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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung vom Feinsten !!! Lese-Tipp !!!
Ohne Blut und Gemetzel werden hier zwei spannende Handlungsstränge verwoben:
zum einen die Vergangenheit im Erziehungsheim. Ich wollte unbedingt wissen, was da alles dahinter steckt und habe jede freie Minute zum Lesen genutzt.
zum anderen die Gegenwart im Leben des Sozialarbeiters mit all seinen Schwierigkeiten.
Beide Handlungsstränge werden am...
Vor 6 Monaten von AppaloosaSandra veröffentlicht

versus
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Stets wurde jemand bestraft, wenn ein Verbrechen begangen worden war, nur nicht immer der Schuldige." (S. 337 u. S. 344)
Yrsa Sigurðardóttir bleibt ihrem Stil treu: Zwei Handlungsstränge, die gleichwertig nebeneinander stehen, einer in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart, wobei der Protagonist der Gegenwart den Ereignissen in der Vergangenheit auf die Spur zu kommen versucht. Dabei hat dieser Roman mit der spannenden Reihe um die Rechtsanwältin Dóra...
Vor 9 Monaten von Garnet veröffentlicht


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Stets wurde jemand bestraft, wenn ein Verbrechen begangen worden war, nur nicht immer der Schuldige." (S. 337 u. S. 344), 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Yrsa Sigurðardóttir bleibt ihrem Stil treu: Zwei Handlungsstränge, die gleichwertig nebeneinander stehen, einer in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart, wobei der Protagonist der Gegenwart den Ereignissen in der Vergangenheit auf die Spur zu kommen versucht. Dabei hat dieser Roman mit der spannenden Reihe um die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir nichts zu tun und steht ganz für sich allein.

Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mit "Das Ende" betitelt ist, sodass der Leser eigentlich nur darauf - auf das Ende - hinlesen muss. Leider nimmt schon dieser Prolog sehr viel vorweg.

Nach dem Unfalltod seiner Ex-Frau nimmt Óðinn, der sich bisher als Wochenendvater nicht mit Ruhm bekleckert hatte, seine 11-jährige Tochter Rún zu sich. Das bedeutet für ihn eine komplette Lebensumstellung, und auch Rún geht es nicht besonders gut, die unter dem Tod ihrer Mutter sehr leidet, mit nächtlichen Alpträumen zu kämpfen hat und schließlich von ihrem Vater entgegen dessen anfänglicher Zweifel zu einer Kinderpsychologin gebracht wird. Den Arbeitsplatz hat er seiner Tochter zuliebe gewechselt: in eine Behörde, in der er nunmehr - nach dem Tod einer Kollegin, die den Fall vorher bearbeitet hatte - die Zustände in einem Erziehungsheim in den 70er Jahren untersuchen soll, das geschlossen wurde, kurz nachdem dort zwei Jungen ums Leben gekommen waren.

Der zweite Handlungsstrang konzentriert sich genau darauf: Auf einen kurzen Zeitraum im Winter Anfang 1974 in ebendiesem Erziehungsheim, kurz nachdem die junge Aldís dort als Küchenhilfe eingestellt worden war.

Yrsa Sigurðardóttir ist die Meisterin des langsamen Spannungsaufbaus, aber hier übertreibt sie es einigermaßen: Die - eigentlich nicht existente - Beziehung zwischen Óðinn und seiner Tochter, ihr problematisches Zusammenleben, die von Óðinn nicht gemochte Arbeit in der Behörde, das alles nimmt so viel Raum ein, dass seine Ermittlungen kaum vorankommen. Die Stimmung ist eher deprimierend als düster, das betrifft auch die Handlungsebene um Aldís: Die spielt zwar im Winter, in einem abgelegenen Erziehungsheim, die Heimleiter, um die sich noch ein weiteres Geheimnis rankt, werden als Sadisten beschrieben, aber es ist insgesamt eher ungemütlich und ermüdend als geheimnisvoll. Zumal wirklich Mysteriöses nicht passiert. Die Hinweise, die schließlich für die Auflösung des Falles nötig sind, sind rar und kommen sehr spät. Allerdings kann der Leser allein schon aufgrund des gesamten Handlungsherganges einiges erahnen.

