotos oder Filmen, die ich mache.

Ich bin begeistert und kann die Panasonic Lumix DMC G&KEG-K Systemkamera (mein Gott, ist das ein langer Produktname) nur weiterempfehlen.

Auf die Wiedergabe von Produktdaten verzichte ich, da man diese in der Beschreibung alle lesen kann.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Gesamtpaket lässt kaum wünsche offen !, 15. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Habe mir letzte Woche die Panasonic G6 gekauft und den Umstieg von meiner Canon 600 gewagt, da mir die Videofunktion auch wichtig war.
Ich bin begeistert, denn so einen schnellen Autofokus und so eine gute Bildqualität habe ich nicht erwartet. Meine Erwartungen waren Ähnlich der Eos600, aber im jetzt kann ich definitiv sagen, das meine Erwartung übertroffen wurden. Die Bedienbarkeit, Menü etc.ist sehr viel Intuitiver.
Die Kamera ist jeden Cent Wert.
Die G6 erfüllt alle meine Anforderungen und ich brauche im Urlaub nur noch ein Gerät für alle Zwecke (Foto+Video)und das bewältigt die Panasonic hervorragend.
Zudem ist die Kamera ungewohnt leicht und liegt sehr gut in der Hand !
Ich kann die G6 jedem mit bestem Gewissen weiterempfehlen!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemkamera im DSLR-Design - ein Highlight sowohl für Einsteiger als auch für ambitionierte Hobbyfotografen, 4. September 2013
Von 
Fidelio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) mit Objektiv Lumix G Vario F3,5-5,6/14-42 Asph./OIS schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der DMC-G6 bringt Panasonic den Nachfolger der bereits sehr gelungenen DMC-G5 und setzt dabei auf Altbewährtes. Der G6 wurden unter der Haube zwar viele Updates spendiert, doch hat der Hersteller auf eine Neuentwicklung des Sensors (wie bei der kommenden GX7) verzichtet. Die G6 arbeitet daher wieder mit dem 16 Megapixel Sensor der G5 und der GH2, welcher jedoch bezüglich der Empfindlichkeit erweitert wurde. So unterstützt die Kamera nun einen ISO-Bereich von ISO 160 bis ISO 12.800.

Nimmt man die DMC-G6 aus der Verpackung und zum ersten Mal in die Hand, fällt gleich die Ähnlichkeit zur digitalen SPiegelreflexkamera auf. Lediglich das kompaktere Gehäuse und das geringere Gewicht geben Hinweise darauf, dass es sich hier um eine spiegellose Systemkamera handelt. Das Gehäuse der DMC-G6 ist vollständig aus Kunststoff gefertigt und wurde an den Griffpunkten mit einer geriffelten Gummierung versehen. Durch den nach vorne gewölbten Griff auf der rechten Seite liegt die Kamera sehr gut in der Hand - bei größeren Händen greift der kleine Finger jedoch ins Leere. Der Auslöser sitzt vorne oberhalb des Griffs und ist für meinen Geschmack etwas zu klein ausgefallen. Gleich dahinter befindet sich ein nach rechts und links verschiebbarer Schalter, mit dem z. B. der Motorzoom beim Filmen geregelt werden kann. Dazu benötigt man jedoch ein Objektiv der PZ (Power Zoom) Reihe, wie z. B. das Lumix G X Vario PZ 14-42 mm, F 3,5-5,6. Der Ein-/Ausschalter ist neben dem Wahlrad für den jeweiligen Kameramodus angebracht.