Noch besser als Geisterfjord solle dieser als "Thriller" bezeichnete Roman sein, so ist auf dem Klappentext zu lesen. Nun ja, während Geisterfjord ein wirklich furioser Gruselroman war, der die düstere und beklemmende Stimmung seines isolierten Settings zu nutzen wusste, kann man das von "Seelen im Eis" nun leider nicht behaupten. Es gruselt nicht, es langweilt sogar und ist zudem auch fürchterlich vorhersehbar.

Nun bin ich wohl Fan von Yrsas Island-Thrillern, aber dieses Mal hat sie mich leider enttäuscht. Nachdem im letzten Drittel das Tempo nach einem lahmen Mittelteil noch einmal deutlich anzieht, ist dann sogar das Ende, das mich bei Geisterfjord wirklich nach Luft schnappend zurückgelassen hat, hier einfach nur platt geraten.

"Unbedingt lesen!" steht auf einem Aufkleber auf der Vorderseite des Buches. Interessierten, die noch keinen Roman von Yrsa gelesen haben, möchte ich unbedingt ans Herz legen, nicht gerade mit diesem zu beginnen, denn sie kann es eindeutig besser. Vor allem die Reihe um die Rechtsanwältin Dóra möchte ich hier empfehlen. Aber auch wenn mir "Seelen im Eis" nun wirklich nicht besonders gefallen hat, werde ich Yrsa auf jeden Fall treu bleiben und vergebe hier - mit Yrsa-Bonus - noch drei Sterne für einen wie immer in den (personalen) Erzählperspektiven sehr konsequent ausgearbeiteten, sprachlich gut gelungenen, ansonsten aber nur leidlich spannenden Roman.

P.S. Es besteht selbstverständlich für den Leser dieser Rezension keine Verpflichtung, mit meiner Meinung übereinzustimmen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßig spannend !!, 28. Oktober 2013
Von 
Annette Lunau "die-rezensentin" (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Kindle Edition)
Das Buch beginnt mit dem Ende und wir erfahren direkt, dass Ódinn und seine Tochter sterben.

Anschließend wird die Geschichte der beiden von Anfang an erzählt.

Ódinn lebt nach dem tödlichen Unfall seiner Ex-Frau mit Tochter Rún zusammen. Natürlich gibt es einige Schwierigkeiten, denn beide sind nicht aneinander gewöhnt. Zudem hat Ódinn noch eine neue berufliche Aufgabe bekommen. Er soll herausfinden, was vor vielen Jahren in dem Erziehungsheim Krókur geschehen ist, wie die Jugendlichen behandelt wurden und ob jemand Anspruch auf Schadenersatz hat.

Ódinn untersucht auch den Tod zweier Jungen, die damals in einem Auto erstickt sind. Gleichzeitig kommen bei ihm Zweifel auf, ob der Tod seiner Frau wirklich ein Unfall war, und irgendwie hat man den Eindruck, es hängt alles mit den Geschehnissen von früher zusammen. Ódinn fängt an, mysteriöse Geräusche und Stimmen zu hören, für die es keine Erklärung gibt.

Das empfand ich aber alles andere als unheimlich oder gruselig.

Der zweite Handlungsstrang wirft uns ins Jahr 1974 zurück. In dem Erziehungsheim Krókur passieren seltsame Dinge. Hier wird aus der Sicht Aldis berichtet, einer jungen Angestellten im Heim.

Sie kennt die Jungen, die ums Leben gekommen sind und erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Das Heim liegt ziemlich einsam und das Leben dort ist mehr als trist und öde. Die unheimlichen, langen dunklen Abende und Nächte verstärken noch die Trostlosigkeit. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die bedrückende Atmosphäre, die dort herrscht.

Bis zur Hälfte fand ich das Buch recht flüssig zu lesen, aber dann musste ich mich manchmal etwas durchquälen.

Von "nervenzerreißender Spannung", wie es auf dem Klappentext steht, konnte ich nicht wirklich etwas merken.

Zum Schluss hat es mich allerdings wieder gefesselt, weil das Ende überhaupt nicht vorhersehbar war.

Wegen der vielen Längen zwischendurch kann ich trotzdem nicht mehr als 3 Sterne vergeben.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein solider Thriller mit Gruselelementen und einem für mich nicht schlüssigem Ende, 28. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Meine Meinung:
Das Buch beginnt vor dem 1ten Kapitel nicht mit einem einführenden Prolog sondern mit dem Titel "Das Ende". Dies tut aber der Story keinen Abbruch, da der Hintergrund vom Ende nicht verraten wird.
Aufgebaut ist die Geschichte so das man im 1ten Kapitel Ódinn und seine Lebenssituation kennenlernt. Ódinn war bis vor kurzem nur ein Wochenend-Vater und ist jetzt durch den Tod seiner Ex-Frau alleinerziehender Vater.

In "seinen" Kapiteln geht es um sein Projekt, welches er nach dem Tod einer Kollegin übertragen bekommen hat um es zu Ende zuführen. In diesem Projekt geht es um ein ehemaliges Kinderheim und Ódinn soll überprüfen ob damals alles mit rechten Dingen zu ging. Wie man sich schon denken kann, kommen doch so einige Dinge ans Tageslicht vor allem als er beginnt mit ehemaligen Mitarbeitern und der Heimleiterin zu sprechen. Außerdem geht es in diesen Abschnitten viel um die Beziehung zu seiner Tochter und Fehlern die er wieder gut machen möchte. Zu dem spielt in diesen Kapiteln auch die Schwiegermutter von Ódinn eine wichtige Rolle auch wenn die beiden eigentlich kein gutes Verhältnis haben.

Ódinn's Verhalten wirkt im Laufe der Story teilweise etwas merkwürdig aber zum Ende hin versteht man warum die Autorin ihn so handeln lässt. Ohne dieses merkwürdige Verhalten hätte die Story nicht so lange ihre Spannung beibehalten.

Im 2ten Kapitel befindet man sich dann im Januar 1974, genau in diesem Kinderheim und erfährt die Story aus Aldís Sicht. Diese Kapitel haben mir spannungsmäßig am besten gefallen, weil dieses Kinderheim abgelegen am Rande eines Waldes liegt und doch schon etwas runtergekommen rüberkommt.

Aldís ist wegen ihrem Stiefvater von Zuhause abgehauen und hat dann auf diesem Hof eine Arbeit bekommen und zwar als Mädchen für alles. Mit ihrer Arbeit versucht sie es den Jungs etwas angenehmer zu machen obwohl sie nicht gerne dort ist. Durch diese Arbeit will sie nur etwas Geld ansparen um wieder zurück nach Nordisland oder Reikjavik zu gehen.

Diese 2 Handlungsstränge wechseln sich über das Buch hinweg ab, manchmal jeweils 1 Kapitel teilweise auch 2 Kapitel pro Handlungsstrang. So wurde für meinen Geschmack die Story auch etwas spannender.

Das Ende hat mich dann aber etwas enttäuscht und verwirrt zurück gelassen. Natürlich verrate ich jetzt nicht direkt warum. Aber hätte das Ende etwas mehr geisterhaftes gehabt oder wäre mystischer gewesen, hätte es 4 Lesezeichen bekommen.
So fand ich aber das der Geschichte etwas gefehlt hat, was ihr das gewisse Etwas verliehen hätte.