Die G6 besitzt ein hervorragendes 3-Zoll-Touchscreen-LCD-Display, das klapp-, dreh- und schwenkbar ist und mit 1.036.000 Pixeln sehr hoch auflöst. Das Display überzeugt mit einer sehr hohen Schärfe und ebensolchen Farbdarstellung. Selbst beim Einfall von Sonnenlicht kann man durch Erhöhung der Helligkeit noch genügend auf dem Monitor erkennen. Sollte das dennoch einmal nicht ausreichend sein, kann man das Motiv auch durch den integrierten elektronischen Sucher betrachten. Dieser war zwar schon in der Vorgängerin eingebaut, doch ist er in der G6 als OLED-Variante ausgeführt und mit einer Auflösung von 1.440.000 Pixeln sowie einem Sichtfeld von fast 100% erheblich verbessert worden. Zur komfortablen Verwendung für Brillenträger besitzt der Sucher eine Dioptrieneinstellung von +/- 4 Dioptrien. Sehr praktisch ist auch der Augensensor, der das Bild im Sucher automatisch ein- und das im Klappdisplay ausschaltet, sobald man den Sucher an das Auge bringt.

Das mitgelieferte Kit-Objektiv LUMIX G VARIO 14-42mm, F3.5-5.6 ASPH., O.I.S. fällt, wie bei Kit-Objektiven üblich, recht lichtschwach aus und besitzt einen eingebauten Bildstabilisator. Die Kamera selbst verfügt über keinen eingebauten Bildstabilisator. Genau wie das Kameragehäuse wurde das Objektiv aus Kunststoff gefertigt, wobei der Hersteller leider auch auf ein solides Metallbajonett verzichtet hat. Die manuelle Zoomverstellung reagiert etwas hakelig aber der extrem schnelle, treffsichere Autofocus des Objektivs entschädigt für dieses Manko. Die Kamera ist mit einem eingebauten Ausklappblitz mit Leitzahl 8.3 (ISO 100) ausgestattet und besitzt zusätzlich einen Blitzschuh für einen externen Blitz oder anderes Zubehör.

Gegenüber der Vorgängerin hat Panasonic die G6 um den z. Zt. nahezu allgegenwärtigen WiFi-Modus erweitert. Das WLAN-Modul (IEEE 802.11 b/g/n) ist NFC-tauglich und mittels einer iOS- bzw. Android-App kann sowohl die Bedienung der Kamerafunktionen als auch die Bildkontrolle über das Display eines Smartphones oder Tablets erfolgen.

Die Bildqualität der Panasonic DMC-G6 ist wirklich auf erfreulich hohem Niveau. Mit der Kamera geschossene Fotos werden scharf und farbenprächtig und lassen keine Details vermissen. Im JPG-Modus zeichnet die Software die Bilder schon fast ein wenig zu scharf, was jedoch im RAW-Modus problemlos korrigiert werden kann. Das Bildrauschen hält sich bis ISO 1600 in Grenzen und die Rauschunterdrückung greift nur sehr moderat zu Lasten der Bilddetails ein. Die maximal anzuwendende ISO-Empfindlichkeit lässt sich bequem im Kameramenü einstellen. Überaus hilfreich ist der eingebaute Neigungssensor, der mittels eines künstlichen Horizonts die korrekte Ausrichtung der Kamera ungemein erleichtert.

Die Kamera verfügt über eine Filmfunktion, die Filme im AVCHD-Format bis 1080p bei 50 Bildern/Sekunde mit bis zu 28 Megabit auf die Speicherkarte bringt. Filme werden frei von Ruckeln in sehr guter Qualität aufgenommen und der Autofokus bleibt dabei frei von Bildpumpen oder Schärfefehlern. Eine Aufzeichnung im MP4-Format ist ebenfalls möglich. Der Ton wird in Dolby Digital 2-Kanal Stereo aufgenommen. Dazu befindet sich ein eingebautes Mikrofon oben zwischen dem Ausklappblitz und dem Blitzschuh der Kamera.

Die Panasonic DMC-G6 ist eine rundum empfehlenswerte Wechselobjektivkamera im Micro-Four-Thirds-Format, die sowohl im Foto- als auch im Filmbereich hervorragende Ergebnisse abliefert. Die Bedienung der Kamera ist dank der vielen Einstellmöglichkeiten und der Unterstützung des RAW-Formats auch für anspruchsvollere Hobbyfotografen geeignet. Durch den wirklich ordentlichen Automatikmodus ist die G6 aber auch für Einsteiger bestens geeignet.
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