Fazit:
Es war ein guter Thriller mit doch einigen Gruselmomenten aber am Ende konnte er mich nicht ganz überzeugen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unspannend, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Während der Geisterfjord wirklich superspannend und echt gut war, langweilte mich das Buch sehr. Wer also bis Seite 150 nur Bla- Bla lesen möchte, um endlich mal etwas Spannung zu erleben, ist mit dem Buch gut bedient. Kinder die im Müllschacht kichern, Stimmen im Hausgang, komische Gerüche oder Trampeln im ersten Stock macht mir leider keine Gänsehaut... Leider kommt diesmal auch das Islandfeeling auch gar nicht durch, schade!
Also wirklich kein Schmöker dem man immer und immer weiter lesen möchte, sondern eher ein Buch dass am Nachttisch einstaubt, weil man noch genügend andere gute Sache irgendwo zu lesen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gruselig schön, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Da dies mein erster Island-Thriller ist, kann ich nur sagen: er hat mir sehr gut gefallen.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Othinn ist alleinerziehender Vater einer 11 jährigen Tochter, nachdem seine Ex Frau bei einem Unfall um`s Leben gekommen ist. Um seiner Tochter ein geregeltes Leben zu ermöglichen, hat er einen neuen Arbeitsplatz bei einer Behörde angenommen. Dort bekommt er den Auftrag ein Heim für schwererziehbare Jugendliche, das in den 70er Jahren existiert hat, unter die Lupe zu nehmen. Er beginnt in den alten Akten zu forschen und stößt auf einige Ungereimtheiten. Zwei Jugendliche sind in dieser Zeit um`s Leben gekommen, und Othinn versucht Näheres in Erfahrung zu bringen und nimmt Kontakt zu ehemaligen Bewohnern des Heimes auf.
Der 2. Erzählstrang spielt in den 70er Jahren in eben diesem Heim. Erzählt wird aus der Sicht von Aldis, einer jungen Putzkraft, die sich in einen der Jugendlichen verliebt. Aldis versucht mehr über ihn zu erfahren, begibt sich damit aber gleichzeitig in Gefahr, denn davon sind nicht alle begeistert. Mysteriös ist auch das Leiterehepaar, das die Jugendlichen nicht grade freundlich behandelt und selber ein schreckliches Geheimnis verbirgt.
Am Ende fliessen die Erzählstränge ineinander über und alles wird aufgelöst.
Was mir nicht ganz gefallen hat ist, dass ein Teil des Endes schon vorweg genommen wird und das Ende an sich war nicht ganz befriedigend. Insgesamt aber war es ein spannender, gut erzählter Thriller, der Lust auf mehr macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung vom Feinsten !!! Lese-Tipp !!!, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Kindle Edition)
Ohne Blut und Gemetzel werden hier zwei spannende Handlungsstränge verwoben:
zum einen die Vergangenheit im Erziehungsheim. Ich wollte unbedingt wissen, was da alles dahinter steckt und habe jede freie Minute zum Lesen genutzt.
zum anderen die Gegenwart im Leben des Sozialarbeiters mit all seinen Schwierigkeiten.
Beide Handlungsstränge werden am Schluss zu einem fulminanten Ende zusammengeführt, mit dem ich nie und nimmer gerechnet hätte. Und der Epilog setzt dann noch eins drauf, so dass ein überraschter und sprachloser Leser zurückbleibt.
Das Buch wirkte bei mir noch tagelang nach.
Solche Bücher sind sehr selten !!! Absoluter Lese-Tipp !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend und gut durchdacht, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Dies war mein erstes Buch von Yrsa Sigurðardóttir und bestimmt nicht mein letztes. Schon lange wollte ich ein Werk von dieser Autorin lesen.

“Seelen im Eis” hat mich sehr mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und zieht den Leser in seine Tiefen.

Das Cover ist düster und sehr dunkel gestaltet, passend zur genauso geheimnisvollen Geschichte, die sich in zwei Handlungsstränge gliedert.
Der erste Teil handelt von Óðinn, der mit seiner 11-jährigen Tochter Rún nach dem Tod seiner Exfrau, ein neues Leben beginnen möchte. Der Tod hat vor allem seine Tochter sehr mitgenommen. Sie ist sehr ruhig und in sich gekehrt. Auch Óðinn selbst bekommt sein Leben nicht so ganz auf die Reihe. Er hat einen neuen Job angenommen, bei dem er Vorfälle, die damals im Erziehungsheim Krókur passiert sind, untersuchen muss. Dabei lüftet er immer mehr Geheimnisse und es scheint mehr mit der Sache auf sich zu haben als man anfangs dachte.

Im zweiten Handlungsstrang geht es um das Jahr 1974 und das Leben im Erziehungsheim Krókur. Die Hauptperson ist hier das junge Mädchen Aldís, welches im besagten Erziehungsheim arbeitet.
Aus ihrer Sicht wird dieser Teil der Geschichte erzählt.

Der Anfang der Geschichte beginnt mit dem Ende des Buches. Allerdings finde ich nicht, dass hier zuviel verraten wird. Ich bin gar nicht richtig mitgekommen, was denn nun passiert, da der Leser sozusagen in die Geschichte hineingeworfen wird. Nach dem ersten Kapitel beginnt aber nun die eigentliche Geschichte.
Durch den Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen wird Spannung aufgebaut, die den Leser mitreißt und nicht mehr loslässt. Die Kapitel enden meistens offen, sodass man unbedingt weiterlesen möchte, weil man wissen will, was denn nun passiert. Teilweise war aber ein Kapitel dabei, welches ich als eher unspektakulär empfunden habe. Was aber nicht schlecht sein muss, denn so konnte der Leser ein bisschen durchatmen und die Ereignisse verkraften.
Die Geschichte finde ich gut durchdacht und auch die Personen haben alle einen Wiedererkennungswert, sodass man mit den isländischen Namen nicht durcheinander kommt. Die düstere Atmosphäre und der Schreibstil der Autorin, lassen den Leser teilweise erschaudern und mir war auch manchmal mulmig zumute. Der Schluss der Story war für mich wahnsinnig spannend und ich bin sehr zufrieden mit dem Buch.
Ich werde sicherlich bald wieder ein Buch dieser grandiosen Autorin lesen.

Ich kann das Buch ganz klar weiterempfehlen - für Fans von düsteren Thrillern, bei denen man kaum zum Atmen kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Geschichte mit Spannung bis zum Schluß, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Kindle Edition)
Bisher habe ich alle Bücher von dieser Autorin gelesen. Auch dieses Mal bin ich begeistert. Ungewöhnlich ist es schon gleich zu Anfang das Ende der Geschichte zu lesen. Dennoch hat sie es verstanden, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Ich freue mich auf hoffentlich viele weitere Krimis von ihr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überraschend - schockierend - fesselnd, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Habe alle vorigen Krimis von ihr gelesen und vermisste zunächts die altbekannte Hauptakteurin aus den vorigen Büchern. Die Story nimmt einen komplett in Beschlag und wird nie langweilig. Man knobelt die ganze Zeit mit.
Ich muss aber die Empfehlung aussprechen, das Buch nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen auszulesen... Der Schluss hat zumindest mich ganz schön wach gemacht...

Viel Spaß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich ein Thriller?, 1. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Seelen im Eis: Island-Thriller (Taschenbuch)
Das Buch beginnt mit dem Ende. Eine doch recht außergewöhnliche Idee, die bereits für Spannung sorgt.
Möchte man doch schließlich wissen, wie es zu diesem Ende kommt. Durch diesen ungewöhnlichen Beginn,
hatte ich mir einen regelrechten Pageturner vorgestellt, leider lag ich damit wirklich völlig falsch.

Die Handlungsstränge in diesem Buch liegen auf 2 Zeitebenen. Die eine ist im “Hier und Jetzt“, die Andere
ist im Jahre 1974 angesiedelt.

Den ersten Thriller der Autorin kenne ich nicht, aber durch die vielen Lobeshymnen hatte ich doch sehr
hohe Erwartungen an den mir vorliegenden.

Ja, es gibt einige Stellen da kommt so etwas wie Spannung auf, das war‘s dann aber auch schon wieder.
Meine Vorstellung von einem Thriller, bei dem man vom Verlag und der Presse mit so viel Superlativen
bombardiert wird, enthält außer ständiger Spannung: Gänsehaut, aufgestellte Nackenhaare, erschrecken
bei plötzlich lauten Geräuschen und abgekaute Fingernägel. Erhalten habe ich einen erholsamen, nicht
von Alpträumen geplagten, Schlaf.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Im letzten Teil werden die beiden Handlungsstränge
mal mehr mal weniger sinnvoll miteinander verknüpft. Das leicht offene Ende lässt ein nachfolgendes
Buch vermuten. Doch auf diese Fortsetzung kann ich persönlich gut verzichten.

Wie ich bereits oben festgestellt habe, ist dies in keinster Weise ein Thriller. Ein Krimi ist es auch nicht,
da wir keine polizeilichen Ermittlungen zu dem “Unfalltod“ der beiden Jungen haben.
Ich würde dieses Buch in dem Bereich Drama ansiedeln und als solches gesehen/gelesen lohnt sich der
Griff in das Regal auf jeden Fall.
Absoluten Thrillerfans würde ich “Seelen im Eis“ (warum es diesen Titel trägt hat sich mir allerdings
immer noch nicht erschlossen) niemals empfehlen.

Als Drama bekäme das Buch von mir vier Sterne, so jedoch erhält es von mir wirklich gut gemeinte 3 Sterne.
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Seelen im Eis: Island-Thriller
Seelen im Eis: Island-Thriller von Yrsa Sigurdardóttir
EUR 9,99
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